Stabmixer

Die 7 besten Stabmixer im Vergleich

Material
Stromversorgung
Anzahl Geschwindigkeitsstufen
Anzahl Klingen
Turbo-Funktion
SpĂŒlmaschinengeeignete Teile
Kabellos
Spritzschutz
GerÀuscharm
Handbuch
Zubehör
Farbe
Leistung
LĂ€nge Kabel
Gewicht
Vorteile

Stabmixer-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Bei einem Stabmixer handelt es sich um ein handliches KĂŒchengerĂ€t, mit dem sich in Sekundenschnelle Smoothies, Cremesuppen und PĂŒrees zubereiten lassen.
  • Mit verschiedenen AufsĂ€tzen wird er zum wahren Tausendsassa, der sich zum PĂŒrieren, Mixen und Zerkleinern von Lebensmitteln eignet.
  • WĂ€hrend ein akkubetriebener PĂŒrierstab mit seiner MobilitĂ€t punktet, ist ein netzbetriebenes GerĂ€t nicht auf den Ladezustand des Akkus angewiesen.
  • Ein ergonomisch geformter, rutschfester Griff, eine stufenlose Verstellbarkeit der Geschwindigkeit und gut platzierte Schalter vereinfachen die Handhabung.
  • Je nach Mixgut variieren das Spritzen, der nötige Kraftaufwand und die GerĂ€uschentwicklung.

PĂŒrieren auf Knopfdruck

Bei der Zubereitung von KartoffelpĂŒree, Erbsenmus und Babybrei kam in vielen Haushalten lange Zeit der bewĂ€hrte Stampfer zum Einsatz. DafĂŒr ist jedoch nicht nur viel Kraft, sondern auch Zeit erforderlich. Die bequemere Lösung ist ein Stabmixer, auch als PĂŒrierstab gelĂ€ufig. Der elektrische KĂŒchenhelfer erleichtert Hobbyköchen und Gastronomen langwierige Arbeiten wie das Zerkleinern, Aufschlagen und PĂŒrieren, die frĂŒher mĂŒhsam manuell ausgefĂŒhrt werden mussten, ab. Neben der Arbeitserleichterung profitieren Nutzer zudem von einem feineren PĂŒrierergebnis. Mit einem Stabmixer lassen sich im Handumdrehen etwa Smoothies, Cremesuppen und Saucen zaubern. Die scharfen Messerklingen pĂŒrieren nicht nur frisches Obst, sondern zerkleinern auch GemĂŒse, Fleisch und NĂŒsse; hochwertige GerĂ€te fungieren sogar als Eiscrusher. Durch seinen breit gefĂ€cherten Anwendungsbereich sticht der Stabmixer aus der Masse der KĂŒchengerĂ€te, die auf dem Markt zu finden sind, deutlich heraus. Gleichzeitig ist seine Handhabung so intuitiv, dass er sich auch fĂŒr Personen eignet, die nur wenig Erfahrung im Kochen und Backen haben.

Leckere Gerichte wie von Zauberhand

Als tragbares KĂŒchengerĂ€t machte sich der Stabmixer schon frĂŒh einen Namen. Im Jahr 1950 meldete der Schweizer Roger Perrinjaquet das Patent an. Vier Jahre spĂ€ter brachte das Unternehmen ESGE einen Stabmixer unter dem Namen Zauberstab der Hausfrau auf den deutschen Markt. In der Schweiz wurde das GerĂ€t dagegen unter dem Namen Bamix vertrieben, eine Kombination aus den französischen Wörtern „battre et mixer“, also schlagen und mixen.

Neben seiner Handlichkeit ist es insbesondere die FlexibilitĂ€t, die den PĂŒrierstab heute in vielen KĂŒchen unersetzbar macht. Mit seinen handlichen Maßen lĂ€sst sich der Stabmixer auch bequem zum Kochabend bei Freunden mitnehmen. Je nach Kochmenge ist er in einer kleinen SchĂŒssel oder in einem großen Topf nutzbar. Das lĂ€stige UmfĂŒllen entfĂ€llt, da das Essen direkt im Kochtopf zerkleinert wird. Bei einem Standmixer mĂŒssen Nutzer den mitgelieferten Mixbecher verwenden. Anders als eine KĂŒchenmaschine, die zwar zahlreiche Features, aber auch einen großen Platzbedarf hat, nimmt ein Stabmixer nur wenig Platz ein. Dank seines schlanken Designs lĂ€sst er sich problemlos im Schrank verstauen.

Zwar kann er als gĂŒnstige Alternative fĂŒr den Gelegenheitsgebrauch eine sperrige KĂŒchenmaschine in vielerlei Hinsicht ersetzen, jedoch gibt es Situationen, die den Stabmixer an seine Leistungsgrenze bringen. Beim Kneten von schweren Teigen oder Zerkleinern von besonders harten Lebensmitteln etwa sind Verbraucher mit einem grĂ¶ĂŸeren GerĂ€t besser beraten. Eine KĂŒchenmaschine ist schließlich auch dann unverzichtbar, wenn GemĂŒse geraspelt oder in dĂŒnne Scheiben geschnitten werden soll. Allerdings kommt ein Stabmixer nur selten allein: Im Set mit vielfĂ€ltigem Zubehör wird er zum kompakten UniversalgerĂ€t.

Multifunktionale Helfer

UnabhĂ€ngig vom jeweiligen Hersteller weisen alle PĂŒrierstĂ€be die gleiche Grundausstattung auf: Sie bestehen aus einem Handgriff samt Motorblock und einem Mixfuß mit einem rotierenden Messer. Mit Ausnahme einiger Billigprodukte lĂ€sst sich das FußstĂŒck in der Regel vom HandstĂŒck abtrennen. Der abnehmbare PĂŒrieraufsatz sorgt einerseits dafĂŒr, dass die Reinigung maßgeblich vereinfacht wird. Andererseits dient er aber auch dem Austausch gegen andere AufsĂ€tze.

RĂŒhren, Mixen, SchĂ€umen: Der Funktionsumfang

Der Funktionsumfang fĂ€llt von GerĂ€t zu GerĂ€t sehr unterschiedlich aus. WĂ€hrend einfache Stabmixer nicht ĂŒber das simple PĂŒrieren hinauskommen und bei Kontakt mit hartem Eis irreparabel beschĂ€digt wĂŒrden, sind manche teuren MarkengerĂ€te richtige Alleskönner. 3-in-1- oder auch 4-in-1-Sets machen eine KĂŒchenmaschine weitestgehend ĂŒberflĂŒssig. Die zusĂ€tzlichen Elemente ergĂ€nzen den PĂŒrierstab um zahlreiche Einsatzmöglichkeiten:

  • ein Schneebesen zum Aufschlagen von Sahne,
  • ein RĂŒhrstab zum Mixen von Kuchenteig,
  • ein MilchaufschĂ€umer,
  • ein Universalzerkleinerer zum Hacken von KrĂ€utern, NĂŒssen und Zwiebeln sowie
  • AufsĂ€tze zum Mahlen von Getreide und Kaffeebohnen.

Welche AufsÀtze wirklich nötig sind, hÀngt von den Kochvorlieben des Nutzers ab.

Mixbecher, Spritz- und Messerschutz: Das Zubehör

Einige Hersteller statten ihre Stabmixer bereits im Lieferumfang mit zusĂ€tzlichem Zubehör aus, das andernfalls fĂŒr viel Geld nachzukaufen wĂ€re. Zwar ist weiteres Zubehör nicht zwingend erforderlich, es erleichtert jedoch die Arbeit mit dem Stabmixer. In jedem Fall ist ein Mixbecher nĂŒtzlich. Idealerweise ist er skaliert, rutschfest und mit einem Deckel versehen, damit man das Mixgut verschlossen im KĂŒhlschrank aufbewahren kann. VerfĂŒgt der RĂŒhrbecher ĂŒber einen Ausguss, geht beim AbfĂŒllen der Shakes und Smoothies kein Tropfen daneben. Die FĂŒllmenge sollte mindestens 500 Milliliter betragen. Ein Gummisockel sorgt zudem fĂŒr einen sicheren Stand und ein Henkel fĂŒr ein einfaches UmfĂŒllen beziehungsweise Befördern.

Da die Klingen beim Mixen fĂŒr Spritzer sorgen können, die auf der Kleidung oder der Arbeitsplatte landen, ist ein Spritzschutz empfehlenswert. HĂ€ufig reicht bereits ein besonders hoher Mixbecher aus. Einige Hersteller rĂŒsten ihre GerĂ€te am unteren Ende des Mixfußes mit einem glockenförmigen Aufsatz aus, um das Spritzen zu verhindern. Sehr hohe und tiefe Mixfußglocken fĂŒhren jedoch dazu, dass sich beim PĂŒrieren viele RĂŒckstĂ€nde darin sammeln.

Vor allem dann, wenn der Stabmixer in einer KĂŒchenschublade aufbewahrt wird, sollte er mit einem Messerschutz ausgestattet sein. Zum einen wird dadurch das Verletzungsrisiko minimiert, zum anderen kommen die Messer nicht mit anderen GegenstĂ€nden in Kontakt, wodurch sie an SchĂ€rfe verlieren könnten. Damit das Kabel Nutzer beim PĂŒrieren nicht behindert, besitzen manche GerĂ€te außerdem einen kleinen Saugnapf, mit dem sie das Kabel an den KĂŒchenfliesen fixieren können.

Von der Leistung bis zum Gewicht

Aus einem PĂŒrierstab können Kochfans großen Nutzen ziehen. Sie mĂŒssen jedoch darauf achten, dass das GerĂ€t alles mitbringt, was fĂŒr die gewĂŒnschten Einsatzzwecke nötig ist. Im Folgenden finden Kaufinteressenten einige Tipps und Hinweise fĂŒr die Auswahl.

Eine Frage der Konsistenz: Die Leistung

Es ist wichtig, bereits vor dem Kauf zu ĂŒberlegen, fĂŒr welche Speisen der PĂŒrierstab vorrangig zum Einsatz kommen soll. FĂŒr Milchshakes und Suppen ist ein Stabmixer mit einer geringen Leistung völlig ausreichend. Wer dagegen hĂ€ufig feste Nahrungsmittel zerkleinert, ist mit einem leistungsstĂ€rkeren GerĂ€t besser beraten.

Die Wattzahl

Das Angebot reicht von Produkten mit lediglich 150 Watt bis hin zu 1.000-Watt-Modellen. Je höher die Wattzahl ist, desto effizienter lassen sich selbst harte Komponenten zerkleinern und desto weniger Kraft mĂŒssen Nutzer selbst aufbringen. Die Leistung sollte keinesfalls unter 200 Watt liegen, da das PĂŒrierergebnis in diesem Fall ungleichmĂ€ĂŸig ausfallen wĂŒrde. NĂŒsse und gefrorene FrĂŒchte wĂŒrden nur grob zerkleinert oder den Motor möglicherweise sogar ĂŒberhitzen lassen. Ab 600 Watt werden auch die hĂ€rtesten Bestandteile zerkleinert. FĂŒr den Alltagsgebrauch reichen jedoch Wattzahlen zwischen 200 und 500 Watt aus. Welche Wattzahl nötig ist, hĂ€ngt davon ab, was zerkleinert werden soll:

Mixgut Smoothies, Milchshakes, Sahne, Dips, Quark, Soßen, weiches Obst wie Bananen und Beeren HĂ€rteres Obst wie Äpfel, Birnen und Ananas sowie Teigwaren NĂŒsse, Fleisch, gefrorenes Obst, GemĂŒse, Kerne und Eis
Leistung 300 bis 350 Watt 400 bis 700 Watt ab 700 Watt
Die Leistungsvoraussetzungen fĂŒr verschiedene Lebensmittel im Überblick.
Die Geschwindigkeit

Neben der Wattzahl beeinflusst auch die Drehzahl Funktion und QualitĂ€t eines Stabmixers. Die Drehzahl beschreibt, wie hĂ€ufig sich die Messerklingen pro Minute drehen (UpM), und kann je nach Modell zwischen 10.000 und 20.000  UpM betragen. GrundsĂ€tzlich gilt: Je höher die Drehzahl, desto feiner das PĂŒrierergebnis. Festere Lebensmittel wie gefrorene FrĂŒchte und NĂŒsse erfordern höhere Geschwindigkeiten, wohingegen Suppen und Saucen mit einer niedrigeren Geschwindigkeit zu bearbeiten sind.

WĂ€hrend die einfachen Modelle lediglich einen Ein- und Ausschalter, mit anderen Worten eine Standardgeschwindigkeit, besitzen und somit nur wenige Zubereitungsoptionen bereithalten, sind andere GerĂ€te mit Schaltstufen ausgestattet. Eine Regulierung der Geschwindigkeit ermöglicht FlexibilitĂ€t, da sich die Drehzahl je nach Konsistenz der Lebensmittel individuell variieren lĂ€sst. Zwar reichen drei Stufen fĂŒr den ĂŒblichen Hausgebrauch aus, eine stufenlose Einstellung erlaubt jedoch eine noch genauere Arbeitsweise. Die Regulierung erfolgt entweder durch eine DruckausĂŒbung auf den Mixknopf, wofĂŒr etwas FeingefĂŒhl erforderlich ist, oder ĂŒber ein RĂ€dchen. GerĂ€te mit stufenloser Anpassung sind jedoch kein Standard, sondern finden sich ausnahmslos im höheren Preissegment.

FĂŒr eine schnelle, anspruchsvolle Zerkleinerung ist eine Turbotaste sinnvoll. Sie sorgt fĂŒr volle Leistung und zerkleinert harte Lebensmittel im Handumdrehen. Allerdings ist sie nur fĂŒr einen Betrieb von wenigen Sekunden ausgelegt. Wird sie zu lange betĂ€tigt, kann es zu einer Überhitzung kommen.

Wie laut ist ein Stabmixer?

Bei Geschwindigkeiten von mehr als 10.000 Umdrehungen pro Minute ist ein hoher GerĂ€uschpegel unausweichlich. Je höher die Geschwindigkeit, desto lauter der Stabmixer. Neben der Geschwindigkeitsstufe ist die LautstĂ€rke auch vom Mixgut abhĂ€ngig. Durchschnittlich ergeben sich Werte im Bereich von 60 und 80 Dezibel. WĂ€hrend eine LautstĂ€rke von 60 Dezibel etwa mit einem lauten GesprĂ€ch vergleichbar ist, kommen 80 Dezibel der GerĂ€uschentwicklung eines RasenmĂ€hers nahe. Da ein Stabmixer jedoch nie besonders lange zum Einsatz kommt, besteht keine Gefahr fĂŒr die Gesundheit.

Kabel versus Akku: Die Betriebsart

In puncto Betriebsart haben Verbraucher die Wahl zwischen netz- und akkubetriebenen GerĂ€ten. Bei PĂŒrierstĂ€ben mit Netzantrieb gibt es keine EinschrĂ€nkungen durch Akkulaufzeiten. Allerdings sind sie immer an eine Steckdose gebunden, und ihr Kabel kann manchmal störend sein, da es nicht nur die Bewegungsfreiheit erheblich einschrĂ€nkt, sondern auch an GefĂ€ĂŸen, die auf der Arbeitsplatte stehen, hĂ€ngenbleiben könnte.

Modelle mit integriertem Akku arbeiten unabhĂ€ngig von der Anbindung ans Stromnetz und sind dahingehend flexibler. Da sie sich ĂŒberall hintragen lassen, können Nutzer sie beispielsweise auch dann problemlos nutzen, wenn sich der Topf noch auf dem Herd befindet. Prinzipiell ist dies auch mit einem KabelgerĂ€t problemlos möglich, Nutzer mĂŒssten nur aufpassen, dass das Kabel nicht mit der heißen Herdplatte in BerĂŒhrung kommt.

Kabellose Modelle haben zwei entscheidende Nachteile. So hĂ€lt ihr Akku nur eine begrenzte Zeit. Nutzer mĂŒssen folglich Zwangspausen einlegen, wenn der Akku leer ist. Eine LED-Leuchte zeigt fĂŒr gewöhnlich die restliche Akkuleistung an. Wer also regelmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸere Mengen pĂŒrieren möchte, sollte zu einem Stabmixer mit Netzkabel greifen. FĂŒr diese ist eine lĂ€ngere Betriebsdauer kein Problem. Außerdem liegen Akkustabmixer aufgrund ihres leistungsstarken Akkus fĂŒr gewöhnlich schwerer in der Hand.

Flexibel, einfach und bequem: Die Handhabung

Bei ihrer Wahl mĂŒssen Sie auf eine komfortable Handhabung achten. Entscheiden Sie sich fĂŒr einen netzbetriebenen Stabmixer, mĂŒssen Sie sich beispielsweise mit der KabellĂ€nge auseinandersetzen. Ein kurzes Kabel erschwert den Einsatz insbesondere dann, wenn die Steckdose weit von der ArbeitsflĂ€che entfernt ist. Zu lang sollte das Stromkabel jedoch nicht sein, damit es nicht an anderen GegenstĂ€nden hĂ€ngenbleibt. Eine KabellĂ€nge zwischen einem und 1,5 Metern bietet in der Regel genĂŒgend Spielraum. Besonders flexibel ist ein Spiralkabel, da dieses nur bei Bedarf bis ĂŒber zwei Meter lang wird.

PĂŒrierstĂ€be mit austauschbaren AufsĂ€tzen verfĂŒgen im Idealfall ĂŒber ein Easy-Click-System. Damit lĂ€sst sich der Mixfuß mit nur einem Handgriff und ohne grĂ¶ĂŸeren Kraftaufwand entfernen. Ebenfalls von Bedeutung ist die Beschaffenheit der Griffzone. Eine ergonomisch geformte, gummierte FlĂ€che sorgt nicht nur fĂŒr Rutschsicherheit, sondern auch dafĂŒr, dass der Stabmixer bequem in der Hand liegt. Je besser die Griffzone an die Hand angepasst ist, desto weniger Kraft mĂŒssen Nutzer beim Halten aufwenden. FĂŒr eine komfortable Nutzung mĂŒssen auch die Schalter sinnvoll platziert sein. Der Ein- und Ausschalter sollte ebenso wie die Einstellung der Geschwindigkeitsstufen so angeordnet sein, dass sie sich gut erreichen lassen, ohne eine zweite Hand zu Hilfe zu nehmen.

Sicherheit geht vor

Da ein Stabmixer mit scharfen Klingen arbeitet, dĂŒrfen Nutzer die Sicherheit nicht außer Acht lassen. Von einer Kindersicherung, die ein versehentliches Einschalten verhindert, profitieren nicht nur Kinder; auch Erwachsene schĂŒtzt sie, etwa beim Griff in die Schublade, vor Verletzungen. Noch sicherer sind GerĂ€te, die ĂŒber einen Riegel beziehungsweise einen Druckpunkt verfĂŒgen, den Nutzer betĂ€tigen beziehungsweise gedrĂŒckt halten mĂŒssen, um den Motor zu starten und die Messer in Bewegung zu setzen. Diese Sicherheitsfunktion gewĂ€hrleistet, dass sich der PĂŒrierstab ohne die BetĂ€tigung der Taste nicht einschalten lĂ€sst.

Ein rutschfester Griff sorgt dafĂŒr, dass das GerĂ€t immer sicher in der Hand liegt, selbst dann, wenn sie nass ist. Gerade beim Umgang mit heißen Herdplatten ist ein hitzebestĂ€ndiges Kabel von Vorteil. Doch selbst wenn das Kabel höheren Temperaturen standhalten sollte, sollte das Kabel nicht mit heißen Töpfen und Pfannen oder gar Herdplatten in BerĂŒhrung kommen. Es könnte schmelzen und zu einem Kurzschluss fĂŒhren. Auch das GerĂ€t an sich sollte ĂŒber einen Überhitzungsschutz verfĂŒgen, etwa eine Kontrollleuchte, die den Nutzer rechtzeitig warnt. Manche GerĂ€te schalten sich automatisch ab, bevor der Motor zu heiß wird.

Hier sind Leichtgewichte gefragt

Stabmixer wiegen zwischen einem halben und einem Kilogramm. Die Gewichtsunterschiede scheinen damit auf den ersten Blick nicht signifikant zu sein. Zu bedenken ist jedoch, dass sie bei lĂ€ngeren EinsĂ€tzen, wenn die Hand zu ermĂŒden beginnt, sehr zu spĂŒren sind. Außerdem setzt das Hantieren mit einem schweren Stabmixer bei Lebensmitteln, die einen grĂ¶ĂŸeren Widerstand mitbringen, ein gewisses Maß an Kraft voraus. Ein geringes Gewicht sorgt hingegen fĂŒr ein einfacheres Handling. Hier können schon wenige Gramm einen großen Unterschied machen.

Ebenso wichtig wie das Gewicht ist auch die GrĂ¶ĂŸe des PĂŒrierstabs. Kleine GerĂ€te (circa 30 Zentimeter) lassen sich platzsparend in der Schublade verstauen. Der Einsatz in sehr hohen GefĂ€ĂŸen ist damit jedoch nur schwer möglich und kann bei heißen Speisen außerdem fĂŒr Verbrennungen auf der Hand sorgen. LĂ€ngere PĂŒrierstĂ€be (etwa 45 Zentimeter) nehmen zwar mehr Platz ein, sind jedoch vielseitiger sowie mit geringerer Verbrennungsgefahr einsetzbar.

Edelstahl oder Kunststoff: Das Material

Da es sich um einen Gebrauchsgegenstand handelt, der in so mancher KĂŒche tĂ€glich zum Einsatz kommt und obendrein Lebensmittel verarbeitet, sollten Kaufinteressierte darauf achten, dass der PĂŒrierstab hochwertig verarbeitet ist. Das gilt sowohl fĂŒr das GehĂ€use als auch fĂŒr die Messer. Die QualitĂ€t hĂ€ngt aber nicht nur von der Verarbeitung, sondern auch von der Auswahl der Materialien ab.  NatĂŒrlich gilt: Je hochwertiger die Materialien, desto bestĂ€ndiger der Stabmixer.

Das GehÀuse

Beim Material des GehĂ€uses haben KĂ€ufer die Wahl zwischen Kunststoff und Edelstahl. Kunststoff, die gĂŒnstige Alternative zu Edelstahl, ist pflegeleicht und trotz seines geringen Gewichts sehr strapazierfĂ€hig. Hier stehen Nutzern verschiedene Farben und Muster zur Auswahl. Allerdings hĂ€lt das Material hohen Temperaturen nicht so gut stand wie Edelstahl, was das PĂŒrieren von heißen Suppen problematisch macht. Zudem sind sie anfĂ€lliger fĂŒr BrĂŒche und Kratzer. GewĂŒrze wie Kurkuma sorgen dafĂŒr, dass sich das Material verfĂ€rbt. Schließlich sollten Kaufinteressierte darauf achten, dass die GerĂ€te frei von Weichmachern, genauer gesagt dem hormonellen Schadstoff Bisphenol A (BPA), sind.

PĂŒrierstĂ€be aus Edelstahl sind zwar teurer, bringen aber auch einige Vorteile mit sich. Das Material sieht nicht nur edler aus als Kunststoff, sondern ist auch wesentlich stabiler. Damit geht eine lĂ€ngere Lebensdauer einher. Eine solide EdelstahlausfĂŒhrung liegt allerdings etwas schwerer in der Hand. Der grĂ¶ĂŸere Pflegeaufwand ist ein weiteres Manko. Ein guter Kompromiss sind Modelle, deren Stab aus Edelstahl und deren GehĂ€use aus Kunststoff besteht.

Die Messer

Die QualitĂ€t der Messer spielt eine wichtige Rolle fĂŒr das Mixergebnis. Deshalb verwenden die meisten Hersteller Edelstahl, der eine gute und vor allem gleichbleibende SchneidqualitĂ€t gewĂ€hrleistet. Im Idealfall wurden die Edelstahlklingen einer besonderen HĂ€rtung unterzogen, wodurch sie Ă€ußerst scharf, stabil und langlebig werden. Allerdings gibt es ein Material, das sogar Edelstahl ĂŒbertrumpft: Messer aus Titanium sind nicht nur außergewöhnlich leicht, sondern sechsfach so hart wie Edelstahlklingen. Das heißt, sie bleiben lĂ€nger scharf und liefern selbst bei harten Lebensmitteln sehr gute Ergebnisse.

Anzahl und Anordnung der Messer

Die meisten Stabmixer besitzen zwei oder drei Klingen, besser wĂ€ren jedoch vier (zwei vertikal und zwei horizontal), damit man auch hĂ€rtere Lebensmittel schnell und mĂŒhelos zerkleinern kann. Je höher die Anzahl der Klingen, desto  feiner und klumpenfreier das Mixresultat.

Die richtige Anwendung und Reinigung

Die Anwendung eines Stabmixers ist denkbar einfach: Lebensmittel in einen BehĂ€lter fĂŒllen, Messeraufsatz auf das Mixgut halten und den Startknopf betĂ€tigen. Dank seiner kompakten GrĂ¶ĂŸe lĂ€sst er sich sogar mit nur einer Hand bedienen, wodurch die andere Hand frei bleibt, um beispielsweise das GefĂ€ĂŸ festzuhalten.

So gelingt jedes Gericht: Hinweise zur Speisezubereitung

Bei der Nutzung eines PĂŒrierstabs ist stets eine gewisse Vorsicht geboten. Folgende Tipps und Hinweise sind bei der Speisenzubereitung zu beachten:

  • Bei der Zerkleinerung harter Lebensmittel ist es hilfreich, ein wenig Wasser dazuzugeben.
  • Bei Speisen, die viel FlĂŒssigkeit enthalten, empfiehlt es sich, in kurzen AbstĂ€nden zu pĂŒrieren und die Geschwindigkeit nur langsam zu erhöhen, um Spritzer zu vermeiden.
  • Zerschneiden Sie das Obst und GemĂŒse vorab in kleinere StĂŒckchen, damit das PĂŒrieren leichter von der Hand geht.
  • Arbeiten Sie beim Mixen unterstĂŒtzend mit, indem Sie das GerĂ€t nach unten und oben bewegen, wĂ€hrend Sie den BehĂ€lter festhalten.
  • Achten Sie darauf, den Mixfuß nicht zu hoch anzuheben, denn dadurch werden Spritzer erzeugt.
  • Verwenden Sie schlanke, hohe Mixbecher, um Spritzer zu vermeiden. Sollten Sie diese nicht parat haben, hilft ein Geschirrtuch oder ein StĂŒck KĂŒchenpapier, das Sie ĂŒber das GefĂ€ĂŸ legen.
  • Ist der RĂŒhrbecher etwas breiter, hilft es, leicht kreisende RĂŒhrbewegungen auszufĂŒhren, um den Mixvorgang zu beschleunigen.
  • FĂŒr geringere Mengen ist ein Mixbecher mit kleinem Durchmesser besser, damit der Mixfuß komplett eintauchen kann.
  • Bei der Verarbeitung heißer FlĂŒssigkeiten gilt es, einen Abstand einzuhalten. Sollte es zu Spritzern kommen, besteht nĂ€mlich Verbrennungsgefahr.
  • BetĂ€tigen Sie den Startknopf erst dann, wenn der PĂŒrierkopf vollstĂ€ndig in das Mixgut eingetaucht ist.
  • Der PĂŒrierkopf sollte nie bis ganz auf den Boden reichen, sondern immer ausreichend Abstand halten.
  • Sollten sich Speisereste zwischen den Klingen festgesetzt haben, sind diese mit einer BĂŒrste oder einem Schwamm, nicht jedoch mit den bloßen Fingern zu entfernen.
Smoothies, Cremes und mehr

Ein PĂŒrierstab eignet sich ideal fĂŒr Smoothie-Kreationen. Neben gefrorenen FrĂŒchten können Sie nach Belieben Wasser, Milch oder Joghurt hinzufĂŒgen, bis die gewĂŒnschte Konsistenz erreicht ist. Bei der Zusammenstellung der Zutaten gibt es keine festen Zubereitungsregeln: Sie können Obst und GemĂŒse nach Lust und Laune mit Haferflocken, Chiasamen, GewĂŒrzen oder frischen KrĂ€utern kombinieren. Mit der Zugabe von EiswĂŒrfeln wird der Smoothie erfrischend. Abgesehen von Smoothies lassen sich mit einem PĂŒrierstab unter anderem auch Eiweißshakes, Soßen, Pestos, Cremesuppen, Sorbets, Salatdressings und Dips herstellen.

Sauber in Sekundenschnelle: Hinweise zur Reinigung

Nach getaner Arbeit steht die Reinigung des PĂŒrierstabs an. Diese ist besonders wichtig, damit die Speisezubereitung stets hygienisch bleibt. Bequemerweise verfĂŒgen die meisten GerĂ€te ĂŒber einen abnehmbaren Aufsatz, der in der SpĂŒlmaschine gereinigt werden kann. Im Idealfall reinigen Sie das GerĂ€t unmittelbar nach der Benutzung, denn dann können die Speisereste nicht eintrocknen. Nach einer Weile können sich so manche RĂŒckstĂ€nde als sehr hartnĂ€ckig erweisen, wodurch sie sich selbst in der SpĂŒlmaschine nur mĂŒhsam entfernen lassen. GrundsĂ€tzlich ist es empfehlenswert, die MesseraufsĂ€tze per Hand zu spĂŒlen, da sie durch die hohen Temperaturen in der SpĂŒlmaschine auf Dauer an SchĂ€rfe verlieren. Sollten Sie nicht die Zeit fĂŒr eine vollstĂ€ndige Reinigung haben, ist es hilfreich, den Mixfuß vorĂŒbergehend in einen BehĂ€lter mit Wasser und etwas SpĂŒlmittel einzuweichen. Versichern Sie sich, dass der Aufsatz vollstĂ€ndig unter Wasser ist und schalten Sie das GerĂ€t kurz ein.

Reinigen Sie das GehĂ€use und das Kabel hin und wieder mit einem weichen, trockenen oder leicht feuchten Tuch, um etwaige Spritzer zu entfernen. Der Motorblock darf jedoch keinesfalls in Wasser getaucht werden. Scharfe Reiniger, Alkohol und ScheuerschwĂ€mme sind ebenfalls ungeeignet. Gegen VerfĂ€rbungen am Mixfuß oder auch Messbecher hilft es zudem, die betroffenen Stellen mit Speiseöl einzureiben und anschließend abzuwaschen.

Die beliebtesten Marken

Inzwischen gibt es eine große Vielfalt von Stabmixermodellen in verschiedenen Preisklassen auf dem Markt. Einfache GerĂ€te ohne Zubehör und nur wenig Leistung sind bereits ab zehn Euro erhĂ€ltlich. Im mittleren Preissegment, sprich fĂŒr etwa 30 bis 40 Euro, sind die Stabmixer schon hochwertiger. Sie sind in der Regel mit einer grĂ¶ĂŸeren Leistung von etwa 500 bis 600 Watt und zumindest einem Mixbecher ausgestattet. Ab 60 Euro bekommen Verbraucher Spitzenmodelle mit einer hochwertigen Verarbeitung, einem leistungsfĂ€higen Motor und zahlreichem Zubehör. Je mehr Geld Kaufinteressierte ausgeben, desto mehr Zubehör erhalten sie im Lieferumfang.

Unter den namhaften Herstellern, die sich heute auf dem Markt tummeln, ist beispielsweise Braun zu finden. Einige seiner hochwertigen PĂŒrierstĂ€be sind lĂ€ngst Beststeller, darunter etwa das neue Flaggschiff im Sortiment, der Braun Multiquick 9 Stabmixer MQ 9087X. Das Allroundtalent verfĂŒgt neben einem kraftvollen 1.000-Watt-Motor ĂŒber ein vielfĂ€ltiges Zubehör fĂŒr die Speisezubereitung, sei es zum PĂŒrieren, Kneten oder Mischen, das sich zudem mit nur einem Klick auswechseln lĂ€sst. Dank ActiveBlade-Technologie bewegt sich die Messerklinge abhĂ€ngig von der DruckausĂŒbung nach oben und unten bei 2,5-facher aktiver Schneidzone und 40 Prozent weniger Kraftaufwand.

Ein weiterer multinationaler Konzern mit deutschen Wurzeln ist Bosch. Der Hersteller hĂ€lt viele hochwertige Produkte aus dem Heimbereich bereit. Seine PĂŒrierstĂ€be sind in der Regel hochwertig und in verschiedenen Preiskategorien zu finden. Hochpreisige Bosch-Produkte zeichnen sich durch ihr EdelstahlgehĂ€use und ihr 4-Klingen-System aus. Philips bietet sehr leistungsstarke Stabmixer mit den passenden Zubehörlösungen fĂŒr einen flexiblen und komfortablen Einsatz. GĂŒnstigere Einsteigermodelle mit einer geringeren Leistung finden sich unter anderem bei Siemens.

Eine geringere Wattzahl muss jedoch kein Leistungseinbußen bedeuten: Der ESGE-Zauberstab hat zwar nur 200 Watt, ist aber dennoch ein beliebter Stabmixer in privaten ebenso wie in ProfikĂŒchen. Das liegt zum einen an seiner soliden, langlebigen Verarbeitung, zum anderen aber auch an seiner Leistung von 17.000 Umdrehungen pro Minute. Ebenfalls im Bereich hochwertiger Haushalts- und Gastronomieprodukte anzusiedeln ist die Marke WMF, die nicht nur mit ihrem Design, sondern auch mit ihrem eigens entwickelten Material Cromargan (eine Mischung aus Chrom und Argan) punktet. Cromargan ist besonders langlebig, sĂ€urefest, geschmacksneutral, pflegeleicht und rostfrei. Ein Ă€hnlich stilvolles Design bietet auch Kenwood.

WeiterfĂŒhrende Tests

Achtung: Da es nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen reinen Vergleich von Stabmixern.

Die Stiftung Warentest, das wohl bekannteste Vergleichsportal Deutschlands, hat im Jahr 2011 22 Stabmixer unter die Lupe genommen. Das Preisspektrum der Testprodukte liegt zwischen 10 und 130 Euro. Getestet wurde unter anderem ihre FunktionalitĂ€t im Mixen und PĂŒrieren von GemĂŒse, im AnrĂŒhren von Mayonnaise sowie im Kneten und RĂŒhren von Teig. Zwar beanspruchen auch der ESGE Zauberstab und der Red Baron die Testdisziplin des Teigknetens fĂŒr sich, doch nur das Testmodell Braun Multiquick 5 Patisserie kann punkten.

Weitere Testkriterien sind die Handhabung, die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und die GerĂ€uschentwicklung. Im Belastungstest versagten vor allem die BilliggerĂ€te. Vier Testprodukte schafften gerade einmal die HĂ€lfte der Testzyklen und erhielten deshalb das TestprĂ€dikat „Mangelhaft“. Der Superior und der Severin SM 3807 hielten nicht einmal dem RĂŒhren von Wasser stand. Die TestgerĂ€te von Alaska und Tefal hielten etwas lĂ€nger durch, sodass es noch fĂŒr ein „Ausreichend“ genĂŒgte. Der Philips HR 1377 erreichte in puncto Belastbarkeit zusammen mit dem Bosch MSM 7800 zumindest noch ein „Befriedigend“. Nur der Stabmixer Braun Multiquick 7 erhielt in diesem Testbereich die Note „Gut“.

Die Marke Braun liegt im Test klar vorn. Der Testsieger Braun Multiquick 3 Soup erreichte gemeinsam mit 12 anderen Testprodukten das Testurteil „Gut“. Zwei PĂŒrierstĂ€be im Test erhielten die Gesamtnote „Befriedigend“, drei „Ausreichend“ und vier „Mangelhaft“. Wer Wert auf VielfĂ€ltigkeit legt, sollte eher zum Siemens MQ5B150 oder zum Bosch MSM 6B 150 greifen. Suppenfans empfiehlt die Stiftung Warentest das TestgerĂ€t von Kenwood, GemĂŒsefreunden den Bosch Styline MSM 7800 und DesignerkĂŒchen den Philips HR 1377 oder den HR 1378. Als bester KĂŒchenmaschinenersatz hat sich im Test der Braun Multiquick 5 Patisserie herauskristallisiert, als bester Stabmixer mit Akku sowohl der Braun Multiquick 7 MR 730 cc als auch der Philips HR 1378.

Das Testmagazin ÖKO-TEST testete im Jahr 2017 zwölf Stabmixer von Braun, Bosch, Krups, Philips und Co. fĂŒr einen Preis zwischen 17 und 70 Euro auf Herz und Niere. Im Test stellte sich heraus, dass nur jeder zweite PĂŒrierstab sicher und zuverlĂ€ssig arbeitet. Die HĂ€lfte der Testprodukte ist aufgrund ihrer schlechten Ergebnisse in der PraxisprĂŒfung, bedenklicher Inhaltsstoffe (etwa Chlorparaffine, Weichmacher sowie phosphororganische Verbindungen) und umweltschĂ€dlicher Materialien laut ÖKO-TEST nicht empfehlenswert.