Autopolitur

Die 7 besten Autopolituren im Vergleich

Menge
Geeignete Lackarten
Geeignete Lackzustände
Poliermaschinengeeignet
Wachsanteile
Vorteile

Autopolitur-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Eine Politur ebnet Unebenheiten und Kratzer in Oberfl√§chen wie Autolacken ein.
  • Sie wandelt eine matte, unansehnliche Oberfl√§che in eine glatte, gl√§nzende Struktur um und sch√ľtzt den Lack vor Umwelteinfl√ľssen wie UV-Strahlung und Schmutz.
  • Zun√§chst sollten Anwender auf sanfte Politurmittel zur√ľckgreifen. Ist die Reinigungsleistung nicht zufriedenstellend, k√∂nnen sie Pasten mit h√∂herer Schmirgelwirkung verwenden.
  • F√ľr Unge√ľbte empfehlen sich die manuelle Anwendung oder die Nutzung einer Exzenter-Poliermaschine.
  • Nach dem Polieren wird oftmals noch eine wachsartige Versiegelung aufgebracht, um den Lack vor Umwelteinfl√ľssen zu sch√ľtzen.
  • Kombinationsprodukte aus reinigender Politur und einer Versiegelung, etwa Carnaubawachs, ersparen Anwendern einen Arbeitsschritt und eignen sich vor allem f√ľr Privatnutzer und die h√§ndische Politur.

Politur in der Autopflege

Ob beim Neuwagen, beim Oldtimer oder auch beim geliebten Motorrad: Der¬†Glanz des Lackes verschwindet, es entstehen in den oberen¬†Lackschichten Kratzer und Mikrorisse. Setzen sich in diesen L√ľcken Schmutzpartikel fest, erscheint die Oberfl√§che zunehmend matter. Diesem unsch√∂nen optischen Niedergang beugen Besitzer vor, indem sie ihren motorisierten Freunden mit Polierpasten zu Leibe r√ľcken. Dabei gilt stets: Der Lack soll sanft aufbereitet werden, nicht intensiv gepeelt. Das hat nicht nur einen optischen Nutzen, sondern schont das Fahrzeug auch vor Korrosion.

Beim Einsatz in der KFZ-Pflege dient die Politur dazu, Unebenheiten wie Kratzer im Lack auszubessern. Das kommt der Optik zugute, da die¬†Reflektionen¬†auf dem eingeebneten Lack¬†einen f√ľr das menschliche Auge wahrnehmbaren Hochglanz-Effekt erzeugen. Viele Autopolituren verf√ľgen zudem √ľber einen UV-Filter, der den Lack vor dem Ausbleichen durch direkte Sonneneinstrahlung sch√ľtzt.

Fahrzeuge hingegen, die nicht in den Genuss von Polituren kamen, sind schnell an Farbausbleichungen und Lackabplatzungen zu erkennen. Des Weiteren enthalten die Mittel oft Zus√§tze, die einen Lotus-Effekt erzielen. Wasser und auch Schmutz werden durch eine spezielle Versiegelung von der Oberfl√§chenstruktur ferngehalten und perlen ab. Fl√ľssigkeiten etwa flie√üen so einfach spurlos am Lack herab, Schmutzanhaftungen haben es schwerer, sich am Lack festzusetzen.

Kleine Schleifpartikel, die in einer Tr√§gerfl√ľssigkeit gebunden sind, reinigen den Fahrzeuglack. Die Partikel gl√§tten die raue Oberfl√§che und f√ľllen Vertiefungen auf. Durch die ver√§nderte Oberfl√§chenstruktur entsteht Glanz. In der Praxis gehen Anwender bei einer professionellen Politur oft zweistufig vor, denn nicht alle Polituren wirken versiegelnd:¬†Zun√§chst polieren sie maschinell.¬†Anschlie√üend tragen sie eine Versiegelung¬†auf, die in den meisten F√§llen wachsartig ist (etwa Carnaubawachs). Das hebt die Glanzwirkung weiter hervor und erschwert eine Wiederverschmutzung. Neben der Wachs-Komponente k√∂nnen aber auch Nanotechnologie, Acryl oder andere synthetische Bestandteile Anwendung finden. Des Weiteren gibt es auf dem Markt¬†Kombinationspr√§parate, die Nutzern einen Arbeitsschritt ersparen.

Die Frage, wie oft ein Auto poliert werden darf, l√§sst sich nicht pauschal beantworten. Bei einer manuellen Politur werden in der Regel maximal 0,3 Mikrometer des Klarlacks abgetragen. Deshalb sind bis zu 100 Anwendungen m√∂glich, bevor der Lack besch√§digt wird. Bei der Verwendung einer Maschine m√ľssen Anwender wegen des h√∂heren Anpressdrucks vor allem an Kanten und Falzen Vorsicht walten lassen. Auch die maximale Anzahl der Anwendungen sinkt hierbei. Der durchschnittliche Autoliebhaber poliert sein Auto zweimal im Jahr per Hand.

Die richtige Poliertechnik

Die Ausf√ľhrung der Politur kann auf verschiedene Arten erfolgen. Bei der privaten Anwendung ist die manuelle, also die h√§ndische Politur mithilfe eines Lappens oder Tuches, die gebr√§uchlichste. Im Gegensatz zur Verwendung einer Poliermaschine ist es unwahrscheinlich, dass Nutzer bei falscher Anwendung, etwa zu hohem Druck beim Reiben, einen Schaden verursachen.

Manuelles Polieren

Die manuelle Methode ist die arbeits- und zeitaufw√§ndigste, aufgrund der vergleichsweise geringen Kosten aber die am weitesten verbreitete. Sie¬†eignet sich vor allem f√ľr Unge√ľbte. Bei der Aufbringung der Politur per Hand haben sie ein besseres Gef√ľhl f√ľr den angemessenen Druck. Beim maschinellen Polieren besteht hingegen die Gefahr, zu viel Kraft aufzubringen und den Lack zu besch√§digen. Wer das komplette Auto polieren m√∂chte, sollte inklusive Vor- und Nachbereitungszeit mehrere Tage daf√ľr einplanen.

Behandelte Oberfl√§chen k√∂nnen Nutzer mit einem weichen Tuch, etwa einem Mikrofasertuch oder einer weichen B√ľrste, nach dem Reinigen abreiben, um eine m√∂glichst gl√§nzende Oberfl√§che zu erhalten. Dieses Vorgehen funktioniert bei Autolack ebenso gut wie bei M√∂beln, Lederschuhen oder auch Holzfu√üb√∂den. Dabei kommen oft spezielle Polituren mit chemischen oder mineralischen Hilfsmitteln zum Einsatz.

Maschinelles Polieren

Maschinelles Polieren bedeutet stets die Verwendung einer Poliermaschine. Der Aufsatz bewegt sich dabei im Uhrzeigersinn, der Anwender presst diesen auf das Werkst√ľck und f√ľhrt den Kopf so, dass kreisrunde Bewegungsmuster entstehen. Diese Methode eignet sich im Heimbereich f√ľr die Autolackpflege oder die Restaurierung √§lterer M√∂bel. Wichtig: Beim Kauf des¬†Poliermittels¬†m√ľssen Verbraucher unbedingt darauf achten, dass die jeweilige Sorte¬†f√ľr die Maschinenverwendung freigegeben¬†ist. Andernfalls kann die Politur zu hei√ü werden und den Lack besch√§digen.

Beim maschinellen Polieren wird zwischen Exzenter- und Rotationsmaschinen unterschieden. Erstere polieren in elliptischen Bewegungen, einzelne Stellen √ľberhitzen nicht so leicht. Daher eigenen sich diese Modelle vor allem f√ľr Unerfahrene. Rotationsmaschinen sind hingegen leistungsf√§higer, sollten aber nur von Fachpersonal verwendet werden.

Automatisiert maschinelles Polieren

Dieses Verfahren kommt ausschlie√ülich in der Industrie zum Einsatz. Hier polieren High-Tech-Roboter Werkst√ľcke an sogenannten Rundtakttischen die Werkstoffe auf Hochglanz und absolute Glattheit. Der Begriff Rundtakttisch oder Rundtaktmaschine bezeichnet eine Werkzeugmaschine, in die das zu bearbeitende Werkst√ľck eingespannt wird. Hier sind sehr pr√§zise Arbeitsschritte und die Bearbeitung einer sehr gro√üen Anzahl an Teilen m√∂glich.

Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete

Polieren ist ein sogenanntes ‚Äěspanendes‚Äú Verfahren. Das in Poliermitteln enthaltene Korn¬†ver√§ndert die zu behandelnde Oberfl√§che mechanisch. Dieses Verfahren gleicht verschiedenste Unebenheiten aus.

Das hat zum einen einen √§sthetischen Vorteil, das Licht wird gleichm√§√üig stark reflektiert und durch das menschliche Auge als Hochglanz wahrgenommen. Zum anderen¬†macht die glattere Oberfl√§che das Material unempfindlicher gegen√ľber Umwelteinfl√ľssen¬†wie Sonneneinstrahlung und Alltagsschmutz. In der Industrie findet dieses Verfahren oft Anwendung, um Materialien auf anschlie√üende Prozesse, beispielsweise das Galvanisieren vorzubereiten.

Polieren

Beim Polieren wird der Zustand des Materials von einer matten Fläche mit geringer Lichtreflexion zu einer glänzenden Fläche mit starker Lichtreflexion geändert.

In den chemischen Polierhelfern sind spezielle Mineralien enthalten, die Unebenheiten beseitigen und die Oberfläche insgesamt glatter machen.

Anwendungsdauer und Polierergebnis

Ein Poliervorgang besteht f√ľr gew√∂hnlich aus mehreren Arbeitsschritten. Wie viel Zeit ein solcher Vorgang in Anspruch nimmt, h√§ngt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Ausgangszustand, also Art des Vorschliffs
  • Leistungsf√§higkeit des Poliermittels
  • Prozessparameter wie Anpressdruck, Umdrehungszahl
  • Gew√ľnschte Zieloberfl√§che

Bei der Arbeit mit Poliermitteln ist generell eine moderate Anwendung zu beachten. Je länger die Behandlung mit der Politur dauert, desto höher ist die Gefahr, dass die Oberfläche einen Schaden erleidet.

Verschiedene Arten von Poliermineralien

Es gibt viele unterschiedliche Poliermittel. Der Einsatzzweck entscheidet √ľber die Wahl der Mineralien, die dem Poliermittel zugesetzt werden. So gibt es nat√ľrlich vorkommende Mineralien, die den Poliermitteln hinzugef√ľgt werden k√∂nnen, beispielsweise Tripel oder Quarz, und industriell gefertigte Mineralien, wie Poliertonerde (Aluminiumoxid). Die verschiedenen Mineralien beeinflussen wesentlich die Wirkung des Poliermittels. Die Bindung der Mineralien bestimmt √ľber den Grad der Abrasivit√§t.

Abrasivität

Der Begriff Abrasivit√§t bezeichnet die Schmirgelwirkung. Es geht also darum, wie stark die Politur zur Abtragung von Oberfl√§chenmaterial beitr√§gt. Um Kratzer zu entfernen, ist eine solche Abrasivit√§t notwendig. Es wird eine gewisse Schicht vom Klarlack abgetragen, die Kratzer dabei dauerhaft entfernt. Enth√§lt ein Poliermittel statt solcher Schmirgelpartikel Silikon, werden die Kratzer im Lack aufgef√ľllt. Nach dem n√§chsten Regen kommen die Kratzer in diesem Fall jedoch wieder zum Vorschein. Eine Silkonpaste ist daher nicht zu empfehlen.

Polierpasten f√ľr jeden Einsatzzweck

Je nach ihren Anforderungen enthalten Polituren zugesetzte synthetische Materialien. Damit bewirken die Hersteller beispielsweise, dass √Ėlreste auf dem Lack gebunden und aufgenommen werden. Andere Polierpasten √§ndern w√§hrend der Anwendung ihre Eigenschaften. Anfangs sind sie hochabrasiv, doch nach und nach zersetzen sich die Mineralien, sodass die Schmirgelwirkung abnimmt. Dieses Verfahren eignet sich besonders f√ľr die Autopolitur: Werden zun√§chst im Zuge des Materialabtrags Sch√§den eingeebnet, sorgt die Zersetzung daf√ľr, dass anschlie√üend Hochglanz ohne weitere Materialabtragung entsteht. Ist der Wert der Abrasivit√§t hingegen zu gro√ü, kann der Lack Schaden nehmen.

Name des MittelsAnwendungszweck
Schleifpaste Paste mit Reibmitteln, um Lack abzutragen und so Lackschäden zu entfernen.
Versiegelung Lack versiegeln und Glanz erzeugen.
(Schleif)-Politur Kombinationspr√§parat, bestehend aus Reibmitteln und Versiegelungsstoffen. Entfernt kleine Kratzer und sorgt f√ľr Glanz.

Tipps f√ľr das angemessene Polieren

Die folgende Video-Anleitung des Fahrzeug-Portals¬†kfz-helpline.de¬†beschreibt die Lackpflege mithilfe einer Poliermaschine. Sie kann selbstverst√§ndlich auch als Ma√üstab f√ľr eine Reinigung per Hand zu Rate gezogen werden.

Der Unterschied zwischen dem manuellen und dem maschinellen Polieren liegt zum einen darin, dass die Poliermaschine schneller arbeitet, da sie bis zu 6.800 Umdrehungen pro Minute erreicht. Zum anderen beseitigt sie auf diese Weise mehr und auch tiefere Lackschäden, die nach der manuellen Politur eines unerfahrenen Anwenders möglicherweise sichtbar bleiben.

Benötigtes Equipment

Zun√§chst ben√∂tigen Nutzer eine Poliermaschine und dazu passende Schwamm-Aufs√§tze (bei Handreinigung alternativ Polier-Schw√§mme oder -T√ľcher). Wichtig ist, dass es tats√§chlich mehrere Putzhilfen sind, da sich die Poren der Schw√§mme mit zunehmender Anwendung mit Fremdstoffen verschlie√üen. Kein Muss, aber sehr sinnvoll ist die Anschaffung eines¬†Autowaschmittels¬†und sogenannter¬†Reinigungsknete. Diese Hilfsmittel entfernen nach der Autow√§sche Verunreinigungen wie Baumharz und schwer l√∂sliche Insektenreste.

Die richtige Vorbereitung

Zun√§chst ist es sehr wichtig, den Lack von Schmutz zu befreien. Das k√∂nnen Autobesitzer mit einer Fahrt durch die Waschanlage sicherstellen, viel besser aber noch mit einer gr√ľndlichen Handw√§sche. Anschlie√üend folgt die Nachbearbeitung mit der Reinigungsknete. Mit ihr entfernen Nutzer auch hartn√§ckige Verschmutzungen wie Flugteer, Flugrost und Fliegenreste. Au√üerdem sollten Nutzer Kunststoffteile und Gummileisten am Fahrzeug abkleben.

Vorsicht bei Kunststoffteilen

Besondere Vorsicht sollten Nutzer beim Auftragen und Verteilen der Polituren walten lassen. Die Inhaltsstoffe vieler Produkte greifen Polycarbonat an, einen Werkstoff, der in Scheinwerfer- und Blinkergeh√§usen verbaut ist. Bei h√§ufigem Polieren und unachtsamem Gebrauch ‚Äď n√§mlich dann, wenn nicht nur der Lack, sondern auch die Kunststoffe mit dem Mittel in Ber√ľhrung kommen ‚Äď entstehen kleine Risse, oder das Material wird matt und ‚Äěerblindet‚Äú nach und nach.

Das richtige Polieren

Bei der Verwendung einer Poliermaschine m√ľssen Nutzer zun√§chst sicherstellen, dass der Polierschwamm korrekt an dem Ger√§t befestigt ist. Dann geben sie je nach Gebrauchsanweisung ihrer gew√§hlten Politur die angemessene Menge der Fl√ľssigkeit auf den Schwamm und verteilen sie gleichm√§√üig darauf. Bei noch ausgeschalteter Maschine tupfen sie den Schwamm auf die zu bearbeitende Lackstelle, um das Mittel etwas zu verteilen. Nun setzen sie den Schwamm unter leichtem Druck auf den Lack und schalten das Ger√§t ein. Ist der Anpressdruck zu gering, drohen Spritzer, die Nutzer nachpolieren m√ľssen, damit es nicht zu unsch√∂nen Farbunterschieden kommt. Nach und nach erh√∂hen sie nun die Antriebsgeschwindigkeit, bis schlie√ülich nur noch ein d√ľnner Schmierfilm von der Politur √ľbrig ist.

Egal ob mit dem Poliertuch oder der Maschine: Die¬†jeweils bearbeitete Fl√§che sollte etwa 40 mal 40 Zentimeter betragen¬†und sich dabei stets um die¬†H√§lfte, also 20 Zentimeter,¬†mit der zuletzt bearbeiteten Fl√§che √ľberlappen.

Geglätteten Lack länger bewahren

Zu Zwecken der Konservierung kann anschlie√üend noch eine Versiegelung aufgetragen werden. Auf dem Markt sind Schutzpasten erh√§ltlich, die einen Lotus-Effekt erzielen: Wasser und Dreck perlen ab und der Glanz bleibt √ľber eine l√§ngere Zeit erhalten. Einige¬†Kombinationspr√§parate vereinen die Wirkweise einer Politur mit der einer Schutzpaste, sodass Anwender zu behandelnde Oberfl√§chen in einem Arbeitsdurchgang auf Hochglanz bringen und direkt auch sch√ľtzen.

Der richtige Ort f√ľr Politurarbeiten

F√ľr eine ideale Aufbereitungswirkung eignen sich gesch√ľtzte Orte wie eine Garage oder ein Carport, da hier die Gefahr, dass die Sonne die Politur zu schnell eintrocknen l√§sst, minimiert ist. Auch f√§llt hier nicht so schnell neuer Dreck auf das Auto, etwa bei einem Windsto√ü.

Nicht gleich zur groben Politur greifen

Generell gilt also: Je gr√∂ber die Politur, desto gr√∂√üer der Lackabtrag. Sind Nutzer unsicher, welche Politur die richtige f√ľr ihr Auto ist, sollten sie zun√§chst die feine beziehungsweise mittlere Politur austesten, bevor sie zur groben Variante greifen. Ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend, k√∂nnen sie anschlie√üend immer noch zur groben Variante greifen. Halten sie die Reihenfolge nicht ein und verwenden ein falsches Mittel, kann es vor allem unerfahrenen Autoliebhabern passieren, dass sie den¬†Lack durch eine zu hohe Schleifwirkung besch√§digen.

Unterschiedliche Haltbarkeit bei N√§sse und mechanischen Einfl√ľssen

Einige Hersteller werben mit dem Versprechen, ihr Produkt sei ‚Äěwaschstra√üenfest‚Äú. Die N√§sse und die mechanischen Einwirkungen durch die B√ľrste zeigen allerdings ein anderes Ergebnis.

Einige Produkte verschwinden bereits nach der ersten maschinellen W√§sche, andere √ľberdauern immerhin sieben bis acht Durchg√§nge.

Spezielle Polituren f√ľr verschiedene Lackfarben

Auf dem Markt existiert eine Vielzahl an Spezialprodukten f√ľr die verschiedensten Lackfarben. Generell eignen sich aber alle Produkte f√ľr alle Lackfarben. Schwarzer Lack l√§sst sich allerdings schwerer polieren als alle anderen Lackfarben: Es bilden sich sehr schnell unsch√∂n aussehende Hologramme. F√ľr diese Fahrzeuge lohnt sich die Investition in eine Anti-Hologramm-Politur.

Hologramme

Das Poliermittel und der verwendete Schwamm verf√ľgen h√§ufig √ľber eine hohe Schmirgelwirkung. Beim Polieren erzeugen Anwender nicht selten ungleichm√§√üige Vertiefungen im Klarlack. Diese Arbeitswege werden dann als unsch√∂ne ‚ÄěHologramme‚Äú sichtbar.

Falsches Polieren, ein verdrecktes Tuch oder Pad oder der Besuch einer Waschanlage k√∂nnen zur Entstehung von Hologrammen f√ľhren. Daher sei Anf√§ngern die Benutzung einer Exzenter-Poliermaschine angeraten.

Die winzigen Riefen beeinträchtigen die Lackoptik enorm. Sie verändern Lichtreflexionen und lassen sich im Lack spiegelnde Objekte dreidimensional erscheinen. Sind Hologramme bereits im Lack sichtbar, helfen eine Anti-Hologramm-Politur und die Verwendung eine Exzenter-Poliermaschine.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Auto-Polituren-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Weder die Stiftung Warentest noch¬†√ĖKO-Test, die beiden bekanntesten deutschen Testportale, nahmen sich bisher dem Thema Auto-Politur an. Ein Auto-Polituren-Test ist jedoch unter anderem bei der¬†AUTO ZEITUNG¬†zu finden. Im Mai 2015 ver√∂ffentlichte die Testzeitschrift einen Test mit zw√∂lf Auto-Polituren zu Preisen zwischen 5 und 70 Euro, darunter auch drei Premiumprodukte: das¬†Aral¬†Premium Wachs Polish, das¬†Dr. WackChemie Ultima Show&Shine Polish¬†sowie das¬†Sonax Premium Class Carnauba Care, ein Naturprodukt auf Basis von Carnaubawachs. Das Testfazit: Alle Testprodukte zeigten zumindest eine durchschnittliche Reinigungswirkung. In puncto Konservierungsleistung konnten die Testkandidaten genauso √ľberzeugen, insbesondere die¬†Aral Premium Wachs Politur, die¬†Dr. WackChemie A1 Ultima, die¬†Nigrin Hartwachspolitur¬†sowie die¬†Sonax Carnauba Care. Hinsichtlich des Langzeitschutzes holten ebendiese Testprodukte mit Ausnahme der¬†Nigrin Hartwachspolitur¬†ebenfalls die meisten Punkte. Testsieger wurden sowohl die¬†A1 Speed Polish¬†von¬†Dr. WackChemie¬†als auch die¬†Autopolitur¬†von¬†Sonax.

Ein √§lterer Test ist auf dem Testportal¬†auto motor und sport¬†zu finden. Im Jahr 2015 untersuchten die Tester sieben Lackpolituren. Die¬† Polier- und Haltbarkeitsversuche f√ľhrten die Tester an zwei Fahrzeugen sowie an lackierten Blechen durch. Au√üerdem brachten sie Markierungen zum Test der Abriebfestigkeit an. Den Testsieg ergatterte die¬†Sonax Xtreme Polish & Wax 2 Hybrid NPT. Dicht dahinter folgen die¬†Liqui Moly Polieren & Wachs, die¬†A1 Polish & Wax¬†sowie die¬†MacBrite Hochglanz Titanium.


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