Spiegelreflexkamera

Die 7 besten Spiegelreflexkameras im Test & Vergleich

BildqualitÀt
Auflösung
Sensorformat
Maximaler ISO-Wert
KonnektivitÀt
NFC
Bluetooth-fÀhig
WLAN-fÀhig
GPS
HDMI-Anschluss
Display
GrĂ¶ĂŸe Display
Touchscreen
Display neigbar
Sonstiges
Objektiv inklusive
Optischer Sucher
Blitz
Maße
Gewicht
Vorteile

Spiegelreflexkamera-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Spiegelreflexkameras sind lĂ€ngst nicht mehr nur fĂŒr Profis gedacht: Auch Einsteiger und Gelegenheitsnutzer finden fĂŒr einen kleinen Preis das passende Modell fĂŒr ihre BedĂŒrfnisse.
  • Im Gegensatz zu ihrer analogen AusfĂŒhrung ist die digitale Spiegelreflexkamera mit einem großen Bildsensor ausgestattet, der eine besonders hohe BildqualitĂ€t ermöglicht.
  • Der Vorzug einer DSLR liegt in der Kombination aus einem Sucher und einem digitalen Display, die Nutzern stets die Wahl lĂ€sst, wie sie ihr Motiv anvisieren.
  • Da Kunden mit dem Kauf einer Spiegelreflexkamera zunĂ€chst nur das GehĂ€use samt Grundausstattung erwerben, legen sie sich bezĂŒglich des Zubehörs automatisch auf das System eines bestimmten Herstellers fest.
  • Zusatzfeatures wie verschiedene Wechselobjektive oder ein Zubehörschuh zum Aufstecken von BlitzgerĂ€ten, Lampen und Co. sorgen fĂŒr viel FlexibilitĂ€t.

Spiegelreflexkameras: Fotografieren auf Profiniveau

Sei es die Berglandschaft auf der Schottlandreise, die Strandparty im Fackellicht oder der Siegtreffer der Lieblingsmannschaft – mit dem Smartphone oder der Kompaktkamera ist der schöne Moment schnell eingefangen. Beim Betrachten der Aufnahmen stellt sich jedoch nicht selten heraus, dass die QualitĂ€t alles andere als zufriedenstellend ist: Sie sind verwackelt, unscharf oder ĂŒberbelichtet. Wer beim Fotografieren stets eine hohe BildqualitĂ€t erzielen möchte, findet letztlich nur in einer hochwertigen Kamera das richtige Werkzeug. Mit einer Spiegelreflexkamera meistern ambitionierte Hobbyfotografen ebenso wie Profis jede Aufnahmesituation. Inzwischen sind Spiegelreflexkameras nicht nur verbreiteter, sondern auch weitaus erschwinglicher als noch vor einigen Jahren.

Die Funktionsweise einer Spiegelreflexkamera

Ihren Namen erhielt die Spiegelreflexkamera aufgrund des eingebauten Spiegels. HĂ€ufig ist sie auch unter der Bezeichnung DSLR oder DSR (digitale Spiegelreflex) gelĂ€ufig. Die AbkĂŒrzung DSLR steht fĂŒr den englischen Begriff „Digital Single Lens Reflex“: „Digital“ im Sinne der digitalen Kamera, „Single Lens“, da es nur eine Linse innerhalb der Kamera gibt, und „Reflex“ in Anlehnung an den Spiegel, der das Licht – im Gegensatz zur DSLM („M“ steht hier fĂŒr „Mirrorless“) – reflektiert.

Sowohl Ă€ußerlich als auch mechanisch Ă€hneln Spiegelreflexkameras ihren analogen AusfĂŒhrungen – mit einem entscheidenden Unterschied: Anstatt eines Films bergen die DSLR-Kameras im Inneren einen großen elektronischen Bildsensor, wodurch das Bildmaterial sofort zur VerfĂŒgung steht. Dieser ist weitaus grĂ¶ĂŸer als bei einer Digitalkamera. Misslungene Aufnahmen lassen sich gegebenenfalls mit einem Bildbearbeitungsprogramm ausbessern oder wiederholen. Abgesehen davon ist die Funktionsweise identisch:

  1. Der Spiegel dient der Darstellung des anvisierten Bildes im optischen Sucher.
  2. Sobald der Nutzer den Auslöser betÀtigt, klappt der Spiegel nach oben, der Verschluss öffnet sich und das Licht fÀllt auf den Sensor, der das Licht in digitale Werte umwandelt.
  3. Nach dem Ablauf der Belichtungszeit schließt der Verschluss wieder und der Spiegel klappt herunter. Das Sucherbild bleibt wĂ€hrend der Belichtungsphase dunkel und wird erst dann wieder angezeigt, wenn der Spiegel zurĂŒck in seiner Ausgangsposition ist.

Die Königin der Kameras: Vorteile einer DSLR

Spiegelreflexkameras, die Premiumklasse unter den Fotoapparaten, zeichnen sich gegenĂŒber den klassischen Digitalkameras nicht nur durch ihre hervorragende BildqualitĂ€t aus. Der breit gefĂ€cherte Funktionsumfang bietet viel gestalterischen Spielraum. Doch was genau unterscheidet die DSLR eigentlich von ihren beiden hartnĂ€ckigsten Konkurrenten, den Kompakt- und Systemkameras?

Ohne viel Aufhebens: Die Kompaktkameras

Kompaktkameras sind in der Regel klein und leichtgewichtig (mit Ausnahme der Bridgekameras), sodass sie sich in jede Tasche verstauen lassen. Da sie einen vergleichsweise geringen Funktionsumfang aufweisen und die Kameraautomatik einen Großteil der Arbeit ĂŒbernimmt, ist ihre Bedienung in der Regel sehr einfach. Anders als bei den Spiegelreflexkameras werden die Motive nicht durch einen optischen Sucher, sondern durch ein digitales Display anvisiert. Aufgrund ihres kleinen Bildsensors weisen sie außerdem eine geringere Auflösung auf. Daher stoßen die meisten Kompaktkameras insbesondere bei wenig Licht schnell an ihre Grenzen. Im Gegensatz zu den DSLR-Kameras, deren Wechselobjektive sich an verschiedene Situationen anpassen lassen, besitzen Kompaktkameras zudem ein fest verbautes und dementsprechend nicht austauschbares Objektiv.

Wer also lediglich ein paar Urlaubserinnerungen oder die gelegentlichen Familienfeierlichkeiten festhalten möchte, ohne sich um komplizierte Einstellungen kĂŒmmern zu mĂŒssen, ist mit einer Kompaktkamera gut bedient. Mittlerweile schwören selbst Profis auf die Kompaktkameras und deren Vorzug der Festbrennweite. Ambitionierte Hobbyfotografen, die ĂŒber einen gewissen Umfang an Grundkenntnissen verfĂŒgen und in höherem Maße auf die BildqualitĂ€t und die Einstellungsmöglichkeiten achten, kommen allerdings kaum um den Kauf einer Spiegelreflex herum.

Die Systemkamera: Große Technik im kleinen GehĂ€use

Bei den Systemkameras unterscheidet man zwei verschiedene Arten: die Spiegelreflex- und die spiegellosen Systemkameras, auch DSLM (Digital Sigle Lense Mirrorless). Sie sind zwar etwas grĂ¶ĂŸer und schwerer als Kompaktkameras, stellen jedoch eine handliche Alternative zu den Spiegelreflexkameras dar. Dank ihrer grĂ¶ĂŸeren Sensoren und Wechselobjektive, die optimale Bildergebnisse liefern, machen sie den DSLR-Kameras inzwischen Konkurrenz. Die Objektivauswahl fĂ€llt fĂŒr die Systemkameras allerdings noch immer kleiner aus als fĂŒr die Spiegelreflex.

Systemkameras sind zwar kompakter, wodurch sie sich optimal fĂŒr unterwegs eignen, dafĂŒr verzichten sie aber auf die fĂŒr die DSLR-Kameras charakteristischen Spiegel sowie den optischen Sucher. Im Großen und Ganzen sind sie hinsichtlich ihrer QualitĂ€t und FlexibilitĂ€t mit den Spiegelreflexkameras vergleichbar. Wer aber auf Komponenten wie den Autofokus oder die Auslösegeschwindigkeit Wert legt, ist mit einer DSLR-Kamera besser beraten.

Das FĂŒr und Wider einer Spiegelreflexkamera

FĂŒr jeden, dem es vor allem auf die BildqualitĂ€t ankommt, fĂŒhrt kein Weg an der Spiegelreflexkamera vorbei. DafĂŒr mĂŒssen Verbraucher allerdings tief in die Tasche greifen. Ob sich die Anschaffungskosten wirklich lohnen, zeigt folgende Übersicht der Vor- und Nachteile:

Blitzschnell, flexibel und Top-BildqualitÀt: Die Vorteile einer DSLR

Die digitalen Spiegelreflexkameras bieten Nutzern gleich zwei Optionen, ein Motiv anzuvisieren: ZusĂ€tzlich zum typischen Display besitzen sie nĂ€mlich auch einen optischen Sucher. Mit einer DLSR ist es dem Nutzer also auch bei starker Lichteinstrahlung problemlos möglich, gute Fotos zu schießen. Zudem bringen diese GerĂ€te ein nostalgisches Flair mit. Das digitale Display bietet die Möglichkeit, die QualitĂ€t des Bildes noch einmal zu ĂŒberprĂŒfen.

WĂ€hrend Automatikkameras im unteren Segment mittlerweile ĂŒber Ă€hnlich große Sensoren wie Smartphones verfĂŒgen, besitzen die Sensoren in DSLRs dank ihrer GrĂ¶ĂŸe eine höhere Auflösung als andere Digitalkameras. Digitale Spiegelreflexkameras können mehr Details darstellen und sind zudem Ă€ußerst lichtempfindlich, sodass sie selbst bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen, etwa in der DĂ€mmerung, eine solide BildqualitĂ€t liefern. Aufgrund des großen Sensors fĂ€llt die SchĂ€rfentiefe gering aus. Der leistungsstarke Autofokus ermöglicht zudem dank der kurzen Verzögerungszeit auch bei beweglichen Motiven gute Aufnahmen.

Der Vorteil, der die Spiegelreflexkameras von allen anderen Fotoapparaten abhebt, ist zweifelsfrei ihre Ausstattung. Neben dem großen Bildsensor bestechen sie mit zahlreichen Programmen wie Belichtungsreihen, Blendenreihen, Fokusreihen und Zeitraffern. Mit ihnen lassen sich DSLR-Kameras auf vielfĂ€ltige Weise nutzen und der Fotograf behĂ€lt stets die Kontrolle ĂŒber das Bild und die Belichtung. Damit auch Amateurfotografen sehr gute SchnappschĂŒsse gelingen, sind Spiegelreflexkameras zudem mit etlichen Voll- und Halbautomatiken ausgestattet. Wer mit dem umfangreichen Funktionsangebot nicht zurechtkommt, lĂ€sst also einfach ein Automatikprogramm die Einstellungen erledigen.

Sollte die Grundausstattung nicht ausreichen, greifen Nutzer einfach auf das umfangreiche Angebot an Zubehör – von Filtern ĂŒber Schnittstellen bis hin zu Möglichkeiten der Fernsteuerung – zurĂŒck. Mit ihren Erweiterungsmöglichkeiten sind DSLR-Kameras nahezu universell einsetzbar. Nutzer schĂ€tzen insbesondere die Möglichkeit, Objektive austauschen zu können. Wechselobjektive sind in der Regel nicht nur lichtstĂ€rker und somit von besserer optischer QualitĂ€t als festeingebaute Objektive, sondern bieten auch eine große FlexibilitĂ€t hinsichtlich der Wahl der Brennweite, sodass sie sich an das jeweilige Motiv, sei es eine Landschaft oder ein PortrĂ€t, anpassen lassen. Neben den Zoomobjektiven ist es außerdem möglich, leistungsfĂ€hige SystemblitzgerĂ€te anzuschließen, um den kreativen Spielraum zu erweitern.

Da Nutzer einer Spiegelreflexkamera den Bildausschnitt vorzugsweise durch den Sucher auswĂ€hlen, der keinen Strom benötigt, hĂ€lt der Akku entsprechend lĂ€nger als bei Kameras, die nur mit einem Display ausgestattet sind. Ihre ergonomische Form liegt außerdem gut in der Hand und der komfortable Griff erlaubt eine optimale Bedienung. Ein weiterer Vorteil: Die GerĂ€te sind besonders robust und stabil.

Wuchtig, teuer und staubanfÀllig: Die Nachteile einer DSLR

Bei all ihren Vorteilen haben Spiegelreflexkameras auch den ein oder anderen Nachteil. Der Preis einer DSLR ist beispielsweise wesentlich höher als bei System- oder Kompaktkameras. Hinzu kommt je nach Bedarf der Anschaffungspreis fĂŒr verschiedenes Zubehör wie Wechselobjektive oder einen externen Blitz. Das Vornehmen manueller Einstellungen ist zudem mit einer gewissen Einarbeitungszeit und vielen Tests verbunden. Mit ihrer GrĂ¶ĂŸe liegen sie zwar gut in der Hand, das Gewicht ist aber vor allem unterwegs nicht zu unterschĂ€tzen. Die Wechselobjektive, die fĂŒr das volle Einsatzspektrum obligatorisch sind, erfordern viel Platz und sind eine zusĂ€tzliche Belastung. Anders als Kompaktkameras passen DSLRs also nicht in die Jackentasche. Da im Zuge des Objektivwechsels Staub und Schmutz ins GehĂ€use eindringen können, die sich auf der Mattscheibe oder dem Sensor absetzen, besteht immer die Gefahr von kleinen Flecken auf den Fotos.

Die VorzĂŒge einer Spiegelreflexkamera ĂŒberwiegen insgesamt. Im Anschluss haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile noch einmal in aller KĂŒrze aufgelistet:

Vorteile
  • Optimale BildqualitĂ€t dank großer Sensoren
  • FlexibilitĂ€t durch Wechselobjektive
  • VielfĂ€ltige Einstellungsmöglichkeiten
  • Lange Akkulaufzeit
  • Ergonomische Form
Nachteile
  • Hohe Anschaffungs- und Folgekosten
  • Vergleichsweise groß und schwer
  • Komplexe manuelle Bedienung

    Die passende DSLR fĂŒr Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis

    Wer sich fĂŒr eine bestimmte Spiegelreflexkamera entscheidet, legt sich damit gleichzeitig auf das System eines Herstellers fest. Mit der Kamera kaufen Verbraucher nĂ€mlich zunĂ€chst nur das GehĂ€use. Essentielles Zubehör wie die Wechselobjektive oder das BlitzgerĂ€t mĂŒssen sie zusĂ€tzlich erwerben. In der Regel sind die Produkte unterschiedlicher Hersteller nicht kompatibel, da sie eigene AnschlĂŒsse entwickelt haben, sodass die Wahl der DSLR wohlĂŒberlegt sein sollte. Die meisten Fotografen greifen nicht nur auf das entsprechende Zubehör, sondern auch beim Kauf der nĂ€chsten Kamera fĂŒr gewöhnlich wieder auf die gleiche Firma zurĂŒck.

    Zu den fĂŒhrenden Herstellern von Spiegelreflexkameras gehören:

    • Canon: Das japanische Unternehmen ist derzeit besonders aufgrund seiner EOS-Reihe beliebt, deren nuanciert abgestuftes Spektrum von Einsteiger-Modellen bis zu Profi-GerĂ€ten reicht. Auf AnfĂ€nger zugeschnitten ist beispielsweise die EOS 1200D Kit 18 – 55 mm. Fortgeschrittene Fotografen sind hingegen besser mit der EOS M 3 mit Hybrid CMOS AF III
    • Nikon: Die ebenfalls aus Japan stammende Firma hat sich zunĂ€chst primĂ€r auf den Profibereich spezialisiert, bietet aber inzwischen auch einige Kameras fĂŒr AnfĂ€nger an. Insbesondere die D-Serie verspricht eine optimale BildqualitĂ€t und viel kreativen Freiraum. Beispiele hierfĂŒr sind die Modelle D 3300 Kit 18 – 105 mm und D 750 Kit 24 – 120 mm.
    • Sony: Der Elektrokonzern aus Japan hat in letzter Zeit sein Produktangebot erweitert. FrĂŒher auf Unterhaltungselektronik fokussiert befinden sich inzwischen einige Spiegelreflexkameras im Repertoire. Zu den neuesten Modellen der beliebten Alpha-Serien gehört zum Beispiel Sony Alpha 77 M 2 Kit 16 – 50 mm.

    Hassalblad und Pentax sind vor allem im Profibereich vertreten. Zu den Top-Produkten gehören beispielsweise die Pentax K-S1 Kit 18 – 55 mm oder die Hasselblad HV Kit 24 – 70 mm.

    Von simpel bis High End: Was kostet eine DSLR?

    Bei Spiegelreflexkameras richtet sich der Preis nach dem Anwendungszweck und der Ausstattung. Modelle im Profisektor befinden sich preislich schnell im vierstelligen Bereich. Welche DSLR zu den unterschiedlichen Anforderungen von AnfÀngern, Fortgeschrittenen und Fachkundigen passt, veranschaulicht die Einteilung in folgende Preisklassen:

    DSLRs fĂŒr Einsteiger und Gelegenheitsnutzer

    AnfĂ€nger und Gelegenheitsnutzer benötigen ihre Kamera vor allem fĂŒr ein paar schöne Urlaubsfotos oder SchnappschĂŒsse auf einer Geburtstagsfeier. Wer zu bekannten Marken wie Nikon, Canon und Co. greifen möchte, gibt selbst fĂŒr eine Spiegelreflexkamera im Einsteigerbereich bis zu 700 Euro aus. Um Kunden zu gewinnen, bieten einige Hersteller aber auch SchnĂ€ppchen-Modelle ab 100 Euro an. Diese lohnen sich fĂŒr alle, die im Urlaub nicht auf gestochen scharfe Fotos verzichten möchten, aber befĂŒrchten, dass ihre Kamera gestohlen wird und deswegen kein Vermögen ausgeben wollen.

    Einsteigermodelle sind hĂ€ufig nicht so groß und schwer wie Profimodelle. Das KameragehĂ€use ist in der Regel nicht gegen Spritzwasser geschĂŒtzt. Die meisten Hersteller sparen vor allem an der Ausstattung. Das heißt, sie setzen lediglich ein einfaches Autofokusmodul mit wenigen Sensoren ein (wie die Canon EOS 2000D mit nur neun AF-Sensoren), konstruieren den Sucher kleiner und halten die Serienbildgeschwindigkeit gering. Weniger auffĂ€llig sind die Unterschiede hinsichtlich der BildqualitĂ€t, da selbst AnfĂ€ngermodelle in der Regel einen 24-Megapixel-Sensor besitzen. Letztlich kommt es vor allem darauf an, dass die Kamera einfach zu bedienen ist, damit auch AnfĂ€nger schnell mit ihr zurechtkommen. Praktisch fĂŒr Einsteiger: Die Nikon D3400 besitzt einen Guide-Modus, der detailliert erklĂ€rt, welche Automatik sich fĂŒr welches Motiv eignet.

    DSLRs fĂŒr ambitionierte Hobbyfotografen und Fortgeschrittene

    Wenn sich ein Hobby-Fotograf lĂ€ngere Zeit mit seiner Kamera beschĂ€ftigt und seine AnsprĂŒche nach und nach steigen, stĂ¶ĂŸt er mit seinem AnfĂ€ngermodell schnell an seine Grenzen. Das Hauptaugenmerk sollte sich daher weg vom Preis und hin zur QualitĂ€t der Kamera wenden. Wer nĂ€mlich mehr in eine neue Spiegelreflexkamera investiert, hat lĂ€nger etwas von ihr. Immerhin verwenden ambitionierte Fotografen ihre Kamera hĂ€ufiger als die typischen Gelegenheitsnutzer.

    Spiegelreflexkameras in der Mittelklasse kosten zwischen 700 und 1.500 Euro. Diese DSLRs fĂŒr den semiprofessionellen Einsatz sind schwerer und robuster als Einsteigermodelle. Dank schneller Serienaufnahmen und höherer Lichtempfindlichkeit eignen sie sich auch fĂŒr Aufnahmen in der DĂ€mmerung. Mitteklasse-DSLRs sind zudem mit weiteren nĂŒtzlichen Features ausgestattet, die ihren Nutzern mehr Gestaltungsfreiheiten bieten.

    DSLRs fĂŒr Profis und Luxusliebhaber

    Wer seine Kamera jeden Tag nutzt, beispielsweise in seinem Beruf, sollte sich fĂŒr ein qualitativ hochwertiges Modell entscheiden. Spiegelreflexkameras in der Profiklasse sind ab 1.500 Euro erhĂ€ltlich. Ihr GehĂ€use ist besonders robust, stabil und in der Regel spritzwassergeschĂŒtzt. Dank spezieller Dichtungen und Magnesiumlegierungen sind sie nicht nur wetterfest, sondern auch langlebiger. DarĂŒber hinaus zeichnen sich Profi-DSLRs durch eine sehr schnelle Serienbildfunktion von mindestens zehn Bildern pro Sekunde, zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, grĂ¶ĂŸere Monitore und eine beachtliche Menge von Zubehör aus.

    Ihre Autofokustechnik ist mit zahlreichen Messfeldern schneller und genauer. Die ISO-Werte lassen sich höher einstellen, ohne dass der Nutzer befĂŒrchten muss, dass das Bild verrauscht. WĂ€hrend gĂŒnstige Modelle durchschnittlich auf lediglich ISO 1.600 kommen, schaffen es Profimodelle auf bis zu ISO 3,2 Millionen. WĂ€hrend das GehĂ€use mancher Kameras bis zu 6.500 Euro kostet, gibt es gĂŒnstige Alternativen mit APS-C-Sensor. Beispiele aus dem Profisektor sind die extrem schnellen und hochauflösenden Nikon D500 sowie Canon EOS 7D Mark II. Wer seine Kamera eher fĂŒr Landschafts-, PortrĂ€t- oder Produktfotografien benutzt, sollte auf eine DSLR mit Vollformat setzen, mit dem detailreichere und rauschĂ€rmere Aufnahmen gelingen. Ein SchnĂ€ppchen in diesem Bereich ist die Pentax K-1.

    Auf die GrĂ¶ĂŸe kommt es an: Der Sensor

    Unnötiger Pixelwahn

    Die Anzahl der Bildpunkte auf dem Sensor sagt nichts ĂŒber dessen QualitĂ€t aus. Generell gilt: Je grĂ¶ĂŸer der Bildsensor, desto mehr Bildpunkte darf er haben. Ein kleiner Sensor wĂŒrde unter zu vielen Bildpunkten an QualitĂ€t einbĂŒĂŸen, was nicht nur ein Bildrauschen, sondern auch einen Geschwindigkeitsverlust zur Folge hĂ€tte.

    Das HerzstĂŒck einer jeden Spiegelreflexkamera ist der Sensor. Dieser besteht aus vielen kleinen lichtempfindlichen Fotozellen, die das einfallende Licht in elektrische Spannung umwandeln. Im Vergleich zum Bildchip der Kompaktkameras steckt in einer DSLR ein beinahe fĂŒnfmal so großer Sensor, was eine höhere BildqualitĂ€t ermöglicht. Je grĂ¶ĂŸer der Sensor, desto besser die Lichtausbeute und desto geringer die RauschanfĂ€lligkeit – und umso höher der Preis. Die Aufnahmen sind schĂ€rfer und detailgenauer. Selbst bei Kerzenlicht entstehen noch solide Aufnahmen. Mithilfe der SchĂ€rfentiefe lĂ€sst sich zudem ein Motiv durch einen unscharfen Hintergrund hervorheben.

    Zu den gÀngigsten Typen gehören der APS-C-Sensor, der Micro-Four-Thirds-Sensor und der Vollformatsensor. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Sensorformate?

    Micro-Four-Thirds-Sensor
    Micro-Four-Thirds-Sensor

    Die 17,3 mal 13 Millimeter großen Sensoren bilden einen Kompromiss aus GrĂ¶ĂŸe und Leistung. Da sie etwas kleiner als die APS-C-Varianten sind, ist auch das GehĂ€use kompakter. Dahinter verbirgt sich ein Standard, den vor allem die Kamera-Hersteller Panasonic und Olympus verwenden. Der Name bezeichnet das SeitenverhĂ€ltnis von vier zu drei im Vergleich zum Vollformat. Damit lĂ€sst sich nicht nur ein 3:2- und ein 16:9-, sondern selbst ein quadratisches Bildformat umsetzen. Der Standard fordert fast telezentrische Objektive, bei denen das Licht senkrecht auf die Mikrolinsen fĂ€llt, was die Lichtausbeute verbessert. Die Objektive kommen noch nĂ€her an den Sensor heran, was insbesondere fĂŒr die automatische Scharfstellung von Vorteil ist. Bei höheren ISO-Einstellungen mĂŒssen Nutzer allerdings mit Detailverlusten rechnen.

    APS-C-Sensor
    APS-C-Sensor

    Der APS-C-Sensor ist vorwiegend in gĂŒnstigen Einsteiger-Spiegelreflexkameras verbaut. Das KĂŒrzel steht fĂŒr den englischen Begriff „Advanced Photo Service“; das „C“ bezieht sich auf „Classic“, also das Kleinbild. Die SensorgrĂ¶ĂŸe betrĂ€gt je nach Hersteller zwischen 14,9 x 22,3 und 15,6 x 23,5 Millimeter, womit der APS-C-Sensor um den Faktor 1,4 bis 1,6 kleiner als die Vollformatversion ist. Nutzer mĂŒssen die Brennweite umrechnen: Eine 50-mm-Normalbrennweite bei einem APS-C-Sensor entspricht beispielsweise einem 75-mm-Tele an einer Kleinbildkamera. Der Bildausschnitt ist also kleiner, wodurch es scheint, als wĂ€re man nĂ€her am Motiv. Problematisch wird das vor allem bei PortrĂ€taufnahmen. Zu den Vorteilen gehört hingegen, dass die Objektive wesentlich kompakter gebaut sind.

    Vollformatsensor
    Vollformatsensor

    Mit einer GrĂ¶ĂŸe von 36 x 24 Millimetern handelt es sich hierbei um die Königsklasse der Sensoren, die vor allem in Profi-Spiegelreflexkameras zu finden ist. Ihre Maße entsprechen Kleinbildfilmaufnahmen. Die große SensorflĂ€che verspricht höhere Auflösungen bei voller BildqualitĂ€t. Das Vollformat nimmt mehr vom Bild auf als die anderen Versionen, das heißt, es ist weitwinkliger, wodurch PortrĂ€ts besser gelingen. GrĂ¶ĂŸere Pixel bedeuten immer auch mehr Platz fĂŒr Bildinformationen. Die Aufnahmen wirken schĂ€rfer und detailreicher, die Farben natĂŒrlicher. Weiterhin ist die SchĂ€rfentiefe geringer, was steile UnschĂ€rfeĂŒbergĂ€nge ermöglicht. Zwar sind Vollformatsensoren besonders rauscharm und lichtempfindlich, dafĂŒr aber auch entsprechend hochpreisig. Zudem fĂ€llt das GehĂ€use durch den Einsatz von Glas grĂ¶ĂŸer und schwerer aus.

    Auflösung, Blende und Co.: Die technischen Merkmale

    Um eine hervorragende BildqualitÀt bieten zu können, muss die DSLR-Kamera einige technische Eigenschaften besitzen. Vor allem Einsteiger kommen mit der schier endlosen Liste an Leistungsmerkmalen kaum zurecht. Auflösung und SchÀrfe sind nÀmlich nicht alles. Welche Kriterien sind also beim Kauf noch wichtig?

    10, 20 oder 50 Megapixel? Die Auflösung

    Die ĂŒbliche Auflösung einer Spiegelreflexkamera betrĂ€gt zwischen 18 und 24 Megapixel. Sie ermöglicht AbzĂŒge mit Abmessungen von bis zu 100 x 66 Zentimetern bei einer Pixeldichte von 152 Dots per inch. Dank der großen Bildsensoren sind die Aufnahmen selbst bei DSLRs mit niedriger Pixelanzahl noch immer gestochen scharf. In dĂ€mmrigen LichtverhĂ€ltnissen ist eine reduzierte Auflösung sogar von Vorteil, da die einzelnen Pixel auf dem Sensor grĂ¶ĂŸer sind.

    Die FlĂ€che des Sensors ist allerdings begrenzt, weswegen es einen Unterschied macht, ob sich auf dieser FlĂ€che 18, 24 oder 50 Megapixel tummeln. Zu viele Pixel fĂŒhren dazu, dass Fehlinformationen angezeigt werden, was auch als Bildrauschen bezeichnet wird. Professionelle Modelle mit Vollformatsensoren sind sogar mit bis zu 50 Megapixel ausgestattet.

    Pixel – Was ist das eigentlich?

    Der Begriff Pixel setzt sich aus den englischen Wörtern „pictures“, zu Deutsch Bilder, und „element“, sprich Element, zusammen. Ein Pixel ist zwischen 1,5 und 30 Mikrometer groß. Unter einem Megapixel versteht man eine Million Pixel. Eine Auflösung von 2.000 x 2.000 Pixeln entspricht also vier Megapixeln.

    Die einzelnen Pixel, auch Bildpunkte genannt, nehmen das Licht auf und speichern es, wodurch schließlich das Bild entsteht. Je mehr Megapixel eine Kamera besitzt, desto höher die Auflösung und umso detailschĂ€rfer das Bild. Mit einer höheren Megapixelanzahl sind auch grĂ¶ĂŸere Fotodrucke scharf und nicht körnig. FĂŒr Poster und LeinwĂ€nde benötigt die Kamera zwischen 24 und 36 Megapixel, fĂŒr herkömmliche Fotos hingegen lediglich 10 bis 20 Megapixel. Einige Spiegelreflexkameras bieten sogar die Möglichkeit, selbst festzulegen, wie hoch die Auflösung der Fotos sein soll. Das ist vor allem dann praktisch, wenn nicht mehr viel Speicherplatz zur VerfĂŒgung steht. Eine höhere Auflösung beansprucht nĂ€mlich mehr Speicherplatz.

    Es werde Licht: Die Blende

    Das Wort „Fotografie“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet nichts anderes als „mit Licht malen“. Die Blende, mit der Nutzer den Lichteinfall regeln, spielt folglich eine entscheidende Rolle fĂŒr die Kamera. Mit ihr bestimmen sie, wie viel Licht in die Kamera beziehungsweise den Sensor gelangt. DafĂŒr vergrĂ¶ĂŸern oder verkleinern Fotografen die Blendenöffnung, wobei große Blendenwerte wie 22 ein kleines Öffnungsfenster, kleine Blendenwerte, etwa 2.8, eine kleine Öffnung erfordern. FĂŒr gute Ergebnisse ist ein Wert von 16 völlig ausreichend.

    In Zusammenhang mit der Blende ist auch die sogenannte SchĂ€rfentiefe relevant. Wer mit einer geringen Blendenanzahl fotografiert, erzeugt auch eine geringe SchĂ€rfentiefe. Dadurch verschwimmt der Hintergrund und das anvisierte Motiv rĂŒckt in den Fokus. Umgekehrt stellen Nutzer mit einer hohen Blendenzahl auch entfernte Objekte scharf da. Hohe Blendenanzahlen kommen also vor allem in der Landschaftsfotografie zu Einsatz.

    Achtung, Verwacklungsgefahr: Die Belichtungszeit

    Unter der Belichtungszeit, auch als Verschlusszeit gelĂ€ufig, versteht man die Zeit, in welcher der Sensor vom Spiegel mit Licht versorgt wird. Mit dieser Funktion regeln Nutzer manuell, wie stark die Aufnahme beleuchtet werden soll. Je lĂ€nger die Verschlusszeit, desto lĂ€nger bleibt die Blende geöffnet und umso heller wird das Bild. Die Dauer der Verschlusszeit wird in Sekunden angegeben. Bei einer Belichtungszeit von einer Tausendstelsekunde (1/1.000) löst die Spiegelreflexkamera das Bild beispielsweise sehr schnell aus. Diese Geschwindigkeit kommt vor allem in der Sportfotografie zum Einsatz, um die beweglichen Motive festzuhalten. LĂ€ngere Belichtungszeiten eignen sich hingegen eher fĂŒr dynamische Motive wie fließendes Wasser.

    Die meisten DSLRs bieten Verschlusszeiten zwischen 1/400 Sekunde bis zu 30 Sekunden, wobei in der Regel Werte von 1/50 bis 1/200 Sekunde ĂŒblich sind. Je nach Belichtungszeit wirkt die Aufnahme scharf oder verwackelt. Mit einer kĂŒrzeren Verschlusszeit steigt – zumindest ohne den Gebrauch eines Stativs – die Gefahr, dass das Foto unscharf wird.

    Die ISO-Werte und das Bildrauschen: Die Lichtempfindlichkeit

    Auch die Lichtempfindlichkeit, eine Eigenschaft des Sensors, beeinflusst die Belichtungszeit: Je höher der Wert, desto lichtempfindlicher ist die Kamera und umso kĂŒrzer ist ein Motiv zu belichten, um ausreichend hell zu sein. Mit einem hohen ISO-Wert kann also die Belichtungszeit reduziert werden. FĂŒr gewöhnlich liegt die Lichtempfindlichkeit bei den Spiegelreflexkameras zwischen ISO 100 und 16.000, allerdings sind auch Werte ĂŒber 50.000 möglich. Hohe ISO-Werte (ĂŒber 800) bieten sich vor allem bei dĂŒrftigen LichtverhĂ€ltnissen, etwa in der AbenddĂ€mmerung, an. Bei Außenaufnahmen an sonnigen Tagen reicht hingegen ein ISO-Wert von 100 bis 200 völlig aus.

    Zwar sind mit einer hohen ISO-Zahl selbst bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen helle Fotos möglich, dabei handelt es sich jedoch immer um eine kĂŒnstliche Modifizierung der Bildhelligkeit. Das bedeutet, dass das Bild körnig wirkt und ein Bildrauschen sichtbar ist. Je höher der ISO-Wert, desto pixeliger wirkt das Bild. Bei Werten bis 1.600 mĂŒssen Fotografen allerdings kaum mit QualitĂ€tsverlusten rechnen. WĂ€hrend die wĂ€hlbaren ISO-Werte bei Einsteigermodellen ein Halbstufensystem bilden (ISO 100, ISO 200, ISO 400), sind bei professionellen Spiegelreflexkameras feinere Abstufungen von ISO 50 oder 125 möglich.

    Sucher vs. Display

    Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Digitalkamera besitzt eine Spiegelreflexkamera sowohl einen Sucher als auch ein Display. Unter dem optischen Sucher versteht man eine Vorrichtung zum Anvisieren eines Bildausschnitts, die sich fĂŒr gewöhnlich ĂŒber dem Objektiv befindet. Der Vorteil eines optischen Suchers: Fotografen haben ein realistischeres GefĂŒhl fĂŒr das Motiv. Da sie nicht durch das periphere Sehen (die Wahrnehmung um das Objekt herum) abgelenkt werden, können sie sich besser auf das Objekt ihrer Wahl konzentrieren. FĂŒr gewöhnlich ist der Kontrast im Sucherbild im Falle eines hellen Umgebungslichts höher als auf dem Display, welches sich abgeschirmt auf der RĂŒckseite befindet. Hochwertige Spiegelreflexkameras verfĂŒgen ĂŒber eine Sucheranzeige mit integriertem Dioptrienausgleich, was ideal fĂŒr BrillentrĂ€ger ist. Die Dioptrienanzahl lĂ€sst sich mit einem kleinen RĂ€dchen einstellen.

    ZusĂ€tzlich besteht die Möglichkeit, das Sucherbild ĂŒber eine elektronische Anzeige zu kontrollieren. Die sogenannte Live-View-Ansicht stellt das Motiv in Echtzeit auf dem Bildschirm dar. Das Display ist entweder fest auf der RĂŒckseite der Kamera verbaut, vertikal klappbar oder in alle Richtungen schwenkbar. Ein schwenkbarer Bildschirm ermöglicht auch ungewöhnliche Blickwinkel und erhöht entsprechend den Komfort beim Fotografieren. In der Regel besitzt es eine Bildschirmdiagonale von 2,5 bis 3 Zoll, was etwa 6,4 bis 7,6 Zentimetern entspricht, sodass der Nutzer leicht beurteilen kann, ob das geschossene Foto gelungen ist. Je grĂ¶ĂŸer der Bildschirm, desto mehr Details sind sichtbar. Das Display sollte außerdem ausreichend hell sein; im besten Fall lĂ€sst sich die Helligkeit in AbhĂ€ngigkeit zur Lichtsituation einstellen. Handelt es sich um ein berĂŒhrungsempfindliches Display, also um einen Touchscreen, lĂ€sst sich der Fokuspunkt bequem mit dem Finger setzen.

    Schneller ist besser: Die Aufnahmegeschwindigkeit

    Insbesondere bei Sport- und Actionaufnahmen ist die Geschwindigkeit der Aufnahme entscheidend, um scharfe Bilder zu erhalten. Hier gilt: Je mehr Bilder die Kamera pro Sekunde schießt, desto besser. Es kommt also nicht nur auf eine schnelle Einsatzbereitschaft, sondern auch auf die Auslösegeschwindigkeit beim BetĂ€tigen des Auslösers an. Hohe Aufnahmegeschwindigkeiten von bis zu 85 Megabyte pro Sekunde ermöglichen schnellere Ablichtungen.

    In diesem Zusammenhang ist auch die Serienbildgeschwindigkeit von Belang, die bei etwa zehn Bildern pro Sekunden liegen sollte. Diese gibt an, wie viele Bilder die Kamera pro Sekunde aufnehmen kann, wĂ€hrend Nutzer den Auslöser gedrĂŒckt halten. Mit einer schnelleren Serienbildgeschwindigkeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein gelungenes Foto unter den Aufnahmen dabei ist. Eine reaktionsschnelle Kamera ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn das Kind auf dem Trampolin springt und die Eltern genau den Moment einfangen wollen, wenn es sich in der Luft befindet.

    Intuitiv und griffig: Die Handhabung

    Der Bedienkomfort einer Spiegelreflexkamera ist vor allem fĂŒr AnfĂ€nger von Bedeutung, die erst noch lernen mĂŒssen, mit der Masse an Einstellungsoptionen zurechtzukommen. Im besten Fall ist die Bedienung intuitiv, bietet aber gleichzeitig Profis die Möglichkeit, behĂ€nde manuelle Einstellungen vorzunehmen. Alle Bedienelemente sollten bequem zu erreichen, die wichtigsten MenĂŒpunkte schnell aufrufbar. Auch die Haptik der Kamera ist von Belang: FĂŒr eine komfortable Handhabung ist es nĂ€mlich wichtig, dass die Kamera griffig in der Hand liegt.

    Um den Nutzungskomfort zu optimieren, ist das GehÀuse hÀufig mit einer Gummibeschichtung versehen. Die meisten Einsteigermodelle bestehen aus Kunststoff, professionelle GerÀte hingegen aus Magnesium, einem widerstandsfÀhigen und gleichzeitig leichtem Metall. Hochwertige DSLRs sind zudem gegen Schmutz, Wasser und Staub abgedichtet, etwa um Fehlfunktionen auf dem Bildsensor zu vermeiden.

    Richtig scharfstellen: Der Autofokus

    Der Autofokus sorgt auch bei sehr schnellen Serienbildaufnahmen oder schlechten LichtverhĂ€ltnissen fĂŒr eine bestmögliche BildqualitĂ€t. Er stellt die Entfernung zum anvisierten Objekt automatisch ein beziehungsweise scharf. Um auch bei bewegten Objekten scharfe Fotos zu erhalten, sollte der Autofokus möglichst prĂ€zise und zĂŒgig sein.

    Man unterscheidet zwei verschiedene Arten: den einmaligen und den kontinuierlichen Autofokus. WĂ€hrend sich der einmalige Autofokus eher fĂŒr unbewegte Motive eignet, kommt der kontinuierliche Autofokus bei bewegten Objekten zum Einsatz. Der Unterschied liegt darin, dass Nutzer bei ersterem den Auslöser selbst halb durchdrĂŒcken, um die Kamera scharf zu stellen, wohingegen sie sich bei letzterem auf das Motiv konzentrieren können, da die Kamera die SchĂ€rfe automatisch regelt.

    Auf alles vorbereitet: Die Zusatzausstattung

    Der Nutzer kann seine DSLR mit zahlreichen nĂŒtzlichen Zusatzfeatures ausstatten, es sind jedoch auch die Zusatzfeatures, welche die Handhabung der DSLR maßgeblich beeinflussen. Doch welche zusĂ€tzlichen Ausstattungsmerkmale sind wirklich wichtig?

    Der Bildstabilisator
    Bildstabilisator

    Ein integrierter Bildstabilisator hilft, verwackelte Bilder selbst bei langen Belichtungszeiten, starkem Zoom und freihĂ€ndigen Aufnahmen zu verhindern. Er ist vor allem fĂŒr AnfĂ€nger sehr nĂŒtzlich. Man unterscheidet zwischen einem optischen Bildstabilisator im Objektiv, bei dem die Linse der Verwacklung entgegenwirkt, und einem mechanischen Bildstabilisator im KameragehĂ€use, der den Sensor mitschwingen lĂ€sst, um Bewegungen auszugleichen. Je grĂ¶ĂŸer die Brennweite, das heißt, je mehr gezoomt wird, desto wahrscheinlicher wird das Bild unscharf. Als Faustformel gilt: Die Belichtungszeit darf den Kehrwert der verwendeten Brennweite nicht ĂŒberschreiten. Handelt es sich beispielsweise um eine Brennweite von 35 Millimetern, sollte die Belichtungszeit nicht lĂ€nger als 1/35 Sekunde andauern.

    Der Blitzschuh
    Blitzschuh

    An einen Blitzschuh, auch Zubehörschuh genannt, können Nutzer nicht nur ein externes BlitzgerĂ€t, sondern auch Lampen, Fernauslöser und Entfernungsmesser anschließen. Dieser spezielle Sockel beziehungsweise Schuh ermöglicht das zeitgleiche Blitzen und Auslösen des Kameraverschlusses. Die Vorrichtung ist U-förmig und besteht aus Metall. In der Mitte befindet sich die Anbringungsstelle fĂŒr die verschiedenen ZusatzgerĂ€te.

    Die GPS-Funktion
    GPS-Funktion

    Eine GPS-Funktion ermöglicht das sogenannte Geotagging: Das GerĂ€t versieht die Bilddateien mit Metadaten zu dem jeweiligen Ort der Aufnahme. Die DSLR speichert also zum einen satellitengestĂŒtzt die Koordinaten des Aufnahmeortes und zum anderen die Namen von StĂ€dten und besonderen Orten als Text. Bildbearbeitungsprogramme werten die Koordinaten aus und markieren den Ort auf einer Landkarte, etwa fĂŒr die Erstellung eines Urlaubstagebuchs.

    HDMI- und USB-Eingang
    HDMI- und USB-Eingang

    Über einen HDMI-Anschluss lĂ€sst sich die Kamera an einen Kontrollmonitor oder einen Fernseher anschließen, sodass der Nutzer die Fotos auf einem großen Bildschirm sehen kann. Eine integrierte USB-Schnittstelle ist vor allem dafĂŒr da, die Kamera unterwegs, etwa im Auto oder auf Reisen, aufzuladen, ohne ein zusĂ€tzliches Ladekabel mitschleppen zu mĂŒssen. DarĂŒber hinaus lĂ€sst sich die Spiegelreflexkamera ĂŒber den USB-Anschluss mit einem PC verbinden, sodass der Nutzer die aufgenommenen Bilder auf seine Festplatte ĂŒbertragen kann.

    NFC, WLAN und Bluetooth
    NFC, WLAN und Bluetooth

    Verbindungsmöglichkeiten wie WLAN, NFC und Bluetooth ermöglichen eine kabellose DatenĂŒbertragung. Mit ihnen können Nutzer ihre Bilder direkt auf Social-Media-KanĂ€len teilen, ihre Kamera per App steuern und die Dateien auf einem Online-Speicher hochladen. Bei der Nahfeldkommunikation (NFC) mĂŒssen sich die GerĂ€te aber in unmittelbarer NĂ€he zueinander befinden, da die Verbindung nur wenige Zentimeter weit reicht.

    Der Mikrofonanschluss
    Mikrofonanschluss

    Ein Mikrofonanschluss ist vor allem dann wichtig, wenn Nutzer mit ihrer Spiegelreflexkamera ein professionelles oder semi-professionelles Video mit Ton aufnehmen möchten. FĂŒr gelegentliche Amateurvideos reicht das eingebaute Stereomikrofon aus. Wer jedoch professionelle Ton-Aufnahmen wĂŒnscht, sollte sich ein externes Mikrofon anschaffen, das ĂŒber den Mikrofonanschluss mit der Kamera verbunden wird. ZusĂ€tzlich bietet sich ein Kopfhörerausgang an, um den Ton zu kontrollieren.

    Die Videoaufnahme
    Videoaufnahme

    Die meisten DSLRs besitzen einen Videomodus fĂŒr Filmaufnahmen. Inzwischen bieten einige Modelle nicht mehr nur einen Full-HD-, sondern sogar einen UHD-Standard mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde an. Wer Videos in 4K-Auflösung aufnehmen möchte, muss jedoch sehr tief in die Tasche greifen.

     

    Zubehör fĂŒr einen vielseitigeren und komfortableren Kameraspaß

    Ersatzakku, LadegerÀt und Trageriemen sind nicht immer im Lieferumfang einer Spiegelreflexkamera enthalten, dennoch sind sie unerlÀsslich. Daneben gibt es eine schier endlose Masse an Zubehör auf dem Kameramarkt. Doch was davon ist sinnvoll und worauf können Verbraucher getrost verzichten?

    Zoom in, Zoom out: Die Objektive

    Wechselobjektive gehören zum wichtigsten Zubehör einer Spiegelreflexkamera. Mit ihnen passt der Nutzer das GerĂ€t flexibel an verschiedene Aufnahmesituationen an. Das Objektiv bĂŒndelt das einfallende Licht und projiziert daraus Ă€hnlich wie das menschliche Auge ein Bild. Dabei wirkt sich die QualitĂ€t des Objektivs maßgeblich auf die BildqualitĂ€t aus. Ein Bildsensor macht nĂ€mlich nur dann gute Bilder, wenn es das Objektiv zulĂ€sst.

    GrundsÀtzlich lassen sich drei Arten unterscheiden:

    • Weitwinkelobjektive: Mit einer Brennweite von unter 40 Millimetern entsteht ein Weitwinkel beziehungsweise ein großer Bildausschnitt. Diese Objektive eignen sich gut fĂŒr Landschafts- oder Architekturaufnahmen.
    • Normalobjektive: Mit einer Brennweite von 40 bis 60 Millimetern entspricht der Bildausschnitt dem natĂŒrlichen Blickfeld. Diese Objektive eignen sich beispielsweise fĂŒr Umgebungen mit schwachen LichtverhĂ€ltnissen.
    • Teleobjektive: Mit einer Brennweite von ĂŒber 60 Millimetern handelt es sich hierbei um einen kleineren Bildausschnitt, der vergrĂ¶ĂŸert dargestellt wird. Diese Objektive eignen sich gut fĂŒr PortrĂ€ts, Tierfotografien und Sportmotive.

    Bei der Brennweite handelt es sich um den Abstand zwischen dem Brennpunkt, wo die Lichtstrahlen auf der Linse gebĂŒndelt werden, und dem Mittelpunkt des Objektivs. Mit dieser entscheiden Nutzer ĂŒber den Blickwinkel der Kamera. Das Ändern der Brennweite bezeichnet man gemeinhin als „Zoomen“. Einer festen, unflexiblen Brennweite fehlt zwar die Möglichkeit zu zoomen, hinsichtlich der BildqualitĂ€t ist sie dem Zoomobjektiv jedoch um LĂ€ngen voraus. Sie besitzen nicht nur eine bessere Auflösung, sondern auch eine bessere RandschĂ€rfe und LichtstĂ€rke. Zoomobjektive decken hingegen einen grĂ¶ĂŸeren Brennweitenbereich ab, sodass Fotografen von einem Standort verschiedene Perspektiven ablichten können. Mit dem Heranzoomen verlĂ€ngert der Nutzer die Brennweite, wodurch das Objekt grĂ¶ĂŸer wirkt.

    Vom Akku bis zum Stativ: Weiteres Zubehör

    Der Akku
    Akku

    Zwar ist in der Regel ein Akku bereits im Lieferumfang enthalten. FĂŒr Reisen lohnt sich jedoch die Anschaffung eines Ersatzakkus, damit die Kamera nicht in einem wichtigen Moment ihren Dienst verweigert. Mit einem Akku sollten sich mindestens 400 bis 500 Fotos schießen lassen; leistungsfĂ€hige Modelle bringen es sogar auf 4.000 Fotos je Akkuladung. Besonders lange halten Lithium-Ionen-Akkus. Um den Akku aufzuladen, benötigen Nutzer zudem ein LadegerĂ€t.

    Das BlitzgerÀt
    BlitzgerÀt

    Einen Blitz benötigen Fotografen fĂŒr Aufnahmen im Dunkeln. Die meisten DSLRs haben einen integrierten Blitz, externe BlitzgerĂ€te liefern aber in der Regel bessere Ergebnisse. Ihre Leuchtkraft ist grĂ¶ĂŸer und die Ausrichtung des Kopfes ist flexibel, sodass sie sich drehen und schwenken lassen. Dadurch eliminieren sie Schlagschatten-Effekte. Außerdem verhindern sie den Rote-Augen-Effekt.

    Die Speicherkarte
    Speicherkarte

    DSLRs besitzen meist nur einen kleinen integrierten Speicher, der lediglich fĂŒr eine geringere Anzahl an Aufnahmen mit einer niedrigeren Auflösung gedacht ist. Mit einer Speicherkarten lĂ€sst sich der interne Speicher um bis zu 128 Gigabyte erweitern. Bei einer Auflösung von zehn Megapixeln besitzt ein Bild eine DateigrĂ¶ĂŸe von 27,8 Megabyte und benötigt im JPEG-Format etwa drei Megabyte Speicherplatz. Am gĂ€ngigsten ist die SD-Karte, Profis nutzen aber auch CompactFlash-Karten. Bei SDHC- und SDXC-Karten handelt es sich um Weiterentwicklungen des SD-Standards. Alle Speicherkarten sind in den Klassen 2, 4, 6 und 10 erhĂ€ltlich, wobei Klasse 10 die höchste Übertragungsrate bietet. Speicherkarten aus dieser Klasse speichern zehn Megabyte pro Sekunde.

    Die Filter
    Filter

    Der Filter einer Kamera stellt eine Glasscheibe da, die vor das Objektiv geklemmt wird und verschiedene Effekte bewirkt. Zu den nĂŒtzlichsten Filtern gehört unter anderem der Polarisationsfilter, der fĂŒr sattere Farben sorgt und Spiegelungen reduziert, sodass selbst durch Glas oder Wasser ein spiegelfreies Fotografieren möglich ist. Ein Graustufenfilter schwĂ€cht ebenfalls Spiegelungen ab, ein Sternfilter stellt sternförmige Lichtbrechungen dar und ein Farbfilter lĂ€sst nur bestimmte Farbwellen hindurch, was einen gezielten Einsatz von Farbeffekten erlaubt.

    Die Tragetasche
    Tragetasche

    Eine Tragetasche lohnt sich fĂŒr jeden, der mit seiner Kamera viel unterwegs ist und auf einen komfortablen Transport Wert legt. In ihr wird die empfindliche AusrĂŒstung bruch- und stoßfest gepolstert. Wer auf eine Kameratasche oder einen Rucksack verzichten möchte, sollte zumindest einen Trageriemen erwerben, um sich die DSRL um den Hals zu hĂ€ngen und immer griffbereit zu haben. Etwas komfortabler ist ein Schultergurt, mit dem Nutzer ihre Kamera mit einer Hand festhalten können, damit sie nicht wackelt.

    Das Stativ
    Stativ

    Ein Stativ kommt insbesondere bei langen Belichtungszeiten, bei großen Teleobjektiven oder bei SelbstportrĂ€ts zum Einsatz. Es stabilisiert die Kamera, sodass die Bilder nicht verwackeln, sondern scharf werden. Das Spektrum der verschiedenen Stativarten reicht von kleinen Tischstativen bis hin zu langen Dreifußstativen. Die Höhe betrĂ€gt zwischen 10 und 180 Zentimeter. Mit einer Teleskopfunktion lassen sie sich auch auf eine handlichere GrĂ¶ĂŸe komprimieren. Den Kopf kann der Nutzer in alle Richtungen bewegen.

    WeiterfĂŒhrende Testberichte

    Wichtig: Aus GrĂŒnden der Realisierbarkeit haben wir die vorgestellten Produkte nicht selbst getestet. Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Spiegelreflexkameras.

    Wer auf der Suche nach ausfĂŒhrlichen Testberichten rund um Spiegelreflexkameras ist, findet bei der Stiftung Warentest lediglich Ă€ltere Tests aus den Jahren 2001 bis 2004. Im Jahr 2001 befanden sich sieben vollautomatische Kleinbild-Autofokus-Spiegelreflexkameras im Test. Im Hinblick auf das KameragehĂ€use wurden das Autofokussystem, das Belichtungssystem, der Sucher, das eingebaute Blitzlicht und die Handhabung als Testkriterien herangezogen. Im Testbereich der Objektive war als Testkategorie neben der Handhabung vor allem die BildqualitĂ€t von Interesse. Vier Testkandidaten erhielten das TestprĂ€dikat „Sehr Gut“ und drei Testmodelle wurden mit der Testnote „Gut“ ausgezeichnet. Ein Jahr spĂ€ter wurden erneut sechs gĂŒnstige analoge sowie drei hochpreisigere digitale Spiegelreflexkameras getestet. Sowohl in der Testkategorie der analogen KameragehĂ€use als auch im Testbereich der digitalen KameragehĂ€use erreichten alle Testkandidaten das Testurteil „Gut“. Zu den Testsiegern wurden ein GerĂ€t von Contax sowie ein Modell von Nikon gekĂŒrt. Als weiteres Testkriterium wurde zusĂ€tzlich zu den Testkategorien aus dem Vorjahr die Betriebsdauer einbezogen. Neben den GehĂ€usen wurden auch 13 Zoomobjektive einem Test unterzogen, von denen sich ein Testmodell als sehr gut, acht Testmodelle als gut und vier Testmodelle als befriedigend erwiesen.

    Von den fĂŒnf Kleinbild-Spiegelreflexkameras, die das Testinstitut im Jahr 2003 unter die Lupe nahm, erhielt der Testsieger, ein KameragehĂ€use von Leica, das Testurteil „Sehr gut“, jeweils zwei Testmodelle das Testurteil „Gut“ beziehungsweise „Befriedigend“. Im Jahr darauf befanden sich erneut fĂŒnf GehĂ€use von Autofokus-Spiegelreflexkameras im Test. Die Stiftung Warentest kĂŒrte hier ein Modell der Marke Konica zum Testsieger. Letztlich erhielten jedoch alle Testkandidaten das Gesamt-Testurteil „Gut“.