Skihelm

Die 7 besten Skihelme im Vergleich

Anwendungsbereich
Gewicht
Material Schale
Polsterung
Verstellsystem
LĂŒftungssystem
Visier enthalten
Visier verstellbar
Visier abnehmbar
FAS-Gurtband
Gepolstertes Kinnband
Brillenhalterung
DIN EN 1077-zertifiziert
Vorteile

Skihelm-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Skihelme sind speziell fĂŒr das Skifahren und Snowboarden konzipiert.
  • Ein perfekt passender Skihelm gehört bei jedem Wintersport zur Grundausstattung – sowohl fĂŒr Einsteiger als auch Fortgeschrittene.
  • Achten Sie beim Kauf vor allem auf das BelĂŒftungs- und Aufprallschutzsystem, das Sicherheitszertifikat sowie die richtige Passform.
  • Es gibt Hardshell- und In-Mold-Skihelme, die sich in ihren Herstellungsverfahren und Materialien unterscheiden.

Dank Skihelm sicherer auf der Piste

Ein Skihelm gehört neben der richtigen Winterkleidung und dem grundlegenden Equipment, also den Skiern beziehungsweise dem Snowboard, zur Grundausstattung eines jeden Ski- oder Snowboardfahrers. Genau wie bei allen Sport- und FreizeitaktivitĂ€ten stehen die eigene Sicherheit und Gesundheit im Vordergrund. Da es vor allem bei Einsteigern – egal ob in der Ski- oder Snowboard-Sektion – hĂ€ufig zu StĂŒrzen und harten Aufprallen kommt, sollten Wintersportbegeisterte darauf achten, sich vor dem geplanten Urlaub in den Bergen einen passenden Helm anzuschaffen. Der Kopf muss unbedingt geschĂŒtzt werden, schließlich möchte niemand den lang ersehnten Urlaub aufgrund einer Verletzung abbrechen oder sich sogar ernsthaft verletzen.

Skihelme bewahren Fahrer nicht nur vor gefĂ€hrlichen Kopfverletzungen, sondern schĂŒtzen den Kopf auch vor KĂ€lte. Windige Abfahrten können schneller als vermutet dafĂŒr sorgen, dass der Körper auskĂŒhlt – und ĂŒber den Kopf verlieren Menschen die meiste WĂ€rme. Das Ganze funktioniert ebenso in die andere Richtung: Kommen hochmotivierte Einsteiger schnell ins Schwitzen, kann ein Skihelm Abhilfe schaffen, sofern dieser ĂŒber ein integriertes LĂŒftungssystem verfĂŒgt.

Ein Skihelm federt den Kopf bei einem harten Aufprall optimal ab. Wintersportler benötigen ihn daher bei jeder geplanten Abfahrt. Niemand kann vorhersagen, wann und wie er beim Ski- oder Snowboardfahren zu Fall kommt. Daher ist es ratsam, den Helm auch bei vermeintlich einfachen Pisten zu tragen. WĂ€hrend der Liftfahrten können Sie ihn absetzen, sofern Sie ihn fest in den HĂ€nden halten. Das Hantieren mit Helm, Handschuhen und Skistöcken kann hin und wieder herausfordernd sein. Wer sich bezĂŒglich der eigenen FĂ€higkeiten sicherer fĂŒhlt und ein höheres Tempo fahren möchte, sollte genauso daran denken, den Skihelm mitzufĂŒhren. Je schneller die Abfahrt, desto grĂ¶ĂŸer die Verletzungsgefahr bei einem Sturz. Schlimmstenfalls enden unglĂŒckliche StĂŒrze lebensbedrohlich.

Kann ich einen Fahrradhelm zum Skifahren verwenden?

Zum Wintersport sollten Sie ausschließlich eigens dafĂŒr konzipierte Helme tragen und niemals auf einen herkömmlichen Fahrradhelm zurĂŒckgreifen. Fahrradhelme schĂŒtzen andere Bereiche des Kopfes, vor allem die SchĂ€deldecke und weniger die Seiten. Außerdem bieten Skihelme im Gegensatz zu Radhelmen mehr WĂ€rme und Platz fĂŒr eine passende Skibrille, sofern sie nicht mit einem Visier ausgestattet sind.

So sind Skihelme aufgebaut

Da jeder Kopf abhĂ€ngig von GrĂ¶ĂŸe, Kopfform und Alter andere Anforderungen hat, gibt es verschiedene Bauweisen bei Skihelmen. Die Anforderungen, den Kopf maximal zu schĂŒtzen, sind jedoch immer gleich.

Unterschied zwischen Hardshell- und In-Mold-Helmen

Hardshell-Modelle bestehen aus einer Hartschale, die aus Kunststoff gefertigt ist. Diese ist innen mit einer Schutzeinlage verklebt. Demnach werden im Herstellungsverfahren zwei Teile miteinander kombiniert. Der innere Teil besteht in der Regel aus EPS-Schaum, einer Art Schaumstoff, der Ă€ußere aus Carbon oder Hartplastik. WĂ€hrend der Fertigung können BelĂŒftungssysteme oder Schutzgitter verbaut werden. Diese Modelle bieten geringfĂŒgig mehr Sicherheit als In-Mold-Helme. DafĂŒr sind sie etwas teurer und schwerer.

In-Mold-Modelle zeichnen sich durch ihre robuste Bauweise und ihr geringes Gewicht aus. Die meisten AusfĂŒhrungen sind preiswerter als Hardshell-Helme. Der große Unterschied in der Herstellung ist, dass In-Mold-Produkte aus einem Guss bestehen. Beim inneren Material handelt es sich um Styropor, beim Ă€ußeren um Polycarbonat; beide sind fest miteinander verbunden. BelĂŒftungsöffnungen sorgen fĂŒr eine gute Luftzirkulation.

Bei Hybrid-Varianten kombinieren die Hersteller beide Verfahren. Diese Produkte punkten mit einer optimalen BelĂŒftung und Stoßabsorption. Der Hersteller Sweet Protection bietet beispielsweise solche Modelle an.

Unterschied zwischen Vollschalen- und Halbschalenmodellen

Vollschalenhelme bieten am gesamten Kopf Schutz, inklusive Ohren und SchlĂ€fen. In der Regel verwenden Skiprofis diese Variante beim Rennfahren. FĂŒr Einsteiger sind sie daher nicht zwingend notwendig. Vollschalenhelme erfĂŒllen die Sicherheitskriterien der höchsten Schutzklasse, also A.

Halbschalenmodelle zĂ€hlen hingegen zur Schutzklasse B und schirmen den oberen Teil des Kopfes ab. Sie sind nicht nur leichter, sondern bieten Nutzern auch etwas mehr Bewegungsfreiheit. Viele Modelle besitzen abnehmbare Ohrenpolster. Einsteiger und fortgeschrittene Wintersportler sind mit diesen Produkten gleichermaßen gut bedient.

Beide Varianten brauchen ein CE–Zertifikat, um den Anforderungen der EU-Sicherheitsnormen gerecht zu werden. Dabei handelt es sich nicht um ein QualitĂ€tssiegel, sondern um eine Versicherung des Herstellers, dass er sich der Anforderungen an das Produkt bewusst ist und diese bei der Herstellung berĂŒcksichtigt hat.

Brauche ich ein Skihelm-Visier?

Visiere sind fĂŒr Ski- oder Snowboardfahrer sinnvoll, die keine Skibrille tragen möchten. Das Visier, das am Helm wie eine Art Klappe integriert ist, funktioniert als Ersatz und muss nicht zusĂ€tzlich mitgefĂŒhrt werden. Die Klappfunktion ist vor allem fĂŒr BrillentrĂ€ger, die keine Kontaktlinsen tragen, praktisch. Achten Sie darauf, dass das Visier aus einem hochwertigen Material besteht und nicht so schnell zerkratzt. Allerdings sind Sie mit einem festmontierten Visier weniger flexibel. Da die Visiere meist getönt sind, können Sie zudem nicht auf alle Wetterbedingungen reagieren. Alternativ bieten sich passende Skibrillen an, die je nach Wetterlage auf- beziehungsweise abgesetzt werden können.

BelĂŒftungs- und Klimasystem fĂŒr mehr Komfort

Die BelĂŒftungs- beziehungsweise Klimasysteme variieren je nach Art des Skihelmes: Hardshell oder In-Mold, Voll- oder Halbschale. In der Regel sorgen moderne Skihelme fĂŒr eine gute BelĂŒftung und Luftzirkulation, da sie an der oberen Seite BelĂŒftungsschlitze haben. Sie verhindern, dass Sie am Kopf stark ins Schwitzen geraten und die Brille beziehungsweise das Visier beschlĂ€gt. Wer großen Wert auf die BelĂŒftung legt, sollte sich fĂŒr ein In-Mold-Halbschalen-Modell entscheiden. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie hĂ€ufig bei milderen Temperaturen Wintersport betreiben.

Schockabsorber und Aufprallschutz fĂŒr maximale Sicherheit

Die AbkĂŒrzung MIPS steht fĂŒr „Multi-Directional Impact Protection System“ und beschreibt ein aus Schweden stammendes Schutzsystem, das den Kopf bei einem schweren Sturz vor Rotationsbewegungen schĂŒtzen soll. Das heißt, dass das Gehirn im Falle eines schrĂ€gen, nicht geraden Aufpralls durch eine sich rotierende Innenschale abgeschirmt wird.

Der ebenfalls schwedische Hersteller POC entwickelte die SPIN-Technologie. Die AbkĂŒrzung steht fĂŒr „Shearing Pads Inside“ und beschreibt die in den Helm integrierten Pads, die bei einem schrĂ€g stattfindenden Aufprall den Kopf vor Verletzungen schĂŒtzen. Beiden Systemen wird nachgesagt, dass sie Nutzer besser vor GehirnerschĂŒtterungen bewahren als Modelle ohne MIPS oder SPIN. Folgende Hersteller bieten solche Produkte an: Giro, Sweet Protection, POC.

Der Kinnriemen muss sitzen

Ein verstellbarer Gurt, der fĂŒr gewöhnlich durch eine Polsterung den Tragekomfort nicht mindert, hilft dabei, dem Helm optimalen Halt auf dem Kopf zu bieten. Der Kinnriemen sollte sich nicht direkt unter dem Kinn befinden. Auf jeden Fall muss der Skihelm bei festgezurrtem Kinnriemen perfekt sitzen. Der Riemen lĂ€sst sich bestenfalls auch mit dicken Handschuhen öffnen und verstellen.

Weitere wichtige Kaufkriterien fĂŒr Skihelme

Um den bestmöglichen Schutz zu gewĂ€hrleisten, sollten Sie darauf achten, dass Sie die passende GrĂ¶ĂŸe auswĂ€hlen. Der beste Helm nĂŒtzt nichts, wenn er nicht richtig sitzt. Flexible Verstellmöglichkeiten machen das Fahrerlebnis noch angenehmer. Achten Sie zudem auf ein Sicherheitszertifikat.

Die richtige Passform – das A und O

Nicht zu fest, nicht zu lose: Messen Sie mithilfe eines Maßbandes den Umfang Ihres Kopfes, um die passende GrĂ¶ĂŸe festzustellen. Legen Sie dazu das Maßband knapp oberhalb der Augenbrauen an und fĂŒhren Sie es am Hinterkopf zusammen. Verlassen Sie sich besser nicht auf GrĂ¶ĂŸenangaben wie S, M oder L; hier gibt es oftmals Abweichungen. Je nach Zentimeterangabe des Kopfumfangs entscheidet sich, welches GrĂ¶ĂŸenmodell abhĂ€ngig von den Herstellerangaben empfehlenswert ist. Es gibt Varianten fĂŒr Herren, Damen und Kinder. Um den Helm perfekt an die eigene Kopfform anzupassen, bieten einige Hersteller die Möglichkeit einer Feinjustierung. Diese wird beispielsweise durch ein kleines Drehrad vorgenommen. Im Fachjargon heißt das „Fitting-System“.

Skibrillen- und Kopfhörereignung

Wenn Sie sich fĂŒr einen Skihelm ohne integriertes Visier entscheiden, sollten Sie sich zusĂ€tzlich um eine passende Skibrille bemĂŒhen. Ohne Augenschutz wird es schwierig, sich auf den Pisten zurechtzufinden, weil der Schnee die Sonne so stark reflektiert, dass es zu temporĂ€rer Schneeblindheit kommen kann. DarĂŒber hinaus schĂŒtzen Skibrillen die Augen vor Schneeeinfall und Windeinfluss. Skihelm und -brille sind idealerweise perfekt aufeinander abgestimmt – vor allem, wenn beide Produkte bei einem Hersteller erworben werden.

FĂŒr einige Wintersportler ist zudem das Tragen von Kopfhörern wichtig. Sie sollten darauf achten, dass die technischen GerĂ€te unter den Helm passen beziehungsweise wĂ€hrend des Tragens nicht stören oder die Konzentration beeintrĂ€chtigen. Bei manchen Skihelmen sind Kopfhörer bereits integriert.

Ein Sicherheitszertifikat ist unabdingbar

Alle empfohlenen Sicherheitsstandards sollten unbedingt eingehalten werden. Mit der DIN-Norm-EN-1077-Zertifizierung sind Sie stets auf der sicheren Seite. Hier wird zwischen Schutzklasse A und B unterschieden. Eine Sicherheitsgarantie gibt es nur, wenn das Produkt mit diesem Zertifikat ausgezeichnet ist.

Materialien: Außen versus innen

Die Materialien unterscheiden sich je nach Modellart. Entscheiden sich Wintersportler fĂŒr ein Hardshell-Modell, erhalten sie in der Regel Carbon- oder Hartplastik an der Außenseite in Kombination mit EPS-Schaum an der Innenseite. Die In-Mold-Varianten bestehen innen normalerweise aus Styropor oder EPS-Schaum – expandiertem Polystyrol – und außen aus Polycarbonat. Alle Modelle sind innen mit weicheren Materialien wie Schaumstoff, Mesh oder Schaum ausgestattet und bestehen außen aus harten Materialien wie Carbon, ABS oder Polycarbonat.

Tipps und Hinweise fĂŒr das Tragen von Skihelmen

Da die eigene Sicherheit beziehungsweise die von anderen zu jedem Zeitpunkt im Vordergrund steht, achten Wintersportler auf die passende AusrĂŒstung. FĂŒr Skifahrer und Snowboarder ist das Tragen von Skihelmen Standard. Einige LĂ€nder haben sogar eine Helmpflicht auf den Pisten eingefĂŒhrt.

Wie trage ich einen Skihelm richtig?

Wenn Sie den Skihelm aufsetzen, lassen Sie dabei den Kinnriemen anfangs offen. SchĂŒtteln Sie den Kopf, zuerst leicht und dann etwas stĂ€rker. Sofern der Skihelm nicht verrutscht oder die Sicht beeinflusst, haben Sie die richtige Passform ausgewĂ€hlt. Normalerweise sitzt der Skihelm kurz ĂŒber den Augenbrauen – es sei denn, es handelt sich um einen Skihelm mit Visier, der etwas weiter oben sitzt. Passen Sie nun den Kinnriemen an und ziehen Sie ihn fest. Nehmen Sie gegebenenfalls Feinjustierungen vor, wenn der Helm ĂŒber eine solche Vorrichtung verfĂŒgt.

Setzen Sie die Skibrille auf und prĂŒfen Sie, ob diese unter den Helm passt. Idealerweise entsteht kein großer Freiraum zwischen Helm und Brille. Im Idealfall schließt die vordere Helmoberkante mit dem oberen Skibrillenrand ab. Sie sollten sich nicht gegenseitig stören. Wer gern unter dem Skihelm eine MĂŒtze trĂ€gt, sollte bereits beim Ausmessen des Kopfes auf den entsprechenden Umfang achten.

Was muss ich bei der Nutzung von Skihelmen beachten?

Sportler sollten den Skihelm nach jedem Sturz außen und innen grĂŒndlich nach Rissen oder anderen SchĂ€den absuchen; das gilt insbesondere nach StĂŒrzen. Bei sehr harten UnfĂ€llen ist der Helm direkt auszutauschen. Normalerweise sollte ein Skihelm nach höchstens acht Jahren gewechselt werden. Die Herstellerangaben variieren jedoch: Manche geben an, dass ihre Skihelme lediglich drei bis fĂŒnf Jahre halten. Jedes Freizeitprodukt, das hĂ€ufig in Benutzung ist, unterliegt einem gewissen Alterungsprozess, das Material wird spröde und kann keinen optimalen Schutz mehr gewĂ€hrleisten. QualitĂ€t, Verarbeitung und HĂ€ufigkeit der Nutzung nehmen maßgeblich Einfluss auf die Langlebigkeit.

Sind Skihelme mit meiner Brille kompatibel?

BrillentrĂ€ger entscheiden sich bestenfalls vor der Kaufentscheidung, ob sie wĂ€hrend des Ski- oder Snowboardfahrens Kontaktlinsen tragen möchten. In der Regel ist das die praktischste Variante. Nutzer haben dann die Wahl zwischen Skihelmen mit oder ohne Visier. FĂŒr BrillentrĂ€ger, die ihre Alltagsbrille auch wĂ€hrend des Fahrens tragen möchten, sind Skihelme mit Visier eine gute Wahl, da die Brille in der Regel darunter getragen werden kann. Unter eine nicht am Helm montierten Skibrille passt eine normale Brille normalerweise nicht oder nur schlecht. Außerdem kann eine Brille in diesem Fall beschlagen oder Druckstellen verursachen. An leicht sonnigen Tagen können Sie auch Ihre normale Sonnenbrille mit StĂ€rke nutzen. Bei Wind und Wetter ist davon allerdings abzuraten.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Skihelme nicht selbst getestet.

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST testete im Jahre 2017 insgesamt zehn Skihelme. Die Tester unterzogen die Produkte einem Praxistest, der sich aus den Kategorien „Schutzfunktionen“ sowie „Handhabung und Tragekomfort“ zusammensetzte. DarĂŒber hinaus ĂŒberprĂŒften sie die Inhaltsstoffe der Helme und achteten bei den Testergebnissen auf weitere MĂ€ngel.

Sechs der zehn Skihelme erhielten das Gesamturteil „gut“. Die restlichen vier Produkte mussten mit dem Urteil „befriedigend“ vorliebnehmen. AuffĂ€llig am Ergebnis ist, dass sich keine RĂŒckschlĂŒsse vom Preis auf die QualitĂ€t der Helme ziehen lassen. So erhielten sowohl der rund 35 Euro teure Skihelm Black Canyon von Connective Sport als auch der Helm Scott Symbol von Scott Sports fĂŒr knapp 150 Euro das Gesamturteil „gut“. Der zweitgĂŒnstigste und der teuerste Helm im Test teilen sich somit eine Wertung. Dahingegen erhielten der zweitteuerste und der gĂŒnstigste Skihelm im Test das Urteil „befriedigend“. Der Uves P1us Pro ist fĂŒr etwa 140 Euro zu kaufen, wĂ€hrend der Oxylane Wed’ze One Feel der Eigenmarke von Decathlon fĂŒr einen Preis von rund 17 Euro erhĂ€ltlich ist.

Auch die Stiftung Warentest testete im Jahr 2016 insgesamt zehn Ski- und Snowboardhelme. Im Test befanden sich zehn Markenprodukte, die sich zu dem Zeitpunkt preislich zwischen circa 90 und 235 Euro bewegten. Die Tester nahmen die Skihelme hinsichtlich des Unfallschutzes, der Handhabung und des Komforts sowie vorhandener Schadstoffe unter die Lupe. Bei allen Modellen handelt es sich um Halbschalen Helme der Klasse B, also fĂŒr Einsteiger und FreizeitskilĂ€ufer geeignete Varianten.

In der Bewertung zeigte sich, dass Wintersportler bereits fĂŒr rund 100 Euro gute Produkte erwerben können. Einer der beiden Testsieger befand sich in diesem Preisbereich: der Uvex p1us, der das Gesamturteil „gut“ sowie die Testnote 2,0 erhielt. FĂŒr rund 235 Euro ĂŒberzeugte außerdem der teuerste Helm im Test, der Casco SP-6 Airwolf, ebenfalls mit dem QualitĂ€tsurteil „gut“. Beide Modelle bieten einen sehr guten Schutz im Falle eines Unfalls. Das heißt, dass sie den beworbenen Punkten „StoßabdĂ€mpfung“ und „Durchstichfest“ gerecht werden konnten.

Am wichtigsten ist laut den Testern die richtige Passform, da andernfalls der beste Skihelm wenig nĂŒtzt. Des Weiteren hielten die Tester fest, dass integrierte Kopfhörer besser neben der Piste und nicht wĂ€hrend des Fahrens genutzt werden sollten, da das Musikhören die Unfallgefahr erhöhen könnte.

Weitere Produkte, die im Skihelm-Test ĂŒberprĂŒft wurden:

  • Giro Nine Maps
  • Atomic Savor LF
  • Head Varius
  • K2 Phase pro
  • Scott Symbol Mips
  • Alpina Grap 2.0 L.E.
  • Salomon Ranger2
  • POC Fornix

Alle Modelle, mit Ausnahme des Salomon Ranger 2 und des POC Fornix, ergatterten das QualitĂ€tsurteil „gut“ oder „befriedigend“. Das Gesamturteil „mangelhaft“ erhielt nur der POC Fornix, da die Tester schĂ€dliche Stoffe im Kinnpolster festgestellt hatten.


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