Babyphone mit Kamera

Die 7 besten Babyphones mit Kamera im Vergleich

ECO-Modus
Bewegungsmelder
Außenreichweite
Innenreichweite
Akkulaufzeit der Elterneinheit
Display
Ladestandsanzeige
Lautstärkenanzeige
Vibrationsalarm
Gegensprechfunktion
Nachtsichtfunktion
Nachtlicht
Sensor Raumtemperatur
Schlafliedfunktion
Zubehör
Handbuch
Akku inklusive
Vorteile

Babyphone mit Kamera-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Babyphone mit Kamera stellt eine sichtbare Verbindung zwischen Eltern und Kinderzimmer her, sodass sie den schlafenden Nachwuchs immer im Blick haben.
  • Abgesehen von reinen Audio-Babyphones gibt es Modelle mit eigenem Display und solche mit Kamera und WLAN-Übertragung (IP-Babycams).
  • Neben einem strahlungsarmen Betrieb sind für viele Eltern eine einfache Bedienbarkeit, eine hohe Reichweite und eine qualitativ ansprechende Bild- und Tonqualität wichtig.
  • Durch zusätzliche Features, etwa eine Temperatur- oder Atemüberwachung, lassen sich Babyphones funktional an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Alles unter Kontrolle

Sobald Säuglinge nicht mehr im Beistellbett direkt neben den Eltern schlafen, kommt ein Babyphone mit Kamera gelegen. Es ermöglicht weiterhin eine direkte Verbindung zur ständigen Kontrolle. Insofern gehört ein Babyphone (mit oder ohne Kamera) für die meisten Eltern zur Grundausstattung, um den Schlaf des Nachwuchses überwachen und gegebenenfalls beruhigend auf ihn einwirken zu können. Mit folgendem Beitrag wollen wir eine Orientierungshilfe im Funktionsdschungel der verschiedenen Ausführungen geben und die wichtigsten Kaufkriterien kompakt beleuchten.

Wie funktioniert ein Babyphone?

Unabhängig von der konkreten Beschaffenheit besteht ein Babyphone immer aus einem Sender, der Babyeinheit, und der Elterneinheit (mit oder ohne Display). Dabei kann es sich um ein integriertes Display oder ein Smartphone beziehungsweise ein anderes mobiles Endgerät handeln – je nachdem, auf welches Babyphone Eltern vertrauen.

Ein Mikrofon mit hoher Sensitivität überträgt alle Geräusche aus dem Kinderzimmer zuverlässig, wobei Eltern die Lautstärke selbst regulieren können. Eine Kamera mit Nachsichtfunktion sorgt dafür, dass das Kind auch aus der Ferne beobachtet werden kann. Eltern können dann entscheiden, ob ein Eingreifen erforderlich ist oder sich das Kind beispielsweise nur im Schlaf gedreht hat. Neben der reinen Babyüberwachung ermöglichen es weitere Funktionen, auch aus der Ferne beruhigend auf den Nachwuchs einzuwirken.

Was die Signalübertragung angeht, so arbeiten traditionelle Modelle mit der Funktechnologie (DECT, also „Digital Enhanced Cordless Telecommunications“). Durch die Möglichkeiten der Digitalisierung arbeiten neuere Varianten, (sogenannte smarte Babycams, mit einer WLAN-Übertragung. Wichtig ist, dass das Signal auch über eine bestimmte Reichweite in guter Qualität im Elternschlafzimmer ankommt.

Seit wann gibt es Babyphones?

Bei Babyphones handelt es sich um eine noch relativ junge technische Errungenschaft. Ihren Ursprung fanden sie in den USA. Modelle, die heutigen Standards nahekommen, sind seit Anfang der 80er Jahre erhältlich. Die eigentliche Funktechnik ist schon über 100 Jahre alt.

Ist ein Babyphone wirklich notwendig?

Im Alltag ergeben sich viele Gelegenheiten, die eine Überwachung des Babyschlafes erfordern. Ist während des Mittagsschlafes beispielsweise Hausarbeit zu erledigen, können Eltern auch in einer anderen Etage immer nah bei ihrem Nachwuchs sein. Das gilt auch, wenn Eltern abends Besuch haben und es etwas lauter wird. Das Babyphone mit Kamera zeigt zu jeder Zeit, ob der Nachwuchs schläft. Durch die hohe Reichweite moderner Geräte (bis zu 300 Meter) lassen sich selbst größere Distanzen flexibel überbrücken. Sogar bei einem kurzen Besuch der Nachbarn ist der Nachwuchs unter ständiger Kontrolle.

Welche Vorteile bietet ein Babyphone mit Kamera?

  • Live-Bild des Kindes, um stets die Schlafposition und das Wohlbefinden beurteilen zu können
  • Akustische Signale lassen sich durch das Bild sofort einordnen
  • Liefert auch im Dunklen scharfe Bilder (der Nachwuchs bemerkt davon nichts)
  • Zuverlässige Funktionsweise mit hoher Reichweite
  • Beruhigende Einflussnahme aus der Ferne möglich (etwa Gegensprechanlage, Einschlaflieder und Lichtprojektionen)
  • Mitunter gezielte Überwachungsmöglichkeit der Atmung im Falle medizinischer Notwendigkeit (zusätzliche Sensormatte notwendig)

Für wen eignet sich ein Babyphone mit Kamera?

Ein Babyphone mit Kamera eignet sich für alle Eltern, die mehr als nur akustische Signale aus dem Kinderzimmer hören wollen. Ohne ein Bild ist nicht immer einzuschätzen, ob ein Einschreiten wirklich erforderlich ist. Viele Säuglinge und Kleinkinder sind im Schlaf unruhig, ohne dabei aufzuwachen. Wer nur ein lautes Geräusch ohne Bild hört, eilt womöglich sofort zum Nachwuchs. Wer aber sieht, dass sich das Kind nur gedreht hat und dann ruhig weiterschläft, muss nicht unmittelbar eingreifen – es sei denn, die Bauchlage ist beim Schlafen noch nicht erwünscht, was in den ersten Lebensmonaten der Fall ist.

Der visuelle Input eröffnet Eltern zweifelsfrei mehr Möglichkeiten, das Schlafverhalten und Wohlbefinden des Nachwuchses beurteilen zu können. Das kann in einigen Fällen sogar medizinisch notwendig sein, wenn es eine entsprechende Vorgeschichte gibt. Als mögliche Präventivmaßnahme gegen den plötzlichen Kindstod kann eine integrierte Atemüberwachung für Eltern eine sehr sinnvolle Lösung sein. Mit zunehmender Mobilität schaffen es Säuglinge zwar irgendwann, sich auf den Bauch zu drehen. Gerade in den ersten Lebensmonaten empfehlen Experten jedoch die Rückenlage, sodass Eltern den Nachwuchs zurückdrehen können, wenn sie eine geänderte Position auf dem Bildschirm des Babyphones feststellen.

Gibt es eine Altersbegrenzung?

Die Verwendungsdauer ist individuell abzuwägen, abhängig von der Selbstständigkeit des Kindes und der Entfernung zum elterlichen Schlafzimmer. Die meisten Eltern setzen Babyphones bis zum dritten oder auch vierten Lebensjahr ein, wobei die Einsätze im voranschreitenden Alter eher sporadischer Natur sind.

Die verschiedenen Ausführungen

Grundsätzlich stehen Eltern mit Blick auf die anzuschaffende Grundausstattung vor der Frage, ob es ein Babyphone nur mit Ton oder auch mit Bild sein soll. Falls die Entscheidung auf ein Babyphone mit Kamera gefallen ist, stehen folgende Optionen zur Auswahl:

  • Funk-Babyphones mit eigenem Display
  • WLAN-Babyphones (mit Webcam und App als Beispiel)

Babyphones mit Kamera und eigenem Display

Mit einem solchen Babyphone erwerben Eltern eine funktionale Einheit, die sich beliebig in den betreffenden Zimmern platzieren lässt. Die Signale werden in der Regel mittels DECT-Standard per Funk an die Elterneinheit im Schlafzimmer übertragen. Da es sich um ein Komplett-System handelt, müssen Eltern bis auf die Aufstellung und die Konfiguration keine weiteren Komponenten kaufen, geschweige denn integrieren. Zu justieren ist vor allem die Lautstärke, mit der die akustischen Signale im elterlichen Schlafzimmer ankommen sollen. Auch die Helligkeit des Bildes lässt sich an die eigenen Wünsche anpassen, damit es im Schlafzimmer selbst nicht zu hell wird. Im Gegensatz zur im Folgenden vorgestellten Alternative bietet ein Babyphone mit eigenem Display folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile
  • Funktionale, sofort betriebsbereite Einheit
  • Kein WLAN-Empfang notwendig
  • Energiesparende und strahlungsarme Modi bei vielen Geräten
  • Mehr Optionen dank Zusatz-Features
Nachteile
  • Akkulaufzeit im normalen Betriebsmodus begrenzt
  • Fast keine alternativen Nutzungsmöglichkeiten
  • Reichweite und etwaige Störfaktoren geben Nutzungsrahmen vor

Babyphones mit Kamera und WLAN-Übertragung

Wer sich nicht für ein fertiges Set zur Babyüberwachung entscheiden kann oder will, dem stehen mit dieser Option flexible Möglichkeiten offen. Dabei lässt sich zum Teil auf vorhandene Technik zurückgreifen, sodass Eltern eine individuelle Überwachungslösung auch selbst bauen können.

Eltern finden im Handel vollständige Sets, die eine Webcam und eine Empfängereinheit mit Bildschirm enthalten. Die Datenübertragung geschieht bei diesen Modellen nicht mittels Funk, sondern via WLAN. Der Vorteil besteht darin, dass sich die Webcam auch anderweitig verwenden lässt. Wer ein solches Set nicht kaufen möchte, kann auch auf eine geeignete Kamera mit WIFI-Übertragung und das eigene Smartphone zurückgreifen.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Apps, mit denen sich das Smartphone als Elternteil eines Babyphones nutzen lässt. Diese eigenkonfigurierte Lösung dürfte aber nur etwas für den zeitweiligen Gebrauch sein, da das Smartphone in der Regel anderweitig in Gebrauch ist. Für die notwendige Video-Übertragung ließen sich ferner andere mobile Endgeräte wie ein Laptop oder ein Tablet nutzen. Die Frage ist dann nur, wo diese Geräte im Schlafzimmer aufgestellt werden sollen und wie hell sie selbst sind. Schließlich kann es nicht das Ziel sein, dass Eltern durch zu helles Licht selbst keinen Schlaf mehr finden.

Vorteile
  • Kamera lässt sich auch anderweitig nutzen
  • Kostenersparnis, wenn vorhandene Geräte zum Einsatz kommen
  • Individuelle Konfigurationsmöglichkeiten (mobile Endgeräte als Elterneinheit)
  • Übertragung via WLAN-Netz und nicht auf die beschränktere Funkreichweite
  • Weniger Strahlung im Betrieb
Nachteile
  • Privatsphäre gefährdet, sobald Router angreifbar ist
  • Im Falle des Eigenbaus fehlen Funktionen für Babyphones

Darauf kommt es beim Kauf an

Eltern kaufen ein Babyphone mit Kamera in erster Linie, da sie im Lebensalltag mehr Sicherheit genießen wollen. Entsprechend beschäftigen sich viele Eltern intensiv mit der Frage, welches Babyphone mit Kamera das richtige für sie ist. Die folgenden Kaufkriterien erweisen sich in der Praxis als zentral, wobei eine Gewichtung mit Blick auf die eigenen Ansprüche vorzunehmen ist.

Handhabung und Kontrollanzeigen

Ein einziger kurzer Blick muss zeigen, was mit dem Nachwuchs los ist. Generell sollte die Bedienoberfläche übersichtlich und intuitiv bedienbar sein. Eltern, die aus dem Schlaf gerissen werden, möchten sich mit Sicherheit nicht durch ein komplexes Menu quälen. Alles sollte sich mit einem Handgriff regeln lassen, damit es nicht zu unnötiger Aufregung kommt. Zudem sollte die Bedienoberfläche individuelle Anpassungsmöglichkeiten erlauben. Das betrifft vor allem die Lautstärke des Akustiksignals und die Helligkeit beziehungsweise den Kontrast des Bildschirms. Einige Geräte stellen den Geräuschpegel grafisch dar, was hilfreich ist, wenn sich die Lautstärke eher auf einem niedrigen Niveau befindet.

Der Funktionsumfang: Was soll das Babyphone mit Kamera können?

Nachtsicht und Gegensprechfunktion lassen sich mittlerweile als Standard voraussetzen. Abspielbare Melodien zum Einschlafen oder zur Beruhigung können für Eltern einen echten Mehrwert darstellen. Manche Babyphones können auch einen Sternenhimmel an die Decke projizieren. Da Säuglinge und Kleinkinder generell bei einer kühlen Raumtemperatur von etwa 18 Grad schlafen sollen, ist ein integrierter Temperatursensor mehr als nur eine nette Spielerei. Eine nutzbare Zoom-Funktion ist hilfreich, um einen ganz genauen Blick auf den Nachwuchs zu werfen. So lässt sich zum Beispiel die Frage beantworten, ob der Schnuller noch im Mund ist.

Zuverlässigkeit als qualitatives Muss

Egal, welche Funktionen das Babyphone aufweist und auf welchem Weg das Signal zu den Eltern übermittelt wird: Eine zuverlässige Funktionsweise müssen Eltern voraussetzen können. Denn was nützt ein Babyphone, wenn es nachts mehrmals seinen Dienst nicht erfüllt und Eltern so nichts mitkriegen lässt? Angesichts dessen ist ein Blick auf die Zusammenfassung der Tests zu Babyphones im Abschlusskapitel sicher ebenfalls hilfreich für die Kaufentscheidung.

Die Ton- und Bildqualität

Auch die Faktoren Bild- und Tonqualität gehören zur technischen Zuverlässigkeit. Die übermittelten Bilder müssen so gut sein, dass sie mehr Fragen beantworten als Zweifel aufkommen lassen. Auch das verbaute Mikrofon muss eine hohe Qualität aufweisen. Andernfalls kann es passieren, dass Eltern aufgrund eines nervigen Hintergrundrauschens schlaflose Nächte verbringen – und das, obwohl der Nachwuchs ruhig schläft.

Bildschirmgröße prüfen: Alles im Blick?

Ein kleines, aber durchaus wichtiges Detail stellt die Bildschirmgröße dar. Eltern sollten sich vergewissern, dass diese ausreicht, um sich gegebenenfalls aus einer größeren Entfernung mit einem Blick ein Bild von der Situation machen zu können. Dabei spielt es natürlich eine Rolle, wo das Elternteil später aufgestellt werden soll. Das sollten Eltern bei der Auswahl der Bildschirmgröße bereits berücksichtigen. Generell weisen die meisten Babyphones Bildschirmgrößen zwischen 2 und 3,5 Zoll ein. Wer mit WLAN-Übertragung ein eigenes Endgerät einbindet, kann einen wesentlich größeren Bildschirm nutzen.

Die Modi: Geringe Strahlenbelastung im Betrieb und Akkuschonung

Idealweise macht der Hersteller Angaben zu diesem Aspekt oder er bietet einen sogenannten Eco-Modus an, mit dem sich die Strahlenbelastung auf ein Minimum reduzieren lässt. Durch strenge Vorgaben und Tests ist davon auszugehen, dass relevante Höchstwerte eingehalten werden und es selbst im Falle einer langfristigen Nutzung nicht zu Gesundheitsbedenken kommt.

Die Reichweite

Ein Blick in die Herstellerangaben zeigt, dass die meisten Babyphones mit Kamera eine Reichweite von 200 bis 300 Metern aufweisen. Das sollte reichen, um sich frei im Haus oder Garten zu bewegen. Zu prüfen ist dann vor Ort, ob es bauliche Hindernisse gibt, die das Funksignal empfindlich stören können. Generell ist die Reichweite moderner Babyphones für fast alle Einsatzgebiete absolut ausreichend. Lösungen mit WLAN-Übertragung eröffnen grundsätzlich eine größere Reichweite.

Lange Akkulaufzeit zur Erhöhung der Flexibilität

Wer das Babyphone unabhängig von einer Stromquelle nutzen möchte oder muss, sollte die Angaben zur Akkulaufzeit prüfen. Die Komponente mit der Kamera wird in aller Regel mit Strom betrieben, die Elterneinheit weist dagegen oft einen Akkubetrieb auf. Zu bedenken ist, dass sich der Betriebsmodus deutlich auf die Akkulaufzeit auswirken kann. Die Helligkeit des Displays spielt ebenfalls eine nicht unwesentliche Rolle. Zu Beginn sollten Eltern testen, wie lange die Akkulaufzeit wirklich ist. Schließlich wäre nichts ärgerlicher als ein Babyphone, das nachts seinen Dienst einstellt oder mit einem lauten Piepton anzeigt, dass sich der Akku dem Ende neigt.

Zusätzliche Features

Wer sich für zusätzliche Features wie ein Schlummerlicht, Einschlaflieder oder eine Feuchtigkeitsanzeige entscheidet, genießt den Vorteil, zu einem späteren Zeitpunkt keine weiteren Geräte für diese Funktionen aufstellen zu müssen. Sofern es eine entsprechende medizinische Indikation gibt, kann ein Babyphone mit Kamera auch zur Überwachung der Atmung dienen. Zum Einsatz kommt dann eine spezielle Sensormatte im Bett, um eine noch größere Datenbasis nutzen zu können. Ein Bewegungssensor ist vor allem für mobile Kleinkinder sinnvoll, die nachts waghalsige Klettermanöver unternehmen.

Pflegetipps und Hinweise zur Anwendung

Es liegt auf der Hand, dass Kamera und Elterneinheit empfindliche Technik beinhalten. Daher sind Stürze zu vermeiden, um die Komponenten des Babyphones nicht zu beschädigen. In präventiver Hinsicht kommt dem Standort eine wichtige Bedeutung zu: Das Babyphone sollte sicher stehen und außerhalb der Reichweite von Kleinkindern sein. Zu prüfen ist, ob der Hersteller Befestigungsmöglichkeiten vorsieht.

Erfahrungsgemäß erweist sich vor allem der Akku von Babyphones als pflegebedürftig. Eltern sollten in jedem Fall die diesbezüglichen Vorgaben des Herstellers beachten. In der Regel sollte der Akku vor dem ersten Betrieb vollständig aufgeladen sein. Vor dem Wiederaufladen muss der Akku nicht vollständig entleert werden. Das kann sich sogar negativ auf die Lebensdauer des Akkus auswirken. In keinem Fall sollte der Akku im Betrieb ständig am Strom hängen, da er ansonsten irgendwann ohne Stromquelle nicht mehr zuverlässig funktioniert.

Hohe Temperaturen sind generell für solch empfindliche Technik zu vermeiden. Im Freien oder im Urlaub sollte das Babyphone keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Auch übermäßige Feuchtigkeit in der Luft kann die Funktion dauerhaft negativ beeinflussen. Das Badezimmer ist angesichts dessen nicht der richtige Ort, um ein Babyphone bei Nichtgebrauch zu lagern. Ein trockener und lichtgeschützter Ablageort ist perfekt.

So stellen Eltern das Babyphone mit Kamera richtig auf

Wenn Eltern das Babyphone aufstellen, haben sie für gewöhnlich zwei Anliegen:

  1. Ein optimales Bild von ihrem Kind sehen
  2. Mögliche Strahlung so weit wie möglich vom Kind fernhalten

Daher empfehlen Experten, einen Mindestabstand von einem Meter einzuhalten. So ist auch gewährleistet, dass mobilere Kleinkinder die Kamera nicht erreichen. Um die potenzielle Strahlenbelastung zu minimieren, ist der Akkubetrieb eindeutig vorzuziehen. Falls vorhanden, sollten sich Eltern im Betrieb für den Eco-Modus entscheiden. So lässt sich die Akkulaufzeit verlängern und gleichzeitig sinkt die Strahlenbelastung merklich. Im Eco-Modus überträgt ein Babyphone nur Geräusche, die ein gewisses Level erreichen. Durch das zusätzliche Bild können Eltern die Lage ohnehin immer ganzheitlich beurteilen.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Babyphones mit Kamera nicht selbst getestet.

Der Sicherheitsaspekt ist für Eltern von Natur aus von größter Bedeutung. Die folgende Zusammenfassung von Testergebnissen für Babyphones kann daher einen wichtigen Beitrag leisten, das richtige Modell mit Kamera für sich zu finden.

Anfang 2018 nahm die Stiftung Warentest insgesamt 17 Babyphones (klassische Modelle mit und ohne Bild sowie smarte Babyphones) unter die Lupe. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass zwei Geräte mit dem Testprädikat „Gut“ ausgezeichnet wurden.

Beim Testsieger Philips Avent SCD585 handelt es sich um ein Babyphone ohne Bildübertragung. Testsieger im Bereich der Babyphones mit Bildübertragung ist das Modell Philips Avent SCD 630/26 mit der Testtnote 2,6. Im Bereich der smarten Babyphones setzte sich das Modell SCD 870 ebenfalls von Philips mit der Testnote 2,6 durch.

Insgesamt merkten die Tester an, dass sich alle Modelle recht leicht beziehungsweise intuitiv bedienen lassen. Bei den Modellen mit Bildübertragung machten die Tester Abstriche bei der Qualität der Bildübertragung. Bei der getesteten Babywebcam stellte die Stiftung Warentest fest, dass sich im Vergleich zur bewährten Funktechnologie eine größere Reichweite nutzen lässt. Das kann aber zulasten der Sicherheit gehen, wenn das WLAN-Netz nicht ausreichend geschützt ist. Bei der WLAN-Übertragung erweist sich der Schutz der Privatsphäre als komplexe technische Herausforderung. Eine gute Nachricht für Eltern dürfte sein, dass kein Gerät im Test durch eine zu hohe Strahlungsintensität negativ aufgefallen wäre. Die geltenden Grenzwerte sind im Test deutlich unterschritten worden.

Wer dieses Thema vertiefen möchte, kann einen Blick auf die Ausgabe von ÖKO-TEST von Anfang 2018 werfen. In diesem Test wurden 14 Babyphones mit Blick auf die elektromagnetische Strahlungsemission näher untersucht. Die Tester kommen zu dem Schluss, dass 10 der 14 Geräte unnötig viele Strahlen absondern. Als Testsieger mit dem Prädikat „Sehr gut“ ging der Geräusch- und Bewegungsmelder Angelcare (AC 403-D) hervor. Hierbei handelt es sich um ein Babyphone ohne Bildübertragung. Der Test legt nahe, dass der Abstand der Kameraeinheit zum Kind so groß wie möglich sein sollte. Nach Möglichkeit ist der Batteriebetrieb zu bevorzugen. Letztlich ist darauf hinzuweisen, dass die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen Körper noch nicht abschließend untersucht werden konnten.


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