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vServer

Die besten virtuellen Server im Vergleich

Ausstattung

Bedienung

Leistung

Sicherheit

Hilfe & Support

Virtuelle Server einfach mieten

1. Was sind vServer?

Bei einem vServer handelt es sich um einen virtuellen Server wie V-Server Linux Level 2, 1&1 Virtual Server XXL oder Host Europe Virtual Server Advanced. Hierbei gibt es in dem Sinne keinen eigenen Rechner im Rechenzentrum, sondern eine virtuelle Maschine. In der Regel wird die Rechenleistung mit weiteren Kunden geteilt. Obwohl alle Server sich ein Wirtssystem teilen, kann jeder virtuelle Server sein eigenes Betriebssystem haben.

Zudem bekommt jeder Server seine eigene IP-Adresse und wird wie ein echter Server konfiguriert. Dabei können Nutzer auf einem Hardwareserver verschiedene Betriebssysteme online halten. Ein großer Vorteil ist, dass der Zugriff von einem Server auf Daten eines anderen Servers nicht möglich ist. Somit werden die Daten stets sicher aufbewahrt. Durch das Teilen der Ressourcen bleiben die Kosten gering und Kunden erhalten dennoch hohe Performance.

Ein weiterer Vorteil der virtuellen Server ist, dass sie nicht an eine Hardwareplattform gebunden sind. So kann ein laufendes System von einem Hardwareserver auf einen anderen verschoben werden. Die Hardwareplattform ist somit jederzeit erweiterbar – und das ganz ohne Ausfallszeiten. Selbst ein Problem mit der Hardware löst keine bemerkenswerten Ausfallzeiten aus, da virtuelle Server dann schnell auf einer weiteren Hardware gestartet werden.

2. Wofür werden vServer benötigt?

Server Center
vServer teilen sich die Leistung der Hardwarekomponenten.

vServer eignen sich perfekt für kleinere sowie mittelgroße Webprojekte. Vielen Webseitenbetreibern reicht oft ein einfaches Shared-Hosting-Paket nicht mehr aus und ein dedizierter Server erscheint zu groß. So ist der vServer für kleinere Onlineshops, multiple oder auch SEO-optimierte Webseiten sowie Mail-, File- und DNS-Server bestens geeignet. Auch ganz andere Projekte kann man mit diesem verwirklichen.

Im Übrigen gibt es virtuelle Server sowohl für Einsteiger als auch für professionelle Projekte, die auf mehr Leistung angewiesen sind.

3. So vergleicht die Netzsieger-Redaktion

Das Angebot an vServern ist vielfältig. Für Interessierte gestaltet sich demnach die Suche häufig als schwierig. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, hat die Netzsieger-Redaktion die besten vServer herausgesucht und miteinander verglichen. Dabei wurden Charakteristika der Rubriken Ausstattung, Bedienung, Leistung, Sicherheit sowie Hilfe & Support miteinander verglichen und auf einer Skala mit bis zu fünf Punkten bewertet – auf diese Weise erhalten die verschiedenen Anbieter ihre Platzierung im Netzsieger-Vergleich.

Ausstattung

Natürlich hängt eine gute und sinnvolle Ausstattung von den Wünschen und Bedürfnissen des potentiellen Nutzers ab. Überprüft wurde, ob und wie viele Zusatzdomains, Umlautdomains, Domainendungen, Subdomains und Domainweiterleitungen die Anbieter parat halten. Wichtig war den Experten von Netzsieger auch, ob eine DNS-Verwaltung vorhanden ist und ob die Provider auch E-Mail-Postfächer anbieten; auch auf das Vorhandensein mindestens einer IP-Adresse wurde im Vergleich Wert gelegt.

Bedienung

Potentielle Kunden müssen sich darauf einstellen, dass sie virtuelle Server selbst verwalten müssen. Zudem gestaltet sich die Konfiguration etwas aufwendiger als beim Webspace. Deshalb enthält meist jeder vServer einen vollen Root-Zugriff. Somit sind Nutzer auch für die Daten-Sicherheit auf dem Server zuständig. Das heißt, dass sie beispielsweise für Versand von Spam über ihre virtuellen Server verantwortlich sind, aber auch für die Verbreitung von Schadsoftware oder illegalen Dateien.

Anfänger werden es hier also schwer haben. Andererseits entfällt die langwierige Kommunikation mit dem Webspace-Betreiber und bei Änderungen fallen seltener Zusatzkosten an. Damit die Konfiguration einfacher gelingt, stellen viele Anbieter ein Plesk-Panel zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine praktische Verwaltungsoberfläche, die keine Linux-Kenntnisse erfordert. Hinzu kommt, dass Anwendungen wie Cronjobs, die Arbeit vereinfachen, da sie Aufgaben automatisch übernehmen.

Leistung

World Wide Web
In vielen Tarifen passen Kunden die Leistung unkompliziert und jederzeit an ihre Erfordenisse an.

Die Leistung der vServer spielt oft eine wichtige Rolle. Während einige Webhoster nur klassische mechanische Festplatten anbieten, sind andere bereits auf die SSD-Speichermedien umgestiegen. Diese haben eine wesentlich höhere I/O-Leistung, das heißt auch, dass viel mehr Lese- sowie Schreibzugriffe pro Sekunde erfolgen können. Diese werden beispielsweise bei dynamischen Webseiten sehr wichtig. Einfach gesprochen bedeutet dies, dass Prozesse schneller aufgerufen werden.

Auch der Arbeitsspeicher sollte nicht außer Acht gelassen werden. Zwar werden pro virtuellen Server eine bestimmte Anzahl an Arbeitsspeicher garantiert, sollte der vServer jedoch mal mehr Speicher benötigen, kann dieser von anderen unausgelasteten vServern verwendet werden. Einen genauen Blick sollten potentielle Nutzer auch auf den inkludierten Traffic werfen. Während einige Provider unbegrenzten Traffic anbieten, entstehen bei anderen ab einem bestimmten Traffic-Volumen weitere, meist auch höhere Kosten.

Die Verfügbarkeit des Servers dürfte ebenfalls für viele interessant sein. Diese ist oft in den AGB zu finden. Manche Anbieter werben mit ihr aber auch bereits auf ihrer Homepage. So scheint eine 99-prozentige Verfügbarkeit zwar hoch, rechnet man genau nach, heißt es jedoch, dass der vServer fast vier Tage im Jahr ausfallen darf.

Sicherheit

Selbstverständlich sollten Anbieter großen Wert auf Sicherheit legen. Diese kann zum einen durch hochsichere Rechenzentren (am besten in Deutschland) gewährleistet werden. So sollten Kundendaten sowohl vor Verlust als auch vor Diebstahl, Wasser-, Feuer- und anderen erdenklichen Gefahren bewahrt werden. Zum anderen gehören dazu Backups, Monitoring, Rettungssysteme, automatische Neuinstallationen, System-Abbild und einige andere.

Einige Provider lassen auch die CPU, den Speicherplatz, die Schreib- und Lesezugriffe auf die Festplatten, die Bandbreite sowie den Traffic überwachen.

Hilfe & Support

Auch wenn Kunden von vServern das Meiste selbst verwalten können, sind sie nicht selten – insbesondere in Notsituationen – auf einen kompetenten und gut erreichbaren Support angewiesen. Netzsieger überprüft deshalb eingehend, ob der Support vorhanden ist, welche Kontaktmöglichkeiten es gibt und wie kompetent die Hilfestellungen sind.

So sollte ein vServer-Anbieter auf alle Fälle für den ersten Anlauf FAQ auf seiner Seite präsentieren. Auch ein Forum, in dem sich sowohl Einsteiger als auch professionelle Webseitenbetreiber austauschen können, hat sich bewährt. Ein Blog mit Lösungsansätzen oder auch Informationen zu neuen Produkten kann ebenfalls helfen. Fast noch wichtiger ist jedoch der persönliche Kontakt; am besten auf mehreren Kanälen. E-Mail, Chat und eine Hotline mit kompetenten und freundlichen Mitarbeitern halten sehr gute Anbieter für ihre Kunden sieben Tage die Woche bereit.

badgeFazit der Redaktion

Letztendlich kann nicht von der Hand gewiesen werden, dass eine erfolgreiche Webseite sehr stark von einem zuverlässigen Hosting abhängt. Oft reicht ein einfaches Shared-Hosting-Paket nicht mehr aus, ein dedizierter Server ist jedoch noch zu viel des Guten. An dieser Stelle locken virtuelle Server – und das erfolgreich. Diese Tatsache wundert nicht, da sie sehr viele Vorteile aufweisen können.

Die Kosten sind gering, die Leistung stark und viele Wünsche umsetzbar. Netzsieger hat die besten Pakete ausfindig gemacht und verglichen, um Interessenten Stärken und Schwächen aufzuzeigen sowie die Entscheidung zu erleichtern. Die ersten drei Ränge belegen die Anbieter HostEurope, Strato und 1&1.