Pyrolyse-Backöfen

Die 7 besten Pyrolyse-Backöfen im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Material Gehäuse
Beheizungsarten
Fassungsvermögen
Energieverbrauch konventionell
Energieverbrauch Umluft
Energieverbrauch Heißluft
Energieeffizienzklasse
Restwärmeanzeige
Kindersicherung
Abschaltautomatik
Heißluft
Display
Zeitsteuerung
Maße
Farbe
Zubehör

Pyrolyse-Backofen-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Pyrolyse-Backofen ist ein Elektrobackofen mit einem speziellen Reinigungssystem.
  • Die Pyrolyse-Funktion verbrennt Verkrustungen und Nahrungsmittelreste bei großer Hitze zu Asche.
  • Beim Kauf eines Pyrolyse-Backofens sind insbesondere die Größe, die Ausstattung und das Preis-Leistungsverhältnis wichtig.

Pyrolyse-Backofen: Per Knopfdruck sauber

Eindrucksvolle Torten, saftige Braten, leckere Weihnachtsplätzchen – für viele Menschen ist die Herstellung dieser Speisen eine hervorragende Verbindung aus Nahrungszubereitung und Hobby. Die anschließende Reinigung des Backofens dämpft jedoch die Begeisterung und wird häufig als lästig empfunden. Hier zeigt sich ein sogenannter Pyrolyse-Backofen als ideale Lösung.

Arbeitsersparnis durch Selbstreinigung

Bei einer Statista-Umfrage gaben 18,74 Prozent der Befragten an, dass sie regelmäßig backen; weitere 22,72 Prozent sind immerhin gelegentlich im Backeinsatz. Allerdings geht aus dieser Umfrage nicht hervor, wie groß die Begeisterung der befragten Personen für die anschließend notwendige Reinigung des Backofens ist. Es ist jedoch anzunehmen, dass der Anteil enthusiastischer Verbraucher deutlich geringer ausfallen würde.

Die Reinigung eines Backofens kann durchaus mühsam sein. Eingebrannte Fettspritzer oder verkrustete Nahrungsmittelreste lassen sich meist nur schwer entfernen, weshalb viele Verbraucher zu aggressiven Backofenreinigern greifen. Viele dieser Produkte sind ätzend und dürfen daher nur mit Handschuhen genutzt werden. Zudem sind die entstehenden Dämpfe schädlich für die Gesundheit. Wie norwegische Forscher in einer Studie nachgewiesen haben, können chemische Reiniger auf lange Sicht die Lungenfunktion beeinträchtigen. Die Wissenschaftler empfehlen daher, möglichst keine Chemikalien für den Putzeinsatz zu nutzen.

Hier kommt der Pyrolyse-Backofen ins Spiel: Er bietet eine spezielle Funktion, mit der Verkrustungen und Nahrungsmittelreste durch große Hitze einfach zu Asche verbrannt werden. Diese lässt sich anschließend einfach mit einem feuchten Mikrofasertuch aus dem Backofen wischen. Der Einsatz von schädlichen Chemikalien ist folglich nicht mehr notwendig.

Für wen ist ein Pyrolyse-Backofen geeignet?

Wenn Verbraucher gerne vielfältige Speisen wie Kuchen, Braten oder Kekse im Backofen zubereiten und wenig Zeit in die langwierige Reinigung investieren möchten, ist ein Pyrolyse-Backofen die richtige Wahl. Berufstätige profitieren besonders von der Pyrolyse-Funktion, da im Alltag meist nur wenig Zeit für eine gründliche Reinigung des Backofens bleibt. Während die Pyrolyse-Funktion eigenständig den Backofen reinigt, bleibt genug Zeit für andere Hausarbeiten.

Große Auswahl: Die unterschiedlichen Varianten

Bei einem Pyrolyse-Backofen handelt es sich um einen herkömmlichen Backofen, der mittels der innovativen Pyrolyse-Funktion die Reinigung deutlich erleichtert. Während des Reinigungsprozesses werden Fettspritzer, Verkrustungen und Nahrungsmittelrückstände bei hohen Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius zu Asche verbrannt. Dieser Prozess kann je nach Hersteller und Backofenmodell zwischen einer Stunde und drei Stunden dauern. Teilweise lässt sich bei manchen Modellen die Intensität und somit auch die Dauer variieren. Sobald der Backofen nach Ablauf des Vorganges abgekühlt ist, können Nutzer die Asche einfach mit einem feuchten Tuch auswischen.

Grundsätzlich ist das Funktionsprinzip bei allen Pyrolyse-Backöfen identisch, Unterschiede gibt es lediglich hinsichtlich der weiteren Ausstattung. Günstige Backöfen mit Pyrolyse-Funktion werden die Verbraucher vergeblich suchen, denn diese Reinigungsfunktion ist in der Regel nur bei Mittelklasse- und High-End-Geräten vorhanden.

Pyrolyse-Backofen der Mittelklasse

Im Mittelklassebereich finden sich gute Modelle, die neben der Pyrolyse-Funktion auch unterschiedliche Heizarten, einen Timer und eine Energieeffizienzklasse ab Kategorie A bieten.

Vorteile
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Viele Funktionen
Nachteile
  • Meist ohne Touchpad oder TFT-Display

Pyrolyse-Backofen der Luxusklasse

Bei einem High-End-Gerät müssen Verbraucher im Grunde auf keine Annehmlichkeiten verzichten. Zur Ausstattung gehören neben unterschiedlichen Heizarten, einem Timer und diversen Automatikprogrammen auch ein Touchpad beziehungsweise ein TFT-Display. Für diese Luxusausstattung müssen Verbraucher jedoch im Vergleich zum Mittelklassemodell deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Vorteile
  • Touchpad oder TFT-Display
  • Umfangreiche Ausstattung
Nachteile
  • Hoher Anschaffungspreis

Autarkes Gerät oder Herdset?

Bei dieser Entscheidung ist in erster Linie relevant, ob eine bessere Flexibilität oder ein günstigerer Kaufpreis entscheidend ist. Ein Herdset ist für gewöhnlich im Vergleich zur Einzelanschaffung von autarkem Backofen und Kochfeld deutlich günstiger. Allerdings müssen Nutzer hier Einschränkungen hinsichtlich der Flexibilität beachten. Ein autarker Backofen lässt sich problemlos in einer angenehmen Arbeitshöhe anbringen, sodass das lästige Bücken entfällt. Bei einem Herdset ist das jedoch nicht der Fall.

Darauf kommt es beim Kauf an

Die Suche nach einem neuen Backofen konfrontiert Verbraucher mit einer Vielzahl unterschiedlicher Ausstattungsvarianten. Grundsätzlich sollten für die Kaufentscheidung folgende Kriterien eine Rolle spielen:

  • Die Betriebsart: Die gängigsten Heizarten sind Ober- und Unterhitze sowie Heißluft. Bei den meisten Pyrolyse-Backofen sind unterschiedliche Heizarten wählbar. Zudem verfügen viele Geräte über Sonder-Heizarten wie „Dörren“, „Pizzastufe“ oder „Sanftgaren“.
  • Größe und Garraumvolumen: Entscheidend ist hier das vorhandene Platzangebot, weshalb der zukünftige Standort vor dem Kauf genau ausgemessen werden sollte. Die meisten Pyrolyse-Backöfen sind in der Standardgröße (60 Zentimeter) erhältlich; es gibt zudem auch 90 Zentimeter breite Modelle.
  • Die Ausleuchtung des Garraums: Der komplette Garraum sollte optimal ausgeleuchtet werden. Meist kommen LED- oder Halogen-Lampen zum Einsatz. Besonders praktisch ist es, wenn sich die Beleuchtung während des Garvorgangs ausschalten lässt.
  • Der Türöffnungsmechanismus: Je nach Hersteller kommen unterschiedliche Mechanismen zum Einsatz. Bei den meisten Backöfen lässt sich die Backofentür für eine einfachere Reinigung aushaken. Neben den klassischen Klapptüren gibt es auch Modelle mit modernen Schwenktüren, die einen großen Öffnungswinkel bieten und somit eine einfachere Handhabung gewährleisten. Besonders komfortabel sind versenkbare Backofentüren, die Platz sparen und die Gefahr einer offenen Tür als Stolperfalle minimieren.
  • Die Auszüge: Backöfen mit Teleskop- oder Vollauszügen bieten hohen Komfort, da sich die Backbleche komplett aus dem Garraum ziehen lassen. Verbrennungen durch das Greifen in den heißen Backofen werden so zuverlässig verhindert.
  • Gerätebedienung und Automatikprogramme: Der besondere Vorteil moderner Backöfen ist die benutzerfreundliche Bedienbarkeit, die durch unterschiedliche Ausstattungsfaktoren wie Touch-Funktion, TFT-Display oder Temperaturkontrolle optimal abgerundet wird. Auch praktische Hilfestellungen wie Automatikprogramme, ein Koch-Assistent und eine Temperaturkontrolle sind interessante Features, die insbesondere bei den High-End-Modellen zur Ausstattung gehören. Welche Funktionen und Programme gewünscht sind, entscheiden die eigenen Anforderungen und das vorhandene Budget.
  • Das Design: Besonders stilvoll wirken Pyrolyse-Backöfen mit Edelstahl-Design. Schwarz ist die bevorzugte Farbgebung, da dies eine möglichst optimale Integration in eine bereits vorhandene Küche gewährleistet.
  • Die Sicherheit: Moderne Pyrolyse-Backöfen bieten umfangreiche Sicherheitsausstattungen wie eine Kindersicherung oder eine Automatik-Abschaltung. Auch die „kühle Tür“ („Cool Door“) gehört bei vielen Modellen zur Ausstattung. Hier erwärmt sich die Front des Backofens bei normaler Nutzung lediglich auf maximal 30 bis 40 Grad Celsius, um die Verletzungsgefahr zu minimieren.
  • Der Energieverbrauch: Ein Blick auf die Energieeffizienzklasse gewährt einen Ausblick auf den Stromverbrauch eines Gerätes. Generell bestimmen unterschiedliche Faktoren, wie hoch der Energiebedarf eines Backofens wirklich ist. So wird beispielsweise die häufige Nutzung der Pyrolyse-Funktion die Kosten deutlich in die Höhe schnellen lassen.
  • Das Zubehör: Zur Grundausstattung gehören meist ein Backblech, eine Fettpfanne und ein Rost; häufig sind die im Lieferumfang enthaltenen Zubehörteile jedoch nicht-pyrolysefähig, weshalb sie bei Nutzung der Pyrolyse-Funktion nicht im Backofen verbleiben können. Bei speziell konzipiertem Zubehör ist dies grundsätzlich kein Problem; im Zweifelsfall sollten Nutzer einen Blick in die Gebrauchsanleitung werfen.
  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis: Wie hoch der Kaufpreis eines Pyrolyse-Backofens ist, hängt maßgeblich von Gerätetyp und Ausstattung ab. Wenn das Gerät umfangreiche Funktionen und Automatikprogramme bietet, ist in der Regel ein höherer Kaufpreis fällig. Bei aller Begeisterung sollten Verbraucher hier nicht das vorhandene Budget aus den Augen verlieren und im Zweifelsfall ein günstigeres Modell mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis wählen.

Alles Asche: Die Reinigung

Da der Pyrolyse-Backofen sehr hohe Temperaturen erreicht und auch außen entsprechend heiß wird, sollte er nach dem Einsatz der Pyrolyse-Funktion erst vollständig abkühlen, ehe die Asche entfernt wird. Zwar kann die Vorgehensweise je nach Hersteller etwas variieren, doch die nachstehende Aufstellung gibt zumindest einen Überblick zur grundsätzlichen Vorgehensweise:

  1. Groben Schmutz entfernen: Grobe Verschmutzungen wie Fett, Bratensaft oder lose Speisereste sind zu entfernen, da sie sich aufgrund der hohen Temperaturen im Zuge der Selbstreinigung entzünden können.
  2. Nicht-pyrolysefestes Zubehör entfernen: Vor dem Start der Pyrolyse-Funktion werden alle nicht-pyrolysefesten Zubehörteile wie beispielsweise antihaftbeschichtete Backbleche aus dem Innenraum des Backofens entfernt. Durch die Hitze würden sich durch die Zerstörung der Antihaftbeschichtung giftige Gase bilden. Bei einigen Herstellern gehört pyrolysefestes Zubehör bereits zum Lieferumfang; diese Bestandteile können in der Regel bedenkenlos mitgereinigt werden.
  3. Roste und Gestelle entfernen: Roste, Gestelle und Auszüge sollten vor dem Beginn entfernt werden, da sie sich während des Pyrolyse-Vorgangs verfärben.
  4. Bei Dampfunktion Wassertank entnehmen: Einige Backöfen sind mit einer Dampffunktion ausgestattet. Bei diesen Modellen müssen Nutzer vor dem Gebrauch der Pyrolyse-Funktion der Wassertank entnehmen.
  5. Innentür säubern: Die Innentür sowie die Randflächen und die Dichtung sollten mit einem feuchten Mikrofasertuch gesäubert werden. Es jedoch keinesfalls empfehlenswert, die Dichtung mit Scheuermittel zu behandeln, da dies zu Beschädigungen führen kann. Wenn die Türdichtung beschädigt ist, kann im Bereich der Backofentür große Hitze entweichen, was eine große Verletzungsgefahr darstellt.
  6. Pyrolysefunktion starten: Bei der Reinigung heizt sich der Garraum sehr stark auf, um Verschmutzungen zu verbrennen. Dabei wird der Pyrolyse-Backofen auch außen sehr heiß, weshalb ihn Nutzer keinesfalls anfassen sollten.
  7. Abkühlen lassen und Asche auswischen: Nach dem Ende des Reinigungsvorganges sollte der Backofen vollständig abkühlen. Die Asche lässt sich anschließend einfach mit einem feuchten Tuch entfernen.

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Auf ausreichende Belüftung achten

Im Zuge der Reinigung werden Dämpfe freigesetzt. Da diese die Schleimhäute reizen können, sollten Nutzer unbedingt auf eine ausreichende Belüftung der Küche achten. Grundsätzlich ist ein längerer Aufenthalt im Raum nicht empfehlenswert. Kinder und Haustiere sind möglichst während des gesamten Vorganges fernzuhalten.

Reinigung und Pflege im Alltag

Die Pyrolyse-Funktion sollte nur sporadisch zur Grundreinigung genutzt werden. Im Alltag ist eine einfache Reinigung mit herkömmlichen Hausmitteln in der Regel ausreichend. Mit folgenden Tipps bleibt der Backofen auch ohne die Pyrolyse-Funktion sauber:

  • Regelmäßige Reinigung: Der Pyrolyse-Backofen ist nach jeder Nutzung zu reinigen, damit Verschmutzungen wie Bratensaft, Fettspritzer und Nahrungsmittelreste nicht einbrennen können. Fett-, Kalk- und Eiweißflecke sind im Idealfall direkt nach dem Abkühlen des Backofens mit einem feuchten Mikrofasertuch zu entfernen.
  • Heiße Spülmittellauge: Mit heißer Spülmittellauge und einem weichen Mikrofasertuch lässt sich die Backofentür und der gesamte Außenbereich des Backofens reinigen. Daraufhin folgt die Trocknung mit einem weiteren Tuch. Auch für den Innenraum ist dieses einfache Reinigungsmittel hervorragend geeignet. Nutzer verteilen es und können es schon nach kurzer Einwirkzeit wieder auswischen. Manche Backöfen verfügen zusätzlich über ein spezielles Reinigungsprogramm wie beispielsweise „EasyClean“, bei dem ebenfalls Spülmittellauge genutzt wird.
  • Essig und Spülmittel: Eine Mischung aus Essig und Spülmittel verteilen Nutzer mit einem Schwammtuch gleichmäßig im Innenraum. Den entstehenden Schaum wischen sie nach rund 30 Minuten Einwirkzeit mit einem feuchten Tuch aus.
  • Zitronensaft: Zunächst reiben Nutzer den gesamten Innenraum mit einer halben Zitrone ein, bevor sie nach kurzer Einwirkzeit mit einem feuchten Tuch nachwischen. Alternativ können sie den Saft von ein bis zwei Zitronen in einer hitzebeständigen Schüssel mit etwas Wasser vermischen. Das Gefäß stellen sie nun für etwa 30 Minuten bei 110 bis 120 Grad Celsius in den Backofen. Sobald der Backofen abgekühlt ist, wischen sie den Innenraum einfach mit einem feuchten Schwammtuch aus.
  • Salz: Der Boden des Backofens oder auch ein verschmutztes Backblech lassen sich mit Salz reinigen. Dazu wird die Fläche angefeuchtet und großzügig mit Salz bestreut. Daraufhin stellen Nutzer den Backofen auf 50 Grad Celsius eingestellt und lassen ihn so lange laufen, bis das Salz eine bräunliche Färbung annimmt. Nach dem Abkühlen entfernen sie das Salz und wischen feucht nach.
  • Natron: Wasser und Natron werden zu gleichen Teilen gemischt und im Garraum aufgetragen. Nach rund einer halben Stunde ist die Mischung getrocknet, sodass sie mit einem feuchten Tuch entfernt werden kann.
  • Backpulver: Aus Backpulver und Wasser lässt sich eine hervorragende Reinigungspaste herstellen. Zwei Päckchen Backpulver werden mit sechs Esslöffeln Wasser vermischt, anschließend wird die Paste im Garraum des Backofens verteilt. Nach einer Einwirkzeit von etwa 30 Minuten ist die Paste getrocknet, sodass sie mit einem feuchten Tuch entfernt werden kann.

Tests von Pyrolyse-Backöfen

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Pyrolyse-Backöfen.

Wenn der Kauf eines neuen Einbaubackofens ansteht, befassen sich viele Verbraucher intensiv mit diversen Produktbeschreibungen, einschlägigen Kundenbewertungen und kritischen Produkttests. Seit vielen Jahren ist die Stiftung Warentest diesbezüglich ein verlässlicher Partner. Sobald die Tester einen neuen Test durchführen und die Testergebnisse veröffentlichen, ruft dies ein reges Interesse bei Verbrauchern und Presse hervor. Immer wieder testen die Tester auch unterschiedliche Einbaubacköfen. Letztmalig wurden im September 2019 neue Testergebnisse zum Thema veröffentlicht.

Die Tester achteten bei jedem Produkttest streng auf Verarbeitungsqualität, Handhabung, Funktionalität und weitere Faktoren. Anschließend unterzogen sie jedem einzelnem Produkt im Test einem umfassenden Praxistest. Neben der Stiftung Warentest gibt es inzwischen weitere Institutionen wie ÖKO-TEST sowie einschlägige Fachmagazine wie Chip oder ETM Testmagazin, die regelmäßig Tests durchführen und diese veröffentlichen.

Stiftung Warentest: 13 Einbaubacköfen im Test

In der Ausgabe 09/2019 des Verbrauchermagazins „test“ veröffentlichten die Testexperten der Stiftung Warentest einen Test zum Thema Einbaubacköfen. Getestet wurden 13 Elektro-Einbaubacköfen, von denen die drei Modelle von Neff, Siemens und Bosch über eine Pyrolyse-Funktion verfügten. Insgesamt 7 der 13 Backöfen meisterten den Backtest hervorragend. Bei der Testkategorie „Reinigung“ zeigte sich jedoch, dass nur die Geräte mit Hilfsprogrammen wirklich überzeugen konnten.

Positiv überrascht waren die Tester, dass elf Geräte mit der Testnote „Gut“ abschnitten. Das ist besonders erstaunlich, da bei diesem Testdurchgang im Vergleich zum Test aus dem Jahr 2017 deutlich strengere Bewertungsrichtlinien galten. Testsieger wurde ein Einbaubackofen der Marke Bosch mit dem Testurteil „Gut“ (Testnote 1,8), der allerdings nicht mit einer Pyrolyse-Funktion ausgestattet war. Auf dem zweiten Platz landete der Pyrolyse-Backofen B55CR22N0 von Neff, der das Testprädikat „Gut“ (Testnote 1,8) erhielt. Er bot sehr gute Backergebnisse und überzeugte dank der Pyrolyse-Funktion auch in der Testkategorie „Reinigung“.

ETM Testmagazin: Acht Einbaubacköfen im Test

Nach dem Vorbild der Stiftung Warentest führte auch das ETM Testmagazin seit vielen Jahren strenge Tests durch und veröffentlicht die Testergebnisse im Testmagazin sowie auf der eigenen Webseite. Im November 2018 stellten sich acht hochwertige Einbau-Backöfen einem strengen Test. Relevante Testkriterien waren beispielsweise die Aufheizzeit und die Temperaturverteilung im Innenraum. Mit einer Ausnahme verfügten alle Geräte über die praktische Pyrolyse-Funktion; lediglich das Testmodell von Sharp war alternativ mit einer Dampfreinigungsfunktion ausgestattet.

Zum eindeutigen Testsieger wurde das Testmodell Dual Cook Flex NV75N5671RS/EG von Samsung ernannt. Dank guter Ausstattung wie „Dual Cook Flex“ und Öko-Heißluft konnte der Pyrolyse-Backofen auf ganzer Linie überzeugen und entsprechend mit der Testnote „Sehr gut“ belohnt werden. Das Testprädikat „Sehr gut“ konnten auch die zweit- und drittplatzierten Geräte ergattern. Der Panasonic HL-PF697S lag dabei leicht vor dem Testmodell MP8TS3 PT von Bauknecht. Das einzige Testmodell ohne Pyrolyse-Funktion landete auf dem letzten Platz im Test, konnte jedoch immerhin noch die Testnote „Gut“ erreichen.