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Browsergames

Die besten Browserspiele im Vergleich


Anmeldung & Einstieg

Konzept & Gameplay

Technische Daten

Community & Support

Kostenlos im Browser spielen

1. Überblick - Browsergames, Online-Games und Client-Games

Browsergames, Client-Games, Flash-Games, Online-Games sind nur einige der Begriffe die den Internet-Nutzer auf der Suche nach Spielen erwarten. Diese unzähligen Bezeichnungen können vor allem Neulingen schnell den letzten Nerv rauben, doch schon nach einer kurzen Einarbeitung in die Themenwelt der Browsergames offenbaren sich die besonderen Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Maus
die Geschichte der Online-Spiele begann mit textbasierten Adventures.

Online-Games – Oberbegriff für alle Spielarten

Bereits in den 1970er und 1980er Jahren begann die Geschichte der Online-Spiele mit textbasierten Adventures, die vor allem auf bekannten Brett- und Rollenspielen basierten. Jedoch beschränkten sich Online-Games in den Anfangsstunden noch auf den Informationsaustausch via elektronischer Briefe – ganz im Stile von Fernschach. Eine permanente Internetverbindung war damals noch Zukunftsmusik, auch die Interaktion mit anderen Mitspielen hielt sich dementsprechend sehr in Grenzen.

Im Zuge des stetigen Ausbaus und der Weiterentwicklung des Internets hat sich die Welt der Online-Games enorm gewandelt – in der Folge sind Browsergames, Client-Games, Flash-Games sowie viele weitere Bezeichnungen aus dem klassischen Online-Spiel hervorgegangen. Ein Fakt eint aber sämtliche Varianten: Sie alle verbinden Menschen, die sich für gemeinsames Freizeitvergnügen begeistern. Hunderttausenden Spielern steht es heutzutage frei, gemeinsam im Internet einem Online-Game zu frönen, in direkte Konkurrenz zueinander zu treten oder sich einfach nur an den Grafiken, Themen und technischen Möglichkeiten zu erfreuen. Aber was genau ist ein Browserspiel, und gibt es hier spezifische Unterschiede?

Browsergames – die etwas anderen Online-Games

Browsergames bilden eine Unterkategorie der Online-Games. Noch in den 2000er Jahren waren Browsergames aufgrund der limitierten technischen Möglichkeiten als amüsante Minispiele verpönt – mittlerweile präsentieren sich die Spiele mit vielseitigen Themen, großem Spielumfang und signifikant gesteigertem Aufwand.
Grundsätzlich fallen all diejenigen Spiele unter die Bezeichnung Browsergame, die nicht zwingend einen Download erfordern und kaum Speicherplatz auf der Festplatte eines Computers einnehmen, sondern vielmehr mithilfe eines Internet-Browser sowie zusätzlichen Plug-Ins abgespielt werden können. Meist basieren die Spiele auf der etwas älteren Flash-Technologie oder auf moderneren Entwicklungen wie Ajax, jQury oder PHP. Im Regelfall ist das Browsergame also in eine Webseite implementiert und kann dort kostenfrei konsumiert werden. Abgesehen von einer Registrierung oder Anmeldung erwarten den Spieler keine zusätzlichen Kosten.
Da Browsergames, vor allem aber deren Entwickler und Publisher dennoch auf Einnahmen angewiesen sind, um etwa den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten, generieren Werbeeinblendungen, kostenpflichtige Premium-Inhalte, werbefreie Accounts oder verschiedene Boni die nötigen Gelder.

Client-Games – nicht ohne einen Download

Geld
Ob nun Browserspiel oder Client-Games, beide Varianten generieren Unmengen an Gelder über Premium-Inhalte.

Eine Subkategorie der Browsergames stellen die sogenannten Client-Games dar, welche zur Ausführung das Herunterladen eines "Clients" aus dem World Wide Web voraussetzen.
Erst nach erfolgreicher Installation der Client-Anwendung sowie anschließender Anmeldung kann der Nutzer auf den Spiel-Server zugreifen. Die Verwendung des Games sowie die Interaktion mit anderen Spielern ist dennoch ausschließlich über eine dauerhafte Internetverbindung gewährleistet.
In Abgrenzung zu traditionellen Computerspielen müssen sie keinesfalls gekauft werden, sondern stehen kostenfrei und unbegrenzt zur Verfügung. Entsprechend der Browsergames generieren auch diese ihre Einnahmen über Werbeeinblendungen sowie Premium-Inhalte, welche die Oberfläche personalisieren oder den Spielfortschritt beschleunigen. Ein essenzieller Unterschied zwischen Client-Games und Browsergames liegt also vorrangig im Download der Client-Anwendung.

Unterschiede zwischen Browsergames und Client-Games

Abgesehen vom Download-Aspekt existieren auch noch weitere Unterschiede, die sich vor allem auf die Spielpräsentation auswirken. In folgender Tabelle werden die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet und einander gegenübergestellt.

Browsergames Client-Games
direkt im Web spielbar Clientanwendung muss herunter geladen werden
Spieldaten immer auf Server gespeichert Spieldaten auf Computer des Anwenders
Grafik häufig weniger augereift Grafik fällt oftmals besser aus
meist kostenfrei, hohe Anzahl an Spieler häufig Gebühren oder Abos, dadurch weniger Spieler

Client-Games haben ihre klaren Vorzüge in der technischen Ausarbeitung und Umsetzung, aber auch die Browsergames werden dank ihrer unkomplizierten Aufmachung und umfangreichen Kompatibilität mit reichlich Beliebtheit verwöhnt. Letztendlich ist es aber immer der Geschmack des individuellen Spielers, der den jeweiligen Unterschied macht.

2. Historie von Browsergames

Das Konsumieren digitaler Spiele stellt im Alltag vieler Menschen mittlerweile eine gängige und anerkannte Freizeitbeschäftigung dar. Das World Wide Web bietet Zugang zu allerhand Browsergames und Client-Games. Jene rangieren aufgrund ihrer Gradlinigkeit und der Möglichkeit des kostenlosen Spielens nicht ohne Grund an erster Stelle der Beliebtheitsskala. Doch wann setzte dieser Trend ein, und welche unterschiedlichen Entwicklungsstufen lassen sich ausmachen?

Die Anfänge der Browserspiels

Im Jahre 2015 feiert das Phänomen Browsergames bereits seinen zwanzigsten Geburtstag – 1995 wurde das Spiel SOL in Hamburg entwickelt, welches mittlerweile als legitimer Vorläufer der modernen Browsergames angesehen wird.
Die Science-Fiction-Wirtschaftssimulation, die sowohl mit englischer als auch mit deutscher Sprachausgabe aufgelegt wurde, bot für die damalige Zeit eine persistente und grafisch ansprechende Spielwelt. Erstmals bot sich den Nutzern zudem die Möglichkeit, über einen Web-Browser sowie eine Internetverbindung gemeinsam zu spielen. Das Spielkonzept von SOL bot im Prinzip bereits alles auf, was auch die Browsergames heutiger Zeit ausmacht.
Die Meinungen über den tatsächlichen "Ur-Vater" der Online-Spiele gehen allerdings weit auseinander – ein ernstzunehmender Anwärter auf diesen Titel ist das englischsprachige Planetarion, welches im Jahre 2000 von der Projektgruppe Fifth Season AS in Oslo ins Leben gerufen wurde und in der Folge mehr als 175.000 Spieler in seinen Bann zog.

Bezahlmodelle sorgen für Abwanderung und Weiterentwicklung

Nachdem sich die Entwickler von Planetarion für die Einführung von kostenpflichtigen Accounts entschieden hatten, kristallisierte sich rasch heraus, dass vielen Spielern der kostenfreie Konsum wichtiger ist als das Spiel als solches. Viele Gamer kehrten Planetarion daraufhin den Rücken zu und wanderten zu dem Konkurrenten Galaxywars ab, welches zwischenzeitlich über 100.000 aktive Teilnehmer verzeichnen konnte.
Da den ersten Browsergames meistens ein professionelles Management fehlte, produzierten vor allem ehemalige User viele Projekte auf eigene Faust. Nichtsdestotrotz entstanden zwischen 2001 und 2003 Publikumslieblinge wie OGame und X-Wars. Natürlich beschränkten sich Browsergames keinesfalls ausschließlich auf den Weltraum-Kontext, sondern bedienten auch weitere Genres wie Schwertkriege oder den Fußballmanager Comunio.
In der Folge entwickelten sich das Management sowie die technischen Aspekte stetig weiter. Das Jahr 2003 stellt den Startschuss für zahlreiche neue Browsergames dar, welche wiederum zu einer starken Diversifizierung des deutschen Marktes führten.

Im Wandel der Zeit

In den ersten Tagen der Browserspiel-Ära dominierten hauptsächlich Online-Rollenspiele das Angebot. Sie basierten vorwiegend auf Texten oder Tabellen. Doch Simulationen und Aufbau-Strategiespiele ließen nicht lange auf sich warten und erfreuten sich schon bald großer Beliebtheit und Publikumsnachfrage.
Da sich zunächst  Hobbyprogrammierer für die Entwicklung von Browserspielen verantwortlich zeigten, verzichteten die Spiele zwangsläufig auf großartige Grafiken und Animationen, die einen erheblich höheren technischen Aufwand bedeutet hätten. Auch limitierten geringe Übertragungsgeschwindigkeiten der Internetverbindungen lange den Fortschritt – erst die Breitbandverbindungen und Internet-Flatrates der Jahrtausendwende motivierten immer mehr Entwickler dazu, Browsergames auch hauptberuflich zu entwickeln und zu vermarkten.

Verbesserte Techniken ebnen den Weg in die Zukunft

Computer
Dank ausgereifter Techniken kennt die Entwicklung von Browsergames kein Ende.

Das Zweigespann Fortschritt und Entwicklung macht natürlich auch vor den Browsergames nicht Halt – allen voran begünstigten Plug-Ins für Internet-Browser immer komplexere Browsergames mit zusätzlichen medialen Inhalten. Einen weiteren Entwicklungssprung stellten die sozialen Netzwerke und deren Integration in die Welt der Browserspiele dar. Heutzutage unterstützen Facebook, Google+ und Co. aufwändige Browsergames und machen den Nutzern mit unterschiedlichen Varianten eine Registrierung in ihrem Portal schmackhaft.

Auch die Verbreitung und Dominanz von mobilen Endgeräten fördert sogenannte Cross-Platform-Spiele, welche sowohl auf einem Tablet, einem Desktop-PC oder dem Smartphone bedient werden können. Aktuell ist durch die Nutzung von Flash,Java, HTML5 sowie Ajax die Erschließung weiterer Genres zu beobachten – beispielsweise Echtzeit-Strategiespiele, Action-Spiele oder Rennspiele in aufwändiger Optik.
Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass der Browserspiel-Markt zunehmend professioneller und kommerzieller erschlossen wird. Einerseits kommt dies der gebotenen Vielfalt und der Qualität zugute, andererseits nehmen dadurch unschöne Werbeeinblendungen und die Etablierung unterschiedlicher Bezahlmodelle vermehrt zu. Der Beliebtheit und der Entwicklung der Browsergames tut dies jedoch keinen Abbruch.

Beliebtheit und Ausblick

Der Kampf um die Beliebtheit

In der Beliebtheitsskala genießen Browsergames nach wie vor eine Sonderstellung bei den Spielern. Vor allem der Aspekt der kostenlosen Nutzung spielt den Browsergames in die Karten. Hierdurch wird häufig auch eine hohe Anzahl aktiver Nutzer gewährleistet, sodass mehrere tausend Angehörige eines Spiels längst keine Seltenheit mehr sind.
Die Beliebtheit der Browsergames wird so schnell kein Ende finden. Das Angebot wächst unaufhörlich und deckt dabei auch noch immer mehr Geschmäcker und Zielgruppen ab.
Ein großer Vorzug liegt klar auf der Hand: Spieler müssen sich weder eine teure Konsole noch eine kostspielige Software zulegen, um in den Unterhaltungsgenuss zu kommen. Ein Internetanschluss ist der Schlüssel zum digitalen Spielevergnügen, um sich immer und überall in den Account einloggen zu können. Auf diese Weise lässt sich ein wenig Zeit überbrücken, eine kleine Pause einlegen oder der Feierabend genießen – egal ob zu Hause, in der Mittagspause oder im öffentlichen Nahverkehr.
Browsergames sind auch für all jene attraktiv, die sich selbst nur als Gelegenheitsspieler bezeichnen und nicht viel Geld in das Hobby investieren möchten, denn der Zugang zu den allermeisten Online-Spielen ist gänzlich kostenlos. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zu anderen Spielen: Interessierte Nutzer können jederzeit in die Spiele hineinschnuppern und sie ausprobieren; wenn sie ihnen nicht gefallen, wechseln sie unkompliziert zu einem anderen Spiel.

Generation
Browsergames brechen mit einem alten Klischee - ob jung oder alt, für jede Altersgruppe findet sich das passende Spiel.
Neue Zielgruppen

Der Gamebranche ist es mit den Browsergames in jedem Falle gelungen, viele neue Zielgruppen zu erschließen. Es sind nicht mehr nur Kinder und vereinzelte Erwachsene, die dem digitalen Hobby frönen. Seit dem Zeitalter von Smartphones und Tablets ist es nur allzu leicht, eine kurze Spielrunde zwischendurch einzulegen. Daher ist ein enormer Anstieg unter Eltern, Großeltern und vor allem Frauen zu beobachten, die vermehrt in den Bann der Browsergames gezogen werden und beispielsweise in der Bahn oder während einer Werbepause eine schnelle Runde spielen.

Ausblick auf die Zukunft der Online-Games

Ganz gleich, ob Browsergames oder Client-Games – die Entwicklung in der Welt der Online-Games schreitet schnell voran. Innovationen lassen sich freilich nur schwer vorhersagen, zumal sie aufgrund der zunehmenden Beliebtheit und Verbreitung von immer mehr sozialen, wirtschaftlichen oder ästhetischen Faktoren bedingt werden.
Derzeit ist der Zuspruch von Client-Games und Browserspielen ungebrochen, sofern es sich um kostenlose Games handelt. Die traditionell kostenpflichtigen Konsolenspiele drohen ein wenig ins Hintertreffen zu geraten, werden aber wohl kaum vollständig von den kostenfreien Online-Games verdrängt werden.  
Schließlich hängt die zukünftige Entwicklung auchimmer von den Geschmäckern und Vorlieben der Spielergemeinde ab. Trotz aller Differenzen und Fragezeichen werden daher Online-Games, seien es Browsergames oder Client-Games, immer ihre Anhängerschaft unter den Usern finden

Natürlich liegen Beliebtheit sowie Langzeitmotivation eines Browsergames auch in der Hand der Entwickler. Erweiterungen, Überarbeitungen und Verbesserungen sorgen für anhaltenden Spielspaß – so auch bei Forge of Empires. In diesem Video wird uns die Zukunft des Browsergames vorgeführt.

3. Charakteristika

Vielfalt für die ganze Welt

Ein allgemeingültiges Charakteristikum für viele browserbasierte Spiele ist die Interaktion von tausenden Spielen in einer einzigartigen virtuellen Umgebung. Dabei macht es jedoch kaum einen Unterschied, ob der unerbittliche Konkurrenzkampf um den Aufbau und die Verteidigung eines Königreiches herrscht, die Eroberung der unendlichen Weiten des Weltalls ansteht oder als Online-Landwirt der virtuelle Boden bestellt werden muss. Man trifft stets auf Gleichgesinnte aus aller Welt, egal ob sich diese in unmittelbarer Nähe oder tausende von Kilometern entfernt befinden.

Einloggen und ganz einfach loslegen

Laptop
Browsergames sind äußerst anwenderfreundlich - einer der vielen Gründe für ihre Beliebtheit.

In der Regel benötigen Browsergames, wie es der Name bereits treffend beschreibt, einzig einen Web-Browser sowie eine permanente Verbindung zum Internet – zwei Ressourcen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland mittlerweile einer großen Verbreitung erfreuen.
Der unschlagbare Mehrwert von Browsergames liegt vor allem darin begründet, dass derartige Spiele nicht erst gekauft, heruntergeladen, installiert und eingerichtet werden müssen, sondern ohne Umschweife startklar sind. Nutzer öffnen lediglich ihren Internet-Browser, loggen sich auf der Webseite an und können direkt mit dem Spielen beginnen. Oftmals genügt eine Registrierung beim Hersteller oder Betreiber, um das Game über vollkommen kostenfrei konsumieren zu können. Durch dieses Modell finden die Games bei Usern regen Zuspruch, zumal Nutzer dadurch die ganze Bandbreite zur Verfügung stehnder Titel einfach ausprobieren können.

Browsergames und die neuen Fachbegriffe

In der Games-Welt hat sich mittlerweile ein eigener Sprachgebrauch etabliert. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich vor allem die sogenannten Free-to-Play-Spiele, die auf den zwingenden Einsatz von Geldern seitens des Spielenden verzichtet. Trotzdem steht es dem Anwender jederzeit frei, optionale Inhalte wie kostenpflichtige Items oder Aktionen zu erwerben. Ein großer Anteil aller Browsergames zählt zu den MMOGs, Massive-Multiplayer-Online-Games, die gleich tausende von Spielern in einer einzigen Spielumgebung vereinen.

Free-to-Play
Dieses englische Kunstwort für "kostenlos spielen" beschreibt ein Geschäftsmodell der Computerspielbranche
Faire Umsetzung Restriktive Umsetzung
  • Sämtliche Grundfunktionen sind generell kostenlos und stehen jedem Nutzer offen. Die erfolgreiche Bewältigung des Browsergames ist somit auch ohne den Einsatz von realem Geld möglich
  • Spiele sind ebenfalls ohne echtes Gelds spielbar, nehmen aber unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch, sind schwerer zu bewältigen oder weisen sogar Nachteile im Wettkampf auf
  • In extremen Fällen sind essentielle Gegenstände ausschließlich gegen Geld verfügbar
  • Wird "pay-to-win" genannt

Eine Grundvoraussetzung für jedes Online-Spiel ist die Existenz eines Servers des Spieleanbieters. Hierbei handelt es sich um den Speicherort der virtuellen Umgebung – ein Server ist somit nichts anderes als ein Computer mit entsprechender Speicher- und Leistungskapazität. User müssen somit nur noch über ihr Benutzerkonto, also ihren Account, eine Verbindung zu dem Server aufbauen, und können daraufhin sämtliche Dienste nutzen sowie ihren Spielstand speichern. Da die Informationen auf den Servern der Betreiber lagern, läuft die Spielwelt auch dann weiter, wenn man selbst nicht online ist – selbst nach längerer Abwesenheit kann das Spielgeschehen unproblematisch an gleicher Stelle wieder aufgenommen werden.

Spieleanbieter beziehungsweise -betreiber sind somit für den Support und den ordnungsgemäßen Ablauf des Spiels zuständig. Die sogenannten Publisher sind jedoch nicht zwangsläufig auch die Entwickler des Browsergames.
Mittlerweile ist ein Internet-Browser nur noch eine von vielen Voraussetzungen für die Darstellung des Browsergames – häufig müssen entsprechende Plug-Ins installiert sein. Diese kleinen Zusatzprogramme sind meist der Flash Player aus dem Hause Adobe oder der Unity3D Web Player von Unity Technologies.

4. Wie wir Browsergames vergleichen

Welches Spiel ist das Richtige? Welches der aktuellen Spiele macht am meisten Spaß und glänzt mit langanhaltender Dauermotivation? Welches Spielkonzept liegt dem Game zugrunde und wodurch hebt sich dieses von den unzähligen Konkurrenten ab?
Um dem interessierten User einen aussagekräftigen Überblick zu verschaffen, vergleicht die Netzsieger-Redaktion hier die derzeit beliebtesten Top-Spiele. Dies erfolgt anhand der Bewertungskategorien Spielkonzept, Gameplay, Technische Umsetzung und Community.  Pro Bewertungseinheit können maximal 5,00 Punkte erreicht werden. Sämtliche Benotungen werden gleich stark gewichtet, um dem Endverbraucher einen möglichst übersichtlichen und allumfassenden Vergleich zu ermöglichen. Am Ende eines jeden Testberichtes fasst ein kurzes Fazit die Quintessenz der vier Prüfpunkte zusammen und hebt die wichtigsten positiven und negativen Aspekte eines jeden Browsergames hervor.

 Spielkonzept

Die wichtigste Frage soll gleich zu Beginn beantwortet werden: Worum geht es in dem jeweiligen Spiel überhaupt? Was ihre Genre-Zugehörigkeit betrifft, sind Browsergames inzwischen breit aufgestellt. Die Welten, in welche der Spielende eintauchen kann, reichen vom mittelalterlich angehauchten Fantasy-Spektakel bis hin zum futuristischen Weltraumabenteuer, vom opulenten Rollenspiel bis zum Sport Manager. Unter der Rubrik Spielkonzept zeigt Netzsieger, was vom jeweiligen Spiel erwartet werden kann und inwiefern sich ähnliche Games voneinander unterscheiden. Wer also auf der Suche nach einem ganz bestimmten Setting ist, kann bereits hier eine erste Vorauswahl treffen.

 Gameplay

In der Bewertungskategorie Gameplay stellt die Netzsieger-Redaktion jedes Browserspiel auf den virtuellen Prüfstand und prüft, was das Game zu bieten hat. Sind das Konzept und die Aufmachung leicht verständlich? Hilft ein Tutorial dem Anfänger, sich zügig in der unbekannten Spieleumgebung zurechtzufinden, oder ist das Browsergame unnötig kompliziert, sodass Anfänger Gefahr laufen, allzu schnell das Handtuch zu werfen? Kann das Game direkt in den ersten Augenblicken überzeugen? Kommt alles eher schleppend in Fahrt und entfaltet seine vollkommene Pracht erst nach einigen Spielstunden? Läuft das Spiel in Echtzeit ab oder handelt es sich um ein rundenbasiertes System? Diese und andere Fragen sind an dieser Stelle relevant und werden eingehend überprüft.

 Technische Umsetzung

Hier sieht sich das Netzsieger-Team an, wie die Games grafisch gestaltet sind und ob für optimalen Spielspaß gesorgt wird. Selbstverständlich wird auch der Sound unter die Lupe genommen. Außerdem ist folgende Frage wichtig: Laufen die Games einwandfrei oder muss der User sich während des Spielens mit ständigen Rucklern und Wartezeiten herumplagen? Zudem ist es heute von entscheidender Bedeutung, wie gut die Umsetzung auf verschiedenen Geräten gelungen ist. Auf einem Smartphone oder einem Tablet sollte das Spiel nicht deutlich schlechter laufen und aussehen als zu Hause auf dem Rechner. Sind irgendwelche Systemvoraussetzungen bekannt, müssen bestimmte Plug-Ins installiert oder gar ein spezieller Client heruntergeladen werden?

 Community

Ein ganz entscheidender Aspekt beim Zocken von Browsergames ist außerdem auch die Community, die hinter dem Spiel steht. Anders als etwa bei vielen Konsolenspielen gibt es bei Onlinespielen die Möglichkeit, durch ein paar Klicks mit tausenden Spielern auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten und Freundschaften zu schließen. Netzsieger sieht sich an, wie das Spiel das Untereinander regelt, wie rege der Austausch untereinander ist und ob es überhaupt eine aktive Community gibt oder ob der User am Ende entgegen der Erwartung doch relativ einsam vor sich hin spielt. Wie ist es um die Hilfsbereitschaft bestellt? Finden sich in einem Forum sinnvolle Beiträge oder darf man sogar auf die kompetenten Dienste eines technischen Kundendienstes vertrauen?

 Fazit

Aus der Bewertung der einzelnen Rubriken ergibt sich für jedes Browsergame eine Gesamtnote. Anhand des Netzsieger-Vergleichs können sich Spielinteressierte einen Überblick sowie erste Eindrücke verschaffen. Egal ob unerfahren oder auf der Suche nach neuen spannenden Titeln: Hier findet jeder ein passendes Browsergame.

5. Welche Browser funktionieren mit welchen Browsergames?

Browsergames verschiedenster Portale und Hersteller werden einfach über den Internet-Browser gespielt und müssen nicht auf dem Computer installiert werden. Das macht diese Spiele zu einer beliebten Alternative zu teuren Computerspielen. Die Voraussetzungen an die Computer-Hardware sind sehr gering, und über einen Internet-Browser verfügt in der Regel jedes internetfähige Betriebssystem. In Kombination mit einer schnellen Breitband- oder Kabelverbindung lassen sich auch aufwändigere Browserspiele ohne Unterbrechungen spielen.

Der Browser spielt die wichtigste Rolle

Es existieren verschiedene Internet-Browser, die auf dem eigenen Computer installieren werden können. Der Internet Explorer zählt zwar zu den bekanntesten Browsern, wird aber nur bedingt von der breiten Masse verwendet. Die beiden Konkurrenten Chrome von Google und der Firefox von Mozilla sind wesentlich beliebter und kommen auf viel mehr Computern zum Einsatz. Insbesondere in Bezug auf die Browserspiele sind die beiden beliebteren Browser ebenfalls die bessere Lösung als der Internet Explorer. Beide Programme sind schnell und lassen sich von den Spielern individuell konfigurieren.
Browserspiele benötigen nicht nur eine Internetverbindung und einen Browser. Auch die technischen Voraussetzungen müssen stimmen. Ist dies nicht der Fall, gibt es Probleme bei der Darstellung und dem Spielfluss. Die meisten Internetspiele benötigen bestimmte Plug-Ins. Im Detail handelt es sich um Erweiterungen, die der Nutzer im Browser installieren muss. Je nach Browser-Version geschieht dies auf unterschiedliche Art und Weise.

Browser
Browsergames funktionieren weitestgehend unabhängig vom genutzten Web-Browser.
Die Internetspiele sind für verschiedene Browserversionen geeignet

Generell sollten alle Browserspiele in jeder Art von Browser funktionieren. Dies ist aber nur der Fall, wenn die dafür notwendigen Plug-Ins installiert sind. Ist dies der Fall, kann es aber trotzdem noch zu Problemen kommen. Wird der Browser nicht von Zeit zu Zeit regelmäßig aktualisiert, können die veralteten Versionen erhebliche Probleme verursachen. Aus diesem Grund sollte der Internet-Browser stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Werden bei dem Aktualisierungsvorgang nicht auch noch die Plug-Ins beziehungsweise Erweiterungen gepatcht, sollte dies dringend manuell vorgenommen werden. Dies ist generell bei jedem Browser möglich. Aus diesem Grund ist das korrekte Ausführen eines Browsergames nicht unbedingt an einen speziellen Internet-Browser gekoppelt.

Diese Erweiterungen müssen aktuell sein

Vollkommen unabhängig von der jeweiligen Browserversion müssen die Plug-Ins stets aktuell und aktiviert sein. Bei den meisten Browsergames gehören das Flash- und das ActiveX-Plug-In zu den nötigen Voraussetzungen. Stürzt das Browserspiel ständig ab oder wird gar nicht erst geladen, dann sollte der Spieler zuerst nach diesen beiden Erweiterungen sehen. In jedem Internet-Browser gelangt man über das Menü in die Einstellungen. Darin befindet sich ein Extra-Menü für Erweiterungen und Plug-Ins. Bereits auf den ersten Blick ist ersichtlich, ob die Plug-Ins aktiviert sind und in der aktuellen Version vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, dann kann die Erweiterungen über einen einfachen Klick aktiviert werden. Ist ein Plug-In zu alt, dann sollte der Nutzer dieses so schnell wie möglich auf den neusten Stand bringen. Eine manuelle Aktualisierung dauert nur wenige Minuten. Nach einem Neustart des Browsers wird das Browsergame in den meisten Fällen schon wieder ohne Probleme laufen.

Jeder gängige Browser ist zum Spielen geeignet

Gespielt werden können die verschiedenen Browsergames im Internet Explorer, in Mozilla Firefox und auch in Google Chromen. Selbst unbekanntere Browserversionen sind für die Online-Games geeignet. Der Nutzer muss nur darauf achten, dass die Software sich stets auf dem aktuellen Stand befindet. Das Gleiche gilt auch für alle installierten Erweiterungen. Sind diese nicht aktuell, dann gibt es nicht nur Probleme beim Spielen. Veraltete Plug-Ins sind unsicher und stellen ein großes Risiko dar. Durch diese Schwachstellen gelangen verschiedenen Schädlinge einfacher in den Browser und können auch das Betriebssystem und die persönlichen Daten angreifen.

6. Browserspiel oder Konsolentitel: Was sind Vor- und Nachteile?

 
Konsolenspiele
  • Neueste Grafik
  • Umfangreicher Spielinhalt
  • Große Auswahl für Jung und Alt
  • Zeitintensiv
  • Neuerscheinung sind teuer
  • Extra Hardware benötigt
 
Browserspiele
  • Kostenlos
  • Schnelle Anmeldung
  • Abwechslungsreiche, große Auswahl
  • Nicht so umfangreich wie Vollpreistitel
  • Kostenpflichtige Zusatzinhalte

Browsergames vs. Konsolentitel

Natürlich muss jeder selbst entscheiden, ob er lieber Konsolentitel kauft oder Browsergames spielt. Die Vor- und Nachteile beider Spielearten lassen sich aber nicht von der Hand weisen. Es ist ein offensichtlicher Fakt, dass Konsolenspiele für deren Nutzer sehr hohe Kosten verursachen, während die Online-Spiele in der Regel überhaupt nichts kosten (müssen). Dafür bieten Konsolen-Titel meist das tiefergehende Spielerlebnis. Natürlich muss sich keiner strikt für oder gegen Browsergames entscheiden.
Jeder Spieler kann einen für sich optimalen Mittelweg wählen. So verzichtet mancher Nutzer etwa auf Konsolentitel mit sehr knapper Spieldauer und kauft nur Spiele, die genügend Inhalt für den hohen Betrag bieten. Zusätzlich dazu finden sich in den zahlreichen Browsergames genügend Titel, welche die Spielesammlung sinnvoll ergänzen. So spart der Spielende deutlich an Kosten, genießt aber dennoch ein abwechslungsreiches Spielvergnügen. Noch effektiver ist der Mittelweg für Haushalte mit mehreren Spielern. Gerade für Kinder gibt es viele sichere Browsergames mit angemessenen Inhalten.

7. Browsergame am Arbeitsplatz: Kavaliersdelikt oder Kündigungsgrund?

Browsergames sind unabhängig vom Browser oder Computer jederzeit aufrufbar, weshalb sich diese Internetspielereien nicht nur für die heimischen vier Wände eigenen, sondern gerne auch im Büro konsumiert werden. In den meisten Unternehmen haben die Angestellten einen eigenen Computer und können diesen auch individuell nutzen. Wer in seiner Freizeit gerne dem elektronischen Unterhaltungshobby frönt, kommt unter Umständen auch während der Arbeitszeit durchaus in Versuchung. Für viele Chefs ist ein solches Verhalten ein Kündigungsgrund. Es gibt aber auch Unternehmer, die es nicht ganz so eng mit den Browserspielen sehen.

Browsergames können in Unternehmen leichter gespielt werden als Computerspiele

In einem Unternehmen mit vielen PCs hat in der Regel jeder Mitarbeiter einen eigenen Computer. Wie er diesen genau nutzen kann und darf, hängt vom Vorgesetzten und den Systemadministratoren ab. In vielen Unternehmen dürfen die Angestellten den Computer nur zu Arbeitszwecken nutzen. In diesem Fall können die Administratoren alle anderen Aktivitäten sperren beziehungsweise den Mitarbeitern die jeweiligen Rechte entziehen – somit wäre es auch nicht möglich, ein Computerspiel auf dem Arbeits-PC zu installiert.
Im Vergleich dazu lassen sich Browsergames wesentlich schwerer einschränken - besteht eine Internetverbindung und verfügt der Nutzer die Zugriffsrechte auf einen Internet-Browser, ist er auch in der Lage, ein Browsergame zu konsumieren. Wer also gerne spielt und den ganzen Tag im Büro im Internet verbringt, gerät nur allzu schnell in Versuchung. Es gibt nicht wenige Angestellte, die gerne einmal eine Runde während der Arbeit spielen. Gelingt es, dies vor dem Chef und den Systemadministratoren geheim zu halten, drohen zunächst keinerlei Konsequenzen, doch das kann sich bei Entdeckung schnell ändern.

Browserspiele können ein Abmahnungs- oder Kündigungsgrund sein

Verbietet ein Vorgesetzter ausdrücklich das Verfolgen von privaten Aktivitäten während der Arbeitszeit, gilt das selbstverständlich auch für Browserspiele.
Am besten geht jeder Arbeitnehmer von vornherein auf Nummer sicher und verzichtet auf das Privatvergnügen. In der Mittagspause bleibt immer noch genügend Zeit, um eine Runde zu spielen. Notfalls können die Onlinespiele auch auf dem eigenen Smartphone gespielt werden. Hat der Arbeitnehmer einen jüngeren Chef, der zudem selbst gerne Browsergames spielt, fallen die drohenden Konsequenzen eventuell nicht ganz so schlimm aus. In einem solchen Fall hängt es natürlich davon ab, ob dennoch die nötige Arbeit verrichtet oder die Ablenkung so groß wird, dass es dem Unternehmen letztlich schadet. Auch ein verständnisvoller Chef wird es nicht lange dulden, wenn aufgrund des Spielverhaltens die Ziele nicht mehr erreicht werden.
Ob das Spielen von einem Browsergame nun ein Kavaliersdelikt oder doch ein Kündigungsgrund ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Aufschluss gibt in jedem Falle ein Blick in den jeweiligen Arbeitsvertrag – hier finden sich zumeist Angaben zur persönlichen Nutzung des Computers während der Arbeitszeiten. Sind private Aktivitäten strengstens untersagt, dann sollten Hobbyspieler auf jeden Fall auf Browsergames während ihrer Arbeitszeit verzichten. Befinden sich im Arbeitsvertrag dagegen keinerlei Angaben zur Nutzung des PCs, sollte die private Nutzung dennoch vorher abgesprochen werden.

Action
Fremdbeschäftigung am Arbeitsplatz ist keinesfalls ein Kavaliersdelikt und kann zur Abmahnung oder Kündigung führen.
Das Gespräch mit dem Chef suchen

Können nämlich nicht alle Zweifel beseitigt werden, ob zumindest ein paar Minuten in den Pausen ein Browsergame gespielt werden darf, sollte das direkte Gespräch mit dem Chef gesucht werden. Womöglich ergibt sich auch eine ganz ungezwungene Gelegenheit für eine Unterhaltung, in deren Verlauf dann beiläufig das Thema Browsergames angeschnitten werden kann. Vielleicht ist der Chef sogar selbst ein Gamer und hat für das abwechslungsreiche Hobby Verständnis. Dann dürfte er zumindest nichts gegen das Spielen in den Pausen haben. Im gegenteiligen Fall erteilt der Vorgesetzte ein klares Nein, wodurch eine Abmahnung oder gar Kündigung vermieden werden kann. Schließlich bietet sich auch in der außerhalb der Arbeitszeit ausreichend Gelegenheit für das ein oder andere Browsergame.

8. Browsergame: Zeitvertreib und Ablenkung oder Kostenfalle mit Suchtpotential?

Die Gründe für die Beliebtheit von Browserspielen sind enorm breitgefächert. Immer wieder gibt es Berichte von Spielern, die sehr viel Zeit vor dem Computer verbringen und Unmengen an Geld in die Internetspiele investieren. Für die breite Masse sind Browsergames aber schlicht ein abwechslungsreicher Zeitvertreib und eine nette Ablenkung im Alltag.

Browsergames bieten Zeitvertreib und Ablenkung

Ganz egal ob Action, Strategie, Simulation oder Rollenspiel, zu jedem Genre finden sich unzählige Onlinespiele. Im Gegensatz zu einem normalen Computerspiel kosten diese in der Regel kein Geld und können selbst mit älterer Hardware gespielt werden. Dank der großen Auswahl findet sich für die verschiedensten Altersgruppen der passende Free-to-Play-Titel, welcher gänzlich kostenfrei gespielt werden kann.

Gewinner werden zur Kasse gebeten

Browsergames werden natürlich auch unter der Prämisse entwickelt, Gelder zu generieren – trotz eingeblendeter Werbung ist die Verwendung nicht immer kostenfrei.
Der Begriff Pay 2 Win beschreibt ein Spielkonzept, das im Grundspiel kostenlos verfügbar ist, zahlenden Spielern aber bedeutende Vorteile gegenüber den Konkurrenten verschafft. Solche Titel lassen sich solange umsonst spielen, bis das Spielprinzip verstanden wurde und sich dauerhafter Spielspaß einstellt. Je nach Genre werden vermehrt Extras wie zusätzliche Zeit, ein Extra-Leben oder nützliche Items angeboten. Dienen diese Investitionen anfangs nur dazu, das Spiel einfacher zu gestalten, wird es im weiteren Spielverlauf immer schwieriger, einen Kauf zu vermeiden, da das Weiterkommen stark verzögert und erschwert wird. Hier kann allerdings kaum von einer Kostenfalle gesprochen werden, denn die Kosten sind nicht versteckt und entstehen nicht unbemerkt.

Intransparente Kosten durch teure Hotlines

In der Kritik steht vor allem das Vorgehen der Publisher: Die Spielehersteller nutzen den Ehrgeiz der Gamer geschickt aus, um entsprechende Zahlungen zu erhalten. Würde das Spiel in einer Vollversion vor dem ersten Ausprobieren gekauft, wäre die Bereitschaft zum Zahlen womöglich geringer. Hier wird bewusst versucht, eine Art Suchtwirkung zu erzeugen. Andererseits fallen die Ausgaben in der Praxis eher gering aus. In den USA zeigte eine statistische Erhebung kürzlich, dass die meisten Gamer nicht mehr als fünf US-Dollar jährlich für die Nutzung eines Spiels ausgeben – der Kauf eines vergleichbaren Games wäre in jedem Fall höher anzusetzen. Woher dann also die Kritik? Nicht jeder Anbieter nimmt es mit der Preistransparenz so genau. Wenn für eine Spielwährung gezahlt werden muss oder ein Item mit Echtgeld finanziert wird, mögen die Zusammenhänge transparent erscheinen. Sofern aber per sogenannter Premium-SMS gezahlt wird oder teure Hotlines angerufen werden müssen, ist es mit der Fairness vorbei. Vor allem Kinder und Jugendliche werden schnell Opfer dieser Praktiken und sehen sich mit hohen Kosten konfrontiert, die vorher nicht absehbar waren – und erst auf der Handyrechnung auftauchen.

In anderen Fällen ist es aber durchaus so, dass insbesondere die geringen Einzelbeträge verschleiern, dass sehr wohl eine Menge Geld ausgeben wird. Der durchschnittliche Gamer von Die Siedler Online investiert 125 Euro jährlich – mehr als das Doppelte dessen, was alle Vollversionen der Spieleserie beim Kauf mit unbeschränkter Nutzung kosten würden. Bei diesen Zahlen verwundert es auch kaum, dass die traditionellen Videogame-Publisher ganz eindeutig einen Trend zum "Free-to-Play" ansteuern. Auch die immer stärkere Verbreitung von Browsergames lässt sich zumindest teilweise auf das gestiegene Angebot zurückführen.
Ein pauschales Urteil lässt sich also nicht fällen. Obwohl es sich bei Browsergames zweifelsohne um ein gewinnbringendes Geschäftsmodell handelt, beeinflusst natürlich das Nutzerverhalten die Kosten. Während Gamer bei einigen Spielen sehr preiswert davonkommen, fallen die Kosten bei anderen Games tatsächlich sehr hoch aus – hier wird der Spieltrieb durch die Publisher zu kommerziellen Zwecken besonders ausgenutzt.

In einzelnen Fällen werden Onlinespiele zur Kostenfalle samt Suchtpotenzial

Immer wieder berichten Medien von erschreckenden Einzelschicksalen, in denen das Browsergames – aber auch gewöhnliche Computer- oder Konsolenspiele – mehr als ein normaler Zeitvertreib sind. Das anfängliche Hobby nimmt immer mehr Raum im Tagesablauf ein und verdrängt im schlimmsten Falle andere Aktivitäten vollständig. Nicht selten leiden die Schulnoten, das Sozialleben oder die Leistungen im Beruf unter diesem Suchtverhalten.
Weiterhin können sich Spieler in Browsergames gegen reales Geld zusätzliche Inhalte kaufen, manchmal rein kosmetischer Natur wie neue Rüstungen, Waffen oder Reittiere. Doch mithilfe sogenannter Boosts lassen sich darüber hinaus Erfahrungspunkte schneller sammeln oder relevante Ressourcen effektiver abbauen. Für gewöhnlich geben User hier überhaupt keinen oder nur wenige Euro pro Monat aus – aber bei Gamern, die der Spielsucht erliegen, kann dies zu einem Extrem ausarten.

Kostenfalle
Generell sind Browsergames als ungefährlich einzustufen - doch in Einzelfällen kann die Sucht auch enorme finanzielle Auswirkungen haben.
Das individuelle Verhalten der Spieler ist entscheidend

In der Regel handelt es sich um Einzelfälle mit einer je individuellen kausalen Hintergrundgeschichte. Die meisten Nutzer konsumieren Browserspiele in Maßen und vernachlässigen weder den Beruf, die Schule oder ihre Freunde. Für die breite Masse sind die Browsergames eine willkommene Abwechslung für den Alltag und ein ganz normales Hobby. Die individuelle Spieler-Persönlichkeit ist somit für das Suchtpotenzial entscheidend, nicht das Browsergame – dennoch sollte dieses Gefahrenpotential niemals unterschätzt werden.