Plasmaschneider

Die 7 besten Plasmaschneider im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Maße
Gewicht
Einschaltdauer 50A
Schnittdicke
Kompressor Luftdruck
Netzspannung
Ausstattung
Inverter-Regelungssystem
Plasmabrenner
KeramikdĂŒse
Elektrode
Vorteile

Plasmaschneider-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Plasmaschneider sind zum schnellen und prĂ€zisen Schneiden leitender Metalle geeignet.
  • Die Arbeitstemperatur von Plasmaschneidern kann bis zu 30.000 Grad Celsius betragen.
  • Es gibt Plasmaschneider in verschiedenen AusfĂŒhrungen fĂŒr private Anwender, Handwerk/Gewerbe und Industrie.
  • Einfache Plasmaschneider fĂŒr Heimwerker sind schon ab etwa 250 Euro zu haben.

Plasmaschneider – leistungsstarkes Werkzeug zum Metallschneiden

Ein Plasmaschneider ist ein vielseitiges, leistungsstarkes Werkzeug, das dazu dient, leitende Metalle wie Stahl, Kupfer, Aluminium oder Edelstahl schnell und prĂ€zise zu schneiden. Aus Handwerk, Gewerbe und Industrie sind die Power-Brenner schon lĂ€ngst nicht mehr wegzudenken. Auch private Anwender und Heimwerker haben die VorzĂŒge von Plasmaschneidern fĂŒr sich entdeckt. Zwischen preisgĂŒnstigen GerĂ€ten fĂŒr Einsteiger und Hobby-Handwerker und aufwendig konstruierten Plasmaschneidern fĂŒr den industriellen Einsatz gibt es jedoch große Unterschiede. Hier erfahren Sie, welche GerĂ€tetypen fĂŒr welche Einsatzmöglichkeiten geeignet sind und worauf Sie beim Kauf eines Plasmaschneiders achten mĂŒssen.

Wie funktionieren Plasmaschneider und was sind ihre Vorteile?


Anders als Flex oder Schneidbrenner erzeugen Plasmaschneider ein hochenergetisches, bis zu 30.000 Grad heißes Plasma, um den Werkstoff zu zerteilen. Dabei kann die ArbeitsdĂŒse per Hand oder maschinell frei in alle Richtungen gefĂŒhrt werden. So sind sehr zĂŒgiges Arbeiten und sehr prĂ€zise SchnittfĂŒhrungen mit exakten, abgerundeten Schnittkanten möglich – auch bei dickeren WerkstĂŒcken. Und nicht zuletzt gestattet ein Plasmaschneider auch unregelmĂ€ĂŸige oder kurvige SchnittverlĂ€ufe, die etwa mit einer Flex nur schwer zu realisieren wĂ€ren. So bietet der Plasmaschneider praktisch unbegrenzte Möglichkeiten bei der Formgebung von Blechen und Metallplatten von bis zu mehreren Zentimetern Dicke. Dadurch wird er nicht nur fĂŒr die Metall verarbeitende Industrie, sondern auch fĂŒr Heimanwender zu einem vielseitigen Werkzeug, das eine freie Gestaltung ermöglicht.

Was ist Plasma?

GrundsĂ€tzlich können Stoffe in drei AggregatzustĂ€nden existieren: fest, flĂŒssig oder gasförmig. In welcher Form ein Stoff vorliegt, hĂ€ngt von der Umgebungstemperatur und dem Druck ab. So ist beispielsweise Wasser bei normalem atmosphĂ€rischem Druck und einer Temperatur zwischen 0 und 100 Grad Celsius flĂŒssig. FĂ€llt die Temperatur unter 0 Grad (Gefrierpunkt), nimmt es eine feste Form an; steigt sie ĂŒber 100 Grad (Siedepunkt), wird es gasförmig. Erhitzt man ein Gas weiter, beginnt es, sich mit freien LadungstrĂ€gern anzureichern, mit negativ geladenen Elektronen oder Ionen. Dieses hochenergetisierte, mit LadungstrĂ€gern durchmischte Gas bezeichnet man als Plasma oder „vierten Aggregatzustand“.

Plasmaschneider nutzen eine Schweißstromquelle, um einen starken Lichtbogen zu erzeugen. Dieser Lichtbogen entsteht zwischen dem WerkstĂŒck, das als Anode fungiert, und der Kathode an der Spitze des HandstĂŒcks. Er wird an seiner Austrittsstelle am GerĂ€t mit Hilfe einer KupferdĂŒse gebĂŒndelt und erzeugt das zwischen ca. 15.000 bis 30.000 Grad heiße Plasma, das die OberflĂ€che des WerkstĂŒcks punktgenau verdampfen lĂ€sst. Der Metalldampf wird durch einen komprimierten Gasstrahl fortgeblasen und kĂŒhlt rasch ab.

Als Gas kommt meist Druckluft zum Einsatz. Viele GerĂ€te verfĂŒgen nicht ĂŒber einen integrierten Druckluftkompressor und mĂŒssen daher mit einem externen Kompressor betrieben werden – ein Punkt, den es vor dem Kauf zu beachten gilt. Um möglichst optimale Schnittkanten zu erhalten oder die Korrosion an der Schnittkante zu verringern, kann der Nutzer auch spezielles Schutzgas verwenden, sofern die GerĂ€te dafĂŒr ausgelegt sind.

Industrielle Plasmaschneider
  • Schneideleistung bis 200 Millimeter
  • Meist komplexere Bedienung
  • Tendenziell mehr Zubehörteile nötig
Plasmaschneider fĂŒr Heimgebrauch
  • Schneideleistung bis 8 oder 12 Millimeter
  • Einfache Bedienung
  • Tendenziell weniger Zubehörteile nötig

Unterschiede zwischen industriellen Plasmaschneidern und GerĂ€ten, die auch fĂŒr den Heimgebrauch gut geeignet sind.

Die extreme Hitze des Plasmas (zum Vergleich: ein SchweißgerĂ€t liefert ca. 3000 Grad) ermöglicht eine sehr einfache und zĂŒgige Zertrennung auch von Materialien, die mehrere Zentimeter stark sind. So reduzieren Plasmaschneider zum Beispiel sehr effektiv die Fertigungszeiten von Metallteilen in der Industrie und damit die Herstellungskosten. Auch auf Baustellen und in Metall verarbeitenden WerkstĂ€tten und Handwerksbetrieben sind die Hochenergie-Brenner wegen ihrer PrĂ€zision und Zeitersparnis sehr beliebt.

Im Grunde eignet sich ein Plasmaschneider aber fĂŒr jeden, der öfter Metalle passgenau und prĂ€zise zurechtschneiden muss oder möchte – auch in der eigenen Hobby-Werkstatt. Hier sollte man sich vor der Anschaffung allerdings ĂŒberlegen, welche Leistung nötig ist. Wenn nur dĂŒnne Bleche verarbeitet werden sollen, reicht ein einfaches GerĂ€t mit einer Schneideleistung bis 8 oder 12 Millimeter vollkommen aus.

Gibt es auch Plasmaschneider fĂŒr nicht leitende Materialien?

GrundsĂ€tzlich kann man zwischen Plasmabrennern mit ĂŒbertragendem und solche mit nicht ĂŒbertragendem Lichtbogen unterscheiden. Der erste Typ ist gebrĂ€uchlicher; ihn meint man in der Regel, wenn es um Plasmaschneider geht, und er ist zur Verarbeitung stromleitender Metalle geeignet. Bei Plasmaschneidern mit nicht ĂŒbertragendem Lichtbogen liegen sowohl Kathode als auch Anode im HandstĂŒck, sodass zur Erzeugung des Lichtbogens kein Strom leitender Werkstoff nötig ist. Sie können auch andere, nicht leitende Materialien wie Glas oder Beton zertrennen und sind eher fĂŒr den gewerblichen Einsatz in der Industrie und auf Baustellen gedacht als fĂŒr den privaten Gebrauch.

HF-ZĂŒndung oder Lift-Arc-ZĂŒndung?

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von Plasmaschneidern ist die Art, wie der Lichtbogen gezĂŒndet wird. Technisch ausgefeilter ist die HochfrequenzzĂŒndung (HF). Bei ihr entsteht der Lichtbogen auf Knopfdruck durch den Einsatz von hochfrequentem Strom. Sie ist nicht nur in hochpreisigen, sondern auch in preisgĂŒnstigeren GerĂ€ten zu finden. Viele GerĂ€te verfĂŒgen stattdessen ĂŒber die einfachere Lift-Arc-ZĂŒndung. Hier entsteht der Lichtbogen, indem das HandstĂŒck mit der stromfĂŒhrenden Elektrode kurz auf das WerkstĂŒck aufgesetzt und dann abgehoben wird. Die Technik ist weniger komfortabel, aber ebenso zuverlĂ€ssig.

Welche Arten von Plasmaschneidern gibt es?

Neben der grundsĂ€tzlichen Einteilung in Plasmaschneider mit ĂŒbertragendem und nicht ĂŒbertragendem Lichtbogen kann man Plasmaschneider vor allem unterscheiden

  • nach ihrer Schneidleistung,
  • nach dem verwendeten Gas oder Gasgemisch,
  • nach Modellen mit integriertem oder externem Kompressor,
  • nach ihrem Eigengewicht,
  • nach technischen Merkmalen wie KĂŒhlung oder Strombedarf sowie
  • nach HandfĂŒhrung und MaschinenfĂŒhrung.

Einteilung nach Schneidleistung

Industrielle Plasmaschneider bringen es auf eine Schnittleistung von bis zu 200 Millimetern – selbst zwanzig Zentimeter dicke Metalle zerlegen sie mĂŒhelos. FĂŒr den Hausgebrauch und die Verarbeitung von Blechen reichen meist einfache Modelle mit maximal 12 oder 15 Millimetern Schneidleistung aus. Um Stahlplatten von 20 Millimetern Dicke und mehr in Form zu schneiden, ist mehr Leistung erforderlich. Die GerĂ€te sind aufwendiger konstruiert und entsprechend teurer.

Einteilung nach Gas oder Gasgemisch

Viele einfache Plasmaschneider sind zum Gebrauch mit Druckluft ausgelegt. Der Einsatz von Stickstoff oder speziellen Gasen gestattet eine feinere Abstimmung auf die Materialeigenschaften und liefert eine höhere SchnittqualitÀt. Komplexere Aufgaben ermöglichen Dualgas- oder Mischgas-Brenner, die ein sogenanntes QualitÀtsplasma erzeugen. Es gestattet hochprÀzise Schnitte der unterschiedlichsten Metalle in höchster QualitÀt. Die spezialisierten Brenner sind entsprechend teuer und vor allem in Industrie und Gewerbe anzutreffen.

Integrierter oder externer Kompressor

GerĂ€te mit integriertem Kompressor sind in der Regel komfortabler in der Handhabung und benötigen kein externes Zubehör. Der verbaute Kompressor entspricht den Leistungsanforderungen des GerĂ€tes, was das Handling erleichtert. Ist ein externer Kompressor nötig, muss er natĂŒrlich zum Plasmaschneider passen. Dazu ist nicht die Ansaugleistung entscheidend, sondern die effektive Liefermenge, die der Kompressor bereitstellt und die ebenfalls in Litern pro Minute (L/min) angegeben wird – nicht verwechseln!

Eigengewicht des Plasmaschneiders

Wird der Plasmaschneider nur in der heimischen Werkstatt gebraucht oder muss er hĂ€ufig transportiert werden? Wenn letzteres der Fall ist, sollte er nicht nur leichter sein, sondern auch ĂŒber Möglichkeiten zum Transportschutz verfĂŒgen.

KĂŒhlung und Strombedarf

FĂŒr die heimische Werkstatt sind vor allem GerĂ€te geeignet, die mit normalem Haushaltsstrom betrieben werden können. Andere GerĂ€te benötigen einen Starkstromanschluss. FĂŒr Plasmaschneider mit relativ niedriger Schneidleistung und Amperezahl reicht LuftkĂŒhlung aus; bei leistungsfĂ€higeren GerĂ€ten mit StromstĂ€rken oberhalb von 200 Ampere sollte es WasserkĂŒhlung sein.

HandfĂŒhrung oder MaschinenfĂŒhrung

Privatanwender benutzen in der Regel handgefĂŒhrte GerĂ€te. Maschinen- beziehungsweise computergesteuerte Plasmaschneider sind vor allem dort zu finden, wo es auf höchste PrĂ€zision ankommt, so zum Beispiel bei der Fertigung von Maschinenteilen.

Welche Vorkenntnisse sind nötig, um einen Plasmaschneider zu benutzen?

Im Grunde sind keine Spezialkenntnisse nötig, um mit einem Plasmaschneider zu arbeiten – die Handhabung ist im Vergleich zu anderen GerĂ€tetypen wie zum Beispiel SchweißgerĂ€ten sogar relativ einfach. Trotzdem sollten die Gefahren, die durch den Gebrauch der leistungsstarken GerĂ€te entstehen, sehr ernst genommen werden. Starke elektrische Ströme, Funkenflug, Dampfentwicklung und extrem hohe Temperaturen können bei unsachgemĂ€ĂŸem Gebrauch zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod fĂŒhren. Daher mĂŒssen die Sicherheitshinweise im mitgelieferten Handbuch penibel beachtet werden.

Komplette Neueinsteiger, die noch nie mit Metallverarbeitung zu tun hatten, sollten sich unbedingt durch eine erfahrene Person im Gebrauch einweisen lassen, Aufbau- und Abbauroutinen (zum Beispiel NachkĂŒhlen) des GerĂ€tes zeigen lassen und die ersten WerkstĂŒcke unter Aufsicht bearbeiten. Auch hier gilt wie immer: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – also am besten erst einmal mit ein paar Probe-WerkstĂŒcken anfangen. In der Regel werden eher handwerklich erfahrene Menschen zum Plasmaschneider greifen. Doch auch sie sollten zunĂ€chst unbedingt die Betriebsanleitung und die Sicherheitshinweise lesen, wenn sie zum ersten Mal mit einem Plasmaschneider arbeiten.

So finden Sie den passenden Plasmaschneider

Die Wahl des passenden Plasmaschneiders hĂ€ngt von verschiedenen Faktoren ab. So sollte man sich vor dem Kauf eines Plasmaschneiders fragen, ob man ihn nur ab und zu einmal oder aber regelmĂ€ĂŸig einsetzen möchte. AnfĂ€nger haben im Regelfall andere AnsprĂŒche an ihr GerĂ€t als Fortgeschrittene. Auch der Leistungsumfang und das Zubehör des GerĂ€tes sind wichtige Kaufkriterien. Um auch wirklich sicher mit dem Plasmaschneider arbeiten zu können, sind einige Zubehörteile unverzichtbar, wĂ€hrend andere hingegen optional sind. Deshalb ist es wichtig, auch bei SchnĂ€ppchen genau auf die Zubehörteile zu achten, denn bei genauerem Hinsehen verlieren viele dieser Sonderangebote rasch an AttraktivitĂ€t.

Worauf muss man bei der Auswahl achten?

Plasmaschneider sind HochprĂ€zisionsgerĂ€te, bei deren Gebrauch hohe Temperaturen entstehen. Deshalb sollte man nur solche GerĂ€te kaufen, die auch PrĂŒfsiegel vorweisen können, sodass man weiß, dass die GerĂ€te den gĂ€ngigen Sicherheitsstandards entsprechen. Der Plasmaschneider sollte also auf jeden Fall ein GS- oder TÜV-Siegel besitzen. Gut verarbeitete Plasmaschneider gibt es schon zu relativ gĂŒnstigen Preisen. Angebliche SchnĂ€ppchen sind im Vergleich dazu oft nicht nur weniger langlebig, sondern können auch ein echtes Sicherheitsrisiko darstellen.

Die Schneideleistung und die Stromspannung des Plasmaschneiders sollten zu den spĂ€teren Anwendungsaufgaben passen. FĂŒr einfache Schneidearbeiten reicht in der Regel eine Stromspannung von 40 Ampere aus. Wer dickere Metalle, verschiedene Metalle auf einmal oder ein grĂ¶ĂŸeres Spektrum an Metallen schneiden möchte, der sollte auf jeden Fall genau prĂŒfen, ob der Plasmaschneider fĂŒr diese Aufgaben geeignet ist. Die Schneideleistung reicht bei den verschiedenen Modellen von unter 1 Millimeter bis hin zu 40 Millimetern. Ebenfalls wichtig sind ZĂŒndleistung und Leerlaufspannung. Eine korrekte ZĂŒndleistung hĂ€ngt davon ab, dass die Leerlaufspannung bei nicht aktiviertem Plasmastrahl bei mindestens 50 Volt liegt.

Wer nicht nur Schneidearbeiten zu erledigen hat, sondern auch Schweißarbeiten, fĂŒr den ist vielleicht ein KombigerĂ€t attraktiv, das Schneide- und Schweißarbeiten erledigen kann. Ein weiterer wichtiger Punkt, der in der Praxis viel Ärger ersparen kann, ist die KabellĂ€nge. Man sollte darauf achten, dass das Netzkabel und das Massekabel eine ausreichende LĂ€nge besitzen, um ein bequemes und störungsfreies Arbeiten zu ermöglichen.

Welche Eigenschaften und Funktionen sind unverzichtbar?

Der Plasmaschneider verwandelt mit hoher Spannung Gas in Plasma. Deshalb braucht er einen Kompressor, der die Druckluft produziert. Gerade bei Sonderangeboten kann es sein, dass kein Kompressor zum Lieferumfang gehört. Hier ist es wichtig, gegebenenfalls einen passenden Kompressor hinzu zu kaufen. Auch bei der KĂŒhlung lohnt sich ein genauer Blick. Eine KĂŒhlung mit Ventilatoren ist nur dann sicher, wenn der Plasmaschneider eine gewisse Amperezahl nicht ĂŒbersteigt. Im Zweifelsfall und bei Amperezahlen ab 225 Ampere sollte man besser ein GerĂ€t mit WasserkĂŒhlung kaufen. Diverse AnschlĂŒsse, SchlĂ€uche und DĂŒsen gehören zu einem Plasmaschneider. Diese mĂŒssen im Lieferumfang vorhanden sein. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf nachzuprĂŒfen, ob auch alles da und zudem mangelfrei ist.

Wichtige Details

Wer seinen Plasmaschneider nicht nur in der heimischen Werkstatt, sondern auch an anderen Orten einsetzen möchte, sollte ein GerĂ€t wĂ€hlen, das nicht zu sperrig und schwer ist. Energieeffiziente GerĂ€te schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Gerade AnfĂ€nger sollten ein GerĂ€t wĂ€hlen, das einfach zu bedienen ist und eine verstĂ€ndlich geschriebene Gebrauchsanweisung besitzt. Viele Firmen bieten zusĂ€tzlich Videos mit Anleitungen an. AnschlĂŒsse und SchlĂ€uche können auch bei pfleglichem Gebrauch schadhaft werden und mĂŒssen dann ersetzt werden. Bietet die Firma diese auch als Zubehör zum Nachkaufen?

NĂŒtzliche Eigenschaften und Extras fĂŒr AnfĂ€nger

Wer AnfÀnger ist oder das GerÀt nur gelegentlich dazu braucht, Metall zu schneiden, wird mit einem einfachen Plasmaschneider zufrieden sein. Dieser punktet mit einer einfachen Bedienung und eignet sich ausgezeichnet, um die Grundlagen zu erlernen.

NĂŒtzliche Eigenschaften und Extras fĂŒr Fortgeschrittene SchnittqualitĂ€t und Schnittgeschwindigkeit sowie die PrĂ€zision der Schnitte werden immer wichtiger, je mehr sich die Arbeit von einfachen Schneidearbeiten entfernt. Auch die Vielseitigkeit des GerĂ€tes gewinnt an Bedeutung, wenn die Arbeiten komplexer werden. So wĂŒnschen sich Fortgeschrittene zumeist eine grĂ¶ĂŸere Eingriffsmöglichkeit in die VorgĂ€nge, etwa durch die Möglichkeit, den Schneidestrom oder die Geschwindigkeit des Schnitts zu regulieren. GerĂ€te mit einer grĂ¶ĂŸeren Amperezahl können dickere und stĂ€rker leitende Metalle schneiden als ampereschwĂ€chere GerĂ€te.

Unverzichtbares Zubehör fĂŒr die Sicherheit

Wer SchĂ€den an seiner Person, am Plasmaschneider und an der Arbeitsumgebung vermeiden möchte, der sollte auf einige Zubehörteile besser nicht verzichten. Dazu gehört auf jeden Fall die passende Schutzkleidung bestehend aus einer Schweißerjacke, Schweißerhelm und -brille, Schweißerhandschuhe sowie Atemschutzmaske. Die Unterlage, auf der der Plasmaschneider steht, sollte feuerfest sein (Schweißtisch). Zudem braucht man auch eine Funkenschutzmatte zum Schutz vor Funkenflug. GrundsĂ€tzlich gilt: Arbeiten mit einem Plasmaschneider sollten nur in gut durchlĂŒfteten RĂ€umen ohne Gefahrengut vorgenommen werden.

Wichtige Tipps zu Umgang und Pflege

Bei normaler Benutzung zeigt ein Plasmaschneider im Gegensatz zu anderen SchneidegerĂ€ten wenig Abnutzungserscheinungen. Allerdings sollten die einzelnen Komponenten nach Möglichkeit nicht mit Schmutz oder Öl in Verbindung kommen. Ersatzteile wie SchlĂ€uche oder ZugangsdĂŒsen kann der Nutzer ohne Probleme selbst ersetzten. Allerdings sollten dabei ausschließlich Ersatzteile benutzt werden, die auch zu dem jeweiligen Plasmaschneider passen – möglichst die Original-Ersatzteile des Herstellers. Ansonsten droht Unfallgefahr oder Schaden am GerĂ€t, etwa durch Überhitzung.

Auch darf der Nutzer Reparaturen niemals selbst vornehmen, da es auch hier zu ernsthaften Fehlfunktionen als Folge kommen kann. Reparaturen lÀsst man lieber vom GerÀtehersteller vornehmen. WÀhrend der Garantiezeit erlischt die Garantie, wenn der Plasmaschneider geöffnet wird.

Nach der Benutzung brauchen viele GerĂ€te eine NachkĂŒhlzeit, damit das KĂŒhlsystem (LĂŒfter beziehungsweise WasserkĂŒhlung) die erhitzte Elektronik herunterkĂŒhlen kann. Deshalb mĂŒssen solche GerĂ€te noch einige Zeit nach dem Abschluss der Schneidearbeiten angeschaltet bleiben.

Was im Umgang mit einem Plasmaschneider unbedingt vermieden werden muss

Auch wenn es manchmal verlockend ist oder naheliegend zu sein scheint, ist es wichtig, einen Plasmaschneider niemals anders zu verwenden als zu dem Zweck, fĂŒr den er vorgesehen ist. In der mitgelieferten Anleitung wird geklĂ€rt, fĂŒr welche Materialien der Plasmaschneider zugelassen ist, wie er gehandhabt werden muss und wozu er nicht geeignet ist. So ist zum Beispiel das Auftauen von Rohren mit dem Plasmaschneider ist unzulĂ€ssig.

Wichtige Fragen und Antworten auf einen Blick

1. FĂŒr wen eignen sich Plasmaschneider?

Dank der fairen Preise lohnen sich Plasmaschneider inzwischen auch fĂŒr Hobby-Handwerker, die nur manchmal Metall schneiden wollen, als Bereicherung fĂŒr die Heimwerkstatt. FĂŒr alle diejenigen, die öfter mit Metall arbeiten, lohnt sich auch ein etwas anspruchsvolleres GerĂ€t mit einem grĂ¶ĂŸeren Funktionsumfang. 

2. Lohnt sich der Kauf eines gĂŒnstigen GerĂ€ts?

Auf jeden Fall, denn inzwischen gibt es auch hochwertige GerÀte zu vergleichsweise niedrigen Preisen.

3. Gibt es auch mobile GerÀte?

Ja, diese lohnen sich vor allem fĂŒr jene, die ihren Plasmaschneider auch außerhalb ihrer Werkstatt nutzen wollen.

4. Welche Metalle kann man mit Plasmaschneidern schneiden?

Alle leitenden Metalle wie zum Beispiel Aluminium, Stahl, Edelstahl, Messing, Kupfer und Eisen.

Fazit: Plasmaschneider sind inzwischen lĂ€ngst auch fĂŒr Heimanwender und Hobby-Handwerker attraktiv geworden. GĂŒnstige Preise und solide Leistung findet man bereits bei EinsteigergerĂ€ten, und wer upgraden möchte, kann auf ein reichhaltiges Angebot an GerĂ€ten und Zubehör zugreifen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Plasmaschneidern. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Wer auf der Suche nach einem umfassenden Test zum Thema Plasmaschneider ist, wird weder auf dem Testportal der Stiftung Warentest noch bei ÖKO-TEST, den beiden wohl bekanntesten deutschen Testinstituten, fĂŒndig. GrundsĂ€tzlich ist im Internet momentan noch kein Plasmaschneider-Test auffindbar.


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