Wassersprudler

Die 7 besten Wassersprudler im Test & Vergleich

Produktmerkmale
Hersteller
Flaschenaufnahme
Gewicht
Maße
Material
ErhÀltliche Farben
Stromanschluss
Batteriebetrieb
Besonderheiten
Bedienung und Funktion
Typ Sprudlertaste/-hebel
Stufenlos sprudelbar
Handbuch
Sprudlerflasche und COÂČ-Zylinder
Anzahl Flaschen im Lieferumfang
Glasflasche
PET-Flasche
Flasche spĂŒlmaschinenfest
Anzahl CO2-Zylinder im Lieferumfang
GrĂ¶ĂŸe CO2-Zylinder
UnterstĂŒtzt andere ZylindergrĂ¶ĂŸen
Ersatzteile und Zubehör
Ersatzflasche einzeln zukaufbar
ErhĂ€ltliche FlaschengrĂ¶ĂŸen
SpĂŒlmaschinenfeste PEN-Flasche zukaufbar
Flaschenverschluss einzeln zukaufbar
Sirup zukaufbar
Reinigungstabletten zukaufbar
Andere Produkte
Service und Support
FAQ
Hotline
Service-E-Mail
Forum
Vorteile
Nachteile

Wassersprudler-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Mit einem Wassersprudler stellen Sie erfrischendes Sprudelwasser einfach zu Hause her, sodass das lĂ€stige Kistenschleppen entfĂ€llt.
  • Insbesondere fĂŒr Mehrfamilienhaushalte, die viel Wasser trinken, lohnt sich die Anschaffung. Meist amortisieren sich die Anschaffungskosten innerhalb eines Jahres.
  • Hochwertige Wassersprudler ĂŒberzeugen mit einer nutzerfreundlichen Bedienungsweise, sodass Sie Flaschen unkompliziert hineinstellen und entnehmen können.
  • Je regelmĂ€ĂŸiger und grĂŒndlicher die Pflege des Wassersprudlers erfolgt, desto langlebiger ist dieser.

Wassersprudler als Alternative zu Mineralwasserflaschen

Nicht Bier oder Kaffee, sondern Wasser ist das unangefochtene LieblingsgetrĂ€nk der Deutschen. Umfragen zufolge steht Mineralwasser bei rund 86 Prozent der BĂŒrger an erster Stelle. Dies spiegelt sich im jĂ€hrlichen Pro-Kopf-Verbrauch wider: Stolze 141,7 Liter Mineralwasser konsumierte ein Deutscher einer Statistik des Portals Statista zufolge 2019 im Durchschnitt. Beinahe zwei Drittel aller passionierten Wassertrinker genießen das GetrĂ€nk am liebsten mit KohlensĂ€ure versetzt. Gleichwohl bereitet es den wenigsten Deutschen Freude, die schwergewichtigen Wasserflaschen mit Sprudel vom Supermarkt nach Hause zu transportieren.

In dieser Hinsicht schafft ein Wassersprudler zuverlĂ€ssig Abhilfe. Hierbei handelt es sich um ein effizientes HaushaltsgerĂ€t, das gewöhnliches Leitungswasser auf Knopfdruck mit Kohlenstoffdioxid (CO2) anreichert. Auf diese Weise lĂ€sst sich das normale Leitungswasser in Sekundenschnelle in erfrischendes Sprudelwasser umwandeln. Selbst außerhalb der Öffnungszeiten von SupermĂ€rkten erhalten somit jederzeit frisches Wasser – und schonen damit gleichzeitig die Umwelt.

Welche Vorteile bietet ein Wassersprudler?

Mit einem Wassersprudler tun Sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes, indem sie weniger Plastik-Einwegflaschen nutzen, sondern auch Ihrem Geldbeutel. Damit haben Sie jederzeit die volle Kostenkontrolle, was die Ausgaben fĂŒr Trinkwasser betrifft. Schon nach einem Jahr haben Sie ĂŒblicherweise die Kosten, die mit der Investition fĂŒr einen Trinkwassersprudler verbunden sind, finanziell wieder eingeholt. Selbst in Single-Haushalten mit etwas geringerem Mineralwasserkonsum rechnet sich der Erwerb eines solchen GerĂ€tes normalerweise spĂ€testens im zweiten Jahr. Außerdem benötigt ein Wassersprudler weniger Platz als ein oder gar mehrere WasserkĂ€sten. Letztere mĂŒssen Sie zudem nicht mehr vom Supermarkt in Ihre Wohnung befördern, was Laufwege spart und den RĂŒcken schont. Der Sprudelvorgang selbst dauert weniger als eine Minute und erfordert nur wenige Handgriffe.

DarĂŒber hinaus profitieren Sie von einer hochwertigen TrinkwasserqualitĂ€t: Da das mit KohlensĂ€ure versetzte Sprudelwasser direkt aus der Leitung stammt, können Sie von einer gesundheitlich unbedenklichen WasserqualitĂ€t ausgehen, denn das Leitungswasser unterliegt strengen QualitĂ€tskontrollen. Anders als im Supermarkt erhĂ€ltliches Mineralwasser fĂ€llt der Anteil an lebenswichtigen Mineralien im Leitungswasser höher aus. Das Marktforschungsinstitut GfK fand zudem heraus, dass Menschen, die einen Trinkwassersprudler benutzen, tendenziell mehr FlĂŒssigkeit zu sich nehmen als Verbraucher, die „fertiges“ Mineralwasser kaufen.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass Sie das mit dem Trinkwassersprudler zubereitete ErfrischungsgetrÀnk nach Belieben mit Konzentraten und Sirups anreichern können. Ob klassische Varianten wie Apfel oder exotische Geschmacksrichtungen wie Cola, Energy und Gingerale: Probieren Sie bedenkenlos aus, welche Sirups Sie dem Sprudelwasser individuell beimischen.

Wer sein Mineralwasser am liebsten mit viel KohlensĂ€ure trinkt, kommt allerdings mit den meisten Wassersprudlern nicht ganz auf seine Kosten. Im Vergleich zu industriell gesprudelten „Classic“-Wassern ist der KohlesĂ€uregehalt bei selbst aufgesprudeltem Wasser in der Regel geringer, da ab einem gewissen Punkt ein eingebautes Überdruckventil anspringt.

Vorteile
  • Zeitsparend
  • Umweltfreundlich
  • Langfristig gĂŒnstiger
  • RĂŒckenschonend
  • Wasser an individuelle Vorlieben anpassbar
Nachteile
  • Geringerer KohlesĂ€uregehalt als bei „Classic“-Wasser
  • Folgekosten durch CO2-Zylinder

Wie funktionieren Wassersprudler?

Wassersprudler arbeiten hĂ€ufig ohne Strom. Auf der Ober- oder Vorderseite des Korpus befindet sich die Sprudlertaste, die zu tĂ€tigen ist, um Wasser aufzusprudeln. Die KorpusrĂŒckwand ist meist abnehmbar. Dahinter sitzt der CO2-Zylinder, aus dem das Gas fĂŒr den Sprudel kommt. Dieses tritt aus der sogenannten SprudlerdĂŒse aus, die in die Flasche zeigt. Letztere setzen Nutzer in die Flaschenaufnahme, die sich dazu ĂŒblicherweise nach vorne kippen lĂ€sst. Ein spezieller Andockmechanismus – ein klassisches Gewinde oder ein Bajonettverschluss – sorgt dafĂŒr, dass die Flasche drucksicher und standfest in der Halterung einrastet. Nun lĂ€sst sich das GerĂ€t schließen. Durch ein- oder mehrmaliges BetĂ€tigen der Sprudlertaste schießt Gas aus der DĂŒse in die Flasche. Dort hĂ€ngt es sich an die vorhandenen WassermolekĂŒle, wodurch die sprudelnde KohlensĂ€ure entsteht. Sobald ein Zischen ertönt, lĂ€sst sich das umgewandelte Sprudelwasser samt Flasche entnehmen.

RegelmĂ€ĂŸiger Zylinderaustausch

Den CO2-Zylinder mĂŒssen Sie regelmĂ€ĂŸig gegen einen neuen austauschen. AbhĂ€ngig von der im Haushalt lebenden Anzahl an Personen und deren Wasserkonsum sollten Sie etwa im Abstand zwischen zwei und vier Wochen volle Zylinder ordern. Viele SupermĂ€rkte, Drogerien, BaumĂ€rkte, Discounter und teilweise auch Apotheken tauschen leere Zylinder gegen volle aus. Die Kosten fĂŒr solch einen neuen Zylinder belaufen sich auf vier bis zehn Euro.

Darauf kommt es beim Kauf eines Wassersprudlers an

Idealerweise ist ein Trinkwassersprudler einfach zu handhaben und reichert das vorhandene Wasser in Sekundenschnelle mit KohlensĂ€ure an. Um das fĂŒr sich optimale HaushaltsgerĂ€t zu finden, gibt es eine Menge weiterer Kaufkriterien, die es zu berĂŒcksichtigen gilt. Ob Sie in einem Ein- oder Mehrpersonenhauhalt leben, trĂ€gt dazu bei, wie viel Bedeutung Sie Aspekten wie dem Material, der FĂŒllmenge, SpĂŒlmaschinenfestigkeit und StabilitĂ€t sowie der Optik und dem Design beimessen.

Arten von Wassersprudlern: Klassisch, elektrisch oder leitungsgebunden

Bei Wassersprudlern lassen sich unterschiedliche Arten voneinander abgrenzen:

  • Klassische Wassersprudler
  • Elektrische Wassersprudler
  • Leitungsgebundene Wassersprudler

Klassische Wassersprudler funktionieren per Knopfdruck und sind in Privathaushalten eine weit verbreitete Form. Sie sind kompakt und flexibel aufstellbar. Zum Sprudeln mĂŒssen Sie mehrmals einen Knopf beziehungsweise eine Taste drĂŒcken, bis der gewĂŒnschte CO2-Gehalt erreicht ist beziehungsweise das Überdruckventil anspringt. Mehr Luxus erhalten Sie mit einem elektrischen Wassersprudler. Er Ă€hnelt optisch der klassischen Variante, hat aber einen Stromanschluss und dosiert das CO2 automatisch. Diese Variante ist deutlich teurer als klassische GerĂ€te und recht selten. Ein Beispielmodell ist der SodaStream Power. Er ist rund fĂŒnfmal so teuer wie ein gĂŒnstiger klassischer Wassersprudler. Ob ihnen das geringe Mehr an Luxus das Geld wert ist, mĂŒssen KĂ€ufer selbst entscheiden.

FĂŒr den professionellen Einsatz, etwa in der Gastronomie oder in BĂŒrogebĂ€uden, lohnen sich leitungsgebundene GerĂ€te. Sie sind Bestandteil der Einrichtung, da sie unauffĂ€llig in die jeweilige KĂŒchenzeile eingearbeitet sind. Anstelle eines Wasserhahns sind diese Varianten mit einer Soda-Armatur, einem KĂŒhl- und Sprudelaggregat sowie einer Filtrationseinheit ausgestattet.

Material: Plastik oder Glasflaschen

Das Material eines Wassersprudlers und dessen CO2-Zylinder entscheiden darĂŒber, wie stabil das GerĂ€t ist. DarĂŒber hinaus erhalten Sie zusĂ€tzlich zum HaushaltsgerĂ€t dazu passende Flaschen. Diese bestehen entweder aus Kunststoff oder aus Glas.

Schauen Sie sich idealerweise nach Materialien um, die frei von gesundheitsschĂ€dlichem BPA (Bisphenol A) sind. Mit einem GlasbehĂ€lter machen Sie in dieser Hinsicht nichts falsch, zumal das Material sehr pflegeleicht und hitzebestĂ€ndig ist. Nachteilig wirkt sich bei einer Glasflasche das geringere Fassungsvermögen aus: In Glaskaraffen passen meistens maximal 0,6 Liter FlĂŒssigkeit. Insgesamt profitieren Menschen, die Wasser ĂŒberwiegend zu Hause trinken sowie Wert auf geschmacks- und geruchsneutrale Endprodukte legen, besonders von Glasflaschen.

Kunststoffflaschen eignen sich fĂŒr alle, die eine robuste Flasche mit einem großen Fassungsvermögen suchen. FĂŒr gewöhnlich wiegen die bis zu einem Liter fassenden Kunststoff-Flaschen weniger als vergleichbare GlasbehĂ€lter und eignen sich aufgrund dessen ebenfalls fĂŒr Kinder. Gleichwohl sind PET-Flaschen weniger hitzebestĂ€ndig, weshalb sie nicht in der SpĂŒlmaschine gereinigt werden sollten. Der Hersteller SodaStream hat sowohl Modelle mit Kunststofflaschen als auch solche mit Glasvarianten im Sortiment: den etwas preisgĂŒnstigeren SodaStream Easy mit großen PET-Flaschen und den SodaStream Crystal mit kleineren Glasflaschen.

Schraub- oder Schnappverschluss: Welcher ist einfacher zu handhaben?

Ein wichtiges Kriterium, das die Handhabung erleichtert oder erschwert, ist die Verschlussform der Flaschenaufnahme. Von ihr hĂ€ngt ab, ob Sie die Flasche einhĂ€ndig in den GerĂ€tekorpus stellen können oder beide HĂ€nde benötigen. GrundsĂ€tzlich sind praktische SchnappverschlĂŒsse einfacher zu bedienen, da die Flasche automatisch „einrastet“ und drucksicher verschlossen wird. Etwas mehr MĂŒhe haben Sie mit einem Schraubverschluss mit klassischem Gewinde, der ein Aufdrehen erforderlich macht. Alternativ dazu sind einige Wassersprudler mit einem sogenannten Bajonettverschluss ausgestattet. In diese werden die Flaschen mit einer Steck-Dreh-Bewegung eingehakt. Vor allem Kindern, Ă€lteren sowie körperlich eingeschrĂ€nkten Menschen könnte es Probleme bereiten, den Schraubverschluss mĂŒhelos zu betĂ€tigen. Sie sollten daher möglichst auf einen Schnappverschluss und ein breites GehĂ€use zurĂŒckgreifen.

FĂŒllmenge der Flaschen: Plastikflaschen mit grĂ¶ĂŸerem FĂŒllvolumen

Von der FĂŒllmenge hĂ€ngt ab, wie viel Wasser Sie in der dazugehörigen Flasche transportieren können. Es gibt in dieser Kategorie kein klares Richtig oder Falsch, sondern lediglich persönliche PrĂ€ferenzen. Sollten Sie viel unterwegs sein und daher eine grĂ¶ĂŸere Menge Wasser ĂŒber den Tag benötigen, können Sie eine Flasche aus Plastik verwenden. Deren Fassungsvolumen zwischen 0,7 und 1,0 Liter ermöglicht es, selbst hergestelltes Sprudelwasser in grĂ¶ĂŸeren Mengen zu transportieren.

Glasflaschen sind in vielen FĂ€llen nicht nur schwergewichtiger, sie weisen zudem ein begrenztes FĂŒllvolumen auf. Bei manchen Flaschen ist die maximale FĂŒllmenge auf 0,6 Liter limitiert, sodass sie sich weniger zum Mitnehmen außer Haus eignen. SelbstverstĂ€ndlich können Sie sich trotzdem fĂŒr diese Variante entscheiden, beispielsweise anlĂ€sslich eines kurzen Termines.

Lassen sich alle Wassersprudler-Flaschen in der SpĂŒlmaschine reinigen?

Viele Zubehörteile der Wassersprudler sind spĂŒlmaschinenfest. Glaskaraffen beispielsweise halten hohen Temperaturen stand, sodass Sie diese problemlos in der SpĂŒlmaschine sauber bekommen. Anders liegt der Fall bei hitzeempfindlichen PET-Flaschen: Sie sollten keinesfalls Temperaturen jenseits der 50 Grad Celsius ausgesetzt werden.

StabilitÀt des GerÀtes

Ein nicht zu vernachlĂ€ssigender Aspekt vor dem Kauf eines Wassersprudlers ist dessen Verarbeitungsweise. Nur stabile GerĂ€te können den alltĂ€glichen Belastungen standhalten und gewĂ€hrleisten ĂŒber viele Jahre hinweg gleichbleibende QualitĂ€t. Die meisten Wassersprudler sind mit einem stabilen Kunststoff-GehĂ€use und einer abnehmbaren RĂŒckwand ausgestattet. Herkömmliche GehĂ€use aus Kunststoff erweisen sich im alltĂ€glichen Gebrauch allerdings weniger robust als Edelstahl. Falls Sie ein rundum stabiles, widerstandsfĂ€higes GehĂ€use wĂŒnschen, dem auch ErschĂŒtterungen nichts anhaben, sollten Sie lieber zu einem GehĂ€use aus Edelstahl tendieren. Ebenfalls wichtig ist, dass sich die Flaschen stabil und drucksicher in den Sprudler einsetzen lassen.

Welche Wassersprudler-Designs passen zu Kindern und Familien?

Wassersprudler unterscheiden sich im Hinblick auf ihr Design maßgeblich. WĂ€hrend andere Kaufkriterien durchaus eine objektive Aussagekraft mit sich bringen, hĂ€ngt die Entscheidung fĂŒr oder gegen eine Designvariante mit dem individuellen Geschmack zusammen. WĂ€hrend bunte Modelle in kraftvollen Farben besonders bei Familien mit Kindern gut ankommen, lassen sich Wassersprudler in neutralen Farbtönen problemlos in jede KĂŒche integrieren. Außergewöhnliche Aufmachungen, die in bunten Farben gehalten sind, können trinkfaule Kinder sogar zum Wassertrinken anregen.

Bedienung: Dosierung von CO2

Wassersprudler funktionieren mithilfe der CO2-Zylinder, welche die Gaszufuhr sicherstellen. Diese zwischen 200 und 430 Gramm schweren Kartuschen sind oftmals im Lieferumfang enthalten. Wer einen Zweitzylinder braucht, muss diesen meist zusĂ€tzlich zum GerĂ€t erwerben. Hier gilt: Ein Zweitzylinder ist dann sinnvoll, sobald sich die FĂŒllmenge dem Ende nĂ€hert und kein Nachschub vorhanden ist. Ein wichtiges Kaufkriterium im Zusammenhang mit dem Zylinder, der schĂ€tzungsweise bis zu 60 Liter Sprudelwasser produziert, ist die Dosierung des CO2. Um das Wasser mit KohlensĂ€ure anzureichern, haben Sie die Wahl zwischen manuellen und vollautomatischen Dosierungen.

Einige MarkengerĂ€te bringen einen Dosierhebel mit einer exakten Anzeige des KohlensĂ€uregehaltes mit. Diese praktische, analoge Funktion ermöglicht es Verbrauchern, die gewĂŒnschte SprudelstĂ€rke bei jedem Vorgang individuell einzustellen. Bequemer funktioniert die Dosierung bei GerĂ€tetypen mit vollautomatischer CO2-Dosierung. So erlaubt es zum Beispiel der elektrische SodaStream Power, dem eingefĂŒllten Leitungswasser mit einem Knopfdruck KohlensĂ€ure in unterschiedlichen IntensitĂ€tsstufen hinzuzufĂŒgen. Falls Sie Wasser lieber individuell mit KohlensĂ€ure versetzen möchten, empfiehlt sich der Einsatz von Modellen, die eine manuelle Dosierung ermöglichen. Denken Sie daran, lieber etwas vorsichtiger auf den Knopf zu drĂŒcken, damit das GetrĂ€nk nicht mehr KohlensĂ€ure enthĂ€lt als beabsichtigt.

Lieferumfang und Sets

Vielen Wassersprudlern liegen diverse Zubehörteile im Lieferumfang bei. In solch einem Set können sowohl verschiedene Sirupsorten als auch spezielle Reinigungsmittel und BĂŒrsten enthalten sein. Die meisten Modelle bringen neben einer CO2-Kartusche eine dazugehörige aus Glas oder Plastik beschaffene FĂŒllflasche sowie einen Deckel mit.

Ein weiteres, sinnvolles Zubehörteil ist ein farblich passender Abtropfhalter, der insbesondere Wassersprudler mit Glasflaschen stilvoll ergĂ€nzt. GespĂŒlte Flaschen finden auf dem Abtropfhalter Platz, auf dem sie an der Luft trocknen.

Handliche FlaschenbĂŒrsten erleichtern die anschließende Reinigung der BehĂ€lter. Damit können Sie Flecken durch leichtes Schrubben mĂŒhelos von der OberflĂ€che entfernen. Da die BĂŒrsten problemlos durch schmale Deckel passen, sind sie nicht nur bei Glasflaschen, sondern auch bei anderen HaushaltsgegenstĂ€nden vielseitig einsetzbar.

Tipps rund um die Pflege von Wassersprudlern

Die Haltbarkeit Ihres Wassersprudlers hĂ€ngt maßgeblich von der Pflege ab, die diesem zuteilwird. Möchten Sie das GerĂ€t ĂŒber viele Jahre funktionstĂŒchtig halten, sollten Sie auf eine schonende Nutzungsweise achten. Entscheidend dafĂŒr ist, dass Sie etwa die Sprudeltaste vorsichtig betĂ€tigen, um etwaige Verschleißerscheinungen zu vermeiden. Gibt der Sprudler einen dumpfen Ton von sich, ist von einem Überdruck auszugehen. In diesem Fall sollten Sie die Taste vorerst nicht erneut betĂ€tigen.

Flaschen und Sprudler reinigen

Zu einer langen Haltbarkeit trĂ€gt selbstverstĂ€ndlich auch die richtige Pflege bei. Um stets einen hygienisch einwandfreien Zustand zu gewĂ€hrleisten, ist es unumgĂ€nglich, zumindest die verwendeten Flaschen nach jeder Nutzung innen und außen abzuwischen. Dies gelingt am einfachsten, indem der Korpus mit heißem Wasser unter Zuhilfenahme einer ReinigungsbĂŒrste gesĂ€ubert wird. Auch das GerĂ€t selbst sollte mindestens einmal wöchentlich grĂŒndlich mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.

Wassersprudler entkalken

Falls die BehĂ€lter nicht spĂŒlmaschinenfest sind, sollten Sie sie mit speziellen Reinigungstabs oder handelsĂŒblicher ZitronensĂ€ure entkalken. FĂŒllen sie dafĂŒr das Reinigungsmittel sowie warmes Leitungswasser in die Flasche ein. Diese stellen Sie anschließend in die Flaschenaufnahme, drĂŒcken den Sprudelknopf und lassen das Mittel fĂŒr etwa 15 Minuten einwirken. Entleeren Sie danach den BehĂ€lter, bevor Sie diesen mit einer handelsĂŒblichen FlaschenbĂŒrste grĂŒndlich abputzen.

Denken Sie daran, dass nicht alle Materialien hitzebestĂ€ndig sind. PET-Flaschen etwa sollten Sie keinen Temperaturen ĂŒber 50 Grad Celsius aussetzen. Achten Sie also darauf, Plastikflaschen weder in die SpĂŒlmaschine zu geben noch mit zu heißem Wasser zu reinigen. Verwenden Sie stattdessen lediglich lauwarmes Wasser und etwas SpĂŒlmittel, damit das empfindliche Material keinen Schaden nimmt.

Weitere hilfreiche Hinweise

Neben der richtigen Pflege können die folgenden Tipps dabei helfen, die Bedienung und Nutzung eines Wassersprudlers angenehmer zu machen:

Kaltes Wasser nutzen
kaltes Wasser

Je kĂ€lter Sprudelwasser ist, desto prickelnder ist dessen Geschmack. Ein weiterer positiver Effekt ergibt sich daraus, dass Sie fĂŒr die gewĂŒnschte Erfrischung weniger KohlensĂ€ure benötigen. Auch aus gesundheitlicher Hinsicht kann kĂ€lteres Wasser sinnvoll sein, da sich darin naturgemĂ€ĂŸ weniger Bakterien und Keime ansammeln. Stellen Sie das Sprudelwasser daher am besten in den KĂŒhlschrank, damit sich schĂ€dliche Mikroorganismen gar nicht erst im Wasser vermehren.

Wassersprudler „zweckentfremden“
Wasser und Sirup

Sie können das GerĂ€t praktischerweise umfunktionieren, um neben dem „Lebenselixier“ weitere köstliche GetrĂ€nke aufzubereiten. Dazu gehören in erster Linie spritzige Softdrinks und Schorlen, die sich mit Sprudelwasser anreichern lassen. Etliche große Namen im Bereich der Wassersprudler wie TRi TOP oder SodaStream bieten ein umfangreiches Sortiment an Sirup-ZusĂ€tzen und Konzentraten an. Mithilfe dieser können Sie beispielsweise gesunde Bio-Limonade, erfrischende Cola oder belebendes Gingerale zu Hause herstellen.

Den richtigen Zeitpunkt fĂŒr den Sirup beachten

FĂŒgen Sie den Sirup und andere ZusĂ€tze stets nach dem Sprudelvorgang hinzu. Beim Sprudeln selbst sollte sich lediglich reines Wasser in der Flasche befinden. Dies gilt, abgesehen von wenigen AusnahmefĂ€llen, fĂŒr alle Wassersprudler. Andernfalls schĂ€umt das GetrĂ€nk wĂ€hrend des Sprudelns so stark, dass es ĂŒberlĂ€uft. DarĂŒber hinaus besteht das Risiko, dass die zuckerhaltige FlĂŒssigkeit den Sprudler verklebt und eine aufwendige Reinigung nötig macht.

Haltbarkeit beachten
Haltbarkeit

Insbesondere die Zubehörteile der Wassersprudler sind lediglich ĂŒber einen begrenzten Zeitraum haltbar. SpĂ€testens nach drei bis vier Jahren sollten Sie die Sprudlerflaschen gegen neue eintauschen. PET-Flaschen halten maximal fĂŒnf Jahre durch, ehe Sie sie der Hygiene zuliebe durch neue Flaschen ersetzen sollten. Das Wasser an sich ist nach dem Sprudelvorgang ungekĂŒhlt fĂŒr etwa 24 Stunden unbedenklich trinkbar.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Wassersprudler-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Die Stiftung Warentest publizierte im Juli 2019 einen umfangreichen Wassersprudler-Test mit vielen EinsteigergerĂ€ten, aber auch Topmodellen vom MarktfĂŒhrer SodaStream und anspruchsvollen Designer-Produkten von den Herstellern Aarke oder Kitchenaid. Die insgesamt sieben Wassersprudler – fĂŒnf mit Kunststoff- und zwei mit Glasflaschen – nahmen die unabhĂ€ngigen Experten in den Kategorien „Aufsprudeln“, „Sicherheit“, „Handhabung“ sowie „Gesundheit und Umwelt“ unter die Lupe. Hinsichtlich der Handhabung untersuchten die Experten, wie leicht oder schwer sich die Wasserflaschen einsetzen ließen, und bewerteten ihre Standfestigkeit. Sie stuften außerdem in der Kategorie „Aufsprudeln“ die FĂŒllmengen, den CO2-Gehalt sowie den durchschnittlichen Preis pro Liter ein. In puncto „Sicherheit“ prĂŒfte die Stiftung Warentest, ob die GerĂ€te potenzielle Gefahrenquellen wie etwa scharfe Kanten aufweisen.

Das Fazit des Tests: Lediglich drei der insgesamt sieben getesteten Wassersprudler stellten im Test tatsĂ€chlich spritziges Sprudelwasser her: die GerĂ€te der Hersteller Aarke, Kitchenaid und Sodatrend. Bei den ĂŒbrigen Testkandidaten sprang das Überdruckventil an, bevor das aufgesprudelte Wasser einen CO2-Gehalt von vier Gramm je Liter erreichen konnte. Unterschiede zeigten sich außerdem in der Ergiebigkeit der Zylinder. Manche Testprodukte vermochten lediglich 44 Liter Wasser mit einem Zylinder aufzubereiten, wĂ€hrend der My Sodapop damit ganze 86 Liter schaffte.

Das beste Gesamtergebnis im Test erzielten sowohl der Aarke Carbonator II als auch der Soda Trend Style mit der Testnote 2,0. Letzterer bereitete das spritzigste Wasser im Test. Als Ă€ußerst benutzerfreundlich stufte die Stiftung Warentest zudem den Kitchenaid Artisan ein. Der mit einem Preis von rund 300 Euro teuerste Sprudler im Test erkĂ€mpfte sich mit der Gesamtnote 2,2 den dritten Platz hinter den beiden Testsiegern. Ebenfalls mit einem „Gut“ (Note 2,5) schnitt der SodaStream Easy ab. Er ist leicht zu bedienen, produziert aber höchstens „Medium“ gesprudeltes Wasser. Von den ĂŒbrigen drei TestgerĂ€ten erhielten zwei ein „Befriedigend“: der Wassersprudler von Pearl und der SodaStream Crystal 2.0 Titan. Auf dem letzten Platz landete der My Sodapop Sharon up mit der Testnote 3,7. Unter anderem kritisierten die Tester das wenig sprudelige Wasser sowie die teilweise umstĂ€ndliche Handhabung.

Auch das ETM Testmagazin widmete sich im Mai 2018 einem Wassersprudler-Test, in dem die Redakteure insgesamt sechs Modelle verschiedener Hersteller auf Herz und Nieren prĂŒften. Zum Testsieger erklĂ€rten die Tester den SodaStream Crystal 2.0, der in den Kategorien „Handhabung“, „Funktion“ und „Ausstattung“ Bestnoten erhielt. Ebenfalls mit der Bewertung „Sehr gut“ zeichnete das ETM Testmagazin den BPA-freien Kunststoff-Wassersprudler 5KSS1121 von Kitchenaid aus. Das Modell mit einer maximalen FĂŒllmenge von 840 Millilitern ĂŒberzeugte hauptsĂ€chlich mit seinem hochwertig verarbeiteten Material, dem einfach bedienbaren Flaschenhebel sowie der variablen KohlensĂ€uredosierung. Auf dem dritten Platz rangiert der Aarke AA01STEEL Wassersprudler mit dem Testurteil „Gut“ (89,4 Prozent).

Einen weiteren Test fĂŒhrte das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST im Jahr 2018 durch. Die Tester nahmen insgesamt acht Wassersprudler unter die Lupe, darunter Modelle von Aarke, SodaStream, Levivo und Kitchen Aid. Die Redakteure bewerteten drei GerĂ€te mit „Sehr gut“ und zwei mit dem PrĂ€dikat „Gut“. Allen weiteren GerĂ€ten attestierten die Redakteure hingegen deutliche MĂ€ngel, darunter fehlende Standfestigkeit. DarĂŒber hinaus fielen zwei Wassersprudler damit negativ auf, dass keine CO2-Zylinder im Lieferumfang enthalten waren. Beide Anbieter weisen darauf aber auf ihren Websites hin, weshalb ÖKO-TEST dafĂŒr keine Punkte abzog. UnauffĂ€llig waren alle Testprodukte hingegen im Hinblick auf Schadstoffe. Zudem haben die Flaschen laut Testurteil keinen nennenswerten Einfluss auf Geschmack und Geruch des Wassers.