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Videobearbeitungssoftware

Die besten Videobearbeitungsprogramme im Vergleich

Jenny Gebel
Platz Produkt Bewertung Preis
1 Cyberlink PowerDirector 4,59 59,99 €
2 Adobe Premiere Elements 4,50 98,77 €
3 CyberLink Director Suite 4,46 169,00 €
4 Magix Video Deluxe Premium 4,34 129,99 €
5 Vegas Pro 4,24 599,00 €
6 Vegas Movie Studio 4,23 79,99 €
7 Adobe Premiere Pro CC 4,20 23,79 €
8 Magix Video Deluxe 3,98 59,99 €
9 Corel VideoStudio 3,96 69,99 €
10 Pinnacle Studio 3,00 59,95 €

Funktionen

Bedienung

Performance

Hilfe & Support

Videos schneiden und bearbeiten wie ein Profi

    Das Wichtigste in Kürze
  • Erst durch die Nachproduktion mit Videoschnitt und digitaler Videobearbeitung entsteht aus dem Material der eigentliche Film.
  • Videoschnitt, Bild- und Tonoptimierung, Effekte und Übergänge gehören zu den Basics einer Videobearbeitungssoftware.
  • Eine Videobearbeitungssoftware im Abo-Modell kann für Unternehmen vorteilhaft sein.
  • Für die Arbeit mit Videos in 4K-Auflösung sind mindestens vier Gigabyte Arbeitsspeicher erforderlich.
  • Durch Proxy-Schnitt und GPU-Beschleunigung ist die Videobearbeitung auch auf Rechnern mit durchschnittlicher Leistung problemlos möglich.

Der Software-Vergleich zeigt, dass eine anwenderfreundliche Videobearbeitungssoftware mit großzügigem Funktionsumfang nicht unbedingt teuer sein muss. Ambitionierte Einsteiger finden auch im mittleren Preissegment solide Programme, die sich durch eine hohe Bedienerfreundlichkeit auszeichnen. Am meisten überzeugte hier PowerDirector von CyberLink. Bei diesem Programm stimmen der Funktionsumfang sowie die Benutzerfreundlichkeit. Auch Adobe Premiere Elements landet in unserem Test auf einem Siegerpodest. Besonders die intuitive Bedienung und die integrierten Tutorials sprechen für dieses Videobearbeitungsprogramm. Mit nur wenigen Punkten Abstand kann sich dahinter die umfangreiche Director Suite von Cyberlink einen Platz sichern. Die Software Magix Video Deluxe Premium zählt zu den Bronze-Gewinnern. Vor allem die breite Funktionalität kombiniert mit dem hohem Bedienkomfort bringt diesem Videobearbeitungsprogramm viele Punkte ein.

1. Wozu brauche ich ein Videobearbeitungsprogramm?

Der Erfolg einer Videoplattform wie YouTube beweist es: Die Produktion von kurzen Videos ist für viele Menschen ein spannendes Hobby und für einige sogar ein Nebenverdienst geworden.

Die selbst erstellten Videofilme können Anwender ins Netz stellen und auf diese Weise schnell mit Familie, Freunden oder Abonnenten teilen. Auch im Social-Media-Bereich gehören kurze Videobeiträge oder Vlogs (Video-Blogs) zu den gängigen Content-Arten, die ein Online-Content-Manager "draufhaben" muss.

Professionelle Video-Nachbearbeitung für den PC

Dank der digitalen Technik ist das Equipment für die Aufzeichnung von bewegten Bildern erschwinglich geworden. Und es ist deutlich handlicher als noch vor etwa 20 Jahren. Schließlich sind aktuelle Smartphones und Tablets standardmäßig mit guten bis sehr guten Kameras ausgestattet. Digitale Fotokameras besitzen ebenfalls einen Videomodus. Aufgezeichnet wird nicht auf Film, sondern auf kleinen Flash-Speicherkarten, die auch mit Full-HD-Videoaufnahmen zurechtkommen. Hochpreisige und schwere Technik ist für den Videodreh also nicht mehr erforderlich.

Die Nachbearbeitung von Videomaterial am PC beherrscht heute jeder Hobbyfilmer.
Die Nachbearbeitung von Videomaterial am PC beherrscht heute jeder Hobbyfilmer.

Doch erst die detaillierte Nachbearbeitung, die Videobearbeitung, macht aus dem aufgenommenen Rohmaterial einen vorzeigbaren Videoclip. Mithilfe einer Videobearbeitungssoftware schneidet der Hobby-Filmer in der Post-Produktion die jeweiligen Szenen für den Clip zusammen, gleicht Farbgebung und Lautstärke an und fügt Übergänge, visuelle oder akustische Effekte sowie Musik ein.

Vorteile von Videobearbeitungsprogrammen
  • Schneiden des Video-Rohmaterials
  • Kürzen von Szenen sowie Einfügen von Musik und Text
  • Angleichung von Farben und Lautstärke
  • Nachvertonung und Einsprechen von Kommentaren
  • Verwaltung der Mediendateien
  • Videos in DVD-Qualität schneiden und erstellen
  • Eigene Videofilme auf DVD brennen

2. Die Grundschritte der Videobearbeitung

dateiimport

Schritt 1: Das Material sichten und importieren

Die Sichtung des Materials steht am Anfang der Videobearbeitung. Neben Filmaufnahmen können auch Bilder oder Musik in den Videoclip integriert werden. Wichtig ist dabei, dass alle Dateien in einem kompatiblen Format und sehr guter Qualität vorliegen. Anschließend importiert der User die Dateien vom PC in das Videoprojekt.
storyboard

Schritt 2: Der Rohschnitt

Die Videoclips und Mediendateien arrangiert der User in der Timeline oder im Storyboard. Nach dieser Vorbereitung geht es an den Rohschnitt des Videos. Unnötige oder misslungene Szenen werden entfernt. Die verbleibenden Clips bringt der Anwender auf die gewünschte Länge. In diesem Schritt fügt der Hobby-Regisseur auch Fotos, Grafiken, Texte sowie Musik in den Film ein.
Optimierung & Effekte

Schritt 3: Optimierung & Effekte

Nun beginnt die Feinarbeit. Der User korrigiert oder optimiert die Videoaufnahmen. Er passt zum Beispiel Farbe, Helligkeit und Kontrast an. Verwackelte Aufnahmen korrigiert der Bildstabilisator. Außerdem kann der User Übergänge, Effekte, Ein- und Ausblenden einfügen und präzise justieren.
Tonspur bearbeiten

Schritt 4: Die Tonspur bearbeiten

Bei der Tonnachbearbeitung stimmt der Anwender Lautstärke ab und fügt Soundeffekte ein. So können störende Nebengeräusche verschwinden oder nachträglich eingesprochene Kommentare aufgenommen werden. Außerdem kann der Anwender die Schnittfrequenz an den Takt der Hintergrundmusik anpassen.
Das Exportieren des fertigen Films

Schritt 5: Das Exportieren des fertigen Films

Beim Exportieren wird die Projektdatei in ein Format umgewandelt, das auf anderen Geräten oder in Videoportalen abspielbar ist. In diesem Arbeitsschritt legt der User Parameter fest wie zum Beispiel Auflösung, Bildrate, das Seitenverhältnis sowie die Dateigröße. Je nach Umfang und Hardware kann das Umrechnen (Rendern) einige Zeit dauern.

Ein Meister der Videobearbeitung ist der YouTuber Chon-Dat vom Kanal ChiliChopstickz. Im folgenden Videoclip sieht man einige optische Raffinessen, die bei der Videobearbeitung möglich sind. Es lohnt sich, bis zum Ende dranzubleiben:

HARTE FAKTEN ÜBER ASIATEN - TEIL 2 | Chon-Dat

3. Vorteile einer kostenpflichtigen Videobearbeitungssoftware

Wer sich im Internet nach Produktempfehlungen zur Videobearbeitung umschaut, findet recht viele Videobearbeitungsprogramme, die kostenfrei erhältlich sind. Was auf den ersten Blick wie ein Super-Angebot erscheint, kann sich bei näherem Hinsehen beziehungsweise bei längerer Nutzung als nachteilig erweisen. So stoßen auch Anfänger schnell an die Grenzen einer kostenfreien Videobearbeitungssoftware, denn viel mehr als der Schnitt und die Aneinanderreihung von ein paar Bildern ist mit vielen Gratis-Videoschnittprogrammen nicht möglich.

Ein Videobearbeitungsprogramm wie Lightworks Free bietet hingegen einen ordentlichen Umfang was die Video-Nachproduktion betrifft. Allerdings stehen nur wenige Dateiformate für den Export der Video-Datei zur Auswahl.

Die folgende Übersicht zeigt den unterschiedlichen Funktionsumfang eines kostenlosen Programmes und einer Kaufversion:

Funktionen & FeaturesFreewareKaufprogramm
Videoschnitt
Effektfilter & Übergangseffekte
Bildoptimierung
Audiobearbeitung
Format-Konvertierung
Intuitive Bedienung
Support aller Import- und Export-Dateiformate
Unbegrenzte Filmlänge
Uneingeschränkte Auflösung
Zeitlich unbegrenzte Nutzung
Werbung / Adware / Wasserzeichen
Vergleich des Funktionsumfangs von kostenloser Videobearbeitungssoftware und kostenpflichtigen Kaufprogrammen.

Kostenlose Videoschnittprogramme sind ideal für User, die erst mit der Materie vertraut werden und die Videobearbeitung lernen möchten.

Wenn aus der Videobearbeitung jedoch ein ernstzunehmendes Hobby oder sogar ein Nebenverdienst wird, dann ist ein kostenpflichtiges Videoschnittprogramm Pflicht. Der größere Umfang lässt eine professionelle Nacharbeit von Videoschnitt, Effekten, Filtern und Ton zu.

In der Regel braucht der User eine längere Einarbeitungszeit ehe er alle Features kennt und die Möglichkeiten des Videobearbeitungsprogramms optimal ausschöpfen kann. Die Hersteller unterstützen ihre zahlenden Kunden bei der Einarbeitung in Videobearbeitungsprogramme mit einer Reihe von Video-Tutorials und aktiven Communitys. Außerdem bieten sie neuen Kunden oftmals eine 30-tägige Testphase an. In dieser Zeit kann der User das Videobearbeitungsprogramm in vollem Umfang ausprobieren. Erst danach ist ein verbindlicher Kauf der Videobearbeitungssoftware nötig. Wer ein neues Programm sucht, sollte diese Test-Möglichkeit unbedingt ausschöpfen.

4. Was muss eine Videobearbeitungssoftware können?

Als Multimedia-Software muss ein Videobearbeitungsprogramm mehr können, als mit digitalem Filmmaterial umzugehen.

Mögliches Ausgangsmaterial für die Erstellung eines Videos.
Mögliches Ausgangsmaterial für die Erstellung eines Videos.

Die Bearbeitung eines Videos umfasst zwei Arbeitsprozesse der Film-Nachproduktion:

  1. Den Videoschnitt, in dem die gelungenen Szenen aus dem vorhandenen Filmmaterial ausgewählt und in der gewünschten Reihenfolge zusammengesetzt werden.
  2. Bei der anschließenden Videobearbeitung (engl. "Compositing") werden visuelle Elemente wie Übergänge, Grafiken, Zoom, Text oder andere Effekte eingefügt.

Die Funktionen eines guten Videobearbeitungsprogrammes decken beide Bereiche der Postproduktion ab. Hinzu kommen in der Regel weitere Features für die Optimierung des Klangs und der Lautstärke. Mit einem hochwertigen Programm kann der Nutzer zudem Textelemente wie Titel beziehungsweise Menüs mit Kapitelanwahl erstellen.

Die wichtigsten Funktionen einer Videobearbeitungssoftware

Der Umfang an Tools und Features unterscheidet sich sehr stark zwischen den einzelnen Videobearbeitungsprogrammen. Zu den wesentlichen Funktionen und Features eines Videobearbeitungsprogrammes zählen folgende Elemente:

Bildgenauer Schnitt

In der Timeline wird die Videosequenz in einzelne Bilder aufgeteilt. Mithilfe von Start- und Endmarkierungen kann der User genau bestimmen, welche Teile er wegschneiden möchte und welche im Clip zu sehen sind.

Szenenübergänge

Jedes Videoschnittprogramm enthält eine Auswahl an Überblendungen, um ansprechende und professionelle Übergänge zwischen den Szenen zu gestalten. Zu den beliebtesten Übergängen in der Videobearbeitung zählt die Kreuzblende, aber auch animierte Templates mit Balken, Kreisformen oder Spiralen werden gern genutzt.

Kreuzblende bei Magix Video Deluxe.
Kreuzblende bei Magix Video Deluxe.
Bildoptimierung

Ähnlich wie bei einer Bildbearbeitungssoftware gehören auch Optimierungsfeatures zur Verbesserung von Farbe, Kontrast, Helligkeit und Belichtung zur Ausstattung einer Videobearbeitungssoftware dazu. Gute Programme ermöglichen auch die clipübergreifende Korrektur.

Vorlagen

Mit einer Titelseite oder einem Abspann wirkt ein selbstproduzierter Videofilm sofort noch professioneller. Daher gehört eine ausreichende Auswahl an Vorlagen für die Gestaltung eines Intros beziehungsweise eines Outros zur Grundausstattung einer empfehlenswerten Videobearbeitungssoftware dazu. Für die Erstellung einer ganzen DVD sollten unbedingt Vorlagen für die Menügestaltung mit Kapitelanwahl vorhanden sein.

Tools zur Audiobearbeitung

Auch der Ton ist ein wichtiges Stilmittel in der Videobearbeitung. Tools zur Audio-Optimierung zählen deshalb ebenfalls zu den Basics einer soliden Videobearbeitungssoftware. Sie erlauben unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten des Klanges. Zum einen kann der Nutzer den aufgenommenen Ton optimieren oder ausblenden. Zum anderen kann er die Stimmung der Szene mit Ton- oder Geräuscheffekten verändern. Unter die Tonbearbeitung fallen außerdem die Lautstärkeanpassung und das Einsprechen von Kommentaren.

5. Wie finde ich das beste Videobearbeitungsprogramm?

In dem vielfältigen Angebot an Software zur Videobearbeitung ist von kostenlosen Programmen bis hin zu Profi-Videoschnittprogrammen aus der obersten Preisklasse alles dabei. Eine Videobearbeitungssoftware in der High-End-Version ist jedoch nicht zwangsläufig für jeden Anwender die beste Wahl. Der enorme Funktionsumfang dieser Videobearbeitungsprogramme kann sich gerade für Einsteiger als ein Hindernis erweisen, wenn es darum geht, den Umgang mit der Software und die ersten Schritte der Videobearbeitung zu erlernen. Es empfiehlt sich daher, mit einfachen Videobearbeitungsprogrammen zu beginnen und mit zunehmenden Lernerfolg, die Schwierigkeitsstufe der Videobearbeitung allmählich zu erhöhen.

Das Erfahrungs-Level ist wichtig für die Kaufentscheidung

Ein wesentlicher Punkt bei der Kaufentscheidung sind daher die Erfahrungswerte und die Fähigkeiten, die der Nutzer mitbringt. Schließlich gibt es für Anfänger und erfahrene Anwender auch für einen moderaten Preis empfehlenswerte Videobearbeitungsprogramme.

LevelAnfängerEinsteiger mit VorkenntnissenFortgeschrittener
ErfahrungenHat noch kein Video geschnitten und bearbeitetHat bereits ein oder zwei Videos erstelltBeschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit Videobearbeitung
EmpfehlungEin kostenfreies Programm oder TestversionEin günstiges Einsteiger-ProgrammEin Programm mit Profi-Extras
Produkt-TippCyberlink PowerDirector Ultra (Testversion)Magix Video DeluxeAdobe Premiere Pro
ZielEinstieg in VideobearbeitungWeiterentwicklung in der VideobearbeitungWeiterentwicklung hin zum Profi-Level
Überblick über Ansprüche von Nutzergruppen.

In der Kreativbranche galt das Betriebssystem Mac OS lange als die bessere Wahl für die Videobearbeitung anstelle von Windows. Inzwischen sind die Leistungsunterschiede zwischen Windows-PCs und Mac nicht mehr ganz so groß. Dennoch laufen einige Prozesse einer Videobearbeitungssoftware, wie zum Beispiel die Videokonvertierung, mitunter schneller als auf dem Pendant von Microsoft.

Videobearbeitung von Microsoft

Windows stellt mit dem Windows Movie Maker ein hauseigenes Videobearbeitungsprogramm zur Verfügung. Der Movie Maker ist über Windows Essentials verfügbar und besitzt in seiner aktuellsten Version einige exklusive Features wie eine Videostabilisierung. Auch eine direkte Anbindung an verschiedene Videodienste ist gegeben.

Welche Video-Editoren eignen sich für Mac?

Mac-User können auf den integrierten Video-Editor iMovie zurückgreifen. Das Videoschnittprogramm ist auf jedem Mac-Gerät bereits vorinstalliert, aber auch als App erhältlich. iMovie bietet die Grundfunktionen einer Videobearbeitungssoftware und macht auch eine Bearbeitung von 4K-Material möglich. Allerdings ist es etwas sperrig in der Bedienung.

Den Profi-Ansprüchen in Sachen Videobearbeitung wird Final Cut Pro gerecht. Mit der magnetischen Timeline und dem Multicam-Schnitt bietet das Videobearbeitungsprogramm einen hohen Bedienkomfort. Darüber hinaus können Mac-User auch die Videoprogramme von Adobe benutzen. Sowohl Premiere Pro als auch Premiere Elements laufen auf Windows und auf Mac.

PowerDirector oder Magix Video Deluxe sind dagegen nur für das Windows-Betriebssystem programmierte Videobearbeitungssoftware. Eine separate Version für Mac bieten die Hersteller nicht an. Muss es unbedingt eines dieser Videobearbeitungsprogramme sein, bleibt Mac-Usern nur der Weg über eine Virtualisierungssoftware wie Parallels Desktop.

Die besten Video-Apps

Viele Verbraucher nehmen das Tablet oder das Smartphone für Aufgaben, die früher der Desktop-Rechner oder der Laptop durchgeführt hat. Die Mini-Computer sind in der Regel mit einer sehr guten Kamera ausgestattet. Und wenn das Videomaterial mit einem mobilen Endgerät aufgenommen wurde, liegt es nahe, auch das Schneiden und die Nachbearbeitung von Videos darauf zu erledigen. Danach kann der User den Clip sofort in die sozialen Netzwerke hochladen. Die bekannten App-Portale führen daher einige empfehlenswerte Anwendungen für Android beziehungsweise iOS im Sortiment.

Das preisgekrönte Videobearbeitungsprogramm PowerDirector von CyberLink ist beispielsweise ebenfalls als Android-Version erhältlich. Für iPhone und iPad steht das bereits erwähnte iMovie als App zur Verfügung. Beliebt ist auch die App von Pinnacle Studio für iOS.

6. Kaufen oder mieten?

Die zunehmende Beliebtheit von Cloud-Computing hat auch den Videobearbeitungssoftware-Markt beeinflusst.

Kaufversionen mit dauerhafter Nutzungslizenz

Beim klassischen Vertriebsmodell erwirbt der Kunde eine Vollversion des Programms inklusive einer Nutzungslizenz, die zeitlich unbegrenzt gilt. Er installiert die Videobearbeitungssoftware auf der Festplatte und kann dann sämtliche Funktionen uneingeschränkt nutzen. Einige Hersteller bieten ihren zahlenden Kunden weitere Extras an, zum Beispiel automatische Updates für weitere zwölf Monate, eine direkte Telefondurchwahl zum Kundenservice oder Zusatzfeatures, die online abrufbar sind.

Mietmodelle mit Abo-Lizenz

Immer mehr Hersteller bieten ihre Programme in einem Abo-Modell über das Internet an. Der Verbraucher zahlt eine monatliche Gebühr für die Subscription-Lizenz. Er erhält die Videobearbeitungssoftware zum Download und kann sie auf seinem Rechner installieren. Eine Internetverbindung ist für regelmäßige Updates und die Registrierung erforderlich sowie für mögliche Extras wie Online-Speicher oder Medienbibliotheken. Läuft der Abo-Vertrag ab, dann kann der User das Programm nicht mehr nutzen.

Adobe bietet Programme wie Premiere Pro mittlerweile ausschließlich als Mietmodell an. Inzwischen hat der Hersteller die Upgrades für die separaten Kaufversionen seiner Programme aus der Creative Cloud gänzlich eingestellt.

7. Die Systemanforderungen für die 4K-Videobearbeitung

Ein professionelles Videobearbeitungsprogramm eröffnet zahlreiche Funktionen und Möglichkeiten der Videobearbeitung, stellt dabei aber einige Ansprüche an die Hardware.

Die 4K-Technologie mauserte sich innerhalb der letzten Zeit zum Standard bei Camcordern, Kameras und Bildschirmen. Die folgende Übersicht fasst zusammen, welche Voraussetzungen die Software-Hersteller für die Videobearbeitung von 4K-Videos empfehlen. Die genauen Anforderungen unterscheiden sich allerdings von Programm zu Programm. Verbraucher sollten daher vor dem Kauf einer Videobearbeitungssoftware auf jeden Fall die Systemvoraussetzungen auf der Produktseite der Wunschsoftware studieren.

HardwareLeistungsanforderung für 4K-Bearbeitung
ProzessorMindestens ein Vierkernprozessor mit 2,8 Gigahertz oder besser
ArbeitsspeicherAb 8 Gigabyte
GrafikkarteDedizierte Grafikkarte mit mindestens 512 Megabyte VRAM oder besser Unterstützung von GPU-Beschleunigung über OpenCL, CUDA oder DirectX11
FestplattentypSSD-Festplatte
Technische Anforderungen für die 4K-Videobearbeitung.

Ressourcenschonende Funktionen eines Videoschnittprogrammes

Beim Proxy-Schnitt wird das Videomaterial mit einer hohen Auflösung für die Videobearbeitung in ein komprimierteres Format umgerechnet. Der Videoschnitt und die digitale Nachbearbeitung am PC erfolgen demnach mit einer Vorschau-Version des Filmmaterials, die eine geringere Auflösung aufweist. Dank dieser Technik ist auch auf PCs mit durchschnittlicher Rechenleistung eine ruckelfreie Videobearbeitung mit einer Videobearbeitungssoftware möglich.

Beim Rendern (engl. "Übertragung") werden die Videoeffekte, die der User in der Timeline definiert hat, auf das eigentliche Videomaterial umgerechnet.

VideoStudio bietet beim Export verschiedene Rendering-Optionen.
VideoStudio bietet beim Export verschiedene Rendering-Optionen.

In diesem Prozess der Videobearbeitung werden alle Informationen aus den verschiedenen Timeline-Ebenen wie Textinhalte, Audiokommentare, Überblendungen und die geschnittenen Sequenzen umgewandelt und in ein zweidimensionales Videoformat gebracht. Die Smart Rendering-Technologie optimiert diesen Arbeitsschritt. So werden ausschließlich diejenigen Abschnitte neu berechnet, an denen der User Veränderungen vorgenommen hat. Unveränderte Bereiche werden dagegen verlustfrei in die Zieldatei kopiert. Auf diese Weise verkürzt sich die Rechenzeit bei der Videobearbeitung erheblich.

8. Die typische Benutzeroberfläche einer Videobearbeitungssoftware

Die Benutzeroberfläche einer Multimedia-Software ist gewissermaßen der Arbeitsplatz des Users. Die Mediendateien, die Bearbeitungstools und eine Clip-Vorschau sollten darauf übersichtlich angeordnet sein. Die folgenden Elemente gehören in der Regel zu jedem Videobearbeitungsprogramm dazu.

Der Importer und der Medienpool

Zu jeder Videoschnittsoftware gehören ein Medienbrowser, ein Importer sowie einen Mediapool. In diesem Bereich organisiert der Nutzer alle Videodateien, Bilder und Audiodateien, die er für das Videoprojekt benötigt. In vielen Programmen lassen sich die Elemente bequem per Drag-and-Drop in die Timeline ziehen. Auch die Effekte und Übergänge befinden sich im Mediapool der Videobearbeitungssoftware.

Der Videoschnittplatz von PowerDirector mit Media-Pool (links), Vorschaumonitor (rechts) und Timeline (unten).
Der Videoschnittplatz von PowerDirector mit Media-Pool (links), Vorschaumonitor (rechts) und Timeline (unten).

Der Vorschaumonitor

Der Vorschaumonitor ist ein zentrales Element der Bedienoberfläche. Anwender können sich in diesem Screen den bisherigen Videoverlauf ansehen und prüfen, ob alle relevanten Szenen vorhanden sind und ob die eingesetzten Effekte die gewünschte Wirkung erzielen.

Die Timeline

Im unteren Bereich der Bedienoberfläche werden die Medienelemente arrangiert und die Videosequenzen geschnitten. Hier kann der Benutzer den Schnittmodus Timeline (deutsch „Zeitachse“) auswählen. Dieser Zeitachsen-Modus wird fortgeschrittenen Usern empfohlen, weil darin die Elemente zur Videobearbeitung sehr detailliert aufgeführt werden. Audiospuren, Videosequenzen oder Text werden auf mehreren, untereinander angeordneten Spuren (Zeilen) angezeigt. Anwender haben im Programm die Möglichkeit, einzelne Spuren isoliert abzuspielen oder stumm zu schalten. Selbstverständlich ist es auch möglich, zwei Videoclips zu mischen.

Das Storyboard

Das Storyboard ist ein alternativer Schnittmodus. Oft wird dieser als einsteigerfreundliche Variante angesehen, da die Videosequenzen mit den wichtigsten Elementen in nur einer Zeile aufgereiht werden. Nutzer können die einzelnen Abschnitte mit Übergängen oder Blenden verbinden.

9. Zusatzfunktionen

Fortgeschrittene User, die sich mit Filmschnitt und Videobearbeitung aus den Einsteiger-Videobearbeitungsprogrammen bereits gut auskennen, interessieren sich eher für die Möglichkeiten, die ein Premium-Videobearbeitungsprogramm zu bieten hat. Zu diesen Extras der Videobearbeitungssoftware zählen unter anderem folgende Funktionen:

Multicam-Editing

Mit dieser Funktion kann der User mehrere Kameraperspektiven bearbeiten und diese gleichzeitig im Video einblenden. Besonders für Sportvideos wird dieser Effekt gern eingesetzt. Einige Programme ermöglichen zudem die Synchronisation der Bewegung.

Action-Cam-Support

Die Software unterstützt das typische MP4-Format von Action-Cams. Außerdem stehen dem User zahlreiche Effekte zur Verfügung, wie Jumpcuts, Zeitraffer oder GPS-Daten-Einblendung. Ein Muss ist zudem ein guter Bildstabilisator.

Bildschirmaufnahme

Wer Video-Tutorials zu Software oder Let’s Plays erstellen möchte, benötigt eine Aufzeichnungsfunktion, die alle Bildschirminhalte aufnimmt. Noch besser ist es, wenn der User zusätzlich in den Bildschirm hineinzoomen und nur einzelne Bereiche aufnehmen kann.

Chroma Keying

Mithilfe der Bildfreistellmethode Chroma Keying wird eine Person oder ein Gegenstand im Nachhinein vor einen anderen Bildhintergrund gesetzt, zum Beispiel vor eine Landschaftsaufnahme oder eine Computergrafik. Weitaus bekannter ist diese Technik unter den Bezeichnungen Green-Screen oder Blue-Screen-Technik, da sich Blau beziehungsweise Grün als Schlüsselfarben in der Filmproduktion etabliert haben. In heutigen, modernen Videobearbeitungsprogrammen kann auch jede andere Farbe als Schlüsselfarbe ausgewählt werden.

Maskierungswerkzeuge

Mithilfe von Masken kann der User bestimmte Bereiche in dem Videoclip verdecken, weichzeichnen, verpixeln, farblich verändern oder ähnliches. Dies kann nützlich sein, wenn man Autokennzeichen oder Gesichter unkenntlich machen möchte. Aber auch für Titelerstellung oder besondere Farbeffekte lassen sich durch Maskierungstools erzeugen.

360-Grad-Bearbeitung

360-Grad-Videos bieten einen Rundum-Blick. Entsprechende Kameras, die in alle Richtungen filmen, werden aktuell gerade erschwinglich. Die Software-Entwickler beobachten diesen Trend und statten die neuesten Versionen ihrer Videobearbeitungsprogramme mit den passenden Bearbeitungsfunktionen aus. So kann der User auch das 360-Grad-Material schneiden, mit Effekten und Keyframes arbeiten und die Aufnahme optimieren.

10. So testen wir

In unserem Videobearbeitungssoftware-Test prüfen wir die Produkte so, wie es auch der Verbraucher (Einsteiger-Level) tun würde. Wir haben jede Software installiert und einen kurzen Videoclip damit erstellt. Anschließend haben wir den Film in ein gängiges Format (MP4) exportiert, welches auf allen Geräten abspielbar ist.

Neben dem Funktionsumfang stehen die Benutzerfreundlichkeit und das Lernangebot, das der Hersteller zur Einarbeitung in sein Programm anbietet, im Fokus unseres Testverfahrens.

Als Multimedia-Software kann ein Videobearbeitungsprogramm die Ressourcen des Rechners zeitweise stark beanspruchen. Daher zählt die Performance ebenfalls zu unseren Testkriterien und in diesem Zusammenhang auch die Formatkompatibilität und die stabile Funktion bei rechenintensiven Prozessen.

Der Testverlauf
Videobearbeitung Programm im Test
Jedes Videobearbeitungsprogramm musste sich einem Praxistest unterziehen.

Bei jeder Videobearbeitungssoftware haben wir die typischen Arbeitsschritte durchgeführt:

  • Medienupload
  • Videoschnitt
  • Einfügen von Übergängen
  • Einfügen von Videoeffekten
  • Bildstabilisierung
  • Bildkorrektur
  • Erstellen eines Titels
  • Export der Videodatei aus dem Programm

Um die Bedienerfreundlichkeit besser einzuschätzen, haben wir verfolgt, wie viele Klicks notwendig sind, um einen Arbeitsprozess abzuschließen. Auf diese Weise wird deutlich, ob die Menüführung verschachtelt ist. Weiterhin halten wir im Test fest, ob sich die Funktionen für den Einsteiger intuitiv erschließen oder der ein oder andere Blick ins Handbuch nötig ist.

Für den Performance-Test haben wir gemessen, wie viele Ressourcen das Programm für die Stabilisierung und den Export benötigt.

Der Testrechner

Die einwandfreie Funktion einer Videobearbeitungssoftware hängt auch von der Hardware ab. In unserem Videobearbeitungssoftware-Test arbeiteten wir mit folgender Konfiguration:

KomponenteSpezifikation
PCHP ProDesk 400 G2 Mini
BetriebssystemWindows 10 Pro
Prozessor (CPU)Intel Core i5-6500T 2,5GHz (Quad-Core)
Arbeitsspeicher (RAM)8 Gigabyte
GrafikeinheitIntel HD 530 Grafik
Festplatte256 GB (SSD)

Anhand dieser vier Prüfkriterien untersuchen und bewerten wir die unterschiedlichen Videobearbeitungsprogramme. In jedem Testbereich erhält jedes Programm maximal fünf Punkte. Aus den jeweiligen Einzelwertungen ergibt sich schließlich eine Gesamtnote für jede Videobearbeitungssoftware.

Funktionen

Für die Kaufentscheidung ist der Funktionsumfang einer Videobearbeitungssoftware ein relevantes Kriterium. Selbstverständlich sollte das Programmen Grundfunktionen für Schnitt, eine Auswahl an Übergängen und Effekten sowie Titelvorlagen bieten. Auch Optimierungstools wie Farbanpassung und ein Videostabilisator sind ein Muss bei einer aktuellen Videobearbeitungssoftware. Bei neuen Profi-Schnittprogrammen sollten darüber hinaus Extra-Funktionen wie Maskierungstools, Multicam-Bearbeitung mit wenigstens vier Perspektiven und die neue 360-Grad-Bearbeitung vorhanden sein. Weitere Extras wie eine Bildschirmaufnahme, DVD-Authoring (Kapitel- und Menüerstellung), Untertitel und die Gestaltung eines 5.1.-Surround-Sounds werden ebenfalls mit Bewertungspunkten belohnt.

In unserem Test schneidet Premiere Pro CC in diesem Bereich am besten ab. Dank des Zugangs zur Creative Cloud von Adobe stehen dem User vielfältige Gestaltungswerkzeuge zur Verfügung. Durch die stetige Aktualisierung und die Cloudanbindung arbeitet der Nutzer zudem immer mit einer aktuellen Programmversion. Am wenigsten punkten konnte Pinnacle Studio von Corel. Das Programm richtet sich an Anfänger, die keine oder wenige Vorkenntnisse in Sachen Videobearbeitung besitzen. Dementsprechend sind die Anzahl an Multimedia-Spuren recht übersichtlich und die Ausstattung mit Extras gering. Für den zügigen Einstieg kann dies ein Vorteil sein, im Vergleich mit Profi-Programmen fällt Pinnacle damit jedoch auf die hinteren Ränge zurück

Bedienung

In diesem Bewertungspunkt gehen wir auf die Benutzerfreundlichkeit des Videobearbeitungsprogramms ein, die wir auch in unserem Testverfahren prüfen. Unsere Einschätzung des Bedienkomforts beruht also auf unseren eigenen Nutzungserfahrungen mit der Software. Dabei geht es um die Menüstruktur und die optische Gestaltung der Benutzeroberfläche. Wir gehen der Frage nach, ob sich einem Anfänger die Funktionen des Programmes schnell und intuitiv erschließen. Bedarf die Software einiger Erklärungen, ziehen wir Tutorials und die Hilfe-Optionen heran und überprüfen deren Nutzen für Einsteiger. Ein niedriger Lernaufwand wird besser gewertet.

Darüber hinaus sind in diesem Testbereich folgende Punkte wichtig: Der Anwender sollte die Benutzeroberfläche, also seinen Videoschnittplatz, individuell anpassen können. Das bedeutet zum Beispiel, dass der User den Vorschaumonitor in Größe und Position verändern oder die Höhe der Zeitachsen verschieben kann. Zusätzlich legen wir Wert auf einsteigerfreundliche Tools wie Assistenten für Import, Export und Bildschnitt, Vorlagen für Filmschnitt und Titel sowie einen Diashow-Creator.

Mit seiner modernen, übersichtlichen Benutzeroberfläche und den zahlreichen Designern und Easy-Tools erzielte Cyberlink PowerDirector in diesem Testabschnitt die höchste Punktzahl. Adobe Premiere Pro CC richtet sich dagegen eher an Fortgeschrittene. Anfänger, die sich an den Software-Klassiker wagen, müssen mit einem hohen Lernaufwand rechnen. Aus diesem Grund verlor Premiere Pro im Bereich Bedienung einige Punkte. Die teure Software ist eine Empfehlung für Nutzer, die den Video-Editor sowie andere Anwendungen aus der Creative Cloud häufig brauchen.

Performance

Bei der Videobearbeitung und beim Export des Videoclips müssen Software und PC hohe Datenmengen verarbeiten. Einige Prozesse wie die Bildstabilisierung beanspruchen viele Systemressourcen. In diesem technikbetonten Testabschnitt geht es daher um die Stabilität des Programmes sowie um die Kompatibilität mit verschiedenen Media-Formaten und Betriebssystemen.

Eine Videobearbeitungssoftware mit nativer 64-Bit-Unterstützung nutzt die vorhandenen Ressourcen wie Arbeitsspeicher, Prozessor und Grafikspeicher effizienter aus als ein Programm ohne diese Komponente. Dies zeigt sich anhand ruckelfreier Voransichten beim Videoschnitt und einer hohen Stabilität ohne Systemabstürze.

Am besten performte Premiere Elements in unserem Test. Die Kompatibilität mit Windows und MacOS sowie die einwandfreie Laufweise brachten dem „kleinen Premiere Pro“ viele Bewertungspunkte ein. Aber auch die Profi-Software Vegas Pro überzeugte mit hoher Stabilität und schneller Umrechnungszeit.

Hilfe und Support

Nicht zuletzt ist ein hilfreiches Support-Angebot ein relevanter Bewertungspunkt beim Vergleich der Videobearbeitungssoftware. Ein komplexes Programm mit Profi-Tools erschließt sich dem Einsteiger nur durch aufbereitete Lernangebote wie verständliche Tutorials, übersichtlichen Online-Hilfen und auch durch eine aktive Community. Ergänzend dazu sollte der Anbieter verschiedene Möglichkeiten haben, um das Support-Team zu kontaktieren. Eine Telefonhotline sowie E-Mail- und Kontaktformular sollten mindestens vorhanden sein. Gern gesehen ist auch ein Live-Chat. Wichtig für die Bewertung ist, dass der Support auch in deutscher Sprache angeboten wird.

Die beste Gesamtnote im Bereich Support erreichte Cyberlink PowerDirector. Der Anbieter überzeugte mit zahlreichen Video-Tutorials und freien Webinaren. Auch Corel sammelte mit seinem schnellen und freundlichen E-Mail-Support für Pinnacle Studio und VideoStudio Punkte.

Unsere Testsieger

Der Test zeigt, dass die meisten aktuellen Programmversionen die neuesten Technik-Standards wie 4K oder Touchscreen-Bedienung unterstützen. Auch die 360-Grad-Bearbeitung ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Für den Videoschnitt in hoher Qualität empfehlen die Softwareanbieter einen höheren Arbeitsspeicher. Bei aktuellen Desktop-Rechnern sollte dies kein Problem darstellen, da diese Computer normalerweise 8 bis 16 Gigabyte RAM mitbringen. Anwender, die am Laptop Filme bearbeiten möchten, sollten über ein Gerät neueren Datums und einen dedizierten Arbeitsspeicher verfügen.

Die Gestaltungsmöglichkeiten einer Editing-Software sind in der Regel derartig vielfältig, dass kaum ein User ohne Einarbeitungszeit in die Videobearbeitung starten kann. Fast alle zeigen in anschaulichen Video-Tutorials, wie man die Gestaltungselemente der Videobearbeitungsprogramme optimal einsetzt. Daher lohnt sich für den Käufer auch der Blick in das Support-Angebot des Softwareherstellers.