Fahrradbrille

Die 7 besten Fahrradbrillen im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Material Glas
Material Gestell
Gewicht
UV-Schutz
Winddicht
Selbsttönend
Etui inklusive
Vorteile
Nachteile

Fahrradbrille-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Fahrradbrillen sind ein wichtiger AusrĂŒstungsgegenstand fĂŒr Hobby- und Profi-Radsportler.
  • Die Brillen schĂŒtzen die Augen vor starkem Fahrtwind, extremer Sonneneinstrahlung und Schmutzpartikeln beziehungsweise Insekten.
  • Manche GlĂ€ser bestechen durch praktische Eigenschaften wie eine automatische Tönung, eine Anti-Beschlag-Beschichtung oder SehstĂ€rke.
  • Ob rahmenlose Fahrradbrille, Halb- oder Komplett-Rahmen – je nach Vorliebe gibt es das geeignete Modell.
  • Achten Sie auf einen korrekten Sitz der Brille, sodass sie nicht drĂŒckt, aber auch nicht vom Kopf fĂ€llt.

Wozu dient eine Fahrradbrille?

Wenn Sie schnell mit dem Fahrrad unterwegs sind, kennen Sie sicher das GefĂŒhl, wenn Ihnen der Fahrtwind ins Gesicht schlĂ€gt und die Augen zu trĂ€nen beginnen. Radsportler, die stets mit hohem Tempo unterwegs sind, greifen auf spezielle Fahrradbrillen zurĂŒck. Diese schĂŒtzen vor dem Gegen-beziehungsweise Fahrtwind und garantieren so eine ungestörte Sicht. Ganz nebenbei wehren sie durch den Wind oder Gegenverkehr aufgewirbelten Sand und Staub ab; außerdem laufen Sie nicht Gefahr, dass entgegenkommende Insekten in Ihrem Auge landen.

Getönte GlĂ€ser schirmen die Augen vor dem Sonnenlicht ab und machen das Radeln bei hellem Licht angenehmer. Bestimmte Beschichtungen fĂŒr die BrillenglĂ€ser sorgen dafĂŒr, dass Wassertropfen schnell abperlen, wodurch Sie auch bei Regen den Durchblick behalten. Andere wiederum verhindern, dass die GlĂ€ser beschlagen oder gewĂ€hrleisten einen UV-Schutz.

Sonnen- und UV-Schutz

Egal, ob als regelmĂ€ĂŸige sportliche BetĂ€tigung oder gelegentliche FreizeitbeschĂ€ftigung – Radfahren ist besonders bei gutem Wetter beliebt. Daher ist der Sonnenschutz einer Fahrradbrille ein sehr wichtiger Faktor. Mit dunklen GlĂ€sern sind Sie vor hellen oder wechselnden LichtverhĂ€ltnissen geschĂŒtzt und werden weniger geblendet, was das Unfallrisiko vermindert. GlĂ€ser mit Polarisationsfilter sorgen zusĂ€tzlich dafĂŒr, dass Lichtspiegelungen der Sonne, etwa von Glas- oder WasseroberflĂ€chen, abgeschwĂ€cht werden.

Die jeweilige Farbe der BrillenglĂ€ser ist ein guter Indikator, fĂŒr welche LichtverhĂ€ltnisse die Fahrradbrille geeignet ist.

Farbe Wirkung Eignung
Braun StÀrkere Kontraste Helle Umgebung, starker Sonnenschein
Gelb/Orange StÀrkere Kontraste Wechselhaftes Wetter, DÀmmerung, Wald
Blau Freundlichere Tönung Starke Bewölkung, grauer Himmel
Grau Dunklere Tönung Leichter bis starker Sonnenschein
Die Farbe ist kein Indikator dafĂŒr, wie viel Sonnenlicht absorbiert wird.

Generell werden BrillenglĂ€ser anhand der StĂ€rke ihrer Tönung in fĂŒnf verschiedene Kategorien eingeteilt. Diese Filterkategorien gelten auch fĂŒr Fahrradbrillen. Die Tönungen S0 bis S4 sind fĂŒr unterschiedliche LichtverhĂ€ltnisse gut geeignet.

Kategorie Lichtabsorption Eignung
S0 < 20 % Dunkelheit, DĂ€mmerung
S1 21–57 % Bewölkter Himmel, wenig Licht
S2 58–82 % Sonnenschein, wechselnde LichtverhĂ€ltnisse
S3 83–92 % Starker Sonnenschein
S4 93–98 % Blendende oder extreme LichtverhĂ€ltnisse
FĂŒr jeden Ă€ußeren Umstand die richtige Brillenglas-Kategorie.

Sonnenbrillen mit der Bezeichnung S4 sind ĂŒbrigens nicht fĂŒr den Straßenverkehr geeignet, sondern fĂŒr Sport und AktivitĂ€ten dort, wo die Sonne durch bestimmte Gegebenheiten besonders blenden kann, etwa im Schnee, in der WĂŒste oder am Meer.

ÜberprĂŒfen Sie, ob Ihre Brille einen Schutz vor UV-Strahlung bietet. Die Farbe ist kein Indikator dafĂŒr – blaue oder dunkelgraue GlĂ€ser schĂŒtzen nicht automatisch besser als orangefarbene. Die Bezeichnung UV400 zeigt an, dass UV-Strahlen bis zu einem Wert von 400 Nanometern herausgefiltert werden. Damit sind Ihre Augen von dem schĂ€dlichen Spektrum der Sonnenstrahlen geschĂŒtzt.

Sonnenbrille ist kein Ersatz

Eine gewöhnliche Sonnenbrille ist fĂŒr Radfahrer, die regelmĂ€ĂŸig lange Strecken oder in hohem Tempo fahren, kein adĂ€quater Ersatz. Der Windschutz ist in diesem Fall nur unzureichend, außerdem sitzt eine Sonnenbrille fĂŒr gewöhnlich nicht so fest am Kopf.

Verschiedene Eigenschaften der GlÀser

Fahrradbrillen sind in erster Linie ein Schutz fĂŒr die Augen des Radfahrers. Ein kurzer Moment der Ablenkung, weil etwas blendet oder ins Auge geflogen ist, kann bei hoher Geschwindigkeit zu gefĂ€hrlichen Situationen und UnfĂ€llen fĂŒhren. Gute Fahrradbrillen schĂŒtzen den Bereich um die Augen und leiten mit ihren leicht gebogenen GlĂ€sern den Fahrtwind zur Seite hin ab.

Kratz- und bruchfest

bruchfest

Die BrillenglĂ€ser mĂŒssen kratzfest sein, um von umherfliegenden Partikeln, mit denen Sie wĂ€hrend einer rasanten Fahrt unter UmstĂ€nden konfrontiert werden, nicht beschĂ€digt zu werden. So dĂŒrfen Schmutz, Sand oder kleinere Steinchen keine Spuren hinterlassen. Auch sollten Sie beim Reinigen der GlĂ€ser keine Bedenken haben mĂŒssen, dass Sie Kratzspuren hineinarbeiten. Des Weiteren sind die GlĂ€ser im Idealfall bruchfest, falls es einmal zu einem Unfall oder Sturz kommt. Erleidet dabei die Brille Schaden, wĂ€ren Sie zumindest vor Glassplittern geschĂŒtzt.

Getönte GlÀser

getönte GlÀser

Einige getönte GlĂ€ser können sich an die LichtverhĂ€ltnisse anpassen und dementsprechend heller oder dunkler werden. Das ist besonders bei wechselhaftem Wetter oder leichter Bewölkung praktisch. Die Tönung wird bei hellem Sonnenschein intensiver, bei schwĂ€cherem Licht nimmt sie wieder ab. Dieser Vorgang dauert hĂ€ufig nur wenige Sekunden. Die Alternative sind Brillenmodelle, bei denen Sie die GlĂ€ser austauschen können. In diesem Fall mĂŒssten Sie jedoch mehrere BrillenglĂ€ser-Sets mitfĂŒhren; zudem ist der Wechsel bei manchen Modellen unpraktisch zu handhaben.

SehstÀrke

SehstÀrke

FĂŒr Personen, die im Alltag eine Brille tragen, gibt es Fahrradbrillen mit verschiedenen SehstĂ€rken. Ähnlich wie fĂŒr Sonnenbrillen mit SehstĂ€rke sollten Sie hierfĂŒr einen Optiker aufsuchen, der Ihnen entsprechende GlĂ€ser anfertigt. Rechnen Sie aber damit, dass fĂŒr derartige BrillenglĂ€ser hohe Kosten anfallen, was sich fĂŒr Gelegenheitssportler eventuell nicht rentiert. Die Kombination von Kontaktlinsen mit einer herkömmlichen Fahrradbrille kann auch schon sehr gute Dienste leisten.

Anti-Fog

Anti-Fog

Einige GlĂ€ser verfĂŒgen ĂŒber eine spezielle Beschichtung, die verhindert, dass sie beschlagen. Besonders beim Fahren bei niedrigen Temperaturen ist das sinnvoll. FĂŒr gewöhnlich kondensiert Wasser bei hoher Luftfeuchtigkeit auf dem Glas, was die Sicht beeintrĂ€chtigt. Die Anti-Fog-Beschichtung bewirkt, dass das Wasser zu einem flachen Film verlĂ€uft, wodurch die freie Sicht bewahrt wird. Alternativ können Sie ein Anti-Beschlags-Spray nutzen, das je nach Hersteller bis zu 72 Stunden lang den gleichen Schutzeffekt fĂŒr die GlĂ€ser gewĂ€hrleistet.

Wasser- und schmutzabweisend

wasserabweisend

Sogenannte hydrophobe GlĂ€ser sind besonders empfehlenswert bei Fahrten im Regen. Die Wassertropfen sammeln sich hierbei nicht auf den BrillenglĂ€sern, sondern perlen durch die Beschichtung einfach ab. Die Tropfen verlieren ihre OberflĂ€chenspannung und fließen durch den Fahrtwind zur Seite hin ab. So haben Sie selbst bei stĂ€rkerem Regen noch gute Sicht. Ebenfalls praktisch sind oleophobe GlĂ€ser, die resistenter gegen Schmutz sowie Fett sind und daher seltener gereinigt werden mĂŒssen. FĂŒr Fahrten im GelĂ€nde oder bei staubigen VerhĂ€ltnissen ist das praktisch.

Stabile Rahmenbedingungen

Die Rahmen und BĂŒgel der Fahrradbrillen bestehen in der Regel aus hartem Kunststoff, etwa Polycarbonat. Dieses stabile Material verspricht meist eine lange Haltbarkeit, sofern Sie sorgsam damit umgehen. Einige Hersteller versehen das Gestell zudem mit einer Legierung aus Leichtmetall. Damit soll SchĂ€den noch sicherer vorgebeugt werden, falls sich beispielsweise jemand aus Versehen auf die Brille setzt oder die BĂŒgel irgendwo eingeklemmt werden.

Die BĂŒgel sorgen dafĂŒr, dass die Brille gut anliegt. Dank gummierter Enden kann sie nicht verrutschen. Manche BĂŒgel sind in der Breite verstellbar, um an unterschiedliche Kopfformen angepasst werden zu können. Meist sind Fahrradbrillen jedoch in einer EinheitsgrĂ¶ĂŸe gehalten.

Ganz oder gar nicht – oder halb?

Des Weiteren können Sie auf Modelle mit komplettem Rahmen, Halbrahmen oder rahmenlosen GlĂ€sern zurĂŒckgreifen. Ein Rahmen bietet mehr StabilitĂ€t sowie Schutz vor Wind und Regen, dafĂŒr sind die GlĂ€ser mitunter umstĂ€ndlicher zu wechseln. Halbrand-Rahmen oder rahmenlose Modelle verfĂŒgen ĂŒber ein breiteres Sichtfeld und eine bessere BelĂŒftung.

Gewicht der Brille

Beim Gewicht einer Sport- oder Fahrradbrille kann es zu erheblichen Unterschieden kommen. Einige Modelle wiegen nur knapp ĂŒber 20 Gramm, was sich besonders positiv auf den Tragekomfort auswirkt. In diesem Fall handelt es sich fĂŒr gewöhnlich um Modelle mit rahmenlosen GlĂ€sern beziehungsweise Halbrahmen. Andere Versionen können zwischen 100 und 200 Gramm Gewicht auf die Waage – beziehungsweise Nase – bringen, was sich bei lĂ€ngerem Tragen deutlicher bemerkbar macht.

Rennrad- oder MTB-Brille?

Bei der Recherche nach der geeigneten Fahrradbrille stĂ¶ĂŸt so mancher wahrscheinlich hĂ€ufiger auf die Begriffe Mountainbike-/MTB-Brille oder Rennradbrille. Da drĂ€ngt sich die Frage auf, auf welche Eigenschaften der Brille Sie als Rennradfahrer oder Mountainbiker achten sollten. Einen wirklichen Unterschied in der Bauweise oder FunktionalitĂ€t gibt es nicht. Sie können die GlĂ€ser Ihrer favorisierten Brille auf die Umgebung, in der Sie zu fahren gedenken, abstimmen. So werden Mountainbiker wahrscheinlich hĂ€ufiger mit Dreck- oder Schlammspritzern zu kĂ€mpfen haben, gegen die sich schmutzabweisende GlĂ€ser lohnen. Sind Sie hĂ€ufig auf Strecken in einem Wald unterwegs, so empfehlen sich orange getönte GlĂ€ser beziehungsweise Sonnenbrillen der Stufe S2, um auf die wechselhaften LichtverhĂ€ltnisse zu reagieren. Rennradfahrer sollten aufgrund hoher Geschwindigkeiten besonders auf ein breites Sichtfeld achten, das den Wind gut ableitet. Außerdem sollte kein störender Rahmen in den Augenwinkeln zu erkennen sein.

Besonderes Design: Die Monoscheibe

Eine hĂ€ufige, aber dennoch besondere Art der Sport- und Fahrradbrille ist die Monoscheibe. Modelle dieser Form besitzen nur ein großes Glas, Ă€hnlich einer Skibrille, wenngleich es in puncto Design ein breites Spektrum gibt. Der freie Raum ĂŒber dem NasenbĂŒgel entfĂ€llt, sodass auch in diesem Bereich voller Durchblick gewĂ€hrleistet ist. Der Vorteil der Monoscheiben ist ein breiteres Sichtfeld sowie eine geringere WinddurchlĂ€ssigkeit. Der Nachteil ist, dass sie durch ihre GrĂ¶ĂŸe nicht problemlos mit jedem Fahrradhelm kombinierbar sind.

Wann sitzt die Brille richtig?

Die Fahrradbrille sollte einigermaßen fest aufsitzen und nicht wackeln. Wenn Sie sie austesten, schĂŒtteln Sie ruhig etwas mit dem Kopf und neigen Sie ihn ruckartig vor und zurĂŒck, um sicherzugehen, dass die Brille nicht zu locker sitzt. Gleichzeitig sollte sie aber auch nicht drĂŒcken. Selbst ein anfangs nur leichter Druck kann nach einiger Zeit auf Tour sehr unangenehm werden.

Ein optimaler Sitz ist gegeben, wenn die BĂŒgel ein StĂŒck ĂŒber den Ohren anliegen. Gummierte BĂŒgelenden sorgen in diesem Bereich nicht nur dafĂŒr, dass die Brille nicht verrutscht, die weichere OberflĂ€che fĂŒhlt sich am Kopf auch bequemer an. Die Rahmen vieler Fahrrad- und Sportbrillen sind ergonomisch geformt und liegen dicht an der Augenpartie an, ohne zu drĂŒcken. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Wimpern und Augenbrauen die GlĂ€ser nicht berĂŒhren, da es so zu Verschmutzungen im Sichtfeld kommen kann.

Auch auf der Nase muss die Brille gut sitzen, ohne zu verrutschen. DafĂŒr sind, wie auch bei einer normalen Brille, die gummierten NasenbĂŒgel da. Sie können problemlos in der Breite verstellt werden, sodass sie sich an jede Nasenform anpassen.

Kombination mit Helm

Da Sie beim Radfahren wahrscheinlich einen Helm aufsetzen, sollten Sie im Vorfeld prĂŒfen, ob dieser problemlos mit der Fahrradbrille getragen werden kann. Besonders große Brillen könnten mit dem oberen Rand gegen den Helm stoßen und so verrutschen. Achten Sie daher darauf, sich in beiden FĂ€llen Modelle zuzulegen, die zusammenpassen.

Pflege der Fahrradbrille

Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrer Brille haben, sollten Sie sie pfleglich behandeln. Die meisten Modelle werden mit einem passenden Etui geliefert, in dem Sie die Brille aufbewahren können, wenn Sie sie nicht nutzen. Wenn Sie die BrillenglĂ€ser reinigen, nutzen Sie dafĂŒr ein spezielles Brillenputztuch aus Mikrofaser. Es entfernt beispielsweise Staub und Fettflecken schnell und zuverlĂ€ssig. TaschentĂŒcher oder Baumwolle sind zu rau und wĂŒrden die Beschichtung der GlĂ€ser auf Dauer erheblich beschĂ€digen.

Besitzt Ihre Brille eine Anti-Fog-Beschichtung, muss diese durch die Pflege mit einem speziellen Mittel dann und wann aufgefrischt werden. Andernfalls verliert dieser Schutz mit der Zeit seine Wirkung. Sobald Sie merken, dass Ihre Brille zu beschlagen anfÀngt, ist es Zeit, den Schutz zu erneuern.

Achten Sie darauf, dass Sie die Brille nicht zu hoher Hitze aussetzen. Der Kunststoffrahmen kann sich bei Temperaturen ĂŒber 50 Grad Celsius verziehen und auch die BrillenglĂ€ser können ihre Form verlieren. Im Hochsommer können im parkenden Auto bisweilen solche Temperaturen erreicht werden, daher sollten Sie die Fahrradbrille dort nicht zurĂŒcklassen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Fahrradbrillen nicht selbst getestet.

Das Mountainbike-Magazin hat auf ihrer Homepage einen Test verschiedener Fahrradbrillen veröffentlicht. Dabei teilten sie die Modelle in zwei Preiskategorien auf: 80 bis 120 Euro sowie 159 bis 209 Euro. In der ersten Kategorie zeichnete das Magazin vier Modelle mit der Note Sehr gut aus. Die mit 82 Prozent beste Bewertung erhielt die Swiss Eye Solena. Deren BrillenglĂ€ser können ausgewechselt und der Nasensteg verformt werden. Sie ĂŒberzeugt durch ein großes Sichtfeld und geringe LuftdurchlĂ€ssigkeit.

Rang zwei in dieser Kategorie und mit 75 Euro ein vom Magazin ausgewiesenen SchnĂ€ppchen ist die Naked Optics Falcon. Diese Brille sitzt Ă€ußerst rutschfest und hinterlĂ€sst keine Druckstellen. Mit tief sitzenden Fahrradhelmen kann sie allerdings in Konflikt geraten. Ebenfalls mit Sehr gut wurden die Modelle BollĂ© Shifter sowie Julbo Rush bewertet.

In der etwas höherpreisigen Kategorie befindet sich mit einer Bewertung von 90 Prozent der Gesamtsieger 100% Hypercraft. Sie ist mit einem Gewicht von 23 Gramm besonders leicht, sitzt dabei aber sicher. Der Fahrtwind wird fast vollstĂ€ndig abgefangen, die große Monolinse schließt an den Seiten gut ab und garantiert großes Sichtfeld. Ihr Preis betrĂ€gt rund 160 Euro. Weitere Modelle mit der Note Sehr gut sind unter anderem die Evil Eye Vizor Pro und die Gloryfy G0 XTR Infrared.

Ein aktueller Bericht der Stiftung Warentest ist leider nicht vorhanden. Zwar gab es im Jahr 2008 einen Test, jedoch kann dieser fĂŒr einen geeigneten Überblick ĂŒber die aktuelle Produktlandschaft nicht herangezogen werden. Stiftung Warentest betonte seinerzeit jedoch, dass eine vernĂŒnftige Sport- beziehungsweise Fahrradbrille nicht zwingendermaßen im oberen Preissegment gesucht werden muss. Zwar kam der Testsieger mit einem Preis von 285 Euro damals aus dem Hause der Nobelmarke Oakley, einige Modelle mit guten Testergebnissen waren jedoch schon fĂŒr um die 40 Euro zu haben. Selbst gĂŒnstige Fahrradbrillen, die zeitweilig bei Aktionen von Discountern angeboten werden, könnten Gelegenheitsradlern gute Dienste erweisen, so die Stiftung Warentest.