Kompaktkameras

Die 7 besten Kompaktkameras im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
BildqualitÀt
Auflösung
Blende
Lichtempfindlichkeit
Optische Bildstabilisation
StÀrke optischer Zoom
Gesichtserkennung
Panorama-Modus
HDR-fÀhig
KonnektivitÀt
NFC
Bluetooth-fÀhig
WLAN-fÀhig
HDMI-Anschluss
Display
DisplaygrĂ¶ĂŸe
Touchscreen
Display neigbar
Sonstiges
Blitz
Maße
Gewicht

Kompaktkamera-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Bei der Kompaktkamera ist die GrĂ¶ĂŸe entscheidend: Je kleiner die Kamera ist, desto beliebter ist sie beim Fotografen.
  • Große Sensoren und direkte Bildbearbeitung in der Kamera relativieren die geringe GrĂ¶ĂŸe der Modelle deutlich.
  • Im Vergleich zum Smartphone weisen die Bilder einer Kompaktkamera eine höhere QualitĂ€t auf.
  • GrundsĂ€tzlich bieten Kompaktkameras scharfe Bilder, starke Zooms und die Wiedergabe leuchtender Farben.
  • GĂŒnstigsten Kompaktkameras sich fĂŒr Kinder und Foto-Einsteiger sind bereits ab 40 Euro erhĂ€ltlich. Wer auf High-End-QualitĂ€t setzt, muss wenigstens 200 Euro investieren.

Kompakte Begleiter fĂŒr Gelegenheitsfotografen

Das wichtigste Merkmal einer Kompaktkamera ist gleichzeitig verantwortlich fĂŒr ihre Bezeichnung: Ihre Abmessungen sind gering, das heißt, die Modelle sind handlich gebaut. Damit sind sie bestens fĂŒr den mĂŒhelosen Transport geeignet. Manche Kompaktkameras passen sogar in die Hosentasche. Die reduzierte FunktionalitĂ€t der Kompaktkameras hat zur Folge, dass die Modelle entsprechend preiswert sind. Eine gute digitale Kompaktkamera ist bereits fĂŒr weniger als 100 Euro zu haben.

Kompaktkameras werden im Handel entweder mit analoger oder mit digitaler Technik angeboten. Bei der Analogtechnik wurde seinerzeit ein Fotofilm benutzt, der wĂ€hrend der Aufnahme belichtet und anschließend entwickelt wurde. Die digitale Technik ist aktueller Standard: Anstelle des Films enthalten diese Kameras einen elektronischen, lichtempfindlichen Sensor, auch unter der Bezeichnung „digitaler Chip“ bekannt. Dieser Bildsensor enthĂ€lt mehrere Millionen Pixel. Je nach einfallender Helligkeit errechnet ein in die Kompaktkamera integrierter Bildprozessor die Werte der Pixel und legt diese auf der Speicherkarte ab. Auch wenn Kompaktkameras deutlich weniger Funktionen besitzen als die großen Modelle (Bridge- oder Spiegelreflex-Kameras), liefern sie in der Regel hochwertige Fotos.

Analoge versus digitale Kompaktkameras

Zwar entsprechen die digitalen Kompaktkameras dem aktuellen Stand der Technik, das heißt jedoch nicht, dass die analogen Modelle passĂ© sind. Vor allem professionelle Fotografen und retrobegeisterte Fans wissen die VorzĂŒge einer analogen Kompaktkamera nach wie vor zu schĂ€tzen. Dennoch sind die Vorteile der digitalen Kompaktkameras im Vergleich zur Analogtechnik deutlich erkennbar:

Vorteile
  • Serienbilder möglich
  • Keinerlei Vorkenntnisse im Segment Fotografie nötig
  • Nachbearbeitung und spĂ€tere Retusche am Computer einfach und schnell erledigt
  • Fotos mit Filtern effektvoll verĂ€nderbar
  • Keine Entwicklung des Fotofilms nötig
  • Duplikate mĂŒhelos erstellbar (keine weiteren AbzĂŒge erforderlich)
  • Fotos als Dateien per WLAN an PC, Smartphone und Co. sendbar
  • Fotos als E-Mails-Anhang denkbar
Nachteile
  • Fehlender Lerneffekt wegen der automatischen Einstellungen
  • Filmnegative von analogen Kameras lĂ€nger archivierbar als digitale Dateien

Die verschiedenen Varianten

Die Technikwelt ist nach wie vor im Wandel, und die Entwicklungen bei den Kompaktkameras gehen stetig voran. Deshalb ist fĂŒr Interessenten nicht einfach, das richtige Modell fĂŒr ihre individuellen BedĂŒrfnisse herauszufinden. Um ihnen bei der Auswahl behilflich zu sein, fĂŒhren wir im Anschluss die unterschiedliche Kameravarianten an, die derzeit im Handel zu finden sind.

Kompakte Systemkameras

Kompakte Systemkameras sind handlich und innerhalb gewisser Grenzen ausbaufĂ€hig. Im direkten Vergleich zu Spiegelreflexkameras benötigen die sie keinen Spiegel. Doch hinsichtlich der Technik und der integrierten Funktionen können sich auch die System-Kompaktkamera durchaus zeigen. Sie besitzen ein austauschbares Objektiv, das vor allem dann wichtig wird, wenn sich Nutzer unterschiedlichen AnsprĂŒchen stellen und beispielsweise von Makro- auf Mikroobjektiv wechseln möchten.

Kompakte Unterwasserkameras

Auch Taucher und Schnorchler können von den VorzĂŒgen einer Kompaktkamera profitieren. Manche Kameras sind zumindest gegen Spritzwasser geschĂŒtzt, andere eignen sich sogar zur Nutzung unter Wasser. Manche Unterwasser-Kompaktkameras eignen sich fĂŒr Tiefen von bis zu drei oder zehn Metern. Wer bis zu 50 Meter tief tauchen und fotografieren möchte, sollte nach so genannten Outdoor-Kameras Ausschau halten. GrundsĂ€tzlich gilt: Je höher die Tiefe, desto höher der Anschaffungspreis.

Bridgekameras

Bridgekameras gehören streng genommen nicht mehr zu den Kompaktkameras. Wir beschreiben diese Kategorie hier dennoch, da sie im Hinblick auf die Funktionen, die BildqualitĂ€t und die Ausstattung Ă€hnliche Merkmale wie Spiegelreflexkameras aufweisen. Bei den Bridgekameras handelt es sich um so genannte Hybriden aus professionellen („professionell“) und nutzerfreundlichen („consumer“) Modellen. Daher werden sie auch als Prosumer-Kamera bezeichnet.

Bridge-Kameras bieten nicht nur zahlreiche Automatikfunktionen, sondern in der Regel auch einige Möglichkeiten der manuellen Einstellungen sowie verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig große Objektive mit weitem Zoom. Bei diesen Modellen können Sensor, Sucher und Objektiv durchaus groß ausfallen. Manche Kameras dieser Kategorie lassen sich mit zusĂ€tzlichen Blitzen beziehungsweise Suchern bestĂŒcken.

Darauf kommt es beim Kauf an

Wie ĂŒberall in der technischen Welt nimmt auch die Entwicklung der Kompaktkameras rasanten Lauf. Wer sich eine neue Kompaktkamera anschaffen möchte, sollte sich zunĂ€chst Gedanken darĂŒber machen, fĂŒr welche Zwecke das Modell genutzt werden soll. GrundsĂ€tzlich sind einige wichtige Punkte bei der Auswahl zu beachten, die wir im Folgenden nĂ€her beleuchten.

Die GrĂ¶ĂŸe der Kompaktkamera

Zwar gibt es unter den Kompaktkameras keinen GrĂ¶ĂŸenstandard oder eine Art Limit. Doch als Faustregel hat sich die Aussage „höchstens so groß wie eine Zigarettenschachtel“ fast ĂŒberall durchgesetzt. Somit weisen Kompaktkameras folgende maximale Maße auf:

  • Breite: 10 Zentimeter
  • Höhe: 6,5 Zentimeter
  • Tiefe: 4 Zentimeter

Manche Kameras sind sogar noch kleiner bemessen und beeindrucken mit Maßen von neun mal sechs mal drei Zentimetern. Entsprechend ihrer geringen GrĂ¶ĂŸe sind die Modelle angenehm leicht. Sie wiegen im Schnitt 100 bis 300 Gramm und lassen sich mĂŒhelos ĂŒberallhin mitnehmen.

Die Anzahl der Megapixel

Viele Verbraucher sind der Meinung, dass die BildqualitĂ€t umso besser ist, je mehr Megapixel eine Kompaktkamera aufweist. Das ist allerdings nicht unbedingt der Fall – im Gegenteil: Manchmal ist weniger sogar mehr. Bei den Pixeln handelt es sich um die Bildpunkte, die sich auf dem elektronischen Sensor befinden. Dieser Sensor verarbeitet das aufgenommene Foto und speichert es. Da digitale Kompaktkameras sehr sparsam ausgestattet sind, ist auch der Platz auf dem Sensor begrenzt. Sehr hochwertige Kameras sind durchaus mit großen Sensoren ausgestattet, liegen dafĂŒr aber preislich deutlich ĂŒber dem Durchschnitt.

In den letzten Jahren zeigt sich in Hinblick auf die Pixelanzahl ein gewisser Trend: Die Sensoren werden kleiner, die Pixelanzahl steigt dagegen an. Das heißt, dass immer mehr Bildpunkte sich immer weniger Platz auf dem Sensor teilen. So wird weniger Licht eingefangen und die BildqualitĂ€t entspricht nicht mehr den Erwartungen, die mit der hohen Pixelanzahl einhergeht. Vor allem bei Nachtaufnahmen ist ein sogenanntes Bildrauschen („körniges“ Bild) erkennbar. Wir empfehlen daher, den Kauf einer Kompaktkamera nicht (nur) von der Anzahl der Megapixel abhĂ€ngig zu machen.

Der Zoom: optisch und digital

Der Zoom einer Kompaktkamera kommt unter anderem dann zum Einsatz, wenn weiter entfernte Motive fotografiert werden sollen. In der Fotografie lĂ€sst sich der Zoom in zwei Arten einteilen: digital und optisch. Der digitale Zoom holt das Motiv nĂ€her heran; im Sucher ist ein bestimmter Bildausschnitt vergrĂ¶ĂŸert dargestellt. Allerdings erhöht die Kamera damit nicht die Brennweite, sodass das Bild nicht an SchĂ€rfe nichtnimmt. FĂŒr die QualitĂ€t der Fotos ist der optische Zoom also wesentlich wichtiger. Dieser passt die BildschĂ€rfe an, womit die Fotos qualitativ höherwertig sind.

Beim Kauf einer digitalen Kompaktkamera sollte der optische Zoom daher ein wichtiges Kriterium darstellen. Im Handel sind Modelle erhĂ€ltlich, die mit einem beeindruckenden 30-fach Zoom ausgestattet sind und so auch Motive heranholen können, die der Mensch mit bloßem Auge kaum erkennt. Kompaktkameras, deren optischer Zoom mit 20-, 30- oder 50-facher VergrĂ¶ĂŸerung angegeben ist, zĂ€hlen zu den sogenannten Super-Zoomkameras oder auch Reise-Zoomkameras.

Der Bildstabilisator

Ein Bildstabilisator sorgt dafĂŒr, dass UnschĂ€rfen auf dem Foto durch Verwacklung vermieden oder zumindest deutlich reduziert werden. Bei Canon wird er als „Image Stabilizer“ (IS) bezeichnet, bei Nikon als „Vibration Reduction“ (VR). Bildstabilisatoren gibt es in mechanischer, optischer und digitaler Form. GrundsĂ€tzlich sind optische und mechanische Bildstabilisatoren die bessere Wahl.

Optische Modelle sind mit beweglichen Linsen ausgestattet, die auch kleinste Bewegungen der Kamera ausgleichen. Bei Kompaktkameras mit mechanischem Bildstabilisator ist dieser im GehĂ€use der Kamera aufgehĂ€ngt. So hĂ€lt er das Gleichgewicht und sorgt fĂŒr eine gute StabilitĂ€t und QualitĂ€t des Bildes. Digitale Bildstabilisatoren dagegen können den AnsprĂŒchen an nicht verwackelte Fotos kaum genĂŒgen. Sie reduzieren das Risiko, indem wĂ€hrend des Fotografierens die ISO-Empfindlichkeit vergrĂ¶ĂŸert und die Belichtungszeit reduziert wird. Die Folge ist ein erhöhtes Bildrauschen.

Die Alternative: das Stativ

FĂŒr Aufnahmen ĂŒber lĂ€ngere Belichtungszeiten (zum Beispiel nachts) ist ein Stativ absolut empfehlenswert. Die Kamera steht stabil, womit Verwacklungen so gut wie ausgeschlossen sind.

Die Bedienfunktion: automatisch oder manuell

Bei der Suche nach der idealen Kompaktkamera ist zwischen manueller und automatischer Fotografie zu unterscheiden:

Die automatische Einstellung

Diese Variante eignet sich fĂŒr Einsteiger und fĂŒr all jene, die schnell gute Fotos erstellen möchten. Viele digitale Kompaktkameras sind mit einer automatischen Bedienung ausgestattet. Das heißt, dass ein kleiner Computer im Inneren der Kamera dafĂŒr sorgt, dass die Einstellungen immer optimal sind, zum Beispiel hinsichtlich der Belichtung, der SchĂ€rfe und der ISO-Werte.

Was bedeutet eigentlich der ISO-Wert?

Der ISO-Wert einer Kamera gibt Auskunft darĂŒber, wie hoch die Lichtempfindlichkeit ist. Ein Wert von 200 oder weniger weist auf eine geringe Lichtempfindlichkeit hin. An sonnigen Tagen lassen sich mit diesem Wert problemlos gute Fotos erstellen. FĂŒr bewölkte Tage, in InnenrĂ€umen oder bei Außenaufnahmen in der DĂ€mmerung muss der ISO-Wert entsprechend höher sein. Ein Wert ab 1.600 eignet sich dort, wo auch bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen kein Blitz genutzt werden darf, zum Beispiel im Theater.

Die manuelle Einstellung

Die manuelle Bedienung einer Kompaktkamera erfordert vom Nutzer ein gewisses Können und auch eine hohe Passion fĂŒr das Hobby Fotografieren. Im Vergleich zur automatischen Bedienung bietet die manuelle Art und Weise einen großen Spielraum fĂŒr KreativitĂ€t. Die Testsieger im Kompaktkamera-Vergleich weisen grundsĂ€tzlich die Option auf, in den so genannten M-Modus zu wechseln. So kann der Fotograf die Blende, die Belichtung und den ISO-Wert bei anspruchsvollen LichtverhĂ€ltnissen optimal anpassen.

Die Auslöseverzögerung

Zwischen dem Auslösen und der Aufzeichnung des Fotos vergeht eine minimale Zeitspanne, die in der Fotografie als Auslöseverzögerung bezeichnet wird. Bei nahezu allen Kompaktkamera-Modellen betrÀgt diese lediglich Sekundenbruchteile. Zu beachten sind hier zwei Punkte:

  • Die Verzögerung lĂ€sst sich prinzipiell bei jeder Kamera einstellen.
  • Die Zeitspanne verlĂ€ngert sich automatisch, wenn mit Blitz fotografiert wird. FĂŒr den Blitz wird in der Kamera die benötigte Menge Strom gesammelt und dann in einem Schub abgestoßen. Die minimal höhere Aufnahmeverzögerung nimmt der Fotograf in der Regel kaum wahr.

Die Motivprogramme

In der Regel stellt eine Kompaktkamera Verschlusszeiten und Blende automatisch ein, das heißt, der Fotograf hat keinen oder nur eingeschrĂ€nkten Einfluss darauf. Manche Bildmotive entfalten sich erst dann, wenn eine spezielle Abstimmung erzielt wird. DafĂŒr bieten die meisten Kompaktkamera-Modelle die sogenannten Motivprogramme an. Damit lassen sich wichtige Einstellungen anpassen, etwa die Farbdarstellung oder auch der Weißabgleich.

Zu den Motivprogrammen zÀhlen:

  • Portrait und Nachtportrait
  • Landschaften
  • Sport
  • Schnee beziehungsweise Gegenlicht
  • Sonnenuntergang

Im „Portraitmodus“ öffnet die Kamera die Blende so weit wie möglich, um das Motiv im Vordergrund scharf zu stellen und den Hintergrund unscharf zu halten. Beim „Nachtportrait“ kommt die BerĂŒcksichtigung des Blitzes und der Belichtungszeit hinzu. Bei der Fotografie von „Landschaften“ ist eine hohe TiefenschĂ€rfe wichtig und der Fokus wird auf „unendlich“ gestellt. Im „Sportmodus“ geht es um das Fotografieren von Motiven in schneller Bewegung. Dazu können Nutzer bei den Kameras den Autofokus auf Objektverfolgung beziehungsweise „continous autofocus“ einstellen. Viele Kameras aktivieren gleichzeitig die Serienaufnahme.

Bei „Schnee und Gegenlicht“ regelt die Kompaktkamera die Belichtung selbsttĂ€tig herunter. So werden Aufnahmen ermöglicht, auf denen trotz des höheren Weißanteils im Motiv auch dunkle Bereiche optimal dargestellt sind. Im Modus „Sonnenuntergang“ verkĂŒrzt die Kamera die Belichtungszeit und dunkelt die Bilddetails so ab, dass die Sonne stĂ€rker heraustritt. Gleichzeitig werden die Farben im Bild wĂ€rmer dargestellt.

Die richtige Pflege der Kompaktkamera

Auch wenn eine Kompaktkamera relativ preiswert ist, sollen Nutzer dennoch lange Zeit Freude daran haben. Damit das Modell auch langfristig einsatzbereit ist und die QualitĂ€t der Aufnahmen nicht abnimmt, ist eine sorgfĂ€ltige Pflege der Kamera unumgĂ€nglich. Folgende Tipps und Hinweise geben Aufschluss darĂŒber, worauf es bei der Pflege einer Kompaktkamera ankommt:

  • Eine Kompaktkamera ist grundsĂ€tzlich in einer geeigneten Tasche oder anderen HĂŒlle zu transportieren. So lassen sich Kratzer und andere BeschĂ€digungen vermeiden.
  • Vor dem Einpacken und Transport ist die Kamera auszuschalten, das Objektiv sollte eingefahren sein.
  • FĂŒr das Display ist bei nahezu allen Modellen eine zusĂ€tzliche Schutzfolie erhĂ€ltlich. Diese verhindert Kratzer am empfindlichen Material.
  • Outdoor-Kameras sind sehr robust und lassen sich auch vom feinen Sand am Meeresstrand nicht beeinflussen. Andere Kameras sind einfach in einem wiederverschließbaren Plastikbeutel aufzubewahren und so vor dem feinen Schmutz geschĂŒtzt.
  • Um Staub und andere leichte Verschmutzungen zu entfernen, bieten sich MikrofasertĂŒcher an.
  • Ein weicher Pinsel eignet sich ideal dafĂŒr, Staub und Sand aus den Ritzen und Fugen des KameragehĂ€uses zu „fegen“.
  • Bei hartnĂ€ckigen Verschmutzungen darf auch zu etwas stĂ€rkeren Mitteln gegriffen werden, zum Beispiel zu Isopropyl-Alkohol, das auf ein weiches und trockenes Tuch getrĂ€ufelt wird.
  • Bei der vorderen Linse ist Vorsicht geboten. Ein Antistatik-Pinsel entfernt den Staub. Zur Beseitigung weiterer Verschmutzungen bietet der Handel spezielle ReinigungstĂŒcher an.

Tests von Kompaktkameras

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Kompaktkameras.

Die Stiftung Warentest veröffentlichte im August 2019 ein Update zu ihrem umfangreichen Digitalkamera-Test. Mehr als 570 Produkte wurden inzwischen auf Herz und Nieren geprĂŒft; nun kamen vier neue Kompaktkameras und vier Systemkameras hinzu. Als preiswertes Einsteigermodell empfiehlt das renommierte Testinstitut die Canon EOS 25D, die im Set mit Standardzoom oder mit Reisezoom erhĂ€ltlich ist. Auch die Panasonic Lumix DC-G91M mit Standardzoom steht weit oben auf der Liste. Allerdings ist sie mit etwa 1.000 Euro deutlich teurer als die Canon.

Als wasserdichte Outdoor-Kamera zum kleinen Preis empfiehlt die Stiftung Warentest die Fujifilm FinePix XP140. Wer viel Wert auf sehr gute Bilder legt, wird mit diesem Modell zwar nicht zufrieden sein. Doch fĂŒr Einsteiger und fĂŒr schnelle SchnappschĂŒsse vom Surfbrett oder aus dem Hotelpool eignet sich die etwa 200 Euro teure Kleinkamera durchaus.

Ebenfalls im August 2019 veröffentlichte das Testmagazin Computer Bild einen umfassenden Test-Bericht ĂŒber Kompaktkameras. Als Testsieger kĂŒrten das Testportal die Cyber-shot DSC-RX100 VI aus dem Hause Sony. Sie ĂŒberzeugte die Tester mit ihrem geringen Gewicht von 302 Gramm inklusive Akku und Speicherkarte. Gleichzeitig erwies sich der Zoom im Test als beeindruckend lichtstark. Die gelungene Kombination aus Zoom, Brennweitenbereich und 1-Zoll-Sensor hebt dieses Modell hinsichtlich der BildqualitĂ€t deutlich von herkömmlichen Kompaktkameras ab.

Die Testergebnisse zeigen, dass dieses Testmodell – zusammen mit seiner „kleinen Schwester“ Sony Cyber-shot RX100 V – aktuell zu den besten Kompaktkameras zĂ€hlt, aber auch eines der teuersten ist, die der Markt zu bieten hat. Wer Geld sparen möchte, kann zum Ă€lteren Modell Sony Cyber-shot RX100 IV greifen. Die BildqualitĂ€t ist Ă€hnlich gut, allerdings ist dieses Modell etwas langsamer bei der Serienaufnahme. Etwas mehr Zoom liefern die Panasonic Lumix TZ101 und TZ202. DafĂŒr mĂŒssen KĂ€ufer hier auf LichtstĂ€rke verzichten und sich mit einem kleineren Sucher zufriedengeben.