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Browsergames

Die besten Browserspiele im Vergleich

Martin Elicki
Platz Produkt Bewertung
1 Goodgame Empire 4,84
2 Anno Online 4,65
3 Die Siedler Online 4,54
4 Forge of Empires 4,53
5 Elvenar 4,50
6 Farmerama 4,25
7 Grepolis 4,24
8 OGame 4,06
9 Die Stämme 4,00
10 Howrse 3,61

Anmeldung & Einstieg

Konzept & Gameplay

Technische Daten

Community & Support

Kostenlos im Browser spielen

    Das Wichtigste in Kürze
  • Browsergames lassen sich direkt im Browser spielen, ein Download ist nicht erforderlich.
  • Die Spiele sind in den meisten Fällen Free2Play.
  • Heute bedienen Browsergames alle Spiel-Genres.
  • Strategiespiele, Simulationsspiele und Fußballmanager gehören zu den beliebtesten Genres im Browsergame-Bereich.

Unsere Testsieger

In unserem Test haben sich Goodgame Empire, Anno Online und Die Siedler Online am besten geschlagen. Diese drei Spiele haben es am besten verstanden, eine charmante, lebendige Welt ins Leben zu rufen und clevere Aufgaben zu konstruieren. Goodgame Empire besticht mit einer bunten Comic-Optik, wohingegen Anno Online und Die Siedler Online mit ihrer 90er-Jahre-Grafik die Herzen von Nostalgikern höherschlagen lassen. Spielerisch begeistern diese drei Browsergames durch komplexe Spielmechaniken – seien es die Helden in Goodgame Empire, die sich in bester Rollenspielmanier mit Effekten und Ausrüstungsgegenständen ausstatten lassen, oder sei es die Stadtgestaltung in Anno Online, in die sich Spieler für Stunden vertiefen können.

Die drei Bestplatzierten bestechen unter anderem mit vielen Multiplayer-Funktionen. Die Spieler können beispielsweise Gilden oder Allianzen gründen. In Die Siedler Online können Spieler ab der Spielstufe 26 gemeinsame Abenteuer bestreiten.

1. Entwicklung der Browsergames

Browsergames haben, ähnlich wie viele andere Videospiele, ihren Ursprung in den textbasierten Adventure-Spielen aus den 1970er und 1980er Jahren. Der Informationsaustausch via elektronischer Briefe bestimmte hier die möglichen Interaktionsmöglichkeiten. An eine permanente Internetverbindung oder gar Interaktion mit anderen Spielern war kaum zu denken.

Heute sind viele Browsergames durchaus komplexe Videospiele, mit aufwendigen Grafiken, tollen Soundtracks und Spielmechaniken mit Tiefgang.

Browsergames adventure
In Text-Adventure-Spielen wird das Geschehen komplett in Schriftform vermittelt.

Im Zuge des stetigen Ausbaus und der Weiterentwicklung des Internets hat sich die Welt der Online-Games enorm gewandelt. Bei klassischen Multiplayer-Spielen wie Unreal oder Quake entstand das Community-Netzwerk einst nur über LAN. Später kam die Idee auf, die Community-Mitglieder direkt über den Browser miteinander zu verbinden. Spieler können heute gemeinsam in fremde Welten eintauchen, spannende Storys erleben oder aber einander bekämpfen.

Online-Games bedienen heutzutage alle Spiel-Genres. Für jeden ist etwas dabei. Das breite Spektrum erstreckt sich von farbenfrohem Mittelalter-Welten über mystische Fantasy-Länder bis hin zu düsteren Science-Fiction-Dystopien. Das Entdecken neuer Welten geht oft Hand in Hand mit dem Kennenlernen anderer Spieler.

2. Welche Spielertypen gibt es?

Fans von Online-Games wollen oft, mit anderen Spielern interagieren. Doch gibt es auch diejenigen, die lieber alleine Spielen wollen. Der englische Computerspielforscher Richard Bartle hat hierzu soziologische Studien veröffentlicht. Er unterteilt die Community in vier verschiedene Spielertypen:

Achiever suchen nach klaren Zielen, die es zu erreichen gilt. Sie agieren sehr zielorientiert in der Spielwelt und wollen möglichst alles erleben sowie freispielen. Das Gewinnen von Punkten und das damit verbundene Aufsteigen im Spielerlevel steht für den Achiever an erster Stelle.

Explorer wollen in der Spielwelt versteckte Deatils entdecken, die im Idealfall noch kein anderer Spieler gefunden hat. Sie wollen neue Erfahrungen machen und interagieren vor allem mit ihrer Umgebung.

Socializer sind in aller erster Linie an der Kommunikation und Interaktion mit anderen Spielern interessiert. Sie streben ein gemeinschaftliches Zusammenspielen an und sind oft die Tratschtanten im Spiel.

Browsergames Arten
Die unterschiedlichen Spielertypen.

Killers sind daran interessiert, sich mit anderen Spielern zu messen und diese zu besiegen. Dabei zwingen sie sich oftmals anderen Spielern auf. Der Wettbewerb steht hier ganz klar im Vordergrund.

3. Warum machen Spiele Spaß?

Videospiele sind mittlerweile in der Gesellschaft angekommen. Heute wird in allen Altersklassen gespielt, und eine reine Männerdomäne sind Browsergames schon lange nicht mehr. Die Spieler wollen spannende Geschichten erleben und Herausforderungen meistern. Browsergames machen also aus unterschiedlichsten Gründen Spaß. Marc LeBlanc, seines Zeichens Game-Designer (System Shock, Thief u. a.), hat acht Spielspaßfaktoren aufgestellt, um zu erklären, warum Spiele Spaß machen und für unzählige Stunden fesseln:

SpielspaßfaktorErklärung
Sensation (Sinnesfreuden)Spieler werden durch die Ästhetik des Spiels angesprochen.
Fantasy (Phantasie)Der Spieler taucht in eine imaginäre Welt ein und verwandelt sich in eine andere Person.
Narrative (Erzählung)Durch narrative Elemente wird Spannung erzeugt (Dramatik).
Challenge (Herausforderung)Der Spieler meistert Herausforderungen und lernt Neues.
Fellowship (Kameradschaft)Der Spieler findet Freunde und wird Teil von Gemeinschaften
Discovery (Entdeckung)Der macht spannende Entdeckungen in der Spielwelt
Expression (Selbstdarstellung)Der Spieler hat in der Spielwelt die Möglichkeit, sich frei darzustellen. (Charaktererstellung, Gestaltung seines Königreichs)
Submission (Unterwerfung)Der unterwirft sich den Spielregeln, was zur Immersion beiträgt
Die Spielspaßfaktoren von LeBlanc erklären, warum Spiele Spaß machen.

4. Aber was genau ist denn nun ein Browserspiel?

Wie schon erwähnt, bilden die Browsergames eine Subkategorie der Online-Games. Früher noch aufgrund der limitierten Möglichkeiten als amüsante Minispiele abgetan, begeistern Browsergames heute durchaus mit

  • Geschichten und narrativen Elementen
  • mythologischen und geschichtlichen Motiven
  • großem Spielumfang und

signifikant gesteigertem Aufwand im Bereich Inhalt, Gameplay und Präsentation.

Grundsätzlich sind Browsergames genau das, was der Name schon verrät: Spiele, die mithilfe eines Internet-Browsers und dauerhafter Internetverbindung gespielt werden können. In der Regel sind die Spiele leicht zugänglich in einer Website implementiert und setzen lediglich die Installation von Flash oder Java voraus. Der Spieler registriert sich auf der Website des Anbieters und legt direkt los. Die Registrierung erfordert eine E-Mail-Adresse, einen Nickname und ein Passwort. In den meisten Fällen sind Browsergames kostenlos.

Um den Spielbetrieb konstant aufrechtzuerhalten, sind die Entwickler und Publisher jedoch auf Einnahmen angewiesen. Die Gelder dafür nehmen sie durch Werbeeinblendungen und/oder kostenpflichtige Premium-Inhalte ein.

Premiuminhalte sind ein netter Mehrwert für Spieler, die Geld investieren möchten. Oft handelt es sich dabei um kosmetische Gegenstände, die zum Beispiel im Strategiespielbereich das Stadtbild aufwerten. Einen spielerischen Vorteil bringen Premiuminhalte eher selten.

Eine Unterkategorie der Browsergames sind die Client-Games. Hier muss der Spieler zum Starten des Games ein zusätzliches Programm herunterladen und installieren. Überhaupt findet hierbei viel mehr auf dem eigenen PC statt: Die Spieldaten werden auf der Festplatte abgespeichert. Die Spielgrafik ist bei Client-Games oft aufwendiger als bei Browsergames. Trotz der Installation muss der Spieler allerdings dauerhaft mit dem Internet verbunden sein.

Online-Spiele vernetzen tausende von Spielern auf der ganzen Welt. Die Spieler dürfen miteinander interagieren und zusammenarbeiten. Sie entdecken und erforschen zusammen neue Welten im Spieluniversum oder schließen sich zu Kriegsallianzen zusammen, um ihre Reich zu verteidigen oder zu vergrößern. So entsteht ein Gemeinschaftsgefühl. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass Browsergames eine durchaus wichtige Social-Media-Funktion haben.

Ähnlich wie auf einer Social-Media Plattform reichen ein Webbrowser und eine permanente Internetverbindung aus, um starten zu können. Gerade darin liegt ein wichtiger Aspekt der Browsergames. Die Spiele müssen nicht erst gekauft, heruntergeladen und installiert werden. Welche Unterschiede es zwischen klassischen Browsergames und den vorher erwähnten Client-Games gibt, fasst die nachfolgende Tabelle zusammen:

BrowsergamesClient-Games
VoraussetzungenDirekt im Internetbrowser spielbarClient-Anwendung notwendig
SpielstandsicherungSpieldaten werden immer auf Servern gespeichertSpieldaten werden auf dem Computer des Spielers gespeichert
GrafikGrafik oftmals nicht ganz ausgereiftGrafik ist oft aufwendiger als in klassischen Browsergames
PreisMeist kostenfreiHäufig mit Abo
Die Unterschiede zwischen klassischen Browsergames und Client-Games.

5. Die beliebtesten Spiel-Genre

Die Welt der Videospiele begeistert unter anderem mit ihrer großen Vielseitigkeit. Videospiele bedienen die unterschiedlichsten Genres. Dies gilt auch für die Browsergames. In den letzten Jahren haben sich vor allem Aufbaustrategiespiele durchgesetzt. Die Entwicklung von Browsergames wird zunehmend aufwendiger, die Spiele werden immer beliebter. Was aber sind eigentlich die beliebtesten Browsergame-Genres und worum geht es dort?

Rollenspiele

Rollenspiele (RPG’s) erfreuen sich schon seit den frühen Tagen der Videospiele großer Beliebtheit. Browsergames setzen das Spielprinzip von Rollenspielen mittlerweile sehr gekonnt um. Sie hinken nur hinsichtlich der Spieltiefe ein wenig hinterher. Spiele wie Final Fantasy haben in den 1990er Jahren den Weg für Japano-Rollenspiele (JRPG) geebnet und sind inzwischen ein fester Bestandteil der Videospiellandschaft. Aber auch Browsergames setzen das aus Pen-und-Paper-Rollenspiele bekannte Spielsystem gekonnt um. Spieler wählen die Kategorie ihrer Spielfigur (z.B. Ritter, Magier, Heiler), die an eine Reihe von erlernbaren Fähigkeiten gekoppelt ist. Durch Kämpfe gegen Monster oder das Erfüllen von Aufträgen erhält der Spieler Erfahrungspunkte.

Browsergames Fantasy Klassen
Auch Browsergame-Rollenspiele verfügen über zahlreiche Pen-and-Paper-Elemente.

Diese lassen die Spielfigur gegebenenfalls eine Stufe aufsteigen. Niedergestreckte Monster lassen in der Regel heißbegehrte Beute (den sog. Loot) fallen. Mit diesen Rüstungsgegenständen oder Waffen kann der Spieler seine Figur weiterentwickeln.

Der Spieler möchte natürlich möglichst seltene und wertvolle Gegenstände ergattern. Dieses Spielprinzip wird auch gerne „Looten und Leveln“ genannt und stellt in vielen Fällen einen großen Teil des Gameplays dar.

Strategiespiele

Strategiespiele haben sich bereits sehr früh als feste Größe in der Browserspielwelt etabliert. Das Aufbauen einer Farm, einer Stadt oder eines Reiches erfordert bei guten Spielen sehr viel Detailplanung beim Umgang mit den verfügbaren Ressourcen.

Im Browsergame-Bereich ist aber auch das Messen mit anderen Spielern sehr beliebt. Schlachten zwischen Spielern lassen sich allerdings selten direkt steuern.

Browsergames Strategiespiel
Strategiespielklassiker aus den 90er Jahren wie Stronghold dienen als Vorlage für viele Browsergames des Genres.

Nachdem der Spieler kurz in die Geschichte eingeführt wird kann auch schon das muntere Bauen beginnen. Das Geschehen findet meistens aus der Vogelperspektive oder einer isometrischen Ansicht (von Schräg oben) statt. Am Anfang steht ganz klassisch der Bau der eigenen Basis, Stadt oder Burg auf dem Plan. Oft ist der Bauplatz in Browsergames beschränkt und muss mit Ressourcen erweitert werden. Die dafür notwendigen Materialien baut der Spieler selber an oder kauft sie einfach beim Händler seines Vertrauens. Ein wichtiger Aspekt bei Browsergames dieser Art ist der Handel der Spieler untereinander. Oft gibt es dafür einen eigenen Marktplatz auf dem die Spieler ihre eigenen Erzeugnisse zum selbstgewählten Preis feilbieten.

Hat er die benötigten Materialien zusammen, kann das eifrige Bauen beginnen. Jedes Gebäude erfüllt eine eigene, spezielle Funktion. Ein ausgebautes Lager ermöglicht es zum Beispiel, größere Mengen einer bestimmten Ressource zu lagern, wohingegen der Spieler in einer Kaserne Soldaten ausbildet. Die Bau- und Ausbildungszeiten nehmen in Browsergames oft Echtzeit in Anspruch. Komplexe Bauten können dabei gut und gerne mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Simulationsspiele

Simulationsspiele die sich in ihrer Thematik im politischen, wirtschaftlichen oder sportlichen Bereich bewegen, lassen sich am besten mit Aufbaustrategiespielen vergleichen. Allerdings fällt hier die Ausgestaltung der Wirtschaftsfaktoren so detailreich aus, dass der Spieler für das Management von Ressourcen und Finanzen viel Fingerspitzengefühl erbringen muss. Es gibt wesentlich mehr Einstellmöglichkeiten, um die eigene Weltraumkolonie oder das Sportimperium zu verwalten. Browsergames dieser Art können nicht ganz mit der Spieltiefe der entsprechenden Vollpreistitel mithalten, bieten aber eine spaßige, kostenfreie Alternative. Gerade hier kommen Spieler auf ihre Kosten, die eben mal schnell ihre Mannschaft verwalten wollen, bis die Straßenbahn eintrifft. Richtiges Echtzeitgameplay, wie es Bestandteil von Strategiespielen ist, gibt es bei Simulationsspielen eher selten. Der Spieler übt sich viel eher im Umgang mit Zahlen und deren Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Dennoch verläuft mittlerweile eine sehr feine Linie zwischen Strategie- und Simulationsspielen, weswegen beide Genre auch des Öfteren zusammengefasst werden.

Sportspiele

Sportspiele umfassen eine ziemlich umfangreiche Bandbreite an Spielen, wo auch der Browsergame-Bereich keine Ausnahme bildet. Auf den Heimkonsolen, wie der Playstation oder der Xbox, finden Sportspiele großen Anklang. Gameplay und Spielmechaniken sind drauf ausgerichtet, dem Spieler die jeweilige Sportart detailgetreu erleben zu lassen. In Browsergames ist das jedoch nur selten der Fall. Ausgeklügelte Spielsysteme oder eine realistische Ballphysik sucht man in hier oft noch vergebens, auch wenn in technischer Hinsicht große Fortschritte gemacht werden. Deswegen abstrahieren Sportspiele das Geschehen, um ein spaßiges und motivierendes Spielerlebnis zu erzeugen. Manche Fußballspiele erinnern daher an alte Tipp-Kick-Zeiten oder inszenieren eine bestimmte Teildisziplin der Sportart, auf besonders witzige Art und Weise.

Einen anderen großen Bereich machen die Sportmanager-Spiele aus. Als Manager fängt man klein an und baut seine eigene Mannschaft auf, gibt ihr einen Namen und kauft die ersten Spieler ein. Dabei muss man auf die verschiedenen Werte der einzelnen Spieler achten und abschätzen, ob ein Stürmer großes Entwicklungspotenzial in sich birgt, oder ob er relativ schnell an seine Leistungsgrenzen stößt. Der Spieler muss seine Mannschaft gekonnt in Szene setzen, muss das Trainingsgelände und das Stadion ausbauen und Spieler kaufen oder verkaufen. Am Spieltag selber führt die richtig Aufstellung und Taktik zum Sieg.

Browsergames Sportspiel
Sport-Browsergames sorgen trotz Ehrgeiz für enorm viel Spaß.

Eine dritte Größe, in einer zugegeben groben Unterteilung, sind die Rennsportspiele. Hier geht es etwas actiongeladener zur Sache. Nachdem man sich seinen Lieblingsrennwagen ausgesucht hat, geht es auch schon auf die Rennstrecke. Besonders beliebt bei den Browsergames sind Fun-Racer. Der Spieler schlüpft mit witzigen Charakteren in kleine Mini-Karts und sammelt auf der Rennstrecke verschiedene Power-Ups ein. Mit diesen kleinen Verstärkungen, wie Tempo-Boosts, Fallen oder Geschossen lassen sich Gegner besonders effektiv aufhalten.

Denkspiele – Match 3

Denkspiele umfassen ein ziemlich breitgefächertes Feld. Kleine Knobelleien werden hier besonders geschickt als Browsergame umgesetzt. In Wimmelbild-Spielen muss der Spieler beispielsweise einen bestimmten Gegenstand im Bild ausfindig machen und damit seine Auffassungsgabe unter Beweis stellen. Oft sind im Rätselspiel-Bereich aber auch klassische Kreuzworträtsel oder Sodoku als Browsergames umgesetzt.

Wenn der Spieler sich allerdings im Internet auf die Suche begibt findet er oft Spiele der Machart Match-3. Spiele in denen Spielsteine in eine 3er-Reihe gebracht werden, um das Spielfeld abzubauen. Der Spieler wird meistens in eine bunte Phantasiewelt mit lustigen Kreaturen entführt, wo ein kleiner Handlungsrahmen erklärt, warum er sich jetzt auf die Reise begibt und Level für Level besagte Steine abbaut. Das Spielfeld ist prall gefüllt muss durch den Spieler möglichst schnell und elegant gelöst werden. Dabei nehmen die Steine unterschiedlichste Formen und Beschaffenheit an. Die zueinander passenden Spielsteine bringt der Spieler durch Verschieben in eine Reihe, um sie vom Spielfeld zu räumen und in Punkte umzuwandeln. Von Oben rücken immer wieder neue Steine nach, bis das Level-Ziel erfüllt ist. Am Ende einer jeden Runde wird anhand der Punktzahl ermittelt, wie gut sich der Klötzchen-Bauer auf der jeweiligen Stufe geschlagen hat. Oft hat der Spieler bei solchen Browsergames nur eine bestimmte Anzahl an Leben. Wenn er das Level innerhalb der Vorgaben nicht lösen kann, bekommt er ein Leben abgezogen, die sich aber mit der Zeit von alleine wieder auffüllen.

6. So testen wir

Bei der Vielzahl an Browsergames, die der Spielergemeinschaft derzeit geboten wird, kann man schnell ungewollt die Übersicht verlieren. Welches Spiel ist für mich das Richtige? Welches der aktuellen Spiele ist am beliebtesten und macht am meisten Spaß? Kann das Spiel mit genügend Dauermotivation überzeugen? Welches Spielkonzept liegt dem Browsergame zugrunde und kann es sich deutlich aus der Masse an Browsergames hervorheben?

Um dem interessierten Spieler einen aussagekräftigen Überblick zu verschaffen, vergleicht die Redaktion hier die derzeit beliebtesten Top-Spiele. Dies erfolgt anhand der Bewertungskategorien Spielkonzept, Gameplay, Technische Umsetzung und Community. Pro Bewertungseinheit können maximal 5,00 Punkte erreicht werden. Sämtliche Benotungen werden gleich stark gewichtet, um den User einen möglichst übersichtlichen und allumfassenden Browsergame-Vergleich zu ermöglichen. Am Ende eines jeden Testberichtes fasst ein kurzes Fazit den Kern der Prüfpunkte zusammen und hebt die wichtigsten positiven und negativen Aspekte eines jeden Browsergames hervor.

Spielkonzept

Die wichtigste Frage soll gleich zu Beginn beantwortet werden: Worum geht es in dem jeweiligen Spiel überhaupt? An einer mangelnden Genrevielfalt leiden Browsergames heutzutage nicht mehr. Die Szenarien reichen von mittelalterlichen Fantasy-Welten bis hin zu intensiven Weltraumabenteuern, vom vielschichtigen Rollenspiel bis hin zu Sport-Manager-Spielen. Im Allgemeinen schauen wir uns hier an, wie das Spiel gestaltet ist, in welchen Setting es spielt und was der Leser vom Spiel erwarten kann. Welche Spielidee steckt hinter dem Browsergame und kann der Spieler ihr problemlos folgen. Das Setting und der Schauplatz müssen konsistent umgesetzt sein, um ein atmosphärisches Spielerlebnis zu garantieren. Anno Online setzt diese Kriterien gekonnt um, indem es eine atmosphärische Welt schafft und das nahezu uneingeschränkte Aufbauspiel in den Vordergrund stellt. Bauprojekte benötigen bei Anno Online keine Echtzeit zur Fertigstellung, wohingegen der Spieler bei Elvenar oft mehrere Stunden warten muss, was oft den Spielfluss stört. Auch die Frage ob das Spiel wirklich Free2Play ist, ist keine unwesentliche. Kommt der Spieler gegebenenfalls ab einer bestimmten Stelle nur noch schleppend voran, wenn man kein Geld investiert? Wer also nach einem ganz bestimmten Erlebnis sucht, kann hier schon eine erste Vorauswahl treffen.

Gameplay

In dieser Bewertungskategorie wird das Spiel auf Herz und Nieren geprüft. Hier zeigt sich, was das Game spielerisch zu bieten hat. Sind das Konzept und die Präsentation leicht verständlich? Gibt es ein Tutorial oder ein Mentorenprogramm, welches Anfängern ermöglicht sich schnell in der neuen Spielumgebung zurechtzufinden, oder ist der Aufbau unnötigerweise verkompliziert, sodass Neueinsteiger schnell die Übersicht verlieren? Kann das Gameplay sofort in den ersten Augenblicken überzeugen und wie steuert der Spieler das Game? Hat man bei Einstieg direkt alle Spielmechaniken ausgereizt oder entfalten sich auch noch nach vielen Spielstunden, gänzlich neue Möglichkeiten in der Spielweise. Die Siedler Online startet beispielsweise mit einem sehr umfangreichen Tutorial, das die Feinheiten des Wirtschaftssystems sehr eingängig vermittelt. Das Platzieren der Produktionsstätten geht schnell ins Fleisch und Blut über und auch nach vielen Spielstunden überrascht das Spiel mit neuen Features, wie den Koop-Modus. In Howrse hingegen sind die Spielmöglichkeiten sehr schnell ausgereizt, was sich negativ auf die Langzeitmotivation auswirkt. Auch das eigentliche Gameplay bei der Pferdepflege beschränkt sich auf das Klicken von Schaltflächen, was tiefere Immersion verhindert.

Technische Umsetzung

Hier zeigt sich, wie die Games grafisch gestaltet sind und ob für optimalen Spielspaß gesorgt wird. Wie untermalen Musik und Soundeffekte das Spielerlebnis? Auch die Frage nach der Spiel-Performance soll hier beantwortet werden. Laufen die Games flüssig und ohne Ruckler? Muss der Spieler größere Wartezeiten in Form von Ladezeiten in Kauf nehmen? Gibt es die Spiele auch für mobile Geräte, und wenn ja für welche? Zum Beispiel ist OGame nur für iOS-Geräte als App erhältlich, weswegen vermutlich viele Android-User bockig die Arme verschränken. Wie laufen die App-Versionen der Games auf Smartphone und Co. Denn die Spiele sollten auf dem Tablet nicht schlechter laufen oder aussehen, als auf dem Heimrechner. Gibt es irgendwelche Systemvoraussetzungen für das Spiel und müssen Spieler vorher noch notwendige Plug-Ins installieren? Goodgame Empire begeistert mit einer bunten Comic-Optik und atmosphärischen Soundtrack. Eine gelungene Präsentation, die Die Stämme, wo Spieler auf Musik und Soundeffekte verzichten müssen, vermissen lässt.

Community

Die Community spielt eine ganz wichtige Rolle bei Online-Games. Sie bieten die Möglichkeit mit nur wenigen Handgriffen den Kontakt zu tausenden von Spielern auf der ganzen Welt herzustellen und Freundschaften zu schließen. Die Redaktion schaut sich an, welche Funktionen das Spiel im Community-Bereich mit sich bringt und wie sich Spieler ingame vernetzen können. Gibt es eine Freundesliste oder können Spieler sogar Gilden, Allianzen und ähnliches gründen. Goodgame Empire bietet zum Beispiel ein ausgezeichnetes Allianzen-System, mit dessen Hilfe Spieler sich zu großen Gemeinschaften zusammenschließen und gemeinsam Abenteuer planen können. Dafür brauch das Spiel allerdings eine aktive Community oder kann es gar passieren, dass der Spieler irgendwann eher alleine unterwegs ist. Wie sieht es mit der Hilfsbereitschaft der Community aus? Organisiert sie sich eventuell sogar in einem Forum und finden sich dort sinnvolle Einträge die weiterhelfen? Sind die Foren übersichtlich gestaltet oder wird der Interessierte von einer wilden Flut von Beiträgen überrollt? Sind die Wikis spannend und treffend geschrieben und lassen keine Frage zu den Spielinhalten offen?