Apple Macbook

Die 7 besten Apple Macbooks im Vergleich

Prozessor
Prozessortakt
Arbeitsspeicher
SpeicherkapazitÀt
Speichertyp
Akkulaufzeit
GrĂ¶ĂŸe Bildschirm
Auflösung
Auflösung Webcam
WLAN-fÀhig
Bluetooth-fÀhig
AnschlĂŒsse
Touch ID
Touch Bar
Maße
Gewicht
Farbe
Vorteile

Apple Macbook-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Apple MacBooks besitzen mit macOS ein eigenes Betriebssystem, das sehr benutzerfreundlich, sicher und wenig fehleranfĂ€llig ist.
  • Aktuell befinden sich das MacBook Air und das MacBook Pro in einer 13-Zoll- und einer 16-Zoll-Variante im Apple-Sortiment.
  • Die Bedienung eines MacBooks ist dank TouchBar und TouchID intuitiv. Der Apple T2 Security Chip garantiert auch bei einer Infektion die Sicherheit Ihrer Daten.
  • Die aktuellen MacBook-Modelle unterscheiden sich in der GrĂ¶ĂŸe des Displays sowie in Prozessorleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz.

Eine technische KoryphÀe

Kennen Sie den Namen des Chefdesigners von Lenovo oder Microsoft? Wahrscheinlich nicht, und damit sind Sie nicht allein. Außerhalb der Computerbranche sind diese Namen nahezu unbekannt. Jonathan Ive, der Design-Chef von Apple, hat es hingegen zu einiger Prominenz gebracht. Neben dem verstorbenen FirmengrĂŒnder Steve Jobs ist er die bekannteste Persönlichkeit hinter der Marke. Das kommt nicht von ungefĂ€hr: Produktdesign wird in Cupertino großgeschrieben – das ist eine der grĂ¶ĂŸten StĂ€rken des Unternehmens. Dabei folgt Apple streng dem Ansatz „Form follows function“. Das Nutzungserlebnis steht im Mittelpunkt. Der Computer muss sich dem Menschen anpassen, nicht der Mensch dem Computer.

Dieser Fokus auf Design zeichnet auch MacBooks aus, die Laptops von Apple. Von der hochwertigen Verarbeitung ĂŒber die leistungsstarke Technik bis hin zum benutzerfreundlichen Betriebssystem: Bei seinen MacBooks ĂŒberlĂ€sst der Hersteller nichts dem Zufall. Es sind hochwertige Premium-Notebooks, die einfach funktionieren, ohne Wenn und Aber. Vom ĂŒblichen Computer-Frust, den Windows-Anwender nur zur GenĂŒge kennen, bleiben MacBook-Besitzer weitgehend verschont.

Die MacBook-Modelle

Im Jahr 2006 stellte Apple das erste MacBook vor und prĂ€gte damit den Notebook-Markt nachhaltig. Seitdem ist das MacBook in drei verschiedenen AusfĂŒhrungen erhĂ€ltlich, wobei das ursprĂŒnglich MacBook kaum noch eine Rolle spielt. Heutzutage sind das MacBook Air und das MacBook Pro prĂ€gend; die beiden Serien werden stetig mit aktuellen Modellen versorgt.

MacBook Air

Das erste MacBook Air erschien 2008 und wurde von Apple als dĂŒnnstes Notebook der Welt beworben. Im Jahr 2012 erschien die zweite und 2018 die dritte Generation, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreut. Das aktuelle MacBook Air ist im zusammengeklappten Zustand lediglich 1,6 Zentimeter hoch. Bei einem Gewicht von rund 1,30 Kilogramm ist das Air ein Leichtgewicht auf technischem Höchstniveau. Das klare, geschwungene Design ist unverkennbar, sodass Apple 2012 ein Patent darauf erhielt. Das Retina-Display des Notebooks misst etwa 34 Zentimeter und hat eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln.

Das MacBook Air ist mit 256 oder 512 Gigabyte Speicherplatz ausgestattet und hat einen Arbeitsspeicher von 8 oder 16 Gigabyte, je nach Modellvariante. Über zwei Thunderbolt-3-AnschlĂŒsse können Sie es aufladen und diverse GerĂ€te anschließen. DarĂŒber hinaus verfĂŒgt das MacBook Air ĂŒber einen TouchID-Sensor, eine High-Definition-Kamera, einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss sowie einen Lithium-Polymer-Akku, der Ihnen mit einer Ladung rund 12 Stunden Arbeiten am StĂŒck ermöglicht. Das Betriebssystem macOS ist vorinstalliert und dank des Sidecar-Features können Sie Ihr iPad als Zweitbildschirm verwenden. Apple bewirbt bei seinem MacBook Air zudem die Umweltfreundlichkeit der verwendeten Materialien: Ein Quecksilber- und arsenfreies Display sowie ein brom-, PVC- und berylliumfreies GehĂ€use, das darĂŒber hinaus aus 100 Prozent recyceltem Aluminium besteht.

16″ MacBook Pro

Das MacBook Pro in der 16-Zoll-Variante wurde 2019 veröffentlicht und stellt bereits die fĂŒnfte Generation an MacBooks Pro dar. Das GerĂ€t ist Nachfolger des 15-Zoll-MacBook Pro und bietet einen ein Zoll grĂ¶ĂŸeren Bildschirm. Zudem besitzt die Variante sĂ€mtliche Features der VorgĂ€ngermodelle und einige Neuerungen. Denn Apple hat sich Anregungen der Nutzer zu Herzen genommen und bei dem 16-Zoll-MacBook Pro mehrere Dinge verĂ€ndert: So besitzt das MacBook keine Butterfly-Tastatur, sondern eine Tastatur mit Scherenmechanismus. Das Tastaturlayout hat sich ebenfalls verĂ€ndert, da der TouchID-Knopf von nun an separiert von der TouchBar ist. Auch die Escape-Taste ist nicht mehr in die TouchBar integriert, weshalb diese insgesamt kĂŒrzer ausfĂ€llt.

DarĂŒber hinaus wartet dieses MacBook Pro mit einem umfangreicheren Speicher von mehreren Terabyte, ĂŒberarbeiteten Lautsprechern, einem neuentwickelten KĂŒhlsystem, einer verbesserten Grafikkarte und einem grĂ¶ĂŸeren Akku auf. Zwar ist das 16-Zoll-MacBook ein wenig schwerer und grĂ¶ĂŸer als seine VorgĂ€ngermodelle; dennoch sollten die meisten Nutzer milde gestimmt werden, wenn es um das verbesserte und innovative Innenleben des Apple-Notebooks geht. Intel trĂ€gt mit seiner aktuellen Prozessorgeneration seinen Teil zum Ganzen dabei.

13″ MacBook Pro

Das 13-Zoll-MacBook Pro erschien nur ein Jahr spĂ€ter als die 16-Zoll-Variante auf dem Markt und reprĂ€sentiert mit dem grĂ¶ĂŸeren Partnermodell die fĂŒnfte Generation des MacBooks Pro. Das 13-Zoll-Modell bietet Ihnen die gleichen Features wie der „große Bruder“: Auch hier tippen Sie angenehm auf einer Tastatur mit Scherenmechanik; diese erfreut sich mittlerweile so großer Beliebtheit, dass Apple keine Produkte mit Butterfly-Mechanik mehr herstellt. Der Speicher wurde ebenfalls erweitert. Sie haben nun die Wahl zwischen 256, 512 und 1.024 Gigabyte. Zudem können Sie sich zwischen einem MacBook mit einem Intel-Prozessor der achten oder der zehnten Generation entscheiden.

Das MacBook in der 13-Zoll-Variante verfĂŒgt ebenfalls ĂŒber ein Retina-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln und ĂŒber vier Thunderbolt-AnschlĂŒsse. Aufgrund des Innenlebens ist auch dieses MacBook-Pro-Modell um einiges schwerer als die VorgĂ€nger. Die UnterstĂŒtzung von Dolby Atmos und die True-Tone-Technologie, die die Farbtemperatur automatisch an die Umgebung anpasst, machen das MacBook Pro zu einem Entertainment-GerĂ€t fĂŒr den Alltag.

Tauschen fĂŒr die Umwelt

Wenn Ihr alter Mac in einem guten Zustand ist, können Sie ihn gegen eine Gutschrift in einem Apple-Store Ihrer Wahl eintauschen. FĂŒr den Fall, dass sich Ihr GerĂ€t nicht mehr fĂŒr eine Inzahlungnahme eignet, können Sie ihn dennoch in einen Store bringen. Denn dort wird er ohne Aufpreis sachgemĂ€ĂŸ entsorgt und recycelt.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines MacBooks achten

Beim Kauf eines MacBooks sollten Sie vor allem auf die technischen Details achten: Prozessor, Arbeitsspeicher und Speicherplatz richten Sie vorrangig nach Ihren Vorhaben. Denn der verfĂŒgbare Speicher sowie die Geschwindigkeit des Notebooks variieren auch in den aktuellen Modellklassen untereinander. Die neuesten MacBooks sind jedoch so leistungsfĂ€hig, dass der Durchschnittsnutzer, der surft, tippt und streamt, mit einer gĂŒnstigeren Variante zufriedengestellt sein wird. Diejenigen, die planen, Bilder und Videos sowie Grafiken oder Ă€hnliches zu bearbeiten sollten zu einem teureren Modell greifen. Zu guter Letzt mĂŒssen Sie sich die Frage stellen, welche Farbe Sie am ehesten anspricht und wie lange die Garantie gĂŒltig ist.

Farbe

Seit den bonbonfarbenen iBooks der frĂŒhen Nullerjahre ist die Farbe ein wichtiges Erkennungszeichen von Apple-Notebooks. So bunt wie damals sind die GerĂ€te heute zwar nicht mehr, aber dennoch können Nutzer zwischen verschiedenen Farbvarianten wĂ€hlen. Beide AusfĂŒhrungen des neuesten MacBook Pro erhalten Sie entweder in „Space Grau“ oder in Silber. ZukĂŒnftigen Besitzern eines MacBooks Air steht zudem Gold zur Auswahl. Die Farben sind matt und wirken edel, den Deckel ziert immer ein leuchtendes Apple-Logo in Weiß.

Prozessor

Wenn es um den Prozessor des MacBooks geht, dann gilt: Je teurer das Modell, desto besser Prozessor. Die gĂŒnstigste aktuelle Variante ist das MacBook Air mit einem Intel-i3-Prozessor, der lediglich mit zwei Kernen aufwartet, fĂŒr rund 1.200 Euro. Einen Vier-Kern-Prozessor finden Sie in der 300 Euro teureren Variante des Air und standardmĂ€ĂŸig in sĂ€mtlichen Modellen des 13-Zoll-MacBooks Pro. Im 16-Zoll-Format hat das MacBooks sechs oder acht Kerne, je nach Preisklasse: HierfĂŒr mĂŒssen Sie entweder 2.600 oder 3.100 Euro bezahlen.

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher ist der Speicher, der die Programme und Daten enthĂ€lt, die Sie zurzeit ausfĂŒhren. Je grĂ¶ĂŸer er ist, desto mehr Programme können Sie parallel nutzen; dies ist besonders praktisch, wenn Sie mehrere rechenintensive Anwendungen auf Ihrem MacBook laufen lassen möchten. Das MacBook Air erhalten Sie lediglich mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Beim Kauf des MacBooks Pro in der 13-Zoll-Varianten haben Sie die Wahl zwischen 8 und 16 Gigabyte. Das 16-Zoll-Modell ist serienmĂ€ĂŸig mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet.

Speicherplatz

Die aktuellen MacBook-Modelle sind mit einem SSD-Speicher ausgestattet. „Solid-State-Drives“ sind elektronische Speichermedien ohne bewegliche Teile. Sie sind robust, gerĂ€uschlos und bieten schnelle Zugriffszeiten. Das MacBook Air ist entweder mit einem 256- oder einem 512-Gigabyte-SSD-Speicher erhĂ€ltlich. Bei der 13-Zoll-Variante des MacBooks Pro können Sie ebenfalls zwischen 256 und 512 Gigabyte wĂ€hlen, oder aber die Version mit einem Terabyte-Speicher kaufen. Das 16-Zoll-Modell wird in einer 512-Gigabyte- und einer 1-Terabyte-AusfĂŒhrung angeboten.

Garantie

Die Garantie auf Apple-Produkte gilt fĂŒr ein Jahr ab dem ursprĂŒnglichen Kaufdatum. Innerhalb dieser Zeit können Sie auch von der Garantie Gebrauch machen, wenn Sie das GerĂ€t ĂŒber einen Drittanbieter erworben haben. Möchten Sie den Garantieanspruch Ihres Produkts prĂŒfen, können Sie dies auf der englischsprachigen Supportseite von Apple machen. Dort mĂŒssen Sie lediglich die Seriennummer des Modells angeben. Auf diese Weise erfahren Sie auch, ob Ihr GerĂ€t durch die Garantieerweiterung Apple-Care-Protection-Plan geschĂŒtzt ist und wie lange Ihre Garantie noch gĂŒltig ist.

Besonderheiten von Apple MacBooks

Apple hat den Ruf, der etwas andere Computerhersteller zu sein. UnlĂ€ngst kĂŒndigte das Unternehmen sogar an, in Zukunft fĂŒr seine Desktops und Laptops selbstentwickelte Prozessoren zu verwenden, nicht mehr Intel-CPUs wie alle anderen Computerhersteller. Auch sonst geht Apple gern eigene Wege. Die Besonderheiten beginnen beim Betriebssystem und hören bei den Schnittstellen noch lange nicht auf.

macOS und Apps

Einer der wesentlichsten Unterschiede zwischen Macs und PCs ist das Betriebssystem. Bei der ĂŒberwiegenden Mehrheit aller PCs ist das Windows, bei Computern von Apple hingegen immer macOS. Das Betriebssystem legt nicht nur fest, wie die verschiedenen Hardwarekomponenten eines Computers und seine Programme miteinander interagieren, sondern trĂ€gt auch entscheidend dazu bei, wie Sie mit Ihrem Computer arbeiten. Ob es einfach oder schwierig ist, neue Programme zu installieren, wie sie gespeicherte Dateien abrufen, ob ein Computer stabil lĂ€uft oder stĂ€ndig abstĂŒrzt sowie ob und wie sie zwischen verschieden Programmen wechseln können: FĂŒr all das und noch viel mehr ist zu einem großen Teil das Betriebssystem verantwortlich.

macOS, das Betriebssystem von Apple, gilt als sehr benutzerfreundlich, sicher und wenig fehleranfĂ€llig. Apple-Fans finden die BenutzeroberflĂ€che nicht nur ĂŒbersichtlicher als die von Windows oder die meisten Desktop-Environments unter Linux, sondern auch Ă€sthetisch ansprechender. Dass Hardware und Software aus einer Hand kommen, ist ein großer Vorteil von Apple. Dadurch wird es möglich, Rechner zu produzieren, bei denen alles perfekt aufeinander abgestimmt ist. Anders als der Windows-Entwickler Microsoft muss Apple bei seinem Betriebssystem kaum Kompromisse eingehen. Es muss nicht auf unzĂ€hligen Hardwarekonfigurationen verschiedener Hersteller laufen, sondern nur auf den eigenen Rechnern – und mit drei Laptop- sowie vier Desktop-Modellen ist die Vielfalt bei den Macs recht ĂŒberschaubar.

Nachteile hat macOS nur recht wenige. Aufgrund der geringeren Verbreitung dieser Plattform ist auch das Softwareangebot etwas weniger vielfĂ€ltig. Das stellt zwar im Normalfall kein Problem dar, mit einem MacBook können Sie im Prinzip alles machen, was Sie mit einem Windows-Laptop auch machen können, aber falls sie auf spezielle Programme angewiesen sind, sollten Sie sich besser vor dem Kauf informieren, ob diese auch fĂŒr den Mac verfĂŒgbar sind. Auch Gamer werden mit macOS nicht glĂŒcklich, das Spiele-Angebot ist relativ beschrĂ€nkt. Wer gerne aktuelle Titel zockt, bleibt besser beim PC – oder holt sich zusĂ€tzlich zum Mac eine Spielkonsole.

Unibody-GehÀuse aus recyceltem Aluminium

Nicht nur das Logo mit dem angebissenen Apfel, das den GehĂ€usedeckel jedes MacBooks ziert, ist ikonisch, sondern auch das GehĂ€use selbst. Als einer der ersten Laptop-Hersteller verwendete Apple nicht Kunststoff, sondern Aluminium fĂŒr seine GehĂ€use. Dabei bedient sich das Unternehmen einer besonderen Fertigungstechnik: Das GehĂ€use sowie KabelfĂŒhrungen und Befestigungselemente fĂŒr Innenteile werden aus einem soliden Metallblock gefrĂ€st. Das Resultat sind sehr stabile und gleichzeitig schlanke GehĂ€use, die Apple mit dem Marketingbegriff Unibody vermarktet – der generische Name fĂŒr diese Fertigungstechnik, die ursprĂŒnglich aus dem Fahrzeugbau stammt, lautet allerdings Monocoque.

TouchBar

Die TouchBar wurde bei ihrer EinfĂŒhrung 2016 von den Nutzern recht kontrovers aufgenommen: Die einen hielten sie fĂŒr die innovativste Neuerung bei MacBooks seit langem, fĂŒr die anderen war sie schlicht ĂŒberflĂŒssiger Schnickschnack. Gut, Neuerungen haben es nicht immer leicht, dabei ist die Idee durchaus einleuchtend: Statt einer Reihe mit Funktionstasten besitzt das MacBook Pro eine schmale Touch-Display-Leiste, die Programme zur Anzeige von Buttons und anderen Steuerelementen nutzen können. Praktisch ist das beispielsweise fĂŒr WortvorschlĂ€ge beim Tippen oder fĂŒr die Farbauswahl in einem Bildbearbeitungsprogramm.

TouchID

Hinter der Bezeichnung TouchID verbirgt sich ganz einfach ein Fingerabdrucksensor, der Ă€hnlich eingesetzt wird der von Smartphones. Der Fingerabdruck ersetzt Passwörter – vor allem bei der Anmeldung und beim Nutzerwechsel, aber auch in Apps, falls die Entwickler diese Option integriert haben.

Retina-Display

Retina-Display bedeutet so viel wie „Netzhaut-Bildschirm“ und beschreibt den Bildschirm von Apple-Produkten. Das Display entstammt der Technikschmiede von Apple, weshalb es in den USA und Kanada ein eingetragener Markenname ist. Die Punktdichte eines Retina-Displays ist so hoch, dass das menschliche Auge keine einzelnen Bildpunkte erkennen kann. Aktuelle iPhones und iPads haben eine Bildschirmauflösung von 2.688 x 1.242 Pixeln beziehungsweise 2.732 x 2.048 Pixeln. Je nach MacBook haben die Laptops einen maximalen Pixelwert von 3.072 x 1.920 und werden nur von den 4K- und 5K-Displays der iMac-Modelle ĂŒbertroffen.

Apple T2 Security Chip

Der Apple T2 Security Chip stellt die zweite Generation an Sicherheitshardware dar, die speziell fĂŒr das MacBook entwickelt wurde. Der Chip bietet einen verschlĂŒsselten Speicher und das sichere Starten des GerĂ€ts. Dabei ĂŒbernimmt der T2 die Steuerung des Mikrofons sowie der Kamera und verhindert unrechtmĂ€ĂŸigen Zugang von außen oder eine Infektion wĂ€hrend des Bootvorgangs. DarĂŒber hinaus schaltet er das Mikrofon aus, wenn Sie das MacBook schließen. Die Software verschlĂŒsselt den internen Speicher in Echtzeit und entlastet so den Prozessor. Somit bleiben Ihre Daten auch wĂ€hrend eines Fernzugriffs geschĂŒtzt, da diese nicht ĂŒber die CPU ausgelesen werden können. Auf die Festplatte können Sie lediglich mit einem generierten SchlĂŒssel zugreifen, der fĂŒr jedes GerĂ€t einzigartig ist.

Thunderbolt 3

Thunderbolt beschreibt eine Schnittstelle zwischen Computern, Monitoren und anderen PeripheriegerĂ€ten, die der Elektronikhersteller Intel in Zusammenarbeit mit Apple entwickelte. Thunderbolt ist die dritte Version dieser Entwicklung: Mit dem drehbaren USB-C-Stecker können Sie mit bis zu 40 Gigabits pro Sekunde sĂ€mtliche Dateien ĂŒbertragen. Thunderbolt ersetzt alle anderen externen Schnittstellen, weshalb Sie im Zweifelsfall einen Adapter von Apple benötigen, um Ihre GerĂ€te an das MacBook anzuschließen. Ende 2020 sollen die ersten GerĂ€te mit Thunderbolt 4 auf den Markt kommen.

Zubehör fĂŒr das Apple MacBook

Um sĂ€mtliche Funktionen Ihres MacBooks optimal nutzen zu können, stellt Apple diverses Zubehör bereit, dass Sie separat erwerben mĂŒssen.

Kabel und Adapter

Da Apple grundsĂ€tzlich seine eigenen Schnittstellen nutzt, ist es wichtig, dass Sie sich mit den richtigen Kabeln und gegebenenfalls Adaptern ausstatten, um sĂ€mtliche PeripheriegerĂ€te und externe Apple-Produkte Ihrer Wahl nutzen zu können. Damit Sie Ihr MacBook beispielsweise mit Ihrem iPhone oder iPad verbinden können, brauchen Sie ein USB-C-Lightning-Kabel. Besonders praktisch ist der Multiport-Adapter von Apple: Schließen Sie diesen an Ihr MacBook an, um es mit einem weiteren Thunderbolt-fĂ€higen Modell, ĂŒber den HDMI-Anschluss mit einem Fernseher oder einem GerĂ€t mit USB-Schnittstelle zu verbinden.

HĂŒlle und Cases

Um Ihr MacBook sicher zu transportieren und Kratzern oder anderen SchĂ€den vorzubeugen, empfiehlt sich eine HĂŒlle. Diese gibt es zwar nicht von Apple selbst, dafĂŒr aber von unterschiedlichen Drittherstellern in diversen Materialien und Farben: Beispielsweise sieht Leder sehr edel aus, wĂ€hrend StoffhĂŒllen oft in hellen und bunten Mustern erhĂ€ltlich sind. Um das GehĂ€use des MacBooks wĂ€hrend der Nutzung zu schĂŒtzen, können Sie ein Hardcase verwenden. Ähnlich wie bei einem Smartphone wird dieses an das MacBook „geschnallt“. Ein Rucksack ist vor allem fĂŒr diejenigen empfehlenswert, die mehr als nur ihr Notebook transportieren: iPad, iPhone, Ladekabel, Papierblock et cetera finden hier ausreichend Platz.

Schutz fĂŒr Sie und Ihr MacBook

Diejenigen, die an öffentlichen Orten arbeiten und sich vor den Blicken neugieriger Mitmenschen schĂŒtzen möchten, können zu einem Displayschutz fĂŒr MacBooks greifen. Dieser Blickschutz wird am Bildschirm festgeklemmt und verringert die seitliche Sichtbarkeit des Displays dank eines innovativen Seitenblickfilters. DarĂŒber hinaus dient das Produkt als Blendschutz; sĂ€mtliche Bildschirmfunktionen wie etwa der Schlafmodus sind weiterhin nutzbar. Da sich der Displayschutz leicht wieder abnehmen lĂ€sst, ist er optimal fĂŒr Reisen und Arbeiten außerhalb des BĂŒros geeignet.

Tastatur und Maus

Wer sein MacBook als reinen Bildschirm nutzen oder sich ein Schreibtisch-Setup mit Zweitmonitor aufbauen möchte, kann mit externer Tastatur und Maus bestmöglich arbeiten. Apple-Tastaturen erhalten Sie entweder mit oder ohne Ziffernblock. Bei den MĂ€usen haben Sie eine große Auswahl an diversen Modellen.

Die herkömmliche Apple-Maus, auch als Magic Mouse bekannt, funktioniert kabellos und besitzt eine Multi-Touch-OberflĂ€che, mit der Sie sĂ€mtliche Funktionen steuern können. Die Maus ist mit rund 100 Gramm und etwa 2 Zentimetern besonders leicht und klein. Die Hands-Free Mouse ermöglicht Menschen mit motorischen EinschrĂ€nkungen die Bedienung ohne HĂ€nde. Steuern Sie Ihr MacBook mit Kopfbewegungen und klicken Sie per Verweilsteuerung. Die Maus ist zudem mit iPhones und iPads kompatibel. Eine spezielle Maus fĂŒr Menschen, die Schwierigkeiten mit ihrer Feinmotorik haben, ist ebenfalls erhĂ€ltlich. Sie besitzt eine drei Zoll große Kugel in der Mitte, mit der Sie navigieren können. Extra große Tasten links und rechts von dem Ball erlauben eine simple Bedienung. Optional können Sie eine zweite, „normale“ Maus zusĂ€tzlich anschließen. So gut wie jede herkömmliche Maus ist mit einem MacBook kompatibel.

Trackpad

Das Magic Trackpad von Apple ist ein 1 Zentimeter flaches Pad, dessen OberflĂ€che aus Glas besteht. Darunter befinden sich vier Sensoren, die es Ihnen ermöglichen, ĂŒberall auf das Pad zu klicken, um die Funktionen Ihres MacBooks zu nutzen. Die Sensoren erkennen zudem, wie stark und wie lange Sie drĂŒcken, damit Sie sĂ€mtliche Funktionen des Notebooks einzig und allein mit dem Pad steuern können. Das Trackpad koppelt automatisch mit Ihrem MacBook.

StÀnder und Auflagen

MacBook-StĂ€nder haben ein ergonomisches Design, dass Ihnen bequemes Arbeiten garantiert. Sie haben die Wahl zwischen Metall-, Holz- und Kunststoffmodellen, die entweder direkt bei Apple oder einem der diversen Dritthersteller erhĂ€ltlich sind. Wenn sich in der Mitte der Auflage eine Auslassung befindet, wird das MacBook zudem besser belĂŒftet. Manche StĂ€nder besitzen Halterungen an der Vorderseite, in die Sie das GerĂ€t einspannen, sodass Sie es mit einer Hand öffnen können. Manche Auflagen sind so hoch, dass sich das Arbeiten an der MacBook-Tastatur schwierig gestaltet. In diesem Fall sind eine externe Tastatur sowie eine Maus empfehlenswert. Mit einem zweiten Bildschirm erhalten Sie das optimale Schreibtisch-Setup.

AirPods

AirPods sind kabellosen Kopfhörer aus dem Hause Apple. Die technisch innovativen AirPods bieten eine gute KlangqualitĂ€t, GerĂ€uschunterdrĂŒckung und einen Transparenzmodus. Wenn dieser aktiviert ist, werden AußengerĂ€usche dank nach außen gerichteter Mikrofone zugelassen. So hören Sie alles, was um Sie herum geschieht, auch wenn Sie die Kopfhörer in den Ohren haben. Mit den AirPods lassen sich Videos und Musik, die Sie auf Ihrem MacBook streamen, in bester QualitĂ€t genießen.

Externe Festplatten

Zwar verfĂŒgen die neuesten MacBook-Modelle ĂŒber einen großen internen Speicher, ein Terabyte stellt aber die Obergrenze dar. Wenn Sie mehr Speicher brauchen, kann eine externe Festplatte Abhilfe schaffen. Diese Festplatten sind meist mehrere Terabyte groß und bieten ausreichend Platz fĂŒr Videos, Musik und Fotos in höchster QualitĂ€t. Mit Festplatten können Sie sogar Backups Ihrer Notebook-Software anfertigen, sodass Ihre gesamten Daten nie verloren gehen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die MacBooks nicht selbst getestet.

Die Stiftung Warentest unterzog seit 2017 insgesamt 109 mobile Computer einem Test. Im Jahr 2019 waren es 40 Notebooks, Ultrabooks, Convertibles und Detachables, darunter auch zwei Apple-Produkte. Die Tester ĂŒberprĂŒften die Funktionen, das Display, den Akku, die Handhabung sowie die Vielseitig der GerĂ€te. Die insgesamt acht getesteten Apple-Produkte konnten seit Testbeginn in allen Kategorien gute Ergebnisse erzielen und erhielten allesamt Noten im „Einserbereich“.

Die aktuellen Testsieger von Apple sind das Apple MacBook Pro 15“ und das Apple MacBook Pro 13“ mit der Testnote 1,7. Die 15-Zoll-Variante konnte vor allem in den Kategorien „Funktionen“ und „Akku“ mit sehr guten Ergebnissen von sich ĂŒberzeugen. In den restlichen Testkategorien erhielt das MacBook gute Noten. Mit rund 2.300 Euro ist das 15-Zoll-MacBook Pro um einige hundert Euro teurer als das 13-Zoll-MacBook. Letzteres konnte lediglich in der Testkategorie „Funktionen“ ein sehr gutes Resultat erzielen. Die Vielseitigkeit des MacBook Pro 13“ beurteilten die Tester mit „befriedigend“; die restlichen Wertungen fielen gut aus. Das 13-Zoll-Modell kostet rund 1.500 Euro.

Das Elektronikmagazin CHIP testete 2020 das Apple MacBook Pro 16 von 2019. Die Tester ĂŒberprĂŒften das GerĂ€t auf dessen Ausstattung, Leistung, Display, Akkulaufzeit und Handhabung. Letztendlich konnte das MacBook in allen Kategorien ĂŒberzeugen und erhielt die Testnote 1,2 sowie das QualitĂ€tsurteil „sehr gut“.

Die Testkategorien „Leistung“, „Akkulaufzeit“ und „Handhabung“ beurteilten die Tester mit „sehr gut“ und vergaben die Bestnote 1,0. Das Display bewerteten Sie mit 1,2, wĂ€hrend die Ausstattung lediglich die Note 2,2 erhielt. GrĂ¶ĂŸtes Manko war fĂŒr die Tester die Tatsache, dass Apple sein Produkt nur mit USB-C-Schnittstellen versehen hat. DarĂŒber hinaus merkten die Tester an, dass die SSD schneller sein könnte. Nichtsdestotrotz ĂŒberzeugten sie letztendlich die ausgezeichnete Performance, die tolle Akkulaufzeit, die gute Verarbeitung sowie die praktische TouchBar. Mit der Gesamtnote konnte sich das MacBook Pro 16 den Testsieg im Test der besten Workstation- und Creator-Laptops von CHIP sichern. Einzig der Preis von rund 2.800 Euro sticht negativ hervor und wurde lediglich als „akzeptabel“ beurteilt.