Wassersprudler

Die 7 besten Wassersprudler im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Flaschenaufnahme
Gewicht
Maße
Material
ErhÀltliche Farben
Stromanschluss nötig
Batteriebetrieben
Besonderheiten
Bedienung und Funktion
Typ Sprudlertaste/-hebel
Stufenloses Sprudeln möglich
Bedienungsanleitung
Sprudlerflasche und CO₂-Zylinder
Anzahl Flaschen im Lieferumfang
Glasflasche
PET-Flasche
Flasche spĂŒlmaschinenfest
Anzahl CO₂-Zylinder im Lieferumfang
GrĂ¶ĂŸe CO₂-Zylinder
UnterstĂŒtzung anderer ZylindergrĂ¶ĂŸen
Ersatzteile und Zubehör
Ersatzflasche einzeln zukaufbar
ErhĂ€ltliche FlaschengrĂ¶ĂŸen
SpĂŒlmaschinenfeste PEN-Flasche zukaufbar
Flaschenverschluss einzeln zukaufbar
Sirup zukaufbar
Reinigungstabletten zukaufbar
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Wassersprudler-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Wassersprudler lohnen sich vor allem fĂŒr Verbraucher, die keine Lust auf das Schleppen von WasserkĂ€sten haben und trotzdem nicht auf Sprudelwasser verzichten wollen.
  • Die KohlensĂ€ure lĂ€sst sich dem Wasser manuell oder automatisch hinzufĂŒgen.
  • Ob die Wahl auf ein GerĂ€t mit Plastik- oder Glasflaschen fĂ€llt, ist von den PrĂ€ferenzen des Verbrauchers abhĂ€ngig.
  • Eine regelmĂ€ĂŸige Reinigung stellt ein hohes Maß an Hygiene sicher.

Jederzeit frisch gesprudeltes Wasser

Die Verbraucherzentrale rĂ€t, am Tag mindestens zwei Liter Wasser zu trinken, um den Körper mit ausreichend FlĂŒssigkeit zu versorgen. Auf ein Jahr hochgerechnet sind das ĂŒber 700 Liter Wasser pro Kopf. Die TrinkwasserqualitĂ€t ist in Deutschland – zumindest in den meisten Gebieten – sehr gut, sodass es bei Tests nur selten zu Überschreitungen der Grenzwerte kommt. Das macht den Kauf von Trinkwasser in Flaschen oder Kanistern hierzulande ĂŒberflĂŒssig. Wer trotzdem nicht auf das prickelnde Extra im GetrĂ€nk verzichten möchte, sollte den Kauf eines Wassersprudlers in Betracht ziehen.

Mit einem Wassersprudler entfĂ€llt nicht nur das Tragen von unzĂ€hligen WasserkĂ€sten und das Verursachen von vermeidbaren PlastikmĂŒll, sondern obendrein sparen Nutzer die langen Transportwege, wodurch sie ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Außerdem können Nutzer beim Einsatz eines Wassersprudlers den Gehalt an KohlensĂ€ure individuell bestimmen. Wer lieber auf sĂŒĂŸe GetrĂ€nke zurĂŒckgreift, ist nicht vom Angebot des nĂ€chsten GetrĂ€nkemarkts abhĂ€ngig, sondern kann mit Hilfe von Sirup und FruchtsĂ€ften eigene GetrĂ€nke kreieren. Im besten Fall erzielen Verbrauchermit selbstgesprudeltem Wasser im Vergleich zum Kauf von Markenwasser ein deutliches Preisersparnis. Die Anschaffung eines Wassersprudlers kann sich also schon im ersten Jahr nach dem Kauf lohnen.

Die folgende Übersicht veranschaulicht noch einmal die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Wassersprudlers:

Vorteile
  • Keine Belastung der Umwelt durch PlastikmĂŒll
  • Tragen von Wasserkisten entfĂ€llt
  • Keine langen Transportwege
  • Platzersparnis durch fehlenden Flaschenvorrat
  • Sprudelvorgang lĂ€sst sich schnell und einfach durchfĂŒhren
  • Kostenersparnis gegenĂŒber Markenwasser
  • Individuelle Einstellung des KohlensĂ€uregehalts
  • Abgestandenes Wasser lĂ€sst sich erneut aufsprudeln
Nachteile
  • Keine Kostenersparnis gegenĂŒber Wasser vom Discounter
  • Gewisser Zeitaufwand beim Gaszylinder-Tausch
  • Geschmack des Wassers von der örtlichen WasserqualitĂ€t abhĂ€ngig
  • FĂŒr ausreichende Hygiene regelmĂ€ĂŸige Reinigung notwendig

Funktionsweise und Kosten

Im Grunde funktionieren alle Modelle nach dem gleichen Prinzip: Durch den Zusatz von CO2 wird aus Leitungswasser kohlensĂ€urehaltiges Tafelwasser hergestellt. DafĂŒr setzen Nutzer in den Wassersprudler eine Gaskartusche ein, die je nach Modell 300 bis 500 Gramm Kohlenstoffdioxid enthĂ€lt. Das Leitungswasser fĂŒr den Sprudelvorgang fĂŒllen sie in druckbestĂ€ndige Flaschen und schrauben beziehungsweise stellen diese in den Wassersprudler. Beim BefĂŒllen der Flaschen mĂŒssen sie unbedingt die FĂŒllhöhe beachten. Auf Knopfdruck oder BetĂ€tigung eines Hebels wird anschließend das Kohlendioxid in das Wasser gefĂŒhrt, das dort in Verbindung mit dem Wasser zu KohlensĂ€ure wird.

Der KohlensĂ€uregehalt des Wassers ist durch die Dauer des Sprudelvorgangs bestimmbar. In der Regel ist in allen Wassersprudlern ein Überdruckventil verbaut, das kenntlich macht, wenn dem Wasser die maximale Menge an KohlensĂ€ure zugesetzt wurde. Die ĂŒberflĂŒssige KohlensĂ€ure wird in die Umgebung abgegeben. Mit einer Gaskartusche lassen sich je nach GerĂ€t bis zu 100 Litern Wasser sprudeln. Dabei handelt es sich um Universal-CO2-Kartuschen, die fĂŒr alle gelĂ€ufigen Wassersprudler Verwendung finden. Ist eine Kartusche leer, können Nutzer diese fĂŒr rund sechs bis neun Euro austauschen.

Die Kosten je Liter gesprudeltem Wasser betragen, in AbhĂ€ngigkeit von der Menge der hinzugefĂŒgten KohlensĂ€ure, rund 10 Cent. Hinzu kommen die Anschaffungskosten, die je nach GerĂ€t bei 50 bis 300 Euro liegen.

Die verschiedenen AusfĂŒhrungen

Die Modelle unterscheiden sich ĂŒberwiegend in ihrem Aufbau, ihrem Design, ihrer Bedienung und ihrer Leistung. So wird der BehĂ€lter mit dem Leitungswasser entweder eingeschraubt oder in eine Haltevorrichtung gestellt und mit einem Sicherheitsverschluss geschlossen. Je nach Hersteller funktioniert der Wassersprudler mit Glas- oder Plastikflaschen. Das Design von Wassersprudlern reicht von funktionellen PlastikgehĂ€usen bis hin zu futuristisch anmutenden Modellen aus Edelstahl. Die vergleichsweise gĂŒnstigen Modelle erfĂŒllen ihren Zweck, wĂ€hrend Wassersprudler im High-End-Bereich ein auffĂ€lliger Hingucker sind und sich in das Design der KĂŒche einfĂŒgen.

Letztendlich ist die Wahl des Wassersprudlers von den PrĂ€ferenzen und den finanziellen Möglichkeiten des Verbrauchers abhĂ€ngig. Im Folgenden stellen wir die typische Eigenschaften eines Basic- und eines High-End Wassersprudlers gegenĂŒber:

Wassersprudler aus dem niedrigen Preissegment

Wassersprudler gibt es von verschiedenen Herstellern bereits ab einem Preis von 50 Euro. Diese Basic-GerĂ€te sind meist aus Plastik gefertigt und verfĂŒgen ĂŒber ein zweckmĂ€ĂŸiges Design. Auch die Flasche, die je nach GerĂ€t unterschiedlich in das GerĂ€t eingesetzt wird, besteht in aller Regel aus Plastik. Der Sprudelvorgang findet manuell per Knopfdruck statt. Ein mehrmaliges DrĂŒcken des Knopfs erhöht den KohlensĂ€uregehalt im Wasser.

Wassersprudler aus dem High-End-Bereich

High-End-Wassersprudler sind ab rund 150 Euro erhĂ€ltlich. Sie sind aus hochwertigen, optisch auffĂ€lligen Materialien gefertigt. Da das Design hĂ€ufig in unterschiedlichen Farben verfĂŒgbar ist, können Kaufinteressierte das GerĂ€t passend zur Gestaltung ihrer KĂŒche aussuchen. Zum Teil ist es möglich, den Lieblings-KohlensĂ€uregehalt voreinzustellen. Ein Knopfdruck reicht dann aus, um dem Wasser die optimale Menge an KohlensĂ€ure hinzuzufĂŒgen. GerĂ€te dieser Art brauchen mitunter einen Stromanschluss. Einige Wassersprudler im High-End-Bereich sind zudem mit einer Druckanzeige ausgestattet, sodass Nutzer auf einen Blick erkennen, wie viel Gas sie dem Wasser bereits zugesetzt haben. Mit so manchen teuren GerĂ€te lassen sich auch andere GetrĂ€nke wie SĂ€fte oder Wein aufsprudeln.

Darauf kommt es beim Kauf an

Neben der Optik und den verwendeten Materialien ist fĂŒr die Kaufentscheidung unter anderem auch die Nutzerfreundlichkeit der Bedienung und die Ausstattung mit Zubehör entscheidend.

Die Optik

Die grĂ¶ĂŸten Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen finden Verbraucher in der Optik der Wassersprudler. So unterscheiden sich die Materialien beispielsweise in ihrer Robustheit und Hochwertigkeit. Damit der Wassersprudler von allen Familienmitgliedern gern genutzt wird, ist es sinnvoll, ein Design zu wĂ€hlen, das allen gefĂ€llt. Wer möchte, kann das Design seiner KĂŒche anpassen, indem er fĂŒr eine modern eingerichtete KĂŒche etwa einen Wassersprudler aus auffĂ€lligem Edelstahl wĂ€hlt. In diesem Fall sollten Verbraucher darauf achten, dass das Modell ĂŒber eine Anti-Fingerprint-OberflĂ€che verfĂŒgt, damit keine störenden FingerabdrĂŒcke zurĂŒckbleiben.

Glas oder Plastik?

Neben dem Wassersprudler ist auch das Material des WassergefĂ€ĂŸes von Bedeutung. Glasflaschen sind fĂŒr ihre Lebensmittelechtheit bekannt, sehen hochwertig aus und sind leicht zu reinigen, wĂ€hrend PET-Flaschen besonders robust sind. Durch ihr leichtes Gewicht eignen sie sich auch zum Mitnehmen, sodass das UmfĂŒllen in transportable Flaschen entfĂ€llt. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die PET-Flaschen frei von BPA sind, um gesundheitsschĂ€digende Stoffe zu vermeiden.

Glasflaschen lassen sich problemlos und hygienisch im GeschirrspĂŒler reinigen, wĂ€hrend Verbraucher beim Kauf von Wassersprudlern mit PET-Flaschen auf jeweilige Reinigungshinweise achten mĂŒssen. In der Regel sind beide Arten von Flaschen gleichermaßen dicht, sodass kein KohlensĂ€ureverlust zu befĂŒrchten ist. Da die Flaschen der unterschiedlichen Hersteller, unabhĂ€ngig von Plastik oder Glas, nicht baugleich sind, können die GerĂ€te nicht mit unterschiedlichen Flaschen verwendet werden.

Die Bedienbarkeit

Aktuell sind auf dem Markt GerĂ€te erhĂ€ltlich, die entweder per Knopf oder Hebel bedient werden. DarĂŒber hinaus können Verbraucher zwischen einer manuellen oder automatischen Dosierung der KohlensĂ€ure wĂ€hlen. So bieten manche Hersteller GerĂ€te, bei denen sich die SprudelstĂ€rke voreinstellen lĂ€sst, sodass die gewĂŒnschte Dosierung vollautomatisch durchgefĂŒhrt wird. Bei manuell bedienbaren GerĂ€ten achten Verbraucher bei jedem Sprudelvorgang selbststĂ€ndig auf die zugefĂŒgte CO2-Menge, die fĂŒr gewöhnlich durch die Anzahl der KnopfdrĂŒcke beeinflussbar ist.

FĂŒr die Bedienbarkeit ist es ebenfalls relevant, ob sich der Wassersprudler ein- oder zweihĂ€ndig bedienen lĂ€sst. HierfĂŒr ist es wichtig, dass er ĂŒber einen festen Halt verfĂŒgt. Mit rutschfesten FĂŒĂŸen erhöht sich die Standfestigkeit des Wassersprudlers. Schließlich beeinflusst auch der Austausch des Gaszylinders die Nutzerfreundlichkeit: LĂ€sst sich der Zylinder leicht entnommen oder muss er umstĂ€ndlich eingesetzt werden?

Sonstige Kaufkriterien

Im Hinblick auf die GrĂ¶ĂŸe gibt es kaum Abweichungen, weshalb dieses Kriterium im Normalfall nicht weiter zu beachten ist. Eine Ausnahme bildet die Höhe – fĂŒr den Fall, dass Verbraucher den Wassersprudler beispielsweise unter einem tiefhĂ€ngenden Schrank aufstellen möchten. Wichtiger ist hingegen das Gewicht des Wassersprudlers: Ist er zu leicht, steht der Sprudler instabil, sodass Nutzer ihn beim Bedienen stets festhalten mĂŒssen. Details wie eine Anzeige ĂŒber das bereits zugesetzte Gas sind eine ErgĂ€nzung, auf die Hersteller zugunsten eines niedrigeren Preises hĂ€ufig verzichten.

Praktisches Zubehör fĂŒr Wassersprudler

NĂŒtzlich sind in jedem Fall ein bis zwei weitere Flaschen fĂŒr den Wassersprudler. So mĂŒssen Nutzer am Esstisch beispielsweise nicht jedes Mal, wenn eine Flasche geleert wurde, direkt Nachschub aus der KĂŒche holen. Das ist vor allem fĂŒr Familien und grĂ¶ĂŸere Runden praktisch, da sich zusĂ€tzliche Wege vermeiden lassen, wodurch das Beisammensein mehr genossen werden kann.

Bei Glasflaschen kann sich der Kauf von sogenannten Bottle Shirts lohnen. Dabei handelt es sich um einen Schutz vor BrĂŒchen und anderen Einwirkungen von außen. Es gibt auch Bottle Shirts mit Thermofunktion, die das Wasser lĂ€nger kalt halten. Das ist vor allem bei warmen Temperaturen im Sommer von Vorteil.

Sinnvoll ist es ebenfalls, einen Ersatz-Gaszylinder vorrĂ€tig zu haben, um am Samstagabend außerhalb der Öffnungszeiten der GeschĂ€fte nicht plötzlich ohne KohlensĂ€ure dazustehen. Die Zylinder sind ohne Probleme gegen einen kleinen Pfandbetrag erwerbbar. Sobald ein Zylinder leer, können Nutzer ihn bequem in Drogerie- oder SupermĂ€rkten austauschen.

Wer den Geschmack des örtlichen Leitungswassers nicht mag, kann dieses vor dem Sprudeln filtern. HierfĂŒr sind spezielle Wasserfilter nötig. Damit Verbraucher nicht auf den Geschmack von sĂŒĂŸen GetrĂ€nken verzichten mĂŒssen, gibt es im Handel zahlreiche Sirups, die dem gesprudelten Wasser hinzugefĂŒgt werden können. Die Bandbreite der Geschmacksrichtungen ist nahezu grenzenlos und teilwiese sogar in Bio-QualitĂ€t erhĂ€ltlich: Von Klassikern wie Limonade oder Cola ĂŒber exotische FrĂŒchte wie Grapefruit oder Kiwi bis hin zu alkoholhaltigem Sirup ist alles dabei.

Tipps fĂŒr die optimale Reinigung

Damit das HaushaltsgerĂ€t samt dazugehöriger Ausstattung nicht zur Bakterienschleuder wird und Nutzer das gesprudelte Wasser ohne Bedenken trinken können, ist eine regelmĂ€ĂŸige Reinigung des Sprudlers unverzichtbar. Insbesondere bei den Flaschen ist stets auf eine einwandfreie Hygiene zu achten, da sich hier schnell Keime verbreiten können. Folglich ist es empfehlenswert, die Flaschen und Deckel in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden mit heißem Wasser, etwas SpĂŒlmittel und einer FlaschenbĂŒrste zu reinigen. FĂŒr den Fall, dass in den Glasflaschen zuckerhaltige ZusĂ€tze wie Sirup zum Einsatz kommen, ist es wichtig, die Flasche nach jedem Gebrauch grĂŒndlich zu sĂ€ubern. WĂ€hrend Glasflaschen zur Reinigung in den GeschirrspĂŒler können, mĂŒssen die Plastikdeckel von Hand abgewaschen werden.

Beim GerĂ€t an sich ist vor allem die Reinigung der DĂŒse, aus der das Kohlenstoffdioxid abgegeben wird, wichtig. Mit der Zeit sammeln sich dort nicht nur Keime, sondern auch Kalk an. Dieser ist zwar gesundheitlich nicht bedenklich, verstopft auf Dauer jedoch die DĂŒsen. FĂŒr die Reinigung der DĂŒsen geben Nutzer ein wenig Reinigungsmittel in die Flasche und fĂŒhren einen normalen Sprudelgang durch. Anschließend sĂ€ubern sie die SprudeldĂŒse mit warmen Wasser und spĂŒlen die Flasche heiß aus. Das GehĂ€use des Wassersprudlers können Nutzer bei Bedarf mit einem weichen Lappen und etwas SpĂŒlmittel abwischen. Außerdem ist der Wassersprudler nach jedem Gebrauch sorgfĂ€ltig zu trocknen. DafĂŒr wischen Nutzer das Tropfwasser weg, um Schimmelbildung zu verhindern.

Hinweise fĂŒr zusĂ€tzliche Hygiene

Bei niedrigen Temperaturen können sich Keime und Bakterien nachweislich schlechter verbreiten. Deshalb sollte das Wasser vor allem bei warmen Temperaturen stets kĂŒhl gelagert werden. Bei Verwendung eines Sirpus ist es wichtig, diesen erst im Trinkglas mit dem Wasser zu vermischen, damit die SprudlerdĂŒse nicht verklebt. Um die Ausbreitung von Keimen einzudĂ€mmen, sollten Nutzer das Wasser nicht aus der Flasche trinken, sondern in GlĂ€ser oder geeignete Trinkflaschen umfĂŒllen. Anders als Glasflaschen werden Plastikflaschen mit Gebrauch zudem zunehmend porös. Deshalb sollten Nutzer sie nach Ablauf des aufgedruckten Verfallsdatums auswechseln.

Tests von Wassersprudlern

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Wassersprudlern.

Um Verbrauchern eine Übersicht ĂŒber verschiedene Modelle zu verschaffen, fĂŒhrten bereits verschiedene Portale einen Wassersprudler-Test durch. So testete beispielsweise die Stiftung Warentest im Juli 2019 sieben Testprodukte in den Kategorien „Aufsprudeln“, „Handhabung“, „Sicherheit“ und „Gesundheit und Umwelt“. Im Test wurden die folgenden Wassersprudler verglichen:

  • Aarke Carbonator II
  • Kitchenaid Artisan
  • My Sodapop Sharon Up
  • Pearl/Rosenstein & Söhne WS-110.Soda
  • Soda Trend Style
  • Sodastream Crystal 2.0 Titan
  • Sodastream Easy

Nur drei Testmodelle erhielten in der Kategorie „Aufsprudeln“ sehr gute Bewertungen, die anderen vier GerĂ€te schnitten im Test schlechter ab.

Auch auf dem Testportal ÖKO-TEST ist ein Test rund um Wassersprudler zu finden. Die Tester verglichen Wassersprudler verschiedener Hersteller miteinander. Folgende acht Wassersprudler traten im Test gegeneinander an:

  • Aarke Sparkling Water Maker
  • Kitchenaid Artisan
  • Levivo Trinkwassersprudler
  • My Sodapop Sharon
  • Pearl/Rosenstein & Söhne WS-110.Soda
  • Sodastream Crystal
  • Sodastream Easy
  • Soda Trend Classic

Getestet wurde das Verhalten in der Praxis und die Schadstoffbelastung. Alle getesteten GerĂ€te waren in Hinblick auf Schadstoffe unauffĂ€llig. Im Praxistest wurden drei der GerĂ€te mit der Testnote „Sehr gut“ bewertet, zwei erreichten immerhin das Testurteil „Gut“. Die anderen Testmodelle wurden durch die Summe der MĂ€ngel lediglich mit dem TestprĂ€dikat „Befriedigend“ oder „Mangelhaft“ bewertet.