Laubbläser

Die 7 besten Laubbläser im Vergleich

Leistung
Spannung
Blasgeschwindigkeit
Luftfördermenge
Akkulaufzeit
Geräuschpegel
Variable Geschwindigkeitsregelung
Schultergurt
Softgrip
Führungsrollen
Fangsack
Maße
Gewicht
Vorteile

Laubbläser-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Laubbläser pusten Laub und Gartenabfälle zusammen, damit diese danach aufgesammelt werden können.
  • Mit einem Laubbläser oder Laubsauger verhindert werden, dass der Rasen durch zu dichtes Laub nicht genug Sauerstoff bekommt.
  • Laubbläser gibt es als Akku-, Elektro- und Benzingeräte.
  • Wer sowohl einen Laubsauger als auch einen Laubbläser verwenden möchte, kann auf ein Kombigerät zurückgreifen, das beide Funktionen bietet.
  • Aufgrund ihrer Lautstärke dürfen Laubbläser und Laubsauger nur montags bis samstags zwischen 9 und 13 Uhr sowie montags bis freitags zwischen 15 und 17 Uhr verwendet werden.

Alternative zum Rechen – der Laubbläser

Wenn im Herbst die Bäume ihre Blätter verlieren, ist das ein buntes Spektakel. Alle Gehwege und Rasenflächen werden von Laub bedeckt, was zwar hübsch ist, jedoch auch viel Arbeit beim Aufsammeln macht. Um sich den mühsamen Prozess mit dem Rechen zu sparen, greifen viele Garten- und Hausbesitzer zu einem Laubbläser.

Laubbläser sind Gartengeräte mit einem Motor, der ein Gebläse antreibt. Das erzeugt einen Luftstrom, der durch das Blasrohr nach außen gelangt. Mithilfe dieses Luftstroms können Laub und Gartenabfälle zu einem Haufen zusammengeführt werden. Laubbläser funktionieren entweder mit Elektro- oder Benzinantrieb. Geräte mit Elektroantrieb besitzen ein Stromkabel oder werden mit Akku betrieben. Benzinvarianten sind mit einem Tank ausgestattet, in dem sich das Benzingemisch befindet.

Für die Gartenarbeit bedeuten Laubbläser eine deutliche Zeitersparnis, schließlich wird das Laub schneller gesammelt als mit einem Rechen. Da das Gerät außerdem leicht ist und sich einfach bedienen lässt, ist Laubsammeln ohne körperlichen Aufwand möglich. Ein Laubbläser befreit Gehwege und Gärten innerhalb kurzer Zeit von Laub und Gartenabfällen. Deshalb ist das Gerät gut geeignet für Menschen, die wenig Zeit für die Gartenarbeit haben. Die meisten Laubbläser sind zudem in unterschiedlichen Jahreszeiten von Nutzen. Im Frühling können sie herabfallende Blüten wegpusten, im Herbst sich ansammelndes Laub. Einige Geräte sind sogar für den Winter geeignet, um leichten Pulverschnee wegzupusten.

Wieso muss das Laub vom Rasen und Gehweg entfernt werden?

Da sich Laub gut als Dünger eignet, profitiert der Boden von ein paar liegenbleibenden Blättern. Handelt es sich allerdings um sehr viel Laub, das den Boden vollständig bedeckt, entzieht es dem Rasen Sauerstoff, woraufhin er eingeht. Auf Gehwehwegen können nasse Blätter außerdem rutschig sein. Damit niemand stürzt, müssen sie entfernt werden.

Welchen Boden kann ein Laubbläser von Laub befreien?

Grundsätzlich lassen sich fast alle Böden mit dem Laubbläser von Laub befreien. Bei Kies- oder Mulchbeeten ist Fingerspitzengefühl gefragt; der Laubbläser sollte dafür etwas weniger Leistung haben oder in der Luftgeschwindigkeit verstellbar sein. Geräte mit Akku sind etwas schwächer als Benzin- oder Elektrogeräte und daher meist gut für Kiesbeete oder Mulch geeignet. Für feuchtes Laub bietet sich dagegen ein stärkeres Modell an, Laubbläser mit Akku sind nicht leistungsstark genug.

Eine Frage des Antriebs – Die verschiedenen Laubbläserarten

Laubbläser gibt es entweder mit Akku-, Elektro- oder Benzinantrieb, die jeweils unterschiedlich stark sind.

Der Akkulaubbläser

Diese Art des Laubbläsers ist relativ neu auf dem Markt und sehr flexibel. Allerdings hat ein solches Gerät meist nicht genug Kraft, um schwere Blätter und Gartenabfälle wegzublasen. Aufgrund der begrenzten Akkulaufzeit ist ein Laubbläser mit Akku eher für kleine Flächen geeignet. Er hat allerdings kein störendes Stromkabel und ist leiser sowie geruchsärmer als Geräte mit Benzin. Außerdem ist ein Bläser mit Akku sehr leicht und dementsprechend einfach zu transportieren beziehungsweise zu halten. Da Wasser ihn beschädigen würde, kann er nicht bei Regen verwendet werden. Ein Laubbläser mit Akku ist eher für kleine Flächen und trockenes Laub geeignet.

Der Elektrolaubbläser

Ein kabelgebundener Elektrolaubbläser ist die günstige der drei Gartengeräte. Er ist durchgängig arbeitsfähig, da er nicht aufgeladen oder befüllt werden muss. Darüber hinaus ist ein Elektrolaubbläser wartungsärmer und leichter als die Benzinvariante. Durch sein Stromkabel ist er allerdings auf eine Steckdose angewiesen, wodurch das Gerät weniger flexibel ist als ein Akku- oder Benzinlaubbläser. Ein Elektrolaubbläser ist sowohl bei kleineren als auch bei mittelgroßen Gärten empfehlenswert.

Der Benzinlaubbläser

Besonders leistungsstark ist ein Benzinlaubbläser, der daher gut für große Gärten geeignet ist. Auch nasses Laub entfernt er ohne Probleme. Er hat mehr Blaskraft als die anderen Modelle und garantiert eine lange Arbeitszeit ohne Unterbrechungen sowie mit viel Bewegungsfreiheit. Bei der Nutzung entstehen allerdings Abgase, die unangenehm riechen. Dabei werden umweltschädliche Kohlenwasserstoffe ausgestoßen. Der Benzinmotor des Bläsers muss regelmäßig gewartet werden, was mehr Aufwand bedeutet als mit einem Akku- oder Elektrolaubbläser. Der Benzinlaubbläser ist die laueste Ausführung dementsprechend ist ein Hörschutz empfehlenswert.  Im Gegensatz zu einem Akku- und Elektrolaubbläser ist ein Benzinmodell teurer, besonders da Benzin nachgefüllt werden muss. Der Tank mit dem Benzingemisch fasst circa 350 bis 500 Milliliter. Anders als ein Laubbläser mit Akku ist ein Benzinlaubbläser bei jedem Wetter nutzbar. Sie sind durch das hohe Eigengewicht ihres Motors auch deutlich schwerer als andere Geräte. Laubbläser mit Benzin lassen sich in Varianten mit Zwei-Takt-Motor und Vier-Takt-Motor unterscheiden. Die meisten Geräte besitzen einen Zwei-Takt Motor, da dieser günstiger ist.

Laubbläser versus Laubsauger – wo liegt der Unterschied?

Wer sein Laub loswerden möchte, kann zu einem Laubbläser oder einem Laubsauger greifen. Der Laubsauger ist das beliebtere und häufiger genutzte Gerät. Er funktioniert wie eine Art großer, handlicher Staubsauger und befördert das Laub in einen Auffangbehälter. Das spart Zeit, da das Laub nicht separat aufgesammelt werden muss. Allerdings muss der Auffangbehälter je nach Größe häufig geleert werden. Ein Laubbläser nimmt das Laub im Gegensatz zu einem Laubsauger nicht auf, sondern pustet es zusammen. Es wird zu einem Haufen geblasen und dann per Hand aufgelesen. Es ist zwar ein zweiter Arbeitsschritt nötig, das Leeren eines Behälters entfällt jedoch. Laubbläser und Laubsauger unterscheiden sich vor allem dahingehend, dass erstere mit einem Luftstrom und letztere mit einem Luftsog arbeiten.

Kombigeräte

Neben einfachen Laubsaugern und Laubbläsern gibt es Modelle, die das das Laub sowohl blasen als auch saugen können. Dabei handelt es sich um sogenannte 2-in-1-Kombigeräte. Diese Geräte ermöglichen das Wechseln zwischen den Funktionen per Schalter, andere müssen umgebaut werden. Nutzer können das Laub zunächst zusammenpusten und danach wie mit einem Laubsauger einsaugen. Das erspart das Herunterbücken zum Einsammeln der Blätter.

Bei 3-in-1eräten ist zusätzlich eine Häckselfunktion vorhanden. Sie zerkleinert eingesaugtes Laub und Gartenabfälle, die dadurch deutlich an Volumen verlieren. So können sie einfacher entsorgt werden. n der Praxis schneiden Kombigeräte jedoch meist nicht gut ab, da die einzelnen Funktionen schwächer sind als bei speziellen Laubsaugern oder Laubbläsern.

Was Umweltschützer von Laubbläsern halten

Durch ihre Auswirkungen auf die Umwelt geraten Laubbläser und Laubsauger immer wieder in die Kritik. Da das Laub beseitigt wird und so nicht mit auf dem Boden verrottet, wird dort die Humus- und Nährstoffbildung gehemmt. Außerdem schützt das Laub den Boden vor extremer Kälte und Austrocknung, was durch die Entfernung mit einem Laubbläser nicht mehr der Fall sein würde. Tiere wie zum Beispiel Spinnen, Insekten oder Würmer benötigen Nahrung und Lebensraum, beides wird ihnen mit dem Gerät genommen. Benzinmodelle stoßen zudem Schadstoffe wie Stickoxide aus. Darüber hinaus wird damit der sich auf der Straße befindliche Feinstoff aufgewirbelt, der gesundheitsgefährdend ist. Viele Umweltschützer halten Laubbläser deshalb für so umweltschädigend, dass sie Rechen und Harke als Alternativen zu Laubsauer und Laubbläser empfehlen.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Beim Kauf eines Laubbläsers gibt es einige Details, auf die Sie achten sollten. Relevant sind die Luftgeschwindigkeit, die Betriebsdauer und die Lautstärke.

Luftgeschwindigkeit

Schwache Laubbläser kommen auf eine Luftgeschwindigkeit, auch Blasgeschwindigkeit genannt, von 190 bis 200 Kilometer pro Stunde. Das ist für trockene Blätter ausreichend, für nasses Laub sollte das Gerät allerdings mindestens auf eine Luftgeschwindigkeit von 250 Kilometer pro Stunde kommen. Besonders starke Laubbläser erreichen sogar Geschwindigkeiten von mehr als 400 Kilometer pro Stunde. Eine zu hohe Luftgeschwindigkeit ist jedoch nicht zu empfehlen, da damit auch mittelgroße Steine oder Äste bewegt werden. Es lohnt sich daher, ein Gerät mit regulierbarem Luftstrom zu kaufen.

Saugleistung

Wer ein Kombigerät oder Laubsauger besitzt, sollte auch auf die Saugleistung des Geräts achten. Sie  beträgt meist mindestens zehn Kubikmeter pro Minute. Mit einer Saugleistung von 14 Kubikmetern pro Minute oder mehr kann das Gartengerät auch nasses Laub beseitigen.

Betriebsdauer

Wenn Sie sich einen Akku- oder Benzinlaubbläser oder Laubsauger kaufen, lohnt es sich, auf die Betriebszeit zu achten. Bei einem Laubsauger mit Akku ist diese von der Leistung des Geräts und der Laufzeit des Akkus abhängig. Bei den meisten Geräten kommt der Akku auf 1,5 bis 2,0 Amperestunden. Je nachdem, welche Leistungsstufe Sie wählen, entspricht das einer Betriebszeit von circa 15 Minuten. Einige Geräte schaffen sogar 30 Minuten. Je größer die Fläche ist, die Sie reinigen wollen, desto länger sollte die Betriebszeit sein.

Die Betriebszeit von Benzinlaubbläsern oder Laubsaugern hängt von der Motorleistung, dem Fassungsvermögen des Tanks und dem Kraftstoffvergleich ab. Eine Tankfüllung reicht je nach Tankgröße für circa 60 bis 90 Minuten. Allerdings ist ein Laubbläser mit größerem Tank deutlich schwerer als ein Modell mit einem kleineren.

Ladezeit des Akkus

Das Laden des Akkus dauert je nach Hersteller unterschiedlich lang. Bei günstigen Geräten kann es länger als drei Stunden dauern, Markenprodukte schaffen es zum Teil in nur 20 Minuten. Achten Sie allerdings darauf, dass die Spannung von Akku und Ladekabel übereinstimmt.

Preis

Laubbläser sind unterschiedlich teuer, abhängig von Modell und Leistung. Die preiswertesten Geräte kosten circa 30 Euro. Dabei handelt es sich um einfache Modelle ohne weitere Funktionen. Kombigeräte kosten etwas mehr, Varianten mit Häckselfunktion sind ab circa 150 Euro erhältlich.

Lieferumfang

Je nach Modell und Hersteller unterscheidet sich der Lieferumfang von Laubbläsern. Das ist besonders bei Akkugeräten der Fall, da bei diesem Akku und Ladegerät oft nicht im Lieferumfang enthalten sind. Nutzer müssen beim Kauf eines Akku-Laubbläsers daher mit zusätzlichen Kosten rechnen. Es empfiehlt sich, Geräte von Markenherstellern zu wählen. Sie bieten Ladegeräte und Akkus an, die mit den hauseigenen Laubbläsern kompatibel sind. Kombigeräte besitzen einen Auffangbeutel, der im Lieferumfang enthalten ist.

Häckselfunktion

Bei 3-in-1-Laubbläsern ist auch auf das Häckselverhältnis zu achten, das variieren kann. Je kleiner das Gerät Blätter und Gartenabfälle häckselt, desto einfacher lassen sich diese später entsorgen. Ein höheres Verhältnis ist somit empfehlenswert. Das Häckselverhältnis beträgt zwischen 10:1 und 16:1. Bei ersterem werden die Gartenabfälle um ein Zehntel verkleinert, bei letzterem um ein Sechzehntel.

Lautstärke

Da Laubbläser unterschiedlich laut sind, empfiehlt es sich, auf die angegebene Lautstärke achten. Akkulaubbläser kommen etwa auf 60 bis 90 Dezibel, Benzinlaubbläser sind sogar noch lauter. Ab einer Lautstärke von 80 Dezibel ist der Laubbläser schädlich für die Ohren. Deshalb sollten Sie unbedingt einen Hörschutz tragen. Zum Vergleich: Eine Nähmaschine kommt auf 65, ein Staubsauger auf 70 Dezibel.

Als Schalleistungspegel (angegeben als LWA) wird die Lautstärke bezeichnet, die unmittelbar am Laubläser messbar ist. Im Gegensatz zum Schalleitungspegel bezeichnet der Schalldruckpegel (angegeben als LPA) die Laustärke am Ohr des Nutzers. Er ist jedoch abhängig vom Abstand zwischen Gerät und Anwender. Der Schalleistungspegel ist immer höher als der Schalldruckpegel und wird von fast allen Hersteller angegeben werden. Achten Sie darauf, dass dieser Wert bei unter 85 Dezibel liegt.

Gewicht

Für die Handhabung ist das Gewicht des Laubbläsers relevant. Je leichter das Gerät ist, desto . Kombigeräte sind meist deutlich schwerer als gewöhnliche Laubbläser. Die meisten Laubbläser wiegen zwischen drei und fünf Kilogramm. Am leichtesten sind Akku- oder Elektrolaubsauger. Sie wiegen meist weniger als vier Kilogramm, während Benzingeräte mindestens vier Kilogramm auf die Waage bringen. Für Nutzer, die wenig Gewicht tragen können, sind daher Akku- oder Elektrolaubbläser besser geeignet. Viele Geräte werden mit einem Schultergurt geliefert, der das Gewicht gleichmäßig auf den Körper verteilt und das Tragen erleichtert.

Die rechtlichen Bedingungen

Laubbläser und Laubsauger, besonders Benzingeräte, können eine Lautstärke von bis zu 110 Dezibel erreichen. Die Bundesschutzverordnung legt Laubbläser und -sauger deshalb als Lärmstufe 2 fest. Da die Geräte umweltbelastende Geräuschemissionen verursachen können, gelten für die Verwendung festgelegte Zeiten. In Wohngebieten dürfen Laubbläser werktags zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr verwendet werden. Für den gewerblichen Gebrauch ist die Nutzung samstags allerdings nicht erlaubt. An Sonn- und Feiertagen ist die Verwendung von Laubbläsern und Laubsaugern verboten. Wer seinen Gartengerät außerhalb dieser Zeiten einsetzt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro rechnen. Da nasse Blätter auf dem Bürgersteig keine erhebliche Rutschgefahr darstellen, hat jeder Grundstückbesitzer eine Räumpflicht. Das bedeutet, dass sie das Laub auf dem Gehweg vor ihrem Haus entfernen müssen und abgemahnt werden, wenn sie dieser Pflicht nicht nachkommen.

Diese Regelungen gelten ganzjährig für ganz Deutschland. In einigen Städten oder Gemeinden können die Vorschriften allerdings abweichen. Fragen Sie deshalb im Zweifel bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung nach. Die europäische Kommission plant zusätzlich eine Verordnung zu Lärmgrenzen für Laubbläser und -sauger; diese ist jedoch bisher nicht realisiert worden.

Servus, Laubbläser

In den österreichischen Städten Graz und Leibnitz sind Laubbläser seit dem Oktober 2014 verboten. Grund dafür ist die verursachte Staubaufwirbelung und Lärmbelästigung durch die Geräte. Wer trotzdem einen Laubbläser einsetzt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 2.180 Euro rechnen.

Hinweise zur Nutzung

Wer einen Laubbläser benutzt, sollte auf ein paar Dinge achten. So können Sie die Umwelt und Ihre Nachbarn schonen:

  • Um die Einsatzzeit des Laubbläsers zu reduzieren, nutzen Sie ihn nicht für einzelne Blätter.
  • Pusten Sie das Laub mit kreisenden Bewegungen zu einem Haufen.
  • Bei einem Kiesbeet sollten Sie den Laubbläser zunächst im Abstand von mindestens fünf Zentimetern verwenden, um die Kraft des Luftstroms zu testen und eventuell anzupassen.
  • Wichtig ist auch, auf Passanten zu achten, damit diese das aufgewirbelte Laub oder Gartenabfälle nicht abbekommen.
  • Verwenden Sie den Laubbläser nicht in der Nähe von parkenden Autos, um diese nicht zu beschädigen.

Wie reinige ich meinen Laubbläser?

Erde, Gras und Laub, das am Laubsauger hängen bleibt, kann auf Dauer zu Schäden führen. Deshalb sollten Sie nach der Nutzung Dreck und Laubreste aus dem Gerät entfernen. Der Auffangsack muss vor der erneuten Nutzung geleert und getrocknet werden. Bei Benzinlaubläsern ist regelmäßig die Zündkerze zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen. Der Luftfilter lässt sich einfach entnehmen und abklopfen. So verstaubt dieser nicht und zieht dadurch keine Feuchtigkeit an. Kombigeräte besitzen eine Häckselscheibe, die Sie am besten hin und wieder vorsichtig mit einem feuchten Tuch reinigen. Lagern Sie Ihren Laubbläser am besten in einem Schuppen, einer Abstellkammer oder einem Keller.

Was mache ich mit dem gesammelten Laub?

Angesammeltes Laub und Gartenabfälle können Sie auf dem Kompost entsorgen oder zum Mulchen verwenden. Die organischen Abfälle fügen dem Boden Nährstoffe hinzu und bereichern so Ihren Garten. Sie können allerdings auch Laubhaufen im Garten lassen, wo sie als Unterschlupf für Igel fungieren. Die Tiere brauchen sie zum Überwintern. Eine Ausnahme bildet Eichenlaub, das aufgrund seiner Gerbstoffe das Pflanzen- und Wurzelwachstum verhindert. Eichenblätter sollten deshalb immer komplett entsorgt werden.

Die bekanntesten Hersteller von Laubbläsern

Welches Produkt infrage kommt, hängt davon ab, für welchen Zweck es gedacht ist. Einige Hersteller bieten hauptsächlich Produkte für Profis an. Dazu zählen zum Beispiel Stihl, Bosch Professional und Makita. Für Alltagsnutzer sind die Modelle von Güde, Einhell oder Wolf-Garten gut geeignet.

Weiterführende Testberichte

Achtung:  Hierbei handelt es sich um einen Laubbläser-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Das Testmagazin Stiftung Warentest testete bisher keine Laubbläser. Von anderen Testportalen gibt es jedoch verschiedene Tests zu Laubbläsern und Laubsaugern.

2018 prüfte das ETM Testmagazin insgesamt fünf Akku-Laubbläser beziehungsweise -sauger in den Kategorien Leistung, Handhabung, Betrieb und Ausstattung. Testsieger wurde der Alpina BLV 648 Li, der sowohl blasen als auch saugen kann. Er erhielt die Bewertung „Sehr gut“ und kostet 135,94 Euro. In der Praxis überzeugte er durch gute Ergebnisse sowie einen einfachen Umbau zwischen Blas- und Saugfunktion. Durch das geringe Gewicht des Geräts lässt es sich gut und lange halten. Die Akkuleistung ist allerdings schwach und weder Akku noch Ladegerät sind im Lieferumfang enthalten.

Das Testmagazin Haus & Garten Test testete 2019 fünf verschiedene Laubbläser. In ihrer Funktion, Handhabung, Verarbeitung, Sicherheit und Ökologie wurden sie genaustens geprüft. Testsieger wurde der Einhell GE-LB 36Li E, dessen Blasgeschwindigkeit leicht verstellbar ist. Da der Laubbläser der schwerste unter den Testgeräten ist, besitzt er einen Tragegurt, der bei der Gartenarbeit für einen Gewichtsaufgleich sorgt. Mit seinem Preis von 80,86 Euro ist er außerdem das zweitgünstigste Gerät im Test, nach dem AGT NX-7798-913. Dieser landete mit der Bewertung „befriedigend“ auf dem letzten Platz. Er besitzt eine sehr schwache Blasfunktion und entfernt daher größere Blätter nicht zufriedenstellend.