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Videobearbeitungssoftware

Test und Vergleich

Funktionen

Bedienung

Performance

Hilfe & Support

Die beste Videobearbeitungssoftware 2016 im Test

Das Wichtigste in Kürze
  • Erst durch die Nachproduktion mit Videoschnitt und digitaler Bearbeitung entsteht aus dem Videomaterial der eigentliche Film.
  • Videoschnitt, Bild- und Tonoptimierung, Effekte und Übergänge gehören zu den Basics einer Editing-Software.
  • Eine Videobearbeitungssoftware im Abo-Modell kann für Unternehmen vorteilhaft sein.
  • Für die Arbeit mit Videos in 4K-Auflösung sind mindestens vier Gigabyte Arbeitsspeicher erforderlich.
  • Durch Proxy-Schnitt und GPU-Beschleunigung ist die Videobearbeitung auch auf Rechnern mit durchschnittlicher Leistung problemlos möglich.

1. Videobearbeitung Übersicht

Videobearbeitungssoftware – Filmproduktion für den PC

Vloggerin mit Kamera
Eine digitale Spiegelreflexkamera ist für Videoaufnahmen ebenfalls geeignet.

Der Erfolg einer Videoplattform wie Youtube beweist es: Die Produktion von kurzen Videos ist für viele Menschen ein spannendes Hobby und sogar ein Nebenverdienst geworden. Dank der digitalen Technik ist das Equipment für die Aufzeichnung von bewegten Bildern heute nicht nur erschwinglich geworden, es ist auch deutlich handlicher als es noch vor etwa 20 Jahren der Fall war. Eine Kamera muss niemand mehr auf der Schulter tragen. Schließlich sind Smartphones und Tablets standardmäßig mit guten bis sehr guten Kameras ausgestattet. Digitale Fotokameras besitzen in der Regel ebenfalls einen Videomodus. Hochpreisige und schwere Technik ist damit für den Videodreh nicht mehr erforderlich.

Doch erst die detaillierte Nachbearbeitung macht aus dem aufgenommenen Rohmaterial einen vorzeigbaren Videoclip. Mithilfe einer Software schneidet der Hobby-Filmer in der Post-Produktion die jeweiligen Szenen für den Clip zusammen und fügt Übergänge, visuelle oder akustische Effekte sowie Musik hinzu.

Die Netzsieger-Redaktion vergleicht die besten Videobearbeitungsprogramme und beleuchtet dabei insbesondere den Funktionsumfang und den Bedienkomfort der einzelnen Tools. Zu den besten Videobearbeitungsprogrammen zählen Adobe Premiere Pro CC, Cyberlink Powerdirector und Magix Video Deluxe.

Was muss eine Videobearbeitungssoftware können?

Potentielles Ausgangsmaterial für die Videobearbeitung

Videotakes

Digitale Bilder

Grafiken

  • design
  • gratis
  • google
  • endgeräte
  • code
  • world

Texte

Audioaufnahmen

Musik

Die Bearbeitung eines Videos umfasst zwei Arbeitsprozesse der Film-Nachproduktion:

  • Den Videoschnitt, in dem die gelungenen Szenen aus dem vorhandenen Filmmaterial ausgewählt und in der gewünschten Reihenfolge zusammengesetzt werden. Misslungene oder unnötige Zwischenaufnahmen werden herausgeschnitten.
  • Bei der anschließenden Bearbeitung des Videos fügt der Nutzer visuelle Elemente wie Übergänge, Grafiken, Zoom, Text oder andere Effekte ein. Im Englischen gibt es für diesen Erstellungsprozess den Begriff „Compositing“.

2. Wie ist eine Videobearbeitungssoftware aufgebaut? – Die typische Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche einer Multimedia-Software ist gewissermaßen der Arbeitsplatz des Users. Die Mediendateien, die Bearbeitungstools und eine Clip-Vorschau müssen darauf übersichtlich angeordnet sein. Die folgenden Elemente gehören in der Regel zu jedem Videobearbeitungsprogramm dazu.

Der Importer und der Medienpool

Jede Videobearbeitungssoftware bringt einen Medien-Importer sowie einen Mediapool mit. In diesem Bereich organisiert der Nutzer alle Videodateien, Bilder und Audiodateien, die er für sein Videoprojekt benötigt. In vielen Programmen lassen sich die Elemente bequem per Drag and Drop in das Storyboard oder die Timeline ziehen. Auch Effekte lassen sich im Mediapool organisieren und in das Videoprojekt integrieren.

Der Vorschaumonitor

Der Vorschaumonitor ist ein zentrales Element der Bedienoberfläche. Der Anwender kann sich in diesem Screen den bisherigen Schnitt ansehen und prüfen, ob alle relevanten Szenen vorhanden sind und ob die eingesetzten Effekte die gewünschte Wirkung erzielen.

Magix Video Deluxe Screenshot
Die Benutzeroberfläche von Magix Video Deluxe mit Vorschaumonitor (links), Mediathek (rechts) und Timeline (unten). (Bild: Magix)

Die Timeline

Im unteren Bereich der Bedienoberfläche werden die Videosequenzen geschnitten und die Medienelemente arrangiert. Hier kann der Benutzer den Schnittmodus Timeline (deutsch „Zeitstrahl“) auswählen. Dieser Zeitachsen-Modus wird fortgeschrittenen Usern empfohlen, weil darin die Elemente zur Videobearbeitung sehr detailliert aufgeführt werden. Audiospuren, Videosequenzen oder Text werden auf mehreren, untereinander angeordneten Spuren (Zeilen) angezeigt. Der Anwender hat die Möglichkeit, einzelne Spuren isoliert abzuspielen oder stumm zu schalten. Selbstverständlich ist es auch möglich, zwei Videoclips zu mischen.

Das Storyboard

Das Storyboard ist ein alternativer Schnittmodus. Oft wird dieser als einsteigerfreundliche Variante angesehen, da die Videosequenzen mit den wichtigsten Elementen in nur einer Zeile aufgereiht werden. Der Nutzer kann die Sequenzen mit Übergängen oder Blenden verbinden.

3. Die wichtigsten Funktionen einer Videobearbeitungssoftware

Grundfunktionen

Der Umfang an Tools und Features unterscheidet sich sehr stark zwischen den einzelnen Programmen. Zu den wesentlichsten Funktionen und Features einer Videobearbeitungssoftware zählen folgende Elemente:

Bildbearbeitungssoftware
Tools zur Bildbearbeitung gehören auch zu einer Videobearbeitungssoftware.
  • Bildgenauer Schnitt:
    In der Timeline wird die Videosequenz in einzelne Bilder aufgesplittet. Mithilfe von Start- und Endmarkierungen kann der User genau bestimmen, welche Teile weggeschnitten werden und welche im Clip zu sehen sind. In manchen Programmen ist es möglich, einen Clip zu teilen, so dass aus einer großen Videodatei mehrere einzelne Clips werden.
  • Szenenübergänge:
    Bei den meisten Programmen steht dem User eine Auswahl an Vorlagen zur Verfügung, um ansprechende und professionelle Übergänge zwischen den Szenen zu gestalten. Dazu gehören beliebte Übergänge wie die Kreuzblende aber auch animierte Templates mit Balken, Kreisformen oder Spiralen.
  • Bildoptimierung:
    Ähnlich wie bei einer Bildbearbeitungssoftware stehen dem Nutzer bei vielen Programmen diverse Bildoptimierungsfeatures zur Verfügung. Neben der Farbkorrektur lassen sich damit auch der Kontrast beziehungsweise die Helligkeit einer Szene anpassen.
  • Vorlagen für Titel, Menüs und Kapitel:
    Mit einer Titelseite oder einem Menü zum Anwählen einzelner Kapitel wirkt ein selbstproduzierter Videoclip sofort noch professioneller. Daher gehört eine ausreichende Auswahl an Vorlagen für die Gestaltung eines Intros beziehungsweise eines Outros zur Grundausstattung einer empfehlenswerten Videobearbeitungssoftware dazu.
  • Tools zur Audiobearbeitung:
    Auch der Ton ist ein wichtiges Stilmittel für die Bearbeitung des Videos. Daher zählen Tools zur Audio-Optimierung ebenfalls zu den Basics einer soliden Software für das Video Editing. Sie erlauben unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten des Klanges. Zum einen kann der Nutzer den aufgenommenen Ton optimieren oder ausblenden. Zum anderen kann er die Stimmung der Szene mit Ton- oder Geräuscheffekten verändern. Unter die Tonbearbeitung fallen außerdem die Lautstärkeanpassung und das Einsprechen von Kommentaren.

Premium-Funktionen

Bei den Premiumversionen ist der Funktionsumfang der Videobearbeitungssoftware um diverse Extras ergänzt. Dazu zählen unter anderem:

Action Cam Kitesurfer
Videobearbeitungssoftware aus dem Premiumbereich bietet viele Effekte zur Gestaltung von Action-Videos.

  • Multicam-Editing:
    Mit dieser Funktion kann der User die Aufnahmen von mehreren Kameras gleichzeitig schneiden und bearbeiten. Einige Programme ermöglichen zudem die Synchronisation der Bewegung.
  • Action-Cam-Support:
    Die Software unterstützt das typische mp4-Format von Action-Cams. Außerdem stehen dem User zahlreiche Effekte zur Verfügung, wie Jumpcuts, Zeitraffer, GPS-Daten-Einblendung.
  • Screencapture:
    Wer Video-Tutorials zu Software oder Let’s Plays erstellen möchte, benötigt diese Aufzeichnungsfunktion. Dabei werden alle Bildschirminhalte aufgenommen. Bei Bedarf kann der User auch in den Bildschirm hineinzoomen und nur einzelne Bereiche aufnehmen.
  • Nested Sequences:
    Die Verschachtelung von Sequenzen (engl. nested = verschachtelt) ist eine Funktion, die in professionellen Programmen wie Adobe Premiere Pro oder Final Cut Pro vorhanden ist. Der Nutzer kann dabei eine Sequenz, die aus mehreren Schnitten besteht, in einen anderen Film einfügen. Dabei erscheint die Sequenz als einzelner Clip auf der Timeline; die einzelnen Schnitte und Bilder sind nicht mehr zu sehen. Verschachtelte Sequenzen können die Rechenzeit verkürzen. Zudem kann der Anwender den Sequenz-Clip an verschiedenen Stellen innerhalb des Films einfügen.
  • 360 Grad Editing:
    Die Software ist kompatibel mit den 360-Grad-Formaten. Beim Bearbeiten kann der User den Blickwinkel beziehungsweise die Blickrichtung anpassen.

Wie diese neue Bearbeitungstechnik in einer Videobearbeitungssoftware umgesetzt wird, zeigt der folgende Video-Clip von Magix:

4. Verschiedene Vertriebsmodelle der Videobearbeitungssoftware

Mieten oder Kaufen?

Die zunehmende Beliebtheit von Cloud-Computing hat den Markt für Software stark beeinflusst. Verbraucher, die auf der Suche nach einer neuen Videobearbeitungssoftware sind, werden schnell feststellen, dass einige Softwarelösungen im Abo-Modell angeboten werden, während andere Programme wiederum nur als Kaufversion erhältlich sind. Welche Vor- und Nachteile die Vertriebsmodelle für den Nutzer haben, zeigen wir hier auf.

Eigenständige Kaufversionen

Bei eigenständiger Software kauft der Verbraucher das Programm und erhält dafür die Vollversion und eine Nutzungslizenz. Das Programm wird in der Regel lokal auf dem Rechner installiert. Damit stehen dem User sämtliche Funktionen uneingeschränkt zur Verfügung. Einige Hersteller bieten ihren zahlenden Kunden weitere Services, wie zum Beispiel ein Jahr lang automatische Updates, eine direkte Telefondurchwahl zum Kundenservice oder Zusatzfeatures, die online abrufbar sind.

Pro / Contra der Kaufversion
  • Grundsätzlich zeitlich unbegrenzt nutzbar
  • Keine Folgekosten
  • Einmalige hohe Anschaffungskosten für den Erwerb der Nutzungslizenz
  • Der Anbieter kann die automatischen Updates einstellen, wenn es eine neuere Programmversion gibt.

Abo-Modelle

Immer mehr Hersteller bieten ihre Programme in einem Abo-Modell an. Der Verbraucher zahlt eine monatliche Gebühr für die Subscription-Lizenz. Die Software wird als Onlineversion sowie als Download zur Verfügung gestellt. Adobe bietet Programme wie Premiere Pro mittlerweile ausschließlich als Mietmodell an. Inzwischen hat der Softwarehersteller die Upgrades für die Kaufversionen seiner Programme aus der Creative Cloud gänzlich eingestellt.

Pro / Contra des Abo-Modells
  • Für Unternehmen: Keine hohen Anschaffungskosten
  • Für Unternehmen: Flexible Anpassung der Ausgaben für die Software im Bedarfsfall
  • Der User arbeitet immer mit der aktuellsten Software-Version.
  • Manche Software-Hersteller bieten zahlenden Usern weitere Extras wie zum Beispiel Webspeicherplatz.
  • Das Programm gehört dem Nutzer am Ende der Laufzeit nicht.
  • Nach Ablauf des Vertrages oder des Abos hat der Nutzer keinen Zugriff mehr auf Funktionen und gespeicherte Projekte.
  • User müssen gegebenenfalls Laufzeit und Kündigungsfrist beachten.

In der Anfangszeit wurden die Abo-Modelle von vielen Käufern abgelehnt und mit Skepsis betrachtet. Inzwischen kennen User diese Vertragsform von anderen Online Services wie Netflix oder Amazon Prime. Viele schätzen die flexible Vertragsgestaltung. Trotzdem lohnt sich ein Abo-Modell vor allem dann, wenn der Nutzer den Zugriff nach Ablauf des Vertragszeitraumes nicht mehr benötigt.

5. Welche Hardwarevoraussetzungen benötigt eine Videobearbeitungssoftware?

Ein professionelles Videobearbeitungsprogramm eröffnet dem Anwender zwar zahlreiche Funktionen und Möglichkeiten, stellt dabei aber einige Ansprüche an die Hardware eines Computers.

Zudem gilt: Je hochauflösender das Videomaterial ist, desto mehr Rechenleistung ist erforderlich. Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) oder Smartphones nehmen etwa im komprimierten Full-HD auf. Professionelle Kameras zeichnen sogar in 6K RAW auf. Wer mit derartig großen Datenmengen arbeitet, braucht deutlich mehr Rechenpower, um das Filmmaterial anschließend noch anständig zu bearbeiten.

Welche Voraussetzungen sollte das Equipment von Einsteigern mitbringen?

Mann Videoediting
Wer Videos in hochauflösenden Formaten bearbeiten möchte, benötigt einen Rechner mit ausreichend Arbeitsspeicher und einer guten Grafikkarte.

Videobearbeitungssoftware arbeitet mit einer Beschleunigung der Graphics Processing Unit (GPU). Für einige Rechenvorgänge greift die Software auf den Grafikspeicher zu. Um schnell und vor allem live schneiden zu können, ist eine entsprechende Grafikkarte mit ausreichend Speicherplatz erforderlich. Bei Full-HD Videos empfiehlt sich ein Minimum von 512 Megabyte VRAM (Video Random Access Memory), um auch bei größeren Projekten einen flüssigen Schnitt zu gewährleisten. Auch der Arbeitsspeicher des Computers sollte angemessen groß sein, da sonst das Multitasking stark eingeschränkt wird und der Zugriff auf die Programmoberfläche ins Stocken gerät – zwischen vier und acht Gigabyte Arbeitsspeicher sollten es in jedem Falle sein.

Mechanische Festplatte
Die klassische Festplatte besteht einzelnen Bauteilen wie Magnetscheiben, Spindel, Elektromotor sowie Lese-/Schreibköpfen. Wegen dieser Bauweise gelten diese Datenspeicher als recht störanfällig. Allerdings bieten sie sehr viel Speicherplatz und dies für einen günstigen Preis.
Welche Rolle spielt der Prozessor?

Die Prozessorleistung ist aufgrund der GPU-Beschleunigung dagegen eher unerheblich. Durch eine höhere Taktfrequenz mögen zwar einige Prozesse schneller laufen, jedoch kommt die Taktrate beim Videoschnitt erst dann zum Tragen, wenn das Videomaterial aus der Software exportiert wird. Wer bei diesem Arbeitsschritt nicht warten kann oder unter Zeitdruck steht, sollte auf mehr Prozessorleistung vertrauen.

Festplatte und Speicherplatz

Anders als der Prozessor wird die Festplatte beim Schneiden sehr stark beansprucht. Auch sollte stets viel freier Speicherplatz zur Verfügung stehen. Das Speichermedium, auf dem die Schnittsoftware liegt, kann durchaus eine SSD sein. Zwar stellt eine mechanische Festplatte keine große Hürde dar, doch ist der Unterschied beim Laden der Software hier deutlich zu spüren.

SSD
SSD steht für „Solid State Drive“ oder „Solid State Disk“. Übersetzt bedeutet dies etwa „Festkörper-Datenträger“. Die Speicher bestehen aus Flashspeicher-Chips. Damit arbeiten SSD-Speicher lautlos und energiesparend. Ein weiterer Vorteil: Der Zugriff auf die Daten erfolgt deutlich schneller. Allerdings sind diese Speicher etwas teurer in der Anschaffung. Eine SSD ist ein Flashspeicher in einer Gehäusebauform. Apple verwendet in seinen Geräten mitunter Flashspeicher ohne Gehäuse.

Videodateien sollten grundsätzlich nicht auf der internen Festplatte liegen, sondern stets auf externe Speichermedien ausgelagert werden. In einem solchen Fall ist mechanischer Speicher dem sogenannten Flash-Speicher immer überlegen, da mechanische Medien über mehr Volumen verfügen und das ständige Überschreiben von Datensätzen weniger problematisch ist.

Das Display

Besondere Bedeutung kommt einem hochwertigen Display zu – hohe Farbqualität und genormte Kontrastwerte helfen dabei, das Video richtig zu beurteilen und die Farben anzupassen. Natürlich sollte das Display auch entsprechend groß sein. Wer ein Notebook verwendet, sollte zudem über ein externes Display nachdenken. Dieses sorgt für ausreichend Arbeitsfläche auf dem virtuellen Schreibtisch und vereinfacht das Arbeiten extrem.

Hardwareanforderungen für 4K-Videobearbeitung

Die 4K-Technologie ist stetig auf dem Vormarsch. Camcorder und Kameras, die in einer 4K-Auflösung aufnehmen, rutschen in den bezahlbaren Bereich. Damit wird es auch für die User einer Videobearbeitungssoftware wichtig, welche technischen Voraussetzungen nötig sind, um mit diesen Datenmengen umzugehen und reibungslos zu arbeiten. Die folgende Übersicht fasst zusammen, welche Voraussetzungen die Software-Hersteller für die Bearbeitung von 4K-Videos empfehlen. Die genauen Anforderungen unterscheiden sich allerdings von Programm zu Programm. Nutzer sollten daher vor dem Kauf auf jeden Fall die Systemvoraussetzungen auf der Produktseite der Wunschsoftware studieren.

Hardware Leistungsanforderung für 4K-Bearbeitung
Prozessor Mindestens ein Vierkernprozessor mit 2,8 Gigahertz oder besser
Arbeitsspeicher Ab 8 Gigabyte
Grafikkarte Dedizierte Grafikkarte mit mindestens 512 Megabyte bis 1 Gigabyte VRAM
Unterstützung von GPU-Beschleunigung über OpenCL, CUDA oder DirectX11
Festplattentyp SSD-Festplatte
Technische Anforderungen für die 4K-Videobearbeitung.

Für Anwender, die sehr häufig Videos bearbeiten, empfiehlt sich zu dem eine gesonderte Tastatur oder eine entsprechende Auflage, auf der relevante Tastenkürzel vermerkt sind.

6. Wie finde ich die beste Videobearbeitungssoftware?

In dem vielfältigen Produktangebot ist von kostenlosen Tools bis hin zu Profi-Filmschnittprogrammen aus dem obersten Preissegment alles dabei. Eine High-End-Version ist jedoch nicht automatisch für jeden Anwender die beste Wahl. Der enorme Funktionsumfang kann sich gerade für Einsteiger als ein Hindernis erweisen, wenn es darum geht, den Umgang mit der Software zu erlernen.

Das Erfahrungs-Level ist wichtig für die Kaufentscheidung

Ein wesentlicher Punkt bei der Kaufentscheidung sind daher die Erfahrungswerte und die Fähigkeiten, die ein Käufer mitbringt. Schließlich gibt es für Anfänger und fortgeschrittene Anwender auch in einem moderaten Preissegment empfehlenswerte Videobearbeitungsprogramme.

Level Anfänger Einsteiger mit Vorkenntnissen Fortgeschrittener
Erfahrungen / Kenntnisse Hat noch kein Video geschnitten und bearbeitet Hat bereits ein oder zwei Videos erstellt
Hat Spaß an dieser Tätigkeit aber es gibt noch Entwicklungspotential
Beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit Videobearbeitung
Hat mehrere Videos bearbeitet und dabei schon kleine Meisterwerke erstellt
Empfehlung Ein kostenfreies Tool oder Testversionen Ein Einsteiger-Programm aus dem unteren Preissegment Ein Programm mit Profi-Extras
Produkt-Tipp Cyberlink PowerDirector Ultra (Testversion) Cyberlink Powerdirector
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Magix Video Deluxe

Magix Video Deluxe
Download
Adobe Premiere Pro

Adobe Premiere
Download
Ziel Ausprobieren, ob der User mit Videobearbeitung zurechtkommt Der Funktionsumfang ist größer als bei einer Gratis-Software. Perfekt, um sich in Sachen Videobearbeitung weiter zu entwickeln. Weiterentwicklung hin zum Profi-Level
Überblick über Ansprüche von Nutzergruppen

Lohnt sich die Investition in ein kostenpflichtiges Programm?

Wer sich im Internet nach Produktempfehlungen zur Videobearbeitung umschaut, findet recht viele Tools, die kostenfrei erhältlich sind. Was auf den ersten Blick wie ein „guter Fang“ erscheint, kann sich bei näherem Hinsehen beziehungsweise bei längerer Nutzung als nachteilig erweisen. Auch Anfänger stoßen schnell an die Grenzen des Funktionsumfangs, denn viel mehr als die Aneinanderreihung von ein paar Bildern und Sequenzen ist mit vielen Gratis-Tools nicht möglich.

Kostenlose Videobearbeitungssoftware ist ideal für User, die erst mit der Materie vertraut werden und das Video Editing ausprobieren möchten. Wenn aus der Videobearbeitung jedoch ein ernst zu nehmendes Hobby oder ein Nebenverdienst wird, dann sind Anwender mit einem gekauften Programm besser beraten. Der größere Funktionsumfang lässt eine bessere Nacharbeit von Schnitt, Effekten, Filtern und Ton zu. In der Regel braucht der User jedoch auch eine längere Einarbeitungszeit, ehe er alle Features kennt und die Möglichkeiten des Programms optimal ausschöpfen kann. Die Software-Hersteller unterstützen ihre zahlenden Kunden bei der Einarbeitung mit einer Reihe von Video-Tutorials und professionellem Support.

7. Videobearbeitung - Schritt für Schritt erklärt

Eine gut ausgestattete Videobearbeitungssoftware allein ist noch kein Garant für ein tolles Video, welches auf Youtube den Klick-Rekord sprengt. Der Nutzer muss ein bisschen Freizeit in die Erstellung investieren. Ein Quäntchen Fantasie und Vorstellungsvermögen sind ebenfalls gute Zutaten für die Gestaltung eines eigenen Videos.

free Schritt 1: Das Material sichten und die Medien importieren
Alle beginnt mit der Sichtung des Materials, welches für das Video verwendet werden soll. Neben den Filmaufnahmen können auch Bilder oder Musik dazugehören. Wichtig ist dabei, dass alle Medien in ein Datei-Format gebracht werden, welches von der genutzten Software unterstützt wird. Bei Bildern ist es zudem wichtig, dass sie in einer geeigneten Auflösung vorliegen. Schließlich muss der Anwender alle Medien auf dem Computer übertragen und in das Projekt importieren.
privat Schritt 2: Planung der Story
Eine Vorstellung von der Story des Videoclips hat der Hobby-Filmer idealerweise bereits vor dem Dreh. Schließlich müssen alle erforderlichen Kameraeinstellungen abgedreht werden. Nun, da das fertige Filmmaterial vorhanden ist, kommt der Plan wieder zum Einsatz. Oft hilft es, die Story des Videos in kleine Sinnabschnitte zu gliedern.
informationen Schritt 3: Der Videoschnitt
Nach dieser Vorbereitung geht es nun an den Rohschnitt des Videos. Unnötige Szenen oder misslungene Abschnitte werden entfernt. Die vorhandenen Sequenzen kann der Anwender nun auf die gewünschte Länge bringen, aber auch kopieren oder neu anordnen. In diesem Schritt fügt der Hobby-Regisseur auch Fotos, Grafiken, Texte sowie Musik an die gewünschten Stellen im Clip ein.
service Schritt 4: Die Bearbeitung des Videos
Nachdem die grobe Struktur des Videoclips steht, geht es mit der Feinarbeit weiter. Hier erfolgt die eigentliche Videobearbeitung. In diesem Arbeitsschritt korrigiert oder optimiert der User die Bilder und Szenen. Dazu gehören Anpassungen der Farbe, Helligkeit und Kontrast ebenso wie Veränderungen der Bildschärfe. Auch visuelle Effekte wie Zooms, Kameraschwenks über Standbilder sowie Übergänge und Blenden baut der Nutzer jetzt in seinen Clip ein. Textelemente für Titel oder Abspann kann der Anwender ebenfalls für sein Video gestalten.
standard template Schritt 5: Die Tonbearbeitung
Die Bilder und Texte stehen soweit – jetzt dreht sich alles um den Sound. Der Anwender fügt besondere Soundeffekte ein und passt die Lautstärke und den Klang der einzelnen Sequenzen an. Gerade bei separat eingesprochenen Audiokommentaren, die als Voice-Over in die jeweilige Szene eingespielt werden, ist diese Lautstärkenanpassung wichtig.
Hinweis: Videos wirken stimmiger, wenn der Schnitt zum Takt der Hintergrundmusik passt. Einige Videobearbeitungsprogramme ermöglichen es, die Musik an die Länge der Szenen anzupassen. Die Musik wird dabei entsprechend verlangsamt beziehungsweise beschleunigt, ohne dass dies hörbar ist.
standard template Schritt 6: Das Exportieren des fertigen Films
Endlich ist der Film fertig! Beim Exportieren geht es darum, den Film in einem Format zu speichern, welches auf anderen Geräten oder in Videoportalen abspielbar ist. Dabei sollte die Datei nicht übermäßig groß sein. Dennoch sollte die Bildqualität erhalten bleiben. Beim Exportieren kann der User oft weitere Parameter einstellen, wie zum Beispiel Auflösung, Bildrate, das Seitenverhältnis sowie die Größe der Datenmenge, die übertragen werden kann. Je nach Umfang, können der Exportierprozess und das Umrechnen (Rendern) einige Zeit dauern.

8. Videobearbeitungssoftware - Fachbegriffe

Wer in Sachen Videobearbeitung noch am Anfang steht, muss sich mit einer ganzen Reihe an Fachbegriffen auseinandersetzen. Auch beim Vergleich der unterschiedlichen Programme hilft es, wenn der Käufer weiß, was mit "Smart Rendering" oder "Proxy-Schnitt" gemeint ist. Im folgenden Abschnitt erklären wir die wichtigsten Begriffe zum Thema Videobearbeitungssoftware.

Begriffslexikon – „Was bedeutet eigentlich …?“

4K-Auflösung

Ganz allgemein betrachtet, steht das Kürzel 4K einfach für 4000 (K = Kilo: griech. für Tausend). Konkret steht die Angabe für einen neuen Auflösungsstandard, der sich aktuell bei Fernsehgeräten, in der Kameratechnik sowie im Bereich Video und Grafik durchsetzt. 4K bezieht sich auf die Anzahl der horizontalen Bildpunkte. Diese beträgt bei diesem Auflösungsstandard etwa 4000 Pixel. Die vertikale Auflösung liegt bei etwa 2000 Pixeln. Abgekürzt wird diese Maßeinheit auch mit 4K2K. Experten unterscheiden zwischen mehreren Formen des 4K-Standards, wie Quad Full High Definition (Bildformat 3840 x 2160 Pixel) und Ultra HD (Bildformat 4096 x 2160 Pixel).

Rendering / Rendern

Das englische Wort rendering bedeutet so viel wie „Wiedergabe“ oder „Übertragung“. In der Videobearbeitung sprechen Fachleute vom Rendering, wenn die Videoeffekte, die der User in der Timeline definiert hat, auf das eigentliche Videomaterial umgerechnet werden. In diesem Prozess werden alle Informationen aus den verschiedenen Timeline-Ebenen wie Textinhalte, Audiokommentare, Überblendungen und die geschnittenen Sequenzen umgewandelt und in ein zweidimensionales Videoformat gebracht.

Smart Rendering

Im Zuge der Videobearbeitung wird nicht der gesamte Film neu berechnet, sondern ausschließlich diejenigen Abschnitte, die überarbeitet oder verändert wurden. Unveränderte Bereiche werden dagegen verlustfrei in die Zieldatei kopiert. Auf diese Weise verkürzt sich die Rechenzeit erheblich.

Chroma Keying

Dieser englische Fachbegriff bezeichnet eine Bildfreistell-Methode, die auf der Wahl einer Schlüsselfarbe basiert. Dabei wird eine Person oder ein Gegenstand im Nachhinein vor einen anderen Bildhintergrund gesetzt, zum Beispiel vor eine Landschaftsaufnahme oder eine Computergrafik. Weitaus bekannter ist diese Technik unter den Bezeichnungen Green-Screen oder Blue-Screen-Technik, da sich Blau beziehungsweise Grün als Schlüsselfarben in der Filmproduktion etabliert haben. In der modernen, digitalen Videobearbeitung kann auch jede andere Farbe als Schlüsselfarbe ausgewählt werden.

Proxy-Schnitt

Unter Proxy-Schnitt oder Smart Proxy versteht man eine Technologie, bei der Videomaterial mit einer hohen Auflösung für die Bearbeitung in ein komprimierteres Format umgerechnet wird. Der Nutzer arbeitet bei der Videobearbeitung am PC mit einer Vorschau-Version des Filmmaterials, die eine geringere Auflösung besitzt. Dank dieser Technik ist auch auf PCs mit durchschnittlicher Rechenleistung eine störungsfreie Videobearbeitung möglich.

Hardwarebeschleunigung

Die Bearbeitung von hochauflösendem Videomaterial kann sehr viele Ressourcen erfordern. Einige Videobearbeitungsprogramme nutzen daher den Grafikprozessor (= Graphic Processing Unit, kurz: GPU) für verschiedene Prozesse. Dadurch wird der Hauptprozessor entlastet. Programmschnittstellen, die Grafikberechnungen durch die GPU ermöglichen, sind CUDA, OpenCL und DirectCompute.

Keyframe

Der Begriff stammt aus der Animationstechnik beziehungsweise aus der Comicproduktion und bezeichnet dort Schlüsselbilder, die einen groben Bewegungsablauf vorgeben. In der Videobearbeitung sind damit Einzelbilder gemeint, die individuell codiert sind. Sie dienen als Anfangs- und Endpunkt für bestimmte Effekte wie zum Beispiel Überblendungen.

Die gängigsten digitalen Videoformate

Die Digitalisierung in der Filmbranche und der Technikentwicklung brachte zahlreiche neue Videoformate hervor. Damit sich Einsteiger auf dem Gebiet der Videobearbeitung in diesem Dschungel an Dateiendungen zurechtfinden, stellen wir hier die gängigsten Formate kurz vor.

Format Endung Name Besonderheiten
WMV .wmv Windows Media Video Ein Videoformat für Windows Betriebssysteme: Hohe Kompression mit guter Qualität, weshalb kleine Dateien dennoch gute Auflösung präsentieren
MPEG I und II .mpg Moving Pictures Experts Group Ein Videoformat mit standardisiertem Komprimierungsverfahren: vergleichsweise kleine Bilder bei guter Bildqualität
MPEG IV .mp4 Moving Pictures Experts Group Noch stärker und ohne erkennbaren Qualitätsverlust komprimiert. Höhere Anforderungen an Rechenleistung, da stark komprimierte Dateien erst wieder "entpackt" werden müssen
AVI .avi Audio Video Interleaved Videoformat aus dem Hause Microsoft. Vorteile: weite Verbreitung, von nahezu jedem Gerät unterstützt – Nachteil: sehr hoher Speicherbedarf.
MOV .mov Movie Basiert auf Quicktime-Standard von Apple, aber mit MPEG IV zu vergleichen. Findet in semiprofessionellen und professionellen Bereichen Verwendung
FLV .flv/.swf Flash Video Von Adobe Systems entwickeltes Containerformat, das vor allem für Internetübertragungen von Videoinhalten genutzt wird. Benötigt den Adobe Flash Player
RM .rm Real Media Sammelbezeichnung für Dateiformate von RealNetworks. Komprimierte Filme sind zwar verlustbehaftet, doch die Qualität ist immer noch vergleichsweise gut
Die verschiedenen digitalen Videoformate im Überblick.

9. So vergleichen wir

Ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für eine Videobearbeitungssoftware ist natürlich der Funktionsumfang. Was kann das Programm leisten? Sind alle wichtigen Grundfunktionen dabei? Welche Besonderheiten bietet das Programm? Gibt es Features zur Bild- und Tonoptimierung? Wie umfangreich ist die Auswahl an Übergängen und anderen Gestaltungsvorlagen? Kann der Nutzer auch Aufnahmen in HD problemlos bearbeiten? Für Einsteigerprogramme gelten dabei noch einmal andere Maßstäbe als für Profi-Software.

Wer einen eigenen Film kreiert, möchte diesen meist auch mit Freunden, Bekannten, der Familie oder der Community teilen. Daher ist es für den Funktionsumfang ebenfalls interessant, ob die Software einen Upload in die sozialen Netzwerke oder Videoportale anbietet. Auch das Brennen des Videomaterials auf externe Speichermedien wie DVDs oder Blu-ray-Discs steht hier im Fokus der Betrachtung. Anhand dieser Kriterien vergleicht die Netzsieger-Redaktion die Angebote und schätzt die Qualität sowie das Preis-Leistungsverhältnis ein.

Die Vielfalt an Features und Tools ist nur die eine Seite der Medaille – ein ebenso großer Stellenwert kommt der Bedienung sowie der Programmführung eines Produktes zu. Die Netzsieger-Redaktion wirft daher einen kritischen Blick auf die Nutzerfreundlichkeit einer Software. Ist das Videobearbeitungsprogramm auch für Einsteiger übersichtlich und gut zu bedienen oder sind ausschließlich professionelle Anwender in der Lage, vorzeigbare Resultate zu erzielen? Versorgen sinnvolle Einblendungen den Anwender mit hilfreichen Informationen zu den einzelnen Bestandteilen des Produktes? Existiert eine Verwaltungsfunktion, um die einzelnen Videoclips, Bilder, Text- und Musikdateien übersichtlich und geordnet abzuspeichern? Werden Video- und Audio-Tracks automatisch synchronisiert?

Bei der Videobearbeitung und beim Export des Videoclips müssen Software und PC meist sehr große Datenmengen verarbeiten. Dies beansprucht die Prozessorleistung enorm. Dennoch sollte eine angemessene Arbeitsgeschwindigkeit gewährleistet sein. Weiterhin interessiert, ob in das Programm systemschonende Features integriert sind, welche ein reibungsloses Arbeiten ermöglichen und die Gefahr von Systemabstürzen vermeiden. In diesem technikbetonten Testabschnitt ist darüber hinaus die Kompatibilität mit verschiedenen Media-Formaten von besonderer Relevanz. Darüber hinaus interessiert es die Redakteure, ob die Mulitmedia-Software auf nur einem oder auf mehreren Betriebssystemen lauffähig ist.

Nicht zuletzt ist auch die professionelle Hilfe bei Problemen ein wesentlicher Kritikpunkt in der Bewertung. Gerade bei komplizierten Programmen brauchen Nutzer Unterstützung, um den Einstieg zu finden. Daher sieht sich die Netzsieger-Redaktion an, welche Support-Dienstleistungen die Hersteller zur Verfügung stellen. Tutorials und FAQ sind dabei ebenso gern gesehen wie ein deutschsprachiges Kunden-Center, welches per E-Mail, Telefon oder via Live-Chat kontaktiert werden kann. Viele Fragen lassen sich ebenfalls mit der Hilfe einer aktiven und freundlichen Community aus der Welt schaffen.

badgeFazit

Anhand dieser vier Prüfkriterien werden die unterschiedlichen Produkte der Videobearbeitung getestet und miteinander verglichen. Die jeweiligen Einzelwertungen ergeben schließlich eine vergleichbare Gesamtnote für das Produkt. Diese Vergleiche sollen Verbrauchern dabei helfen, das richtige Programm zu finden und die Kaufentscheidung somit leichter machen.

Der Netzsieger-Vergleich zeigt, dass eine anwenderfreundliche Videobearbeitungssoftware mit großzügigem Funktionsumfang nicht unbedingt teuer sein muss. Ambitionierte Einsteiger finden auch im mittleren Preissegment solide Programme, die sich durch eine hohe Bedienerfreundlichkeit auszeichnen.

Außerdem fällt auf, dass die meisten aktuellen Programm-Versionen die neuesten Technik-Standards wie 4K oder Touchscreen-Bedienung unterstützen. Dabei ist es erstaunlich, dass kaum ein Programm außerordentlich hohe Anforderungen an die technischen Voraussetzungen stellt. Allerdings sollten sich Käufer davon nicht täuschen lassen, da es sich bei diesen Angaben in der Regel um Mindestvoraussetzungen handelt. Für die Arbeit mit Videomaterial in hoher Qualität empfehlen die Software-Anbieter einen höheren Arbeitsspeicher. Bei Desktop-Rechnern sollte dies kein Problem darstellen, da diese Computer normalerweise 8 bis 16 Gigabyte RAM Arbeitsspeicher mitbringen. Höchstens Benutzer, die am Laptop Videos bearbeiten möchten, sollten über ein Gerät neueren Datums verfügen oder den Arbeitsspeicher gegebenenfalls aufrüsten, um 4K-Videos einwandfrei zu schneiden.

Die Gestaltungsmöglichkeiten einer Editing-Software sind in der Regel derartig vielfältig, dass kaum ein Nutzer ohne Einarbeitungszeit in die Anwendung starten kann. Fast alle Anbieter zeigen in anschaulichen Video-Tutorials, wie man die Gestaltungselemente optimal einsetzt. Daher lohnt sich für den Käufer auch der Blick auf das Support-Angebot des Software-Herstellers.