Elektroheizung

Die 7 besten Elektroheizungen im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Maße
Gewicht
Farbe
Material Gehäuse
Produkteigenschaften
Leistung
Thermostat
Anzahl Heizstufen
√úberhitzungsschutz
Display
Freistehend
Vorteile

Elektroheizung-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Elektroheizungen kommen dort zum Einsatz, wo keine W√§rmeversorgung √ľber eine √∂l- oder gasbetriebene Zentralheizung m√∂glich ist.
  • Bei zeitlich beschr√§nkter Nutzung in kleinen R√§umen sind moderne Elektroheizungen eine Alternative zur Nachr√ľstung eines Heizk√∂rpers.
  • Die Ger√§te sind zwar g√ľnstig in der Anschaffung, eignen sich aber wegen der bis zu dreimal so hohen Energiekosten nicht f√ľr die Dauernutzung.
  • Es gilt zwischen vier verschiedenen Bauarten zu unterscheiden: Konvektoren, Heizl√ľfter und √Ėlradiatoren erw√§rmen die Umgebungsluft, Infrarotheizungen w√§rmen Gegenst√§nde.

Elektrisch heizen: eine energiehungrige Behelfslösung

Eine Elektrogeb√§udeheizung ‚Äď umgangssprachlich auch Elektroheizung genannt ‚Äď ist ein technisches Ger√§t, das Wohnr√§ume durch die Umwandlung von Strom mit W√§rme versorgt. Das ist vor allem praktisch f√ľr Innenr√§ume, die¬†√ľber keinen Rohrleitungsanschluss an eine Zentralheizung verf√ľgen. Denkbar ist aber auch der Betrieb in Campingwagen, Wohnmobilen oder Gartenh√ľtten.

Wof√ľr k√∂nnen Sie eine Elektroheizung einsetzen?

  • Zur Beheizung von R√§umen, die √ľber keinen Heizk√∂rper verf√ľgen
  • Zum zus√§tzlichen Heizen in kleinen R√§umen, etwa einem Bade- oder Kinderzimmer
  • Als √úbergangsl√∂sung in Fr√ľhling und Herbst
  • Zur Beheizung von Schrebergarten, Gartenhaus, Wintergarten, Werkstatt, Garage, Wohnwagen oder Wohnmobil
  • Als Behelfsl√∂sung, wenn die regul√§re Heizungsanlage eine St√∂rung aufweist

Geringer Gesamtwirkungsgrad und schlechte √Ėko-Bilanz

Problem dieser Ger√§tegattung ist der geringe Gesamtwirkungsgrad. Das Heizen von Wohnr√§umen mit Strom¬†verursacht im Vergleich zu anderen Heizmethoden die mit Abstand h√∂chsten Energiekosten. Heizk√∂rper, die beispielsweise durch die zentrale Gas-, √Ėl- oder Pelletheizung mit Warmwasser gespeist werden, verursachen im Vergleich zu einer Elektroheizung nur etwa die H√§lfte, teils sogar nur ein Drittel der Energiekosten.

Jedoch ist nicht nur die √∂konomische Komponente problematisch. Rechnet man die Stromerzeugung in konventionellen W√§rmekraftwerken mit ein, f√§llt auch die¬†√∂kologische Bilanz vergleichsweise schlecht¬†aus. Das direkte Verbrennen fossiler Energietr√§ger wie √Ėl oder Gas hat einen h√∂heren Wirkungsgrad als die Umwandlung von Strom, der aus der Verbrennung fossiler Energietr√§ger stammt.

Welche Vorz√ľge hat eine Elektroheizung?

Im Gegensatz zu einer Zentralheizung entf√§llt bei einer Elektroheizung die Montage. √úblicherweise reicht der Anschluss an die Steckdose aus. Zudem entstehen keine Wartungskosten, die bei einer √Ėl-, Gas- oder Holzheizung durch Techniker und Schornsteinfeger anfallen w√ľrden. Allerdings k√∂nnen weder diese Vorteile noch der g√ľnstige Anschaffungspreis¬†die im Dauerbetrieb entstehenden Stromkosten wettmachen. W√§hrend das gelegentliche Heizen mit einer Stromheizung in einem Ferienhaus sinnvoll sein kann, ist es der dauerhafte Betrieb in einer Wohnung nicht. Das gilt sowohl f√ľr Single-Wohnungen als auch f√ľr Mehrpersonenhaushalte.

Generell weisen Elektroheizungen die folgenden Vorteile auf:

  • Schnelle und einfache Installation
  • Ben√∂tigen nur einen Stromanschluss und keinen Kamin
  • G√ľnstiger Anschaffungspreis
  • Transportabel und so flexibel einsetzbar

Daf√ľr verursachen sie im Dauerbetrieb durch die enorme Stromaufnahme hohe Folgekosten.

Verschiedene Elektroheizungs-Typen

Bei den Elektroheizungen gilt es, zunächst grundlegend zwischen zwei verschiedenen Bauarten zu unterscheiden: Den Speicherheizungen und den Direktheizungen.

Auslaufmodell Speicherheizung

Speicherheizungen wurden ab den 1950er-Jahren in vielen Wohnungen und H√§usern verbaut. Sie wandelten den Strom dann in W√§rme um, wenn er am g√ľnstigsten war. Spezielle Nachtstrom-Tarife sollten damals eine gleichbleibende Auslastung der Kraftwerke sicherstellen. Ein derartiger Stromtarif machte es attraktiv, die Energie nachts aus dem Netz zu entnehmen und W√§rme zu produzieren. Innenliegend verbaute Schamottsteine speicherten die W√§rme langfristig. Das W√§rmespeicher-Prinzip ist dabei das gleiche wie bei einem Pizzaofen oder einem Pizzastein. Wenn der Stromtarif dann tags√ľber h√∂her war,¬†gaben die Nachtspeicher√∂fen die W√§rme bei Bedarf √ľber den Tag verteilt ab.

Nachtspeicher√∂fen verlieren fortlaufend an Bedeutung, denn mittlerweile gibt es keinen signifikanten Preisunterschied mehr zwischen Tagstrom und Nachtstrom. Zudem sind f√ľr die Nutzung spezielle Doppelstromz√§hler n√∂tig, die heute nicht mehr weit verbreitet sind. Aus diesen Gr√ľnden¬†konzentrieren wir uns hier auf Direktheizungen.

Direktheizung: unmittelbar wohlige Wärme

Direktheizungen sind heute deutlich weiter verbreitet als Speicherheizungen. Sie geben die Wärme unmittelbar ab und heizen Wohnräume somit schnell und effektiv. Bei den Direktheizungen gilt es wiederum, zwischen

  • Konvektoren,
  • Heizl√ľftern,
  • √Ėlradiatoren und
  • Infrarotheizungen

zu unterscheiden. In diesem Vergleich sind¬†ausschlie√ülich Konvektoren aufgef√ľhrt, die oftmals auch einfach nur als Elektroheizung bezeichnet werden. Zum besseren Verst√§ndnis, zur Abgrenzung und als Entscheidungshilfe bei der Frage, ob f√ľr Sie vielleicht eine andere Ausf√ľhrung als ein Konvektor infrage kommt, beschreiben wir die Funktion sowie die Vor- und Nachteile aller Ausf√ľhrungen im Folgenden. Einen Vergleich von Heizl√ľftern¬†, √Ėlradiatoren und Infrarotheizungen¬†finden Sie ebenfalls auf unserer Seite.

Konvektor: indirekte Form der Erwärmung

In Konvektoren saugt ein Heizelement kalte Luft an und erw√§rmt diese. Die Ger√§te bedienen sich dem Prinzip des thermischen Auftriebs:¬†Die erw√§rmte Luft steigt bis unter die Decke, k√ľhlt dort ab und sinkt wieder zu Boden. Dieser Prozess wiederholt sich. Die Umgebung wird gleichm√§√üiger erw√§rmt als bei Strahlungsw√§rme, also der Verwendung einer Infrarotheizung.

Der Vorteil daran: Die W√§rme verteilt sich √ľberall im Raum. Daher eignet sich diese Heizmethode auch f√ľr verwinkelte R√§ume. Die stetige Luftzirkulation wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Nachteilig ist allerdings, dass bei ein Austrocknen der Atemluft m√∂glich, was unter anderem einen unangenehmen Hustenreiz zur Folge haben kann. Zudem kann die aufsteigende Warmluft Staub aufwirbeln, was vor allem f√ľr Allergiker und Asthmatiker ein Problem darstellt.

Die Aufheizzeit eines Raumes mittels eines Konvektors ist im Vergleich zu einem Heizl√ľfter h√∂her. Daf√ľr arbeiten die Ger√§te im Gegensatz zu einem Heizl√ľfter leise.

Vorteile
  • Gleichm√§√üige W√§rmeverteilung
  • Auch f√ľr verwinkelte R√§ume geeignet
  • Luftzirkulation angenehm
  • Leiser als Heizl√ľfter
Nachteile
  • Austrocknen der Raumluft m√∂glich
  • Kann Staub aufwirbeln
  • Vergleichsweise hohe Aufheizzeit
Heizl√ľfter: G√ľnstig in der Anschaffung, nutzbar f√ľr kleine R√§ume

Heizl√ľfter saugen wie ein Konvektor kalte Luft an und erw√§rmen sie mittels Heizdr√§hten. Im Unterschied zu Konvektoren¬†verteilen Heizl√ľfter die erw√§rmte Luft mittels eines Ventilators¬†im Raum. Heizl√ľfter erw√§rmen die Raumluft grunds√§tzlich schneller als Konvektoren. Sie sind aber im Betrieb laut, wirbeln Staub auf und verbrauchen noch mehr Energie als andere Elektroheizungen. Sie sind daher nicht f√ľr den Dauerbetrieb geeignet. Wollen Sie hingegen einen kleinen Raum schnell und nur f√ľr eine kurze Nutzungsdauer aufheizen, ist ein Heizl√ľfter die ideale L√∂sung.

Vorteile
  • Erw√§rmen Raumluft schneller als Konvektoren
  • Heizen kleine R√§ume schnell auf
Nachteile
  • Laut im Betrieb
  • Wirbeln noch mehr Staub auf
  • Verbrauchen mehr Energie als andere Elektroheizungen
  • F√ľr Dauerbetrieb ungeeignet
√Ėlradiatoren: Kontinuierliche W√§rmeabgabe

√Ėlradiatoren sind gew√∂hnlich als Rippenheizk√∂rper ausgef√ľhrt, die f√ľr eine hohe Mobilit√§t mit R√§dern ausgestattet sind. Die Rippen vergr√∂√üern die Oberfl√§che, √ľber die W√§rme abgestrahlt wird, wodurch das¬†Heizen effektiver ist als bei flach ausgef√ľhrten Modellen. Im Inneren der Heizger√§te befindet sich ein spezielles Thermo√∂l, das als √úbertrager von W√§rme dient. Dieses wird durch ein elektrisches Heizelement erhitzt und strahlt √ľber die Rippen W√§rme an die Umgebung ab.

Die W√§rmeentwicklung l√§sst sich im Vergleich zu Heizl√ľftern als tr√§ge bezeichnen. Die W√§rmespeicherf√§higkeit des Thermo√∂ls erm√∂glicht aber eine¬†kontinuierliche W√§rmeabgabe an die Umgebung, die auch nach dem Ausschalten des Ger√§tes noch eine Zeit lang anh√§lt.

In √Ėlradiatoren ist im Gegensatz zu Heizl√ľftern kein Gebl√§se verbaut, was ein ger√§uscharmes Arbeiten erm√∂glicht. Eine Sonderform stellen Kombiger√§te dar, die √ľber eine zus√§tzliche Heizl√ľfter-Funktion ein Gebl√§se zuschalten, w√§hrend das Thermo√∂l erhitzt. Auf diese Weise wird eine schnelle W√§rmeabgabe zu Beginn des Aufheizprozesses sichergestellt.

√Ėlradiatoren kommen in selten genutzten R√§umen zum Einsatz, sowie in R√§umen, in denen keine fest installierte Heizung vorhanden ist. Bei Ausfall der Zentralheizung k√∂nnen sie in einzelnen Wohnr√§umen als¬†zeitlich begrenzter Ersatz f√ľr¬†wohlige W√§rme¬†sorgen. Der Stromverbrauch ist allerdings bei einer Leistungsaufnahme von 1.000 bis 2.500 Watt hoch bis sehr hoch.

Vorteile
  • Hohe Mobilit√§t
  • Heizen durch Rippen besonders effektiv
  • Kontinuierliche W√§rmeabgabe auch noch nach Ausschalten
  • Ger√§uscharmer Betrieb
Nachteile
  • Lange Aufheizzeit
  • Hoher Stromverbrauch
Infrarotheizung: nicht Erwärmung der Raumluft, sondern von Objekten im Raum

Infrarot-Heizger√§te nutzen eine grundlegend andere Technik. Sie erw√§rmen nicht die Raumluft mittels Thermodynamik, sondern arbeiten mit Strahlungsw√§rme: Sie¬†erhitzen Objekte,¬†die sich vor dem Ger√§t befinden, direkt. Das k√∂nnen Gegenst√§nde oder Personen sein, die sich im Raum aufhalten. Die Ger√§te sollten daher nicht mit M√∂beln verstellt werden. Viele Modelle eignen sich aufgrund einer sehr geringen Bautiefe ideal zur Wandmontage. Diese W√§rmespender k√∂nnen auch als Bild, Tafel oder Spiegel ‚Äěgetarnt‚Äú sein und somit als ansprechende Dekoration dienen.

Ein klarer Vorteil f√ľr Allergiker und Asthmatiker: Anders als Konvektoren oder Heizl√ľftern wirbeln Infrarotheizungen keinen Staub auf. Nachteilig ist, dass sie lediglich Objekte erw√§rmen, die sich in unmittelbarer N√§he befinden. Alles abseits des Strahlungsbereichs bleibt kalt. Daher sind Infrarotheizungen eher nicht f√ľr verwinkelte R√§ume geeignet.

Durch die gleichm√§√üige Strahlungsw√§rme, die geringe Lufterw√§rmung und -bewegung sowie den damit verbundenen geringen Heizbedarf kommen Infrarot-Heizger√§te¬†vor allem in R√§umen mit hohen Decken zum Einsatz, bei denen ein Gro√üteil der erw√§rmten Luft eines Konvektors nutzlos unter der Decke verbleiben w√ľrde. Auch in schlecht isolierten R√§umen eignen sie sich gut, da nicht der ganze Raum, der wiederum schnell W√§rme verliert, erhitzt werden muss. Die angestrahlten K√∂rper geben die W√§rme nach einer Zeit an die Raumluft ab.

Infrarotheizungen werden oftmals als sehr sparsame Heizmethode beworben. Im Dauerbetrieb zur Beheizung eines Raumes sind sie allerdings ähnlich ineffizient wie die anderen Elektroheizungs-Formen.

Vorteile
  • Keine Staubaufwirbelung
  • Effektiv in R√§umen mit hohen Decken oder schlechter Isolierung
  • Erw√§rmt Objekte direkt, ohne Heizleistung im ganzen Raum zu verteilen.
Nachteile
  • Nur Objekte vor dem Ger√§t werden erw√§rmt
  • Nicht f√ľr verwinkelte R√§ume geeignet

Kaufkriterien

Bei der Wahl eines Elektroheizungs-Modells gibt es eine Reihe von Faktoren, die Sie in die Kaufentscheidung einfließen lassen sollten. Wir zählen die wichtigsten Punkte auf.

Heizleistung

Heizleistung

Bei der Wahl der Heizleistung sollten Sie die r√§umlichen Gegebenheiten ber√ľcksichtigen. Empfehlenswert ist eine Heizleistung von 50 Watt pro Quadratmeter. F√ľr die meisten R√§ume sind daher¬†Elektroheizungen mit ungef√§hr 2.000 Watt die richtige Wahl. In kleinen R√§umen, wie einem G√§stebad, verschaffen auch Elektroheizung mit 1.000 Watt wohlige W√§rme. Diese Ger√§te sollten spritzwassergesch√ľtzt sein. Gr√∂√üere Elektroheizk√∂rper mit einer Leistung zwischen 2.000 und 3.000 Watt erweitern die erw√§rmbare Fl√§che. Bedenken Sie, dass eine erh√∂hte Leistungsaufnahme auch mit h√∂heren Stromkosten einhergeht.

Thermostat und √úberhitzungsschutz

Thermostat

Viele Elektroheizk√∂rper verf√ľgen √ľber ein Thermostat, wie Sie es wahrscheinlich von einem gew√∂hnlichen Wand-Heizk√∂rper kennen: Die W√§rmeproduktion beginnt erst,¬†wenn eine einstellbare Temperatur unterschritten¬†ist. Ger√§te ohne Thermostat heizen dagegen solange, bis ein √úberhitzungsschutz das Ger√§t f√ľr eine bestimmte Zeit oder bis zur manuellen Wiederinbetriebnahme abschaltet. Bei K√§lte sorgt ein Frostw√§chter daf√ľr, dass die Zieltemperatur nicht unterschritten wird und beugt so Frostsch√§den am Ger√§t sowie an umliegenden Leitungen und der Bausubstanz vor.

Heizstufen

Heizstufen

Auch wenn ein Elektroheizungs-Modell nicht √ľber ein Thermostat verf√ľgt, bieten viele Ger√§te dennoch die M√∂glichkeit,¬†verschiedene Heizstufen f√ľr unterschiedliche Zieltemperaturen¬†zu w√§hlen. Manchmal sind es Kippschalter, √ľber die Sie zus√§tzliche Heizstufen hinzuw√§hlen k√∂nnen. Andere Ger√§te verf√ľgen √ľber Drehschalter, mithilfe derer Sie die gew√ľnschte Stufe anw√§hlen.

Maße und Gewicht

Maße und Gewicht

Zu den grundlegenden Kaufkriterien geh√∂rt die Frage, ob die Elektroheizung aufgrund ihrer Abmessungen an dem gew√ľnschten Aufstellort Platz findet. Auch wichtig ist das Gewicht: M√∂chten Sie die Heizung in mehreren R√§umen benutzen, sollte sie m√∂glichst leicht sein. Kleine, besonders leichte Modelle wiegen unter 10 Kilogramm, w√§hrend gro√üe Varianten bis zu 80 Kilogramm auf die Waage bringen.¬†Einige Elektroheizungen verf√ľgen √ľber Rollen, dank derer ein Raumwechsel deutlich leichter ist. √úberlegen Sie vor dem Kauf, ob Sie ein freistehendes Modell oder eines zur Wandmontage bevorzugen.

Wärmespeicher

Wärmespeicher

Wie bereits erw√§hnt, verf√ľgen einige wenige Modelle √ľber eine Hitzespeicher-Funktion. In einer Schamottestein-Schicht wird W√§rme zur langsamen Abgabe gespeichert. Aufgrund der abnehmenden Verbreitung von g√ľnstigem Nachtstrom und den damit entfallenden Kostenersparnis beim Strom verlieren die Speicherheizungen zunehmend an Bedeutung. Bei den Ger√§ten in diesem Vergleich handelt es sich in der Regel aber um Elektroheizungen ohne W√§rmespeicher-Funktion.

Wie viel Strom verbrauchen Elektroheizungen?

Betreiben Sie eine 2.000-Watt-Elektroheizung eine Stunde auf Maximalstufe, verbraucht das Ger√§t zwei Kilowattstunden Strom. Nutzen Sie die Heizung w√§hrend eines achtst√ľndigen Arbeitstages, kommen bereits 16 Kilowattstunden zusammen. Zuz√ľglich der Wochenenden ergibt sich ein monatlicher Stromverbrauch von 480 Kilowattstunden. Zieht man nun den aktuellen durchschnittlichen Strompreis zurate, der¬†laut des Darmst√§dter Energieversorgers¬†ENTEGA¬†mit rund 29 Cent pro Kilowattstunde zu Buche schl√§gt, summieren sich die monatlichen Kosten auf fast 140 Euro.

Beliebte Marken

AEG | Aeroflow | Arcotec | Clatronic | De’Longhi | Deuba | Einhell | ewt | Fakir | Hecht | Honeywell | Kesser | Klarstein | Könighaus | Rowenta | Schnatterer | Stiebel Eltron | TROTEC

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Vergleich von Elektroheizungen. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Einen Test verschiedener Elektroheizk√∂rpern haben wir bei der renommierten Stiftung Warentest leider nicht gefunden. Stattdessen stie√üen wir bei der Suche auf einen¬†kurzen Bericht der Tester aus dem Jahr 2013, der noch einmal deutlich macht, dass sich diese Heizger√§te nur f√ľr kleine Bereiche im Haus eignen, die selten genutzt werden und nicht dauerhaft erw√§rmt werden m√ľssen. Ansonsten droht ein Aufpreis um 200 Prozent im Vergleich zur Beheizung mit klassischen Heizk√∂rpern, die an die Zentralheizung angeschlossen sind. Der etwas √§ltere Bericht der Stiftung Warentest rechnet mit sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde Heizenergie bei Verwendung einer Zentralheizung, w√§hrend die Menge bei Erzeugung mit einer Elektroheizung durch den hohen Stromverbrauch mit 27 Cent zu Buche schl√§gt.