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Projektmanagement-Software

Die besten Projektmanagement-Tools im Vergleich

Bettina Kempf
Platz Produkt Bewertung Preis
1 Microsoft Project 4,90 227,10 €
2 InLoox 4,88
3 Wrike 4,75 9,40 €
4 Trello 4,70
5 Basecamp 4,68
6 A-Plan 4,60
7 Projectplace 4,55
8 Teamwork 4,47
9 Smartsheet 4,20
10 Wunderlist 4,13
11 Paymo 4,00
12 Things 4,00 49,99 €
13 OmniFocus 3,95 51,88 €
14 5pm 3,90
15 Redbooth 3,75
16 MindManager 3,65

Große Projekte bequem managen

    Das Wichtigste in Kürze
  • Eine gute Projektmanagement-Software erleichtert die Arbeit an größeren Projekten und erhöht die Effizienz.
  • Die Entwicklung der Projektmanagement-Software ist noch recht jung und dabei, sich stetig zu verbessern.

Unsere Vergleichssieger

Die Einsatzmöglichkeiten für Projektmanagement-Software sind vielfältig: für jedes Bedürfnis gibt es eine passende Software. In unserem Vergleich zeichnet sich die Software von Microsoft Project durch ihre Leistungsfähigkeit und Funktionalität aus, allerdings ist sie für Kleinunternehmer vergleichsweise komplex und zu umfangreich. Für kleinere Betriebe eignet sich dagegen das Produkt von Wrike besser. Die Anwendung Trello Gold besticht durch seine preisliche Attraktivität und ist leicht zu installieren. Wer bereit ist, für Qualität gerne etwas mehr auszugeben, sollte außerdem einen Blick auf InLoox werfen.

1. Mit der richtigen Software die Arbeit vereinfachen

Ohne die Hilfe eines Computers und der passenden Software ist professionelles Projektmanagement mühselig und zeitraubend. Ein Programm vereinfacht die Darstellung der Projektziele und hilft dem Unternehmer dabei, die Mitarbeiter effizient zu führen. Der Markt hält einige Anbieter mit unterschiedlichen Ideenansätzen für das beste Projektmanagement bereit. Jedoch gibt es sehr viele verschiedene Tools, um all den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Manche Branchen benötigen überaus spezielle Anwendungen für das Projektmanagement, weshalb branchenorientierte Versionen dieser Software-Sparte existieren.

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Zum Projektmanagement gehören das Planen, Organisieren, Steuern und Abschließen von Projekten.

2. Die Entwicklung von Projektmanagement-Programmen über die Zeit

Die erste Software in diesem Bereich auf dem Markt war Microsoft Project. In der ersten Generation hatte der rein technische Aspekt die größte Priorität. Die Programme vereinfachten die einzelnen Projektschritte. Dafür erhält der kommunikative Faktor in der Projektmanagement-Software der zweiten Generation eine bedeutende Rolle – ganz nach dem Motto „Mehr reden, weniger schreiben“. Inzwischen umfassen viele Anwendungen nützliche Tools wie To-Do-Listen, Collaboration, Meilensteine oder File-Sharing. Diese ermöglichen es dem Leiter zu erkennen, welcher Mitarbeiter mit welchem Arbeitsschritt beschäftigt ist und wie weit er damit fortgeschritten ist.

3. Verschiedene Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Software-Entwickler haben etliche Lösungen für verschiedene Probleme der vielen User weltweit bereitgestellt und sie damit nachhaltig überzeugt. Es gibt sowohl smarte Einsteiger-Tools als auch kostengünstige SaaS-Angebote (Software as a Service), die sich vor allem an spezialisierte Fachabteilungen wenden, und großangelegte On-Premise-Lösungen für den eigenen Server. Dazu erhalten Anwender zahlreiche klassische Lösungsansätze sowie auch innovative, die sich modernen Alternativen bedienen. Da der Software-Markt so groß ist, kann ein Projektleiter praktisch für jedes Projekt ein speziell darauf zugeschnittenes Projektmanagement-Programm finden.

Was ist SaaS?
SaaS = Software as a Service

Im Gegensatz zum traditionellen Lizenzmodell bezeichnet Software as a Service die Nutzung von Software und Infrastruktur, welche ein externer Dienstleister seinen Kunden über das Internet zur Verfügung stellt.

4. So vergleichen wir

Die vielen Angeboten an unterschiedlich aufgebauten Programmen decken im Grunde jede Anforderung und jeden Wunsch ab. Welche Software für einen persönlich die beste oder schlicht die geeignetste für das geplante Projekt ist, hängt von den projektbedingten Anforderungen und den persönlichen Vorlieben ab. Der eigene Stil des Managements prägt natürlich auch die Entscheidung für eine bestimmte Software. Wer lieber schriftlich arbeitet, kommt mit einem komplexen System gut zurecht. Projektleitern, die die effektivste Lösung in der persönlichen Ansprache der Mitarbeiter sehen, genügt ein übersichtliches, simples Programm. Für Präsentationen eignet sich Software, die Wert auf die grafische Darstellung legt.

Die Prämisse „je mehr Tools, desto besser“ trifft auf Projektmanagement-Anwendungen nicht zu. Zu viele überflüssige Funktionen verwirren die Nutzer eher und behindern ihre Arbeit. Ein Programm mit zu wenig Tools dagegen verursacht zusätzliche Mühe, was zur Verzögerung der Projekte führt. Die Balance hier zu finden bedeutet, zu wissen was gesucht wird.

Um Interessierten eine Orientierungshilfe bei der individuellen Kaufentscheidung zu geben, haben wir verschiedene Projektmanagement-Softwares verglichen und in den Testberichten die Vor- und Nachteile der jeweiligen Produkte aufgeführt.

Funktionen

Wie bereits erläutert, ist die Anzahl der Tools nicht unbedingt ein Zeichen für gute oder schlechte Qualität einer Software. Während bestimmte Funktionen für den einen Anwender nützlich sind, erscheinen sie einem anderen als überflüssig. Deshalb sollten sich Interessierte vor dem Einsatz der Projektmanagement-Anwendung genau überlegen, welche Ziele mit dem Programm umgesetzt werden sollen. Dazu gehört selbstverständlich, dass die Mitarbeiter das Produkt akzeptieren und damit umgehen können. Wer mehrere Produkte miteinander vergleicht, kann sich gezielt die Software aussuchen, welche die meisten Ansprüche erfüllt. Es lohnt sich übrigens die neuen Programme im Auge zu behalten: Die Entwicklung der Projektmanagement-Software ist noch recht jung und verbessert sich stets. Zu den Standardwerkzeugen gehören einfache Features wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder die Erstellung und Bearbeitung von Grafiken jeglicher Art. Viele Programme enthalten aufgabenspezifische Projektvorlagen oder Applikationen, mit denen Anwender Ressourcen, Termine oder Kosten verwalten können. Einige Features überwachen komplexe Aufgaben oder erstellen einen Projektstatusbericht.

Bedienkomfort

Selbstverständlich steht bei der Auswahl einer geeigneten Software im Vordergrund, welche Art von Projekten der User verwirklichen möchte und welche Anwendung den Mitarbeitern am meisten zusagt. Eine teure Software mit zahllosen Features nutzt dem Projektmanager gar nichts, wenn er die vorhandenen Features nicht anwenden kann. Daher sollten User sich zuvor informieren, ob die Features der Software für sein Arbeitsprojekt hilfreich sind. Eventuell steht ihm ein anderer Projektleiter zur Seite, der bereits Erfahrungen mit einer bestimmten Projektmanagement-Anwendung sammelte. Für simple und kleine Projekte genügen in der Regel die am meisten benutzten Grundfunktionen.

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Zum Projektmanagement gehören das Planen, Organisieren, Steuern und Abschließen von Projekten.

Performance

Unter dem Punkt "Performance" sehen wir uns unter anderem die Kompatibiltät der verschiedenen Programme mit den gängigen Betriebssystemen Für manche Nutzer dürfte zudem interessant sein, ob sie die Software auch auf mobilen Geräten als App verwenden können. Bei auswärtigen Geschäftsterminen oder Dienstreisen ist diese Möglichkeit schlicht angenehm. Einige Anbieter stellen Apps zur Verfügung, die sowohl mit iOS- als auch mit Android-Systemen kompatibel sind.

Hilfe und Support

Genauso wie bei den Funktionen unterscheiden sich die Software-Angebote auch in der Kundenbetreuung. Bei Fragen und Problemen benötigt der Projektmanager schnelle Hilfe, damit die Abläufe im Betrieb nicht unterbrochen werden. Beim Kauf einer Software sollten Käufer darauf achten, wie sie den Kundendienst kontaktieren können. Oft gibt es nur ein FAQ oder ein Forum der Community. Wünschenswert sind mindestens ein Kontaktformular oder eine E-Mail-Adresse für den persönlichen Kontakt mit einem kompetenten Mitarbeiter. Im besten Fall ist ein Hersteller über eine kostenlose Telefon-Hotline erreichbar.