Action-Cams

Die 7 besten Action-Cams im Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Maße
Gewicht
Auflösung
KonnektivitÀt
MicroUSB
USB Typ C
USB 2.0
MicroHDMI
Bluetooth-fÀhig
WLAN-fÀhig
MicroSD
Display
DisplaygrĂ¶ĂŸe
Touchscreen
Sonstiges
Akkulaufzeit
Wasserdicht
Sprachsteuerung

Action-Cam-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Bei einer Action-Cam handelt es sich um eine robuste Kamera, die Sportfans beim Radfahren, Segeln und Fallschirmspringen nutzen können.
  • Das Filmen mit einer Action-Cam macht jedoch nur dann Freude, wenn die Auflösung hoch ist.
  • SĂ€mtliche Action-Cams halten StĂŒrzen problemlos stand, doch nicht alle sind zum Tauchen geeignet.
  • Hochwertige Action-Cams ĂŒberzeugen durch eine gute BildqualitĂ€t. Die AudioqualitĂ€t kann jedoch meist nicht mit der eines klassischen Camcorders mithalten.

Packende Aufnahmen mit Action-Cams

Bei einer Action-Cam handelt es sich um eine Videokamera, die speziell fĂŒr den sportlichen Einsatz konzipiert wurde. Mountainbiker, Surfer, Skateboarder und Snowboarder sowie Taucher nutzen die robusten Kameras, um ihre actionreichen AktivitĂ€ten festzuhalten und mit anderen zu teilen. Action-Cams sind jedoch nicht nur etwas fĂŒr Extremsportler. Auch all jene, die gern aktiv in der freien Natur unterwegs sind, treffen mit einer Action-Cam die richtige Wahl.

Viele Hobbyfilmer nutzen die stabilen GerĂ€te zudem, um Videos aus der Vogelperspektive zu drehen: Sie befestigen die Kamera an kleinen FluggerĂ€ten, beispielsweise an einem Quadrokopter oder an einer Drohne, um beeindruckende Bilder zu machen. Selbst bei schnellen Bewegungen zeichnen sich die Videos durch eine hohe QualitĂ€t aus, und sogar Aufnahmen in Zeitlupe sind bei vielen Modellen möglich. Wer lediglich auf der Suche nach einer guten Videokamera fĂŒr den Familienurlaub ist, trifft mit einem klassischen Camcorder hingegen die bessere Wahl – nicht zuletzt, weil die AudioqualitĂ€t von Action-Cams meist schlechter ist. Die wichtigsten Vor- und Nachteile von Action-Cams hier noch einmal im Überblick:

Vorteile
  • Sehr robust
  • Meist wasserdichtes GehĂ€use
  • Gute BildqualitĂ€t auch bei schnellen Bewegungen
  • HĂ€ufig Zeitlupenaufnahmen möglich
Nachteile
  • AudioqualitĂ€t kann meist nicht ĂŒberzeugen
  • Video-Vorschau in der Regel nicht möglich

Die verschiedenen Typen

Action-Cams unterscheiden sich in erster Linie hinsichtlich ihrer GrĂ¶ĂŸe. Neben den klassischen AusfĂŒhrungen zĂ€hlen viele Hersteller sogenannte Mini-Action-Cams zu ihrem Sortiment. Diese wiegen lediglich 40 bis 60 Gramm und sind mit wenigen Zentimetern so klein, dass sie sich problemlos unter einem Skateboard befestigen lassen. Einige Modelle sind zudem so konzipiert, dass sie sowohl als Action-Cam als auch als Webcam nutzbar sind. Die Akkulaufzeit von Mini-Action-Cams ist allerdings eher gering, und auch in puncto BildqualitĂ€t können sie nicht mit ihren grĂ¶ĂŸeren Geschwistern standhalten.

Darauf kommt es beim Kauf an

Beim Kauf einer Action-Cam spielen verschiedene Kriterien eine Rolle. Neben der maximalen Auflösung und der Framerate sollten Nutzer unter anderem einen Blick auf die verfĂŒgbaren AnschlĂŒsse werfen und sicherstellen, dass der Akku den eigenen Anforderungen gerecht wird. Auf die wichtigsten Aspekte beim Kauf einer Action-Cam gehen wir nachfolgend etwas detaillierter ein.

Die maximale Auflösung

Wer seine Videos auf einem HD-Fernseher ansehen möchte, sollte zu einer Action-Cam greifen, die mindestens den Full-HD Standard erfĂŒllt, also eine Auflösung von 1080p erreicht. Die meisten Modelle drehen jedoch inzwischen auf dem Ultra-HD-Niveau, auch unter dem Begriff 4K bekannt. Ob diese Auflösung in der Praxis tatsĂ€chlich erzielt wird, hĂ€ngt von weiteren Faktoren ab, beispielsweise von der Framerate und vom Bildstabilisator. GrundsĂ€tzlich gilt: Ein robustes GehĂ€use ist ein wichtiges Merkmal einer guten Action-Cam. Aber nur dann, wenn die BildqualitĂ€t auf ganzer Linie ĂŒberzeugt, macht das Filmen und Ansehen der Videos wirklich Freude.

Die Framerate

Eine hohe Framerate ist ausgesprochen wichtig, denn sie wirkt sich in hohem Maße auf die BildqualitĂ€t aus. Je höher die Framerate ausfĂ€llt, desto flĂŒssiger sind letztlich auch die Aufnahmen. Ein Wert von mindestens 25 Frames pro Sekunde (fps) ist empfehlenswert, besser sind 60 fps. Kameras, die ĂŒber eine Zeitlupenfunktion verfĂŒgen, erreichen 120 fps – allerdings lĂ€sst dann hĂ€ufig die Auflösung zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Im Gegenzug erreicht eine Action-Cam bei einer hoch eingestellten Auflösung meist nur eine geringe Framerate. Hier gilt es also, ein wenig mit den verschiedenen Einstellungen der Kamera zu experimentieren, um einen zufriedenstellenden Kompromiss zu finden.

Das Display

Das Display wirkt sich in erster Linie auf die Bedienung aus. Es sollte in puncto GrĂ¶ĂŸe also den eigenen Anforderungen entsprechen. Viele Action-Cams aus dem höherpreisigen Segment sind mit einem Touch-Display ausgestattet, welches den Bedienkomfort zusĂ€tzlich erhöht.

Empfehlung fĂŒr HandschuhtrĂ€ger

Sportler, die Handschuhe tragen, entscheiden sich am besten fĂŒr eine Action-Cam mit Tasten und Knöpfen, also ohne Touch-Display. Ansonsten mĂŒssten sie immer erst die Handschuhe ausziehen, bevor sie Einstellungen am GerĂ€t vornehmen können.

Die Wasserfestigkeit

Action-Cams sind in jedem Fall spritzwassergeschĂŒtzt. Ob die Kamera auch fĂŒr Wassersportarten oder gar zum Tauchen geeignet ist, hĂ€ngt vom jeweiligen Modell ab. GĂ€ngige GerĂ€te eignen sich meist fĂŒr eine Tauchtiefe von wenigen Metern. Viele Action-Cams können jedoch mit einem speziellen UnterwassergehĂ€use ausgestattet werden, um die Tauchtiefe auf bis zu 60 Meter zu erhöhen. Dieses GehĂ€use ist nur in den seltensten FĂ€llen im Lieferumfang enthalten. In der Regel mĂŒssen Tauchfans ein UnterwassergehĂ€use separat dazukaufen. FĂŒr Outdoor-Sportler, die vorrangig im Wald, GelĂ€nde, Gebirge oder in der Luft unterwegs sind, ist die Wasserfestigkeit eher zweitrangig. Dennoch sollten auch sie darauf achten, dass die Action-Cam zumindest einem Regenschauer problemlos standhĂ€lt.

Die AnschlĂŒsse

Eine Action-Cam verfĂŒgt normalerweise nur ĂŒber wenige AnschlĂŒsse. Diese sind auch gar nicht notwendig: Ein Micro-USB- oder USB-Anschluss genĂŒgt, um das GerĂ€t mit dem Computer zu verbinden. Da der interne Speicher der meisten Action-Kameras sehr klein ausfĂ€llt, sollte zudem ein Micro-SD-Kartenslot vorhanden sein. Moderne GerĂ€te sind hĂ€ufig mit einer WLAN- beziehungsweise Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet, um Daten kabellos an das Smartphone oder den Tablet-PC zu ĂŒbertragen.

Der Akku

In puncto Akkulaufzeit können selbst sehr hochwertige, teure Action-Cams nicht immer ĂŒberzeugen. Der Nutzer muss also genau ĂŒberlegen, wann er mit dem Filmen beginnt, um keine wertvollen Minuten zu verschwenden. Eine Aufnahmezeit von 90 Minuten ist Durchschnitt, mehr ist aber immer besser. Mit einer Aufnahmezeit von 120 oder gar 200 Minuten ist der Anwender auf der sicheren Seite und muss nicht im besten Moment mit dem Filmen aufhören. Wer sich fĂŒr eine Action-Kamera mit geringerer Laufzeit entscheidet, investiert am besten zusĂ€tzlich in einen Ersatzakku. Die meisten GerĂ€te haben austauschbare Akkus, die bereits fĂŒr rund 10 bis 20 Euro erhĂ€ltlich sind. Im Idealfall wird die Kamera bereits mit Ersatzakkus ausgeliefert; das ist jedoch nur selten der Fall. KĂ€ufer sollten außerdem darauf achten, dass die Action-Cam ihrer Wahl mit einem hochwertigen Lithium-Ionen-Akku ausgestattet ist, denn nur bei diesem Akkutyp ist kein Memory-Effekt zu erwarten.

Der Funktionsumfang und der Bedienkomfort

In Bezug auf den Funktionsumfang bestehen große Unterschiede zwischen den aktuell erhĂ€ltlichen Action-Cams. Die Bedienung einer Action-Cam sollte nicht viel Zeit in Anspruch nehmen und möglichst unkompliziert von der Hand gehen. Einige GerĂ€te sind mit einer praktischen Fernbedienung ausgestattet, mit deren Hilfe sie auch dann problemlos bedient werden können, wenn sie auf dem Helm oder vorne am Fahrrad montiert sind. Damit kann der Nutzer jederzeit die Aufnahme starten und stoppen oder diverse Einstellungen vornehmen.

Liegt keine Fernbedienung bei, besteht meist die Möglichkeit, eine kostenlose App herunterzuladen, um die Kamera via Bluetooth oder WLAN zu steuern. VerfĂŒgt die Action-Cam ĂŒber eine Bluetooth- oder WLAN-Schnittstelle, besteht zudem die Möglichkeit, Videos schnell und bequem auf den PC, das Smartphone oder den Tablet-PC zu ĂŒbertragen, um hier Bearbeitungen vorzunehmen. Weitere Features, die fĂŒr den Anwender im Einzelfall sehr nĂŒtzlich sein können, sind

  • GPS,
  • Serienmodus und
  • digitaler Zoom.

Action-Cams der oberen Preisklasse lassen sich mitunter auch via Sprachsteuerung an- und ausschalten. Detailfunktionen, wie sie fĂŒr Digitalkameras Standard sind (etwa HelligkeitsverstĂ€rker, Gegenlichtkorrektur und Weißabgleich), sucht der Verbraucher bei Action-Cams meist vergeblich. Das liegt daran, dass Action-Kameras in erster Linie leicht und kompakt sein mĂŒssen – und das meist auf Kosten der BildqualitĂ€t.

Die TonqualitÀt

Die TonqualitĂ€t einer Action-Cam kann meist nicht ĂŒberzeugen. Zumindest verfĂŒgen einige Modelle ĂŒber einen Mikrofoneingang. Mit den Mikrofonen von Camcordern können diese jedoch nicht mithalten. In der Regel mĂŒssen sie das auch nicht: Die meisten Action-Cam-Nutzer legen Wert auf beeindruckende, möglichst wackelfreie Bilder, nicht jedoch auf eine gute AudioqualitĂ€t.

Das Gewicht und die Maße

Das Gewicht und die Maße spielen bei einer Action-Cam eine besondere Rolle. Schließlich soll das GerĂ€t nicht nur in jedem Rucksack, sondern beispielsweise auch auf dem Fahrradlenker oder dem Helm Platz finden. Je nach Einsatzzweck lohnt es sich also, die Maße der verschiedenen Action-Kameras genau miteinander zu vergleichen. Wer eine besonders kleine Kamera benötigt, greift am besten zu einer Mini-Action-Cam.

Tipps und Hinweise

Bei der Nutzung einer Action-Cam sollten Anwender einige Tipps und RatschlĂ€ge beherzigen, um bestmögliche Video-Ergebnisse zu erzielen und die Lebensdauer ihrer Kamera zu erhöhen. Nachfolgend erhalten Verbraucher nĂŒtzliche Informationen.

Die Action-Cam richtig befestigen

Nur eine korrekt befestigte Action-Cam hÀlt rasanten Sportarten mit hohen Geschwindigkeiten problemlos stand. Viele Sportler montieren die Kamera bevorzugt am Helm. Dabei gilt: Die Kamera darf keinesfalls seitlich am Helm befestigt werden, denn hier ist der Kopf am empfindlichsten. Bei einem Sturz könnte der Helm schlimmstenfalls gespalten werden, sodass kein ausreichender Schutz mehr gewÀhrleistet ist. Stattdessen sollten Nutzer die Kamera stets mittig auf dem Kopf platzieren.

Im Idealfall befestigen Nutzer die Kamera direkt am Körper, beispielsweise auf Brusthöhe. Da der Körper starke ErschĂŒtterungen und Vibrationen besonders gut abdĂ€mpft, gelingen auf diese Weise die ruhigsten Bilder. Ist es unumgĂ€nglich, die Action-Cam an vibrierenden Teilen zu montieren, sollten Anwender versuchen, sie mithilfe von Gelscheiben, Schaumstoff oder VibrationsdĂ€mpfern zu entkoppeln.

Ein weiterer wichtiger Tipp bezieht sich auf die Klemmvorrichtungen, die im Fachhandel erhĂ€ltlich sind. Sie bestehen meist aus glattem Kunststoff und sollten daher an den ReibeflĂ€chen mit etwas Schmirgelpapier angeraut werden, damit die Haltekonstruktion auch bei starken ErschĂŒtterungen stabil bleibt. SĂ€mtliche Halterungen sind zudem mit dem entsprechenden Werkzeug festzuziehen. Das Festziehen mit der Hand genĂŒgt nicht.

Werden zur Befestigung Klebepads verwendet, ist es ratsam, die KlebeflĂ€chen vorher mit Wasser und etwas SpĂŒlmittel von Schmutz und Fett zu befreien. Außerdem halten Klebepads nur auf glatten FlĂ€chen. Werden sie nicht mehr benötigt, lassen sie sich mithilfe eines Föns auf einfache Weise wieder entfernen.

Die Action-Cam richtig pflegen und warten

Die Action-Cam ist nicht nur hohen Belastungen ausgesetzt, sondern kommt beim Sport auch hĂ€ufig mit Schmutz und Feuchtigkeit in BerĂŒhrung. Eine sorgfĂ€ltige und zugleich schonende Reinigung ist daher unerlĂ€sslich, um die FunktionstĂŒchtigkeit der Action-Cam dauerhaft zu gewĂ€hrleisten. Als Hilfsmittel eignen sich weiche, fusselfreie TĂŒcher sowie WattestĂ€bchen fĂŒr schwer zugĂ€ngliche Bereiche. Im Fotofachhandel gibt es zudem spezielle Reinigungsmittel fĂŒr Kameras im Angebot, die auch fĂŒr Action-Cams geeignet sind. Auf Wasser und scharfe Reiniger sollten Nutzer hingegen unbedingt verzichten.

FĂŒr das Objektiv verwenden Action-Cam-Besitzer bestenfalls ein Glasreinigungstuch, wie es auch fĂŒr Brillen verwendet wird, wĂ€hrend bei der Reinigung des Innenlebens der Kamera ein weicher Pinsel gute Dienste leistet.

Action-Kameras, die mit Salzwasser in Kontakt kamen (beispielsweise beim Tauchen im Meer), benötigen eine besonders grĂŒndliche Reinigung, denn Salzwasser ist sehr aggressiv und kann einzelne Bauteile stark in Mitleidenschaft ziehen. Wasserdichte Kameras lassen sich einfach unter fließendem Wasser von SalzrĂŒckstĂ€nden befreien. Dies gilt auch fĂŒr etwaiges Zubehör wie das UnterwassergehĂ€use. Bei verschmutzten Dichtungen ist nĂ€mlich keine hundertprozentige Wasserdichtigkeit mehr gewĂ€hrleistet. Nach der Reinigung wird die Action-Cam trocken und staubfrei gelagert, vorzugsweise in einer Fototasche oder in einem Fotokoffer. Bei lĂ€ngerer Nichtbenutzung sollten Nutzer zudem die Akkus entfernen.

NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr die Action-Cam

Zubehör zur Befestigung der Action-Cam am Helm, Arm oder Fahrradlenker sind in der Regel nicht Teil des Lieferumfangs. Action-Cam-Besitzer mĂŒssen sie also separat dazukaufen. Zur Befestigung am Körper kommen die folgenden Halterungen und Hilfsmittel infrage:

  • Brustgurt
  • Helmbefestigung
  • Armhalterung
  • Handgelenkband
  • Kopfhalterung
  • Schulter-Brust-Halterung
  • Tauchhandschlaufe

DarĂŒber hinaus benötigen Nutzer mitunter verschiedene Stative, Teleskopstangen oder spezielle Halterungen zur Befestigung der Action-Cam am Auto. Weiteres nĂŒtzliches Zubehör fĂŒr die Action-Kamera finden sich hier im Überblick:

  • Aufbewahrungstasche
  • Externes Mikrofon
  • UnterwasserhĂŒlle oder UnterwassergehĂ€use
  • Speicherkarten
  • Fernbedienung

Nutzer, die ihre Aufnahmen nachtrĂ€glich am PC bearbeiten möchten, benötigen außerdem eine Bildbearbeitungssoftware. Diese ist meist ebenfalls nicht im Lieferumfang enthalten. Das bietet den Vorteil, dass Anwender genau die Software auswĂ€hlen können, die den eigenen Anforderungen und Zielsetzungen am besten entspricht.

Tests von Actions-Cams

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Action-Cams.

Die Stiftung Warentest, das wohl bekannteste deutsche Testinstitut, fĂŒhrte 2019 einen ausfĂŒhrlichen Test von Action-Cams durch und legte den Fokus dabei auf folgende Testkriterien:

  • Gewicht und GrĂ¶ĂŸe
  • BildqualitĂ€t (Auflösung, Bildstabilisierung, Framerate)
  • Technische Ausstattung (WiFi, Bluetooth)
  • Wasserdichte
  • Bedienkomfort
  • Lieferumfang

In puncto Gewicht und GrĂ¶ĂŸe bleiben beim Kauf einer Action-Cam laut Stiftung Warentest kaum WĂŒnsche offen. SĂ€mtliche Testmodelle sind klein, handlich und bringen nur wenig Eigengewicht auf die Waage. Je nachdem, ob das GerĂ€t mit einem UnterwassergehĂ€use oder mit weiteren Extras ausgestattet ist, steigt das Gewicht dementsprechend an. Wem die klassischen Action-Cams dennoch zu groß sind, kann stattdessen zu einer Mini-Action-Cam greifen. Diese waren jedoch nicht Bestandteil des Tests von Stiftung Warentest.

Bei der BildqualitĂ€t zeigte sich im Test, dass der Nutzer fast immer Abstriche machen muss. Die maximale Auflösung war zwar durchweg sehr hoch, allerdings wurde sie nur selten erreicht. So wirkte sich eine Erhöhung der Framerate fast immer negativ auf die Auflösung aus – beziehungsweise umgekehrt.

Der Lieferumfang fiel bei den Modellen im Test ebenfalls meist sehr gering aus: Den meisten Action-Cams lag allenfalls ein USB- oder Micro-USB-Kabel bei. Ein UnterwassergehĂ€use mĂŒssen Verbraucher in der Regel ebenso separat dazukaufen wie spezielle Halterungen fĂŒr den Helm oder das Fahrrad.

DafĂŒr lassen sich die Hersteller in Bezug auf die Ausstattung ihrer Action-Cams immer wieder etwas Neues einfallen. Steuerung per App oder Fernbedienung, WLAN- und Bluetooth-Anbindung, Touch-Displays und integrierte Bildbearbeitungsprogramme zĂ€hlen zur Standardausstattung vieler Action-Kameras im Test. FĂŒr den KĂ€ufer lohnt es sich also durchaus, die Herstellerangaben genau zu studieren und die angebotenen GerĂ€te sorgfĂ€ltig miteinander zu vergleichen, um eine Action-Cam zu finden, die den eigenen WĂŒnschen und Anforderungen bestmöglich entspricht.