50-Zoll-Fernseher

Die 7 besten 50-Zoll-Fernseher im Test & Vergleich

Allgemeine Informationen
Maße
Gewicht
Standfuß
Fernbedienung
Bild & Ton
HD-Standard
Auflösung
Bildschirmtyp
Smart-TV
Curved-TV
HDR-fÀhig
Ausstattung
WLAN-fÀhig
LAN
Bluetooth-fÀhig
CI+-Slot
DVB-T2
DVB-C
DVB-S2
Anzahl USB-AnschlĂŒsse
Anzahl HDMI-AnschlĂŒsse
Energiemerkmale
Energieeffizienzklasse
Leistungsaufnahme Standby
Vorteile
Nachteile

50-Zoll-Fernseher-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Da 50-Zoll-Fernseher eine gewisse GrĂ¶ĂŸe mit sich bringen, die nicht fĂŒr jedes Wohnzimmer gleichermaßen geeignet ist, empfiehlt es sich, vor dem Kauf zu prĂŒfen, ob der Sitzabstand ausreichend groß ist.
  • Die hochauflösenden 4K-Fernseher sind in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung heute die beste Investition.
  • Smarte Elemente wie eine Sprach- oder Gestensteuerung sowie eine WLAN-Funktion erhöhen das Komfortlevel.

50-Zoll-Fernseher - Die neue Mittelklasse

50-Zoll-Fernseher sind zu groß? Heute gelten sie eher als die neue Mittelklasse. Dabei handelt es sich, wie es der Name bereits vermuten lĂ€sst, um Fernseher, die eine Bildschirmdiagonale von 50 Zoll aufweisen, was umgerechnet 127 Zentimetern entspricht. Im Handel lassen sich diese GerĂ€te sowohl mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel (1080p beziehungsweise Full-HD) als auch 3.840 x 2.160 Pixel (4K beziehungsweise Ultra-HD) finden. HĂ€ufig diktiert der Geldbeutel, welches Modell fĂŒr den Kauf in Betracht kommt. Selbst diese GrĂ¶ĂŸenklasse ist aber bereits im bezahlbaren Rahmen fĂŒr den DurchschnittskĂ€ufer angekommen.

Prinzipiell ist zu beachten, dass grĂ¶ĂŸer nicht unbedingt besser ist. Die GrĂ¶ĂŸe des GerĂ€ts stellt nĂ€mlich auch besondere Anforderungen an die Wohnung. In einem zu kleinen Raum sind 50-Zoll-Fernseher eventuell ĂŒberdimensioniert, sodass sich kein angenehmer Sitzabstand zwischen dem GerĂ€t und dem Sofa einhalten lĂ€sst. Perfekt geeignet sind diese Fernseher daher vor allem in recht großen RĂ€umen. DarĂŒber hinaus profitieren auch Großfamilien von dem Format. Ist der Bildschirm groß genug, sollten keine Sichtprobleme beim abendlichen Versammeln vor dem Fernseher auftreten.

Wie ermittele ich die perfekte GrĂ¶ĂŸe?

Eine einfache Faustregel hilft bei der Ermittlung der geeigneten BildschirmgrĂ¶ĂŸe: HierfĂŒr nimmt man einfach die Diagonale des Fernsehers und multipliziert diesen Wert mit 2,5. Daraus ergibt sich der perfekte Sitzabstand zum Fernseher. Beispielsweise wĂŒrde ein 50 Zoll großer Fernseher einen Sitzabstand von 125 Zoll vorgeben (50 x 2,5 = 125). 125 Zoll sind wiederum etwa 317 Zentimeter (125 x 2,54 = 317,5). Der ideale Abstand zwischen Zuschauer und Fernseher wĂŒrde in diesem Fall also etwas mehr als drei Meter betragen. Wer ein wenig von diesem Wert entfernt ist, wird sicherlich nicht sofort den Spaß am Fernsehen verlieren. Allzu weit ĂŒber- oder unterschreiten sollte man diesen Richtwert jedoch nicht, da tatsĂ€chlich das FernsehvergnĂŒgen darunter leiden wĂŒrde.

Von der Auflösung bis zur Bedienung: Die wichtigsten Kaufkriterien

Bevor der Kauf ĂŒber den Ladentisch geht, sollten sich Verbraucher darĂŒber Gedanken machen, welche Anforderungen das GerĂ€t im Idealfall erfĂŒllen soll. Deshalb finden sie im Anschluss die wichtigsten Faktoren, auf die es beim Kauf ankommt.

Full-HD vs. Ultra-HD: Die Auflösung

Eine sehr wichtige Entscheidung ist gleich zu Beginn zu treffen: Welche Auflösung soll es sein? In dieser GrĂ¶ĂŸenklasse haben Verbraucher lediglich die Wahl zwischen Full-HD und Ultra-HD, also 1080p und 4K:

Full-HD

Full-HD-Fernseher bieten eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und sind noch immer der Standard. Die Herstellung ist inzwischen so gĂŒnstig, dass selbst 50 Zoll große Modelle erschwinglich sind. Auch ihre Ausstattung muss sich nicht hinter den Modellen mit 4K-Auflösung verstecken: Hier gibt es unter anderem Smart-TV-Funktionen, zahlreiche HDMI- und USB-Ports, eine Spracherkennung, eine WLAN-Funktion und Bluetooth fĂŒr Kopfhörer. FĂŒr die meisten KĂ€ufer sollte diese Auflösung ausreichen – und falls nicht, bleibt noch immer der Sprung auf Ultra-HD-Modelle.

Ultra-HD

Die Ultra-HD-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixeln stellt derzeit das Maximum dessen dar, was DurchschnittsbĂŒrger zu kaufen imstande sind (sĂŒndhaft teure 8K-Fernseher stehen aber bereits in den Startlöchern). Der wesentliche Unterschied dieser GerĂ€te besteht in der deutlich höheren BildschĂ€rfe, bedingt durch die Auflösung, die um das Vierfache steigt. Auch finden KĂ€ufer hier in der Regel neuere Features wie HDR. Das grĂ¶ĂŸte Problem ist allerdings noch immer der Mangel an Inhalten: 4K-Serien oder -Filme sind ein verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig rares Gut; Streaming-Anbieter sind hier die beste Wahl.

Bereits in wenigen Jahren wird das klassische Full-HD zum „alten Eisen“ gehören. Da Fernseher jedoch in der Regel Anschaffungen fĂŒr mehrere Jahre sind, empfiehlt es sich also unbedingt, gleich zum 4K-Modell zu greifen – auch wenn es vorrst ein etwas grĂ¶ĂŸeres Loch in das Portmonee reißt.

Der Zusammenhang zwischen GrĂ¶ĂŸe und Auflösung

Die Auflösung gibt an, wie viele Pixel in vertikaler und horizontaler Richtung auf der FlĂ€che des Bildschirms dargestellt werden. Eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln wĂŒrde somit bedeuten, dass in horizontaler Richtung 1.920 Pixel und in vertikaler Richtung 1.080 Pixel sichtbar sind. Diese einfache Regel trifft jedoch sowohl bei sehr kleinen Fernsehern mit 28 Zoll Diagonale als auch bei großen 50-Zoll-GerĂ€ten zu. Somit ist es auf grĂ¶ĂŸeren Fernsehern einfacher, einzelne Pixel zu erkennen, da die sogenannte Pixeldichte abnimmt. Ab einer bestimmten GrĂ¶ĂŸe ist der Umstieg von Full-HD auf Ultra-HD gewissermaßen Pflicht, da sonst die Pixeldichte so gering ist, dass einzelne Bildpunkte sichtbar werden, was den Filmgenuss merklich stören wĂŒrde.

HDR: Ein weiterer Schritt in Richtung AuthentizitÀt

Eine noch relativ junge Entwicklung ist HDR: Hinter dem KĂŒrzel verbirgt sich das Format „High Dynamic Range“, also ein grĂ¶ĂŸerer Dynamikumfang. Gewöhnliche Fernseher haben das Problem, dass sie sehr helle und dunkle Abschnitte nicht gleichzeitig darstellen können: Entweder ist ein besonders heller Bereich nicht so hell, wie er in der RealitĂ€t aussehen wĂŒrde, oder in dunklen Abschnitten gehen Details verloren. Dadurch sackt zum einen der Kontrast ab, zum anderen werden Farben und Details verfĂ€lscht. HDR behebt dieses Problem, sofern das Quellmaterial mitspielt. Im Handel weisen Bezeichnungen wie HDR10 oder Dolby Vision darauf hin, dass der 50-Zoll-Fernseher die Technologie unterstĂŒtzt. Auch bestimmte Spiele beziehungsweise Konsolen profitieren davon, indem sie etwas ansprechender aussehen.

Momentan spielt der höhere Dynamikumfang zwar noch keine Rolle und selbst in Spielen sind die Unterschiede noch verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig klein, langfristig wird sich das Format, ebenso wie die 4K-Auflösung, jedoch durchsetzen. Soll sich die Anschaffung des Fernsehers also auch in fĂŒnf bis zehn Jahren noch lohnen, ist es ratsam, gleich einen HDR-fĂ€higen Fernseher zu kaufen.

Die Panels: OLED-Fernseher als das Nonplusultra

Eine weitere wichtige Unterscheidung erfolgt hinsichtlich der Panels. Diese gibt es wahlweise als OLED-Modell oder als LCD- beziehungsweise LED-Variante. OLED-Fernseher mit einer Diagonale von 50 Zoll sind wesentlich teurer als gewöhnliche GerĂ€te mit LCD- oder LED-Panel. DafĂŒr ist die BildqualitĂ€t auf einem komplett anderen Niveau angesiedelt. OLED-Panels schaffen es, Schwarz so darzustellen, wie es auch in der RealitĂ€t aussieht. Daraus ergeben sich ausgeprĂ€gte Kontraste, sodass Farben sehr natĂŒrlich und krĂ€ftig aussehen. Der Nachteil ist der bereits erwĂ€hnte Preis: Anschaffungskosten von 2.000 Euro sind fĂŒr diese GerĂ€te in einer GrĂ¶ĂŸenordnung von 50 Zoll schnell erreicht.

Vor allem fĂŒr Gamer interessant: Die Reaktionszeit

Die Reaktionszeit des Displays wird in Millisekunden angegeben und lĂ€sst eine Aussage darĂŒber zu, wie schnell Eingaben auf einem Gamepad einer Konsole an den Fernseher weitergegeben und anschließend dargestellt werden. Die besten GerĂ€te bieten knapp ĂŒber zehn Millisekunden. Gelegenheitsspieler, die hin und wieder abends oder am Wochenende ein wenig spielen, werden den Unterschied kaum merken. Ambitionierte Gamer erkennen den Effekt jedoch sofort: Charaktere spielen sich leicht „schwammig“, da eine merkliche Verzögerung zwischen Eingabe und Ausgabe stattfindet. Vor allem in Spielen, in denen es auf höchste PrĂ€zision ankommt, ist das ein Problem.

Beim Kauf ist darauf achten, dass der 50-Zoll-Fernseher einen Gaming-Modus besitzt. Sobald dieser aktiviert wird, schaltet die interne Software des Fernsehers bestimmte Funktionen aus, die Rechenleistung kosten. So wird die Zeit zwischen Ein- und Ausgabe gesenkt.

Welche Konsolen passen zu 50-Zoll-Fernsehern?

Da es in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung meistens darauf hinauslĂ€uft, dass es ein 4K-Fernseher wird, sind die Xbox One X sowie die PlayStation 4 Pro am sinnvollsten. Nur diese Konsolen sind aktuell dazu in der Lage, 4K-Inhalte wiederzugeben (die höchste Leistung stellt Microsofts Angebot bereit). Die Nintendo Switch ist beispielsweise auf 1080p limitiert. Wohlgemerkt: Auch an einem 4K-Fernseher mit 50 Zoll Diagonale machen Mario und Co. Spaß. Wenn es jedoch darauf ankommt, höchste optische Opulenz auf den Bildschirm zu zaubern, ist Nintendo derzeit nicht das Maß aller Dinge und wird es auch in absehbarer Zukunft nicht.

Die Anzahl der AnschlĂŒsse: Mehr ist besser

Hinsichtlich der AnschlĂŒsse gilt die Faustregel: Mehr ist besser. Zwei HDMI-Ports sind beispielsweise schnell durch einen Receiver und einen BD-Player belegt. Wenn daneben eine Konsole und ein HDMI-Stick Platz finden sollen, wird es bereits knifflig. Drei oder besser vier HDMI-AnschlĂŒsse sind daher unbedingt vorzuziehen. Selbst dann, wenn anfangs noch kein Anwendungsfall bereitsteht, wird das in der Zukunft garantiert der Fall sein. Genauso lĂ€uft es ĂŒbrigens bei USB-Ports ab: Wer mehr Platz hat, wird in der Zukunft wenig jonglieren mĂŒssen.

Neben HDMI und USB besitzen einige Fernseher auch AnschlĂŒsse, die weniger weit verbreitet sind, wie etwa einen Komponenteneingang. Hier muss jeder selbst entscheiden, was notwendig ist. Oftmals leitet sich das aus den zu Hause bereits vorhandenen GerĂ€ten ab. Falls weitere Hardware wie eine Soundbar geplant, ist auch ein optischer oder Koaxialeingang wichtig. Generell empfehlen wir, lieber ein paar AnschlĂŒsse zu viel als zu wenig zu haben. Man weiß nie, was die Zukunft bringt, und so kann es nicht schaden, fĂŒr alle EventualitĂ€ten gerĂŒstet zu sein.

Ein Knick in der Optik? Curved-TVs

Äußerlich Ă€hneln sich alle 50-Zoll-Fernseher – mit Ausnahme der sogenannten Curved-TVs. Bei diesen GerĂ€ten ist der Bildschirm gekrĂŒmmt, was dazu fĂŒhren soll, dass bei besonders großen Fernsehern (wozu auch die 50-Zoll-GerĂ€te zĂ€hlen) die Seiten fĂŒr den Zuschauer besser sichtbar sind. Dadurch soll das „Mittendrin-GefĂŒhl“ verstĂ€rkt werden. Ob das in der RealitĂ€t wirklich zutrifft, liegt jedoch im Auge des Betrachters. Einige KĂ€ufer schwören auf diese GerĂ€te, andere können ihnen nichts abgewinnen. Da es abgesehen von der KrĂŒmmung keinen technischen Unterschied zwischen normalen, flachen Fernsehern und den Curved-Modellen gibt, handelt es sich hierbei vielmehr um eine Geschmackssache.

Spielt das Gewicht eine Rolle?

In der Regel ist dieser Punkt nicht von allzu großer Bedeutung. Steht das GerĂ€t auf einem Hi-Fi-MöbelstĂŒck, sind einige Kilogramm mehr oder weniger irrelevant. Kompliziert wird es höchstens, wenn die Montage an einer Wandhalterung geplant ist und die gewĂŒnschte Wand nur wenig Last tragen kann. Vor dem Kauf sollte somit ein Auge darauf geworfen werden, ob die Wand die Last des 50-Zoll-Fernsehers (ohne Standfuß) tragen kann. FĂŒr den Fall, dass der Fernseher hĂ€ufig von einem Standort zum nĂ€chsten getragen wird, ist das Gewicht natĂŒrlich ebenfalls ausschlaggebend. Dieses Szenario ist im Privatgebrauch aber eher die Ausnahme.

Die Bedienung: Mehr als nur eine Fernbedienung

Sind die Zeiten, in denen wir auf Knöpfen herumdrĂŒcken mussten, vorbei? Einige Hersteller bieten fĂŒr ihre GerĂ€te inzwischen Fernbedienungen an, die wie ein Mikrofon agieren und somit Sprachbefehle aufnehmen. Dieses Features ist beispielsweise praktisch, um im eingebauten Browser etwas ĂŒber eine Suchmaschine zu recherchieren. Auch eine Gestensteuerung ist zum Teil mit an Bord. AbhĂ€ngig vom GerĂ€t agiert die Fernbedienung zudem wie ein Pointer, mit dem sich etwa auf Webseiten die Maus prĂ€zise steuern lĂ€sst. Ob das alles notwendig, entscheidet jeder KĂ€ufer fĂŒr sich.

Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht noch einmal die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

Die AuflösungAuch wenn es mehr kostet, ist eine 4K-Auflösung heute aufgrund ihrer Zukunftssicherheit durchaus empfehlenswert.
Das HDR-Format Ähnliches gilt auch fĂŒr das HDR-Format – eine Technologie, die momentan noch in den Startlöchern steht, aber in einigen Jahren relevant wird.
Das Panel OLED-Panels ĂŒberzeugen gegenĂŒber LCD- und LED-Modellen mit markanten Kontrasten und natĂŒrlichen Farben.
Die Reaktionszeit Insbesondere Spieler sollten auf eine Reaktionszeit von unter zehn Millisekunden und das Vorhandensein eines Gaming-Modus‘ achten.
Die AnschlĂŒsse Viel hilft viel: Weniger als drei HDMI-AnschlĂŒsse haben in dieser Klasse nichts zu suchen.
Die Bauart Ob flach oder gewölbt ist letztlich Geschmackssache. Curved-TVs sollen aber das „Mittendrin-GefĂŒhl“ verstĂ€rken.
Das Gewicht Zwar ist im Falle einer Wandmontage weniger besser, dieser Punkt ist beim Kauf aber nicht ausschlaggebend.
Die Bedienung Bei modernen GerĂ€ten sind Zusatzfeatures wie eine Sprach- oder Gestensteuerung verfĂŒgbar, die das Komfortlevel erhöhen.
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Pflegetipps - Worauf ist bei der Nutzung zu achten?

Eine regelmĂ€ĂŸige Produktpflege ist bei einem 50-Zoll-Fernseher in der Regel nicht notwendig. Das GerĂ€t wird auch in vielen Jahren noch seine Arbeit verrichten, wenn es ungestört „arbeiten“ darf. Hin und wieder sollte jedoch der Bildschirm gereinigt werden. DafĂŒr sind am besten Mittel geeignet, die auch fĂŒr die Reinigung von LCD-Bildschirmen an Notebooks, Tablets oder Computermonitoren gedacht sind. Glasreiniger fallen nicht darunter, da sie zu aggressiv sind. Allzu dramatisch ist der gelegentliche Einsatz von Glasreinigern aber nicht.

Im Idealfall sollten MikrofasertĂŒcher oder vergleichbare Putzmittel zum Einsatz kommen, um den Bildschirm zu reinigen. SchwĂ€mme, insbesondere ihre raue Seite, sind zu grob. Zwar sind die Displays mit einer kratzfesten Glasplatte geschĂŒtzt, allerdings sollten Nutzer davon absehen, das Schicksal herauszufordern. FĂŒr den Transport empfiehlt es sich, alle Kabel abzumontieren, um nicht versehentlich einen Anschluss zu beschĂ€digen. Außerdem ist es ratsam, den Fernseher in Decken oder andere weiche HĂŒllen einzupacken und möglichst keine waghalsigen Manöver wĂ€hrend der Fahrt durchzufĂŒhren. Davon abgesehen sind 50-Zoll-Fernseher sehr einfach in der Handhabung.

Abschließend haben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen zusammengefasst:

Wann ist 50 Zoll „zu groß“?

Eine Bildschirmdiagonale von 50 Zoll ist vor allem dann zu groß, wenn das vorgesehene Zimmer zu klein ist und der Zuschauer dementsprechend zu nah am GerĂ€t sitzen muss. Ob ein GerĂ€t in dieser GrĂ¶ĂŸe empfehlenswert ist, lĂ€sst sich also auch am Sitzabstand herleiten. GrĂ¶ĂŸer ist bei einem Fernseher nĂ€mlich nicht uneingeschrĂ€nkt besser. In großen ElektronikmĂ€rkten wirken 50-Zoll-GerĂ€te hĂ€ufig kleiner als in den eigenen vier WĂ€nden. Tipp: Ein StĂŒck Pappe lĂ€sst sich schnell auf die Maße eines 50-Zoll-Fernsehers zuschneiden und an die Wand montieren. Auf diese Weise können Verbraucher schnell herausfinden, ob die GrĂ¶ĂŸe fĂŒr ihr Wohnzimmer ĂŒberdimensioniert ist. Nicht zu vergessen ist hier außerdem, dass mehr FlĂ€che immer auch einen höheren Stromverbrauch nach sich zieht.

Wie wichtig ist ein Smart-TV?

Die meisten TV-GerĂ€te, vor allem im Bereich von 50-Zoll- und 4K-Fernsehern, sind heutzutage smart. Andernfalls lassen sich viele Funktionen nachrĂŒsten. Hat der Fernseher beispielsweise kein WLAN, lassen sich Inhalte ganz einfach mit einem HDMI-Stick, wie dem Google Chromecast, von einem Smartphone an den Fernseher streamen – selbst dann, wenn das GerĂ€t eigentlich nicht dafĂŒr konzipiert ist. Auch mit GerĂ€ten wie einem Raspberry Pi und einer Software wie Kodi lassen sich Mediencenter ergĂ€nzen. Dieses Vorgehen stellt aber schon recht hohe technische HĂŒrden und setzt ein gewisses Vorwissen beim Anwender voraus. Daher gilt: Soll alles einfach funktionieren, ist ein Smart-TV notwendig. Ist das GerĂ€t internettauglich beziehungsweise smart, gilt es als zukunftssicher.

Brauche ich eine Soundbar?

Es gibt nahezu keinen 50-Zoll-Fernseher, der einen beeindruckenden Sound produziert. Das liegt vor allem an ihrer Bauweise: Flache GerĂ€te können keinen satten Bass produzieren, da dieser Raum braucht, um sich zu entfalten. Da selbst die besten Fernseher keine physikalischen Gesetze sprengen können, mĂŒssen Filmfans also auf pompösen Sound verzichten. Eine Soundbar oder auch eine 5.1- beziehungsweise 7.1-Anlage sind gute und gar nicht so teure Alternativen, um dem Sound aus dem Fernseher auf die SprĂŒnge zu helfen. Praktischer Nebeneffekt: Auch Musik klingt ĂŒber die meisten TV-Soundbars deutlich besser als ĂŒber gewöhnliche Lautsprecher, wie sie in vielen Haushalten zu finden sind.

Wie empfange ich Fernsehen?

In den meisten 50-Zoll-Fernsehern sind alle wichtigen Receiver eingebaut. Das bedeutet, dass DVB-C, DVB-S und DVB-T(2) schon mit an Bord sind. Falls notwendig, kann ein externer Receiver problemlos verwendet werden. Bei IPTV, also Fernsehen ĂŒber das Internet, ist in jedem Fall ein solcher Receiver nötig. Dieser wird aber immer vom Anbieter, also etwa der Deutschen Telekom oder Vodafone, bei Abschluss eines Vertrags mitgeliefert.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von 50-Zoll-Fernsehern. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

In der Test-Datenbank der Stiftung Warentest finden Interessierte insgesamt 430 FernsehgerĂ€te, darunter auch 14 Modelle der 50-Zoll-Klasse. Alle Fernseher werden in fĂŒnf Testdisziplinen auf Her(t)z und Nieren geprĂŒft. In puncto Bild bewerteten die TesterInnen die Fernseher unter anderem in folgender Hinsicht:

  • das Fernsehen ĂŒber Satellit, Kabel und Antenne
  • das Fernsehen ĂŒber HDMI und UHD
  • die WiedergabequalitĂ€t von Fotos
  • die VerĂ€nderungen je nach Schnelligkeit des Bildes und Betrachtungswinkel
  • die Eignung fĂŒr helle RĂ€ume

Im Sinne des Tests der benutzerfreundlichen Handhabung sind zudem die folgenden Kriterien von Belang:

  • die Gebrauchsanleitung und die integrierten Hilfen
  • die Installation und die AnschlĂŒsse
  • die BenutzerfĂŒhrung im BildschirmmenĂŒ
  • der tĂ€gliche Gebrauch
  • das Handling der elektronischen Programmzeitschrift
  • die Verwendung der USB-AnschlĂŒsse
  • die Handlichkeit, die TastengrĂ¶ĂŸe und das Layout der Fernbedienung
  • das Bedienen am GerĂ€t
  • die Aufnahmefunktionen
  • die Einbindung ins Netzwerk

Den ersten Platz in der Kategorie der 50-Zoll-Fernseher teilen sich zwei Testmodelle: der LG 50UK6300 fĂŒr 550 Euro und der LG 50UK6470 fĂŒr 525 Euro. Die beiden Testsieger erlangen die Testnote 2,0, und damit das Testurteil „Gut“. Auch Platz zwei nehmen zwei TestgerĂ€te gemeinsam ein, nĂ€mlich der LG 50UK6500 fĂŒr 725 Euro und der Samsung UE50RU7409 fĂŒr 600 Euro, jeweils mit der Testnote 2,1. Ebenso gibt es zwei Drittplatzierte: Sowohl der Panasonic TX-50GXW804 fĂŒr 775 Euro als auch der Panasonic TX-50DXW784 fĂŒr 1.200 Euro erhielten die Testnote 2,2. Insgesamt wurden zehn 50-Zoll-Fernseher mit „Gut“ und vier mit „Befriedigend“ bewertet.


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