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Glätteisen

Die besten Glätteisen im Vergleich

Laura Voigt

Technische Daten

Funktionen

Technologie

Ausstattung

Haare perfekt glätten

    Das Wichtigste in Kürze
  • Mit dem richtigen Glätteisen lassen sich die angesagtesten Trendfrisuren stylen – vom Sleek-Look über Beach-Waves bis hin zur Lockenmähne.
  • Um Haarbruch oder gar eine dauerhafte Schädigung der Haarstruktur zu vermeiden, sollten Nutzer nur Haarglätter mit Keramik- oder Titanium-Platten verwenden.
  • Innovative Technologien verhindern elektrostatisch aufgeladene Haare und sorgen sogar für Feuchtigkeit und Glanz.
  • Sicherheit geht vor: Neben einem Überhitzungsschutz sollten Glätteisen auch über eine Abschalt-Automatik sowie – im Idealfall – über eine Verriegelungsfunktion und eine hitzebeständige Hülle verfügen.

Unser Vergleichssieger

Da sich alle Haarglätter in unserem Vergleich auf einem ähnlichen Qualitätsniveau befinden, geht das Glätteisen-Modell Cloud Nine Original nur mit einem hauchdünnen Vorsprung als Sieger hervor. Das Gerät überzeugt mit extraglatten, beweglichen Heizplatten sowie hervorragenden Sicherheitsfunktionen. Der vergleichsweise günstige Philips HPS930/00 liegt hinsichtlich seiner Qualität knapp dahinter, ist jedoch aufgrund seiner digitalen Temperatureinstellungsoption und seiner umfangreichen Ausstattung unser Preis-Leistungs-Sieger.

Die beiden günstigsten Glätteisen-Modelle, BaByliss iPro 235 Protect und Grundig HS 5732, sind die Schlusslichter in unserem Ranking. Wer ein hochwertiges, sicheres und haltbares Gerät kaufen möchte, muss also etwas tiefer in die Tasche greifen. Neben dem Vergleichssieger sind auch Cloud Nine Wide sowie GHD V Gold Classic Styler empfehlenswert. Auch manche Produkte aus der mittleren Preisklasse wie die Glätteisen-Modelle Philips HPS930/00, Philips HP8372/00 Moisture Protect und Remington Air Plates S7412 sind zu empfehlen.

1. Was ist ein Glätteisen?

Die ersten Haarglätter wurden bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt und funktionierten im Prinzip genauso wie ihre modernen elektrischen Pendants: Nachdem der Nutzer die zwei zangenartig miteinander verbundenen Metallstäbe über einem Feuer oder einer Kerze erhitzt hatte, klemmte er einzelne Strähnen dazwischen und zog diese bis zur Spitze durch. Doch die damaligen Haarglätter waren gefährlich: Immer wieder kam es zu Verbrennungen der Kopfhaut und zu irreversiblen Schädigungen der Haare.

Heute gelten Glätteisen im Allgemeinen als unbedenklich. Vorsicht sei dennoch geboten: Minderwertige Modelle können bei langfristiger Benutzung ebenfalls gesundheitliche Schäden anrichten. Daher ist es sehr wichtig, auf die Qualität des Geräts zu achten.

Der Verbraucher sollte ein Glätteisen wählen, das die Haare schont und nicht strapaziert. Da im Übrigen viele Nutzer ihren Haarglätter auch als Lockenstab verwenden, lohnt es sich doppelt, auf eine gute Qualität zu achten. Wie gut das Gerät die Haare glättet beziehungsweise lockig macht, ist längst nicht das einzige Qualitätskriterium. Wichtig ist unter anderem auch das Ausmaß der statischen Aufladung sowie der Glanz, die Kämmbarkeit und Trockenheit nach der Nutzung.

Glätteisen Prototyp
Das Glätteisen – vom heißen Eisen zum beliebtesten Stylinggerät.

2. Keramik oder Titan, reisetauglich oder extrabreit?

Egal, ob der Verbraucher krauses Haar hat und stattdessen glattes möchte oder umgekehrt – unter den verschiedenen Glätteisen-Arten ist für jedes Bedürfnis das ideale Modell dabei.

Metall, Keramik oder sogar Titanium?

Zunächst müssen Verbraucher zwischen unterschiedlichen Materialien wählen, denn neben Metallplatten existieren auch Keramik- und Titaniumplatten. Insbesondere ältere Glätteisen-Modelle besitzen oft Metallplatten, die das Haar deutlich mehr schädigen als etwa eine Keramikplatte. Da sich jedoch metallene Heizplatten – egal, ob mit Keramik beschichtet oder nicht – ausdehnen und deshalb keine konstante, homogen verteilte Hitze bilden können, überschreiten sie gelegentlich 200 Grad und beeinträchtigen damit die Haarstruktur. Im schlimmsten Fall klebt das Haar an den Metallplatten fest und bricht ab oder verbrennt. Vollkeramik- sowie Titanium-Platten sorgen hingegen für eine ausgeglichene Wärmeverteilung, sodass User ihre Haare schonend glätten. Glätteisen aus Keramik sind zudem nicht nur extrem glatt, sondern weisen zusätzlich eine hohe Kratzfestigkeit auf, wodurch sie weniger verschleißanfällig sind. Zwar gleiten die Haare auch bei einem Titan-Glätter, der mit ebenso glatten Plattenoberflächen versehen ist, problemlos durch, doch das Eisen wird innerhalb kürzester Zeit so heiß, dass nur Nutzer mit sehr viel Erfahrung sicher mit einem solchen Gerät umgehen können.

Innovative Technologien

Ionen

Ionen

Die Ionen-Technologie, bei der das Glätteisen negativ geladene Ionen produziert, stellt den neuesten Trend dar. Die auf das Haar verteilten Ionen sorgen für Feuchtigkeit, die sie der Luft entnehmen. Auf diese Weise laden sich die Haare also nicht elektrostatisch auf, sondern erscheinen stattdessen glänzender als zuvor. Die Ionen-Technologie verwendet auch sogenannte Turmalin-Kristalle, die bei Wärmezufuhr negative Ionen erzeugen und dadurch die Haaroberfläche, genauer gesagt die äußere Schuppenschicht, versiegeln.
Infrarot

Infrarot

Haarglätter, die mit einer Infrarot-Technologie ausgestattet sind, werden nicht so heiß wie andere Glätteisen-Modelle. Sie trocknen die Haare nicht aus. Es empfiehlt sich, diese Glätteisen auch bei nassem Haar zu benutzen, da sie es während des Glättens trocknen, ohne es dabei zu verbrennen.
Wasserdampf

Dampf

Dampfglätteisen befeuchten das Haar und wandeln die vorhandenen Wassertropfen in Wasserdampf um, wodurch das Haar nicht nur glatter, sondern auch geschmeidiger wird. Einen Nachteil haben diese Geräte allerdings: Mit ihnen kann der User sein Haar nicht locken.
Kälte

Kälte

Wer seine Haare nicht allzu sehr belasten möchte, kann auf die alternative Kälte-Technologie zurückgreifen. Dabei legt der Nutzer einzelne Haarsträhnen zwischen die eisgekühlten, magnetischen Platten. Durch die Kälte transportiert das Glätteisen Feuchtigkeit ins Haar und schließt sie darin ein. Da es ohne Strom funktioniert, ist es nicht nur praktisch, sondern langfristig auch kostengünstiger als ein herkömmlicher Haarglätter. Momentan ist diese innovative Technik allerdings noch nicht auf dem deutschen Markt vertreten.

Mit Akku oder Kabel?

Glätteisen mit Kabel sind insbesondere auf Reisen wenig vorteilhalft. Praktischer sind Modelle mit Akkus, da sie auch unabhängig von Steckdosen nutzbar sind. Bei solchen Glätteisen müssen Verbraucher auf die Akku-Leistung Acht geben; grundsätzlich benötigen Haarglätter nämlich viel Energie zur Erzeugung der Hitze. Akku-Geräte sind im Normalfall kleiner und daher weder für Locken-Mähnen noch für lange Haare geeignet. Ihre kompakte Größe eignet sich gleichwohl für jede Handtasche, um unterwegs die Haare nachzuglätten.

Vorsicht!

Vergessen Sie bei der Verwendung eines Akku-Glätteisens unterwegs keinesfalls das hitzebeständige Etui oder die Schutzkappe, damit es in der Handtasche nicht zu Unfällen kommt.

In der Regel dauert das volle Nachladen des Akkus 60 bis 90 Minuten; anschließend kann der Nutzer es bis zu 30 Minuten verwenden. Die Temperatur reicht bis 180 Grad, sodass das Haar nicht zu stark belastet wird.

Die Bürste unter den Eisen

Eine Alternative zu den Glätteeisen stellen die sogenannten Glättungsbürsten dar. Sie sind zwar weniger bekannt, erfüllen jedoch genau den gleichen Zweck – zumindest, wenn es um das Glätten der Haare geht, denn Locken sind mit ihnen nicht möglich. Mithilfe heißer Borsten kämmen Nutzer ihre Haare, bis sie glatt und weich sind. Neben einer gleichmäßigen Hitzeverteilung haben sie einen weiteren Vorteil: Verbrauchern fällt es leichter, auch am Hinterkopf jede Haarsträhne zu erreichen, wodurch wiederum die Verbrennungsgefahr geringer ausfällt.

Glaettungsbuerste
Ein Hybrid aus Glätteisen und Bürste: die Glättungsbürste.

Insgesamt existieren vier verschiedene Glättungsbürsten-Typen auf dem Markt:

  • Multifunktions-Glättungsbürsten: Sie eignen sich für jegliche Haarlänge und fast jeden Haartyp.
  • Glättungsbürsten mit Keramik-Borsten: Sie verhindern die elektrostatische Aufladung und sorgen für glänzende Haare.
  • Glättungsbürsten mit Ionen-Technologie: Mit ihnen beugt der Nutzer Frizz vor.
  • Warmluftbürsten: Ihr Zweck ist in erster Linie, die Haare zu trocknen.

3. Worauf müssen Käufer achten?

Glätteisen verfügen mittlerweile über eine Vielzahl von Ausstattungselementen, die den Käufern in der Regel nichts oder nur wenig sagen. Im Folgenden erklären wir einige Features von modernen Haarglättern:

abgerundete Ecken

Abgerundete Platten

An den Kanten abgerundete Heizplatten eignen sich besonders gut zum Locken der Haare.
Abschaltautomatik

Abschaltautomatik

Mit einem Schlafmodus versehene Geräte schalten sich nach einer längeren Ruhepause – in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten – automatisch aus, um Brandgefahr zu vermeiden. Sollte der User einmal vergessen, den Haarglätter nach dem Gebrauch vom Stromnetz zu trennen, spart er dementsprechend auch Stromkosten.
Aufheizzeit

Aufheizzeit

Insbesondere dann, wenn es schnell gehen muss, sollte die Aufwärmzeit unter 60 Sekunden betragen. Einige Glätteisen heizen sich bereits innerhalb weniger Sekunden bis zur Höchststufe auf.
Bewegliche Platten

Bewegliche Platten

Federnde Heizplatten sorgen durch einen gleichmäßigen Druck für eine hervorragende Wärmverteilung, sodass der User seine Haare nicht stellenweise überstrapaziert.
Color-Save

Color-Save-Technologie

Gefärbte Haare sind aufgrund der chemischen Behandlung häufig porös und weisen Spliss auf. Für sie eignen sich grundsätzlich nur niedrige Heizstufen; perfekt sind Glätteisen mit einer speziellen Farbschutz-Technologie.
Display

Display

Das Display zeigt die ausgewählte Temperatur an. Es sollte möglichst groß sein. Fehlt ein Display, muss der Haarglätter zumindest über eine Betriebsanzeigeleuchte verfügen.
Hitzeisolierte Spitze

Hitzeisolierte Spitze

Mit einer Cool-Touch-Spitze können Anwender beide Hände zum Glätten benutzen, ohne sich dabei Verbrennungen zuzufügen.
Kabel

Kabel

Ein um 360 Grad drehbares Kabelgelenk bringt zusätzlichen Nutzungskomfort, da es für mehr Bewegungsfreiheit sorgt. Das Kabel sollte mindestens zwei bis drei Meter lang sein.
Leistung und Spannung

Leistung und Spannung

Die Leistung von Haarglättern beträgt zwischen 25 und 170 Watt; die Spannung liegt zwischen 100 und 240 Volt.
Moisture Protect

Moisture-Protect-Technologie

Inzwischen existieren Glätteisen auf dem Markt, welche die Feuchtigkeit des Haars nicht nur schützen, sondern sogar leicht erhöhen.
Schnellheizfunktion

Schnellheizfunktion

Eine Schnellheiz-, Temperatur-Boost- oder Turbo-Funktion lässt die Temperatur innerhalb kürzester Zeit auf die Höchststufe klettern, sodass der Haarglätter sofort einsatzbereit ist.
Sicherung

Sicherung

Die Transportverriegelung oder Tastensperre verhindert, dass der User die gewählte Temperatur nicht aus Versehen während des Frisierens verstellt. Zusätzlich sollte unbedingt ein Überhitzungsschutz vorhanden sein, damit die Haare nicht verbrennen.
Speicherfunktion

Speicherfunktion

Die Memory-Funktion speichert die zuletzt gewählte Temperatur ab. In manchen Fällen können User auch Profile für verschiedene Personen im Haushalt anlegen.
Temperatursteuerung

Temperatur-Steuerung

Die Steuerung der Temperatur erfolgt entweder automatisch, oder der Nutzer stellt seine gewünschte Heizstufe manuell ein. Für eine bestmögliche Temperatursteuerung sollten Verbraucher auf die Sensoren des Geräts vertrauen. Diese erkennen die Haarstruktur und regulieren die Hitze in entsprechendem Maße.

Um das Haar zu schonen, sollten Verbraucher das Glätteisen keinesfalls auf mehr als 200 Grad erhitzen; zudem sollten sie während des Glättens Pausen einlegen. Solange der User sein Haar feuchtigkeitsspendend pflegt, ist gegen eine Verwendung des Eisens von ein- bis zweimal in der Woche nichts einzuwenden.

Wichtige Kaufkriterien

Glätteisen gibt es in den unterschiedlichsten Farben und teilweise sogar mit Schmuckelementen wie Glitzersteinen verziert. Jedoch sollten Kunden ihre Kaufentscheidung selbstverständlich nicht vom Aussehen des Geräts abhängig machen. Zunächst müssen sie sich für eine bestimmte Gerätgröße entscheiden. Die optimale Länge und Breite der Platten hängt von der Haarlänge und dem Verwendungszweck ab. Falls der User seinen Haarglätter hauptsächlich unterwegs benutzen wird oder eine Kurzhaar-Frisur hat, ist ein kleineres Glätteisen die richtige Wahl. Für längere Haare oder den Gebrauch zuhause empfiehlt sich hingegen ein größeres Gerät. Grundsätzlich sollte jedes Glätteisen leicht und handlich sein, damit es gut in der Hand liegt.

Pflege-Tipp

Reinigen Sie das Glätteisen nach der Benutzung mit einem feuchten Mikrofaser-Tuch, da sich neben Resten von Pflegeprodukten auch Bakterien darauf ablagern. Lassen Sie das Eisen vor der Reinigung abkühlen und benutzen Sie keine aggressiven Reinigungsmittel. Keramikplatten sind besonders leicht zu reinigen.

In puncto Handhabung sollten Anwender auf die Griffigkeit und Rutschfestigkeit achten. Zudem darf sich das Außengehäuse während des Glättens nicht so stark erhitzen, dass sich Verbraucher daran verbrennen können. Fühlen sich die Haare nach dem Glätten spröde und glanzlos an, ist entweder die Haarstruktur nicht für eine derartige Hitzebelastung geeignet, oder aber das Glätteisen erfüllt seinen Zweck nicht richtig. Falls Letzteres der Fall ist, muss der User selbstverständlich auf seinen Haarglätter verzichten.

Die Temperatur sollte unbedingt gleichmäßig und konstant bleiben. Glätteisen mit einer Even-Heat-Technologie verhindern Temperaturschwankungen, welche die Haare schädigen. Bei dünnem Haar sollten Verbraucher das Gerät nur zwischen 80 und 140 Grad erhitzen, für mitteldickes Haar kann die Hitzestufe auch zwischen 140 bis 160 Grad liegen, wohingegen dickes (hartes, eher drahtiges) Haar eine Hitze zwischen 160 und 185 Grad verträgt.

Die Kosten für ein Glätteisen liegen zwischen 14 und 300 Euro; Interessierte müssen für eine gute Qualität deutlich mehr Geld ausgeben. Günstige Geräte glätten häufig schlechter und verfügen zudem nicht über die gleichen Sicherheitsfunktionen. Käufer sollten deshalb mindestens 50 Euro investieren, für mehr Komfort und eine längere Haltbarkeit sogar 150 Euro. Sicherheitssiegel wie etwa TÜV oder GS garantieren, dass das Gerät keinerlei Sicherheitsmängel aufweist und bei richtiger Nutzung keine gesundheitlichen Schäden verursacht. Zubehör wie Tragetasche, Hitzeunterlage, Aufhängöse oder Plattenschonkappe ist selbstverständlich willkommen und bringt Punkte in unserem Vergleich.

4. Styling-Tipps

Um eine schonende Behandlung der Haare zu gewährleisten, sollten sich Interessierte an folgende Tipps halten:

  • Das Haar sollte zwar frisch gewaschen, aber möglichst trocken sowie frei von Resten der benutzten Pflegeprodukte sein.
  • Das Gerät sollte der Nutzer nicht auf mehr als 200 Grad erhitzen; bei gefärbtem oder geschädigtem sollten es höchstens 180 Grad sein.
  • Nach dem Gebrauch sollte der Verbraucher das Eisen auf einer hitzeresistenten Unterlage für mindestens zehn Minuten abkühlen lassen.

Hat der Anwender trockenes und strapaziertes Haar, sollten er auf die Verwendung des Glätteisens verzichten oder zumindest einen Hitzeschutz benutzen – sei es ein Mousse, Spray oder Fluid.

Vor der Nutzung unterteilt der Anwender die Haare in mehrere Partien, um diese nacheinander abzuarbeiten. Daraufhin zieht er eine Strähne nach der anderen von dem Unterhaar bis zu den Spitzen des Deckhaars durch das Glätteisen. Die Bewegung sollte stets gleichmäßig sein, das Glätteisen darf nicht zu lange an einer Stelle verweilen. Indem der Nutzer einen leichten Bogen zieht, verhindert er abstehende Spitzen und bringt eine leichte Rundung ins Haar.

Zusätzlich kann der Anwender mithilfe des Glätteisens die Richtung bestimmen, in die das Haar fallen soll. Dafür muss er lediglich den Haarglätter in die gewünschte Richtung ziehen. Um mehr Haarvolumen zu schaffen, hebt der Anwender seine Haare in einem 90-Grad-Winkel an. Für den angesagten Sleek-Look hält er das Glätteisen hingegen dicht am Kopf beim Durchziehen der Strähnen.

Vor dem Glätten sollte der Anwender eine Schutzlotion sowie ein Hitzeschutzspray verwenden, um sprödes Haar zu vermeiden. Nach der Nutzung des Haarglätters empfiehlt es sich, die Frisur mit Stylingprodukten wie Haarspray zu festigen, sodass sie auch bei Wind und Wetter hält.

Grundsätzlich sollte die Pflege feuchtigkeitsspendend sein, da es sonst zu Haarbruch oder gar zu einer dauerhaften Schädigung der Haare kommen kann.

Von Beach-Waves bis hin zu Ringellocken

Anders verhält es sich bei der Lockung der Haare. In diesem Fall knicken Benutzer das Eisen leicht um und ziehen die einzelnen Strähnen langsam bis zu den Spitzen. Der Nutzer kann das Glätteisen beispielsweise zum Stylen von angesagten Beach-Waves verwenden. Für längere Frisuren wie Long-Bobs massiert der Anwender etwas Beach-Wave-Schaum in die Haare ein oder besprüht sie mit einem Salzspray. Anschließend kommt der Haarglätter zum Einsatz. Wie das Locken der Haare genau funktioniert, erfährt der Leser im Ratgeber.

Kurzhaarfrisuren

Auch Kurzhaarfrisuren können mit einem Glätteisen gestylt werden. Hierfür eignen sich schmalere Haarglätter besser, denn mit ihnen setzt der User knapp über der Kopfhaut an und zieht die kurzen Strähnen bequem bis zur Spitze durch. Bei Pixies sollten die Platten zwischen einem und eineinhalb bei Bobs etwa zweieinhalb und bei mittellangem Haar ungefähr drei Zentimeter breit sein. Frauen und Männer mit Kurzhaarfrisur können das Glätteisen häufiger benutzen, da sie die beanspruchten Spitzen regelmäßig beim Friseur-Besuch abschneiden lassen.

Eine Möglichkeit, kurze Haare mit dem Haarglätter zu stylen, zeigt das beigefügte Video vom YouTube-Kanal „#eylemwho“, mit einem Tutorial von Dennis Creuzberg.

Die Haare glätten und zu einer Trendfrisur stylen funktioniert sehr einfach:

  1. Haare waschen und beim Trocknen nach vorn bürsten.
  2. Strähne für Strähne vom Ober- bis zum Hinterkopf glätten.
  3. Pony nach vorn glätten und in die gewünschte Form bringen.
  4. Gewünschtes Stylingprodukt mit den Fingern auf das Haar verteilen und auflockern.

5. So vergleichen wir

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. In dieser Kategorie war es uns aus Gründen der Verfüg- und Machbarkeit nicht möglich, vollumfänglich selbst zu testen, weshalb wir unsere Bewertung sowie das Ranking auf der Grundlage einer Analyse online recherchierter Informationen, Experteneinschätzungen, Berichten von Testinstitutionen, Online-Reviews und Kundenerfahrungen erstellten.

Der Produktvergleich unterteilt sich in vier verschiedene Bewertungskategorien. In jeder Kategorie vergeben wir zwischen 0.00 und 5.00 Punkten. Addiert und anschließend durch vier geteilt, ergeben die einzelnen Bewertungen ein Gesamtergebnis. Die Bewertungskriterien gewichten wir gleich, da jeder Anwender andere Schwerpunkte bei der Wahl seines Geräts setzt.

Technische Daten

Bezüglich ihrer technischen Daten unterscheiden sich die Produkte zunächst einmal durch ihre Platten-Größen. Dabei variiert die Breite bei den meisten Glätteisen-Modellen nur geringfügig: Sie beträgt in der Regel zwischen 24 und 25 Millimetern. Eine Ausnahme stellt das Cloud Nine Wide dar, das eine extrabreite Fläche von 40 Millimetern aufweist. Die Platten-Länge liegt in der Regel zwischen neun und zwölf Zentimetern. Mit einer besonders großzügigen Kabellänge von drei Metern überzeugen die Cloud-Nine-Produkte.

Auch die Leistung der Geräte schwankt beachtlich: Sie liegt zwischen 38 und 170 Watt. Abgesehen vom Braun Satin Hair 7 Colour ist die Spannung bei allen Geräten an die internationale Norm angepasst. In diesem Vergleich werden ausschließlich Produkte mit Kabel bewertet, da Akku-Modelle eine Kategorie für sich bilden.

Die Temperatur können Anwender in drei bis zehn Stufen einstellen, wobei das Glätteisen Remington S9500 Pearl die größte Anzahl aufweist. Bei einigen Geräten reicht die Höchsttemperatur bis über 235 Grad, was allerdings nicht unbedingt von Vorteil ist. Denn wie bereits erwähnt: Die Hitze, der die Haare ausgesetzt sind, sollte in keinem Fall 200 Grad überschreiten. Unser Vergleichssieger, Remington S9500 Pearl verfügt über genau diese Höchsttemperatur. Er erreicht diese in gerade einmal zehn Sekunden; andere Glätteisen wie der BaByliss iPro 235 Protect benötigen dafür bis zu 90 Sekunden.

Es ist sehr wichtig, dass das Gerät nicht über metallene Platten verfügt. Diese sollten stattdessen entweder aus Keramik oder Titanium sein.

Funktionen

Alle verglichenen Glätteisen verfügen über eine Abschalt-Automatik beziehungsweise einen sogenannten Schlafmodus. Fast alle Produkte bringen zudem eine Verriegelungsfunktion mit; eine Tastensperre findet sich jedoch nur bei wenigen. Mit einer Turbo-Funktionen bestechen lediglich der Remington S9500 Pearl sowie der Braun Satin Hair 7 Colour, welcher ebenso als einziges Modell eine Speicher-Funktion besitzt.

Technologie

Die innovative Inonen-Technologie hat sich mittlerweile durchgesetzt. In unserem Vergleich arbeitet einzig der GHD V Gold Classic Styler mit Infrarot. Die Even-Heat-Technologie, die für eine gleichmäßige Hitzeverteilung sorgt, weisen nur die Philips-Geräte auf. Der Braun Satin Hair 7 Colour überzeugt dagegen mit einer einzigartigen Farbschutz-Technologie, mit der die Kolorierung um bis zu 70 Prozent weniger verblasst. Der Philips HP8372/00 Moisture Protect verfügt, wie es der Name bereits verrät, über eine besondere feuchtigkeitsschonende Funktion, bei der das Gerät die Haare 60 Mal pro Sekunde durch einen Sensor analysiert und die Temperatur anpasst; bis zu 63 Prozent der Feuchtigkeit werden dadurch bewahrt.

Ausstattung

Ausstattungselemente wie eine Aufhängöse, eine Aufbewahrungstasche oder Schutzkappe sind natürlich erwünscht; jedes Produkt besitzt mindestens eines davon. Für die nötige Beweglichkeit sorgt bei allen Modellen ein drehbares Kabelgelenk. Abgesehen vom günstigen Modell Grundig HS 5732 verfügen alle Geräte über federnde beziehungsweise bewegliche und mit Ausnahme von zwei Glätteisen auch über abgerundete Platten.

Erstaunlicherweise besitzt gerade das teuerste Modell, nämlich der GHD V Gold Classic Styler, kein Display. Es sei jedoch angemerkt, dass es ein solches gar nicht benötigt, da es die Temperatur automatisch regelt. Glätteisen ohne Display sollten zumindest eine Betriebsanzeigeleuchte haben, damit der Nutzer weiß, ob das Gerät an ist oder nicht.