Hornhautentferner

Die 7 besten Hornhautentferner im Vergleich

Körnung
Anwendung
Material
Ersatzrollen inklusive
PedikĂŒre-AufsĂ€tze
Abwaschbar
Kabellos
Technische Daten
Stromversorgung
Ladezeit
Zubehör
Aufbewahrungstasche
USB-Kabel
Batterien inklusive
Vorteile

Hornhautentferner-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Elektrische Hornhautentferner entfernen ĂŒberschĂŒssige Hornhaut einfach und schnell.
  • Sie sind schonender zur Haut als Hornhautraspeln, -hobel oder -feilen.
  • AbhĂ€ngig von der Dicke der VerhĂ€rtung eignen sich Rollen mit unterschiedlichen StĂ€rken.
  • Je gröber die OberflĂ€che der Rolle ist, desto effektiver wirkt das GerĂ€t bei hartnĂ€ckiger Hornhaut.
  • Wenn der Hornhautentferner wasserfest ist, lĂ€sst er sich einfach unter dem Wasserhahn reinigen.

Wenn der Hautschutz zum Problem wird

Heutzutage legen viele Wert darauf, wie sie auf andere wirken. Lange Gesichts- und Körperpflegeroutinen oder auffĂ€llig gestaltete FingernĂ€gel sind nur einige der zahlreichen Methoden, um den gewĂŒnschten Gesamteindruck zu erzielen. Bei diesem Unterfangen sind auch Ă€sthetisch ansprechende FĂŒĂŸe von Bedeutung, wobei die gelblichen Verdickungen, die Hornhaut charakterisieren, oft störend wirken. Dabei ist Hornhaut ein natĂŒrlicher Schutzmechanismus der Haut gegen Ă€ußere EinflĂŒsse und mögliche Verletzungen.

Die Ursache von Hornhaut liegt vorwiegend im Druck, der zum einen durch das eigene Körpergewicht, zum anderen durch GegenstĂ€nde am Körper auf den FĂŒĂŸen lastet. Reibung spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Hornhaut entsteht vorwiegend an den Fersen und Fußballen, aber auch etwa an den Fingerkuppen von Gitarristinnen und Gitarristen oder an den HandinnenflĂ€chen von Menschen, die viel mit dem Rad fahren oder Rudern, da diese Bereiche im Alltag ĂŒber lĂ€ngere Zeit belastet werden.

In gewissen Maßen ist Hornhaut in stark beanspruchten Körperregionen durchaus von Vorteil. Wenn die Hornhautschicht allerdings zu dick und ausgeprĂ€gt ist, kann sie unter UmstĂ€nden schmerzen. Insbesondere bei trockener Haut tritt verstĂ€rkt Hornhaut auf. DarĂŒber hinaus kann dieser Hautschutz einreißen, was die FĂŒĂŸe anfĂ€llig fĂŒr Bakterien und Keime macht. Mitunter kommt es zu einer EntzĂŒndung, einer Hautpilzinfektion oder sogar einer Blutvergiftung.

So kommt Hornhaut zustande

Hornhaut ist eine lokale Verdickung der oberen Hautschicht. Die Haut besteht aus insgesamt drei Schichten: der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) sowie der Unterhaut (Subcutis). Die Epidermis schĂŒtzt die Haut vor Fremdkörpern und Keimen. HierfĂŒr sorgt die sogenannte Hornschicht (Stratum corneum), die sich aus sogenannten Hornzellen (Korneozyten) zusammensetzt. Dabei handelt es sich um abgestorbene hornbildene Zellen (Keratinozyten), die fĂŒr die Produktion von Keratin verantwortlich sind. Sie entstehen in der untersten Schicht der Epidermis, der Basalschicht, und werden von nachfolgenden Zellen bis zur HautoberflĂ€che gedrĂ€ngt. Dabei verhornen sie, verlieren ihren Zellkern und werden zu den plattenartigen Korneozyten. Diese bilden dann mit Lipiden und Feuchthaltemitteln die sogenannte Hautbarriere. 

Die Dicke der Oberhaut ist von der Belastung abhĂ€ngig. Daher ist sie an den Fußsohlen und an den HandinnenflĂ€chen am meisten ausgeprĂ€gt. Hornhaut kommt zustande, wenn ĂŒbermĂ€ĂŸiger Druck auf einen Hautbereich die Zellteilung anregt.

So lÀsst sich Hornhaut entfernen

Um die Hornhaut aus Ă€sthetischen oder gesundheitlichen GrĂŒnden zu entfernen, stehen viele Methoden zur Auswahl. Ein einfaches und schonendes Mittel sind elektrische Hornhautentferner. Sie bestehen aus einem GriffstĂŒck mit integriertem Elektromotor. Er treibt einen Rollenaufsatz an, der mit kleinen Partikeln versehen ist. Dieser entfernt Hornhaut auf eine Ă€hnliche Weise wie Schleifpapier beim GlĂ€tten von Holz. Die Motoren elektrischer Hornhautentfernen schaffen rund 30 Umdrehungen in einer Sekunde, wobei einige stoppen, sofern NutzerInnen zu starken Druck ausĂŒben.

Im Gegensatz zu Hornhautraspeln oder -hobeln ist die Verletzungsgefahr gering, da die Sicherheitsstopp-Funktion bei Elektromodellen ausgelöst wird, sobald AnwenderInnen zu starken Druck ausĂŒben. Zu viel Hornhaut abzutragen, ist daher unwahrscheinlich. Wird die Hornhaut manuell entfernt, gibt es keine Sicherheitsfeatures, die die Haut vor falscher Handhabung schĂŒtzt. Bei den scharfen Metall- oder Keramikklingen von Hornhauthobeln ist die Gefahr besonders hoch, sich durch fehlerhaftes Ansetzen tief in die Haut einzuschneiden.

Weitere gern genutzte Hilfsmittel sind Hornhautfeilen und Bimssteine. Beide reiben die Hornhaut dank ihrer rauen OberflĂ€che weitaus schonender ab als Raspeln oder Hobeln. Bis die Hornhaut entfernt ist, vergeht aber viel Zeit. Mit einem elektrischen Hornhautentferner ist die Anwendungszeit deutlich kĂŒrzer. Die gekörnte OberflĂ€che von Hornhautfeilen Ă€hnelt zwar den AufsĂ€tzen elektrischer Hornhautentferner, aber die meisten AusfĂŒhrungen lassen sich nur auf trockener Haut anwenden. Bims hingegen ist ein poröses Vulkangestein, das bereits in der Antike zum Abschleifen von Hornhaut zum Einsatz kam und auf nasser Haut Verwendung findet. Neben natĂŒrlichem Bimsstein gibt es auch eine synthetische Variante. Richtig angewandt gehört Bimsstein zu den schonendsten Methoden.

Kaffeesatz-Peeling gegen Hornhaut

Ein praktisches Hausmittel fĂŒr zarte und geschmeidige FĂŒĂŸe ist Kaffeesatz. Mit einem Peeling aus Kaffeesatz und etwas Olivenöl lassen sich abgestorbene Hautschuppen entfernen. Bei regelmĂ€ĂŸiger Anwendung kommt es gar nicht erst zur ĂŒbermĂ€ĂŸigen Bildung von Hornhaut. Bereits vorhandenen dicken Hornhautschichten kommt man mit Kaffeesatz jedoch nicht bei.

Warum elektrische Hornhautentferner praktisch sind

Elektrische Hornhautentferner dienen sowohl Ă€sthetischen als auch gesundheitlichen Zwecken. Wer beim Laufen ein leichtes Brennen spĂŒrt, weil die Hornhautschicht zu dick ist, kann nach der Behandlung mit einem elektrischen Hornhautentferner wieder problemlos laufen, ohne viel Geld fĂŒr eine professionelle Fußpflege zahlen zu mĂŒssen.  Die GerĂ€te entfernen ĂŒberschĂŒssige Hornhaut in kurzer Zeit. Dank der schonenden Wirkungsweise lassen sich elektrische Hornhautentferner regelmĂ€ĂŸig einsetzen. Bei jeder Prozedur haben NutzerInnen die volle Kontrolle darĂŒber, wie viel Hornhaut ĂŒbrigbleiben soll. Es ist ratsam, ein wenig Hornhaut zum Schutz der FĂŒĂŸe ĂŒbrig zu lassen. Verursacht die Hornhaut stĂ€rkere Schmerzen, empfiehlt es sich, professionelle Hilfe aufzusuchen.

Weiterhin lassen sich viele elektrische Hornhautentferner mit mehreren AufsĂ€tzen in unterschiedlichen StĂ€rken bestĂŒcken, sodass Nutzer die passende Rolle fĂŒr ihre Hautbeschaffenheit wĂ€hlen können. DarĂŒber hinaus sind einige GerĂ€te in der Lage, Hornhaut an den HĂ€nden zu entfernen. Diese tritt zum Beispiel hĂ€ufig bei Menschen auf, die einem handwerklichen Beruf nachgehen oder ein Seiteninstrument spielen.

Darauf kommt es beim Kauf an

Beim Kauf eines elektrischen Hornhautentferners ist es vor allem wichtig, welche Stellen von Hornhaut betroffen sind und wie dick die Hornhautschichten sind. Einige GerĂ€te eignen sich nicht nur fĂŒr die FĂŒĂŸe, sondern auch fĂŒr die HĂ€nde. Wer die Fingerkuppen behandeln möchte, hĂ€lt am besten nach entsprechend gekennzeichneten Modellen Ausschau.

Antriebsart

Elektrische Hornhautentferner erhalten den erforderlichen Strom per Netzkabel, wiederaufladbarem Akku oder aus wechselbaren Batterien. Im Vergleich zu den anderen Varianten sind Sie mit einem kabelgebundenen Hornhautentferner eingeschrĂ€nkt. WĂ€hrend sich Modelle mit Netzkabel beispielsweise nicht fĂŒr die Nutzung unter der Dusche eignen, ist dies mit vielen kabellosen AusfĂŒhrungen durchaus möglich.

Des Weiteren hĂ€ngt die Bewegungsfreiheit von der KabellĂ€nge ab. Um sich so ungestört wie möglich zu bewegen, ist eine KabellĂ€nge von mindestens 250 Zentimetern sinnvoll. Akku- oder batteriebetriebene Modelle sind hingegen unabhĂ€ngig von externen Stromquellen nutzbar. Daher eignen sie sich auch fĂŒr Reisen ins Ausland. Da andere LĂ€nder oft nicht dieselbe Steckdose haben, stoßen kabelgebundene GerĂ€te ohne zusĂ€tzlichen Adapter schnell an ihre Grenzen.

Aus finanzieller Sicht sind batteriebetriebene Modelle im Vergleich zu den anderen Typen im Nachteil, da sie als einzige Folgekosten verursachen. Eine Batterieladung hĂ€lt aber meist lĂ€nger durch als eine Akkuladung. Damit Anwender die Hornhautentfernung nicht im Prozess unterbrechen mĂŒssen, empfiehlt sich ein Modell mit einer Akkulaufzeit von mindestens einer halben Stunde.

Bedienbarkeit

Die Bedienung von elektrischen Hornhautentfernern ist einfach: AnwenderInnen mĂŒssen die Rolle nur ĂŒber die gewĂŒnschten Stellen bewegen, um ĂŒberschĂŒssige Hornhaut zu entfernen. Da die Funktionsweise der GerĂ€t einfach ist, sind sie nicht mit umfassenden Features ausgestattet. Einige GerĂ€te ermöglichen es aber, die Geschwindigkeit in mehreren Stufen anzupassen. Praktisch ist es, wenn anhand einer Anzeige erkennbar ist, wann der Akku oder die Batterie leer ist. So schaltet sich das GerĂ€t nicht mitten im Einsatz unerwartet aus.

Weiterhin empfehlen sich Modelle, die sich unter fließendem Wasser reinigen lassen. Solche AusfĂŒhrungen ermöglichen auch eine Nassanwendung. Netzbetriebene Hornhautentferner hingegen eignen sich meist nur fĂŒr trockene Haut.

Das GriffstĂŒck besteht meist aus Plastik, in einigen FĂ€llen aus Metall. Damit der Griff gut in der Hand liegt, ist er idealerweise ergonomisch geformt. Weiterhin trĂ€gt eine rutschfeste Schicht dazu bei, dass sich das GerĂ€t komfortabel fĂŒhren lĂ€sst. Die Form und das geringe Gewicht sorgen dafĂŒr, dass es ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum ohne ErmĂŒdungserscheinungen einsetzbar ist. Um an alle zu behandelnden Stellen zu gelangen, sind bewegliche beziehungsweise um 360 Grad drehbare Rollen hilfreich.

Rollen

Sowohl das Material der Rolle als auch die Körnung bestimmen maßgeblich, wie gut sich die Haut von der Verhornung befreien lĂ€sst. Die OberflĂ€che besteht meist aus Mineral- oder Metallpartikeln. Bei einigen AusfĂŒhrungen kommen auch Diamantpartikel zum Einsatz, die die Hornhaut dank ihrer HĂ€rte besonders effektiv abschleifen.

Viele Hersteller bieten mehrere Rollen in unterschiedlichen StĂ€rken als Zubehör an. Das auf Fußpflege spezialisierte Unternehmen Scholl zum Beispiel stellt vier Rollen zur VerfĂŒgung: Fein, Stark, Extra Stark und Ultra Stark. Andere bieten nur eine grobe Rolle fĂŒr dicke, hartnĂ€ckige Hornhaut und eine feine Variante fĂŒr leichte Verhornungen oder fĂŒr den letzten Schliff.

Stellen Sie sicher, dass Ersatzrollen erhÀltlich sind. Stammt der Hornhautentferner nicht von einer bekannte Marke, erweist es sich mitunter als schwierig, passende Ersatzrollen zu finden. Wer das GerÀt einmal pro Wochen nutzt, sollte die Rolle spÀtestens nach drei Monaten wechseln. Es empfiehlt sich nicht nur zu recherchieren, ob Ersatzrollen erhÀltlich sind, sondern auch, wie viel sie bei unterschiedlichen Herstellern kosten. Die Preise unterscheiden sich zum Teil um mehrere Euro.

Weiteres Zubehör

Bei einigen Hornhautentfernern befinden sich nicht nur mehrere Rollen im Lieferumfang, sondern beispielweise auch eine Schutzkappe, mit der die Rolle vor Ă€ußeren EinflĂŒssen geschĂŒtzt ist. Typisch ist zudem eine ReinigungsbĂŒrste fĂŒr das Entfernen von Staub, Hautschuppen und Mikropartikeln. Bei akkubetriebenen Modellen wird meist ein Ladekabel mitgeliefert. Dagegen sind bei batteriebetriebenen GerĂ€ten nicht immer passenden Batterien dabei. Wer diese nicht bereits zu Hause hat, muss sie noch vor der ersten Hornhautentfernung besorgen. Weiterhin ist es sinnvoll, eine Aufbewahrungstasche zu kaufen, sofern sie nicht bereits im Lieferumfang ist. Eine kleine Tasche oder ein Etui ist ideal, um GerĂ€t und Zubehör zu lagern.

Weitere Mittel zur Fußpflege

Zur Fußpflege gehört nicht nur das regelmĂ€ĂŸige Entfernen ĂŒberschĂŒssiger Hornhaut. Es empfiehlt sich ebenso, die FĂŒĂŸe regelmĂ€ĂŸig mit einer feuchtigkeitsspendenden Fußcreme einzucremen. Insbesondere direkt nach der Hornhautbehandlung ist eine Pflegecreme oder Lotion nĂŒtzlich. Sie wirkt gegen Trockenheit, Risse und sorgt fĂŒr zarte Haut. Verzeichnet die Haut an den FĂŒĂŸen Risse, ist Schrundensalbe ein wirksames Mittel zur Behandlung.

Des Weiteren sind regelmĂ€ĂŸige FußbĂ€der sinnvoll. Geeignete BadezusĂ€tze gibt es entweder in flĂŒssiger Form zu oder als Pulver. Auch ohne Extras hilft ein zwanzigminĂŒtiges Fußbad in lauwarmem Wasser bei der nachfolgenden Hornhautentfernung, da es die Haut aufweicht. Je nach Zusammensetzung des Fußbads sind unterschiedliche Wirkungen erzielbar. Ein effektives Rezept zur Hornhautentfernung besteht zum Beispiel aus 100 Millilitern Apfelessig oder Zitronensaft und lauwarmem Wasser. Apfelessig hilft unter anderem auch bei geschwollenen FĂŒĂŸen.

Ein weiteres Mittel, um die FĂŒĂŸe zu pflegen, sind Fußmasken. Dabei handelt es sich im Grunde um weiche Socken, deren Innenseite mit einer Creme aus pflegenden Inhaltsstoffen wie Urea, Sheabutter oder Panthenol versehen ist. Sie streifen die Socken einfach ĂŒber die sauberen, trockenen FĂŒĂŸe und lassen die Maske einwirken. Richten Sie sich dabei am besten nach der Herstellerempfehlung. Es ist auch möglich, sich die FĂŒĂŸe mit einer bereits vorhandenen Fußcreme dick einzureiben und normale Socken darĂŒber zu ziehen. Diese Variante eignet sich hervorragend fĂŒr das Tragen ĂŒber Nacht.

Hornhauentfernung fĂŒr Diabetiker

Viele Diabetiker haben Probleme mit ihren FĂŒĂŸen: NervenschĂ€digungen im Fuß sorgen unter anderem fĂŒr trockene, rissige Haut, ein schlechteres Temperatur- und Schmerzempfinden sowie langsam heilende Wunden. Aufgrund des geringen Schmerzempfindens bleiben kleine Wunden oft unbemerkt, was verbunden mit einer schlechten Wundheilung gefĂ€hrlich sein kann. Es empfiehlt sich daher fĂŒr Diabetiker, die FĂŒĂŸe zu pflegen – insbesondere da sie hĂ€ufig von ĂŒbermĂ€ĂŸiger Hornhaut, Schwielen und Schrunden betroffen sind.

Problematisch ist, dass sich nur die Methoden zur Hornhautentfernung eignen, mit denen sich die Haut reizfrei behandeln lĂ€sst. FußbĂ€der vor der Hornhautentfernung sollten so schonend sein, dass sie die FĂŒĂŸe nicht beanspruchen. Idealerweise ĂŒbersteigt die Wassertemperatur nicht 35 Grad Celsius. Nach höchstens fĂŒnf Minuten gilt es dann, die FĂŒĂŸe mit einem weichen Handtuch abzutupfen.

Unter den manuellen Methoden eignet sich ein synthetischer Bimsstein am besten. Bei Hornhautraspeln, – hobeln und -feilen ist die Verletzungsgefahr zu groß. Einige elektrische Hornhautentferner sind mitunter fĂŒr Diabetiker geeignet. Hier empfiehlt es sich, die zustĂ€ndige Ärztin beziehungsweise den zustĂ€ndigen Arzt aufzusuchen. Alternativ kann ein Podologe oder eine Podologin die Hornhaut sanft entfernen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Hornhautentferner nicht selbst getestet.

Weder die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest noch das Testmagazin ÖKO–Test nahmen elektrische Hornhautentferner unter die Lupe. Auch beim ETM–Testmagazin ist kein Test auffindbar. Die Testzeitschrift Haus & Garten Test schafft Abhilfe: Die RedakteurInnen prĂŒften im Jahr 2021 vier GerĂ€te auf Herz und Nieren.

Eine Gruppe MĂ€nner und Frauen unterschiedlichen Alters ermittelten, wie schnell und effektiv sich die Hornhaut entfernen ließ. DarĂŒber hinaus ĂŒberprĂŒften die TesterInnen, wie schonend die Haut behandelt wurde. Auch die Handhabung gehörte zu den Testkriterien. Hierbei lag der Fokus auf der Handlichkeit, dem Griff und der Anordnung der Bedienelemente, der Reinigung sowie der Bedienungsanleitung Des Weiteren prĂŒften die Tester die VerarbeitungsqualitĂ€t und die Anwendungssicherheit. Zuletzt war die ökologische VertrĂ€glichkeit von Bedeutung.

Testsieger wurde der MicroPedi Wet & Dry von Silk’n. Dabei handelte es sich um das einzige GerĂ€t, das sich auch unter fließendem Wasser reinigen ließ. Hinsichtlich der EffektivitĂ€t ist das Silk‘n-Modell besonders ausgereift: Dank der breiten Rolle und des kraftvollen Motors verzeichnet es eine hervorragende Schmirgelleistung. Im Gegensatz zu den anderen TestgerĂ€ten mĂŒssen AnwenderInnen regelmĂ€ĂŸig Batterien nachkaufen. Preis-Leistungs-Sieger ist der FenitĂ© 234890000 von Eta. Er eignet sich vor allem zur Entfernung von leichter Verhornung.