Dachbox

Die 7 besten Dachboxen im Vergleich

Produktdetails
Maße
Volumen
Gewicht
Belastbarkeit maximal
TÜV-geprĂŒft

Dachbox-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Die Dachbox beziehungsweise der Dachkoffer erweitert den Stauraum des Autos fĂŒr GepĂ€ck, SportausrĂŒstung oder EinkĂ€ufe.
  • Die Box hat einige Vorteile gegenĂŒber einem AnhĂ€nger: ParkplĂ€tze sind einfacher zu finden, lĂ€stiges Rangieren entfĂ€llt und es wird keine extra Fahrerlaubnis benötigt.
  • Dachkoffer unterscheiden sich nicht nur in LĂ€nge, Breite und Volumen, sondern auch im Material. Es gibt auch Softboxen aus kunststoffhaltigem Gewebe.
  • Fahrer mĂŒssen sich auf ein geĂ€ndertes FahrgefĂŒhl einstellen: Das Auto ist schwerer, hat eine grĂ¶ĂŸere SeitenflĂ€che und einen höheren Spritverbrauch.
  • Ob Dachreling, Regenrinne oder T-Nut-Schiene – je nach Autodach werden die Dachboxen auf verschiedene Weise befestigt.

Mehr Stauraum dank Dachbox

In einer Dachbox fĂŒr das Auto können die Fahrer zusĂ€tzliche Ladung mitnehmen, fĂŒr die im Kofferraum oder auf dem RĂŒcksitz kein Platz mehr ist. Dachboxen sind relativ leicht und aus robustem Kunststoffmaterial gefertigt. Teilweise können sie mit zu 80 Kilogramm zusĂ€tzlichem Gewicht beladen werden. Geeignet ist sie daher besonders fĂŒr Personen, die eine Menge an Ladung transportieren mĂŒssen, die eigentlich zu groß fĂŒr das Auto wĂ€re. Bei Familien mit Kindern oder Hund wird es im Innenraum des Fahrzeugs schnell mal eng, wenn jeder einen eigenen Koffer oder eine Reisetasche dabeihat. Eine Dachbox – oder auch Dachkoffer – schafft da Abhilfe. Aber auch wer im Urlaub oder auf AusflĂŒgen umfassendes Equipment braucht, etwa zum Skifahren, Tauchen oder Surfen, ist mit einer Dachbox gut beraten.

Die Dachkoffer sind mitunter rechteckig mit abgerundeten Kanten, teilweise aber auch sehr lang und schmal. Die Designer haben darauf geachtet, dass die Objekte stromlinienförmig gefertigt werden. So harmonieren sie optisch mit dem Fahrzeug und beeintrÀchtigen das Fahrverhalten und den Treibstoffverbrauch so wenig wie möglich. Meist fallen die Boxen zum vorderen Teil hin etwas flacher ab. Aufgrund dieser Optik und Aerodynamik werden sie oft auch als Jetbags bezeichnet.

Was macht eine Dachbox aus?

Auto-Dachboxen haben ein geringes Eigengewicht und sind mit unkomplizierten Handgriffen zu montieren. Sie können mithilfe eines DachgepĂ€cktrĂ€gers auf dem Fahrzeug befestigt werden. Selbst lange oder sperrige GegenstĂ€nde, die sich nicht im Kofferraum verstauen lassen, finden hier ihren Platz. Die Boxen sind aus Material, das robust ist und SchlĂ€gen sowie StĂ¶ĂŸen gut Stand hĂ€lt. Außerdem sind sie unempfindlich gegenĂŒber Ă€ußeren EinflĂŒssen wie Regen, Sonneneinstrahlung und Staubverschmutzung. FĂŒr den Transport wird keine gesonderte Fahrerlaubnis benötigt.

Nicht nur bei Reisen und AusflĂŒgen, wenn große Mengen an GepĂ€ck transportiert werden mĂŒssen, ist die Dachbox ein praktischer Begleiter. Auch fĂŒr grĂ¶ĂŸere EinkĂ€ufe, beispielsweise im Möbelhaus, kann sie genutzt werden. Zu beachten ist immer die zulĂ€ssige Dachlast des Autos. Diese ist von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich und kann vom Fahrer im Handbuch nachgeprĂŒft werden. Wenn das Limit ĂŒberschritten wird, ist die Sicherheit nicht mehr vollends gewĂ€hrleistet. Davon abgesehen gibt es aber keine besonderen EinschrĂ€nkungen, was den Fahrzeugtyp angeht; auch fĂŒr kleinere Modelle sind entsprechend kompakte Dachboxen erhĂ€ltlich. Durch die windschnittige Form sind sie auch bei Fahrten auf der Autobahn kein Sicherheitsrisiko, dennoch empfehlen die meisten Hersteller, eine Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometern nicht zu ĂŒberschreiten. Wichtig ist, dass der Fahrer eine sichere Fahrweise an den Tag legt und gewissenhaft mit den geĂ€nderten Fahrbedingungen umgeht. Die Jetbags haben fĂŒr gewöhnlich nur geringen Luftwiderstand und bleiben durch ihre feste Sicherung ruckelfrei auf dem Dach.

Die Modelle sind zumeist separat abschließbar und bieten die Möglichkeit, die Ladung im Inneren mit Spanngurten oder Netzen zu sichern. Auf dem Boden der Box befindet sich hĂ€ufig eine rutschfeste Matte, damit das ZusatzgepĂ€ck nicht umherschleudert. Selbst extremes Wetter kann der Dachbox nichts anhaben, ist sie doch nicht nur wasserdicht, sondern auch sehr witterungsbestĂ€ndig.

Ein weiterer Vorteil, seine zusĂ€tzliche Ladung auf dem Dach anstatt im Inneren des Auto zu verstauen, besteht in der uneingeschrĂ€nkten Sicht. Wer seinen Kofferraum randvoll stapelt, kann nicht mehr durch die Heckscheiben blicken. Bevor also ĂŒber einen AnhĂ€nger oder gar ein neues Auto nachgedacht wird, sollte sich der Autofahrer Gedanken um einen Dachkoffer machen. Dieser stellt eine deutlich komfortablere und gĂŒnstigere Alternative dar, wenn es um das Erhöhen des Stauraums geht.

Welche Dachbox ist die richtige fĂŒr mich?

Dachboxen werden in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen und Formen angeboten. Die kleineren Versionen fassen meist ein Volumen von etwa 250 bis 275 Litern, in grĂ¶ĂŸere Modelle passt mitunter gut das Doppelte hinein. Daher sollte der Nutzer genau ĂŒberlegen, wie viel Platz er wirklich braucht, wofĂŒr sie regelmĂ€ĂŸig genutzt wird und ob noch etwas in den Kofferraum passt. Besonders in der LĂ€nge unterscheiden sich die Dachkoffer voneinander – von einem Meter bis gut 1,90 Meter ist alles dabei. Auch extra breite oder flache Modelle sind zu haben. Wichtig ist aus SicherheitsgrĂŒnden, dass die Box nicht lĂ€nger oder breiter als das Dach ist. Ragt sie zu weit nach hinten hinaus, kann sie außerdem den Kofferraum blockieren.

Bedenken Sie daher, was Sie regelmĂ€ĂŸig transportieren oder wofĂŒr Sie die Dachbox zukĂŒnftig nutzen wollen – sie sollte so groß wie nötig, aber eben auch so klein wie möglich sein. Es gibt flache und fast dachbreite Modelle, kompakte und etwas höhere AusfĂŒhrungen, wie auch sehr lange und schmale Varianten. Wer seine SkiausrĂŒstung einpacken möchte, kommt mit einer 1,20 Meter langen GepĂ€ckbox nicht aus. Eine Box der MaximalgrĂ¶ĂŸe, die aber immer nur halb beladen ist, hat fĂŒr den Zweck zu unpraktische Maße. Sie erhöht Gewicht und SeitenflĂ€che unnötig, was zu höherem Treibstoffverbrauch fĂŒhrt. Ein Problem, das mit richtiger Planung umgangen werden kann.

Welche Vorteile hat eine Dachbox gegenĂŒber einem AnhĂ€nger?

Wer regelmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸere Mengen mit dem Auto transportieren will, denkt vielleicht ĂŒber die Anschaffung eines AnhĂ€ngers nach. Bis zu einem gewissen Punkt könnte eine Dachbox jedoch schon ausreichend sein. GegenĂŒber einem kleinen HĂ€nger hat sie schon entscheidende Vorteile. Das Auto belegt keine zusĂ€tzliche StellflĂ€che; eine Parkplatzsuche gestaltet sich also nicht schwieriger. Auch ein kompliziertes Rangieren, das mit HĂ€nger schon einmal lĂ€stig werden kann, entfĂ€llt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist deutlich höher, der Treibstoffverbrauch hingegen niedriger. FĂŒr einen AnhĂ€nger ist sogar ein extra FĂŒhrerschein vonnöten. Nicht zuletzt ist eine Dachbox in der Anschaffung erheblich gĂŒnstiger.

Wie verÀndert sich das Fahrverhalten mit einer Dachbox?

Achten Sie in jedem Fall darauf, dass ein prall gefĂŒllter Dachkoffer das Fahrverhalten beeinflusst. Selbst erfahrene Autofahrer sollten sich mit diesem GefĂŒhl erst einmal vertraut machen, bevor sie auf große Fahrt gehen. Das Fahrzeug ist insgesamt schwerer, der Treibstoffverbrauch dadurch automatisch höher. Die SeitenflĂ€che des Fahrzeugs ist mit dem Aufsatz grĂ¶ĂŸer. Dies kann sich besonders nach WaldstĂŒcken und auf BrĂŒcken bemerkbar machen, da hier eventuelle WindstĂ¶ĂŸe von der Seite eine grĂ¶ĂŸere AuffangflĂ€che haben. Der Schwerpunkt ist zudem leicht erhöht, was vor allem die Lage in Kurven verĂ€ndert. Stellen Sie sich also darauf ein, dass es sich mit Dachbox anders fĂ€hrt und passen Sie Ihr Fahrverhalten dementsprechend. Bewahren Sie einen grĂ¶ĂŸeren Abstand zu anderen Fahrzeugen, besonders auf der Autobahn.

Harte und weiche Dachkoffer

Dachkoffer werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Die Boxen zeichnen sich dabei immer durch ein sehr leichtes Eigengewicht aus. UnabhĂ€ngig von der Verbauart sind sie in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen zu haben. FĂŒr welches Material Sie sich auch entscheiden, die Dachbox ist stabil und vor sĂ€mtlichen Witterungsbedingungen und Schmutz geschĂŒtzt. Auch gegen SchlĂ€ge und Gewalteinwirkung ist sie bestĂ€ndig, sodass Diebe keine Chance haben. Neben den festen Modellen gibt es auch elastische und faltbare Boxen, die einige Vor- und Nachteile mitbringen.

Der Kunststoff ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) ist eines der gĂ€ngigsten Materialien fĂŒr die Fertigung von Dachboxen. Er ist robust und gĂŒnstig in der Herstellung, was sich fĂŒr den Verbraucher im Endpreis bemerkbar macht. Jedoch kann, besonders bei hoher Belastung, nicht ausgeschlossen werden, dass sich Teile aus ABS verbiegen. Als hochwertigere und daher etwas teurere Alternative gibt es Modelle aus glasfaserverstĂ€rktem Kunststoff (GFK). Dieses Material ist noch einmal deutlich formstabiler und langlebiger als ABS. Dadurch ergibt sich ein geringerer Windwiderstand. Bei hĂ€ufigem Gebrauch, gerade fĂŒr lange Strecken, empfiehlt es sich, auf Dachkoffer dieser Sorte zurĂŒckzugreifen.

Die aus Kunststoffgewebe bestehenden faltbaren Dachboxen – auch Softboxen genannt – sind noch einmal leichter als die harten Koffer. Sie können, einmal zusammengefaltet, platzsparend verstaut und im Fahrzeug mitgefĂŒhrt werden. Die AußenhĂŒlle ist flexibel und weich, schĂŒtzt den Inhalt jedoch, ebenso wie herkömmliche Dachkoffer, vor Wasser und Schmutz. Das maximale Zuladungsgewicht variiert je nach GrĂ¶ĂŸe, ist aber mit dem der starren Boxen vergleichbar.

Die faltbare Box wird meist mit einem Drahtgestell oder Halbschalen aus Kunststoff stabilisiert und ist bis zu einer Geschwindigkeit von circa 130 Stundenkilometern zugelassen. Auch wenn das Material den Inhalt schĂŒtzt und die Dachbox mit einem VorhĂ€ngeschloss gesichert werden kann, könnten Diebe sie mit einem Messer aufschlitzen. Daher sollten Sie die Box nur fĂŒr den Transport benutzen und sie nicht unbeaufsichtigt auf dem Dach lassen, wenn wertvolles GepĂ€ck darin ist. Der Preis fĂŒr die Softbox ist deutlich geringer als fĂŒr ihre harten Kollegen, was bei sporadischem Gebrauch ein Argument fĂŒr den Kauf sein kann.

So kommt die Box auf das Dach

Die Befestigung auf dem Dach ist fast bei jedem Fahrzeugmodell möglich, EinschrĂ€nkungen gibt es bei einigen Sportwagen oder sehr kleinen Autos. Auch auf CabriodĂ€chern können keine Jetbags angebracht werden. Die AusfĂŒhrung des Aufbaus unterscheidet sich je nach Voraussetzung der DĂ€cher; in jedem Fall muss jedoch ein DachgepĂ€cktrĂ€ger vorhanden sein. Achten Sie nur darauf, dass dieser mit der Dachbox kompatibel ist, was bei den gĂ€ngigen DachtrĂ€ger-Konstruktionen jedoch kein Problem sein sollte.

Möglichkeiten zur Befestigung

Je nach Fahrzeug haben Besitzer einer Dachbox verschiedene Befestigungsoptionen. Generell lassen sich vier gÀngige Varianten unterscheiden.

  • Dachreling
  • Regenrinne
  • T-Nut-Schiene
  • Aufnahmepunkte

Manche Fahrzeuge besitzen ab Fabrik eine sogenannte Dachreling. An dieser können stabile Querstreben, die den DachtrĂ€ger bilden, befestigt werden. Sollte keine Dachreling vorhanden sein, lassen sich die Streben mit klauenförmigen Halterungen an der Kante des Autodachs – der Regenrinne – befestigen. Andere Fahrzeuge bieten an den Ecken des Daches extra fĂŒr GepĂ€cktrĂ€ger beziehungsweise dessen Halterung Aufnahmepunkte, die mit Kunststoffabdeckungen geschĂŒtzt sind. Auch werden fĂŒr diese Anwendung hĂ€ufiger schmale Schienen („T-Nuts“) an den langen Seiten der DachflĂ€che verbaut. Informieren Sie sich vor dem Aufbau genauestens, welche Voraussetzungen fĂŒr die TrĂ€ger das Dach Ihres Fahrzeugs hat und welche Halterungen damit kompatibel sind.

Sonderfall: SaugnÀpfe / MagnetflÀchen ohne DachtrÀger

Es gibt ein paar Modelle von Dachboxen, die ohne weitere Halterungen und TrĂ€ger direkt auf dem Dach des Fahrzeugs befestigt werden können. Hier haften sie mit SaugnĂ€pfen oder MagnetflĂ€chen. Experten raten jedoch nur bedingt zum Gebrauch dieser Boxen. Schwer bepackt und im schnellen Fahrtwind wirken starke KrĂ€fte auf sie, was zu einem großen Unsicherheitsfaktor werden kann. Wenn Sie nicht umhinkommen, diese Art der Dachkoffer zu gebrauchen, sollten Sie besonders behutsam damit umgehen.

Montage der Dachboxen

Montieren Sie die Dachbox immer leer und holen Sie sich Hilfe, wenn der Anbau – gerade bei grĂ¶ĂŸeren Fahrzeugen – etwas unĂŒbersichtlicher wird. Ziehen Sie bei Unsicherheiten oder der erstmaligen Montage das Handbuch des Herstellers zu Rate. GrundsĂ€tzlich wird die Unterseite der Dachbox mit dem GepĂ€cktrĂ€ger verbunden. Die genaue Bauart oder Handhabung dieser Befestigung unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. Damit die Box wĂ€hrend des Aufbaus nicht verrutscht, können Sie sie mit Gummistoppern fixieren. Die Montage sollte relativ leicht zu bewerkstelligen sein, besonders wenn zwei Personen die Sache angehen. Reinigen Sie davor am besten die Stellen, an denen die Querstreben mit der Dachbox und der Relling verbunden sind. ÜberprĂŒfen Sie Abnutzungserscheinungen und den Zustand der Verbindungen und Halterungen, um einen rutschfesten Halt zu gewĂ€hrleisten. Experten empfehlen zudem, die Box möglichst so anzubringen, dass schwere Ladung in Höhe der FahrzeugsĂ€ulen untergebracht werden kann, da das Fahrzeug dort am stabilsten ist.

Nachfolgend sehen Sie ein Beispielvideo, in dem die Montage einer Dachbox des Anbieters Thule auf dem DachtrÀger vorgenommen wird.

Tipps zum optimalen Gebrauch

FĂŒr den besseren Komfort sollte der Fahrer darauf achten, dass die Dachbox – wie bei den vorgestellten Modellen – von beiden Seiten geöffnet werden kann. So muss er dies bei einer eventuellen Parkplatzssuche nicht im Hinterkopf behalten. Manche Anbieter statten die Box mit einem zentralen Schließsystem aus, was fĂŒr zusĂ€tzliche Sicherheit sorgt. So kann der SchlĂŒssel erst abgezogen werden, wenn alle Einzelkomponenten geschlossen sind.

Weichere GepĂ€ckstĂŒcke wie Decken oder SchlafsĂ€cke sind am besten im vorderen Teil der Dachbox zu verstauen. So werden schwerere GegenstĂ€nde bei einer harten Bremsung besser abgefedert. Diese wiederum sollten fĂŒr den bestmöglichen Schwerpunkt möglichst mittig und unten im Dachkoffer platziert werden. Lange, unflexible Teile wie Skier oder Snowboard sollten als erstes eingepackt werden. Erhöhen besonders schwere Teile die Dachlast zu sehr, lagern Sie sie besser im Kofferraum. Das gilt im Zweifel auch fĂŒr nĂ€sseempfindliche GegenstĂ€nde.

Achten Sie immer darauf, dass Sie nach dem Beladen sowohl die zulĂ€ssige Dachlast wie auch das Gesamtgewicht des Fahrzeugs nicht ĂŒberschreiten. FĂŒr eine optimale Sicherheit sollte der Fahrer einige Kilometer nach der Abfahrt noch einmal ĂŒberprĂŒfen, ob Dachbox und Ladung optimal gesichert sind. Nehmen Sie sich Zeit und kontrollieren Sie, ob alle Teile ineinandergreifen und die Box wirklich fest sitzt. Ein unzureichend gesicherter Dachkoffer kann bei einem Unfall oder auch nur bei einem starken Bremsvorgang zu einem lebensgefĂ€hrlichen Geschoss werden.

Welche Extras fĂŒr die Dachbox sind sinnvoll?

Um den Dachkoffer bei Nichtgebrauch vor Verschmutzungen und Kratzern zu schĂŒtzen, kann eine passende SchutzhĂŒlle ĂŒber das Modell gezogen werden. FĂŒr faltbare Boxen sind zu diesem Zweck Aufbewahrungstaschen zu erwerben. Zur Lagerung in der Garage oder im Keller können Sie an den WĂ€nden spezielle Halterungen fĂŒr die Boxen anbringen, was Stellplatz einspart. Noch platzsparender sind die Dachbox-Lifte, die das Objekt hochziehen und unter der Decke halten. Im Inneren sollten Vorkehrungen vorhanden sein, mit denen sich die Ladung zusĂ€tzlich fixieren lĂ€sst werden kann. Das können Gurte sein oder aber Tragenetze, die mit Haken an der Innenwand der Dachbox befestigt werden. Manche Modelle verfĂŒgen ĂŒber einzelne FĂ€cher oder TrennwĂ€nde, um unterschiedliche Arten von Ladung zu separieren. Einige Hersteller bieten auch Dachbox-Taschen an, um beispielsweise Kleidung ordentlich unterzubringen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Dachboxen nicht selbst getestet.

Anfang 2020 hat der ADAC zusammen mit Stiftung Warentest einige Dachboxen dem QualitĂ€tstest unterzogen. Heraus kamen einige Modelle mit gutem Ergebnis. Testsieger wurde mit einer Gesamtnote von 1,9 die Motion XT L von Thule. Beim Bremsen und Ausweichen hat sie Ă€ußerst geringen Einfluss auf die Fahreigenschaften. Die PrĂŒfer ĂŒberraschte sie mit einem fĂŒnf Liter höher gemessenem Volumen als vom Hersteller angegeben (450 Liter). Handhabungstests, die mit verschiedenen Probanden durchgefĂŒhrt wurden, hinterließen bei diesem Modell den besten Eindruck.

Mit ebenfalls gutem Ergebnis und einer Note von 2,1 folgt im Test das Modell Oyster 450 von Kamei. Auch hier gibt es sehr gute Noten in der Unterkategorie Fahreigenschaften fĂŒr das Verhalten beim Bremsen und Ausweichen. Bei der KĂ€ltefestigkeit konnte die Dachbox im Test ebenfalls besonders ĂŒberzeugen. Von allen getesteten Modellen schnitt die Oyster beim ADAC-Crashtest am besten ab. Zudem wurde mit ihr der geringste Mehrverbrauch an Benzin gemessen: 0,94 Liter zusĂ€tzlich auf 100 Kilometer bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern. Der ADAC hebt auch das Befestigungssystem „Click Fix“ dieser Box heraus, mit der die Montage besonders einfach und schnell gelingt. Punktgleich auf dem dritten Rang liegen nur knapp dahinter Atera Casar L sowie Trivor 440 von Hapro, jeweils mit der Note 2,2. Sie erreichten die Bestnote beim Bremsverhalten und der Regendichte, lediglich befriedigend bewerten die PrĂŒfer im Test das Be- und Entladen der Dachboxen. Das Modell von Atera hat mit 1,18 Litern Mehrverbrauch den dritthöchsten Wert der zehn getesteten Boxen.

Alle vier Dachboxen in diesem Test können mit bis zu 75 Kilogramm beladen werden und haben ein Eigengewicht von rund 20 Kilogrimm. Sie lassen sich allesamt von beiden Seiten öffnen und sind mit drei Sicherheitsgurten ausgestattet, damit das GepĂ€ck optimal verstaut werden kann. Thule Motion XT L hat mit 176 Zentimetern das geringste Innenmaß der vier Konkurrenten, dafĂŒr aber mit 455 Litern das höchste Volumen. FĂŒr einen Preis ab 300 Euro kann der KĂ€ufer schon eine gute Dachbox erwerben, wie Stiftung Warentest hervorhebt. FĂŒr die beiden bestplatzierten Modelle mĂŒssen KĂ€ufer aber schon gut das Doppelte investieren.