Slow-Juicer

Die 7 besten Slow-Juicer im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Maße
Gewicht
Fassungsvermögen SaftbehÀlter
Leistung
Drehzahl
LĂ€nge Kabel
SpĂŒlmaschinengeeignet
Ausstattung
Ein-/Ausschalter
Tropfstopp-System
ReinigungsbĂŒrste
Rutschfeste GummifĂŒĂŸe
Vorteile

Slow-Juicer-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Slow-Juicer verarbeiten GemĂŒse und Obst besonders schonend zu Saft, sodass wichtige NĂ€hrstoffe und Vitamine erhalten bleiben.
  • Die sanfte Entsaftung verspricht ein natĂŒrliches und differenziertes Geschmackserlebnis.
  • Im Unterschied zu herkömmlichen Entsaftern kommt ein Slow-Juicer auch mit GrĂ€sern, KrĂ€utern und BlattgemĂŒse zurecht.
  • Ein Kaltentsafter arbeitet nicht nur mit einer geringeren Umdrehungszahl, sondern erzeugt auch weniger LĂ€rm als ein Zentrifugalentsafter.
  • Neben den gĂŒnstigen Vertikalentsaftern gibt es auch Horizontalentsafter mit Doppelwalze und kompakte Slow-Juicer mit nur einer Walze.

Gesund, gesĂŒnder, Slow-Juicer

Den meisten Menschen ist eine gesunde und ausgewogene ErnĂ€hrung wichtig. Selbstgemachte Obst- und GemĂŒsesĂ€fte sind lecker, relativ schnell zubereitet und versorgen den Körper mit den nötigen NĂ€hrstoffen. Ein Slow-Juicer ist eine praktische Hilfe, um im Alltag nicht darauf verzichten zu mĂŒssen. Damit werden GemĂŒse, FrĂŒchte und GrĂ€ser in leicht bekömmliche SĂ€fte umgewandelt. Diese können Sie dann zu Hause, auf der Arbeit oder unterwegs bequem trinken.

Experten empfehlen den Verzehr von tĂ€glich zwei bis drei Portionen beziehungsweise Einheiten Obst und GemĂŒse. FĂŒr viele – insbesondere BerufstĂ€tige – ist das jedoch kaum realisierbar. Im Alltag fehlt oft die Zeit, die empfohlenen Lebensmittel zuzubereiten und zu verzehren. Ein Slow-Juicer schafft hier willkommene Abhilfe, denn mit seiner UnterstĂŒtzung lassen sich im Handumdrehen leckere GetrĂ€nke herstellen, die gleich mehrere gesunde Zutaten vereinen.

Der Einzelhandel bietet Unmengen an unterschiedlichen GemĂŒse- und ObstsĂ€ften als flĂŒssige Fitmacher oder sogar Zwischenmahlzeit an. Doch erstens haben diese als Fitness-Drinks angebotenen SĂ€fte ihren Preis und zweitens sind sie nicht frisch zubereitet. Zudem ist bei der großen Auswahl Vorsicht geboten. Schließlich ist nicht immer ersichtlich, wo die verarbeiteten FrĂŒchte herkommen und ob es sich dabei um biologisch wertvolle Produkte handelt.

Viele SĂ€fte enthalten außerdem Geschmacksstoffe, Konservierungsmittel und Zucker. Wer seinen Obst- und GemĂŒsesaft mithilfe eines Slow-Juicers selbst presst, hat Sicherheit ĂŒber die Herkunft beziehungsweise QualitĂ€t der verwendeten Lebensmittel und weiß ganz genau, woraus der Saft besteht. DarĂŒber hinaus garantiert ein Slow-Juicer, dass die wertvollen Mineralstoffe, Enzyme und Vitamine der Zutaten erhalten bleiben.

Was ist das Besondere an einem Slow-Juicer?

Die oft auch als Kaltentsafter oder Cold-Juicer bezeichnete Saftpresse verarbeitet nicht nur Obst und GemĂŒse, sondern auch GrĂ€ser und nahrhaftes BlattgemĂŒse. Sei es Apfel, Spinat, Weizen, Dinkel – bei der Wahl der Zutaten gibt es eigentlich keine EinschrĂ€nkungen. Je nach Art mĂŒssen die Lebensmittel jedoch geschĂ€lt, zerkleinert und eventuell entkernt werden, bevor sie in den Entsafter kommen.

Der Name mag ein wenig irrefĂŒhrend sein, denn die Saftgewinnung mit dem Slow-Juicer dauert nicht viel lĂ€nger als mit einem herkömmlichen Entsafter. Er dreht lediglich langsamer, erzeugt dadurch weniger WĂ€rme und sorgt so dafĂŒr, dass die Vitamine und NĂ€hrstoffe der verarbeiteten Zutaten erhalten bleiben. Da ein Slow-Juicer mit hohem Druck arbeitet, ist die gewonnene Menge an Saft dĂŒnnflĂŒssiger und oft auch höher als bei anderen Entsaftern. Ein angenehmer Nebeneffekt besteht darin, dass die schonende Saftpresse weniger LĂ€rm erzeugt als ihre schnelleren Pendants.

Zentrifugalentsafter versus Slow-Juicer

Entsafter lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Slow-Juicer und Zentrifugalentsafter. Doch welche Variante erzielt das beste Geschmackserlebnis und garantiert gleichzeitig den Erhalt der wertvollen NĂ€hrstoffe und Vitamine?

Zentrifugalentsafter: Schneller, aber schĂ€dlicher fĂŒr Vitamine und NĂ€hrstoffe

Herkömmliche Zentrifugalentsafter arbeiten mit einer enormen Geschwindigkeit und vielen Umdrehungen. Die zugefĂŒhrten FrĂŒchte werden mithilfe rotierender Messer oder Metallscheiben zerkleinert. Bei einer Leistung von bis zu 1.500 Watt generieren die GerĂ€te rund 15.000 Umdrehungen pro Minute. Durch diese hohe Reibungsenergie werden die Zutaten unweigerlich erwĂ€rmt, was den teils hitzeempfindlichen Vitaminen und MikronĂ€hrstoffen schadet. Zudem kommen die Fruchtbestandteile beim Zerkleinerungsprozess mit viel Sauerstoff in BerĂŒhrung, was ihnen ebenfalls wertvolle Vitamine entzieht und die GeschmacksqualitĂ€t mindert.

Zentrifugalentsafter haben recht große Öffnungen, sodass grobe StĂŒcke oder sogar ganze FrĂŒchte direkt hineingegeben werden können. Auf diese Weise erhĂ€lt man schnell den gewĂŒnschten Saft, das Ergebnis ist aber zwiespĂ€ltig zu bewerten: Durch die hohe Zentrifugalkraft gehen nicht nur Geschmack und Vitalstoffe verloren, sondern es bleiben durch die recht grobe Verarbeitung auch grĂ¶ĂŸere FruchtstĂŒcke im Saft zurĂŒck, was von vielen als störend empfunden wird.

Slow-Juicer: „Langsam“ zum Erfolg

Slow-Juicer arbeiten hingegen mit mehr GefĂŒhl. Das Attribut „Slow“ bedeutet in diesem Kontext eher bedĂ€chtig oder verzögernd als langsam. Schließlich ist die Drehzahl bei Slow-Juicern viel niedriger als bei herkömmlichen Zentrifugalentsaftern. Mit einer Leistung von rund 250 Watt und weniger als 100 Umdrehungen in der Minute werden die Lebensmittel ausgesprochen schonend zerkleinert und geschleudert.

Auf diese Weise gerĂ€t kaum Sauerstoff in den Saft und der Oxidationsprozess lĂ€uft langsamer ab, was die NĂ€hrstoffe bewahrt. Dank der reduzierten Drehungen entsteht außerdem weniger WĂ€rme, wodurch wichtige Enzyme und Pflanzenstoffe erhalten bleiben. Cold-Juicer brauchen zwar ein wenig lĂ€nger beim Entsaften, dafĂŒr ist der Saft dĂŒnnflĂŒssig und nĂ€hrstoffreich.

Statt mit blinder Kraft arbeiten Slow-Juicer mit sanftem, aber erstaunlichem Druck. Die beigegebenen GemĂŒse, FrĂŒchte und GrĂ€ser werden derart effizient zusammengepresst, dass alle wertvollen Inhaltsstoffe aus ihnen gewonnen werden. Das Verfahren ist nicht nur schonender, sondern sorgt auch fĂŒr einen unvergleichlichen natĂŒrlichen Geschmack des Saftes. Zudem sorgt der hohe Druck dafĂŒr, dass die Saftgewinnung ergiebiger ist als bei vielen herkömmlichen Entsaftern.

Ein weiterer großer Vorteil von Slow-Juicern besteht darin, dass ihre Verwendung nicht auf klassische Obst- und GemĂŒsesorten beschrĂ€nkt ist. Abgesehen von der Zubereitung von Orangen-, Tomaten- und SelleriesĂ€ften eignen sie sich auch fĂŒr die Verarbeitung von GrĂ€sern und BlattgemĂŒse aller Art. Egal ob Weizengras, Hafer oder Dinkel, KrĂ€uter, Spinat oder Salat – Kaltentsafter machen aus jeder Pflanze und Frucht einen schmackhaften, gesunden Saft. Dass sie im Durchschnitt etwas teurer sind als Zentrifugalentsafter, wird durch ihre zahlreichen VorzĂŒge aufgewogen.

Vorteile
  • Besonders schonende Verarbeitung der FrĂŒchte
  • Hohe GeschmacksqualitĂ€t
  • Erhalt der NĂ€hrstoffe und Vitamine
  • Verarbeitung von GrĂ€sern, KrĂ€utern und BlattgrĂŒn
  • Ergiebige Saftausbeute
  • Geringe LĂ€rmbelĂ€stigung
Nachteile
  •  Hohe Anschaffungskosten
  • Zerkleinern, Entkernen und SchĂ€len der FrĂŒchte nötig
  • Langsamer Entsaftungsprozess

Slow-Juicer-Typen: Die Walze macht den Unterschied

Die VorzĂŒge der „langsamen“ Entsaftung sind unverkennbar. Doch Slow-Juicer ist nicht gleich Slow-Juicer. Auf dem Markt gibt es verschiedene GerĂ€tetypen, die sich in puncto Bauart, Funktionsweise und Leistung unterscheiden.

Bei der Wahl des richtigen Modells spielt es vor allem eine Rolle, welche Art von SĂ€ften damit zubereitet werden soll. Was die Bauweise anbelangt, unterscheidet man zwischen Vertikal- und Horizontalentsaftern. Letztere lassen sich wiederum in zwei Unterarten gliedern, nĂ€mlich in Modelle mit einer Walze und solche mit Doppelwalze. Auch wenn die meisten GerĂ€te mit einer Vielzahl unterschiedlicher Zutaten gut zurechtkommen, haben die jeweiligen GerĂ€tetypen doch ihre StĂ€rken und SchwĂ€chen beim Zerkleinern bestimmter GemĂŒse- und Fruchtarten. Beim Platzbedarf und bei der Reinigung ist ebenfalls einiges zu beachten.

Grob lĂ€sst sich sagen: Liebhaber von sĂŒĂŸen ObstsĂ€ften sind mit einem Vertikalentsafter gut beraten. Wer grĂŒne SĂ€fte aus GrĂ€sern und KrĂ€utern bevorzugt, sollte in einen Horizontalentsafter mit Doppelwalze investieren. Entsafter mit nur einer Walze sind vielseitig einsetzbar, erreichen aber selten die SaftqualitĂ€t der Doppelwalz-Modelle.

Vertikalentsafter – der schlanke Allrounder

Wer in die Welt der Slow-Juicer neu einsteigt und eine einfache sowie kostengĂŒnstige Variante sucht, ist mit einem Vertikalentsafter gut beraten. Durch seine eher hohe als breite Bauart nimmt er weniger Platz ein als ein Horizontalentsafter. Dieser Vorteil zeigt sich aber bei den meisten Modellen nur dann, wenn der Slow-Juicer gerade nicht in Betrieb ist. Trester- sowie SaftbehĂ€lter mĂŒssen beim Entsaften nĂ€mlich oftmals außen angebracht werden.

Beim Vertikalentsafter sind Presswalze und EinfĂŒlltrichter senkrecht angeordnet. Durch die Wirkung der Schwerkraft werden die FrĂŒchte wie von selbst in die Walze gezogen, sodass in der Regel nicht mit einem StĂ¶ĂŸel nachgeholfen werden muss. Zudem ist der Trichter relativ groß. Dadurch lassen sich gleich mehrere Zutaten auf einmal einfĂŒllen und man gewinnt schnell leckeren Saft.

Ein weiterer Vorteil dieses GerĂ€tetyps ist die hohe Saftausbeute. Das gilt vor allem fĂŒr das Zerkleinern von weichen FrĂŒchten wie reifen Äpfeln, Ananas oder Avocados. Auch fĂŒr GemĂŒsesorten wie Tomaten eignet sich ein solches Modell bestens. Allerdings ist der erzeugte Saft meist recht dick und reichhaltig, was definitiv Geschmackssache ist. Außerdem schwĂ€cheln viele Vertikalentsafter, wenn es um das Auspressen von GrĂ€sern, KrĂ€utern und BlattgemĂŒse geht. Stehen hauptsĂ€chlich grĂŒne SĂ€fte auf dem Speiseplan, ist ein Horizontalentsafter mit Doppelwalze die bessere Wahl.

Vorteile
  • KostengĂŒnstig
  • Platzsparend
  • Einfaches EinfĂŒllen
  • Schnelle Saftzubereitung
  • MĂŒhelose Reinigung
Nachteile
  • Verlust von Vitaminen
  • Im Betrieb durch zusĂ€tzliche BehĂ€lter breiter
  • Ungeeignet fĂŒr GrĂ€ser, KrĂ€uter und BlattgemĂŒse
  • GewöhnungsbedĂŒrfte Konsistenz des Saftes

Horizontalentsafter mit Doppelwalze – beste Wahl fĂŒr Feinschmecker

Ein Horizontalentsafter mit Zwillingswalze verspricht ein ausgesprochen nuanciertes Geschmackserlebnis. Bei dieser Bauart werden die Zutaten schonend und effizient zwischen zwei Pressschrauben beziehungsweise -walzen hindurchgedrĂŒckt. Die natĂŒrlichen Aroma- und Vitalstoffe bleiben bei dem Verfahren besonders gut erhalten. Das gilt auch fĂŒr Zutaten, die sich schwieriger entsaften lassen, wie GrĂ€ser, Salate und WildkrĂ€uter.

Die Doppelwalze sorgt nicht nur fĂŒr eine sehr gute Ausbeute, sondern der Saft zeichnet sich auch durch eine feine Konsistenz aus. Problematischer gestaltet sich dagegen die Verarbeitung von reifen FrĂŒchten. Diese können die Zwillingswalze nur langsam passieren und nicht selten kommt es zu einem Stau im EinfĂŒlltrichter. Im Unterschied zum Vertikalentsafter mĂŒssen die Zutaten mit einem StĂ¶ĂŸel durchgedrĂŒckt werden, sodass hier etwas mehr Geduld gefragt ist. Zu bedenken ist außerdem, dass ein solches GerĂ€t wegen des komplizierteren Aufbaus etwas schwieriger zu reinigen ist und mehr Platz auf der ArbeitsflĂ€che beansprucht.

Nichtsdestotrotz ist ein Slow-Juicer mit Doppelwalze die perfekte Wahl fĂŒr wahre Feinschmecker, die keine Abstriche in puncto Geschmack machen wollen und dabei auf eine vitalstoffreiche ErnĂ€hrung setzen. Das hat allerdings seinen Preis. Ein Modell mit Doppelwalze ist oft deutlich teurer als eine AusfĂŒhrung, die nur ĂŒber eine Pressschraube verfĂŒgt.

Vorteile
  • Schonende Verarbeitung von Aroma- und Vitalstoffen
  • Gute Saftausbeute
  • Feine Konsistenz ohne große StĂŒcke
Nachteile
  • DĂŒrftige Verarbeitung von reifen FrĂŒchten
  • Aufwendige Reinigung
  • Hoher Platzbedarf
  • Teuer in der Anschaffung
  • DurchdrĂŒcken der Lebensmittel mit einem StĂ¶ĂŸel nötig

Horizontalentsafter mit einer Walze – die kompakte Alternative

Die abgespeckte Variante eines Entsafters mit Zwillingswalze ist ein Slow-Juicer, der lediglich ĂŒber eine Pressschraube oder -schnecke verfĂŒgt. Er besticht mit seinem niedrigeren Preis, seiner platzsparenden Bauweise und seinen guten Reinigungseigenschaften.

Ein Horizontalentsafter mit einer Walze ist in der Regel leicht zu bedienen sowie fĂŒr vielfĂ€ltige Obst- und GemĂŒsesĂ€fte nutzbar. Was die Ergiebigkeit und den Geschmack betrifft, kann er jedoch nicht ganz mit einem Doppelwalzentsafter mithalten. Der gewonnene Saft ist beim Einwalzmodell oft nicht so fein und differenziert, zudem landen mehr Pflanzenbestandteile im TresterbehĂ€lter. Das zeigt sich vor allem beim Auspressen von BlattgrĂŒn und KrĂ€utern, denn hier sind Doppelwalzen klar im Vorteil.

Vorteile
  • GĂŒnstig in der Anschaffung
  • Platzsparend
  • Einfache Reinigung
Nachteile
  • Geringere Ergiebigkeit
  • Geschmacklich hinter Doppelwalzen-Modellen
  • Mehr Pflanzenbestandteile ĂŒbrig

Ausstattung fĂŒr jeden Bedarf

Die Auswahl an Slow-Juicern ist groß: Das Sortiment reicht von preisgĂŒnstigen Modellen mit solider Leistung bis hin zu Highend-Produkten, die nicht nur köstliche SĂ€fte zaubern, sondern sich auch als Design-Objekte sehen lassen können. Der Markt bietet fĂŒr nahezu jeden Geschmack und Bedarf geeignete AusfĂŒhrungen, sodass dem gesunden FrĂŒhstĂŒckstrunk nichts mehr im Wege steht.

Welche Umdrehungszahl ist bei Slow-Juicern zu empfehlen?

Bei klassischen Zentrifugalentsaftern wird ein besonderes Augenmerk auf eine hohe Wattzahl beziehungsweise Umdrehungsgeschwindigkeit gelegt. Bei den Slow-Juicern ist das nicht der Fall – eher im Gegenteil: Sie zeichnen sich durch ihre geringe Geschwindigkeit aus. Je nach Modell liegt diese bei etwa 40 bis 100 Umdrehungen pro Minute, wohingegen Zentrifugalentsafter in der gleichen Zeit auf mehrere Tausend Umdrehungen kommen. Wie hoch die Umdrehungszahl eines Slow-Juicers genau ist, spielt daher eher eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist vielmehr die schonende Entsaftungstechnik, durch die er sich von den herkömmlichen AusfĂŒhrungen unterscheidet.

GrĂ¶ĂŸe des SaftbehĂ€lters

Ein wesentliches Kaufkriterium besteht fĂŒr viele in der Frage, wie viel Saft sich mit dem Slow-Juicer auf einmal pressen lĂ€sst. WĂ€hrend manche nur ein kleines Glas zum FrĂŒhstĂŒck wĂŒnschen, möchten andere sich oder die Familie fĂŒr den ganzen Tag mit gesunden SĂ€ften eindecken. Es lohnt sich also ein Blick auf die SaftbehĂ€lter, denn diese haben unterschiedliche Volumen: Zwischen 500 und 1.400 Milliliter können darin gesammelt werden.

Abmessungen und Gewicht

Die Maße der Slow-Juicer variieren je nach AusfĂŒhrung. Meist sind sie um die 40 Zentimeter hoch, die Breite liegt zwischen 20 und 30 Zentimetern, die Tiefe bei 15 bis 20 Zentimetern. Auch die EinfĂŒllöffnungen sind unterschiedlich groß; die kleinen messen rund vier, die großen bis zu acht Zentimeter im Durchmesser. Die Entsafter wiegen insgesamt zwischen drei und sechs Kilogramm, einige aber auch zehn Kilogramm und mehr. Je nach GrĂ¶ĂŸe und Gewicht nehmen sie etwas mehr Platz in der KĂŒche ein. Bei seltener Nutzung wird eventuell ein passender Stauraum benötigt.

Reinigungsaufwand

Gerade bei intensiver Benutzung stellt sich die Frage nach der Reinigung der Saftpresse. Die abnehmbaren Teile können oftmals in die SpĂŒlmaschine gegeben werden.

GrundsĂ€tzlich lassen sich die GerĂ€te sehr einfach auseinandernehmen und leicht sĂ€ubern, indem die einzelnen Teile mit einer kleinen BĂŒrste oder einem Schwamm unter dem Wasserstrahl abgespĂŒlt werden. Das Material besteht in aller Regel aus Kunststoff sowie Edelstahl und ist relativ unempfindlich. Einige Modelle sind zudem dekorativ und ĂŒberzeugen mit klassisch-schlichten oder eher farbenfrohen Designs.

Anschaffungskosten

Letztlich entscheidet natĂŒrlich auch der Preis ĂŒber eine Anschaffung. Slow-Juicer gibt es in jedem Preissegment: Zwischen 150 und 1.500 Euro kosten die unterschiedlichen Modelle. Um die 400 Euro sollten fĂŒr einen guten Entsafter auf jeden Fall einkalkuliert werden.

Was darf in den Slow-Juicer?

Bei der Wahl der GemĂŒse- und Obstsorten sowie GrĂ€sern, die zu Saft verarbeitet werden, gibt es eigentlich keine EinschrĂ€nkungen. Wichtig ist aber eine gewisse Vorbereitung der Lebensmittel, die in die Saftpresse kommen. Schließlich soll der Slow-Juicer nicht in Mitleidenschaft geraten und das Ergebnis zufriedenstellend ausfallen. GrundsĂ€tzlich empfiehlt es sich, die Zutaten fĂŒr den Saft sorgfĂ€ltig zu reinigen und zu waschen. Je nach GrĂ¶ĂŸe der EinfĂŒllöffnung mĂŒssen die Lebensmittel eventuell in StĂŒcke geschnitten oder zerkleinert werden. Bei einigen Obst- und GemĂŒsesorten ist es zudem unerlĂ€sslich, diese zu schĂ€len oder zu entkernen, bevor sie in den Entsafter kommen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Slow-Juicer nicht selbst getestet.

Die Testzeitschrift Haus & Garten Test testete 2020 in einem Vergleich elf Entsafter auf QualitĂ€t, FunktionalitĂ€t und Saftgewinnung. Ein Ergebnis der Testreihen waren dabei die erstaunlich feinen SĂ€fte, welche die Slow-Juicer Unold Slow Juicer 3 in 1 78265 und Severin ES 3571 erzeugten. Die Entsafter Panasonic MJ-L501, Caso SJW 500 und Gastroback Slow Juicer Advanced Vital 40145 fielen durch ihre hohe Saftausbeute positiv auf. Haus & Garten Test kam zu dem GesamtresĂŒmee, dass die getesteten Slow-Juicer generell einen besseren Eindruck bei der Handhabung und beim Saftpressen hinterließen als die lauteren und gröberen Zentrifugalentsafter.

Das ETM Testmagazin testete 2018 neun Slow-Juicer und sechs Zentrifugalentsafter. Dabei kamen die Tester zu Ă€hnlichen Ergebnissen wie Haus & Garten Test. Die Slow-Juicer ĂŒberzeugten allgemein aufgrund ihrer hochwertigen Verarbeitung, geringen LĂ€rmentwicklung und FunktionalitĂ€t. Ihre Saftausbeute war zudem hoch und die SĂ€fte frei von StĂŒcken sowie qualitativ ĂŒberzeugend. Auf den ersten drei PlĂ€tzen des Vergleichs landeten das Modell Omega VSJ843 gefolgt von dem Slow-Juicer von Panasonic MJ-L600 sowie dem Modell Kenwood JMP800SI.