Homepage-Baukästen

Die besten Website-Builder im Vergleich

Niklas Gollan
Platz Produkt Bewertung
1 Wix 4,06
2 JIMDO 3,87
3 web4business 3,86
4 1&1 MyWebsite 3,58
5 Weebly 3,57
6 One.com Homepage-Baukasten 3,15
7 Beepworld 3,14

Hosting-Funktionen

Bedienung & Gestaltung

Sicherheit & Zahlung

Schnell und einfach Homepages erstellen

    Das Wichtigste in Kürze
  • Homepage-Baukästen eignen sich speziell für Privatpersonen, die sich ohne umfassende Programmierkenntnisse eine eigene Internetpräsenz für ihr Projekt, aber auch für Selbstständige sowie kleine und mittelständische Unternehmen aufbauen möchten.
  • Gerade für Anfänger empfehlen sich die kostenlosen Baukastensysteme für ein unverbindliches Ausprobieren.
  • Content-Management-Systeme (CMS) bieten im Gegensatz dazu hochgradig individuelle Anpassungsmöglichkeiten, die Bedienung ist dafür aber auch ungleich komplexer.
  • Einen besonderen Fokus sollten User auf die Benutzeroberfläche, die Kosten und die Vertragslaufzeit sowie auf die Design-Vorlagen und die Features der einzelnen Anbieter legen.

Unsere Testsieger

Auf dem ersten Platz unseres Tests landet die Baukasten-Lösung des Anbieters WIX. Dieses Ergebnis verdient sie sich durch eine von der Konkurrenz unerreichte Funktionspalette, sehr vielen, branchenspezifischen Templates und einer auch für Anfänger intuitiv bedienbaren Nutzeroberfläche. Auf dem zweiten Platz befindet sich der Anbieter Jimdo, dessen Baukasten im Vergleich zu WIX ebenso intuitiv benutzbar ist. Lediglich in puncto Funktionen landet das Produkt knapp hinter dem Testsieger.

Homepage Baukästen im Test
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Die sieben Anbieter im Homepage-Baukasten-Test.

Den dritten Platz erobert in diesem knappen Rennen der Anbieter web4business, der neben einer dem Testfeld entsprechenden Lösung auch ein gänzlich anderes Premium-Produkt mit Vollbetreuung und Webseiten-Erstell-Service im Portfolio hat.

1. Homepage-Baukasten: Was ist das überhaupt?

Templates, Webtypografie, HTML5, CSS – verständlicherweise sind viele Nutzer mit diesen Fachbegriffen überfordert, vor allem die, die noch keine Webseite erstellt haben und nicht aus dem IT-Bereich kommen. Denn möchte der Nutzer die eigene Homepage selbst „programmieren“, wird er mit diesen Begrifflichkeiten und einer Programmiersprache konfrontiert. Das kann sehr schnell überfordern und das ganze Projekt zum Scheitern verurteilen.

Eine Installation von Software auf den Computer ist in den meisten Fällen nicht mehr nötig, da sich die stets aktuell gehaltenen Programme auf den Severn der Anbieter befinden und die Bedienung über den Web-Browser erfolgt. Daher können Nutzer, die sich für diese Variante entscheiden, sofort mit dem Bau der Homepage beginnen. Bei den hier im Test aufgeführten Anbietern handelt es sich ausschließlich um Online-Lösungen.

20 Prozent haben noch Nachholbedarf

Obwohl ein Web-Auftritt in der heutigen Zeit eigentlich unverzichtbar geworden ist, verfügt laut eines Berichtes des Branchenverbandes Bitkom aus dem Jahr 2013 eines von fünf deutschen klein- und mittelständischen Unternehmen noch nicht über eine eigene Homepage. Bei Selbstständigen fällt diese Zahl vermutlich noch höher aus. Auch bei sehr kleinen Unternehmen und Handwerksbetrieben dürfte sich die nicht dramatisch erhöht haben. Dabei ist eine solche Repräsentanz vor allem in diesen Bereichen sehr wichtig, um erste Kunden zu erreichen und anschließend die Reichweite zu erhöhen.

Anzahl der Webseiten
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Auch wenn einige Unternehmen noch nicht im World Wide Web vertreten sind: die Gesamtzahl der Websites steigt kontinuierlich.

Denn sucht der Kunde ein Produkt oder eine Dienstleistung über das Internet, ist der Anbieter bei fehlender Webseite schlicht nicht existent und wird vom Online-Kundenkreis übersehen. Webseitenersteller sollten dabei auf die Qualität der Inhalte Acht geben, Rechtschreibung und Grammatik müssen sattelfest sein. Ein Homepage-Baukasten stellt für diese Nutzergruppe ein ideales Hilfswerkzeug dar.

Der Aufbau einer eigenen Internetpräsenz war in der Vergangenheit eine kleine Wissenschaft für sich; nicht umsonst gibt es den Beruf des Web-Designers. Der lässt sich seine Dienste allerdings teuer bezahlen und ist für private Projekte und Webseiten kleinerer und mittlerer Unternehmen auch gar nicht unbedingt nötig.

Lösungen für Einsteiger

Für diese Nutzergruppen haben sich pfiffige Marketing-Größen das Konzept der Homepage-Baukästen einfallen lassen. Gestaltungselemente, Templates, Apps, Widgets und Verwaltungsebenen werden hierzu in eine leicht zu bedienende Benutzeroberfläche gepresst. Gleich einem Spielzeug-Baukasten stehen die unterschiedlichen Funktionen zur freien Verfügung bereit und Nutzer können hieraus bequem und unkompliziert ihre eigene Web-Präsenz basteln. Ein netter Nebeneffekt der vordefinierten Elemente ist zudem, dass die Webseite stets ein Mindestmaß an Qualität erreichen wird. Gemein ist beiden Baukästen jedoch das Tüfteln und Ausprobieren, um am Ende ein stimmiges Gefüge entstehen zu lassen. Je nach Anbieter gibt es bei einigen Homepage-Baukästen allerdings mehr kreativen Spielraum als bei anderen.

Ab dem Moment der Freischaltung können diese auch sofort damit beginnen, die Webseite mit Gestaltungs-Elementen und Textinhalten zu befüllen. Die Bedienung erfolgt dabei über einen der gängigen Internet-Browser, etwa Google Chrome, Microsoft Edge oder Mozilla Firefox. Das verwendete OS spielt keine Rolle, der Nutzer kann die Konfigurationsoberfläche mit den Betriebssystemen Windows, Mac OS oder Linux aufrufen. Dies ist bei bestehender Internetverbindung weltweit und auch in Arbeitsgruppen möglich.

2. Vorteile der Homepage-Baukästen

Das Prinzip „Baukasten“ bedeutet neben der einfachen, nutzerfreundlichen Bedienbarkeit auch, dass Nutzer je nach Anforderung an die Homepage verschiedene Tarife mit jeweils unterschiedlichem Funktionsumfang dazu buchen können. So steht ihnen während des Wachsens ihres Projektes jederzeit die Möglichkeit offen, je nach Bedarf etwa einen Webshop, mehr Speicherplatz oder Werkzeuge zur Auswertung des Nutzerverhaltens hinzuzufügen.

Homepage Baukästen Vorteile
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Vorteile des Baukasten-Systems sind die vielfältigen Möglichkeiten, die Website mit Inhaltsblöcken zu füllen.

Die Installation eines sogenannten Content-Management-Systems und das Hochladen von Dateien auf einen Webserver mittels eines FTP-Programmes entfallen. Vor allem Webseiten-Neulinge und Gründer haben so mehr Zeit, sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu fokussieren: Die eigene Homepage mit spannenden oder für die Vorstellung der eigenen Unternehmung wichtigen Inhalten zu füllen beziehungsweise das eigene Business voranzutreiben.

Auf lange Sicht günstiger

Vergleicht man die monatlich anfallenden Tarife eines Homepage-Baukastens mit den Kosten, die ein Webdesigner für die Neuerstellung einer Internetpräsenz berechnet, könnten man meinen, dass sich die letztere Lösung aufgrund der ausbleibenden monatlichen Folgekosten langfristig weit eher lohnen würde.

Allerdings haben Anwender bei einem Homepage-Baukasten die Möglichkeit, das Design auf Wunsch selbstständig und kostenfrei zu wechseln. Im Vergleich dazu lässt sich ein Webdesigner diese Design-Änderungen selbstverständlich erneut bezahlen.

Aufgrund der Flexibilität ist die Verwendung eines Homepage-Baukastens daher nicht unbedingt teurer. Auch die inzwischen größtenteils hohe Qualität bei den erstellten Websites spricht dafür, dass die in den Editoren erstellten Webseiten denen, die professionell erstellt wurden, nicht mehr unbedingt nachstehen. Eine regelmäßig aufgefrischte, selbst erstellte Website wirkt professioneller als eine fünf Jahre unveränderte, gekaufte Homepage.

Bei steigenden Ansprüchen späterer Wechsel möglich

Falls zu einem späteren Zeitpunkt eine mit einem Homepage-Baukasten erstellte Internetseite den Ansprüchen nicht mehr genügen sollte, ist es problemlos möglich, diese von einem Webdesigner umgestalten zu lassen. Templates können Nutzer dabei unter Umständen nicht zu einem neuen Anbieter portieren, da diese in einigen Fällen exklusiv bei diesem Anbieter implementiert wurden.

Die Baukasten-Variante ist daher der perfekte Einstieg in die Online-Welt. Mit ihr realisieren Unternehmer schnell und kostengünstig ihr Projekt im World Wide Web.

3. Individuelle Wege zur eigenen Homepage

Ein Homepage-Baukasten ist eine stark vereinfachte Form eines Content-Management-Systems (CMS). Ersterer stellt die technischen Einzelbausteine in einer für Anfänger deutlich einfacher zu bedienenden grafischen Oberfläche dar. Ein Content-Management-System ist hingegen die Königsklasse: Mit ihm lässt sich bei entsprechender Fachkenntnis quasi alles realisieren, allerdings kostet es gegebenenfalls auch einiges an Einarbeitungszeit, um all die Feinheiten in den Möglichkeiten überhaupt zur Anwendung bringen zu können. Ein CMS ist also eine Software, die es ermöglicht, auch mit mehreren Benutzern gemeinsam Inhalte (Content) auf Webseiten zu erstellen, zu bearbeiten und zu organisieren.

Unterschiede zu Homepage-Baukästen

Ein großer Unterschied: Nutzer können Aussehen, Menüstruktur und Seitenhierarchie im Vergleich zu Baukästen-Nutzern unbeschränkt individualisieren. Freiheit und uneingeschränkte Kreativität sind enorme Vorteile der Content-Management-Systeme.

Im Vergleich zu einem Homepage-Baukasten muss ein Content-Management-System in der Regel auf einem zu dem Programm passenden Betriebssystem installiert werden. (In einigen Fällen ist für die Nutzung eines solchen Systems die Kenntnis einer Programmiersprache notwendig). Das ist einerseits zeit- und andererseits wartungsintensiv, da Anwender sich eigenständig um Programmupdates und deren korrekte Installation kümmern müssen. Im Falle der Baukästen geschieht dies auf Anbieterseite automatisch. Außerdem müssen sich Nutzer bei dieser Variante um verschiedene Faktoren wie den Hoster, den Webspace, eine kompatible Datenbank und die Templates selbst kümmern.

Doch diese Methode bietet auch Vorteile: So ist ein kompletter Umzug der Homepage zu einem anderen Anbieter in der Regel möglich. Ist Homepage-Baukästen-Nutzern diese Möglichkeit aufgrund der nicht durchführbaren Portierung der Templates nicht gegeben, transferieren Nutzer einer Content-Management-Software die meist als „Backend“ bezeichnete Administratoroberfläche und die Designelemente bei einem Umzug zu einem neuen Anbieter einfach komplett. Daher haben sie auch bei dem neuen Hosting-Anbieter wie gewohnt vollen Zugriff auf alle Homepage-Funktionen. Zudem nehmen sie hier Experteneinstellungen wie „Caching“ für schnellere Ladezeiten vor. Das ist bei Baukästen für gewöhnlich auch nicht möglich.

Ein weiterer Weg: die Internet-Agentur

Anwender, die sich die Erstellung weder mittels eines Content-Management-Systems noch mittels eines Homepage-Baukastens zutrauen, oder aber ganz spezielle Anforderungen an eine professionelle Homepage haben, können einen Webdesigner mit der Erstellung beauftragen. Diese Variante ist logischerweise mit der geringsten Arbeit für den Homepage-Besitzer, aber auch mit dem größten finanziellen Aufwand verbunden. In einer Abstufung ist dies die aufwendigste, wenn für den Nutzer auch einfachste Lösung, da er die Erstellung komplett aus der Hand gibt.

Zwei Punkte haben alle Varianten gemein: In der Frontend-Darstellung, also dem für die Besucher sichtbaren Teil der Webseite, ist nicht erkennbar, welche Variante der Anwender nutzt. Auch auf die Google-Suche hat es bei entsprechend professionell ausgeführten Suchmaschinenoptimierungs-Maßnahmen keinerlei Einfluss.

Charakteristika eines Homepage-Baukastens (Jimdo, Weebly, Wix)

  • Keine Installation, Bedienung plattformunabhängig über einen Browser
  • Einfache grafische Bedienoberfläche
  • Einfache Bedienung durch WYSIWYG-Editor und Drag-and-drop-Funktionen
  • Umzug der Homepage zu einem anderen Hosting-Anbieter in der Regel nicht möglich
  • Technologien wie Caching nicht ohne Weiteres nutzbar
  • Nutzer erhalten je nach Anbieter und gewähltem Tarif ein All-in-one-Paket
  • Eingeschränkte Individualisierbarkeit
  • Neue Funktionen und Sicherheitsupdates werden seitens des Anbieters automatisch eingepflegt

4. Grund- und Extrafunktionen

Homepage-Baukästen ermöglichen die kostengünstige und zeitsparende Erstellung von Webseiten für kleine und mittelgroße Betriebe, Freiberufler oder Hobbyprojekte. Dabei ist zwischen den Grundfunktionen, die auch in kostenfreien Tarifen auf jeden Fall enthalten sein müssen, und Extrafunktionen, die User auf Wunsch durch die Entscheidung für einen anderen Tarif dazu buchen´, zu unterscheiden.

Essentielle Grundfunktionen

Zu den Grundfunktionen eines Homepage-Baukastens gehört die Möglichkeit, auf einfache Weise Texte und Bilder per Drag-and-drop-Funktion auf der Webseite einzufügen. Selbst bei kleinen Homepage-Projekten ist es wichtig, dass die Seite responsiv arbeitet und sich der optimalen Auflösung des aufrufenden Gerätes anpasst. Ansonsten verlassen potentielle Interessenten die Seite aufgrund der unkomfortablen Bedienung schnell wieder. Die Erwartungen bezüglich Speicherplatz und verfügbarem Traffic sollten hier nicht zu hoch sein.

Responsive Webseite Homepage-Baukästen
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Eine responsive Webseite garantiert eine benutzerfreundliche Darstellung auf verschiedenen Geräten.

Sobald Inhalte keinen freien Platz mehr finden, die Homepage aufgrund eines hohen Besucheransturmes an Performance verliert oder für Interessenten gar nicht mehr zu erreichen ist, gilt es für Ersteller, den Tarif aufzustocken. Teilweise werden Modelle mit unlimitiertem Speicherplatz und unlimitierter Bandbreite angeboten.

Design

Neben einer großen Anzahl an wählbaren Templates ist deren Rohschliff, also die Möglichkeit der individualisierten Gestaltung, ein wichtiger Faktor. Auf diese Weise vermeiden Webseiten-Ersteller vermeiden Webseiten-Ersteller, dass ihre Seite vielen anderen im Netz allzu ähnlich sieht und schaffen ein Produkt mit hohem Identifikations- und Wiedererkennungswert. Praktisch sind branchenspezifische Vorlagen, die den Nutzer an den Einbau wichtiger Elemente wie etwa einer Anfahrtsskizze oder eines Routenplaners erinnern. Dies ist etwa für Betriebe mit häufigen Kundenkontakten vor Ort interessant.

Homepage Baukästen Funktionen
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Homepage-Baukästen basieren auf dem Prinzip, einzelne Elemente schnell per Drag-and-Drop hinzuzufügen.

Homepages, die Produkte im Internet verkaufen, platzieren stattdessen etwa eine Übersicht bezüglich der Lieferkonditionen. Generell haben es vor allem unerfahrene Nutzer leichter, wenn sie die einzelnen Elemente per Drag-and-drop-Funktion schnell hinzufügen, verschieben oder entfernen. Mit dieser Methode platzieren Nutzer auch eigene Fotos als Hintergrundbild. Das wirkt frisch und dynamisch.

Auch die Möglichkeit, Texte auf unterschiedliche Weise, ein-, zwei- oder dreispaltig anzuordnen, mit Bildern, Mediaelementen und Videos (etwa über eine YouTube-Einbindung) versehen zu können – all das lockert den Lesefluss auf. Ansonsten wirken lange Textblöcke schnell öde und ermüdend auf den Besucher.

Mobile Bearbeitung

Für Smartphones und Tablets bieten vier der sieben Anbieter Apps für iOS- und Android-Systeme an. So nehmen User auch unterwegs auf ihren mobilen Geräten Anpassungen und Aktualisierungen an ihrer Homepage vor. Dies ist derzeit bei den Anbietern WIX, Jimdo, 1&1 und Weebly möglich. Auf diese Weise sehen die User detaillierte Besucherstatistiken mobil ein und werden bei Bedarf bereits unterwegs tätig. Aufgrund des unkomfortablen Handlings auf Mobilgeräten eignet sich diese Funktion aber eher, um kleine Änderungen oder schnelle Updates vorzunehmen. Die Bearbeitung über die mobile Webseite ist bei den meisten unkomfortabel oder gar nicht möglich.

Extrafunktionen

Neben einigen essentiellen Funktionen gibt es auch eine Reihe von optionalen Features, die Webseiten-Nutzer zum längeren Verweilen oder zum regelmäßigen Besuch animieren. Neben einer Basis-Website, die nur die allerwichtigsten Informationen über ein Unternehmen, etwa angebotene Dienstleistungen, Kontakt- oder Anfahrtsinformationen bereitstellt, existieren viele weitere Möglichkeiten, eine Homepage zu gestalten und Nutzer durch Informationen oder Entertainment zum Verweilen zu bewegen und dadurch eine Markenbindung aufzubauen. Es kann sich aber auch schlicht um Service-Funktionen handeln. Die Möglichkeiten, die sich Webseitenbetreibern bieten, sind enorm breitgestreut und obendrein stets spannend zu entdecken:

Kontaktformular

Kontaktformular

Ein Kontaktformular ermöglicht es Interessenten, schnell Fragen an den Anbieter zu richten. Dabei müssen sie im Gegensatz zu einer Telefonhotline keine Servicezeiten beachten und können ihre Anfrage auch mitten in der Nacht einreichen.
Soziale Netzwerke Homepage Baukasten

Soziale Netzwerke

Darüber hinaus kann die Kontaktaufnahme auch über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter erfolgen. Fans und Follower sorgen zudem für eine höhere Wahrnehmung des eigenen Unternehmens. Entsprechende Buttons bauen Nutzer über die Homepage-Baukästen auf ihrer Website ein.
Routenplaner Homepage-Baukästen

Routenplaner

Anstelle der bloßen Nennung einer Adresse oder der Einbindung einer Anfahrtsskizze hat der Nutzer die Möglichkeit, einen Routenplaner wie Google Maps einzufügen. Hier haben seine Webseitenbesucher die Möglichkeit, den genauen Standort einzusehen oder auch direkte eine Anfahrtsroute zu berechnen.
Online-Shops Homepage-Baukästen

Online-Shop

Ein Online-Shop hilft, Produkte einem großen Kundenkreis verfügbar zu machen.
Homepage Baukasten Blogs

Blog

Ein regelmäßig aktualisierter Blog informiert Kunden über Neuigkeiten und animiert dazu, die Homepage regelmäßig zu besuchen. Darüber hinaus ist er eine Hilfe bei der Suchmaschinenoptimierung: Blogs, die häufig mit neuen Inhalten gefüllt werden, signalisieren den verschiedenen Suchmaschinen, dass der Betreiber die Seite turnusmäßig aktualisiert. Das wirkt sich positiv auf das Ranking bei der Google-Stichwortsuche aus.
Homepage Baukasten SEO-Tools

SEO-Tools

Des Weiteren nutzen viele Webseitenbetreiber SEO-Tools wie Google Analytics, um Nutzeraktivitäten wie Linkquelle, Verweildauer und potentielle Kaufaktivitäten zu messen. Anhand dieser Statistiken nimmt der Nutzer Anpassungen vor, um die eigene Reichweite zu steigern.

Zudem stehen den Nutzern bei vielen Homepage-Baukästen eine Reihe von Apps und Widgets zur Verfügung. Das sind kleine grafische Elemente auf einer Webseite, die der Information oder auch der Steuerung über Tastatur, Maus oder Touch-Display dienen. Beispiele für solche Widgets sind:

  • Notizzettel-Bereich
  • Login-Fenster zum Betreten eines geschlossenen Kundenbereiches
  • Lagerbestandsanzeige
  • (Termin-) Reservierungs-Bereich
  • Newsletter-Anmeldung
  • Foto-, Video- oder Dokumenten-Galerie
  • Kundenbewertungen
  • Werbebanner

5. Für wen eignen sich Homepage-Baukästen?

Je nach Art des Projektes, technischen Anforderungen und potentiellem Kundenkreis kommen verschiedene Tarife für die Homepage-Baukästen infrage.

Kostenloser Tarif – für kleinere Projekte

Einige Vertreiber von Homepage-Baukästen bieten ihre Dienstleistungen ohne monatliche Kosten an. Dabei handelt es sich um Homepage-Lösungen, die die Grundbedürfnisse abdecken. Allerdings müssen Nutzer in diesen Tarifen damit rechnen, dass der Anbieter Werbung einblendet, die sowohl vom Webseitenbetreiber als auch von den Besuchern als störend empfunden wird. Ein weiteres Manko: In der Regel steht den Nutzern in den kostenfreien Tarifen keine eigene Domain zu. Stattdessen müssen die Nutzer mit einer Subdomain Vorlieb nehmen, die in den meisten Fällen den Anbieternamen beinhalten (etwa beispiel.beispielanbieter.com).

Sowohl die eingeblendete Werbung als auch die Namensnennung in der Domain wirken sich in der Besucherwahrnehmung nachteilig auf die Seriosität aus. Beides wirkt unprofessionell. Die Werbung lenkt schnell vom eigentlichen Thema ab, überdeckt möglicherweise essentielle Bereiche der Webseite und kann vom Nutzer im ungünstigsten Fall auch nicht geschlossen werden. Der Zusatz in der Webseiten-Domain sieht billig aus und Homepage-Besuchern bereitet es mehr Probleme, sich diese potentiell längere und komplizierte Adresse zu merken. Sie sollte idealerweise nur den Firmen- oder Projektnamen enthalten und so kurz wie möglich sein. Außerdem besteht beim Umzug zu einem neuen Anbieter das Problem, dass sich die Adresse mit dem Zusatz des Alt-Anbieters nicht zu einem neuen Homepage-Baukasten-Provider mitnehmen lässt. Mit einer eigenen Domain ist dies hingegen problemlos möglich. Diese hostet der Nutzer bei jedem beliebigen Anbieter.

Aus vorangegangenen Gründen eignen sich die kostenfreien Tarife also nur für Privatnutzer, deren Website-Besucher sich nicht an der Werbung stören, oder für (Hobby-)Projekte, die in sehr kurzer Zeit und ohne den Einsatz finanzieller Mittel ins World Wide Web gebracht werden sollen. Für Nutzer, die ein Produkt verkaufen und dabei einen professionellen Eindruck vermitteln möchten, verbieten sich derartige Modelle daher beinahe. Zudem müssen Nutzer, sollten sie sie sich für einen solchen Tarif entscheiden, mit den begrenzten Mitteln auskommen. Eine Aufstockung einen höheren Tarif ist aber natürlich jederzeit möglich.

Verschiedene Bezahl-Tarife – es muss nicht immer der teuerste sein

Die einzelnen Wettbewerber im Bereich Homepage-Baukästen bieten verschiedene sowie unterschiedlich viele Tarife mit mannigfaltigen Funktionen und Speicherplatzlimits an. Für kleine Projekte, die nichtsdestotrotz seriös wirken sollen, wählen Nutzer denjenigen Tarif aus, der

  • am günstigsten ist und dabei gleichzeitig
  • auf Werbung verzichtet und
  • die Verwendung einer eigenen Domain ermöglicht.

Der bei diesen „mittelgroßen“ Tarifen zur Verfügung gestellte Speicherplatz ist für diese Vorhaben normalerweise völlig ausreichend und ein Upgrade auf den nächstgrößeren Tarif im Bedarfsfall möglich. Daher wählen wir den Tarif für unseren Test auch nach diesen Kriterien aus. Er eignet sich beispielsweise hervorragend für die Bedürfnisse kleiner Handwerksbetriebe oder etwa selbstständiger Texter sowie für seriöse Blogger und Unternehmen, die ihre Firma präsentieren wollen.

Große Firma? – Großer Website-Tarif!

Größere Firmen oder umfangreiche Projekte entscheiden sich für eines der großen Pakete. Darin enthalten sind Leistungen wie mehr oder sogar unbegrenzter Speicherplatz, um viele Unterseiten mit Bildern, Videos oder Dateien für einen Download bereitstellen zu können. Große Nutzerlasten werden durch eine größere oder auch unbegrenzte Bandbreite zugesichert. Einige Anbieter verbessern in teureren Tarifen die Supportkanäle, etwa indem sie gesonderte Telefon-Hotlines oder verlängerte Service-Zeiten bereitstellen. Darüber hinaus erhalten Nutzer in größeren Tarifpaketen jeweils mehr Optionen zur SEO-Optimierung. Darunter versteht man Werkzeuge, die es ermöglichen, die eigene Webseite für das Ranking in Suchmaschinen wie Google zu optimieren. Das hat einen einfachen Grund: Je höher die eigene Homepage in einem Suchergebnis erscheint, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, von potentiellen Rezipienten beziehungsweise Kunden wahrgenommen zu werden.

Als potentielle Zielgruppe kommen vor allem mittlere und größere Unternehmen infrage. Diese benötigen in der Regel keine besonders ausgefallen designten Homepages oder aufwendige Sonderfunktionen. Für gewöhnlich reicht die angebotene Produktpalette, inklusive der verfügbaren Layouts, für diese Anwender aus, um einen professionellen, klar strukturierten Webauftritt zu realisieren. Bei diesen Anwendern geht es eher darum, dass ausreichend Speicherplatz vorhanden ist und die Server auch in der Lage sind, zeitweise größere Nutzerlasten aufzufangen. Diese Tarife empfehlen sich daher für Unternehmen und Privatpersonen, die Produkte über einen Online-Shop verkaufen wollen.

Intelligente Assistenten

Einige Anbieter machen Webseitenerstellern die Wahl noch einfacher, indem sie die Branche erfragen und typische Seiteninhalte vorschlagen. Besonders praktisch: Einige Baukasten-Vertreiber, etwa Jimdo, fordern den Nutzer dazu auf, ein Firmenlogo – falls bereits vorhanden – hochzuladen. Aus den daraus erkannten Farbtönen erhält der Anwender mehrere Vorschläge für das Webseitenlayout.

  • Für Laien einfache Bedienung
  • Automatische Updates, Backups und Anpassungen durch Anbieter
  • Kein technisches Vorwissen nötig
  • Einbindung einer Vielzahl an Features/Widgets
  • Passgenauer Support per E-Mail und Telefon
  • Günstiger als ein Dienstleister
  • Vorlagen limitiert, nur begrenzte Individualität möglich
  • Abhängigkeit vom Anbieter; stellt dieser den Betrieb ein, ist die Seite möglicherweise verloren
  • Eingeschränkte SEO-Tools
  • Monatliche Kosten

6. Wie baue ich mir meine eigene Website?

Nutzer sollten nicht aufs Geratewohl losschreiben, sondern sich einen konkreten Plan über Ziele, Inhalte und Umsetzung der Homepage machen. Er sollte im Wesentlichen folgende Bereiche abdecken:

  • Die grundlegende Planung
  • Die technische Realisierung
  • Den Aufbau und die Gestaltung
  • Das Füllen mit Inhalten
  • Die turnusmäßige Aktualisierung

Beachtet der User diese Punkte, kann eine hochwertige Homepage entstehen, der man nicht ansieht, dass sie mit einem Homepage-Baukasten-System erstellt wurde. Eine ausführliche Anleitung zum Erstellen der eigenen Homepage haben wir in unserem Ratgeber Wie erstelle ich mir meine eigene Website zusammengetragen.

So testen wir

Die verschiedenen Anbieter haben unterschiedlich viele Tarifmodelle mit jeweils individuellen Features, Vorzügen und Nachteilen im Portfolio. Neben dem kostenlosen Tarif – falls verfügbar – haben wir denjenigen Tarif genauer unter die Lupe genommen, der in der günstigsten Variante werbefrei ist und auch die Nutzung einer eigenen, zusatzfreien Domain erlaubt. Zur Orientierung erwähnen wir auch die Leistungen, die im jeweiligen Maximaltarif der Anbieter inbegriffen sind.

Die verschiedenen Anbieter werden in den drei Bereichen „Hosting-Funktionen“, „Bedienung & Gestaltung“ sowie „Sicherheit & Zahlung“ miteinander verglichen. Dafür buchen wir bei den Anbietern einen der Tarife und probieren die Funktionen der Baukästen selbst aus.

Pro Bewertungs-Kategorie kann ein Produkt zwischen 0.00 und 5.00 Punkte erreichen. Die einzelnen Ergebnisse fließen dann jeweils zu einem Drittel in das Gesamtergebnis ein.

Bewertung der Funktions-Palette

In der Kategorie „Hosting-Funktionen“ haben wir ein Auge auf die Rahmenbedingungen und die Programm-Features geworfen. Wir haben uns beispielsweise den verfügbaren Speicherplatz, die Bandbreite, die maximale Anzahl an erstellbaren Seiten sowie an Produkten, die Nutzer im Shop listen können, sowie den Preis angeschaut. In diesem Bereich hat der Anbieter web4business knapp die Nase vorn. Sein Angebot zeichnet sich durch unbegrenzten Speicherplatz und unbegrenzte Bandbreite auf der Seite sowie einen Verzicht auf Limitierungen bei der Anzahl der Unterseiten und der Produkte im Webshop aus. Außerdem überzeugt die breite Palette an Features, wie die Erstellbarkeit mehrsprachiger Websites, verschiedene SEO-Tools oder die Möglichkeit, einzelne Webseitenbereiche mit einem Passwort zu versehen.

Am schlechtesten schneidet hier der Anbieter Beepworld ab: Die Anzahl der Produkte im Webshop und die Anzahl der erstellbaren Unterseiten hängen gestaffelt vom gewählten Tarif ab und sind mit 500 Produkten und 1000 Unterseiten auch im größten Tarif gedeckelt. Auch das Erstellen von mehrsprachigen Webseiten wurde bei diesem Anbieter kompliziert gelöst.

Bedienung und Gestaltungsmöglichkeiten

Im Bewertungskriterium „Bedienung & Gestaltung“ wird die Bedienbarkeit verglichen und bewertet. Zudem schauen wir uns an, ob es Nutzern möglich ist, ihr Projekt auch auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets zu bearbeiten. In die Bewertung fließt auch ein, ob der Anbieter ein Bildarchiv mit lizenzfreien Bildern zur Verfügung stellt, ob Nutzer ein Blog anlegen können und ob es Vorlagen für das Impressum und die Datenschutzerklärung gibt. Hier setzt sich der Anbieter WIX an die Spitze. Sowohl die Nutzeroberfläche als auch die Fülle an Funktionen bewerten wir mit der Höchstpunktzahl. Zudem überzeugen die Templates, das Bildarchiv und die Vorlagen zu der Datenschutzerklärung und dem Impressum. Am wenigsten hat uns in diesem Bereich das Angebot von One.com überzeugt. Der Baukasten lässt sich weniger intuitiv bedienen als Lösungen der Konkurrenz und bei der Anzahl der implementierbaren Funktionen und Widgets bleibt der Anbieter ebenfalls zurück. Es existieren vergleichsweise wenige Template-Vorlagen und Nutzer haben keine Möglichkeit, die App auf mobilen Geräten zu bearbeiten – weder per Browser noch über eine App.

Beurteilung der Sicherheitsaspekte und der Zahlungsmöglichkeiten

In der letzten Kategorie „Sicherheit & Zahlung“ werden Informationen zu den Zahlungsarten, Serverstandorten, Supportkanälen und Vertragslaufzeiten gebündelt und bewertet. In diesem Bereich überzeugt der Anbieter 1&1 am meisten. Der von der Konkurrenz unerreichte 24-Stunden-Telefon-Support in deutscher Sprache, viele hilfreiche Tutorial-Videos, ein ausführlicher Tutorial-Bereich und ein gut besuchtes Community-Forum sind die Gründe hierfür. Die wenigsten Punkte sammelte im Vergleich dazu der Anbieter Weebly. Er bietet weder Telefon-Support noch Video-Tutorials, und das Community-Forum ist ausschließlich in englischer Sprache.