Gartenpumpen

Die 7 besten Gartenpumpen im Test & Vergleich

Leistung Gartenpumpe
Leistung
Fördermenge maximal
Ansaughöhe maximal
Förderhöhe maximal
Maximaldruck
Fördertemperatur maximal
Zubehör
Gewindedichtband
Sonstiges
Material PumpgehÀuse
Material Antriebswelle
LĂ€nge Kabel
Gewicht

Gartenpumpen-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Eine Gartenpumpe ermöglicht mittels angeschlossenen Gartenschlauchs eine einfache und unkomplizierte GartenbewĂ€sserung per Regen- oder Brunnenwasser.
  • An eine klassische Gartenpumpe kann auch problemlos ein Gartensprenger angeschlossen werden. Je nach Leistung ist der Einsatz mehrerer Sprenger ebenfalls problemlos möglich.
  • Alternativ zur klassischen Gartenpumpe kann auch eine Tauchpumpe genutzt werden, die direkt im Wasser positioniert ist.

Wasser marsch – die Gartenpumpe im Einsatz

Die nostalgische Schwengelpumpe ist lĂ€ngst nicht mehr im Einsatz und diesen freien Platz hat inzwischen die moderne Gartenpumpe ĂŒbernommen. Sie fördert das Wasser ohne Muskelkraft, ist angenehm leise und zeigt sich als erfreulich wartungsarmes GartengerĂ€t.

Einfach und kostengĂŒnstig: GartenbewĂ€sserung mittels Gartenpumpe

Trinkwasser ist ein wertvolles Gut. Viele Gartenbesitzer möchten hohe Kosten vermeiden und nutzen daher Brunnenwasser oder gesammeltes Regenwasser zur BewĂ€sserung des Gartens. Mit der bereits erwĂ€hnten Schwengelpumpe wurde in frĂŒherer Zeit das Wasser aus dem Brunnen gepumpt und fĂŒr unterschiedliche Einsatzzwecke genutzt. Da hier Muskelkraft eingesetzt werden musste, konnte dieser Vorgang sehr mĂŒhsam und beschwerlich sein. Diese Zeiten sind glĂŒcklicherweise lĂ€ngst passĂ© und die Schwengelpumpe kommt nur noch bei Nostalgikern zum Einsatz. Eine moderne Gartenpumpe wird von einem Elektromotor angetrieben und erleichtert somit die Wasserbeförderung deutlich. Die praktischen GartengerĂ€te sind heute in vielen GĂ€rten im Einsatz und leisten gute Dienste bei der GartenbewĂ€sserung.

Regenwasser sammeln als Brunnen-Alternative

Nicht jeder GrundstĂŒcksbesitzer verfĂŒgt ĂŒber einen Brunnen. Eine kostengĂŒnstige Alternative zum eigenen Brunnen oder der Nutzung von teurem Trinkwasser aus der Leitung ist das Sammeln von Regenwasser. Dazu werden Regenwassertonnen oder die grĂ¶ĂŸeren Zisternen genutzt. Meist stellt sich in diesem Zusammenhang jedoch die Frage, wie das Wasser von Brunnen, Regenwassertonne oder Zisterne zu den durstigen Pflanzen gelangt. GrundsĂ€tzlich kann das Wasser ĂŒber einen Zapfhahn problemlos in eine Gießkanne gefĂŒllt und mĂŒhsam zu den Beeten geschleppt werden. Bei grĂ¶ĂŸeren GĂ€rten kann dies jedoch zu einer durchaus anstrengenden und langwierigen Arbeit werden, daher suchen viele Gartenbesitzer nach einer besseren Lösung.

Hier bietet sich der Einsatz der praktischen Gartenpumpe an, die mit einem Elektromotor ausgestattet ist und das Wasser selbststÀndig ohne den Einsatz von Muskelkraft aus dem jeweiligen BehÀltnis pumpt. Mittels angeschlossenen Gartenschlauchs kann der stolze Gartenbesitzer nun ganz unkompliziert Blumen, StrÀucher und BÀume oder den gepflegten Rasen bewÀssern. Da der Druck bei den meisten Gartenpumpen hoch genug ist, können hier sogar Gartensprenger angeschlossen werden und die GartenbewÀsserung erfolgt nahezu ohne menschlichen Einsatz.

Gartenpumpe oder Tauchpumpe: Die Unterschiede

Auf der Suche nach einer neuen Gartenpumpe finden Gartenbesitzer viele Modelle von unterschiedlichen Herstellern, die sich hinsichtlich der FunktionalitĂ€t nicht wesentlich unterscheiden. Ein Blick in entsprechende Abteilungen von Gartencenter oder Baumarkt zeigt, dass es neben der Gartenpumpe alternativ noch die Tauchpumpe gibt. Im Gegensatz zur klassischen Gartenpumpe wird dieses Modell im Wasser aufgestellt und kann zusĂ€tzlich noch fĂŒr weitere Einsatzzwecke genutzt werden. Nachstehend zeigt ein Überblick zu den jeweiligen Vor- und Nachteilen, welches Modell fĂŒr den jeweiligen Einsatzbereich wirklich geeignet ist.

Die Gartenpumpe: Vor- und Nachteile

Eine Gartenpumpe wird hĂ€ufig auch als Hauswasserwerk bezeichnet und funktioniert nach dem Prinzip der Jet-Pumpe. Bei diesem Förderprinzip kommt lediglich ein vergleichsweise kleines Laufrad zum Einsatz. Es entsteht nur wenig mechanische Reibung und entsprechend gering ist der Verschleiß. Die Pumpe wird vor der Nutzung ĂŒber den Zulauf mit Wasser befĂŒllt und in Gang gesetzt. Per DĂŒsensystem ist ein kleines Laufrad mit dem Pumpenraum verbunden. Der Motor der Gartenpumpe treibt das Laufrad an und im DĂŒsenraum entsteht Unterdruck, durch den das Wasser angesaugt wird. Das DĂŒsensystem leitet das angesaugte Wasser ĂŒber das Laufrad und zum Druckstutzen.

Auch wenn kein Wasser entnommen wird bleibt die Pumpe in Betrieb und im Inneren entsteht ein Jet-Strom, da das Wasser sich durch DĂŒse und Laufrad bewegt. Dieser Jet genĂŒgt, um Wasser ĂŒber einen bestimmten Pegel hinweg anzusaugen.

Vorteile
  • Geringer Verschleiß
  • Sehr langlebig
  • Leicht und handlich
  • Mobil einsetzbar
  • Erzeugt einen höheren Wasserdruck
  • Auch fĂŒr den Betrieb von Gartenregnern geeignet
  • GĂŒnstiger Kaufpreis
Nachteile
  • Witterungsschutz erforderlich
  • RegelmĂ€ĂŸige Entleerung erforderlich
  • Relativ laut

Die Tauchpumpe: Vor- und Nachteile

Eine Tauchpumpe ist im Gegensatz zur herkömmlichen Gartenpumpe wasserfest und wird direkt im Wasser versenkt. Im gekapselten GehĂ€use befindet sich der Elektromotor, der das im wasserfĂŒhrenden Bereich der Pumpe liegende Schaufelrad antreibt. Von unten wird durch die Öffnung im GehĂ€use Wasser angesaugt, durch das Schaufelrad in den Sammelkanal und zum Druckstutzen befördert.

Diese Pumpe bietet vielfÀltige Einsatzmöglichkeiten und kommt beispielsweise bei der Feuerwehr zum Einsatz. Im privaten Bereich wird sie hÀufig auch zum Auspumpen des Pools genutzt. Viele Hausbesitzer profitieren in Hochwassergebieten oder nach einem Wasserrohrbruch ebenfalls vom flexiblen Einsatz der Tauchpumpe, mit der problemlos Wasser aus dem Keller gepumpt werden kann.

Vorteile
  • Problemlose Handhabung
  • Klein und kompakt
  • Transportabel
  • Auf hohe Förderleistung spezialisiert
  • Erzeugt einen höheren Wasserdruck
  • Hohe Effizienz
Nachteile
  • Restwassermengen werden nicht aufgenommen
  • Teurer als die herkömmliche Gartenpumpe
Auf Höhe des Schwimmschalters achten

Der Schwimmschalter zur Verhinderung des Trockenlaufens der Tauchpumpe sollte sich möglichst nicht zu weit oben befinden. Bei zu hoher Positionierung bleibt eine grĂ¶ĂŸere Restwassermenge zurĂŒck.

Die optimalen Gartenpumpe finden

Die Suche nach der richtigen Gartenpumpe hĂ€ngt in erster Linie von den individuellen Anforderungen und dem vorgesehenen Einsatzzweck ab. FĂŒr die Kaufentscheidung sind insbesondere folgende Kriterien entscheidend:

  • Einsatzzweck
  • Budget und Kaufpreis
  • Leistung
  • Fördermenge
  • Förderhöhe & Ansaughöhe
  • Lieferumfang & Zubehör

Der Einsatzzweck: WofĂŒr brauche ich die Pumpe?

Gartenpumpe oder Tauchpumpe - die Entscheidung wird in erster Linie durch die vorgesehene Nutzung bestimmt. FĂŒr Nutzer, die nur gelegentlich ihren Garten mit dem Gartenschlauch bewĂ€ssern möchten, reicht eine handliche und mobile Gartenpumpe vollkommen aus. Sie bietet zudem den Vorteil, dass auch Gartensprenger angeschlossen werden können. Eine Tauchpumpe ist nicht geeignet, da sie den erforderlichen Druck nicht aufbauen kann. In Hochwassergebieten ist die Tauchpumpe die bessere Wahl, da sie nach einem Hochwasser auch zum Abpumpen des Wassers aus dem Keller genutzt werden kann.

Budget und Kaufpreis: Was darf die Pumpe kosten?

Tauchpumpen sind in der Regel deutlich teurer als herkömmliche Gartenpumpen. Letztere sind hĂ€ufig bereits zu einem Kaufpreis von 50 bis 100 Euro erhĂ€ltlich, fĂŒr den sporadischen Einsatz zur BewĂ€sserung des Gartens reichen diese Modelle vollkommen aus. Teure Premium-Modelle fĂŒr 300 Euro oder mehr sind eher fĂŒr grĂ¶ĂŸere und parallel laufende Be- oder EntwĂ€sserungsprojekte sinnvoll.

Die Leistung: Wie viel Watt hat die Pumpe?

Die angegebene Wattzahl weist auf den Druck hin, mit dem das Wasser gefördert und weitergeleitet wird. Die jeweilige Förderleistung ist abhĂ€ngig von FörderlĂ€nge und Förderdruck. FĂŒr den Hausgebrauch ist eine Gartenpumpe mit 600 bis 750 Watt vollkommen ausreichend. Damit kann hin und wieder der Garten bewĂ€ssert werden und auch der Anschluss von ein bis zwei Gartensprengern ist kein Problem.

Die Fördermenge: Ist sie groß genug?

Bei grĂ¶ĂŸerer Leistung steigt automatisch die Fördermenge an, dieser Wert wird meist in der Produktbeschreibung angegeben. FĂŒr die gelegentliche GartenbewĂ€sserung ist eine Gartenpumpe mit einer Fördermenge von 3.500 bis 4.000 Litern vollkommen ausreichend. Um einen Pool zu befĂŒllen, ist etwas mehr Wasser nötig. In diesem Fall sollte die Fördermenge mehr als 4.000 Liter betragen.

Die Förderhöhe: Der Weg des Wassers

Der Begriff Förderhöhe bezeichnet den Höhenunterschied zwischen der WasseroberflĂ€che und dem Punkt der Wasserentnahme. Hier muss somit die gesamte Strecke beachtet werden, die das Wasser zurĂŒcklegen muss. Wird beispielsweise Wasser aus einem fĂŒnf Meter tiefen Brunnen gepumpt und zum 17 Meter entfernt positionierten Gartensprenger geleitet, betrĂ€gt die Gesamtstrecke 22 Meter. Die meisten Gartenpumpen erreichen eine Förderhöhe von mehr als 40 Metern. In der Produktbeschreibung wird hĂ€ufig auch der Begriff Ansaughöhe verwendet. Dieser Wert gibt die maximal ĂŒberbrĂŒckbare Strecke zwischen WasseroberflĂ€che und Gartenpumpe an.

Lieferumfang und Zubehör: Was ist dabei?

Je nach Hersteller und Modell kann der Lieferumfang etwas variieren. HĂ€ufig werden aufschraubbare Anschluss-Adapter mitgeliefert, AnsaugschlĂ€uche sind beim Kauf in der Regel jedoch nicht enthalten und mĂŒssen separat gekauft werden.

Auf die VentilgrĂ¶ĂŸe achten

Um einen Ă€rgerlichen Fehlkauf zu vermeiden, sollten Sie unbedingt die richtige VentilgrĂ¶ĂŸe beachten. In der Regel sind 1 bis 1,2 Zoll die richtige Wahl, im Zweifelsfall lohnt sich ein Blick in die Gebrauchsanweisung. Weiterhin sollten Sie auf die passende SchlauchlĂ€nge achten.

Tipps zu Anschluss und Pflege

Der Anschluss der Gartenpumpe ist in den meisten FÀllen relativ unkompliziert. GrundsÀtzlich sollten Anwender vorab die Gebrauchsanleitung lesen, um eine optimale FunktionalitÀt zu gewÀhrleisten und Probleme zu vermeiden. Hier finden sich Anweisungen hinsichtlich des optimalen Standorts. Die folgenden Tipps sollen lediglich die Vorgehensweise erlÀutern und ersetzen keineswegs die Anleitung des jeweiligen Herstellers.

Die Gartenpumpe richtig anschließen

Hinsichtlich ihres Aufbaus lassen sich Gartenpumpen in solche mit Steck- und solche mit Schraubsystem unterteilen. Ein Stecksystem birgt die Gefahr, dass beim Saugvorgang Luft in das System gelangen kann. Empfehlenswerter ist daher das Schraubsystem, da hier eine luftdicht abgeschlossene Verbindung gewÀhrleistet ist.

  1. Auf der Ansaugseite wird der Saugschlauch sicher an der Gartenpumpe befestigt.
  2. Bei dieser Gelegenheit sollte die Dichtung ĂŒberprĂŒft und bei Bedarf ein zusĂ€tzliches Dichtungsmittel verwendet werden.
  3. Auf der Druckseite wird ebenfalls der Schlauchanschluss vorgenommen.
  4. Die Gartenpumpe wird nun an das Stromnetz angeschlossen.
  5. Vor dem Einschalten wird Wasser in die Gartenpumpe gefĂŒllt.
  6. Bei einem Testlauf wird ĂŒberprĂŒft, ob möglicherweise LufteinschlĂŒsse vorhanden sind. Darauf weist eine laute GerĂ€uschentwicklung sowie ein unruhiger Lauf der Pumpe hin.
  7. Ist das der Fall, sollte das gesamte System auf Dichtigkeit ĂŒberprĂŒft werden.

Praktische Tipps fĂŒr die richtige Plege

Im Idealfall ist eine Gartenpumpe viele Jahre im Einsatz und leistet kontinuierlich gute Dienste. Zwar ist das GartengerÀt vergleichsweise wartungsarm, dennoch sollten Anwender von Zeit zu Zeit auf etwas Pflege achten, damit eine möglichst lange Lebensdauer gewÀhrleistet werden kann. Mindestens einmal pro Jahr ist eine umfassende Reinigung der Gartenpumpe erforderlich, je nach Betriebsstunden und Einsatzbereich kann jÀhrlich eine weitere Reinigungsaktion sinnvoll sein. Dabei sollte die Reinigung jedoch nicht erst vorgenommen werden, wenn es bereits zu EinschrÀnkungen bei der FunktionalitÀt gekommen ist. Aufgrund der hohen Menge an befördertem Wasser ist es unvermeidlich, dass sich Ablagerungen und Verschmutzungen absetzen. Bei der Reinigung helfen die folgenden Tipps:

  1. Die Gartenpumpe mindestens einmal pro Jahr grĂŒndlich reinigen.
  2. Vor der Reinigung die Gartenpumpe zur Sicherheit von der Stromquelle trennen.
  3. Tauchpumpen regelmĂ€ĂŸig auf Verstopfungen auf der Ansaugseite untersuchen und diese gegebenenfalls entfernen, damit die Pumpe nicht trocken lĂ€uft.
  4. FĂŒr die jĂ€hrliche Reinigungsaktion die Gartenpumpe auseinanderbauen und alle Einzelteile mit klarem Wasser abspĂŒlen.
  5. Bei hartnÀckigen Verschmutzungen hilft zusÀtzlich ein mildes Reinigungsmittel.
  6. Wie die Gartenpumpe fĂŒr die Reinigung zerlegt werden sollte, wird in der Regel in der Gebrauchsanleitung erklĂ€rt.
  7. Besonders wichtig ist die Reinigung des Filters, hier ist Vorsicht geboten, damit das empfindliche Bauteil nicht beschÀdigt wird.
  8. Die Leitungen und SchlÀuche von Verunreinigungen befreien.
  9. Im Zuge der jĂ€hrlichen Reinigungsaktion immer die einzelnen Bauteile genau inspizieren, um mögliche Defekte (etwa am anfĂ€lligen RĂŒckschlagventil) rechtzeitig zu erkennen.
  10. Über den Winter die Pumpe einlagern. Eine Überwinterung im Freien ist nicht empfehlenswert, da gefrierendes Wasser im Inneren der Gartenpumpe zu BeschĂ€digungen fĂŒhren kann.
  11. Vor der Einlagerung, die Pumpe sorgfĂ€ltig entleeren, grĂŒndlich reinigen und abdecken.
  12. FĂŒr die Einlagerung empfiehlt sich ein trockener, frostfreier und nicht zu kalter Standort.

Tests von Gartenpumpen

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Gartenpumpen-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Welche Gartenpumpe ist empfehlenswert? Diese Frage ist fĂŒr viele Verbraucher interessant, die eine zuverlĂ€ssige und robuste Gartenpumpe suchen. Die meisten Kaufinteressenten informieren sich vorab ausgiebig und studieren neben Produktinformationen und Kundenbewertungen auch die aktuellen Testergebnisse von Fachmagazinen und Test-Instituten.

Heimwerkermagazin Selbst testet Gartenpumpen

Auf der Suche nach einem ĂŒberzeugenden Testsieger im Gartenpumpen-Test haben die Experten des Heimwerkermagazins Selbst in Zusammenarbeit mit den Testern des TÜV Rheinland neun Gartenpumpen mit automatischer Druckabschaltung, sogenannte Hauswasserautomaten, genau unter die Lupe genommen. Wenn Selbst zu einer bestimmten Produktgruppe einen Test durchfĂŒhren möchten, sind die TÜV-Mitarbeiter fĂŒr die seriöse, unabhĂ€ngige und strenge DurchfĂŒhrung verantwortlich. Dabei testen sie die jeweiligen Produkte anhand von Test-Kriterien, die vor der DurchfĂŒhrung des Tests individuell festgelegt wurden. Im Test von Selbst wurden GerĂ€te der folgenden Hersteller getestet:

  • Praktiker
  • Neptun (Bauhaus)
  • Metabo
  • Max Bahr
  • KĂ€rcher
  • GĂŒde
  • Gardena
  • Einhell

Bereits in der Einleitung zum eigentlichen Test taucht die erste Kritik auf, denn laut den Testern geben alle Hersteller die Saugleistung deutlich zu hoch an. Alle getesteten Produkte sind in der Preiskategorie zwischen 100 und 300 Euro angesiedelt. Im abschließenden Testurteil erhielt der Testsieger das TestprĂ€dikat sehr gut, vier Modelle wurden mit der Testnote gut bewertet und weitere vier Pumpen erhielten die Note befriedigend. Bei dem mit sehr gut bewerteten Testsieger handelte es sich um die Gartenpumpe von KĂ€rcher, die auch das teuerste Modell im Test war.

Heimwerkermagazin Selber machen: Acht Gartenpumpen im Test

Einen weiteren Gartenpumpen-Test prĂ€sentiert das renommierte Heimwerkermagazin Selber machen. Den Auftrag zur DurchfĂŒhrung erhielten die erfahrenen Tester des Test-Instituts PZT, die acht Gartenpumpen einem umfassenden Praxistest unterzogen haben. Folgende Hersteller stellten sich dem Gartenpumpen-Test:

  • AL-Ko
  • Einhell
  • Gardena
  • KĂ€rcher
  • Nowax
  • I.P.
  • Wilo
  • WilTec

In Bezug auf die Fördermenge erreichte die Gartenpumpe von T.I.P. den besten Wert. Sie förderte 53 Liter pro Minute und lag damit noch vor dem Modell des Herstellers WilTec mit rund 50 Litern. Besonders negative Aspekte wurden bei keiner der getesteten Gartenpumpen festgestellt und insgesamt zeigten alle Modelle erfreulich gute Leistungen. Dementsprechend erhielten alle Gartenpumpen jeweils die Note „gut“.

Gibt es Tests von Stiftung Warentest oder Öko-Test?

Die renommierten Test-Institute fĂŒhren seit vielen Jahren regelmĂ€ĂŸig Tests zu unterschiedlichen Produktgruppen durch. Dabei legen die Tester großen Wert auf eine möglichst unabhĂ€ngige Testung, auf die kein Hersteller Einfluss nehmen kann und darf. Viele Kunden legen großen Wert auf die Testergebnisse der Stiftung Warentest und achten genau auf die jeweiligen Wertungen. Leider hat die Stiftung bisher noch keinen Test zum Thema Gartenpumpe durchgefĂŒhrt und auch bei den Kollegen von Öko-Test war das praktische GartengerĂ€t bisher noch nicht Bestandteil einer genauen Untersuchung.