Wildkamera

Die 7 besten Wildkameras im Vergleich

Auflösung Foto
Auflösung Video
Stromversorgung
Reichweite maximal
Bewegungsmelder
Monitor
Batterien inklusive
SD-Karte enthalten
USB-Kabel
Videokabel inklusive
Montagegurt inklusive
Zeitraffer
Passwortschutz
Spritzwassergesch√ľtzt
Maße
Gewicht
Vorteile

Wildkamera-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Wildkameras erm√∂glichen einzigartige Einblicke in die Tierwelt, die Menschen ansonsten vermutlich verborgen bleiben.
  • Die Kameras l√∂sen √ľber Bewegungs- oder W√§rmesensoren aus, sofern sich ein Tier in der N√§he befindet.
  • Die Ger√§te unterscheiden sich in der Aufnahmequalit√§t, Reichweite, Ausl√∂segeschwindigkeit sowie der F√§higkeit, Aufnahmen auch bei Dunkelheit anzufertigen.
  • Die Daten werden in der Regel auf einer SD-Karte im Ger√§t gespeichert.
  • Moderne Varianten senden die Bilder per MMS, E-Mail oder App direkt zum Nutzer.

Was ist eine Wildkamera?

Eine Wildkamera, auch Tier- beziehungsweise Wildbeobachtungskamera oder Fotofalle genannt, ist eine Outdoor-Kamera, die mit Sensoren ausger√ľstet ist. Sie l√∂st bei Bewegungen im frontalen Umfeld des Ger√§tes sowie bei Temperatur√§nderungen aus und wird daher ferner als Kamerafalle bezeichnet. Sinn und Zweck einer solchen Wildkamera ist die M√∂glichkeit, scheue Wildtiere zu beobachten.

Bei heutigen Modellen werden die Bilder nicht mehr auf Film festgehalten, sondern digital auf einem Speichermedium abgelegt. Die digitale Technik erm√∂glicht es, ein Vielfaches an Bildern aufzunehmen, ohne dass Nutzer das Speichermedium wechseln m√ľssen.

Wof√ľr kann ich eine Wildkamera nutzen?

Egal ob Betrachter oder J√§ger: M√∂chten Sie Wildtiere beobachten, m√ľssen Sie sich auf die Lauer legen. Denkbar ist ein gesch√ľtzter Punkt auf einer Lichtung, etwa ein Hochsitz. Doch Obacht: Bereits kleine Ger√§usche verschrecken oder warnen das Wild, sodass es in den Vorsichts- beziehungsweise Fluchtmodus wechselt. Mit einer Wildkamera erhalten Sie stattdessen die M√∂glichkeit, unverf√§lschte Einblicke in das tierische Treiben zu bekommen, ohne dabei selbst vor Ort zu sein.

Des Weiteren eignen sich Wildkameras f√ľr Grundst√ľcksbesitzer, die ihr Eigentum sch√ľtzen wollen. In diesem Fall dienen die Ger√§te der Abschreckung. Falls das nicht funktioniert, k√∂nnen Sie zumindest dokumentieren, dass Fremde das Grundst√ľck betreten haben. Im Falle von Sachbesch√§digung, Vandalismus, Einbruch oder Diebstahl k√∂nnen die Bilder zur Strafverfolgung und sp√§ter als Beweismittel vor Gericht dienen.

Anwendungsbereiche und -beispiele

Die Fotofallen eignen sich f√ľr eine ganze Reihe von Beobachtungen und √úberwachungsaufgaben.

Wildbeobachtung: Eine Wildkamera ist unter anderem f√ľr J√§ger geeignet, die ermitteln m√∂chten, welche Tierart f√ľr die Zerst√∂rung der Baumrinde verantwortlich ist. Auch die Naturverj√ľngung, also zuf√§llig ausgetragener Samen und deren Sprie√üe, wird oftmals von Reh-, Schwarz- oder Rotwild durch Zertrampeln oder Abfressen verw√ľstet. Im heimischen Garten k√∂nnen Sie mit einer Fotofalle feststellen, welche Tiere etwa die Salatk√∂pfe anknabbern.

Illegale M√ľllablagerung: Haben Sie ein abgelegenes Grundst√ľck, das gut mit dem Auto erreichbar ist, kennen Sie das Problem vielleicht. Sei es Faulheit oder Geiz: Einige Unbelehrbare entsorgen Gr√ľnschnitt, Bauschutt, Gartenabf√§lle, Autobatterien oder Altreifen nicht ordnungsgem√§√ü beim Recyclinghof, sondern belasten durch wildes Ablagern die Umwelt. Stehen die Altlasten dann auf Ihrem Grundst√ľck, haben Sie den √Ąrger. Eine Anzeige verl√§uft ohne Bilder von T√§tern oder Autokennzeichen meist im Sande.

Einbruch: Zwar kann eine Wildkamera letztlich keinen Einbruch verhindern, wird sie jedoch von den Langfingern entdeckt, kann sie zumindest eine abschreckende Wirkung haben. In der Vergangenheit gab es schon F√§lle, in denen Foto- oder Videoaufnahmen sogar zur Identifizierung der T√§ter f√ľhrten.

Vandalismus: Graffiti, Bradstiftung, sinnlose rohe Zerst√∂rungswut ‚Äď all das ist f√ľr Grundst√ľcksbesitzer √§u√üerst √§rgerlich. Auch hier kann eine Wildkamera einerseits abschrecken, andererseits zur Aufkl√§rung der Taten beitragen.

Objekt√ľberwachung: Die Ger√§te eignen sich beispielsweise zur √úberwachung einer Gartenh√ľtte, eines Gartenteichs, eines Bienenstocks, eines Dieseltanks oder von gelagertem Brennholz.

Keller und Dachboden: Sie hören von Zeit zu Zeit Geräusche im Haus oder in der Wohnung, die Sie nicht zuordnen können? Vielleicht haben Sie tierische Untermieter wie Marder oder Mäuse, die sich selten blicken lassen, Sie aber durch Trampelgeräusche oder Bissspuren verunsichern und auf Trab halten. Einer Fotofalle entgehen diese ungebetenen Gäste nicht.

Aufbau und Funktion einer Wildkamera

Alle Wildkameras √§hneln sich in ihrem f√ľnfteiligen Aufbau. dem getarnten Geh√§use, das alle Komponenten sicher vor Witterungseinfl√ľssen halt und vor Besch√§digungen sch√ľtzt, einem Kameraobjektiv, einer LED-Blitzeinheit, einem Bewegungs- oder W√§rmesensor sowie einem Batteriefach. Das Objektiv erm√∂glicht Foto- und Videoaufnahmen, die LEDs stellen sicher, dass auch in der Nacht Aufnahmen realisierbar sind. Die Sensoren sorgen daf√ľr, dass bei Aktivit√§ten im frontalen Umfeld eine Aufnahme ausgel√∂st wird.

Wie wird die Wildkamera ausgelöst?

Sobald sich etwas vor der Kameralinse bewegt, detektiert dies ein Bewegungsmelder und l√∂st eine Foto- oder Videoaufnahme aus. Da das Signal des Bewegungsmelders zun√§chst an das Objektiv weitergeleitet werden muss, erfolgt die Aufnahme mit einer gewissen zeitlichen Verz√∂gerung. Diese unterscheidet sich von Modell zu Modell und sollte bei der Kaufentscheidung Ber√ľcksichtigung finden. ¬†Neben Kameras mit Bewegungssensor gibt auch solche, die bei Ortung einer W√§rmequelle ausl√∂sen. Daf√ľr kommen sogenannte PIR-Sensoren (Passiv-Infrarot-Bewegungssensoren) zum Einsatz. Ortet das Ger√§t innerhalb des Funktionsbereichs eine W√§rmequelle, l√∂st es eine Aufnahme aus. Die Kamera darf nicht hinter Glasscheiben montiert werden, da Glas einen gro√üen Teil der W√§rmestrahlung blockiert. Der Sensor k√∂nnte dann kein Objekt erkennen und entsprechend keine Aufnahme ausl√∂sen.

Welche Beleuchtungstechnik sollte ich wählen?

Essenziell ist eine Ausstattung mit Infrarot-LEDs. Diese erm√∂glichen Nachtaufnahmen und sind gleichzeitig batterieschonend, um lange Standby- und Aufnahmezeiten zu gew√§hrleisten . Dabei m√ľssen Sie zwischen zwei verschiedenen LED-Techniken unterscheiden, die in Form eines Blitzes f√ľr die n√∂tige Helligkeit bei den Aufnahmen sorgen: Wei√ülicht-LEDs (White-LEDs), Low-Glow-LEDs und No-Glow-LEDs (Black-LEDs).

Die Wei√ülicht-Variante ist am g√ľnstigsten, eignet sich aber nicht zur Objekt√ľberwachung, da die Helligkeit Unbefugten den Standort der Kamera verr√§t. Low-Glow-LEDs belichten au√üerhalb des sichtbaren Spektrums, geben ihren Standort allerdings durch ein schwach r√∂tliches Glimmern preis. Spezielle Schwarzlicht-Varianten sind teurer in der Anschaffung, machen jedoch selbst in der Dunkelheit so gut wie unbemerkt verwertbare Bilder.

White-LEDs: G√ľnstig, aber erkennbar

Der Wei√ülichtblitz stellt die klassische Variante dar, die sich auch in herk√∂mmlichen Kameras findet. White-LEDs garantieren eine hohe Bildqualit√§t, und das sogar bei vollst√§ndiger Finsternis. Dadurch, dass das gesamte Farbspektrum ausgeleuchtet wird, sind in der Dunkelheit scharfe und sogar farbige Aufnahmen m√∂glich. Der Blitz leuchtet kurz auf, sodass er Tiere verschrecken und verscheuchen kann. F√ľr die Tierbeobachtung eignen sich diese preisg√ľnstigeren Ger√§te dennoch in den allermeisten F√§llen.

F√ľr die Objekt√ľberwachung wiegt die Sichtbarkeit schwerer: Das Licht befindet sich im sichtbaren Spektrum. Es verr√§t den Montageort und erh√∂ht die Wahrscheinlichkeit f√ľr Vandalismus beziehungsweise Diebstahl. Die White-LED-Modelle k√∂nnen also maximal der Abschreckung dienen.

Vorteile
  • Hohe Bildqualit√§t auch bei Dunkelheit
  • Hohe Detailtreue ohne Rauschen
  • Auch nachts Farbaufnahmen m√∂glich
Nachteile
  • Verscheuchen von Tieren durch sichtbaren Blitz m√∂glich
  • Verr√§t Menschen Montageort durch Aufblitzen
  • F√ľr Objektschutz nur bedingt geeignet

Low-Glow-LEDs: Infrarottechnik mit leicht rötlichem Schimmer

Low-Glow-LEDs arbeiten im Infrarotspektrum, ungef√§hr im Bereich von 850 Nanometern. Nachtaufnahmen sind bei Infrarotbelichtung nur im Schwarz-Wei√ü-Modus m√∂glich. Im Gegensatz zu den wei√üen LEDs leuchten diese Lichtquellen nicht im sichtbaren Bereich. Das erlaubt die Beobachtung scheuer Waldlebewesen. Allerdings ist w√§hrend der Aufnahme ein leicht r√∂tliches Glimmen wahrnehmbar. Zwar st√∂ren sich die wenigsten Tiere daran, f√ľr achtsame Menschen ist das rote Schimmern jedoch erkennbar. Einmal entdeckt sind solche Modelle ebenfalls anf√§llig f√ľr Diebstahl und Vandalismus.

Vorteile
  • Arbeiten au√üerhalb des sichtbaren Bereichs
  • Gr√∂√üere Ausleuchtung als No-Glow-LEDs
Nachteile
  • R√∂tliches Schimmern bei Ausl√∂sen
  • Nachts nur Schwarz-Wei√ü-Aufnahmen m√∂glich

No-Glow-LEDs: Teurer in der Anschaffung, daf√ľr unsichtbar

Bei No-Glow-LEDs, auch Black-LEDs genannt, handelt es sich um eine spezielle Infrarot-Technik, die mit einer Wellenl√§nge von 940 bis 950 Nanometern arbeitet. Das Ausl√∂sen ist weder f√ľr Menschen noch f√ľr Tiere wahrnehmbar. Die Reichweite ist etwa 20 Prozent geringer als die eines gew√∂hnlichen Infrarotblitzes. Aufnahmen weisen ein leichtes Bildrauschen auf; generell sind nachts nur Schwarz-Wei√ü-Aufnahmen m√∂glich. Modelle, die mit dieser Technik ausger√ľstet sind, eignen sich besonders zur Beobachtung scheuen Wilds sowie zur Objekt√ľberwachung. Da sie nur sehr schwach glimmen, werden sie in der Regel weder von Tieren noch von Menschen wahrgenommen: Daf√ľr m√ľsste Unbefugten der exakte Montageort bekannt sein und sie m√ľssten frontal sowie aus sehr geringer Distanz in die Kamera schauen.

Vorteile
  • Von Mensch und Tier kaum wahrnehmbar
  • F√ľr Tierbeobachtung und Objektschutz geeignet
  • Geringste Reichweite bei Ausleuchtung
Nachteile
  • Lediglich Schwarz-Wei√ü-Aufnahmen m√∂glich
  • Aufnahmen mit leichtem Bildrauschen

Darauf kommt es beim Kauf an

F√ľr Ihre Kaufentscheidung ist nicht nur die Art der Beleuchtung relevant, sondern auch die Sensorreichweite, die Ausl√∂severz√∂gerung, die Stromversorgung, die Art der m√∂glichen Foto- und Videoaufnahmen sowie die Speichergr√∂√üe.

Aufnahmewinkel des Objektivs

Je gr√∂√üer der Aufnahmewinkel einer Kamera ist, desto gr√∂√üer ist der Ausschnitt der Umgebung, den sie einf√§ngt ‚Äď und desto kleiner sind die einzelnen Bildobjekte. Je nach Objektiv sind Aufnahmewinkel von 52 bis 120 Grad m√∂glich.

52 Grad
52 Grad Winkel

Eine solche Linse bildet eine kleinere Fl√§che ab, daf√ľr werden die Objekte gr√∂√üer und damit detailreicher dargestellt. Kameras mit derartigen Objektiven sind vor allem dann sinnvoll, wenn Sie einen √ľberschaubaren Bereich oder ein einzelnes Objekt √ľberwachen m√∂chten. Stehen oder bewegen sich die Objekte in einem zu geringen Abstand zur Linse, sind mitunter Unsch√§rfen die Folge. Die Modelle eignen sich ideal f√ľr einen Aufnahmebereich von 5 bis 15 Metern.

80 bis 90 Grad
80 bis 90 Grad Winkel

Objektive mit einem Blickwinkel von 80 bis 90 Grad sind f√ľr eine Vielzahl von Zwecken geeignet. Sie stellen einen guten Kompromiss zwischen pr√§zisen Nah- und detaillierten Fernaufnahmen dar. Damit decken Sie sowohl Objekte im Nahbereich vor der Kamera als auch am Rand eines Grundst√ľcks in einem Umfeld zwischen 1,5 und 13,0 Metern ab.

100 bis 120 Grad
100 bis 120 Grad Winkel

Diese speziellen Weitwinkelobjektive eignen sich sowohl f√ľr die Abdeckung eines weitfl√§chigen Areals als auch f√ľr die √úberwachung enger R√§ume. Weit entfernte Objekte wirken wegen des Weitwinkels kleiner und auch Objekte direkt vor der Linse nehmen nicht das gesamte Blickfeld ein. Der f√ľr diese Linsen ideale Aufnahmebereich liegt zwischen 0,5 und 10,0 Metern.

Bildauflösung

Bildauflösung

F√ľr die meisten Anwender ist eine vergleichsweise niedrige Aufl√∂sung von 3 bis 5 Megapixeln ausreichend. Tiere sind dadurch hinl√§nglich zu erkennen. Dahingegen bietet sich f√ľr √úberwachungsaufgaben und das Identifizieren von Unbefugten oder Einbrechern eine h√∂here Aufl√∂sung an. Einige Wildkamera-Modelle arbeiten deshalb mit einer Aufl√∂sung von 8 bis 20 Megapixeln. Eine hohe Aufl√∂sung allein ist aber noch kein Hinweis auf ein geringeres Bildrauschen, da dieses Ph√§nomen durch die Qualit√§t des Objektivs und der Lichtempfindlichkeit des Bildsensors beeinflusst wird.

 

Videoauflösung

Videoauflösung

Fast alle Wildkamera-Modelle erlauben die Aufzeichnung kurzer Videosequenzen mit einer L√§nge zwischen 5 und 60 Sekunden. G√ľnstigere Modelle arbeiten mit einer Aufl√∂sung von 1.280 x 720 Pixeln. Eine h√∂here Qualit√§t bieten Full-HD-Kameras mit einer Aufl√∂sung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Die Tonaufnahme ist in der Regel optional. Oftmals nehmen die Kameras vor Start eines Videos automatisch einen Schnappschuss auf. Bedenken Sie: Eine gute Aufl√∂sung bedeutet ein Plus an Speicherplatzbedarf.

Stromversorgung

Wildkameras lassen sich per Netzteil oder per Batterie beziehungsweise Akku mit Strom speisen. Gerade f√ľr letztere Modelle kann ein Solarpanel eine sinnvolle Erg√§nzung sein, dass sich die Laufzeit der Ger√§te erh√∂ht.

Netzteil
Netzbetrieb

Die kabelgebundene Variante, also der Betrieb der Wildkamera per Netzstecker, ist von Vorteil, da das Tauschen von Batterien oder das Wiederaufladen von Akkus entf√§llt. W√§hrend es bei der √úberwachung des eigenen Grundst√ľcks in der Regel m√∂glich ist, eine nahgelegene Steckdose zu benutzen oder den Weg zur n√§chsten Stromquelle mit einem Verl√§ngerungskabel zu √ľberbr√ľcken, sind kabelgebundene Ger√§te im Wald so gut wie nutzlos.

Batterien und Akkus
Batteriebetrieb

F√ľr abgelegene Pl√§tze oder Objekte empfiehlt sich die Nutzung einer Fotofalle, die ohne den dauerhaften Anschluss an das Stromnetz auskommt. Die meisten Modelle sind f√ľr den Einsatz in der Wildnis ausgelegt und nutzen daher Batterien oder Akkus. Batterien m√ľssen Sie nach einer bestimmten Nutzungsdauer, die von Ger√§t zu Ger√§t unterschiedlich ist, tauschen. Viele Modelle k√∂nnen aber sechs bis zw√∂lf Monate ohne Batteriewechsel Aufnahmen erstellen. Akkus m√ľssen Sie nach dieser Zeit aufladen.

Solarmodul
Solarmodul

Als besonders praktisch erweisen sich Modelle, die √ľber einen Akku und ein zus√§tzliches Solarmodul verf√ľgen. Tags√ľber laden die Akkus bei Sonnenschein auf, sodass nachts die Energie aus dem Speicher nutzbar ist. Das er√ľbrigt das regelm√§√üige manuelle Aufladen. Bei anhaltenden Schlechtwetterperioden kann es dennoch erforderlich sein, den Energiespeicher zus√§tzlich zu laden.

Auslösezeit

Die Ausl√∂sezeit, auch als Ausl√∂severz√∂gerung bezeichnet, beschreibt die Zeitspanne, die bis zur Aufnahme vergeht, nachdem der Sensor eine Bewegung eines Tieres oder einer Person wahrgenommen hat. Die meisten Ger√§te arbeiten mit einer Ausl√∂sezeit von 0,7 bis 1,5 Sekunden, die f√ľr viele Anwendungszwecke, wie die Observierung von Kirrungen oder Lecksteinen, ausreichend ist. M√∂chten Sie allerdings Wildwechsel beobachten, bietet sich eine schnellere Ausl√∂sezeit von 0,2 bis 0,3 Sekunden an, da das Wild andernfalls potenziell schon wieder aus dem Bildausschnitt verschwunden ist.

Speicherkarte

Wildkameras speichern die Aufnahmen digital auf einer SD-Karte. Bei einigen Modellen liegt eine solche bereits bei. Je nachdem, wie viele und welche Art von Aufnahmen Sie planen, kann es sinnvoll sein, ein Modell mit einer gro√üen Speicherkapazit√§t anzuschaffen beziehungsweise nachzur√ľsten. Einige Anwender sind auch bereits mit 4 bis 8 Gigabyte Speicherplatz gut bedient. Da die Preise f√ľr SD-Karten aber kontinuierlich sinken, schl√§gt eine Speicherplatzverdopplung oftmals nur mit wenigen Euro zu Buche. Bedenken Sie, dass Videos deutlich mehr Speicherplatz ben√∂tigen als Fotos. Einige Modelle werben damit, SD-Karten mit bis zu 32 Gigabyte zu unterst√ľtzen.

‚ÄěUnendlich‚Äú viel Speicher durch Loop-Modus

Manche Modelle beherrschen die Loop-Speicherung: Ist die Speicherkarte voll, werden die √§ltesten Dateien durch neue √ľberschrieben. Die auch als Ringspeicher bezeichnete Funktion stellt sicher, dass immer neue Aufnahmen gemacht werden und die Speicherkarte nie voll ist. Allerdings sollten Sie pr√ľfen, welcher Zeitraum durchschnittlich vor dem √úberschreiben auf der Karte verbleibt. Dann haben Sie im Ernstfall, etwa nach einem Ereignis wie einem Einbruch, gen√ľgend Zeit, die ben√∂tigten Daten zu sichern.

Weitere n√ľtzliche Extras

Dar√ľber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Funktionen, die zwar nicht zum essenziellen Standardrepertoire einer Wildkamera geh√∂ren, aber zur Bedienerfreundlichkeit beitragen.

Dateien versenden per integrierter SIM-Karte

Einige Modelle verf√ľgen wie ein Smartphone √ľber eine SIM-Karte. Das erm√∂glicht es, Bilder und Videos √ľber das Mobilfunknetz zu verschicken. Die Kamera l√§sst sich so einzustellen, dass die Dateien nach dem Ausl√∂sen direkt als MMS, E-Mail oder Push-Nachricht √ľber eine App auf das Smartphone geschickt werden.

Der Vorteil: Sie m√ľssen nicht im Umkreis der Fotofalle sein, um die Bilder anzusehen. Zudem k√∂nnen Sie schneller einschreiten, sofern etwas nicht stimmt: Denkbar ist, dass die Fotofalle ein verletztes Tier oder eine unbefugte Person aufnimmt, die sich auf dem Grundst√ľck aufhalten.

Bei einigen Modellen können Sie wählen, ob die Aufnahmen nur auf diese Weise versendet oder zusätzlich als Sicherung auf der Speicherkarte abgelegt werden sollen.

Dateien versenden per WLAN

Neben Modellen, die auf das Mobilfunknetz zur√ľckgreifen, gibt es auch solche, die √ľber eine WLAN-Schnittstelle verf√ľgen. Allerdings k√∂nnen Sie die Daten nur dann abrufen, wenn die Kamera auf Ihrem Grundst√ľck zur Objekt√ľberwachung verwendet wird: Sie ben√∂tigen einen WLAN-Router mit Internetverbindung in unmittelbarer Funkreichweite. F√ľr den Einsatz im Wald sind diese Modelle daher nicht geeignet.

Steuerung per App

Einige Wildkameras, die √ľber eine SIM-Karte verf√ľgen, lassen Sich per App von Smartphones oder Tablets fernsteuern. Dadurch erhalten Sie in den meisten F√§llen Zugriff auf die auf der Kamera gespeicherten Dateien, k√∂nnen einen Schnappschuss machen, Einstellungen bez√ľglich der Feinjustierung des Ausl√∂sers vornehmen oder eine Zeitraffer-Aufnahme programmieren.

Wof√ľr Zeitraffer-Aufnahmen n√ľtzlich sind

Mithilfe der Serienaufnahme-Funktion k√∂nnen Sie eine Zeitrafferanimation erstellen. Einige Kameras lassen sich so programmieren, dass beispielsweise alle 30 Sekunden oder alle 5 Minuten ein Einzelbild aufgenommen wird. Nacheinander abgespielt entsteht ein Zeitraffervideo, das beispielswiese Auskunft √ľber die Ver√§nderung der Vegetation √ľber einen gewissen Zeitraum gibt.

IP-Schutzklasse

Die verschiedenen IP-Schutzklassen geben an, welche mechanischen Einfl√ľssen ein elektronisches Ger√§t standhalten muss. Einige Hersteller lassen sich entsprechende Schutzklassen zertifizieren. F√ľr Wildkameras ist die Schutzklasse IP 66 von Vorteil. Sie kennzeichnet die Modelle als staubdicht und gesch√ľtzt vor starkem Strahlwasser, was beim Einsatz im Au√üenbereich Wort ‚ÄěWitterung‚Äú hier doch noch reinbringen willst: ‚Äěgew√§hrleistest, dass die Kamera auch widrigen Witterungseinfl√ľssen trotzt.

Rechtliche Rahmenbedingungen und hilfreiche Tipps

Neben der Frage, welches Modell sich f√ľr Ihren konkreten Verwendungszeck am besten eignet, m√ľssen Sie sich weitere Fragen stelle, etwa zum Montageort, zur Tarnung oder zur rechtlichen Situation.

Wie befestige ich eine Wildkamera?

Bei vielen Modellen ist ein Band oder ein Gurt im Lieferumfang enthalten. Damit befestigen Sie die Kamera an einem geeigneten St√ľtzpunkt wie einem Pfahl, Baum oder Schuppen. Auf diese Weise sparen Sie sich l√§stiges Bohren oder H√§mmern und schonen gleichzeitig Flora wie auch Fauna. Die meisten Modelle sollten Sie in einer H√∂he von 1,2 bis 1,5 Meter montieren. Potenziell anderslautende Installationsanweisungen finden Sie in der Bedienungsanleitung. W√ľnschen Sie eine Rundum-√úberwachung, bietet sich die Kombination mehrerer Kameras an. So decken Sie jeden Winkel einer zu beobachtenden Fl√§che ab und haben ein Back-up, falls eines der Ger√§te enttarnt oder au√üer Betrieb genommen werden sollte.

Das folgende Erkl√§rvideo des YouTube-Kanals Hunter Brothers liefert viele wertvolle Hinweise f√ľr das ordnungsgem√§√üe Aufh√§ngen und gibt Tipps, wie Sie die Qualit√§t der Aufnahmen erh√∂hen.

Wie tarne und verstecke ich eine Wildkamera?

Die meisten Wildkameras sind in einem robusten und witterungsbest√§ndigen Geh√§use untergebracht. Dieses Geh√§use ist in der Regel dezent-dunkel oder in Tarnfarben gehalten, was Ihnen Arbeit abnimmt und eine unerw√ľnschte Entdeckung unwahrscheinlich macht. Ein Tarnnetz kann zus√§tzlich Abhilfe verschaffen. Passen Sie das Geh√§use dem Untergrund farblich an. Wird die Kamera etwa an einer Backsteinwand montiert, bietet sich eine r√∂tlich-braune Farbgebung an. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass das Objektiv, die LEDs und die Bewegungs- oder W√§rmesensoren nicht verdeckt werden, um eine einwandfreie Funktion sicherzustellen. Auch sollten Sie die Wildkamera nicht hinter Glas beziehungsweise Fensterscheiben aufstellen oder montieren, da dieses die Sensoren an der Ausl√∂sung hindern kann. In Privathaushalten empfiehlt es sich, die Wildkamera unauff√§llig in einem vollen Regal oder im Topf einer Zimmerpflanze zu platzieren.

Darf ich Wildkameras im Wald einsetzen?

In mehreren deutschen Bundesl√§ndern ist der Betrieb von Wildkameras nicht uneingeschr√§nkt gestattet. Ein eigenes Gesetz f√ľr die Nutzung von Wildkameras gibt es nicht: Hier behilft sich die Justiz mit Gesetzen zur √úberwachung im √∂ffentlichen Raum sowie dem Pers√∂nlichkeitsrecht. Sie entscheidet im Zweifel individuell, welches Interesse in einem konkreten Einzelfall Vorrang hat. Ein Waldst√ľck kann sich beispielsweise zwar in Ihrem Privatbesitz befinden, gilt aber dennoch als √∂ffentlicher Raum, in dem Dritte nicht ohne Einwilligung fotografiert oder gefilmt werden d√ľrfen. Das Pers√∂nlichkeitsrecht des Einzelnen wiegt hier schwerer als Ihr Recht, das eigene Waldst√ľck beziehungsweise Jagdrevier zu beobachten. Beispiel: Kirrungen sind laut J√§gerschaft kein √∂ffentlicher Grund. Einige Gerichte erachteten Sie allerdings in der Vergangenheit als √∂ffentlich genug, um den Einsatz einerWildkamera zu untersagen.

Was ist die rechtliche Besonderheit bez√ľglich Wildkameras im Saarland?

Die Frage, ob Sie Wildkameras einsetzen d√ľrfen, entscheidet in Deutschland jedes Bundesland selbst. Im Saarland gilt eine Sonderregel: M√∂chten Sie als J√§ger eine Wildkamera im Wald nutzen, m√ľssen Sie diese beim zust√§ndigen Datenschutzzentrum anmelden. Da es im Wald ein Betretungsrecht f√ľr die √Ėffentlichkeit gibt, handelt es sich selbst bei einem Privatforst um einen √∂ffentlichen Raum. Diese Rechtsauffassung verbietet es also auch Privatleuten, eine Kamera im √∂ffentlichen Raum aufzuh√§ngen und damit Dritte zu √ľberwachen. Anders sieht es aus, wenn Sie Ihr Privatgrundst√ľck mithilfe einer Kamera √ľberwachen m√∂chten: Daf√ľr gilt im Saarland ebenfalls keine Meldepflicht. Sie m√ľssen allerdings sicherstellen, dass Nachbargrundst√ľcke oder Gehwege nicht miterfasst werden. Zudem sind G√§ste √ľber die technischen Ma√ünahmen aufzukl√§ren, etwa durch die Anbringung von Hinweisschildern.

Darf ich Wildkameras auf meinem Privatgrundst√ľck einsetzen?

Auf Ihrem eigenen Grund und Boden d√ľrfen Sie eine Wildkamera als √úberwachungskamera einsetzen. Das Grundst√ľck ist nur f√ľr einen beschr√§nkten Personenkreis gedacht und darf von Unbefugten nicht betreten werden. Dennoch d√ľrfen Sie erstelltes Foto- oder Videomaterial auf keinen Fall ver√∂ffentlichen. Bringen Sie gut lesbare Schilder an, die auf die √úberwachung hinweisen oder informieren Sie G√§ste und Dienstleister √ľber die Ma√ünahmen. Die Aufzeichnung von √∂ffentlichen Wegen oder Anlagen ist grunds√§tzlich nicht zul√§ssig. Das Pers√∂nlichkeitsrecht von Passanten hat in jedem Fall Priorit√§t vor Ihrem Schutzbed√ľrfnis. Schr√§nken Sie den Bildausschnitt im Zweifel ein, indem Sie die Kamera drehen, Schutzblenden im Sichtfeld anbringen oder einen Objektivbereich abkleben.

Was sind die häufigsten Fehlfunktionen einer Wildkamera?

Die am häufigsten auftretende Fehlfunktion ist die ungewollte Aufnahme eines Bildes oder eines Videos. So neigen die Geräte manchmal dazu, vermeintlich ohne Grund Aufnahmen zu erstellen und zu versagen, wenn eine Aufnahme gerechtfertigt gewesen wäre. Das kann am Winkel liegen: Einige Modelle tun sich schwer damit, Objekte zu erfassen, die sich frontal auf sie zu- oder von ihnen wegbewegen. Schuld sind in einigen Fällen auch die Sensoren, die entweder zu empfindlich oder zu unempfindlich sind. Kameras mit Wärmesensor funktionieren besonders zuverlässig, wenn ein hoher Unterschied zwischen der Umgebungstemperatur und der Eigentemperatur des Lebewesens besteht. Daher ist es bei Problemen im Sommer ratsam, die Empfindlichkeit der Sensoren manuell zu erhöhen.

Sollten Sie ein ‚Äěleeres Bild‚Äú erhalten, kann das folgende Gr√ľnde haben:

  • Ein Kleinlebewesen, beispielsweise eine Maus, ist durch das Bild gehuscht.
  • Ein schnelles Lebewesen wie ein Vogel hat sich durch den Bildausschnitt bewegt das die Kamera aufgrund der Ausl√∂severz√∂gerung nicht einfangen konnte.
  • Die Kamera ist nicht festmontiert, bewegt sich im Wind und l√∂st durch die Eigenbewegung aus.
  • Wehende √Ąste oder durch die Sonne erw√§rmte Gegenst√§nde haben eine Ausl√∂sung verursacht.

Beheben Sie diese Probleme mit nur wenigen Handgriffen:

  • Montieren Sie die Kamera m√∂glich fest und nicht an leicht beweglichen Objekten.
  • Entfernen Sie Gegenst√§nde aus dem Sichtfeld des Objektivs, welche die Kamera f√§lschlicherweise f√ľr Lebewesen halten k√∂nnte.
  • Setzen Sie die Bewegungsempfindlichkeit des Sensors herunter, um nur gro√üe Tiere aufzunehmen.

F√ľhren diese Tipps nicht zum Erfolg, k√∂nnen Sie die Funktion der Kamera Schritt f√ľr Schritt √ľberpr√ľfen:

  • Best√ľcken Sie die Kamera mit neuen Batterien oder einem vollgeladenen Akku.
  • Stellen Sie sicher, dass ausreichend Speicherplatz auf der SD-Karte vorhanden ist.
  • Positionieren Sie die Kamera windsicher und auf einer H√∂he von 1,2 bis 1,5 Metern.
  • Passen Sie bei Bedarf die Empfindlichkeit der Sensoren an.
  • Pr√ľfen Sie die seitliche Bewegungserkennung indem Sie durch den Bildausschnitt schreiten
  • Testen Sie die Frontalerkennung, indem Sie sich dem Ger√§t langsam frontal n√§hern.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Wildkameras. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Interessenten, die bei der Stiftung Warentest vorbeischauen, werden enttäuscht. Die Tester der Zeitschrift testeten bislang noch keine Wildkameras.

F√ľndig werden sie daf√ľr beim Magazin J√ĄGER. In einem Test aus dem Jahr 2018 nahmen die Redakteure acht Wildkameras genau unter die Lupe. Die einzelnen Modelle wurden wiederum in acht Testkategorien auf Herz und Nieren gepr√ľft. In jeder Testkategorie wurden Punkte von 1 bis 10 vergeben, wobei 1 die schlechtm√∂glichste und 10 die bestm√∂gliche Wertung darstellt. Am Ende ergibt der Durchschnitt der einzelnen Bewertungskategorien eine Gesamtwertung.

Als Testsieger k√ľrten die Redakteure die Wildkamera Seissinger 3G Cam. Die mit 8,0 Punkten bestbewertete Kamera √ľberzeugte vor allem durch ihren besonders gro√üen Funktionsumfang. So sind neben der Steuerung per Webportal, App und SMS auch Schnappsch√ľsse, Konfigurationen sowie der Download von hochaufl√∂senden Bildern und Videos aus der Ferne m√∂glich.

Mit 7,8 Punkten landete das Modell Spypoint Mini Live knapp dahinter. Es bestach durch seine vielf√§ltigen M√∂glichkeiten der Bild√ľbertragung per MMS, E-Mail und Webportal sowie den integrierten Diebstahlschutz und den 2,4 Zoll gro√üen Bildschirm zum Direktbetrachten der Aufnahmen inklusive Zoomfunktion. Die Loop-Funktion √ľberschreibt die √§ltesten Aufnahmen bei Erreichen des Speicherkartenlimits.

Ebenfalls gut schlug sich das Modell Seissinger GPRS-Cam 2, 1080P. Mit 7,5 Punkten landete es knapp hinter dem Zweitplatzierten. Hier beeindruckte die M√∂glichkeit, einem geschossenen Foto direkt ein Video folgen zu lassen. Das Ger√§t komprimiert die Fotos und versendet sie anschlie√üend per MMS oder E-Mail; auf Wunsch legt es eine Version in der Originalgr√∂√üe auf der integrierten SD-Karte ab. Ein gro√üer Bildschirm erleichtert das Betrachten der Aufnahmen direkt am Ger√§t, ein extra starker LED-Schwarzblitz sorgt f√ľr gute Aufnahmen bei D√§mmerung und Dunkelheit.

Mit Kosten von weniger 100 Euro ist das Modell Waldkauz Basic 5 MP g√ľnstig in der Anschaffung. Dieser Preis l√§sst es leichter verschmerzen, falls das Ger√§t abhandenkommen sollte. Die interpolierte Optik erlaubt allerdings nur Einzelbilder, auf Videos m√ľssen Anwender verzichten. Dar√ľber hinaus ist die Ausl√∂segeschwindigkeit eher tr√§ge, sodass schnelle Wildwechsel mitunter nicht rechtzeitig auf die Speicherkarte gelangen. Dennoch ist die Qualit√§t der Aufnahmen f√ľr die Grundbed√ľrfnisse zufriedenstellend. Auf eine Fernwartung oder das √úbertragen der Bilder per Internet beziehungsweise Mobilfunknetz m√ľssen Nutzer hingegen verzichten. Wegen des vergleichsweise geringen Funktionsumfangs kommt die Wildkamera auf insgesamt 5,6 Punkte. Damit landete sie zwar auf dem letzten Platz, ist potenziell aber auch ein Preis-Leistungs-Tipp.

Einen weiteren Test finden Interessierte im Magazin Deutsche Jagdzeitung, und zwar in der Ausgabe 3 aus dem Jahr 2016. Hier f√ľhrten die Tester einen sechsmonatigen Langzeittest mit insgesamt sieben Wildkameras durch.

Als Testsieger setzte sich das Modell SECACAM Wild Vision Full HD 5.0 durch. Besonders √ľberzeugten die Sensorreichweite bei Tag und bei Nacht sowie die Reichweite des verbauten LED-Blitzes. Die Ausl√∂severz√∂gerung erreicht mit einer Sekunde zwar keinen Spitzenwert, befindet sich aber im durchschnittlichen Bereich.

Der zweite Platz im Test ging an die Fotofalle Bushnell Trophy. Positiv f√§llt hier im Besonderen die kurze Ausl√∂sezeit auf: Mit 0,2 Sekunden ist sie das schnellste Ger√§t im Test. Daf√ľr f√§llt die Sensorreichweite mit zehn Metern am Tag beziehungsweise acht Metern in der Nacht etwas sp√§rlich aus.

Punktgleich auf dem zweiten Platz landete das Modell Minox DTC 650. Die h√∂chsten Punktzahlen vergaben die Tester bei den Pr√ľfbereichen Serienbild und Bedienung. Sensor- und Blitzreichweite, Ausl√∂seger√§usch und Ausl√∂severz√∂gerung rangieren im Mittelfeld.

Platz drei ging an das Wildfallen-Modell Maginon von Aldi. Die Tester vergaben die meisten Punkte f√ľr die einfache Bedienbarkeit. In puncto Sensor- und Blitzreichweite bewegen sie sich im zufriedenstellenden Bereich und auch bei den Ausl√∂sezeiten sowie dem Ausl√∂seger√§usch gab es nichts zu bem√§ngeln.