Android-Tablets

Die 7 besten Android-Tablets im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Leistung
Prozessor
Prozessortakt
Anzahl Prozessorkerne
Interner Speicher
Arbeitsspeicher
Speichererweiterung
Akkulaufzeit
AkkukapazitÀt
Ausstattung
Auflösung Frontkamera
Auflösung Kamera
GPS
MicroUSB
USB-Typ
MicroSD
Kopfhörer-Anschluss
Display
Displaytyp
GrĂ¶ĂŸe
Auflösung
KonnektivitÀt
WLAN-Version
Bluetooth-Version
Mobiles Internet
Allgemeine Merkmale
Gewicht
Farbe
Maße
Zubehör
Ladeadapter
Datenkabel
Handbuch

Android-Tablet-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Kompakt, klein und leicht: Mit rund 500 Gramm sind die sieben bis zehn Zoll großen Android-Tablets ĂŒberall dabei.
  • Dank Touchscreen sind sie in Alltagssituationen leicht bedienbar.
  • Das offene Android-Betriebssystem sorgt unaufhaltsam fĂŒr neue App-Entwicklungen.
  • Filme schauen, E-Books lesen, E-Mails schreiben und unterwegs mit MS Office arbeiten: Topmodelle befinden sich schon fast auf Augenhöhe mit Notebooks.

Android-Tablets – die leistungsstarken Alternativen

Fast jeder Hersteller von Smartphones oder Notebooks hat ein oder mehrere Tablets mit Googles Android-Betriebssystem im Angebot. Mit ihrer großen FunktionalitĂ€t und den deutlich gĂŒnstigeren Preisen sind Android-Tablets fĂŒr die Apple-iPads zur starken Konkurrenz mutiert. Wer ein gutes Tablet möchte, muss somit nicht zwangslĂ€ufig zum teuren iPad greifen.

Android-Tablets rangieren irgendwo zwischen Smartphones und Laptops beziehungsweise PCs. Die 10-Zoll-Varianten sind leicht, klein und damit mobil. Sie sind erste Wahl, um unterwegs Spiele, Filme, E-Books und sogar MS-Office-Anwendungen zu nutzen. Bei der Wahl des passenden Android-Tablets mĂŒssen FunktionseinschrĂ€nkungen nicht ins Gewicht fallen. FĂŒr die Unterschiede zwischen den Android-Tablets ist die Hardware, ohnehin der entscheidende Kostenfaktor, mitverantwortlich.

Tablets mit Android-Betriebssystem bieten folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile
  • GĂŒnstig in der Anschaffung
  • Viele Apps und FunktionalitĂ€ten
  • Weit verbreitet, daher gute Multimedia-UnterstĂŒtzung
  • Individualisierung der BenutzeroberflĂ€che möglich
  • Reichlich Zubehör erhĂ€ltlich
Nachteile
  • Langsamere Hardware
  • Geringere Display-QualitĂ€t

Die verschiedenen AusfĂŒhrungen

Je nach Anwendungsbereich eignet sich eine andere AusfĂŒhrung, sei es fĂŒr Gelegenheitsnutzer oder GeschĂ€ftsleute.

Preiswerte Android-Tablets fĂŒr Gelegenheitsnutzer

GĂŒnstige Tablets können mit einer niedrigen Displayauflösung fast unbrauchbar langsam sein. Verbaut sind weniger leistungsfĂ€hige Dual- oder Quad-Core Prozessoren und ein meist kleiner Arbeitsspeicher von zwei Gigabyte. Der interne Speicher zur Ablage von Fotos, Videos und anderen Dateien liegt hĂ€ufig nur bei 16 Gigabyte. Die Akkulaufzeit ist mit drei bis fĂŒnf Stunden auf den gelegentlichen Gebrauch ausgelegt. FĂŒr Kinder kann das untere Preissegment mit kurzer Akkulaufzeit durchaus interessant sein. Allerdings sind auch spezielle Kinder-Tablets in griffigeren Varianten mit Sperren fĂŒr Online-KĂ€ufe, Inhalte und Nutzungsdauer auf dem Markt.

Fazit: Als E-Book zum Abrufen der E-Mails oder gelegentlichen Surfen ist das gĂŒnstige Android-Tablet unterwegs meistens gut genug. Auch das Anschauen von Fotos und Videos ist hiermit durchaus möglich.

Mittelklasse-Android-Tablets fĂŒr anspruchsvollere Anwendungen

Die Android-Tablets der Mittelklasse mit Display-Auflösungen von 1.280 x 800 Pixeln sind meist mit mindestens vier Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM-Speicher) bestĂŒckt. Der Akku hĂ€lt bis zu acht Stunden und auch die Display-Leuchtkraft ist wesentlich besser.

Fazit: Bei Preisen unter 200 Euro sind die Mittelklasse-Tablets eine sichere Wahl, um StandardfunktionalitÀten in akzeptabler QualitÀt zu nutzen.

High-End-Android-Tablets ohne Leistungsverzicht

Die High-End-GerĂ€te unter 500 Euro sollten eine Full-HD-Auflösung sowie einen 32-Gigabyte großen internen Speicher anbieten, der mit einer SD-Karte weiter aufrĂŒstbar ist. Android-Tablets aus diesem Segment sind mit bis zu vier Lautsprechern fĂŒr einen guten Klang ausgerĂŒstet – das hören auch die Gamer gern.

Fazit: FĂŒr die Zusatz-Euros erhalten KĂ€ufer akzeptable SpeichergrĂ¶ĂŸen, die sich mit gĂŒnstigen SD-Karten ausbauen lassen. Mit der besseren Displayauflösung mĂŒssen sie bei ihrer Lieblingsserie auch unterwegs keine QualitĂ€tsbußen hinnehmen.

Top-End-Android-Tablets als Luxus im Kleinformat

Top-End-GerĂ€te mit hochauflösenden Displays von 2.560 x 1.440 Pixeln legen auch beim Akku nochmals nach, denn diese halten zwischen acht und 15 Stunden. Der erweiterbare interne Speicher beginnt bei großzĂŒgigen 64 Gigabyte.

Fazit: Wer fĂŒr alle Multimedia-Anwendungen und Apps gewappnet sein will, greift zu den teuersten Android-Tablets ab 500 Euro. EinschrĂ€nkungen bei der Nutzung von Business-Programmen wie MS Office, Videos, Musik und Games sind in dieser Preisklasse nicht zu erwarten.

Die Betriebssysteme im Vergleich

Googles offenes Betriebssystem Android hat sich fest auf dem Markt etabliert. Der Nachschub an Apps ist endlos, wĂ€hrend es die Apps fĂŒr den Mitkonkurrenten Apple und dessen Betriebssystem iOS nur im Apple Store gibt. Noch kleiner ist der Marktanteil der Windows-Tablets und des Amazon-Betriebssystems Fire OS.

Zu Beginn der Tablet-PCs dominierte Apple den Markt. Bei den Android-Tablets haben sich inzwischen Hersteller wie Samsung und Huawei profiliert. Die Apple-GerĂ€te haben zwar noch immer die leistungsfĂ€higsten Prozessoren, doch sind auch diese mit Snapdragon von Qualcomm oder anderen Eigenentwicklungen der großen Tablet- und Smartphone-Hersteller unter Beschuss. Amazons Fire-OS-Tablets ĂŒberzeugen bei Tests regelmĂ€ĂŸig mit den bei KĂ€ufern beliebten Basics wie gĂŒnstigen Preisen, langen Akkulaufzeiten und hellen Displays.

Android lÀuft allen davon

Das Android-Betriebssystem lÀuft laut einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2018 auf 62 Prozent aller GerÀte. Weit weniger verbreitet sind iOS von Apple mit 23,4 Prozent und Microsoft Windows mit 14,6 Prozent.

Darauf kommt es beim Kauf an

Wer das richtige Android-Tablett fĂŒr die eigenen Anforderungen wĂ€hlt, ist gut unterwegs – oder zumindest bis zur nĂ€chsten großen technischen Neuerung. Sehr genau mĂŒssen Kaufinteressierte bei Business-Anwendungen hinschauen, denn nicht fĂŒr alle Spezialanwendungen wie 3-D-Modelling-Programme oder Layout-Software gibt es auch einen („abgespeckten“) App-Ersatz. Multimediale Features wie Social-Media-Apps, Streaming, Kamera und Touchscreen haben die meisten Android-Tablets allerdings an Board.

Wichtig sind sie alle, doch können die Kriterien unterschiedlich stark zur Kaufentscheidung beitragen:

  • Schnelle Hardware, gute Prozessorleistung
  • Scharfes und schnelles Display
  • Lautsprecher, Kamera und Mikro
  • Sperrmechanismus

Wer viel unterwegs ist, hat zusÀtzliche Anforderungen, darunter:

  • Maße und Gewicht
  • Lange Akkulaufzeit beziehungsweise kurze Ladezeiten
  • LTE fĂŒr den Zugang zu WLAN-Netzen
  • Erweiterbarer Speicher fĂŒr Apps, Fotos und Videos

Zoll: Die GrĂ¶ĂŸen der Android-Tablets

Je nach Verwendungszweck und Nutzergruppe eignen sich unterschiedliche Tablet-GrĂ¶ĂŸen. Android-Tablets sind als 7-, 9-, 10- und 13 Zoll-Versionen auf dem Markt. Die GrĂ¶ĂŸenangabe bezieht sich auf die Bildschirmdiagonale. Sehr kleine Tablets sind allerdings nur noch selten anzutreffen, denn inzwischen erreichen bereits Smartphones-Displays mit 5,5 und 6 Zoll Ă€hnliche Dimensionen. Die meisten Tablet-Hersteller spezialisieren sich auf 10 Zoll-Tablets.

Die Diagonalen der 7- bis 8-Zoll-Tablets liegen bei 17,8 bis 20,3 Zentimeter und somit sind sehr gut fĂŒr E-Books und das Surfen im Web geeignet. Bei 10-Zoll-Tablets betrĂ€gt die Display-Diagonale 25,65 Zentimeter. Das Gewicht liegt in dieser GrĂ¶ĂŸenklasse bei etwa 400 bis 500 Gramm. Mit der GrĂ¶ĂŸe des Displays steigt auch das Gewicht. Große Tablets werden schnell schwer und unhandlich. Ab einer DisplaygrĂ¶ĂŸe von elf Zoll wandert so mancher Blick bereits zu den Notebooks.

Die Display-Auflösung

Hochauflösende Displays zĂ€hlen zu den teureren Tablet-Features. Viele der 10,1-Zoll Tablets gehen bei einer GerĂ€tegrĂ¶ĂŸe von 25,4 x 15,5 x 0,8 Zentimeter mit 1.920 x 1.200 Pixel an den Start. Bei 7-Zoll-Tablets mit guten Displays sind 1.024 x 600 Pixel in GerĂ€teabmessungen von 19,3 x 11 x 1 Zentimeter verpackt. Die mittleren GrĂ¶ĂŸen, also die 9,6 Zoll-Tablets, haben meist Displays mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Angenehm sind drehbare Bildschirme. Wird die Option in den Systemeinstellungen gewĂ€hlt, passt sich der Bildschirm der eigenen Position an.

Blaues Licht reduzieren

Blaues Licht, wovon die meisten Bildschirme reichlich produzieren, verringert die natĂŒrliche MĂŒdigkeit. Einige Hersteller von Android-Tablets und anderen GerĂ€ten verringern die Emission des blauen Lichts oder passen diese dem Tag-Nacht-Verlauf an. Der „Eye-Care“-Modus sorgt fĂŒr einen natĂŒrlichen Schlaf-Wach-Rhythmus.

Der Speicherplatz: FĂŒr Apps, Dateien, Fotos und Videos

Auf einem Gigabyte lassen sich etwa 250 Musikdateien, 500 Fotos und ein Film in SD-QualitĂ€t unterbringen. Alles entscheidend ist der integrierte Speicherplatz des Android-Tablets allerdings nicht, denn er lĂ€sst sich meist mit SD-Speicherkarten erweitern. Reicht die interne 16- oder 32-Gigabyte-Festplatte nicht mehr aus, können Daten gelöscht, auf USB-Sticks oder ĂŒber WLAN in die Cloud beziehungsweise auf die Desktop-Festplatte verschoben werden.

Der erweiterbare Speicher

Beim erweiterbaren Speicher geht es um SD-Karten, die den internen Speicher des Tablets vergrĂ¶ĂŸern. Über einen Slot des Tablets lassen sich SD-, miniSD- oder microSD-Karten mit einem Speicherplatz von 128 Gigabyte und mehr nutzen. Mit den SD-Karten können Nutzer die eigene Bibliothek an Texten, BĂŒchern, Musik und Filmen auf unterschiedliche Karten verteilen. Fest integrierte interne Speicher erhöhen den Kostenfaktor der Tablets. Allerdings sind die permanenten Speicher notwendig, um Apps und andere Dateien, wie Fotos und Filme, zu speichern. Zumindest bei den teureren Android-Tablets ist der interne Speicher mit SD-Karten erweiterbar.

Der Arbeitsspeicher

Android-Tablets sind mit einem Arbeitsspeicher von mindestens zwei Gigabyte, besser noch vier Gigabyte, bestĂŒckt. Ein ĂŒppiger Arbeitsspeicher reduziert Ladezeiten, macht Apps schneller und Filme ruckelfreier. Der Arbeitsspeicher des Tablets lĂ€sst sich in der Regel nicht beziehungsweise nur vom Fachbetrieb erweitern.

AnschlĂŒsse und Verbindungsmöglichkeiten

USB 2.0 und USB 3.0, USB-Type C, Bluetooth und Wi-Fi gehören fĂŒr viele Anwender zur Standardausstattung. Neben den Slots fĂŒr microSD-Karten zur Speichererweiterung können auch Slots fĂŒr mehrere SIM-Karten oder die UnterstĂŒtzung der 4G-FunktionalitĂ€t sinnvoll sein. Wer einen beliebigen Kopfhörer anschließen möchte, wird einen 3,5 mm Klinkenstecker zu schĂ€tzen wissen. Über eine Bluetooth-Verbindung lĂ€sst sich bequem eine Tastatur anschließen.

Die Kameras an der Vorder- und RĂŒckseite

Tablets haben eine oder mehrere Kameras, wobei die schwĂ€chere Frontkamera (zum Beispiel mit zwei Megapixeln) bei Video-Calls von Telefonaten genutzt wird. Die Hauptkamera (hĂ€ufig fĂŒnf Megapixel und mehr) befindet sich an der GerĂ€terĂŒckseite, verfĂŒgt ĂŒber Autofokus und ist ideal fĂŒr scharfe SchnappschĂŒsse und das Aufzeichnen von Videos. Die IPS-Technologie stellt sicher, dass Videos und Fotos auf dem Display aus jedem Winkel scharf erscheinen.

Der Kindermodus: Kontrolliert lernen

Kinder können mit Kinder-Tablets beziehungsweise im Kindermodus des Eltern-Tablets die digitale Welt relativ sicher entdecken. Interessant ist die Multi-User-Funktion, mit der sich auf dem Tablet mehrere Benutzer anlegen lassen. Jeder Nutzer sieht nach der Anmeldung seine individuelle OberflÀche sowie seine persönlichen Einstellungen. Sogar eigene Social-Media-Konten sind pro Benutzer definierbar.

Tipps zur Pflege und Reinigung

Vorbei sind die Zeiten, in denen der Hörer von öffentlichen Telefonzellen möglichst dicht an Ohr und Mund gehalten wurde. Allerdings haften auch am Android-Tablet zahllos viele Keime und Bakterien. Mit seiner empfindlichen Elektronik vertrĂ€gt das Android-Tablet zwar kein Wasserbad. nichtsdestotrotz bedarf es einer Reinigung, denn FingerabdrĂŒcke vernebeln selbst das teuerste Display. Da das Tablet praktisch immer dabei ist, sei es in der Bahn oder im Wartezimmer des Arztes, sammeln sich schnell die unterschiedlichsten Bakterien und Keime, die am Tablet haftend große Entfernungen zurĂŒcklegen können. Chemische Reiniger sind hier zu vermeiden – es sei denn, es handelt sich um spezielle Display-Reiniger. Diese enthalten Inhaltsstoffe, die empfindliche Bildschirme nicht angreifen.

Womit lĂ€sst sich das Tablet-Display unterwegs reinigen? Über die kratzempfindliche OberflĂ€che des Displays sollte nicht mit dem Ärmel gewischt werden; so kann es leicht zu Kratzern kommen. Spezielle Display-ReinigungstĂŒcher aus Mikrofaser, die es auch in Form einer Karte gibt, eignen sich besser. Die Karte lĂ€sst sich am Tablet befestigen und ist so ĂŒberall mit dabei und griffbereit. Staub und FingerabdrĂŒcke lassen sich mit dem Mikrofasertuch leicht entfernen. Bei grĂ¶ĂŸeren Verschmutzungen können Nutzer es anfeuchten.

Die Sicherheit: Datenschutz auf dem Android-Tablet

Klein, handlich und ĂŒberall dabei – das Android-Tablet kann schnell abhandenkommen. Deshalb mĂŒssen die privaten Daten auf dem GerĂ€t bestmöglich geschĂŒtzt werden. Dabei geht es nicht nur um Log-in-Daten von sozialen Netzwerken, das Kundenkonto beim Shopping-Portal oder die Daten fĂŒr die Bankverbindungen. Private Fotos und Videos sollten ebenso wenig in die HĂ€nde von Fremden gelangen – möglicherweise nicht mal in die HĂ€nde der eigenen Kinder (Kindermodus).

Passwort-Konfiguratoren im Internet erstellen sichere Passwörter. Folgende Sicherheitssperren gibt es fĂŒr Android-Tablets:

  • Pin-Code auf dem Startbildschirm
  • Verbinden von Punkten in einem Viereck
  • Fingerscan

Bei einigen Herstellern ist es möglich, bestimmte Inhalte mit einem zusĂ€tzlichen Passwort zu schĂŒtzen. So kann etwa fĂŒr das Öffnen des Browsers oder von Foto-Verzeichnissen nochmals ein Passwort erforderlich sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wischt nach der Eingabe der Sicherheitssperren das Display ab, damit Diebe durch AbdrĂŒcke und Schlieren keine SchlĂŒsse auf Codes und Passwörter ziehen können.

Fingerabdrucksensoren sind angeblich sicherer als Buchstaben- und Zahlreihen. ZusÀtzlich zum Fingerabdruck ist es möglich, einen Code hinterlegen. Wird der Finger verletzt, lÀsst sich das Tablet weiterhin mit dem Code entsperren.

Wie wÀhlt man einen sicheren Code?

  • Möglichst viele Ziffern.
  • Keine einfachen Zahlenkombinationen wie 1234.
  • Keine öffentlichen Daten wie das eigene Geburtsdatum.
  • Universal-Codes vermeiden, also keine identischen Pins fĂŒr andere GerĂ€te oder Anwendungen verwenden.

Die sichersten Codes entsprechen weitgehend den Empfehlungen zu Passwörtern und Strichcodes: Sie sind kompliziert und möglichst schwer zu erraten. Idealerweise enthalten sie Sonderzeichen.

Die Gefahren im Google Play Store

Als grĂ¶ĂŸte Plattform fĂŒr Apps lĂ€sst sich die Masse der Android-Minianwendungen kaum noch kontrollieren. Zwar prĂŒft Google bestimmte Dateieigenschaften automatisch, wie etwa die Dateistruktur und Berechtigungen, allerdings ist der Android-Nutzer vor Malware auch im Google Store nicht völlig sicher. Schadcode kann sich jeder durch Werbebanner der App oder Links zu externen Webseiten einhandeln. Bei Problemen mit einer App erstattet der Google Store den Preis bis zu 48 Stunden nach dem Kauf.

Folgende Tipps helfen gegen Malware in Apps:

  • Apps aus den Verkaufs- und Download-Charts vorziehen.
  • Redakteur-Empfehlungen sollten ebenfalls sicher sein.
  • Benutzerkommentare zur App lesen.
  • Bei den von der App verlangten Zugriffsrechten genau hinschauen, denn eine Foto-App braucht keinen Zugriff auf Kontaktdaten.

Android und der US-China-Handelskrieg

WĂ€hrend die Stiftung Warentest im Mai den Einfluss des Handelskrieges zwischen den USA und China noch als möglichen Grund fĂŒr eine ungewisse Zukunft des Android-Betriebssystems sah, scheint sich die Lage bereits zu entspannen. Laut Huawei wird sich trotz des US-China-Handelskriegs nichts an der Versorgung mit Updates und Apps fĂŒr Android Ă€ndern. Allerdings soll Huawei mit dem Betriebssystem „Hongmeng“ bereits einen eigenen Android-Ersatz in China testen. Die meisten, wenn nicht sogar alle Tablets und Smartphones, werden in China produziert. Dass man dort fĂŒr alle EventualitĂ€ten eine fĂŒr den Verbraucher gute Lösung zu finden versucht, scheint relativ sicher.

Tests von Android-Tablets

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Android-Tablets.

Apple's iPad Air machte bei der Stiftung Warentest die beste Figur. Als Testsieger mit mobilem Internet und 64 Gigabyte internem Speicher schnitt das iPAd Air mit der Testnote 1,9 ab. Das hochauflösende Display und die vielseitigen Funktionen ĂŒberzeugten die Tester.

Das Samsung Galaxy Tab S5e LTE war der schĂ€rfste Konkurrent im Feld. Es erhielt ebenfalls die Testnote 1,9, ist aber rund 200 Euro billiger. Beim Display und erweiterbarem Speicher konnte es das iPad Air sogar abhĂ€ngen. Auch in der Handhabung und in der Akkuleistung schnitt das Galaxy Tab S5e LTE im Test besser ab. Punktabzug gab es bei den Funktionen und der Vielseitigkeit, mit denen Apple schließlich den Testsieg erringen konnte.

Mit der Testnote 2,1 belegte das Preis-Highlight Samsung Galaxy Tab A 10.1 LTE (2019) den dritten Platz. Es schnitt durchweg mit dem Testurteil „Gut“ ab, nur bei der Vielseitigkeit konnte es nicht mithalten. Das Galaxy Tab A 10.1 LTE hat nur 32 Gigabyte internen Speicher, lĂ€sst sich aber mit microSD-Karten bis zu 256 Gigabyte erweitern. Der 10-Zoller liegt bei etwa 250 Euro.

In diesem Preisrahmen liegt auch das 10-Zoll-Tablet Lenovo Tab M10 TB-X6060L. Mit der Testnote 2,4 konnte es allerdings in der Laufleistung (2,9) und der Vielseitigkeit (3,3) weniger ĂŒberzeugen. Auch hier können Nutzer den internen Speicher auf 256 Gigabyte erweitern.

Noch sind die Apple-GerĂ€te nicht wirklich zu schlagen, allerdings rĂŒsten Android-Tablets mit hoher Geschwindigkeit nach. Das Preis-LeistungsverhĂ€ltnis der Android-Tablets ist kaum zu toppen. Viele der Testmodelle sind Allrounder, die sich fĂŒr alle Bereiche – sei es Business, Musik oder Video – eignen. Auch wer in Sachen FunktionalitĂ€t einen Schwerpunkt setzen will, findet leicht ein gĂŒnstiges und leistungsfĂ€higes Android-Tablet.