E-Book-Reader

Die 7 besten E-Book-Reader im Test & Vergleich

Allgemeine Merkmale
Hersteller
DisplaygrĂ¶ĂŸe
Maße
Gewicht
Farbe
Anzahl Graustufen
Display-Technologie
Leistung
Auflösung
Pixeldichte
Akkulaufzeit
Interner Speicher
Ausstattung
Beleuchtung
SpritzwassergeschĂŒtzt
Speicher erweiterbar
USB 2.0
Browser
WLAN-fÀhig
Bedienung
Touchscreen
Lesefunktion
Shop-VerknĂŒpfung
Bildschirm ohne Spiegeleffekt
SchriftgrĂ¶ĂŸe einstellbar
Schriftart einstellbar
MenĂŒsprachen
Kompatible Formate

E-Book-Reader-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Auf einem E-Book-Reader kann eine ganze Bibliothek gespeichert werden, viele Modelle besitzen eine SpeicherkapazitĂ€t von bis zu 32 Gigabyte.
  • Der wichtigste Unterschied zum Tablet ist das Display, da es auch im grellen Sonnenlicht keine Spiegelungen zeigt.
  • Beim Kauf eines E-Book-Readers sollten Kunden zusĂ€tzlich auf die unterstĂŒtzten E-Book-Formate achten, da einige GerĂ€te nur fĂŒr bestimmte Formate nutzbar sind.

E-Book-Reader: Bibliothek im Taschenformat

Lesen ist in Deutschland noch immer eine beliebte FreizeitbeschĂ€ftigung und mit einem handlichen E-Book-Reader können Verbraucher eine ganze Bibliothek in die Tasche stecken. FĂŒr Leseratten ist dieses GerĂ€t somit eine ĂŒberaus praktische Erfindung, da auch unterwegs der Lesestoff nie knapp wird.

Beliebtheit: steigend

Der deutsche Buchhandel verzeichnete im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 9,13 Milliarden Euro. Viele Menschen bevorzugen BĂŒcher in Papierform, allerdings steigt die Beliebtheit der digitalen E-Books seit Jahren kontinuierlich an. Inzwischen liegt der Anteil der E-Books im Buchmarkt bei etwa sechs Prozent. Das Ergebnis einer Umfrage des Portals Statista zeigt, dass in etwa 45 Prozent der deutschen Haushalte mindestens ein E-Book-Reader genutzt wird. Ein Ende des E-Book-Booms ist nicht absehbar, daher erfreuen sich auch die E-Book-Reader wachsender Beliebtheit.

Die Vorteile von E-Book-Readern

FĂŒr viele Nutzer der handlichen E-Book-Reader steht in erster Linie die allgegenwĂ€rtige VerfĂŒgbarkeit zahlreicher E-Books im Vordergrund. Wenn der jeweilige Leser am Ende eines Buches angelangt ist, stehen bereits unzĂ€hlige weitere LektĂŒren bereit. GrundsĂ€tzlich können E-Books auch problemlos auf dem PC-Monitor, dem Tablet oder dem Smartphone gelesen werden. Im hellen Tageslicht kann es bei diesen GerĂ€ten jedoch zu lĂ€stigen Spiegelungen auf dem Display kommen, bei einem E-Book-Reader ist dies hingegen nicht der Fall. Daher sind die kleinen GerĂ€te ideal fĂŒr unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet und sorgen unterwegs in Bus oder Bahn, im Wartezimmer oder im Urlaub am Strand fĂŒr ungetrĂŒbtes LesevergnĂŒgen.

Artenvielfalt: Welche Varianten gibt es?

Der E-Book-Reader ist ein handliches LesegerĂ€t, mit dem digitale BĂŒcher gelesen werden können. Das Zeitalter der Digitalisierung hat zur wachsenden AttraktivitĂ€t der E-Books beigetragen, die inzwischen auf unterschiedlichen Plattformen angeboten werden. E-Book-Reader sind in der Regel deutlich leichter als Tablets und wiegen im Durchschnitt weniger als 200 Gramm. Selbst lange Lesepausen sind somit kein Problem. E-Book-Reader bieten generell die folgenden Vor- und Nachteile:

Die digitalen BĂŒcher können im Internet auf diversen Portalen gekauft und auf den E-Book-Reader ĂŒbertragen werden. In der Regel erfolgt dies per drahtlosem Internetzugang (WLAN) oder per Mobilfunknetz. Somit können Anwender innerhalb von Sekunden neuer Lesestoff auf das GerĂ€t laden, ohne dass sie dafĂŒr den langen Weg zur nĂ€chsten Buchhandlung in ErwĂ€gung ziehen mĂŒssen.

Interessierte Verbraucher finden inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher E-Book-Reader im Handel, die sich grundsÀtzlich in drei Kategorien einsortieren lassen:

  • GĂŒnstige Modelle
  • E-Book-Reader der mittleren Preiskategorie
  • GerĂ€te der Luxusklasse

GĂŒnstige E-Book-Reader: Vor- und Nachteile

In der Einstiegsklasse gibt es einige gute Modelle zum gĂŒnstigen Kaufpreis. Diese GerĂ€te eignen sich insbesondere fĂŒr Einsteiger, die das Lesen auf dem E-Book-Reader neu entdecken und das GerĂ€t erst austesten möchten. Die Textanzeige ist nicht sehr kontrastreich und auch die Auflösung ist eher gering. Eine integrierte Beleuchtung gehört in dieser Klasse nicht zur Ausstattung.

Vorteile
  • GĂŒnstiger Anschaffungspreis
  • FĂŒr Einsteiger geeignet
Nachteile
  • Geringe Auflösung
  • Ohne integrierte Beleuchtung

GerÀte der mittleren Preiskategorie: Vor- und Nachteile

Im Mittelklassebereich gehört die integrierte Beleuchtung bei den meisten Modellen zur Grundausstattung, das Lesen in dunkler Umgebung ist hier somit problemlos möglich. Einige Modelle sind zudem mit einem Blaulichtfilter ausgestattet, der nach Ansicht vieler Experten Einschlafprobleme verhindern kann. Diese E-Book-Reader sind fĂŒr erfahrene Leser empfehlenswert, die nicht nur bei Tageslicht lesen und ein GerĂ€t mit gutem Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis suchen.

Vorteile
  • Gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis
  • FĂŒr Fortgeschrittene geeignet
  • Mit integrierter Beleuchtung
  • Teilweise mit Blaulichtfilter
Nachteile
  • Teurer als die Einsteigermodelle

E-Book-Reader der Luxusklasse: Vorteile & Nachteile

Die exklusiven High-End-Reader sind deutlich teurer als die Mittelklasse-Modelle, bieten allerdings auch interessante Features wie E-Ink-Display, Internetfunktion, Farbdisplay und Touchscreen. FĂŒr diese umfangreiche Ausstattung rufen die Anbieter jedoch einen deutlich höheren Kaufpreis auf.

Vorteile
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Hohe ProduktqualitĂ€t
  • Mit integrierter Beleuchtung, Blaulichtfilter & mehr
  • FĂŒr anspruchsvolle Nutzer geeignet
Nachteile
  • Hoher Anschaffungspreis
Was ist ein E-Ink-Display?

Hier handelt es sich um eine spezielle Anzeigetechnik, mit der die Optik von Tinte auf klassischem Papier nachgebildet werden soll. Das passive Display leuchtet nicht und reflektiert das Licht Àhnlich wie herkömmliches Papier. Diese Darstellung gilt als besonders augenfreundlich.

Welche Unterschiede gibt es zu Buch & Tablet?

Jede Variante hat bestimmte Vor- und Nachteile, eine generelle Empfehlung ist daher schwierig. Anhand der nachfolgenden Darstellung der jeweiligen Vor- und Nachteile können Verbraucher die Entscheidung fĂŒr oder gegen E-Book-Reader, Buch oder Tablet selbst treffen:

E-Book-Reader: Leicht und kompakt
Vorteile
  • Angenehm fĂŒr die Augen, da das Display nicht selbst leuchtet
  • Auch im hellen Tageslicht nutzbar, da keine Spiegelungen auftreten
  • Lange Akkulaufzeit
  • Geringes Gewicht (meist unter 200 Gramm)
Nachteile
  • ZusĂ€tzliche Lichtquelle bei Dunkelheit erforderlich (Reader ohne integrierte Beleuchtung)
  • Ungeeignet fĂŒr die Darstellung von Fotos (Reader ohne Farbdisplay)
Buch: Klassiker mit Nostalgie-Faktor
Vorteile
  • Angenehme Haptik
  • Kann jederzeit und ĂŒberall gelesen werden (auch bei Sonnenlicht)
  • Funktionieren ohne Akku
Nachteile
  • Vergleichsweise schwer (mehrere BĂŒcher wiegen schnell mehrere Kilogramm)
  • AnfĂ€llig fĂŒr BeschĂ€digungen (Eingerissene Seiten, Eselsohren)
Tablet: VielfÀltig einsetzbar
Vorteile
  • VielfĂ€ltige Einsatzmöglichkeiten
  • Multimedia-Nutzung: Streaming, Internet, Musik und mehr
  • Geringes Gewicht (meist unter 200 Gramm)
Nachteile
  • Geringere Akkulaufzeit
  • Display leuchtet selbst = auf Dauer anstrengend fĂŒr die Augen
  • Schwerer als E-Book-Reader
  • Hoher Anschaffungspreis

Welche Kaufkriterien sind wichtig?

Ebenso wie bei anderen Produkten spielen auch beim Kauf eines E-Book-Readers unterschiedliche Auswahlkriterien eine wichtige Rolle. Diese Faktoren werden insbesondere durch individuelle Anforderungen und die vorgesehene Nutzung beeinflusst. Bei der Suche nach dem passenden E-Book-Reader sind insbesondere die folgenden Kriterien relevant:

  • Budget
  • GrĂ¶ĂŸe
  • Auflösung
  • Akkulaufzeit
  • SpeicherkapazitĂ€t
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Spritzwasserschutz
  • UnterstĂŒtzte Formate

Das Budget: Wie viel darf es kosten?

Die Preise fĂŒr E-Book-Reader unterscheiden sich teilweise erheblich und sind abhĂ€ngig von Ausstattung und Hersteller. Hier sollten Verbraucher unbedingt das eigene Budget im Auge behalten und sich nicht zum Kauf eines deutlich teureren Modells verleiten lassen. FĂŒr Neulinge in dieses Metier ist ein gĂŒnstiges Einsteigermodell empfehlenswert, mit dem die E-Book-Welt allmĂ€hlich erkundet werden kann. GĂŒnstige Modelle sind in etwa ab 40 Euro erhĂ€ltlich, wĂ€hrend Verbraucher fĂŒr etwas hochwertigere E-Book-Reader mit integrierter Beleuchtung 70 bis 130 Euro einplanen sollten.

Die GrĂ¶ĂŸe: Weder zu groß noch zu klein

Derzeit sind E-Book-Reader mit DisplaygrĂ¶ĂŸen zwischen fĂŒnf und zehn Zoll erhĂ€ltlich. Die gĂ€ngigste GrĂ¶ĂŸe ist sieben Zoll. Ein zu kleiner Reader ist auch fĂŒr unterwegs nicht empfehlenswert, da das Lesen auf einem kleinen GerĂ€t insbesondere bei lĂ€ngerer Nutzungsdauer sehr anstrengend sein kann.

Die Auflösung: Möglichst nicht unscharf

Eine zu geringe Auflösung fĂŒhrt in der Regel zu einer leicht unscharfen Darstellung. Hier ist das Lesen auf Dauer sehr anstrengend. FĂŒr die herkömmliche Nutzung des E-Book-Readers zum Lesen von Belletristik & Co. ist eine Auflösung von mindestens 300 ppi optimal.

Die Akkulaufzeit: Je lÀnger, umso besser

Mehr Features verbrauchen in der Regel auch mehr Strom, insbesondere die Hintergrundbeleuchtung macht sich hier deutlich bemerkbar. Bei einem Modell mit umfangreicher Ausstattung von großem HD-Display bis Beleuchtung liegt die Akkulaufzeit bei mindestens 700 Stunden. Besonders stromsparend sind Modelle mit E-Ink-Display, hier sind Akkulaufzeiten von rund 1.400 Stunden keine Seltenheit. Beide Varianten sind somit deutlich langlebiger als ein herkömmliches Tablet, hier sind durchschnittliche Akkulaufzeiten von durchschnittlich 10 Stunden der Standard.

Die SpeicherkapazitÀt: Wie viel passt drauf?

Durchschnittlich besitzen die meisten E-Book-Reader einen internen Speicher von vier Gigabyte. Hier können rund 2.500 bis 3.000 BĂŒcher abgespeichert werden, fĂŒr die meisten Nutzer reicht dies somit vollkommen aus. Selbst ein Modell mit lediglich zwei Gigabyte fasst somit noch mehr als 1.000 BĂŒcher. Bei einigen Modellen kann der Speicher durch die Verwendung einer microSD-Karte erweitert werden und bietet anschließend eine SpeicherkapazitĂ€t von bis zu 256 Gigabyte – hier ist Platz fĂŒr eine beachtliche Bibliothek.

Die Hintergrundbeleuchtung: Wann ist sie nötig?

Ob dieses Feature wirklich benötigt wird, hÀngt von den individuellen Nutzungsgewohnheiten ab. Wenn nur bei Tageslicht gelesen wird, ist eine Hintergrundbeleuchtung nicht unbedingt notwendig.

Spritzwasserschutz oder wasserfestes Modell?

Ein Modell mit Spritzwasserschutz ist empfehlenswert, wenn der E-Book-Reader hĂ€ufig am Pool oder im Urlaub am Strand genutzt wird. FĂŒr den Lesegenuss in der Badewanne ist ein wasserfestes Modell empfehlenswert.

UnterstĂŒtzte Formate: Was möchte ich lesen?

Es gibt unterschiedliche E-Book-Formate, die jedoch nicht grundsĂ€tzlich von allen E-Book-Readern unterstĂŒtzt werden. Die gĂ€ngigste Variante ist EPUB. Nahezu alle E-Book-Reader unterstĂŒtzen dieses Format, lediglich Amazon geht hier andere Wege. Die Amazon-GerĂ€te nutzen AZW und können EPUB nicht darstellen.

Pflegetipps fĂŒr ein sauberes LesevergnĂŒgen

Von Zeit zu Zeit muss der E-Book-Reader von Staub und Schmutz befreit werden. Meist genĂŒgt ein einfaches Mikrofasertuch, um oberflĂ€chliche Verschmutzungen zuverlĂ€ssig zu beseitigen. Ebenso wie bei Smartphone und Tablet sind eine Displayschutzfolie und eine passende HĂŒlle empfehlenswert, um den E-Book-Reader zuverlĂ€ssig vor Verschmutzungen und BeschĂ€digungen zu schĂŒtzen.

Trotz dieser umfassenden Schutzmaßnahmen sind die meisten E-Book-Reader jedoch nicht vollstĂ€ndig vor Verschmutzungen geschĂŒtzt, daher sollte das GerĂ€t regelmĂ€ĂŸig gereinigt werden. Die meisten Hersteller geben in der jeweiligen Gebrauchsanleitung praktische Tipps zur richtigen Pflege. UnabhĂ€ngig von Hersteller und Modell sind jedoch folgende Schritte empfehlenswert:

Mikrofasertuch verwenden

Ein einfaches Mikrofasertuch reicht fĂŒr die Reinigung eines E-Book-Readers vollkommen aus. Wenn hartnĂ€ckige Flecken der Reinigung mit dem trockenen Tuch widerstehen, kann es leicht angefeuchtet werden.

Gute Alternative: BrillenputztĂŒcher

Diese leicht feuchten TĂŒcher sind optimal geeignet, da sie sehr weich sind, keine Kratzer verursachen und mit einem milden Reinigungsmittel getrĂ€nkt sind.

Keine NĂ€sse

FĂŒr die meisten E-Book-Reader ist ein ausgiebiges Schaumbad nicht empfehlenswert, da die ĂŒbermĂ€ĂŸige Feuchtigkeit das GerĂ€t beschĂ€digen wĂŒrde.

Keine scharfen Reiniger oder Scheuermittel

Ein E-Book-Reader dĂŒrfte kaum solchen Verschmutzungen ausgesetzt sein, dass der Einsatz von Scheuermittel, Essigreiniger und Ă€hnlichem wirklich erforderlich wĂ€re. Diese Mittel sind absolut tabu, da sie das GerĂ€t nachhaltig beschĂ€digen können.

Keine SonnenbÀder

Der E-Book-Reader sollte nicht fĂŒr lĂ€ngere Zeit in der prallen Sonne liegen, da er Temperaturen von 35 Grad Celsius oder noch mehr nicht gut vertrĂ€gt. Es kann zu einer vollstĂ€ndigen Entladung des Akkus kommen und zudem besteht die Gefahr von irreparablen Bildfehlern. Im Sommer ist daher auch das Auto kein geeigneter Platz fĂŒr den E-Book-Reader, da das Thermometer hier schnell auf Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius klettern kann.

Tests von E-Book-Readern

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen E-Book-Reader-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte nicht getestet.

Viele Verbraucher befassen sich vor dem Kauf eines E-Book-Readers intensiv mit diesem Thema. Sie informieren sich in Internetforen, lesen diverse Produktbeschreibungen und die jeweiligen Kundenbewertungen und/oder fragen sich, welche Institutionen einen passenden Test durchfĂŒhren. Meist ist die Stiftung Warentest ein verlĂ€sslicher Ansprechpartner fĂŒr unterschiedliche Produkttests, daher ist ein erster Blick auf die Webseite der Stiftung durchaus empfehlenswert. Die Tester achten auf FunktionalitĂ€t, Handhabung, VerarbeitungsqualitĂ€t und weitere Faktoren, ehe sie das jeweilige GerĂ€t einem Praxistest unterziehen. Neben den renommierten Test-Experten gibt es auch einige Fachmagazine wie Chip oder Computer Bild, die regelmĂ€ĂŸig Tests durchfĂŒhren und den Testsieger mit einem TestprĂ€dikat auszeichnen.

Stiftung Warentest testet acht E-Book-Reader

Auf der Internetseite der Stiftung Warentest können interessierte Verbraucher einen Test zum Thema E-Book-Reader einsehen. Getestet wurden acht unterschiedliche Modelle von Amazon, Tolino, Pocketbook, Kobo und Icarus. Im Testurteil bescheinigten die Test-Experten den GerĂ€ten von Amazon die beste Handhabung von allen im Test untersuchten E-Book-Readern. Lob gab es im Test fĂŒr die Amazon-Reader insbesondere fĂŒr die gute Anleitung auf den GerĂ€ten, die ĂŒbersichtliche Anordnung der gespeicherten BĂŒcher und das unkomplizierte und schnelle Herunterladen der BĂŒcher.

Die Tester empfehlen den Amazon Kindle Voyage und den etwas gĂŒnstigeren Kindle, da diese GerĂ€te die beste Handhabung bieten. Ebenfalls empfehlenswert sind die Konkurrenzmodelle Tolino Vision 2 sowie der Kobo Aura H2O, der eine etwas bessere BildqualitĂ€t bietet. Da beide GerĂ€te wasserfest sind, konnten sie in diesem Bereich weitere Pluspunkte sammeln.

Computer Bild: 3 E-Book-Reader im Test

Ende 2018 kamen drei neue E-Book-Reader auf den Markt: Tolino Shine 3, Amazon Kindle Paperwhite 2018 und Pocketbook Touch HD 3. Diese PrĂ€sentation der neuen Modelle animierte die Tester von Computer Bild zu einem Test, bei dem die drei Test-Kandidaten jeweils vergleichbar gute Ergebnisse zeigten. Das Testurteil war sehr ĂŒberraschend, denn der Außenseiter ließ die beiden Platzhirsche hinter sich und wurde zum Testsieger gekĂŒrt. Die Testergebnisse wurden in die bestehende Test-Datenbank von Computer Bild aufgenommen, hier konnte der Pocketbook seinen Testsieg verteidigen.

Begeistert zeigten sich die Tester insbesondere von der guten Hintergrundbeleuchtung mit SmartLight, der integrierten Audio-Funktion und der sehr guten Textwiedergabe (dank eInk Carta). Einziger Kritikpunkt war der verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe Kaufpreis. Insgesamt wurde der Testsieger mit der Testnote 2,2 (gut) bewertet. Den zweiten Platz sicherte sich das Modell von Tolino mit der die Note 2,3 (gut).

E-Book-Reader im Chip-Test

Ebenso wie die Kollegen von Stiftung Warentest und Computer Bild haben auch die Test-Experten von Chip einen umfassenden E-Book-Reader-Test durchgefĂŒhrt. Hier stellten sich unterschiedliche E-Book-Reader dem Testurteil, eindeutiger Testsieger wurde der Amazon Kindle Oasis. Er glĂ€nzte mit exzellenter Leistung und wurde in allen Teilbereichen mit der Note sehr gut bewertet. Entsprechend lautete somit die abschließende Testnote 1,1 (sehr gut).

Nach Ansicht der Tester deklassierte er die weitere Konkurrenz deutlich und landete somit verdient auf dem ersten Platz. Begeistert zeigten sie sich insbesondere vom sehr guten Display, dem ausgezeichneten KontrastverhĂ€ltnis und der langen Akkulaufzeit. Auch auf den weiteren PlĂ€tzen landeten GerĂ€te von Amazon. Den zweiten Platz sicherte sich das Modell Amazon Kindle Paperwhite 2018, das ebenfalls mit sehr guter Leistung ĂŒberzeugte und die Note 1,1 erhielt. Das Modell Paperwhite 2015 landete mit der Note 1,4 (sehr gut) auf dem verdienten dritten Platz. Erst auf dem vierten Platz findet sich ein anderer Anbieter, hier ĂŒberzeugte der Longshine Vision 3 von Tolino mit sehr guten Display- und MobilitĂ€tswertungen, daher erhielt er die Gesamtnote 1,6 (gut).