Bridgekameras

Die 7 besten Bridgekameras im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
BildqualitÀt
Auflösung
Maximaler ISO-Wert
Optischer Bildstabilisator
StÀrke optischer Zoom
KonnektivitÀt
Bluetooth-fÀhig
WLAN-fÀhig
Display
DisplaygrĂ¶ĂŸe
Touchscreen
Display neigbar
Sonstiges
Maße
Gewicht

Bridgekamera-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Bridgekameras schlagen tatsĂ€chlich BrĂŒcken zwischen Spiegelreflex- und Kompaktkameras, denn sie vereinen die Vorteile aus beiden Kamerawelten in einem GerĂ€t.
  • Sie sind mit festen Objektiven ausgestattet und bieten je nach Hersteller unterschiedliche Funktionen.
  • Es gibt verschiedene AusfĂŒhrungen fĂŒr Einsteiger und Fortgeschrittene.

Ein großer Zoom im kleinen GehĂ€use

BrĂŒcken verbinden – genau aus diesem Grund trĂ€gt die Bridgekamera ihren vermeintlich ungewöhnlichen Namen. Sie vereint die Eigenschaften einer Kompaktkamera und einer Spiegelreflexkamera in einem GerĂ€t. Somit ist sie ein wichtiges Bindeglied zwischen diesen beiden Kameraarten. HĂ€ufig wird sie auch als Prosumerkamera bezeichnet, eine Kombination aus den Begriffen „Professional“ und „Consumer“, da der Bridgekamera die Position zwischen Profi- und Consumer-Kamera zukommt.

Die Bezeichnung Bridgekamera wurde erstmals 1988 in Verbindung mit der Halbformatkamera Yashica Samurai geprĂ€gt und spĂ€ter auch fĂŒr Nachfolgermodelle von anderen Herstellern verwendet. Mit der steigenden Marktbedeutung der digitalen Kameras durchlief auch der Begriff Bridgekamera einen Bedeutungswandel. Optisch Ă€hneln sie den Spiegelreflexkameras, allerdings sind sie kompakter und besitzen ein fest eingebautes Objektiv. Die semiprofessionelle Kameramodelle eignen sich ideal fĂŒr SchnappschĂŒsse, sind jedoch auch fĂŒr anspruchsvolle Aufnahmen eine hervorragende Wahl.

Die Funktionsweise

Die grundsĂ€tzliche Funktionsweise einer Bridgekamera ist vergleichsweise unkompliziert: Durch das Objektiv fĂ€llt Licht in das Innere der Kamera. Das zu fotografierende Motiv wird durch das Zoomobjektiv im Weitwinkelbereich kleiner beziehungsweise im Telebereich grĂ¶ĂŸer dargestellt. Hinter dem Objektiv liegt der Bildsensor, der die Bilddaten elektronisch umsetzt und auf der Speicherkarte ablegt. Der Fotograf kann mithilfe des integrierten Suchers oder ĂŒber das Display den gewĂŒnschten Bildausschnitt individuell auswĂ€hlen. Anschließend betĂ€tigt er den Auslöser der Kamera, womit die eigentliche Aufnahme erstellt und abgespeichert wird. FĂŒr den Fall, dass der Automatikmodus eingestellt ist, erfolgt die Einstellung der optimalen Belichtung und Verschlusszeit ohne weiteres Zutun.

Charakteristisch fĂŒr die Bridgekamera ist, dass sie im Gegensatz zur Kompaktkamera mit einem Zoomobjektiv ausgestattet ist, das ĂŒber einen großen Brennweitenbereich, im Schnitt etwa 28 bis 400 Millimeter, verfĂŒgt. Der Bildsensor ist im Vergleich zur Spiegelreflexkamera deutlich kleiner. Bedingt durch die eher kleinen Sensoren kann eine Bridgekamera mit einem vergleichsweise kleinen, lichtstarken Objektiv ausgestattet werden. Im Vergleich zur Spiegelreflexkameras ist eine Bridgekamera meist kompakter, kleiner und leichter, weshalb sie sich hervorragend fĂŒr den mobilen Einsatz eignet. WĂ€hrend bei der Spiegelreflexkamera ein mechanischer Spiegel genutzt wird, kommt die Bridgekamera ohne dieses Bauteil aus; das beeinflusst auch die kompaktere Bauform.

Die nachfolgende Aufstellung der Vor- und Nachteile bietet einen Überblick ĂŒber die Unterschiede:

Vorteile
  • Bessere BildqualitĂ€t als Kompaktkameras
  • Kompakte Bauform
  • Gut geeignet fĂŒr den mobilen Einsatz
  • Manuelle und automatische Einstellmöglichkeiten
  • Separater Blitzschuh
  • Mehr Einstellmöglichkeiten als Kompaktkameras
  • Schwenk- und klappbares Display
  • Vergleichsweise großer Zoombereich
  • Videoaufnahmen in Full-HD möglich
  • Mitunter NachrĂŒstung mit Zubehör
  • Sensor dank kompakter Bauform besser vor Staub geschĂŒtzt als Spiegelreflexkameras
Nachteile
  • Integrierte Objektive ermöglichen mehr Zoom als Kompaktkameras
  • GĂŒnstigerer Kaufpreis im Vergleich zur Spiegelreflexkamera
  • Bei hohen ISO-Werten mitunter mehr Bildrauschen als bei Spiegelreflexmodellen
  • Schwerer, grĂ¶ĂŸer und unhandlicher als Kompaktkameras
  • Keine Nutzung von Wechselobjektiven möglich
  • HĂ€ufig unzureichende optische Eigenschaften im Makro- und Weitwinkelbereich
  • Linsenkonverter erreicht nicht Wechselobjektiv-FlexibilitĂ€t der Spiegelreflexkameras

Bridgekameras – Gibt es Unterschiede?

Hinsichtlich der FunktionalitĂ€t weisen alle Bridgekameras große Ähnlichkeit auf. Eine wirkliche Klassifizierung hinsichtlich unterschiedlicher Arten ist daher schwierig, lediglich eine Unterscheidung von Einsteiger-, Mittelklasse- und ProfigerĂ€ten ist bei diesen Kameras denkbar. Bridgekameras sind grĂ¶ĂŸer als herkömmliche Kompaktkameras und meist etwas kleiner als Spiegelreflexkameras. Das ist ein wichtiger Faktor fĂŒr Einsteiger, da sie im Gegensatz zur Nutzung einer Kompaktkamera durchaus das GefĂŒhl haben, eine professionelle Kamera zu bedienen. Der Aspekt ist auch dann von Bedeutung, wenn Nutzer spĂ€ter auf eine professionelle Spiegelreflexkamera umsteigen möchten.

Je nach Hersteller und Modell gibt es trotz der grundsĂ€tzlichen Ähnlichkeiten zahlreiche Unterschiede. Daher sind einige Kameras fĂŒr bestimmte Nutzer empfehlenswert.

Bridgekameras fĂŒr Einsteiger

FĂŒr Einsteiger in die Welt der Fotografie sind gĂŒnstige Bridgekameras empfehlenswert. Meist mĂŒssen sie EinschrĂ€nkungen hinsichtlich Ausstattung und Funktionen hinnehmen. In vielen FĂ€llen verzichten die Hersteller beispielsweise auf einen separaten Sucher beziehungsweise Blitzschuh. Ein integrierter automatischer Sucher ist praktisch, da Nutzer auch bei grellem Sonnenschein das Motiv ansehen können, wĂ€hrend auf dem Display in diesem Fall meist nur störende Spiegelungen zu sehen wĂ€ren.

Gespart wird hĂ€ufig auch bei der Sensorauflösung, allerdings sind diese Modelle in der Regel deutlich kompakter und leichter. Teilweise liegt das Gewicht bei rund 450 bis 600 Gramm. Trotz der Einsparungen ĂŒberzeugen diese Kameras mit guten Bildergebnissen, die auch mit der BildqualitĂ€t teurer Kameras mithalten können.

Vorteile
  • Gute BildqualitĂ€t
  • Leicht und kompakt
  • GĂŒnstiger Anschaffungspreis
Nachteile
  • Kein Sucher
  • Blitzschuh fehlt
  • Geringer Funktionsumfang

Bridgekameras im mittleren Preissegment

Im Vergleich zu Einsteigermodellen sind Mittelklasse-Bridgekameras deutlich besser ausgestattet. Hier gehören ein aufklappbares Display, ein separater Sucher, ein Blitzschuh und unterschiedliche (manuelle) Einstellmöglichkeiten zur Grundausstattung. Nutzer mĂŒssen sich nicht allein auf den Automatikmodus verlassen und sind somit in ihrer KreativitĂ€t nicht eingeschrĂ€nkt.

Die Kameras sind meist mit einstellbaren Zoomobjektiven ausgestattet und bieten eine höhere Auflösung als Einsteigermodelle, womit sie auch fĂŒr anspruchsvollere Aufnahmen geeignet sind. Ein weiteres Merkmal sind die lichtstarken QualitĂ€tsobjektive, die in diesem Segment bei vielen Kameras zum Einsatz kommen.

Vorteile
  • Gute BildqualitĂ€t
  • Manuelle und automatische Funktionen
  • Hohe Auflösung
  • Klappbares Display
  • Integrierter elektronischer Sucher
  • Mit separatem Blitzschuh
  • Gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis
Nachteile
  • Display bei einigen Modellen etwas klein
  • GrĂ¶ĂŸer und schwerer als Einsteigermodelle

Bridgekamera fĂŒr semiprofessionelle Hobbyfotografen

Diese High-End-Bridgekameras bieten alle VorzĂŒge der Mittelklassekameras und verfĂŒgen zusĂ€tzlich ĂŒber einen großen Funktionsumfang sowie manuelle Einstellmöglichkeiten. Die Top-Modelle sind im Vergleich zu Einsteiger- und Mittelklasse-GerĂ€ten meist spĂŒrbar schwerer. Im Durchschnitt wiegen diese Kameras zwischen 800 und 1.000 Gramm, vereinzelt finden sich auch einige Schwergewichte bis 1.400 Gramm.

Charakteristisch sind die sehr hohe Auflösung und die leistungsstarken Objektive. Videos mit Full-HD sind Standard; einige Kameras bieten sogar 4K und Stereo-Tonaufnahme. Positive Aspekte sind insbesondere die besonders schnelle Bildbearbeitung und die höhere Serienbildgeschwindigkeit. Neben dem JPG-Format lassen sich die Aufnahmen meist auch im RAW-Format abspeichern. Viele dieser teuren Modelle verzichten inzwischen zugunsten der LichtstĂ€rke auf einen ĂŒppigen Zoom. Zwar findet sich bei diesen Modellen hĂ€ufig lediglich ein 16- oder 20-facher Zoom, im Telebereich bieten sie dafĂŒr eine vergleichsweise große LichtstĂ€rke (je nach eingestellter Brennweite liegt die Anfangsblende bei f2.8 bis f4). Die umfangreiche Ausstattung der High-End-Modelle hat jedoch ihren Preis.

Vorteile
  • Exzellente BildqualitĂ€t
  • Videos in Full-HD und teilweise 4K möglich
  • Hohe Auflösung
  • RAW-Format möglich
  • Schnelle Serienbildfunktion
  • Umfangreiche Funktionen (automatisch und manuell)
Nachteile
  • Hoher Anschaffungspreis
  • GrĂ¶ĂŸer und schwerer als gĂŒnstige Kameras

Darauf kommt es beim Kauf an

Insbesondere Einsteigern fĂ€llt die Auswahl der passenden Bridgekamera aufgrund der unterschiedlichen Ausstattungen und Funktionen meist schwer. Begriffe wie Zoomfaktor, Brennweite und Belichtungszeit sind nur schwer verstĂ€ndlich, wenn die notwendigen Grundlagen nicht bekannt sind. Wird dann aus Unsicherheit zur teuersten Kamera gegriffen, kann sich dies insbesondere fĂŒr blutige AnfĂ€nger aufgrund des hier meist deutlich grĂ¶ĂŸeren Funktionsumfanges als frustrierender Fehlgriff erweisen. Bei der Auswahl der passenden Kamera ist somit immer der eigene Status als AnfĂ€nger oder Fortgeschrittener relevant. Folgende Auswahlkriterien sollten bei der Auswahl der neuen Bridgekamera eine Rolle spielen:

Der Einsatzzweck

Dieser Punkt ist neben der (nicht) vorhandenen Erfahrung im Bereich Fotografie ebenfalls relevant. Wenn die Kamera in erster Linie auf Reisen genutzt werden soll, kann sich ein hohes Gewicht als hinderlich erweisen.

Der Zoombereich

Wenn die Kamera als Allrounder zum Einsatz kommen soll, ist eine Spanne von 25 (Weitwinkelbereich) bis 600 Millimetern (Supertelebereich) ratsam. Eine allgemeine Empfehlung ist hier jedoch schwierig, da sich die verschiedenen Herstellermodelle unterscheiden können. Je nach weiteren Auswahlkriterien mĂŒssen Kaufinteressierte daher in Bezug auf den Zoombereich mit Kompromissen rechnen. FĂŒr die meisten Aufnahmen ist ein Zoombereich zwischen 24 und 400 Millimetern ausreichend.

Bildsensor und Auflösung

Bei den meisten Bridgekameras besitzt der Bildsensor 5,4 x 4,0 Millimeter (1/2,5-Zoll), die teureren Modelle fĂŒr semiprofessionelle liegen hier meist bei 13,2 x 8,8 Millimeter.

Eine Frage der Pixel?

Ein grĂ¶ĂŸerer Bildsensor bedingt, dass Nutzer mehr Bildinformationen speichern können. Moderne Bridgekameras bieten hĂ€ufig mindestens 20 Megapixel. Ein hoher Megapixel-Wert bedeutet jedoch nicht automatisch auch eine bessere BildqualitĂ€t. Mindestens 12 Megapixel sollten in jedem Fall geboten werden.

Der Bildstabilisator

Wird hĂ€ufig unter Extrembedingungen fotografiert wird, so ist ein Bildstabilisator unverzichtbar, damit die Aufnahmen nicht verwackeln. Viele Kameras sind hier mit einem fĂŒnfachsigen Stabilisator versehen, der die Bewegung der Kamera sehr gut ausgleicht. Bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen können Nutzer so auch mit einer lĂ€ngeren Verschlusszeit fotografieren, ohne dass es zu „Verwacklern“ kommt. Insbesondere bei Video- oder Zoomaufnahmen erweist sich dieses Feature als sinnvoll.

Der integrierte Blitz

Der integrierte Blitz kommt bei schlechten LichtverhÀltnissen zum Einsatz. Er ist bei vielen Modellen jedoch etwas schwach und bietet meist ein vergleichsweise hartes Licht. Daher kann die Verwendung eines zusÀtzlichen Blitzschuhs sinnvoll sein. Gute BlitzgerÀte lassen sich meist individuell ausrichten und bieten deshalb auch die Möglichkeit des indirekten Blitzes. Beim Kauf sollten Verbraucher darauf achten, ob sie einen Aufsteckblitz nutzen können.

Der Funktionsumfang

FĂŒr erfahrene Anwender ist es wichtig, dass die Kamera neben den automatischen Funktionen auch manuelle Einstellmöglichkeiten bietet. Dazu gehören beispielsweise Konfigurationen wie Blende und Zeit. Praktisch ist auch die teilweise gebotene HDR-Funktion, bei der in schneller Folge drei Aufnahmen mit jeweils unterschiedlichen Belichtungen erstellt werden. Aus diesen lĂ€sst sich anschließend direkt in der Kamera oder spĂ€ter am PC ein kontrastreiches HDR-Bild zusammenstellen.

Die Videofunktion

Die Full-HD-Videofunktion ist bei vielen Bridgekameras inzwischen Standard, einige Premiummodelle bieten sogar 4K. In diesem Zusammenhang sollten Kaufinteressierte zusĂ€tzlich darauf achten, dass die Kamera ĂŒber Stereo-Tonaufnahme verfĂŒgt, falls sie die Kamera hĂ€ufig fĂŒr Videos nutzen werden.

Wichtige Pflegetipps

FĂŒr ein möglichst langes Kameraleben ist die richtige Pflege wichtig, da ein achtloser Umgang zu Problemen und im schlimmsten Fall sogar zu BeschĂ€digungen fĂŒhren kann. Folgende Tipps und Hinweise rund um die Pflege einer Bridgekamera sind unerlĂ€sslich:

  1. Das KameragehĂ€use ist regelmĂ€ĂŸig von Staub und Schmutz zu befreien. Empfehlenswert ist hier ein leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch. Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden.
  2. Der im Akkufach angesammelte Staub oder auch Schmutz lÀsst sich mit einem Pinsel besonders vorsichtig entfernen.
  3. Verschmutzungen am Objektiv, Display und Sucher sollten vorsichtig mit einem Glas- oder Brillenputztuch gereinigt werden.
  4. Das offene Zoomobjektiv können Nutzer mit einem weichem Pinsel von Staub und Sandkörnern befreien.
  5. Eine Displayschutzfolie schĂŒtzt vor Kratzern.
  6. Wenn die Kamera nicht im Einsatz ist, sollten Nutzer sie im Idealfall geschĂŒtzt in einer Kameratasche aufbewahren.
Filter verwenden

Vorsatzlinsen fĂŒr das Objektiv gibt es in unterschiedlichen AusfĂŒhrungen, beispielsweise Pol-, UV-Skylight-, Grau- oder spezielle Effekt-Filter. Mit diesen Filtern lassen sich kreative Ergebnisse erzielen. So erscheinen Meer und Himmel mit einem Pol-Filter deutlich krĂ€ftiger und blauer, ein Grau-Filter erzeugt wiederum faszinierende Bilder von WasserlĂ€ufen. Neben ihrer fotografischen Funktion besitzen Filter den Vorteil, dass sie die Frontlinse vor Staub und Schmutz schĂŒtzen und es weniger schnell zu BeschĂ€digungen kommen kann. Wichtig fĂŒr die Auswahl eines passenden Filters ist immer der Objektivdurchmesser.

Tests von Bridgekameras

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Bridgekameras.

Viele Verbraucher sind verunsichert, wenn der Kauf eines neuen Produktes ansteht. Da die vollmundigen Werbeversprechen der Hersteller keine Auskunft zur wirklichen FunktionalitĂ€t geben, orientieren sich viele Kunden an den unabhĂ€ngigen Tests von Instituten wie ÖKO-TEST und Stiftung Warentest. Wenn die Testexperten einen Produkttest durchfĂŒhren und anschließend die Testergebnisse veröffentlichen, ruft dies regelmĂ€ĂŸig große Resonanz bei Presse und Verbrauchern hervor. TestprĂ€dikat und Testurteil sind auch fĂŒr die meisten Hersteller wichtig, weshalb sie eine gute Testnote hĂ€ufig explizit in der Werbung und auf der Produktverpackung erwĂ€hnen. Einige Testmagazine wie beispielsweise Chip oder Computer Bild fĂŒhren ebenfalls regelmĂ€ĂŸige Tests durch, die Kunden als Orientierung fĂŒr den Kauf eines Produktes dienen können.

Stiftung Warentest: Kameras im Test

Immer wieder testen die Experten der Stiftung Warentest unterschiedliche Kameramodelle und nehmen die Testergebnisse in die bestehende Datenbank auf. Hier können interessierte Verbraucher derzeit Testergebnisse in Bezug auf die Ausstattung, Details und BildqualitĂ€t fĂŒr insgesamt 571 Digitalkameras abrufen. Der Vorteil dieser Datenbank ist, dass jeder Nutzer die Suchkriterien individuell anpassen und somit die ganz persönlich beste Kamera finden kann. Mögliche Auswahlkriterien sind beispielsweise der mittlere Onlinepreis, die Bauart, der Zoomfaktor und Hersteller. Seit Januar 2019 wurden 22 Testmodelle neu in die Testdatenbank aufgenommen, darunter Modelle von Canon, Fujifilm, Olympus und Panasonic.

Bridgekameras im Test von Computer Bild

Computer Bild testet regelmĂ€ĂŸig Bridgekameras. Im Jahr 2019 veröffentlichte das Testmagazin einen aktuellen Test zu diesem Thema. Getestet wurden Modelle aus unterschiedlichen Preisklassen: Neben gĂŒnstigen Kameras wie der Nikon Coolpix B600 oder der Canon Powershot SX540 HS wurden auch Top-Bridgekameras wie die Panasonic Lumix FZ1000 II oder die Sony Cyber-shot RX10 III getestet. Alle Testmodelle können zusĂ€tzlich zu Fotos auch Videos in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) aufnehmen. Die teuerste Kamera im Test war die Sony Cyber-shot RX10, die mit der Testnote 2,1 (Gut) auf dem dritten Platz landete. Den zweiten Platz konnte sich die Panasonic Lumix DMC-FZ2000 mit der Testnote 2,0 (Gut) sicher. Testsieger wurde die Panasonic Lumix DC-FZ1000 II, ebenfalls mit dem Testurteil 2,0 (Gut).

Chip: Die besten Bridgekameras im Test

Das Computermagazin Chip aktualisiert regelmĂ€ĂŸig ihren Bridgekamera-Test und bietet eine Bestenliste mit zehn getesteten Modellen. Zu jeder im Ranking genannten Kamera können interessierte Verbraucher einen eingehenden Testbericht nachlesen und sich somit umfassend zur jeweiligen Bridgekamera informieren. Auf dem ersten Platz steht derzeit der Testsieger Panasonic Lumix DC-FZ1000 II mit einer Gesamtnote von 1,1 (Sehr gut). Hier ĂŒberzeugten im Test insbesondere die exzellente BildqualitĂ€t, die umfangreiche Ausstattung, das problemlose Handling und die gute Geschwindigkeit.