Skihelm mit Visier

Die 7 besten Skihelme mit Visier im Vergleich

Anwendungsbereich
Gewicht
Material Schale
Polsterung
Verstellsystem
L√ľftungssystem
Visier verstellbar
Visier abnehmbar
FAS-Gurtband
Gepolstertes Kinnband
Brillenhalterung
UV-Schutz
DIN EN 1077-zertifiziert
Vorteile

Skihelm mit Visier-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Bei Skihelmen mit Visier sind zus√§tzliche Skibrillen unn√∂tig.
  • Sie eignen sich selbst f√ľr Brillentr√§ger, da hinter dem Visier gen√ľgend Platz ist.
  • Visiere lassen sich in Klassen aufteilen, die besagen, wie viel Umgebungslicht sie durchlassen.
  • Es gibt auch fotochrome Visiere, deren Lichtdurchl√§ssigkeit sich an das Umfeld anpasst.
  • Eine optimale Passform und Komfortfeatures sorgen daf√ľr, dass sich der Helm den gesamten Tag lang tragen l√§sst.

Immer den Durchblick auf der Piste behalten

Skihelme sind heute von der Piste nicht mehr wegzudenken. Sie sch√ľtzen den Kopf vor schweren Verletzungen bei St√ľrzen und Zusammenst√∂√üen. Das Gesicht ist hingegen ungesch√ľtzt und den Witterungsverh√§ltnissen ausgesetzt. Um zumindest die Augen vor Wind und N√§sse zu bewahren, tragen viele Skifahrer deshalb eine Skibrille. Solch ein Rundumschutz ist mittlerweile durchaus einfacher m√∂glich ‚Äď dank Skihelmen mit integriertem Visier.

Warum ein Visier?

Skihelme mit Visier sind eine praktische¬†Zwei‚Äďin‚ÄďEins‚ÄďL√∂sung: Sie sch√ľtzen Kopf und Gesicht sowohl vor Unf√§llen als auch vor der Witterung. Skifahrer ben√∂tigen keine separate Skibrille, die sie zus√§tzlich mitnehmen m√ľssen. Zudem entf√§llt die Suche nach einem Brillenmodell, das zum Helm passt. F√ľr Brillentr√§ger sind Visiere besonders praktisch, da sie ihre Sehhilfe problemlos unter der Scheibe tragen k√∂nnen. Selbst gro√üe Brillengestelle passen unter das Visier und sind vor den teils harschen Wetterverh√§ltnissen gesch√ľtzt.

Das¬†Sichtfeld von Visieren ist deutlich gr√∂√üer¬†als das von Skibrillen: Selbst Blicke aus dem Augenwinkel sind m√∂glich. Des Weiteren ist die Handhabung eines Visierhelms leichter, da sie die Scheibe allenfalls herunterklappen oder auswechseln m√ľssen. Hierf√ľr ist oft nur eine Hand n√∂tig. Bei der Alternative mit Skibrille muss erst der Helm sitzen und dann die Brille korrekt positioniert werden.

Ein Nachteil von Visierhelmen ist die Markenbindung. Nur Wechselvisiere desselben Helms lassen sich nutzen. Zudem sind Skihelme mit Visier teurer als Modelle ohne Schutzscheibe.

Vorteile
  • Keine separate Skibrille n√∂tig
  • Platz f√ľr Sehhilfe
  • Gr√∂√üeres Sichtfeld
  • Einfache Handhabung
Nachteile
  • Nur Wechselvisiere desselben Helmmodells
  • Teurer als Skihelme ohne Visiere

Aufbau und Fertigung von Skihelmen

Skihelme bestehen aus einer stabilen Außen- sowie einer dämpfenden Innenschale. Hinzu kommt ein polsterndes Innenfutter aus synthetischen Fasern wie Fleece oder Naturfasern wie Merinowolle sowie ein ebenfalls gepolsterter Kinngurt.

Fertigung der Schalen

Die Fertigung der Schalen kann auf zwei Arten geschehen. Bei der ersten Variante, dem¬†In‚ÄďMold‚ÄďVerfahren, geschieht dies in einem Produktionsschritt. Das Material der Innenschale wird mithilfe von Hitze und Druck direkt in die Au√üenschale geschwei√üt. Die beiden Schalen sind somit untrennbar miteinander verbunden.

Beim zweiten Verfahren, genannt¬†Hardshell, erfolgt die Herstellung in mehreren Stufen. Sowohl die Au√üen- als auch die Innenschale entstehen separat voneinander. In einem weiteren Schritt werden beide Schichten punktuell miteinander verklebt. Die Methode sorgt zum einen daf√ľr, dass sich die Aufprallenergie auf die gesamte Helmoberfl√§che verteilt, zum anderen bietet ein so gebauter Helm Platz f√ľr ausgekl√ľgelte Bel√ľftungssysteme zwischen den Schichten.

Mittlerweile gibt es auch¬†Hybridhelme, bei deren Produktion beide Verfahren zum Einsatz kommen. Einige Helme verbinden eine Hardshell-Oberseite mit einem Hinterkopfschutz im In-Mold-Stil. Solche Helme sind nicht nur leichter als pure Hardshell-Versionen, sondern lassen auch genug Platz f√ľr ein Bel√ľftungssystem.

Material der Schalen

Die Außenschale von In-Mold-Helmen besteht aus dem thermoplastischen Kunststoff Polycarbonat (PC). Das Material ist äußerst leicht, bruch- sowie schlagfest und resistent gegen Kratzer. Die äußere Schale von Hardshell-Helmen hingegen besteht oft aus ABS-Kunststoff (Acrylnitril-Butadien-Styrol) und bei Premium-Modellen aus Carbon oder Glasfaserkunststoff.

Die Materialien sind ebenfalls schlag-, bruch- und kratzfest, wobei¬†Carbon und Glasfaserkunststoff die meiste Belastung vertragen. Glasfaserkunststoff bricht nicht, auch wenn sich der Helm etwa durch einen Sturz verformt. Carbon ist fest, dehnstabil und dennoch leicht. Ist das Material mit Aramidfaser verst√§rkt, erh√∂ht sich die Schutzwirkung von Carbonhelmen deutlich: Das mit dem Handelsnamen¬†Kevlar¬†best√ľckte Aramid ist noch schlagfester als Carbon.

Die Innenschale besteht bei¬†beiden Fertigungsarten aus dem aufgesch√§umten Kunststoff EPS¬†(kurz f√ľr expandiertes Polystyrol), der auch unter dem Handelsnamen¬†Styropor¬†bekannt ist. EPS absorbiert nicht nur die Kr√§fte im Fall eines Aufpralls, sondern isoliert auch vor K√§lte. Zudem nimmt es keine Feuchtigkeit auf.

Eigenschaften des Visiers

Eine bedeutende Eigenschaft des Visiers ist die Lichtdurchlässigkeit. Je sonniger es auf der Skipiste ist, desto weniger Licht sollte durch die Scheibe dringen können. Bei schlechten Lichtverhältnissen, etwa bei bewölktem Himmel, ist es wiederum wichtig, dass die Scheibe so viel Licht wie möglich einfängt, um eine gute Sicht auf die Strecke zu gewährleisten.

Das Ma√ü, mit dem die Durchl√§ssigkeit von Visieren und Skibrillen ermittelt wird, ist der sogenannte¬†VLT-Wert¬†(‚Äěvisible light transmission‚Äú). Er gibt den Lichtanteil, der durch die Scheibe dringt, in Prozent an und ordnet die Anteile in f√ľnf Kategorien von 0 bis 4 ein. Je h√∂her die Zahl ist, desto weniger Licht gelangt an die Augen. Die h√∂chste Stufe eignet sich f√ľr Skifahren bei strahlend blauem Himmel mit viel Sonne. Um sowohl f√ľr wolkige als auch sonnige Wetterverh√§ltnisse ger√ľstet zu sein, empfiehlt sich die zweite Stufe mit einem ungef√§hren VLT-Wert von 20 bis 40. Zwar kommt ein solches Visier nicht mit extremen Umst√§nden zurecht, aber f√ľr einen typischen Tag auf dem Berg reicht es meist.

VLT-Wert Kategorie Lichtverhältnis Wetterverhältnis
3 bis 8 Prozent 4 Grelles Licht Sonnig und wolkenlos
9 bis 18 Prozent 3 Reichlich Licht Sonnig, wenig Wolken
19 bis 43 Prozent 2 Durchschnittliches Licht Abwechselnd wolkig und sonnig
44 bis 80 Prozent 1 Wenig Licht Bewölkt, Schneefall
81 bis 100 Prozent 0 Kaum Licht Starker Schneefall
Die VLT-Werte im √úberblick.

Mittlerweile gibt es auch fotochrome Scheiben, die sich¬†an die Lichtverh√§ltnisse anpassen¬†und das Fahren bei unterschiedlichen Wetterbedingen erleichtern. Meist decken solche Visiere drei Kategorien wie 1 bis 3 ab. Das erspart Nutzern zwar den regelm√§√üigen Scheibenwechsel, daf√ľr m√ľssen sie einen h√∂heren Preis zahlen.

Visier und Helm

Damit Visiere ihre St√§rken gegen√ľber Skibrillen optimal ausspielen k√∂nnen, sind die Befestigung am Helm und die Handhabung besonders wichtig.

Viele namhafte Hersteller bieten Skihelme an, bei denen sich das Visier werkzeugfrei auswechseln l√§sst. F√ľr die Befestigung kommen etwa¬†Druckkn√∂pfe oder Magnete¬†zum Einsatz. Achten Sie darauf, dass Sie das Visier auch mit Handschuhen √∂ffnen und wieder schlie√üen k√∂nnen. Um das Visier an die Lichtverh√§ltnisse auf der Piste anzupassen, ist diese L√∂sung sehr praktisch. Zudem lassen sich die Visiere oft hochklappen. Stehen Sie beispielsweise am Anfang der Strecke oder fahren Sie den Berg mit der Seilbahn hinauf, k√∂nnen Sie die Aussicht mit blo√üem Auge genie√üen, ohne den gesamten Helm abzusetzen.

Weiterhin gibt es einige Helme, bei denen das Visier festmontiert ist. Hier ist es besonders wichtig, auf die Lichtdurchlässigkeit zu achten, um eine gute Sicht bei möglichst vielen Wetterverhältnissen zu haben. Es empfehlen sich fotochrome Scheiben, die Kategorie eins bis drei abdecken.

Bei allen Konstruktionen sollten die Seiten abgedichtet sein, idealerweise mit mehreren Lagen Schaumstoff. Diese sorgen daf√ľr, dass¬†weder Schnee noch sonstige N√§sse an den Seiten¬†des Visiers eindringt. Wer eine Brille tr√§gt, sollte darauf achten, dass diese bequem unter die Scheibe passt.

Sicherheit geht vor

Da Skihelme den Zweck haben, den Kopf vor Verletzungen zu sch√ľtzen, ist ihre Effektivit√§t essenziell. Um zu beurteilen, wie gut ein Helm letztendlich sch√ľtzt, ist ein Blick auf die Sicherheitsklassen sinnvoll.

Die Sicherheitsklassen und ihre Eigenschaften

Skihelme werden in zwei Klassen aufgeteilt, A und B. Sie erf√ľllen jeweils die Anforderungen der europ√§ischen Pr√ľfnorm DIN EN 1077 A oder DIN EN 1077 B.

Skihelme der Klasse A
Vollschalenhelme

Vollschalenhelme der Klasse A kommen aufgrund ihrer hohen Schutzwirkung vor allem bei Profisportlern zum Einsatz. Die Pr√ľfanforderungen f√ľr diese Helme besagen, dass sie einen Sturz aus drei Metern H√∂he d√§mpfen m√ľssen und bei einem Aufprall aus einer H√∂he von bis zu 75 Zentimetern nicht von spitzen Gegenst√§nden durchdrungen werden d√ľrfen. Um dies zu gew√§hrleisten, bedecken Klasse-A-Helme Schl√§fen sowie Ohren und verf√ľgen nur √ľber wenige Bel√ľftungs√∂ffnungen. Daf√ľr sind sie schwerer und nicht so komfortabel wie Klasse-B-Skihelme.

Skihelme der Klasse B
Halbschalenhelme

Klasse-B-Helme, auch Halbschalenhelme genannt, besitzen viele Bel√ľftungs√∂ffnungen und bedecken weder Schl√§fen noch Ohren vollst√§ndig. Dadurch sch√ľtzen sie zwar nicht so effektiv wie Klasse-A-Helme, aber es gen√ľgt, sofern Sie nicht durchg√§ngig auf unbefestigten Strecken fahren oder Ihren Schwerpunkt auf Rennen gelegt haben. Die Mindestschutzanforderungen sind etwa die H√§lfte von dem, was f√ľr die Klassifikation als A erforderlich ist, dennoch sind viele Modelle durchaus effizienter. Dass Tr√§ger Umgebungsger√§usche mit einem Halbschalenhelm deutlicher wahrzunehmen k√∂nnen, ist ein praktischer Nebeneffekt dieser Bauform.

Mehr Sicherheit dank Mips?

Mips, kurz f√ľr ‚ÄěMulti Directional Impact System‚ÄĚ, ist ein Sicherheitssystem f√ľr Helme, das von f√ľnf schwedischen Wissenschaftlern in Stockholm entwickelt wurde. Es hat den Zweck, das Gehirn zu sch√ľtzen, falls Tr√§ger bei St√ľrzen mit dem Kopf¬†schr√§g auf dem Boden aufkommen.¬†Mips¬†f√§ngt die Rotationskr√§fte ab, die bei einem Sturz entstehen.

Die Funktionsweise ist simpel: Zwischen der Au√üen- und Innenschale des Skihelms kommt eine dehnbare Schicht. Im Fall eines Aufpralls sorgt diese daf√ľr, dass sich die √§u√üere Schale unabh√§ngig von der inneren bewegen und so die Wirkung der Rotationsbewegung auf den Kopf abmildern kann.

Mittlerweile feilen Helmhersteller selbst an dem System:¬†Giro¬†vermarktet beispielsweise das sogenannte¬†Mips¬†‚ÄďSpherical‚ÄďSystem, bei dem das¬†Mips-System nicht mit einer Innenschale funktioniert, sondern integraler Teil der Helmkonstruktion ist.

Weitere relevante Kriterien

Trotz h√∂chster Sicherheitsstufe sch√ľtzen Skihelme nur effektiv, wenn sie richtig auf dem Kopf sitzen. Daneben ist der Komfort wichtig: Immerhin tragen Skifahrer ihre Helme √ľber mehrere Stunden am St√ľck.

Komfortable Passform

W√§hrend M√ľtzen und H√ľte nach Belieben auf dem Kopf positioniert sein k√∂nnen, ist es bei Skihelmen wichtig, dass sie waagerecht √ľber der Stirn sitzen und nicht rutschen. Zwar l√§sst sich die Weite einige Zentimeter mit beispielsweise einem Drehrad oder einer Ratsche einstellen, idealerweise entspricht die¬†Helmgr√∂√üe aber in etwa dem Kopfumfang.

Infobox: Den Kopfumfang ermitteln

Um den eigenen Kopfumfang zu messen, ben√∂tigen Sie nur ein Ma√üband. Setzen Sie es an der Stirn an, nicht am Haaransatz. Etwa einen Zentimeter √ľber den Augenbrauen ist ideal. F√ľhren Sie das Band eng um den Kopf, ohne dass es einschneidet. Der Schnittpunkt des Ma√übands ergibt den Umfang. Alternativ k√∂nnen Sie eine Schnur um den Kopf wickeln und mit einem Zollstock oder Lineal die L√§nge bis zum Schnittpunkt messen.

Helmhersteller geben die Gr√∂√üe entweder in Zentimeter oder mit der internationalen Kennzeichnung S bis XL an. Zum Teil kommen auch Doppelgr√∂√üen wie S/M oder L/XL zum Einsatz. Da es keine internationale Norm gibt, ist es ratsam, immer die herstellerspezifische Gr√∂√üentabelle zu studieren, um das Zentimeter-√Ąquivalent der Buchstabengr√∂√üen zu finden. Sofern Sie zwischen zwei Gr√∂√üen liegen,¬†empfiehlt sich die gr√∂√üere Gr√∂√üe.

Ob der Helm tats√§chlich passt, erkennen Sie erst bei der Anprobe. Bleibt er trotz ge√∂ffneten Kinnriemens auf dem Kopf, wenn Sie diesen sch√ľtteln und sich nach vorne beugen, hat er die richtige Gr√∂√üe. Bei geschlossenem Kinngurt soll sich der Helm weder nach hinten bewegen noch seitlich drehen lassen.

Komfortfeatures von Skihelmen

Viele Skihelme sind mit Zusatzfeatures ausgestattet, die das Tragen komfortabler gestalten. Dazu gehören etwa eine abnehmbare Inneneinlage, die Sie an warmen Tagen beziehungsweise starkem Schwitzen entfernen können, sowie ein Nackenwärmer, der eisige Wintertage komfortabler macht.

In einigen F√§llen ist die Einlage mit der¬†Polygiene-Technologie ausger√ľstet, die¬†unangenehme Schwei√üger√ľche verhindert.¬†Polygiene¬†verwendet ein Silbersalz aus recyceltem Industriesilber, das daf√ľr sorgt, dass sich Bakterien, die f√ľr den eigentlichen Schwei√ügeruch verantwortlich sind, nicht vermehren.

Skihelme sind meist mit mehreren √Ėffnungen auf der Oberfl√§che konstruiert, um f√ľr¬†eine gute Bel√ľftung unter dem Helm¬†zu sorgen und um Hitzestau zu vermeiden. Renommierte Hersteller wie¬†uvex¬†konstruieren eigene Bel√ľftungssysteme f√ľr ihre Helme. Verbreitet sind verschlie√übare Bel√ľftungs√∂ffnungen, um bei eisigen Temperaturen oder ungem√ľtlichem Wetter einen trockenen und warmen Kopf zu bewahren. Des Weiteren gibt es eine Variante, bei der frische Luft durch Bel√ľftungskan√§le flie√üt und warme Luft durch die Ausstrom√∂ffnungen austritt.

Sonstige Eigenschaften

Neben den notwendigen Sicherheits- und Komforteigenschaften von Visierhelmen, sind einige Modelle mit zus√§tzlichen Funktionen versehen. F√ľr alle, die gern¬†Musik beim Skifahren¬†h√∂ren, gibt es Helme mit eingebauten Lautsprechern und Bluetooth. Andere Varianten bieten gen√ľgend Platz, um die eigenen Kopfh√∂rer zu verwenden.

Sofern auch ein Mikrofon im Helm integriert ist oder ein Headset zum Einsatz kommt, sind Telefonate möglich. Sie können während des Skifahrens mit Ihrer Begleitung kommunizieren. Stellen Sie die Lautstärke aber am besten nicht zu hoch, damit Sie Umgebungsgeräusche noch wahrnehmen und beispielsweise Warnrufe verstehen können.

Dar√ľber hinaus l√§sst sich bei vielen Helmen eine Actioncam befestigen. Mit einer Kamera am Helm lassen sich beispielsweise¬†Abfahrten aufnehmen und im Nachhinein ansehen. Sie k√∂nnen auch besondere Strecken oder Stunts online mit anderen teilen. Daneben fungieren sie als Unfallkamera: Im Fall eines Sturzes oder Zusammensto√ües sind die Geschehnisse einfach rekonstruierbar.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Skihelme mit Visier nicht selbst getestet.

Sowohl die¬†Stiftung Warentest¬†als auch¬†√ĖKO‚ÄďTEST¬†√ľberpr√ľften bislang nur Skihelme ohne Visier. Damit sich Verbraucher, die nach einem Visierhelm suchen, dennoch √ľber gute Skihelme informieren k√∂nnen,¬†berichtet die¬†Stiftung Warentest¬†√ľber einen Test¬†ihrer √∂sterreichischen Partnerorganisation, dem¬†Verein f√ľr¬†Konsumenteninformation¬†(VKI).

Die Tester des¬†VKI¬†nahmen im Jahr 2015 sieben Skihelme mit Visier unter die Lupe. Dabei setzten sie sich mit der Sto√üd√§mpfung und der Stichfestigkeit der Helme, dem Haltesystem sowie der Lichtdurchl√§ssigkeit der Visiere auseinander. Dar√ľber hinaus pr√ľften die Redakteure, wie gut Ger√§usche beim Tragen des Helmes wahrnehmbar sind, die Haltbarkeit sowie die Schadstoffbelastung. Auch auf eine praktische Pr√ľfung verzichtete die Organisation nicht.

Testsieger wurde der¬†hlmt 300¬†von¬†uvex¬†mit der Testnote ‚Äěgut‚Äú (2,0). Daneben empfehlen die Redakteure der¬†Stiftung Warentest¬†den zweitplatzierten¬†Kask Style, der mit der Note 2,2 minimal schlechter als der Testsieger bewertet wurde. Allerdings r√§t die¬†Stiftung Warentest¬†auch, sich nicht zu stark auf das Testergebnis zu verlassen und stattdessen den Helm zu w√§hlen, der optimal sitzt und sich gleichm√§√üig anschmiegt. Da der Test bereits einige Jahre alt ist, ist mitunter nicht mehr jedes Produkt erh√§ltlich. Weiterhin befinden sich wom√∂glich Nachfolger der Testprodukte auf dem Markt: Es gibt zum Beispiel einen¬†uvex-Skihelm mit der Bezeichnung¬†hlmt 700 visor.


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