Oberfräsen

Die 7 besten Oberfräsen im Test & Vergleich

Allgemeine Merkmale
Hersteller
Maße
Gewicht
Leistung
Farbe
Produkteigenschaften
Antriebsart
Anschluss Staubabsaugung
Transportbox inklusive
Hubhöhe maximal
Parallelanschlag

Oberfräsen-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Oberfräse ist vielseitig: Sie fräst Schablonen, nutet, bohrt, profiliert und falzt Holz und Holzwerkstoffe mühelos und exakt.
  • Für perfekte Arbeitsergebnisse mit der Oberfräse ist es wichtig, stets qualitativ hochwertige und vor allem scharfe Fräser einzusetzen.
  • Für die eigene Sicherheit müssen die Werkstücke bei der Arbeit mit der Oberfräse stets festgespannt werden und dürfen nicht zu klein sein.
  • Es gibt große Qualitätsunterschiede bei den am Markt angebotenen Oberfräsen. Es lohnt sich daher vor dem Kauf genau zu vergleichen.

Was ist eine Oberfräse und was zeichnet sie aus?

Bei der Oberfräse handelt es sich um ein Elektrowerkzeug, das für die spanende Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen konstruiert ist. Dieses Werkzeug zeichnet sich im Vergleich zu anderen Elektrowerkzeugen vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. Denn durch den Einsatz verschiedener Fräser lassen sich zahlreiche Aufgaben rund um die Holzbearbeitung mit nur einem Elektrowerkzeug erledigen. Die Oberfräse wird in der Regel von einem getriebelosen Motor angetrieben. Dieser erreicht Drehzahlen von etwa 8.000 bis 30.000 Umdrehungen pro Minute. Mithilfe von 2 Führungssäulen, die auf einer stabilen Grundplatte befestigt sind, wird der Fräskorb geführt. Er bietet einen Hub, der zumeist im Bereich zwischen 35 und 80 mm liegt und der das Eintauchen des Fräsers in das Material ermöglicht. Die Grundplatte ist oftmals mit einem speziellen Gleitbelag versehen. Er ermöglicht ein problemloses Führen der Oberfräse über das Material. Aufgrund der hohen Drehzahlen, die der Motor der Oberfräse leistet, sind schnelle Arbeitsfortschritte bei zugleich hoher Präzision selbst in härtesten Hölzern gewährleistet.

Vielseitigkeit ist Trumpf: Bearbeitungsmöglichkeiten mit der Oberfräse

Wer sich eine Oberfräse für die Holzbearbeitung zulegt, eröffnet sich dadurch eine riesige Vielfalt an Bearbeitungsmöglichkeiten. Unter anderem erlaubt die Oberfräse folgende Arten der Holzbearbeitung:

  • Nuten fräsen: Mit einem speziellen Nutfräser, der in verschiedenen Stärken erhältlich ist, lassen sich präzise Nuten für Nut-und-Feder Verbindungen herstellen. Diese werden vor allem im Möbelbau eingesetzt, um verschiedene Teile sicher und maßhaltig miteinander zu verbinden.
  • Profilfräsen: Vor allem an Kanten von Möbelstücken kommen Profilfräsungen zum Einsatz. Sie können sowohl einfach als auch aufwendig und kompliziert sein. Hergestellt werden sie mithilfe der Oberfräse und entsprechender Profilfräser. Bekannte Profile sind zum Beispiel das Viertel- und das Halbstabprofil.
  • Beim Freihandfräsen erhält der Anwender maximale kreative Freiheit, unter anderem bei der Gestaltung von Möbeloberflächen. Diese Art der Bearbeitung ist fortgeschrittenen Anwendern vorbehalten. Denn hierbei erfolgt der Fräsgang entlang zuvor eingezeichneter Linien und ohne irgendwelche Hilfsmittel zur Positionierung der Oberfräse.
  • Mit einer Oberfräse besteht zudem die Möglichkeit, Kantenanleimer und Stirnseitenfurniere bündig zum Werkstück zu fräsen.
  • Mithilfe spezieller Fräsbohrer lässt sich die Oberfräse außerdem für die Herstellung exakt positionierter Bohrungen in Holz und Holzwerkstoffen einsetzen.
  • Nicht zuletzt eignet sich eine Oberfräse, um eine Fase (also eine Abschrägung) an die Kante eines Werkstücks zu fräsen oder um Zinken zu fräsen. Letztere dienen der dauerhaft sicheren Verbindung von zwei Werkstücken und kommen unter anderem bei massiven Schubladen zum Einsatz.

Welche Arten von Oberfräsen gibt es?

Prinzipiell ist die Funktionsweise aller modernen Oberfräsen sehr ähnlich. Dennoch gibt es selbstverständlich Unterschiede zwischen einzelnen Maschinen. Diese lassen sich einerseits am Einsatzbereich der Oberfräse festmachen und sind andererseits auf die unterschiedlichen Preisklassen der Maschinen zurückzuführen. Grundsätzlich kann man folgende Kategorien von Oberfräsen unterscheiden:

  • Oberfräsen für Hobbyanwender und Heimwerker
  • Professionelle Oberfräsen für ambitionierte Anwender sowie den Einsatz im holzverarbeitenden Handwerk

Während ein Hobbygerät schon für etwa 100 Euro zu haben ist, kann eine professionelle Oberfräse durchaus mehrere Hundert oder gar über 1.000 Euro kosten. Wer sich eine Oberfräse anschaffen will, muss also zuvor entscheiden, wie viel Leistung und Zubehör er tatsächlich benötigt und wie hoch das hierfür zur Verfügung stehende Budget ist.

Die Oberfräse für den Hobbybereich

Hierbei handelt es sich oftmals um Geräte mit begrenzter Leistungsfähigkeit. Sie sind für manche Materialien und Arbeiten nur bedingt geeignet. Dafür sind sie für kleines Geld zu haben.

Vorteile
  • Günstiger Preis
  • Überschaubarer Funktionsumfang, daher für Anfänger ideal
  • Oftmals kompatibel mit zahlreichen Werkzeugen verschiedener Hersteller
  • Werden oft mit dem wichtigsten Zubehör geliefert
Nachteile
  • Meist nicht so präzise wie teurere Maschinen
  • Nicht für alle Arbeiten einsetzbar, da begrenzte Leistung
  • Nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt, begrenzte Haltbarkeit
  • Mitunter kompliziert bei der Verwendung von Zubehör
  • Im untersten Preissegment vielfach keine überzeugende Verarbeitungsqualität

Die professionelle Oberfräse beziehungsweise Handwerker-Oberfräse

Solche Maschinen sind ohne Einschränkung für die Bearbeitung aller üblichen Materialien im holzverarbeitenden Handwerk geeignet. Sie kommen unter anderem sehr gut mit besonders harten Hölzern zurecht. Bei professionellen Oberfräsen gibt es jedoch, abhängig vom Hersteller und Modell, oftmals Preisspannen von mehreren Hundert Euro.

Vorteile
  • Sehr leistungsstarke Motoren
  • Umfangreiches Zubehör erhältlich
  • Hochpräzise Holzbearbeitung
  • Beste Handhabungseigenschaften
  • Langlebig und robust, für den Dauereinsatz geeignet
  • In der Regel sind auch nach Jahren noch Ersatzteile erhältlich
Nachteile
  • Vergleichsweise teuer
  • Für den Laien oft schwer zu überblickender Funktionsumfang
  • Zubehör muss zumeist separat gekauft werden
  • Lohnt nur bei intensivem Einsatz

Darauf sollten Sie beim Kauf einer Oberfräse achten

Wer sich eine Oberfräse zulegen möchte, sollte sich bereits vor dem Kauf Gedanken darüber machen, wofür und wie oft er die Fräse einsetzen möchte. Denn bereits diese beiden Faktoren entscheiden mit darüber, ob ein Hobbygerät ausreicht oder ob es zwangsläufig eine professionelle Oberfräse werden muss. Da der Unterschied beim Kaufpreis mehrere Hundert Euro ausmachen kann, empfiehlt es sich, vorab eine Liste der Arbeiten anzulegen, die man mit dem Gerät ausführen möchte. Anhand dieser Aufstellung fällt die Entscheidung für ein bestimmtes Gerät deutlich einfacher. Darüber hinaus sollten man bestimmte Eigenschaften verschiedener Oberfräsen genauer unter die Lupe nehmen.

Die Leistung der Oberfräse

Die Leistung, oder besser Leistungsaufnahme, einer Oberfräse wird vom Hersteller stets in Watt angegeben. Es fällt auf, das günstige Hobbygeräte oftmals eine deutlich höhere Leistungsaufnahme haben als professionelle Oberfräsen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass zumeist nicht die gesamte angegebene Leistung solcher günstigen Geräte auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird – am Fräser beziehungsweise am Werkstück. Hobbymaschinen in der Regel deutlich weniger effizient als echte Profigeräte. Die meisten am Markt erhältlichen Oberfräsen bewegen sich in einem Leistungsbereich von etwa 600 bis 1.200 Watt.

Die Drehzahlregulierung der Oberfräse

Eine Oberfräse sollte immer eine Möglichkeit zur Drehzahlregulierung bieten. Denn die Bearbeitung verschiedener Materialien erfordert ebenso bestimmte Drehzahlen wie unterschiedliche Arbeiten mit der Fräse. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Oberfräse die zuvor eingestellte Drehzahl nicht nur im Leerlauf, sondern auch während der Arbeit konstant hält. Nur dann sind präzise und saubere Arbeitsergebnisse ohne Materialausrisse und ausgebrochene Kanten zu erwarten. Der Bewertung der Drehzahlregulierung kommt daher in nahezu jedem Test große Bedeutung zu.

Tiefeneinstellung und Tiefenanschlag

Lässt sich an der favorisierten Oberfräse die Tiefeneinstellung einfach und unkompliziert vornehmen und hält das Gerät die eingestellte Tiefe auch exakt ein? Dies sind Fragen, die ebenfalls mitbestimmend für die Qualität der Arbeitsergebnisse sind. Darüber hinaus ist es für allem für ambitionierte Heimwerker und Profis interessant, wie groß der Hub der Oberfräse ist, also wie tief mit dem Fräser ins Material eingetaucht werden kann. Außerdem wichtig: Der Fräskorb sollte in jedem Fall leichtgängig sein und beim Eintauchen ins Material nicht „hakeln“.

Die Länge des Netzkabels der Oberfräse

Hierbei handelt es sich um einen beim Kauf oftmals vernachlässigten Punkt, da sich die meisten Anwender kaum Gedanken über die Stromversorgung ihrer Oberfräse machen. Damit jedoch bei der Arbeit maximale Bewegungsfreiheit gewährleistet ist, muss das Netzkabel der Oberfräse möglichst lang sein. Dann ist zum Beispiel die Bearbeitung großer Werkstücke, etwa Schranktüren, ohne Einschränkungen oder zusätzlichen Aufwand möglich. Die Länge des Stromkabels sollte daher zumindest drei bis vier Meter betragen.

Ergonomie und Handhabung

Je öfter und vielseitiger man eine Oberfräse einsetzt, desto wichtiger wird es, dass das Gerät sich unkompliziert und komfortabel handhaben lässt. Es schadet daher nicht, vor dem Kauf zu überprüfen, ob die Maschine ergonomisch sinnvoll konstruiert ist oder ob aufgrund der Gestaltung Einschränkungen bei der Arbeit zu erwarten sind. Sind alle Bedienelemente so positioniert, dass sie leicht zu erreichen sind und gestaltet sich die Einstellung wichtiger Arbeitsparameter mühelos oder eher schwierig? Durch eine ergonomische Gestaltung und die sinnvolle Positionierung von Schaltern und Bedienelementen vereinfacht sich die Arbeit mit einer Oberfräse wesentlich und wird zudem sicherer.

Das Gewicht der Oberfräse

Das Gewicht einer Oberfräse lässt in der Regel keine präzise Aussage über die Verarbeitungsqualität zu. Denn oftmals sind gerade sehr günstige Maschinen auch sehr schwer. Dies liegt jedoch in der Regel nicht daran, dass sie besonders robust und langlebig sind. Vielmehr kommen schwerere und weniger hochwertige Materialien zum Einsatz. Profi-Maschinen sind in vielen Fällen vergleichsweise leicht, aber dennoch wesentlich stabiler und langlebiger. Zudem führt ein zu hohes Gewicht bei einer Oberfräse zu einer schwierigeren Handhabung. Das Gewicht der meisten am Markt erhältlichen Geräte bewegt sich, unabhängig von der Preisklasse, zwischen etwa 1,5 und 5,0 Kilogramm. Professionelle Maschinen wiegen zumeist deutlich unter 3 Kilogramm.

Das Zubehör für die Oberfräse

Abhängig davon, wie die Oberfräse später verwendet werden soll, ist es wichtig zu wissen, welches Zubehör für das ausgewählte Gerät verfügbar ist, beziehungsweise welche Zubehörteile sich bereits im Lieferumfang befinden. Weiterhin sollte der Käufer vorab überprüfen, ob die Oberfräse mit verschiedenen Werkzeugsystemen arbeiten kann. Dies ist dann möglich, wenn die Fräse mit verschiedenen Spannzangen geliefert wird. Dann ist zum Beispiel der Einsatz von Fräsern mit einem Schaftdurchmesser von 6 oder 8 Millimetern möglich. Eignet sich die Oberfräse für die Verwendung mit möglichst vielen Werkzeugen, ergibt sich dadurch selbstverständlich eine besonders vielseitige Einsetzbarkeit.

Viele günstige Oberfräsen werden mit einem umfangreichen Zubehörpaket geliefert. Darin enthalten sind neben einem Parallelanschlag und einem Absaugadapter meist zahlreiche Fräser. Diese sind jedoch in fast allen Fällen von minderer Qualität, für dauerhaft präzises Arbeiten eignen sie sich kaum. Sie sind allenfalls für weiche Hölzer und einfache Arbeiten verwendbar. Hochwertige Fräser mit Hartmetall-Bestückung sind die bessere Wahl. Sie müssen nahezu immer separat gekauft werden, wobei Preise um 50 Euro pro Stück keine Seltenheit sind.

Wichtig ist, dass eine Oberfräse mit einem Absaugadapter ausgestattet ist, der den Anschluss einer Absauganlage ermöglicht. Damit bleibt einerseits der Arbeitsbereich vergleichsweise sauber und andererseits wird die Staubbelastung in der Luft gering gehalten.

Zu prüfen ist außerdem, ob für die gewählte Oberfräse weiteres Zubehör erhältlich ist. Sinnvoll und je nach Art der auszuführenden Arbeiten unerlässlich sind zum Beispiel eine Führungsschiene, ein Fräszirkel sowie ein Frästisch und eine digitale Messlehre. All diese Zubehörteile erhöhen sowohl den Handhabungskomfort der Fräse als auch deren Präzision und Vielseitigkeit.

Richtige Verwendung und Pflege der Oberfräse

Vor allem Anfänger sollten sich zunächst intensiv mit der Oberfräse und deren Handhabung vertraut machen. Schließlich handelt es sich um ein Gerät, das mit vielen Tausend Werkzeugumdrehungen pro Minute und extrem scharfen Werkzeugen arbeitet. Dadurch ergibt sich bei nicht sachgemäßer Benutzung ein hohes Verletzungsrisiko.

Auf Arbeitssicherheit achten

Auch wenn er oft lästig erscheint, sollte bei der Verwendung einer Oberfräse der Arbeitsschutz nicht zu kurz kommt. Unter anderem ist das Tragen einer Schutzbrille bei der Arbeit mit der Oberfräse Pflicht. Denn selbst wenn eine Absaugvorrichtung vorhanden ist, können dennoch „verirrte“ Späne durch die Luft fliegen und die Augen des Benutzers schwer verletzen. Eine Staubmaske gehört ebenfalls zur Grundausstattung für Oberfräsen-Anwender. Nicht der gesamte Staub wird von der Absaugung aufgenommen. Er verteilt sich in der Luft, aus der er ohne Staubmaske eingeatmet wird, was zu Atemwegsreizungen führen kann. Aufgrund der hohen Drehzahl einer Oberfräsen entsteht teils hochfrequenter Lärm. Es ist daher empfehlenswert, einen Gehörschutz zu tragen. Pflicht für Oberfräsen-Nutzer sind also:

  • Schutzbrille
  • Staubmaske
  • Gehörschutz

Oberfräse nur bestimmungsgemäß und mit passendem Zubehör verwenden

Vor dem ersten Gebrauch der Oberfräse gilt es, sich mit allen Funktionen und Einstellmöglichkeiten der Maschine vertraut zu machen. Hierfür ist die Lektüre der Bedienungsanleitung Pflicht – selbst für professionelle Handwerker! Generell sollte die Oberfräse nur für Arbeiten eingesetzt werden, für die sie laut Handbuch geeignet ist. Außerdem ist ausschließlich passendes Zubehör zu verwenden. Von der Verwendung selbstgebauter Konstruktionen und Zubehörteile, mit Ausnahme von Schablonen, ist abzusehen.

Oberfräse nach Gebrauch gründlich reinigen!

Um sicherzustellen, dass die Oberfräse dauerhaft einwandfrei funktioniert, ist eine gründliche Reinigung der Maschine nach jedem Gebrauch unerlässlich. Am einfachsten geht die Reinigung mithilfe von Druckluft von der Hand. Auf diese Weise lassen sich Späne und Staub selbst aus der kleinsten Ritze zuverlässig entfernen. Keinesfalls sollten Späne auf dem Gerät verbleiben. Insbesondere bei harzhaltigen Hölzern kann dies zu Verkrustungen und damit zu Einschränkungen der Fräsmechanik führen. Von Zeit zu Zeit sollten zusätzlich zur Reinigung die beweglichen Teile der Fräse mit geeignetem Fett oder Öl behandelt werden.

Tests von Oberfräsen

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Oberfräsen. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Da die Oberfräse ein doch recht spezielles Elektrowerkzeug ist, haben große Testorganisationen wie zum Beispiel Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST bisher keinen Oberfräsen-Test durchgeführt. Hierfür ist die Zahl der verkauften Oberfräsen schlicht zu gering, ebenso wie die Nachfrage seitens der Verbraucher. Wer eine Oberfräse kaufen möchte, muss auf die Ergebnisse aus einem professionellen und aussagekräftigen Test dennoch nicht verzichten. Die Spezialisten der Heimwerker-Website selbst.de haben 12 Oberfräsen getestet und sich dabei jeweils sechs Hobby- und sechs Profimaschinen zur Brust genommen.

Überraschende Ergebnisse im Oberfräsen-Test

Überraschend im Test war, dass im Bereich der Hobbymaschinen bis auf ein Gerät alle getesteten Oberfräsen hinsichtlich ihrer Ergebnisse sehr dicht beieinander lagen. Im Profi-Bereich allerdings konnte ein einziges Gerät die gesamte Konkurrenz in den Schatten stellen und sich dadurch besonders für einen Kauf empfehlen.

Bei den Hobby-Oberfräsen erreichten von sechs Maschinen im Test vier die Note „gut“, je einmal wurden die Noten „befriedigend“ und „ausreichend“ vergeben. Bei den Geräten, die sich im Preisbereich von rund 40 bis 150 Euro bewegen, konnte die Einhell RT-RO 55 mit der Note 2,1 einen knappen Sieg gegen die Black & Decker KW900E (2,3) und die Bosch POF 1400 ACE (2,4) erringen.

Im professionellen Bereich deklassierte die Festool OF 1010 EBQ mit einem Gesamtergebnis von 1,4 die Konkurrenz. Die einzige Maschine, die im Feld der 300 bis 400 Euro teuren Geräte noch einigermaßen mithalten konnte, war die Dewalt DW 621 mit einer Gesamtnote von 1,6. Die drittplatzierte Hitachi M 8V2 hingegen war mit der Note „gut“ (2,0) bereits deutlich abgeschlagen.

Getestet wurden unter anderem die Positionierung der Schalter und Bedienelemente, die Führung am Parallelanschlag, die Leerlaufdrehzahl und die Werkzeugfeststellung sowie die Geräuschemission und die Leistungsaufnahme. Durch die Beachtung all dieser Punkte eignet sich der Test sehr gut zur Einschätzung der getesteten Geräte.