Babyphone mit Kamera

Die 7 besten Babyphones mit Kamera im Vergleich

ECO-Modus
Außenreichweite
Innenreichweite
Akkulaufzeit Elterneinheit
Display
Vibrationsalarm
Gegensprechfunktion
Nachtsichtfunktion
Nachtlicht
Sensor Raumtemperatur
Schlafliedfunktion
Zubehör
Akku inklusive
Vorteile

Babyphone mit Kamera-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Ein Babyphone mit Kamera stellt eine sichtbare Verbindung zwischen Eltern und Kinderzimmer her, sodass sie den schlafenden Nachwuchs immer im Blick haben.
  • Abgesehen von reinen Audio-Babyphones gibt es Modelle mit eigenem Display und solche mit Kamera und WLAN-√úbertragung (IP-Babycams).
  • Neben einem strahlungsarmen Betrieb sind f√ľr viele Eltern eine einfache Bedienbarkeit, eine hohe Reichweite und eine qualitativ ansprechende Bild- und Tonqualit√§t wichtig.
  • Durch zus√§tzliche Features, etwa eine Temperatur- oder Atem√ľberwachung, lassen sich Babyphones funktional an die eigenen Bed√ľrfnisse anpassen.

Alles unter Kontrolle

Sobald S√§uglinge nicht mehr im Beistellbett direkt neben den Eltern schlafen, kommt ein Babyphone mit Kamera gelegen. Es erm√∂glicht weiterhin eine direkte Verbindung zur st√§ndigen Kontrolle. Insofern geh√∂rt ein Babyphone (mit oder ohne Kamera) f√ľr die meisten Eltern zur Grundausstattung, um den Schlaf des Nachwuchses √ľberwachen und gegebenenfalls beruhigend auf ihn einwirken zu k√∂nnen. Mit folgendem Beitrag wollen wir eine Orientierungshilfe im Funktionsdschungel der verschiedenen Ausf√ľhrungen geben und die wichtigsten Kaufkriterien kompakt beleuchten.

Wie funktioniert ein Babyphone?

Unabh√§ngig von der konkreten Beschaffenheit besteht ein Babyphone immer aus einem Sender, der Babyeinheit, und der Elterneinheit (mit oder ohne Display). Dabei kann es sich um ein integriertes Display oder ein Smartphone beziehungsweise ein anderes mobiles Endger√§t handeln ‚Äď je nachdem, auf welches Babyphone Eltern vertrauen.

Ein Mikrofon mit hoher Sensitivit√§t √ľbertr√§gt alle Ger√§usche aus dem Kinderzimmer zuverl√§ssig, wobei Eltern die Lautst√§rke selbst regulieren k√∂nnen. Eine Kamera mit Nachsichtfunktion sorgt daf√ľr, dass das Kind auch aus der Ferne beobachtet werden kann. Eltern k√∂nnen dann entscheiden, ob ein Eingreifen erforderlich ist oder sich das Kind beispielsweise nur im Schlaf gedreht hat. Neben der reinen Baby√ľberwachung erm√∂glichen es weitere Funktionen, auch aus der Ferne beruhigend auf den Nachwuchs einzuwirken.

Was die Signal√ľbertragung angeht, so arbeiten traditionelle Modelle mit der Funktechnologie (DECT, also ‚ÄěDigital Enhanced Cordless Telecommunications‚Äú). Durch die M√∂glichkeiten der Digitalisierung arbeiten neuere Varianten, (sogenannte smarte Babycams, mit einer WLAN-√úbertragung. Wichtig ist, dass das Signal auch √ľber eine bestimmte Reichweite in guter Qualit√§t im Elternschlafzimmer ankommt.

Seit wann gibt es Babyphones?

Bei Babyphones handelt es sich um eine noch relativ junge technische Errungenschaft. Ihren Ursprung fanden sie in den USA. Modelle, die heutigen Standards nahekommen, sind seit Anfang der 80er Jahre erh√§ltlich. Die eigentliche Funktechnik ist schon √ľber 100 Jahre alt.

Ist ein Babyphone wirklich notwendig?

Im Alltag ergeben sich viele Gelegenheiten, die eine √úberwachung des Babyschlafes erfordern. Ist w√§hrend des Mittagsschlafes beispielsweise Hausarbeit zu erledigen, k√∂nnen Eltern auch in einer anderen Etage immer nah bei ihrem Nachwuchs sein. Das gilt auch, wenn Eltern abends Besuch haben und es etwas lauter wird. Das Babyphone mit Kamera zeigt zu jeder Zeit, ob der Nachwuchs schl√§ft. Durch die hohe Reichweite moderner Ger√§te (bis zu 300 Meter) lassen sich selbst gr√∂√üere Distanzen flexibel √ľberbr√ľcken. Sogar bei einem kurzen Besuch der Nachbarn ist der Nachwuchs unter st√§ndiger Kontrolle.

Welche Vorteile bietet ein Babyphone mit Kamera?

  • Live-Bild des Kindes, um stets die Schlafposition und das Wohlbefinden beurteilen zu k√∂nnen
  • Akustische Signale lassen sich durch das Bild sofort einordnen
  • Liefert auch im Dunklen scharfe Bilder (der Nachwuchs bemerkt davon nichts)
  • Zuverl√§ssige Funktionsweise mit hoher Reichweite
  • Beruhigende Einflussnahme aus der Ferne m√∂glich (etwa Gegensprechanlage, Einschlaflieder und Lichtprojektionen)
  • Mitunter gezielte √úberwachungsm√∂glichkeit der Atmung im Falle medizinischer Notwendigkeit (zus√§tzliche Sensormatte notwendig)

F√ľr wen eignet sich ein Babyphone mit Kamera?

Ein Babyphone mit Kamera eignet sich f√ľr alle Eltern, die mehr als nur akustische Signale aus dem Kinderzimmer h√∂ren wollen. Ohne ein Bild ist nicht immer einzusch√§tzen, ob ein Einschreiten wirklich erforderlich ist. Viele S√§uglinge und Kleinkinder sind im Schlaf unruhig, ohne dabei aufzuwachen. Wer nur ein lautes Ger√§usch ohne Bild h√∂rt, eilt wom√∂glich sofort zum Nachwuchs. Wer aber sieht, dass sich das Kind nur gedreht hat und dann ruhig weiterschl√§ft, muss nicht unmittelbar eingreifen ‚Äď es sei denn, die Bauchlage ist beim Schlafen noch nicht erw√ľnscht, was in den ersten Lebensmonaten der Fall ist.

Der visuelle Input er√∂ffnet Eltern zweifelsfrei mehr M√∂glichkeiten, das Schlafverhalten und Wohlbefinden des Nachwuchses beurteilen zu k√∂nnen. Das kann in einigen F√§llen sogar medizinisch notwendig sein, wenn es eine entsprechende Vorgeschichte gibt. Als m√∂gliche Pr√§ventivma√ünahme gegen den pl√∂tzlichen Kindstod kann eine integrierte Atem√ľberwachung f√ľr Eltern eine sehr sinnvolle L√∂sung sein. Mit zunehmender Mobilit√§t schaffen es S√§uglinge zwar irgendwann, sich auf den Bauch zu drehen. Gerade in den ersten Lebensmonaten empfehlen Experten jedoch die R√ľckenlage, sodass Eltern den Nachwuchs zur√ľckdrehen k√∂nnen, wenn sie eine ge√§nderte Position auf dem Bildschirm des Babyphones feststellen.

Gibt es eine Altersbegrenzung?

Die Verwendungsdauer ist individuell abzuwägen, abhängig von der Selbstständigkeit des Kindes und der Entfernung zum elterlichen Schlafzimmer. Die meisten Eltern setzen Babyphones bis zum dritten oder auch vierten Lebensjahr ein, wobei die Einsätze im voranschreitenden Alter eher sporadischer Natur sind.

Die verschiedenen Ausf√ľhrungen

Grundsätzlich stehen Eltern mit Blick auf die anzuschaffende Grundausstattung vor der Frage, ob es ein Babyphone nur mit Ton oder auch mit Bild sein soll. Falls die Entscheidung auf ein Babyphone mit Kamera gefallen ist, stehen folgende Optionen zur Auswahl:

  • Funk-Babyphones mit eigenem Display
  • WLAN-Babyphones (mit Webcam und App als Beispiel)

Babyphones mit Kamera und eigenem Display

Mit einem solchen Babyphone erwerben Eltern eine funktionale Einheit, die sich beliebig in den betreffenden Zimmern platzieren l√§sst. Die Signale werden in der Regel mittels DECT-Standard per Funk an die Elterneinheit im Schlafzimmer √ľbertragen. Da es sich um ein Komplett-System handelt, m√ľssen Eltern bis auf die Aufstellung und die Konfiguration keine weiteren Komponenten kaufen, geschweige denn integrieren. Zu justieren ist vor allem die Lautst√§rke, mit der die akustischen Signale im elterlichen Schlafzimmer ankommen sollen. Auch die Helligkeit des Bildes l√§sst sich an die eigenen W√ľnsche anpassen, damit es im Schlafzimmer selbst nicht zu hell wird. Im Gegensatz zur im Folgenden vorgestellten Alternative bietet ein Babyphone mit eigenem Display folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile
  • Funktionale, sofort betriebsbereite Einheit
  • Kein WLAN-Empfang notwendig
  • Energiesparende und strahlungsarme Modi bei vielen Ger√§ten
  • Mehr Optionen dank Zusatz-Features
Nachteile
  • Akkulaufzeit im normalen Betriebsmodus begrenzt
  • Fast keine alternativen Nutzungsm√∂glichkeiten
  • Reichweite und etwaige St√∂rfaktoren geben Nutzungsrahmen vor

Babyphones mit Kamera und WLAN-√úbertragung

Wer sich nicht f√ľr ein fertiges Set zur Baby√ľberwachung entscheiden kann oder will, dem stehen mit dieser Option flexible M√∂glichkeiten offen. Dabei l√§sst sich zum Teil auf vorhandene Technik zur√ľckgreifen, sodass Eltern eine individuelle √úberwachungsl√∂sung auch selbst bauen k√∂nnen.

Eltern finden im Handel vollst√§ndige Sets, die eine Webcam und eine Empf√§ngereinheit mit Bildschirm enthalten. Die Daten√ľbertragung geschieht bei diesen Modellen nicht mittels Funk, sondern via WLAN. Der Vorteil besteht darin, dass sich die Webcam auch anderweitig verwenden l√§sst. Wer ein solches Set nicht kaufen m√∂chte, kann auch auf eine geeignete Kamera mit WIFI-√úbertragung und das eigene Smartphone zur√ľckgreifen.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Apps, mit denen sich das Smartphone als Elternteil eines Babyphones nutzen l√§sst. Diese eigenkonfigurierte L√∂sung d√ľrfte aber nur etwas f√ľr den zeitweiligen Gebrauch sein, da das Smartphone in der Regel anderweitig in Gebrauch ist. F√ľr die notwendige Video-√úbertragung lie√üen sich ferner andere mobile Endger√§te wie ein Laptop oder ein Tablet nutzen. Die Frage ist dann nur, wo diese Ger√§te im Schlafzimmer aufgestellt werden sollen und wie hell sie selbst sind. Schlie√ülich kann es nicht das Ziel sein, dass Eltern durch zu helles Licht selbst keinen Schlaf mehr finden.

Vorteile
  • Kamera l√§sst sich auch anderweitig nutzen
  • Kostenersparnis, wenn vorhandene Ger√§te zum Einsatz kommen
  • Individuelle Konfigurationsm√∂glichkeiten (mobile Endger√§te als Elterneinheit)
  • √úbertragung via WLAN-Netz und nicht auf die beschr√§nktere Funkreichweite
  • Weniger Strahlung im Betrieb
Nachteile
  • Privatsph√§re gef√§hrdet, sobald Router angreifbar ist
  • Im Falle des Eigenbaus fehlen Funktionen f√ľr Babyphones

Darauf kommt es beim Kauf an

Eltern kaufen ein Babyphone mit Kamera in erster Linie, da sie im Lebensalltag mehr Sicherheit genie√üen wollen. Entsprechend besch√§ftigen sich viele Eltern intensiv mit der Frage, welches Babyphone mit Kamera das richtige f√ľr sie ist. Die folgenden Kaufkriterien erweisen sich in der Praxis als zentral, wobei eine Gewichtung mit Blick auf die eigenen Anspr√ľche vorzunehmen ist.

Handhabung und Kontrollanzeigen

Ein einziger kurzer Blick muss zeigen, was mit dem Nachwuchs los ist. Generell sollte die Bedienoberfl√§che √ľbersichtlich und intuitiv bedienbar sein. Eltern, die aus dem Schlaf gerissen werden, m√∂chten sich mit Sicherheit nicht durch ein komplexes Menu qu√§len. Alles sollte sich mit einem Handgriff regeln lassen, damit es nicht zu unn√∂tiger Aufregung kommt. Zudem sollte die Bedienoberfl√§che individuelle Anpassungsm√∂glichkeiten erlauben. Das betrifft vor allem die Lautst√§rke des Akustiksignals und die Helligkeit beziehungsweise den Kontrast des Bildschirms. Einige Ger√§te stellen den Ger√§uschpegel grafisch dar, was hilfreich ist, wenn sich die Lautst√§rke eher auf einem niedrigen Niveau befindet.

Der Funktionsumfang: Was soll das Babyphone mit Kamera können?

Nachtsicht und Gegensprechfunktion lassen sich mittlerweile als Standard voraussetzen. Abspielbare Melodien zum Einschlafen oder zur Beruhigung k√∂nnen f√ľr Eltern einen echten Mehrwert darstellen. Manche Babyphones k√∂nnen auch einen Sternenhimmel an die Decke projizieren. Da S√§uglinge und Kleinkinder generell bei einer k√ľhlen Raumtemperatur von etwa 18 Grad schlafen sollen, ist ein integrierter Temperatursensor mehr als nur eine nette Spielerei. Eine nutzbare Zoom-Funktion ist hilfreich, um einen ganz genauen Blick auf den Nachwuchs zu werfen. So l√§sst sich zum Beispiel die Frage beantworten, ob der Schnuller noch im Mund ist.

Zuverlässigkeit als qualitatives Muss

Egal, welche Funktionen das Babyphone aufweist und auf welchem Weg das Signal zu den Eltern √ľbermittelt wird: Eine zuverl√§ssige Funktionsweise m√ľssen Eltern voraussetzen k√∂nnen. Denn was n√ľtzt ein Babyphone, wenn es nachts mehrmals seinen Dienst nicht erf√ľllt und Eltern so nichts mitkriegen l√§sst? Angesichts dessen ist ein Blick auf die Zusammenfassung der Tests zu Babyphones im Abschlusskapitel sicher ebenfalls hilfreich f√ľr die Kaufentscheidung.

Die Ton- und Bildqualität

Auch die Faktoren Bild- und Tonqualit√§t geh√∂ren zur technischen Zuverl√§ssigkeit. Die √ľbermittelten Bilder m√ľssen so gut sein, dass sie mehr Fragen beantworten als Zweifel aufkommen lassen. Auch das verbaute Mikrofon muss eine hohe Qualit√§t aufweisen. Andernfalls kann es passieren, dass Eltern aufgrund eines nervigen Hintergrundrauschens schlaflose N√§chte verbringen ‚Äď und das, obwohl der Nachwuchs ruhig schl√§ft.

Bildschirmgr√∂√üe pr√ľfen: Alles im Blick?

Ein kleines, aber durchaus wichtiges Detail stellt die Bildschirmgr√∂√üe dar. Eltern sollten sich vergewissern, dass diese ausreicht, um sich gegebenenfalls aus einer gr√∂√üeren Entfernung mit einem Blick ein Bild von der Situation machen zu k√∂nnen. Dabei spielt es nat√ľrlich eine Rolle, wo das Elternteil sp√§ter aufgestellt werden soll. Das sollten Eltern bei der Auswahl der Bildschirmgr√∂√üe bereits ber√ľcksichtigen. Generell weisen die meisten Babyphones Bildschirmgr√∂√üen zwischen 2 und 3,5 Zoll ein. Wer mit WLAN-√úbertragung ein eigenes Endger√§t einbindet, kann einen wesentlich gr√∂√üeren Bildschirm nutzen.

Die Modi: Geringe Strahlenbelastung im Betrieb und Akkuschonung

Idealweise macht der Hersteller Angaben zu diesem Aspekt oder er bietet einen sogenannten Eco-Modus an, mit dem sich die Strahlenbelastung auf ein Minimum reduzieren lässt. Durch strenge Vorgaben und Tests ist davon auszugehen, dass relevante Höchstwerte eingehalten werden und es selbst im Falle einer langfristigen Nutzung nicht zu Gesundheitsbedenken kommt.

Die Reichweite

Ein Blick in die Herstellerangaben zeigt, dass die meisten Babyphones mit Kamera eine Reichweite von 200 bis 300 Metern aufweisen. Das sollte reichen, um sich frei im Haus oder Garten zu bewegen. Zu pr√ľfen ist dann vor Ort, ob es bauliche Hindernisse gibt, die das Funksignal empfindlich st√∂ren k√∂nnen. Generell ist die Reichweite moderner Babyphones f√ľr fast alle Einsatzgebiete absolut ausreichend. L√∂sungen mit WLAN-√úbertragung er√∂ffnen grunds√§tzlich eine gr√∂√üere Reichweite.

Lange Akkulaufzeit zur Erhöhung der Flexibilität

Wer das Babyphone unabh√§ngig von einer Stromquelle nutzen m√∂chte oder muss, sollte die Angaben zur Akkulaufzeit pr√ľfen. Die Komponente mit der Kamera wird in aller Regel mit Strom betrieben, die Elterneinheit weist dagegen oft einen Akkubetrieb auf. Zu bedenken ist, dass sich der Betriebsmodus deutlich auf die Akkulaufzeit auswirken kann. Die Helligkeit des Displays spielt ebenfalls eine nicht unwesentliche Rolle. Zu Beginn sollten Eltern testen, wie lange die Akkulaufzeit wirklich ist. Schlie√ülich w√§re nichts √§rgerlicher als ein Babyphone, das nachts seinen Dienst einstellt oder mit einem lauten Piepton anzeigt, dass sich der Akku dem Ende neigt.

Zusätzliche Features

Wer sich f√ľr zus√§tzliche Features wie ein Schlummerlicht, Einschlaflieder oder eine Feuchtigkeitsanzeige entscheidet, genie√üt den Vorteil, zu einem sp√§teren Zeitpunkt keine weiteren Ger√§te f√ľr diese Funktionen aufstellen zu m√ľssen. Sofern es eine entsprechende medizinische Indikation gibt, kann ein Babyphone mit Kamera auch zur √úberwachung der Atmung dienen. Zum Einsatz kommt dann eine spezielle Sensormatte im Bett, um eine noch gr√∂√üere Datenbasis nutzen zu k√∂nnen. Ein Bewegungssensor ist vor allem f√ľr mobile Kleinkinder sinnvoll, die nachts waghalsige Kletterman√∂ver unternehmen.

Pflegetipps und Hinweise zur Anwendung

Es liegt auf der Hand, dass Kamera und Elterneinheit empfindliche Technik beinhalten. Daher sind St√ľrze zu vermeiden, um die Komponenten des Babyphones nicht zu besch√§digen. In pr√§ventiver Hinsicht kommt dem Standort eine wichtige Bedeutung zu: Das Babyphone sollte sicher stehen und au√üerhalb der Reichweite von Kleinkindern sein. Zu pr√ľfen ist, ob der Hersteller Befestigungsm√∂glichkeiten vorsieht.

Erfahrungsgem√§√ü erweist sich vor allem der Akku von Babyphones als pflegebed√ľrftig. Eltern sollten in jedem Fall die diesbez√ľglichen Vorgaben des Herstellers beachten. In der Regel sollte der Akku vor dem ersten Betrieb vollst√§ndig aufgeladen sein. Vor dem Wiederaufladen muss der Akku nicht vollst√§ndig entleert werden. Das kann sich sogar negativ auf die Lebensdauer des Akkus auswirken. In keinem Fall sollte der Akku im Betrieb st√§ndig am Strom h√§ngen, da er ansonsten irgendwann ohne Stromquelle nicht mehr zuverl√§ssig funktioniert.

Hohe Temperaturen sind generell f√ľr solch empfindliche Technik zu vermeiden. Im Freien oder im Urlaub sollte das Babyphone keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Auch √ľberm√§√üige Feuchtigkeit in der Luft kann die Funktion dauerhaft negativ beeinflussen. Das Badezimmer ist angesichts dessen nicht der richtige Ort, um ein Babyphone bei Nichtgebrauch zu lagern. Ein trockener und lichtgesch√ľtzter Ablageort ist perfekt.

So stellen Eltern das Babyphone mit Kamera richtig auf

Wenn Eltern das Babyphone aufstellen, haben sie f√ľr gew√∂hnlich zwei Anliegen:

  1. Ein optimales Bild von ihrem Kind sehen
  2. Mögliche Strahlung so weit wie möglich vom Kind fernhalten

Daher empfehlen Experten, einen Mindestabstand von einem Meter einzuhalten. So ist auch gew√§hrleistet, dass mobilere Kleinkinder die Kamera nicht erreichen. Um die potenzielle Strahlenbelastung zu minimieren, ist der Akkubetrieb eindeutig vorzuziehen. Falls vorhanden, sollten sich Eltern im Betrieb f√ľr den Eco-Modus entscheiden. So l√§sst sich die Akkulaufzeit verl√§ngern und gleichzeitig sinkt die Strahlenbelastung merklich. Im Eco-Modus √ľbertr√§gt ein Babyphone nur Ger√§usche, die ein gewisses Level erreichen. Durch das zus√§tzliche Bild k√∂nnen Eltern die Lage ohnehin immer ganzheitlich beurteilen.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Babyphones mit Kamera. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Der Sicherheitsaspekt ist f√ľr Eltern von Natur aus von gr√∂√üter Bedeutung. Die folgende Zusammenfassung von Testergebnissen f√ľr Babyphones kann daher einen wichtigen Beitrag leisten, das richtige Modell mit Kamera f√ľr sich zu finden.

Anfang 2018 nahm die Stiftung Warentest insgesamt 17 Babyphones (klassische Modelle mit und ohne Bild sowie smarte Babyphones) unter die Lupe. Zusammenfassend l√§sst sich festhalten, dass zwei Ger√§te mit dem Testpr√§dikat ‚ÄěGut‚Äú ausgezeichnet wurden.

Beim Testsieger Philips Avent SCD585 handelt es sich um ein Babyphone ohne Bild√ľbertragung. Testsieger im Bereich der Babyphones mit Bild√ľbertragung ist das Modell Philips Avent SCD 630/26 mit der Testtnote 2,6. Im Bereich der smarten Babyphones setzte sich das Modell SCD 870 ebenfalls von Philips mit der Testnote 2,6 durch.

Insgesamt merkten die Tester an, dass sich alle Modelle recht leicht beziehungsweise intuitiv bedienen lassen. Bei den Modellen mit Bild√ľbertragung machten die Tester Abstriche bei der Qualit√§t der Bild√ľbertragung. Bei der getesteten Babywebcam stellte die Stiftung Warentest fest, dass sich im Vergleich zur bew√§hrten Funktechnologie eine gr√∂√üere Reichweite nutzen l√§sst. Das kann aber zulasten der Sicherheit gehen, wenn das WLAN-Netz nicht ausreichend gesch√ľtzt ist. Bei der WLAN-√úbertragung erweist sich der Schutz der Privatsph√§re als komplexe technische Herausforderung. Eine gute Nachricht f√ľr Eltern d√ľrfte sein, dass kein Ger√§t im Test durch eine zu hohe Strahlungsintensit√§t negativ aufgefallen w√§re. Die geltenden Grenzwerte sind im Test deutlich unterschritten worden.

Wer dieses Thema vertiefen m√∂chte, kann einen Blick auf die Ausgabe von √ĖKO-TEST von Anfang 2018 werfen. In diesem Test wurden 14 Babyphones mit Blick auf die elektromagnetische Strahlungsemission n√§her untersucht. Die Tester kommen zu dem Schluss, dass 10 der 14 Ger√§te unn√∂tig viele Strahlen absondern. Als Testsieger mit dem Pr√§dikat ‚ÄěSehr gut‚Äú ging der Ger√§usch- und Bewegungsmelder Angelcare (AC 403-D) hervor. Hierbei handelt es sich um ein Babyphone ohne Bild√ľbertragung. Der Test legt nahe, dass der Abstand der Kameraeinheit zum Kind so gro√ü wie m√∂glich sein sollte. Nach M√∂glichkeit ist der Batteriebetrieb zu bevorzugen. Letztlich ist darauf hinzuweisen, dass die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen K√∂rper noch nicht abschlie√üend untersucht werden konnten.