Exzenterschleifer

Die 7 besten Exzenterschleifer im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Maße
Gewicht
Leistungsaufnahme
Drehzahl Leerlauf
Schwingkreis
Schleifplatte
Ausstattung
Elektronische Drehzahlvorwahl
Ein-/Ausschalter
Staubfangsack
Transportkoffer
Vorteile
Nachteile

Exzenterschleifer-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einem Exzenterschleifer lassen sich Holz, Metall- und Kunststoffoberflächen behandeln.
  • Unebene Flächen meistert ein Exzenterschleifer besser als ein Schwingschleifer.
  • Umgerüstete Exzenterschleifer sind ideal für die Politur von Lacken.
  • Für eine einfache Handhabung empfiehlt sich ein vibrationsarmes Modell.

Der vielseitige Feinschleifer

Für das Abschleifen von Holzoberflächen gibt es eine Reihe an Geräten, etwa Delta-, Winkel- oder Schwingschleifer. Der Exzenterschleifer kommt bei allen Holzobjekten zum Einsatz, die Schwünge und Rundungen besitzen – also in erster Linie bei Möbeln. Mit einem Exzenterschleifer lassen sich Holzoberflächen besonders gut veredeln.

Der Begriff „Exzenter“ leitet sich vom lateinischen „ex centro“ ab, was so viel heißt wie „aus der Mitte“. Im Maschinenbau wird darunter eine auf einer Welle angebrachte Steuerungsscheibe verstanden, deren Mittelpunkt außerhalb der Wellenachse liegt. Die Schleifscheibe eines Exzenterschleifers vollzieht daher exzentrische Bewegungen, während sie rotiert.

Da ein Exzenterschleifer gleichzeitig exzentrische und rotierende Bewegungen durchführt, erreicht er ein sehr feines Schliffbild und lässt sich darüber hinaus auch zum Polieren einsetzen. Die typischen Schleifmuster, die beim Einsatz von Winkel- und Schwingschleifern auf dem Werkstück entstehen, werden auf diese Weise vermieden. Aus diesem Grund ist der Exzenterschleifer unter anderem in der Möbelindustrie ein beliebtes Werkzeug.

Vorteile
  • Hoher Materialabrieb
  • Ideal für Feinschliff
  • Arbeiten auf unebenen Werkstücken möglich
  • Mit Spezialaufsätzen umrüstbar
Nachteile
  • Schleifen in Ecken nicht möglich

Exzenterschleifer und Schwingschleifer – was ist der Unterschied?

Bei der Bearbeitung von Holz kommt neben dem Exzenterschleifer auch oft der Schwingschleifer zum Einsatz. Da stellt sich die Frage, wo die Unterschiede zwischen den beiden Geräten liegen und welches für Ihr Vorhaben das richtige ist.

Die Grundflächen der beiden Schleifmaschinen führen unterschiedliche Bewegungen aus – das Schleifkorn wird also auf andere Art und Weise über das Werkstück bewegt. Da bei einem Exzenterschleifer eine exzentrische Schwingbewegung mit einer Kreisbewegung kombiniert wird, bleibt kein Schleifkorn länger an einer Stelle. Ein Schwingschleifer führt hingegen nur eine kreisförmige Schwingbewegung aus und die Schleifkörner bewegen sich minimal. Aus diesem Grund muss er ständig per Hand bewegt werden. Ansonsten würden auf dem Werkstück sichtbare Kringel entstehen.

Aufgrund der größeren Schleifplatte lassen sich große Flächen mit einem Exzenterschleifer effektiver bearbeiten als mit einem Schwingschleifer. Der Exzenterschleifer ist überdies ideal für gewölbte und gerundete Oberflächen. Bei kleinen, rechteckigen Werkstücken, Kanten und Ecken bietet sich hingegen der Schwingschleifer an. Oft wird empfohlen, für grobe Vorarbeiten einen Schwingschleifer und für den Feinschliff einen Exzenterschleifer einzusetzen. Gut ausgerüstete HeimwerkerInnen haben beide Geräte in der Werkstatt und sind somit optimal vorbereitet.

Wichtige Kaufkriterien bei Exzenterschleifern

Für den Einsatz in der eigenen Werkstatt bietet sich ein kabelgebundenes Schleifgerät an. Pneumatische Ausführungen benötigen einen Kompressor, um in Betrieb genommen zu werden. Für die Effektivität des Exzenterschleifers sind die Leistung und die Schwingzahl ausschlaggebend.

Kabel, Akku oder Pneumatik?

Beim Kauf eines Exzenterschleifers stellt sich zunächst die Frage nach dem Antrieb. Es gibt drei gängige Methoden, wobei die Funktionsweise der verschiedenen Modelle identisch bleibt.

Kabelgebundene Exzenterschleifer

Exzenterschleifer herkömmlicher Bauart sind kabelgebunden. Sie haben eine höhere Leistung als akkubetriebene Modelle, da sie Strom direkt aus dem Netz beziehen. Da es keine Ladezeiten gibt, eignen sich diese Ausführungen besonders gut für das Bearbeiten größerer Flächen. In einer Werkstatt sind stets Steckdosen vorhanden; daher sind kabelgebundene Exzenterschleifer für diese Umgebung die erste Wahl. Sie werden an die herkömmliche 230-Volt-Haushaltssteckdose angeschlossen.

Akkubetriebene Exzenterschleifer

Wenn der Exzenterschleifer mobil eingesetzt werden soll, kann das Kabel lästig werden. Akkubetriebene Maschinen lassen sich unabhängig von einer Steckdose nutzen. Wer also oft Arbeiten jenseits der eigenen Werkstatt durchführen muss, sollte zu einem akkubetriebenen Modell greifen. Akkubetriebene Exzenterschleifer bieten allerdings deutlich weniger Leistung und die Nutzungszeit ist durch die begrenzte Akkukapazität eingeschränkt.

Pneumatische Exzenterschleifer

Pneumatische Exzenterschleifer arbeiten mit Druckluft. Sie bieten sich an, wenn in der Werkstatt bereits ein Kompressor vorhanden ist. Ein solcher ist für den Betrieb unbedingt notwendig und muss – falls nicht vorliegend – gekauft werden. Druckluftbetriebene Exzenterschleifer haben einen weniger komplexen Aufbau als Modelle mit Elektromotor. Deshalb sind sie in der Regel preiswerter. Pneumatische Exzenterschleifer arbeiten mit geringem Kraftaufwand sehr effektiv. Mit Druckluft versorgte Maschinen zeichnen sich durch eine besonders ruhige Laufweise aus.

Leistung

Wie leistungsstark ein Exzenterschleifer ist, kann an der Wattzahl abgelesen werden. Allerdings wird diese oft nur bei kabelgebundenen Geräten angegeben. Die meisten kabelgebundenen Exzenterschleifer arbeiten mit einer Leistung von 200 bis 500 Watt. Um gute Ergebnisse zu erzielen, sollte die Schleifmaschine mit einer Leistung von mindestens 300 Watt ausgestattet sein. Eine hohe Leistung allein sorgt aber nicht für ein besseres Ergebnis. Hier spielen weitere Faktoren eine Rolle, etwa die Schwingzahl.

Bei akkubetriebenen Exzenterschleifern ist statt der Wattzahl oft nur die Betriebsspannung angegeben. Diese liegt in den meisten Fällen zwischen 12 und 20 Volt. Die Leistung von druckbetriebenen Schleifmaschinen hängt stark vom Kompressor ab.

Schleifhub

Der Schleifhub bezeichnet die Abtragleistung eines Exzenterschleifers. Diese ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Im professionellen Bereich kommen daher je nach Anwendung verschiedene Maschinen zum Einsatz. Manche Profi-Exzenterschleifer verfügen über einen umschaltbaren Hub und sind somit besonders vielseitig einsetzbar.

Grundsätzlich gilt: Je größer der Schleifhub ist, desto höher ist auch der Abtrag. Mit einem hohen Abtrag geht eine grobe Oberfläche einher. Eine Schleifmaschine mit drei Millimetern Hub ist ideal für den Feinschliff. Ein mittlerer Schleifhub von fünf bis sieben Millimetern eignet sich gut für den Vor- und Zwischenschliff. Alles darüber kommt beim Grobschliff zum Einsatz.

Schwingzahl

Neben der Wattzahl ist auch die Schwingzahl ein wichtiger Indikator für die Leistung eines Exzenterschleifers. Hersteller geben diese in der Regel in Umdrehungen pro Minute an. Bei vielen Umdrehungen pro Minute ist der Materialabrieb entsprechend hoch – umso glatter wird die geschliffene Oberfläche. Bei den meisten kabelgebundenen Maschinen liegt die Schwingzahl zwischen 12.000 und 16.000 Umdrehungen pro Minute. Bei Akkumodellen sind es hingegen nur 7.000 bis 12.000. Diese Angaben beziehen sich üblicherweise auf den Leerlauf. Die tatsächliche Drehzahl beim Gebrauch liegt also niedriger. Exzenterschleifer verfügen über einen Regler, an dem sich die Drehzahl einstellen lässt.

Schleiftellergröße

Je größer der Schleifteller ist, desto mehr Fläche kann mit jeder Umdrehung bearbeitet werden. Die üblichen Größen für die Schleifteller sind 125 und 150 Millimeter Durchmesser. Der Unterschied wirkt zwar nicht besonders groß, macht sich aber beim Schleifen deutlich bemerkbar.

Die meisten HandwerkerInnen sind sich wohl einig, dass Schleifen keine besonders schöne Arbeit ist – umso besser, wenn sie schnell erledigt ist. Das geht am besten mit dem größeren 150-Millimeter-Schleifteller. Dieser hat grob gerechnet 44 Prozent mehr Fläche als der kleinere 125-Millimeter-Schleifteller. Ein großer Schleifteller ist außerdem beim Bearbeiten von unebenen Flächen von Vorteil. Je größer der Teller ist, desto weniger folgt er Unebenheiten auf dem Werkstück. Das macht es leichter, eine unebene Fläche einzuebnen.

Aber auch die kleineren 125-Millimeter-Schleifgeräte haben ihre Daseinsberechtigung. Mit ihnen lässt sich gezielter arbeiten. Das ist bei allen Arbeiten von Vorteil, bei denen es nicht um das schnelle Abschleifen von großen Flächen geht, etwa bei der Möbelrestaurierung. Die Kompaktheit der Geräte kann ebenfalls von Vorteil sein. Sie sind nicht nur leichter, sondern gelangen auch einfacher an schwer zugängliche Stellen.

Art des Schleifpapiers

Bei der Wahl des Schleifpapiers ist zunächst auf die Farbe zu achten. Die beiden gängigen Farben sind Hellgrau und Rubinrot. Schleifteller und Schleifpapier werden üblicherweise mittels Klettverbindung miteinander verbunden.

Das rubinrote Schleifpapier wird am häufigsten gebraucht. Es hat eine geschlossene Körnung, sie Schleifkörner sitzen also dicht nebeneinander. Dadurch eignet es sich zum Schleifen von Lacken und Holz.

Hellgraues Schleifpapier hat hingegen eine offene Streuung. Zwischen den einzelnen Schleifkörnern gibt es also viel Platz. Das ist ideal für das Schleifen von Plastik, aber auch von Lacken.

Beide Schleifpapierfarben gibt es wiederum in unterschiedlichen Körnungen. Mit der Körnung ist die Korngröße, also die Größe der Schleifpartikel gemeint. Je höher die angegebene Nummer, desto feiner das Papier. Folgende Tabelle zeigt die gängigsten Körnungen für das Schleifen von Holz.

SchleifbildKörnung
Sehr grob 40er
Grob 60er
Mittel 80er
Fein 120er
Sehr fein 180er
Extra fein 240er
Überblick über das Schleifbild verschiedener Körnungen

Beim Schleifen von Holz wird oft in Abstufungen gearbeitet. Das grobe Schleifpapier mit 80er-Körnung wird zum ersten Anschleifen und Entfernen von alten Lacken benutzt. Dieses Papier hinterlässt viele Riefen im Holz. Daher wird das Werkstück mit einem feineren Papier, zunächst mit der Körnung 120, nachbearbeitet. Den Abschluss macht ein Papier mit 180er-Körnung, das für den Feinschliff sorgt.

Vibrationsstärke

Alle Schleifmaschinen vibrieren im Betrieb, wodurch vor allem das Hand-Arm-System hohen Belastungen ausgesetzt ist. Daher sollten Sie eine Schleifmaschine wählen, die möglichst vibrationsarm ist. Eine einfache Lösung zur Verringerung der Vibrationen ist ein zweiter Handgriff, mit dessen Hilfe sich das Gerät leichter kontrollieren lässt. Bei manchen Schleifmaschinen sind die Antriebswellen im Inneren mit einer Gummipolsterung ausgestattet, die als Vibrationsdämpfung dient.

Eine professionellere Lösung ist der sogenannte Autobalancer. Dabei handelt es sich um eine Art Kugellager, das auf der Antriebswelle der Schleifmaschine sitzt und sich daher genauso schnell wie die Schleifscheibe dreht. Während des Drehens erzeugen die Kugeln eine Gegenkraft zu der von der rotierenden Scheibe verursachten Unwucht. Diese Unwucht, die zu den unerwünschten Schwingungen führt, wird durch den Autobalancer ausgeglichen.

Staubabsaugung

Für ein effektives Arbeiten mit dem Exzenterschleifer ist ein kontinuierliches Absaugen des Schleifstaubs wichtig. Ein Absaugsystem ist bei Exzenterschleifern Standard. Beim Betrachten des Schleiftellers von unten fällt auf, dass sich dort mehrere Ansauglöcher befinden. Auch die Schleifscheiben werden mit den entsprechenden Löchern angeboten. Der abgesaugte Staub wird in einem integrierten Behälter gesammelt.

Bei der Arbeit mit der Maschine dreht sich die Schleifscheibe mit einer hohen Geschwindigkeit. Dadurch entsteht ein Unterdruck. Über seitliche Lüftungsschlitze wird die Umgebungsluft eingesogen. Auf diese Weise wird nicht nur der Motor gekühlt, sondern auch Staub aufgesaugt und durch die Löcher nach hinten aus dem Schleifer heraustransportiert.

Viele Exzenterschleifer besitzen unterhalb des hinteren Griffstücks einen Staubfangbeutel. Manche Hersteller setzen stattdessen auf eine solide Staubfangbox. Box oder Beutel sind in der Lage, eine gewisse Menge an Staub aufzunehmen. Sie müssen regelmäßig entleert werden, wozu es nötig ist, die Arbeit zu unterbrechen. Oft lassen sich die Auffangboxen deutlich einfacher leeren als die Staubbeutel.

Dort, wo Staubfangbox oder Beutel angeschlossen sind, lässt sich in vielen Fällen auch ein Staubsauger anschließen. Das ist die professionellste und effektivste Lösung. Wer größere Arbeiten mit dem Schleifgerät vornimmt, sollte am besten einen Industriestaubsauger anschließen. Für Schleifarbeiten im normalen Umfang reicht in der Regel ein normaler Haushaltsstaubsauger aus.

Einsatzgebiete eines Exzenterschleifers

Im Gegensatz zum klassischen Schwingschleifer ist ein Exzenterschleifer vielseitig einsetzbar. Während sich das Hauptaufgabengebiet des Schwingschleifers auf die Bearbeitung von Hart- und Weichholz beschränkt, kommt der Exzenterschleifer auch bei Materialien wie Glas und Plastik zum Einsatz.

Holz bearbeiten

Genau wie der Schwingschleifer ist auch der Exzenterschleifer bestens für die Bearbeitung von Holz geeignet. Im Vergleich zu anderen Schleifmaschinen hat er aber einen entscheidenden Vorteil: Aufgrund seiner Bauweise lässt er sich auf unebenen Flächen deutlich einfacher verwenden. Das ist zum Beispiel bei der Arbeit an Möbeln oder beim Abschleifen von Türrahmen eine wahre Hilfe.

Fußboden bearbeiten

Holzböden verlieren mit den Jahren an Glanz. Mit einem Exzenterschleifer lassen sich Kratzer und Holzverfärbungen aus Parkett und Dielen beseitigen. Danach erscheint der Boden wie neu. Beim Abschleifen von normal abgenutztem Boden sollte die Verwendung der Körnungen 40, 80 und 120 ausreichen.

Polieren

Ein Exzenterschleifer bietet die besten Voraussetzungen, auch als Poliermaschine benutzt zu werden. Die exzentrischen Kreisbewegungen eignen sich besonders gut zum Polieren und verleihen lackierten Möbeln oder Autokarosserien einen makellosen Glanz. Auch kleine Kratzer im Autolack lassen sich durch Polieren beheben. Natürlich muss der Schleifaufsatz zunächst durch einen speziellen Polieraufsatz ausgetauscht werden.

Lack schleifen

Es gibt verschiedene Situationen, in denen es sinnvoll ist, den Autolack zu schleifen. Wenn oberflächliche Schäden nicht durch Polieren zu entfernen sind, kann die betroffene Stelle angeschliffen und im Anschluss neu lackiert werden.

Metall schleifen

Mit den richtigen Aufsätzen lässt sich ein Exzenterschleifer auch für die Oberflächenveredelung oder Versiegelung von metallenen Flächen verwenden. So können zum Beispiel nach Abtragung der Schweißnaht auf Metall auch die Schleifspuren mithilfe eines Exzenterschleifers abgetragen werden.

Sicherheitshinweise für den Gebrauch

Von rotierenden Arbeitsgeräten wie einem Exzenterschleifer gehen stets Gefahren aus. Um der Gefahr vorzubeugen, dass die Kleidung vom Gerät erfasst wird, sollte möglichst enganliegende Arbeitskleidung getragen werden. Aus demselben Grund ist es ratsam, T-Shirts und Hemden bei der Arbeit in der Hose zutragen. Da mit einer rotierenden Scheibe gearbeitet wird, ist vom Tragen von Handschuhen abzuraten.

Eine potenzielle Gefahrenquelle ist das Abrutschen mit dem Schleifgerät an einem beweglichen Werkstück. Das Objekt sollte daher immer so fixiert sein, dass es nicht verrutschen kann. Weiterhin ist es ratsam, beim Schleifen nicht zu viel Druck auszuüben. Auf keinen Fall sollte das Werkstück nur mit der Hand festgehalten werden. Zur Fixierung dienen etwa Schraubzwingen. Ein Exzenterschleifer mit zwei Griffen bietet zusätzlichen Halt und eine verbesserte Führung.

Für den Schutz der eigenen Gesundheit ist auch eine zuverlässige Staubabsaugung wichtig. Ein Mundschutz und eine Schutzbrille sind aufgrund des anfallenden Staubs unerlässlich. Außerdem sollten die Lüftungsschlitze des Schleifgeräts regelmäßig auf Rückstände kontrolliert werden, welche die Absaugfunktion beeinträchtigen könnten.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Exzenterschleifer nicht selbst getestet.

Auf der Suche nach seriösen Produkttests ist die Stiftung Warentest oft eine Anlaufstelle für Interessenten. Allerdings widmen sich die TesterInnen in erster Linie Dingen des täglichen Gebrauchs. Elektrische Werkzeuge mit einem speziellen Anwendungsgebiet stellen für viele VerbraucherInnen eher Nischenprodukte dar. Daher verwundert es nicht, dass die PrüferInnen der Stiftung Warentest bisher noch keinen Exzenterschleifer-Test durchgeführt haben.

Einen älteren Test aus dem Jahr 2017 finden Interessierte beim Heimwerkerportal selbst.de. Dieser Exzenterschleifer-Test ist zwar nicht aktuell, dennoch sind die drei empfohlenen Modelle ohne Probleme im Handel zu bekommen. Die PrüferInnen von selbst.de testeten zehn Exzenterschleifer unter gleichen Bedingungen. Besonders auffällig: Nur mit drei der getesteten Geräte ließ sich staubarm arbeiten. Als Testsieger wurde der Exzenterschleifer Metabo SCE 425 TurboTec ermittelt. Das Profigerät überzeugte durch eine sehr hohe und gleichmäßige Abtragleistung – und vibriert bei der Arbeit kaum. Staub fängt die teuerste Maschine im Test nahezu gänzlich im eigenen Sammelsystem ein. Auch für den Worx WX655 sprechen die PrüferInnen eine Kaufempfehlung aus. Die Maschine erreicht eine gute Abtragleistung, allerdings wird für den Betrieb Spezial-Schleifpapier benötigt. Wie auch der Testsieger verfügt der Worx über ein funktionierendes Absaugsystem. Als Preissieger für den kleinen Geldbeutel machte schließlich der Einhell TE-RS 40 E das Rennen. Das günstige Gerät ist leistungsstark und lässt in Sachen Ergonomie kaum Wünsche offen. Abstriche gibt es allerdings in Sachen Vibration und Staubbelastung.


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