Tresor

Die 7 besten Tresore im Vergleich

Schloss
Sicherheitsstufe
Batterien erforderlich
Einlegeboden
Display
TĂŒrstĂ€rke
WandstÀrke
Material
Maße Außen
Maße Innen
Scharniere verdeckt
Gewicht
Farbe
Vorteile

Tresor-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Tresore schĂŒtzen WertgegenstĂ€nde vor Diebstahl, aber auch vor BrandschĂ€den.
  • Je nach Verwendungszweck und rĂ€umlichen Möglichkeiten bietet sich ein Wertschutz- oder Waffenschrank, ein Möbel-, Boden- oder Wandtresor, ein Dokumenten- oder Datentresor sowie ein SchlĂŒsseltresor an.
  • Zu den gĂ€ngigsten Schließsystemen gehören das Doppelbartschloss, das elektronische und das mechanische Zahlenschloss sowie der Fingerabdruck-Scan.
  • Die Sicherheitsstufen geben Auskunft ĂŒber die WiderstandsfĂ€higkeit gegen EinbrĂŒche; die Feuersicherheitsklassen informieren ĂŒber die Belastbarkeit bei BrĂ€nden.
  • Ein zusĂ€tzliches Maß an Sicherheit gewĂ€hrleistet die feste Verankerung des Tresors in Boden, Wand oder Möbeln.

Dank Tresor immer auf der sicheren Seite

Sie sind im Restaurant oder im Urlaub und wollen einfach nur entspannen, aber Sie lĂ€sst das ungute GefĂŒhl nicht los, dass Sie in Ihrem Zuhause wichtige Dokumente, grĂ¶ĂŸere Mengen Bargeld oder wertvollen Schmuck zurĂŒckgelassen haben? FĂŒr jeden, der sich nicht sicher ist, ob seine WertgegenstĂ€nde in den eigenen vier WĂ€nden ausreichend vor einem Diebstahl beziehungsweise ganz allgemein einem unbefugten Zugriff gesichert sind, ist ein Tresor eine lohnende Anschaffung. Nicht nur Firmen, sondern auch Privatpersonen legen sich Tresore zur sicheren Verwahrung ihres kostbaren Besitzes zu. Teilweise ist die Anschaffung eines Tresors auch gesetzlich vorgeschrieben, etwa fĂŒr Waffenbesitzer. Neben diesen Bestimmungen ist die weiterhin hohe Anzahl von EinbrĂŒchen ebenfalls ein Grund, sich einen Tresor zuzulegen: Im Jahr 2016 wurde in Deutschland beispielswiese jeden Tag 410-mal eingebrochen. Auch wenn die Zahl der EinbrĂŒche dem Einbruch-Report des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Zusammenarbeit mit der Forsa (2017) prozentual abnimmt, nimmt die Angst vor EinbrĂŒchen in der Bevölkerung zu: Fast 80 Prozent der Befragten geben an, dass das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, in den letzten Jahren gestiegen sei.

Zugleich unterschĂ€tzen die Deutschen das Risiko, selbst Opfer eines Einbruchs zu werden. Vor allem Hausbesitzer vertrauen beim Einbruchschutz auf ihre ruhige Wohngegend beziehungsweise ihre aufmerksamen Nachbarn. Die Umfrage belegt, dass die in Wohnungen und HĂ€usern eingesetzte Sicherheitstechnik in vielen FĂ€llen noch immer ungenĂŒgend ist. Viele setzen im Hinblick auf Schutzmaßnahmen lediglich auf RolllĂ€den an den Fenstern oder Bewegungsmelder im Außenbereich. FĂŒr einen zuverlĂ€ssigen Schutz von Familie und Habe sollte man allerdings doch lieber auf wirklich effiziente PrĂ€vention setzen. Schließlich lohnt sich die Investition in Vorsorge nicht nur fĂŒr den Schutz materieller Habseligkeiten, sondern auch fĂŒr die Bewahrung des eigenen SicherheitsgefĂŒhls.

Ein Tresor kommt dem BedĂŒrfnis nach mehr Sicherheit mit seiner enorm hohen Schutzwirkung entgegen. Seine Installation ist dabei nicht einmal unbedingt so aufwendig, wie man zunĂ€chst befĂŒrchten mag. Bereits sein hohes Eigengewichtverhindert das schnelle Herauslösen und Mitnehmen des Tresors. Durch ein besonderes Schließsystem, etwa bestehend aus Zahlencodes, Schlössern oder elektronischen Verriegelungen, schĂŒtzt er WertgegenstĂ€nde und geheime Unterlagen vor einem unbefugten Zugriff. Damit ist er im Prinzip nur Plan B, falls sich ein Einbrecher bereits einen Zutritt verschaffen konnte. Letztlich gibt zwar auch ein Tresor keine absolute Sicherheit, da jeder Tresor aufgebrochen werden kann; er soll Einbrecher jedoch zumindest daran hindern. Außerdem bietet er den verstauten GegenstĂ€nden nicht nur Sicherheit vor einem Diebstahl oder neugierigen Augen, sondern auch vor anderen Gefahren, wie einem Brand. Um optimalen Schutz gewĂ€hrleisten zu können, muss er hochwertig und auf die individuellen BedĂŒrfnisse der Verbraucher abgestimmt sein. Zu den beiden gefragtesten deutschen Tresorherstellern gehören zweifelsfrei BurgĂ€chter und Hartmann.

Die Einbruchsicherheitsklassen: Zertifizierte QualitÀt

FĂŒr Laien ist die EinschĂ€tzung der objektiven Sicherheit eines Tresors – auch aufgrund der zahlreichen Werbeversprechen – nur schwer möglich. Handfeste Belege fĂŒr die Einbruchsicherheit eines Tresors liefert ein Blick auf die Angaben zur Sicherheitsstufe beziehungsweise zum Widerstandsgrad. In der Regel ist die entsprechende Plakette an der Innenseite der TresortĂŒr zu finden. Die Zertifizierung der Tresore und die Einteilung in Schutzklassen beziehungsweise Sicherheitsstufen erfolgen durch namhafte unabhĂ€ngige Institutionen wie die VdS SchadenverhĂŒtung oder den ECB (European Certification Body) unter der BerĂŒcksichtigung strenger Kriterien. Die PrĂŒfer messen, in welcher Zeit ein Teil- oder Volldurchbruch in das Safe-Innere gelingt. Das heißt: Je höher die Schutzklasse ist, desto lĂ€nger dauert es, mit mechanischen Werkzeugen den Tresor zu öffnen. Die Zeit selbst wird in RU („resistant units“) kodifiziert, wodurch Nutzer nur einen groben Anhaltspunkt, aber nicht die genaue Minutenzahl erfahren. So hat die Sicherheitsstufe 0 nach EN 1143-1 beispielsweise 30/30 RU, wĂ€hrend Stufe 6 270/400 RU vorweisen kann. Der kleinere Wert bezieht sich dabei auf den Teildurchbruch (Zugriff auf alles mit der Hand Erreichbare), der grĂ¶ĂŸere auf den Vollzugriff (Zugriff auf alles).

Der Widerstandsgrad ist insbesondere von den verwendeten Materialien beziehungsweise der WandstĂ€rke abhĂ€ngig. Je nach Sicherheitsstufe sind Korpus und TĂŒr ein- oder mehrwandig ausgefĂŒhrt und bis zu 20 Zentimeter dick. Die Stahlwandungen werden mit Isolierstoffen, Kunststoffen oder Beton gefĂŒllt. Als am widerstandsfĂ€higsten gilt eine Kombination aus Beton und Stahl. Karborundpartikel in einer BetonfĂŒllung sind außerdem dazu geeignet, Bohrer schnell abstumpfen zu lassen, was einen Einbruch erschwert. Ähnlich funktionieren flammhemmende Zusatzstoffe, welche die Wirksamkeit von Schneidbrennern beeintrĂ€chtigen.

Letztlich gilt: Je höher der Wert der zu verwahrenden GegenstÀnde ist, desto höher sollte die Sicherheitsstufe sein. Zu den wichtigsten Normen zÀhlen die Europanormen EN 14450 und die EN 1143-1. WertschutzschrÀnke werden mit Grad 0 bis VI (EN 1143-1) ausgezeichnet; SicherheitsschrÀnke dagegen mit Stufe S1 oder S2 (EN 14450).

Eine Frage der Versicherung

Die Sicherheitsstufe eines Tresors hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der VersicherungsprĂ€mie und der Deckungssumme. Im privaten Haushalt beginnt die Skala bei Klasse 0 mit einer empfohlenen Deckungssumme von 40.000 Euro. Im gewerblichen Bereich sind es fĂŒr die gleiche Sicherheitsstufe lediglich 10.000 Euro. Entsprechend der Absprache mit der Versicherung kann die maximale Versicherungssumme fĂŒr Tresore der höchsten Sicherheitsstufe bis zu einer Million Euro in Privathaushalten beziehungsweise bis zu 500.000 Euro in Unternehmen betragen.

Die Feuersicherheitsklassen: Doppelter Schutz fĂŒr das Hab und Gut

Die Sicherheitsstufe sagt allerdings nichts ĂŒber die HitzebestĂ€ndigkeit eines Tresors aus. Tresore, die zusĂ€tzlich ĂŒber eine Feuersicherheitsklasse verfĂŒgen, schĂŒtzen den Inhalt wirksam vor Feuer, Brandrauch und Löschwasser. Sie sind nicht nur doppelwandig und massiv mit Isolierbeton ausgefĂŒllt, sondern zusĂ€tzlich mit einem Feuerfalz ausgestattet. Bei der Brandschutzklasse unterscheidet man zwischen dem Feuerschutz fĂŒr Papiere und fĂŒr Daten. In beiden FĂ€llen wird gemessen, zu welchem Zeitpunkt die Temperatur den kritischen Punkt, bei dem die Unversehrtheit der Inhalte des Tresors von der Hitze gefĂ€hrdet ist, ĂŒberschreitet. Die Klassifizierung reicht von 30 bis 120 Minuten. KĂŒrzel wie S60 oder S90 fĂŒr die Anzahl der Minuten und DIS fĂŒr DatentrĂ€ger, etwa CD oder USB-Sticks, sowie P fĂŒr Papier ergĂ€nzen die jeweiligen Sicherheitsstufen. Zu den wichtigsten Klassen gehören hier die EN 1047-1 und die EN 15659. Folgendermaßen lassen sich die Feuersicherheitsklassen einteilen:

  • S 60 P nach EN 1047-1: Hohe Feuersicherheit bis zu 60 Minuten fĂŒr Papier
  • S 120 P nach EN 1047-1: Hohe Feuersicherheit bis zu 120 Minuten fĂŒr Papier
  • S 60 DIS nach EN 1047-1: Hohe Feuersicherheit bis zu 60 Minuten fĂŒr DatentrĂ€ger
  • S 120 DIS nach EN 1047-1: Hohe Feuersicherheit bis zu 120 Minuten fĂŒr DatentrĂ€ger
  • LFS 30 P nach EN 15659: Leichte Feuersicherheit bis zu 30 Minuten fĂŒr Papier
  • LFS 60 P nach EN 15659: Leichte Feuersicherheit bis zu 60 Minuten fĂŒr Papier

Die AusfĂŒhrungen: Tresore fĂŒr jeden Bedarf

Interessierte haben die Wahl zwischen freistehenden und eingebauten Safes, wobei sich die verschiedenen Arten in ihrer Ausstattung und Konstruktion unterscheiden. So reicht die Bandbreite von kleinen SchlĂŒsseltresoren bis hin zu schwer gesicherten WaffenschrĂ€nken. WĂ€hrend im privaten Bereich vor allem Möbeltresore Verwendung finden, kommen im gewerblichen Spektrum eher Dokumententresore zum Einsatz. Der folgende Abschnitt verschafft eine Übersicht ĂŒber die gĂ€ngigsten Tresortypen und ihre Einsatzgebiete, mit der jeder das passende Modell fĂŒr seine BedĂŒrfnisse findet.

SchlĂŒsseltresore: Der SchlĂŒssel zu mehr Sicherheit

Die sicherste Lösung fĂŒr eine professionelle, ĂŒbersichtliche Aufbewahrung und Verwaltung von SchlĂŒsseln sind SchlĂŒsseltresore. Sie sind mit speziellen Hakensystemen und SchlĂŒsseltafeln ausgestattet, sodass sie sowohl sicher als auch geordnet untergebracht sind, seien es 5 oder 5.000 SchlĂŒssel. HauptsĂ€chlich finden sie im gewerblichen Bereich – etwa Hotels, Pensionen oder AutohĂ€usern – Verwendung, um die Aufbewahrung und Herausgabe aller SchlĂŒssel zentralisiert zu verwalten. Es gibt SchlĂŒssel-Safes fĂŒr Betriebe aller GrĂ¶ĂŸen mit unterschiedlichen Zertifizierungen – vom kleineren SchlĂŒsselschrank bis hin zum massiven SchlĂŒsseltresor mit dem Widerstandsgrad II nach EN 1143-1. Die AusfĂŒhrungen unterscheiden sich auch je nach Verwendungszweck, darunter die SchlĂŒsselannahme, SchlĂŒsselausgabe oder Kombitresore.

Bei SchlĂŒsseltresoren haben Verbraucher die Wahl zwischen elektronischen und mechanischen SchlĂŒsselverwaltungssystemen. WĂ€hrend die elektronische Variante eine differenzierte Rechtevergabe sowie eine umfassende Kontrolle der SchlĂŒsselbewegungen ermöglicht, ist das mechanische Modell unkompliziert in der Handhabung und frei einsetzbar. Beide Systeme erfassen und dokumentieren die BenutzeraktivitĂ€ten beziehungsweise SchlĂŒsselbewegungen in Echtzeit. Dadurch gewĂ€hrleisten sie, dass Firmen immer wissen, welcher Mitarbeiter welchen SchlĂŒssel nutzt, genauer gesagt, wer welchen SchlĂŒssel zu welchem Zeitpunkt entnimmt und zurĂŒckbringt. Außerdem ist es möglich, individuelle Rechte fĂŒr Benutzer(gruppen) und SchlĂŒssel zu vergeben. Mit der entsprechenden Software ist auch auf dem PC nachverfolgbar, welcher SchlĂŒssel gerade zur VerfĂŒgung steht.

Die Systeme lassen sich entweder in der Wand verankern oder als Standmodelle aufstellen. Wer neben SchlĂŒsseln zusĂ€tzlich WertgegenstĂ€nde lagern möchte, nutzt eine Kombination aus SchlĂŒsselhaltern und WertfĂ€chern. Weitere Ausstattungsoptionen sind verstellbare beziehungsweise ausklappbare Hakenleisten, eine LED-Innenbeleuchtung, ein USB-LadegerĂ€t oder eine integrierte Waage.

Dokumenten- und Datentresore: Dreifachschutz fĂŒr wichtige Akten

Wer vor allem Dokumente und Unterlagen, seien es sensible Kundendaten, Versicherungsunterlagen oder auch Bargeld, vor Diebstahl und Feuer geschĂŒtzt aufbewahren möchte, ist am besten mit einem speziellen Dokumententresor, hĂ€ufig auch als Dokumentenschrank oder Aktentresor bezeichnet, beraten. Sie kommen vor allem in Unternehmen, Behörden und Ämtern zum Einsatz. Sie halten Temperaturen von ĂŒber 1.000 Grad ebenso stand wie Rauschgas, Wasser und Löschschaum. Somit handelt es sich bei einem Dokumenten-Safe nicht nur um einen Einbruchschutz, sondern er garantiert auch im Brandfall absolute Sicherheit.

Eine spezielle Art der Dokumententresore sind die DatensicherheitsschrĂ€nke, auch als Datentresore gelĂ€ufig. Sie dienen der Aufbewahrung elektronischer Speichermedien wie DVDs, CD-ROMs und externer Festplatten, fĂŒr deren Lagerung besondere Anforderungen gelten. Datentresore sind fĂŒr gewöhnlich feuersicher nach EN 1047-1 sowie einbruchsicher bis Widerstandsgrad III nach EN 1143-1, womit sie den Empfehlungen des Bundesamtes fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik (BMI) entsprechen. Auch fĂŒr ServerrĂ€ume gibt es passende Lösungen, um die EDV-Anlagen vor physikalischen Gefahren wie Feuer oder Vandalismus zu schĂŒtzen. Da hier aufgrund der Ansammlung von IT-GerĂ€ten ein höherer Schaden eintreten kann als in einem gewöhnlichen BĂŒroraum, sind besondere Sicherheitsvorkehrungen nötig. Nicht nur der finanzielle Schaden kann enorm sein, auch der Vertrauensverlust bei Kunden spielt mit herein.

Wand- und Bodentresore: Fest verankert im Mauerwerk

Wandtresore lassen sich im Gegensatz zu freistehenden WertschutzschrĂ€nken direkt in die Wand einbetonieren und auf diese Weise beispielsweise fest verankert hinter einem Bild verstecken. Ähnlich wie die Wandmodelle werden Bodentresore in den Fußboden eingelassen und auf diese Weise unter Tischen, Sesseln und Teppichen verborgen. Im Idealfall werden Wand-Safes bereits in der Planungsphase eines Neubaus berĂŒcksichtigt, da ein nachtrĂ€glicher Einbau sehr aufwendig wĂ€re.

Abgesehen davon, dass sie unsichtbar und platzsparend sind, ist ihr grĂ¶ĂŸter Vorteil Ă€hnlich wie derjenige der Möbeltresore die Diskretion, dank derer sie von Einbrechern ĂŒbersehen werden. Indem sie sich in Innen- und AußenwĂ€nden tarnen, schĂŒtzen sie WertgegenstĂ€nde doppelt effektiv vor einem Diebstahl. Die eingemauerten Safes eignen sich prinzipiell fĂŒr den privaten Gebrauch ebenso wie fĂŒr BĂŒros und Hotels. Besondere Arten von Wandtresoren sind sogenannte Steckdosentresore, die in die Wand verbaut einer Steckdose zum Verwechseln Ă€hnlich sehen, und Rohrtresore, also schmale Zylinder, die sich dank ihrer runden Form einfach durch eine Kernbohrung in der Wand montieren lassen.

Aufgrund ihrer Positionierung und ihrer OberflĂ€che sind sie zwar hĂ€ufig bereits leicht vor BrĂ€nden geschĂŒtzt. Wer in seinem Wand- oder Bodentresor plant, Dokumente zu lagern, sollte allerdings sicherheitshalber ĂŒber die Anschaffung einer feuerfesten Variante nachdenken. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang auch die WandstĂ€rke beziehungsweise die Beschaffenheit der AußenwĂ€nde. FĂŒr einen optimalen Schutz sollten die WĂ€nde des Safes auf allen Seiten von einer mindestens zehn Zentimeter dicken Stahlbetonschicht umgeben sein.

Möbeltresore: Diskreter Schutz

Möbeltresore lassen sich in Möbel, beispielsweise SchrĂ€nke oder Regale, integrieren, ohne direkt wahrgenommen zu werden – ein optisches Plus und gleichzeitig ein Sicherheitszugewinn, da Einbrecher die Tresore leicht ĂŒbersehen. Er setzt also anders als herkömmliche, freistehende Safes in erster Linie darauf, gar nicht erst als Tresor erkannt zu werden. Aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe und ihres Preises kommen Möbeltresore am hĂ€ufigsten in privaten Haushalten oder kleineren BĂŒros zum Einsatz.

Möbeltresore eignen sich unter anderem fĂŒr die Aufbewahrung von WertgegenstĂ€nden, aber auch von wichtigen Unterlagen. Im Gegensatz zu Wand- und Bodentresoren sind sie nicht nur platzsparender, sie lassen sich auch unkomplizierter montieren. Die kleineren, leichteren Tresore wiegen je nach Ausstattung und GrĂ¶ĂŸe zwischen 3 und 100 Kilogramm. Das MöbelstĂŒck muss also stabil und tragfĂ€hig genug sein, um das Eigengewicht des Tresors auszuhalten. Das geringere Gewicht bedeutet aber auch, dass sie nicht in hohen Widerstandsgraden gefertigt werden. Gleichwohl gibt es Möbeltresore mit verschiedenen Sicherheitsstufen beziehungsweise Widerstandsgraden, genauer gesagt von Sicherheitsstufe A nach VDMA 24992 bis Widerstandsgrad I nach Euro-Norm 1143-1. Manche Modelle sind mit praktischem Zubehör wie einem Einwurfschlitz oder einer UBS-Leiste (zur DatenĂŒbertragung oder zum Laden von GerĂ€ten im Inneren) ausgestattet. Außerdem ist es auch möglich, sich fĂŒr eine feuersichere Variante bis hin zum Widerstandsgrad N (0) mit 60 Minuten Feuerschutz zu entscheiden.

Sicheres Bargeldmanagement: Einwurftresore

Sogenannte Einwurftresore sind mit einer Einwurfklappe oder einer Einwurfschublade ausgestattet, durch die Nutzer Geldtaschen, UmschlĂ€ge und Ähnliches in den Tresor werfen können, ohne ihn dafĂŒr öffnen zu mĂŒssen. Diese Modelle kommen vor allem in Betrieben mit hohem Bargeldaufkommen, etwa in der Gastronomie, in Filialen oder Tankstellen, zum Einsatz, um die Einnahmen schnell zu sichern.

WaffenschrĂ€nke: FĂŒr die sichere Aufbewahrung von Waffen

Der Umgang mit Schusswaffen ist ebenso streng vorgeschrieben wie ihr Besitz. Die entsprechenden Regelungen sind im Waffengesetz (WaffG) und der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung (AWaffV) verankert. Damit keine hohen Strafen oder gar der Entzug der Waffenbesitzerlaubnis anfallen, gilt es, unter anderem auf den richtigen Aufbewahrungsort zu achten. Waffenbesitzer mĂŒssen die erforderlichen Vorkehrungen treffen, um zu verhindern, dass diese gefĂ€hrlichen GegenstĂ€nde abhandenkommen oder in die HĂ€nde unbefugter Dritter gelangen. Nach EN 1143-1 zertifizierte WaffenschrĂ€nke dienen der gesetzmĂ€ĂŸigen Verwahrung von Waffen und Munition. Damit bei einer Kontrolle schnell nachvollziehbar ist, ob der Tresor den AnsprĂŒchen gerecht wird, muss er ĂŒber eine PrĂŒfplakette verfĂŒgen.

In § 13 AWaffV hat der Gesetzgeber die Sicherheitsstufen fĂŒr die unterschiedlichen Waffen prĂ€zisiert. Bei der Aufbewahrung gelten diverse Richtlinien: So mĂŒssen die Waffen ungeladen sein. Außerdem darf die Munition nur dann im selben Schrank gelagert werden, wenn sie doppelt abgeschlossen ist. Im Idealfall handelt es sich um einen Schrank mit eingebautem Tresor fĂŒr die Munition. Auch Waffen, die keiner speziellen Erlaubnis bedĂŒrfen, etwa Softair-Waffen, mĂŒssen abgeschlossen aufbewahrt werden, benötigen aber keine zertifizierte Verwahrung. FĂŒr die verschiedenen Schusswaffenarten werden wiederum unterschiedliche Tresormodelle angeboten, die vor allem im Schrankgewicht und dem Widerstandsgrad abweichen, sodass jeder Waffenbesitzer seine Waffen adĂ€quat lagern kann:

  • In Tresoren, die weniger als 200 Kilogramm wiegen und den Widerstandsgrad 0 aufweisen, dĂŒrfen Langwaffen in unbegrenzter Zahl sowie maximal fĂŒnf Kurzwaffen und Munition in unbegrenzter Menge gelagert werden.
  • Tresore mit dem Widerstandsgrad 0, die ĂŒber 200 Kilogramm wiegen, dĂŒrfen fĂŒr die Verwahrung von beliebig vielen Langwaffen sowie maximal zehn Kurzwaffen und Munition in unbegrenzter Menge genutzt werden.
  • In WaffenschrĂ€nken mit dem Widerstandsgrad I dĂŒrfen alle Langwaffen, Kurzwaffen und Munition in unbegrenztem Maße aufbewahrt werden.

KurzwaffenschrĂ€nke, speziell fĂŒr die Aufbewahrung von Pistolen, Sportwaffen und Revolvern konzipiert, sind etwas kleiner als gewöhnliche WaffenschrĂ€nke. Damit die Waffen keinesfalls in falsche HĂ€nde geraten, lassen sich einige WaffenschrĂ€nke (insbesondere Modelle, die weniger als 200 Kilogramm wiegen) zusĂ€tzlich verankern. Im Inneren befinden sich fĂŒr gewöhnlich Waffenhalter oder TĂŒrstaufĂ€cher. Im Idealfall verfĂŒgen die Modelle zusĂ€tzlich ĂŒber einen Feuerschutz.

WertschutzschrĂ€nke: Ein sicheres Zuhause fĂŒr Wertsachen und Dokumente

Bei WertschutzschrĂ€nken, auch als PanzerschrĂ€nke gelĂ€ufig, handelt es sich um die Königsklasse der Tresore. Diese massiven, hochsicheren Tresore finden aufgrund ihrer Modellvielfalt in allen möglichen GrĂ¶ĂŸen und Sicherheitsklassen vor allem im gewerblichen Rahmen Verwendung. Ihre ausgefeilte Technik – wie die Möglichkeit nachzuverfolgen, wann der Tresor von wem geöffnet wurde – ist nĂ€mlich fĂŒr gewöhnlich im Privatbereich nicht notwendig. Sie lohnen sich vor allem fĂŒr die Sicherung von Habseligkeiten im Wert von mehreren tausend Euro, Bargeld oder auch wichtigen Dokumenten. Da WertschutzschrĂ€nke bereits ab Sicherheitsstufe 1 einen Großteil der BedĂŒrfnisse abdecken, gehören diese Modelle zu den beliebtesten Tresoren.

Je schwerer, desto sicherer

Schaffen es Einbrecher nicht direkt, einen Tresor aufzubrechen, nehmen sie ihn fĂŒr gewöhnlich einfach mit. Bringt er jedoch ein so hohes Gewicht auf die Waage, dass sich das Vorhaben als unmöglich erweist, sind Safes noch einmal zusĂ€tzlich geschĂŒtzt. Demnach steigt mit dem Gewicht auch die Sicherheitsstufe.

Offiziell als Wertschutzschrank gelten Tresore, die mit der Norm EN 1143-1 zertifiziert sind, da diese den höchsten Schutz bieten. Dank ihrer besonders hohen Sicherheitsklassen und einem Eigengewicht von bis zu 2,5 Tonnen bieten sie maximalen Einbruchschutz. Damit die gelagerten GegenstĂ€nde versichert werden, sollte ein privat genutzter Wertschutzschrank mindestens 200 Kilogramm und ein gewerblich genutzter Tresor mindestens 300 Kilogramm wiegen. HĂ€ufig verfĂŒgen sie ĂŒber eine Verankerungsmöglichkeit fĂŒr die Wand oder den Boden, was zusĂ€tzliche Sicherheit gewĂ€hrleistet. Aufgrund ihres hohen Gewichts, durch das ein Abtransport des Tresors praktisch unmöglich wird, ist dieser Zusatz aber nicht zwingend notwendig.

WertschutzschrĂ€nke sind sowohl als kompakte Varianten fĂŒr wenige WertgegenstĂ€nde als auch in gerĂ€umigeren AusfĂŒhrungen, etwa fĂŒr höhere Bargeldsummen, erhĂ€ltlich. Einige Wertschutztresore bieten zusĂ€tzlich zum Einbruchschutz auch einen Feuerschutz, beispielsweise fĂŒr Papierdokumente, Speichermedien oder Bargeld. Feuersichere Wertschutztresore sind vor allem dann die richtige Wahl, wenn wichtige Unterlagen wie VertrĂ€ge, Urkunden oder Ausweise, aber auch persönliche ErinnerungsstĂŒcke mit ideellem Wert wie Familienfotos oder Briefe vor BrĂ€nden geschĂŒtzt werden sollen. Sie bewahren den Tresorinhalt in der Regel nicht nur vor der Vernichtung durch Feuer, sondern auch vor Rauchgas- und LöschwasserschĂ€den.

SchlĂŒssel, Zahlenschloss und Fingerprint: Die Schließmechanismen

Der anfĂ€lligste Schwachpunkt eines Tresors ist das Schloss. FĂŒr gewöhnlich wird die TresortĂŒr durch Spezialscharniere und ein Riegelwerk gesichert. Als Sperrstelle fungiert ein Schloss oder eine Kombination aus Schlössern. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, doch ob SchlĂŒssel oder Zahlenschloss – wichtig ist in erster Linie die QualitĂ€t des Schließsystems. Das heißt, es sollte sich nicht einfach durch einen Hieb auf die Oberseite oder mit einem Schraubendreher öffnen lassen. Im Folgenden listen wir die gĂ€ngigsten Schlossarten einschließlich ihrer Vor- und Nachteile auf. FĂŒr welches Schloss Sie sich entscheiden, hĂ€ngt letztendlich von Ihrem persönlichen Sicherheitsempfinden, der Umsetzbarkeit im Alltag und auch dem Kostenfaktor ab.

Doppelbartschloss
Doppelbartschloss

StandardmĂ€ĂŸig verfĂŒgen die meisten Tresore ĂŒber ein sogenanntes Doppelbartschloss, das mit einem hohen Widerstandsgrad und Ă€ußerster PrĂ€zision ĂŒberzeugt. Bei diesem Verschlussmechanismus mĂŒssen sich Nutzer keine komplizierten Zahlenkombinationen merken, sondern je nach TĂŒrstĂ€rke einen mehr oder weniger sperrigen SchlĂŒssel (bis zu 12 Zentimeter lang) aufbewahren. Hier ist es also besonders wichtig, den SchlĂŒssel an einer geschĂŒtzten Stelle zu lagern. Die SchlĂŒssel besitzen, wie es der Name bereits andeutet, zwei BĂ€rte. Insgesamt gibt es fast 90 Millionen Schließmöglichkeiten. Ein Tresor mit Doppelbartschloss lĂ€sst sich einfach bedienen und ist auf keine Stromversorgung angewiesen. Außerdem bestimmen die Besitzer, wer Zugang zum Tresor erhĂ€lt, da sie den SchlĂŒssel weitergeben mĂŒssen, wohingegen eine Zahlenkombination unendlich verbreitet werden kann. Der Nachteil: Nutzer können den SchlĂŒssel verlieren.

Elektronisches Zahlenschloss
Elektronisches Zahlenschloss

Experten raten eher zu einem Tresor mit elektronischem Zahlenschloss. Hier benötigen Nutzer anstelle eines SchlĂŒssels zum Öffnen der TĂŒr einen persönlichen Code, den sie sich merken mĂŒssen. Um den Safe zu öffnen, geben sie also immer eine bestimmte Zahlenkombination auf einer Tastatur eintippen beziehungsweise ĂŒber einen Drehregler ein. HĂ€ufig ist es sogar möglich, Codes fĂŒr mehrere Nutzer zu programmieren. FĂŒr den Betrieb eines elektronischen Safes benötigen Nutzer jedoch anders als bei einem Doppelbartschloss Batterien. Eine dauerhafte Stromverbindung wĂ€re dagegen eher ein Unsicherheitsfaktor, da diese unterbrochen werden kann.

Mechanisches Zahlenschloss
Mechanisches Zahlenschloss

Mechanische Zahlenschlösser sind mit drei oder vier drehbaren SchlĂŒsselscheiben ausgestattet. Der Nutzer öffnet sie, indem er alle Scheiben in die richtige Position dreht. Eine Stromversorgung ist bei mechanischen Zahlenschlössern also nicht notwendig. Bei einem Drei-Scheiben-Schloss beispielsweise stellt der Nutzer auf jeder der drei Scheiben in der richtigen Reihenfolge je zwei Zahlen ein. Bei einem Vier-Scheiben-Schloss sind es vier Zahlenpaare, die der Nutzer durch Drehen der Scheiben in der richtigen Reihenfolge einstellt, damit die TresortĂŒr sich öffnet. Zwar ist der Code fĂŒr gewöhnlich beliebig Ă€nderbar, die Bedienung ist aber vergleichsweise kompliziert. Drehen Nutzer das RĂ€dchen bei der Code-Eingabe beispielsweise zu weit, mĂŒssen sie von vorn beginnen. GĂŒnstige Modelle erlauben es sogar, den richtigen Code zu hören, da das Schloss jedes Mal einrastet, wenn die richtige Zahl eingestellt ist.

Fingerabdrucksensor
Fingerabdrucksensor

Den wohl sichersten, respektive individuellsten SchlĂŒssel, verlangen Tresore mit Fingerabdrucksensor. Nur autorisierte Personen, deren Fingerabdruck-Scan im System des Tresors hinterlegt ist, können das Schloss entsperren. Wie auch bei elektronischen Zahlenschlössern ist eine Stromversorgung ĂŒber Batterien nötig. DafĂŒr brauchen sich Nutzer aber auch keine Gedanken ĂŒber separate SchlĂŒssel oder Codes machen. Tresormodelle mit dieser modernen Technik sind jedoch vergleichsweise teuer.

SchlĂŒssel weg, Code vergessen – was tun?

Geht der SchlĂŒssel verloren, hat man die Zahlenkombination vergessen oder kommt es zu einer Fehlfunktion der Technik, versuchen sich manche Safe-Besitzer in ihrer Verzweiflung daran, ihren Tresor eigenhĂ€ndig zu knacken. Hier ist es auf jeden Fall sinnvoll, insbesondere aus versicherungstechnischen GrĂŒnden, keine rohe Gewalt anzuwenden, sondern einen Experten zu Rate zu ziehen.

Die Verankerung: Tresore richtig befestigen

Vor der Befestigung des Tresors steht die Wahl eines geeigneten Standortes. So sollte er weder einer zu hohen Luftfeuchtigkeit noch direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, weil dies dem Material schaden beziehungsweise den Schließmechanismus beeintrĂ€chtigen kann. Da kleinere Safes gern in MöbelstĂŒcken platziert werden, sollten Nutzer auf eine ausreichende Tragfestigkeit der Bodenplatten achten. Bei der Entscheidung fĂŒr einen Wertschutzschrank spielt außerdem die Statik des GebĂ€udes eine Rolle. Altbauwohnungen sind hĂ€ufig ungeeignet fĂŒr eine solche Dauerbelastung, da sie das Gewicht beispielsweise nicht lange tragen können.

Um es fĂŒr Einbrecher noch eine Spur schwieriger zu machen, werden die meisten Tresore – insbesondere Modelle, die leichter als 1.000 Kilogramm sind, fest an Ort und Stelle verankert. Die Befestigung ist in der Regel nicht kompliziert, da die meisten Tresore ĂŒber Löcher im Boden und in der RĂŒckwand verfĂŒgen und das Befestigungsmaterial beiliegt. Es reicht nĂ€mlich nicht aus, den Tresor mit einem herkömmlichen DĂŒbel in der Wand zu befestigen; stattdessen sind hier SchwerlastdĂŒbel oder -anker gefragt, die das Herausreißen verhindern. Zur Stabilisation bietet sich außerdem ein sogenannter L-Winkel an, mit dem der Tresor durch die RĂŒckwand per Bohrung fest mit der Wand verbunden wird.

Sicher ist sicher

FĂŒr die Erhöhung des Sicherheitslevels ist nicht nur der Aufstellungsort und die Optik des Tresors wichtig, sondern auch dessen Widerstandsgrad beziehungsweise Sicherheitsstufe und Verschlussmechanismen. Der Tresor allein verspricht aber noch keinen vollumfĂ€nglichen Schutz: Wer seine Zahlenkombination beispielsweise in den heimischen vier WĂ€nden aufbewahrt, spielt Einbrechern damit in die Karten. Ebenso verrĂ€t jemand, der den TresorschlĂŒssel am SchlĂŒsselbund trĂ€gt, unmittelbar, dass er bei sich zu Hause oder im BĂŒro einen Tresor stehen hat.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Tresoren. Aus GrĂŒnden der Realisierbarkeit war es nicht möglich, die Produkte selbst zu testen.

Wer sich fĂŒr einen weiterfĂŒhrenden Test zu Tresoren interessiert, wird bei der Stiftung Warentest, dem bekanntesten Testinstitut Deutschlands, fĂŒndig. In ihrem Test aus dem Jahr 2017 nahmen die PrĂŒfer zehn kleine Heim- und Möbel-Safes fĂŒr circa 70 bis 400 Euro unter die Lupe. Zu den Testkategorien gehörten der Schutz vor Diebstahl, der Widerstand gegen Aufbruch, die Montage und die Handhabung. Bewertet wurde unter anderem die Zeit, in der die Tresore von der Wand entfernt werden konnten. Die Tester versuchten zunĂ€chst, innerhalb von fĂŒnf Minuten mit Schraubendreher, Hammer und Meißel die Test-Safes zu öffnen, bevor sie schwereres Werkzeug wie eine Brechstange zu Hilfe nahmen. Im Anschluss wurden Hilfsmittel wie Winkelschleifer herangezogen.

Aufgeteilt wurden die Testmodelle in Tresore mit und ohne Sicherheitsstufe. Die Tresore ohne dieses Zertifikat wurden mit „Mangelhaft“ bewertet. Als Testsieger hat sich das Testmodell Combiline CL20 E von Burg-WĂ€chter erwiesen, das insgesamt das Testurteil „Gut“ erzielte. In den Testkategorien Schutz vor Diebstahl des Tresors und Widerstand gegen Aufbruch ĂŒberzeugte der Tresor die Tester mit der Note „Sehr gut“, in den Kategorien Montage und Handhabung mit „Befriedigend“. Zwei weitere Test-Safes erhielten das TestprĂ€dikat „Gut“, ein Testmodell zumindest „Befriedigend“ und ein Testtresor „Ausreichend“. Zwei der Tresore (von Burg-WĂ€chter und Atlas) konnten die Tester der Stiftung Warentest nicht selbst öffnen. Die billigen Testmodelle hielten dagegen keine zwei Minuten stand. Zum Teil gab es MĂ€ngel in der Handhabung wie eine schleifende TĂŒr, nicht verstellbare Einlegeböden im Innenraum und einen umstĂ€ndlichen Batterietausch. Außerdem fehlten bei manchen Testtresoren die Montage- beziehungsweise Gebrauchsanleitung und das Befestigungsmaterial. Wer seine WertgegenstĂ€nde sicher verwahrt wissen möchte, sollte beim Tresor also nicht sparen.