WLAN-Drucker

Die 7 besten WLAN-Drucker im Test & Vergleich

Charakteristika
Technologie
Gewicht
Maße
Energieverbrauch Betrieb
Herstellergarantie
Funktionen
Farbdruckfunktion
Druckgeschwindigkeit S/W
Druckgeschwindigkeit Farbe
Maximale Druckauflösung
Beidseitiger Druck
Fotodruck
Randlosdruck
Scanfunktion
Kopierfunktion
Faxfunktion
Typ Display
Touchscreen
KapazitÀt
Maximales Papierformat
Automatischer Dokumenteinzug
Maximale PapierkapazitÀt
Anzahl PapierfÀcher
Anzahl Patronen/Toner
Schnittstellen
Wi-Fi-fÀhig
AirPrint-fÀhig
Steuerung per App
Cloud-Print
Vorteile

WLAN-Drucker-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Egal, ob Tintenstrahldrucker, Laserprinter oder MultifunktionsgerĂ€t: die drahtlose DatenĂŒbertragung von PC, Tablet oder Smartphone sind kennzeichnend fĂŒr die WLAN-Drucker.
  • Wenn eine aktive Internetverbindung besteht, kann die Nutzerin oder der Nutzer auch aus der Ferne, außerhalb des WLAN-Bereiches, via Smartphone oder Tablet einen Druckauftrag senden.
  • ZusĂ€tzliche Schnittstellen wie USB oder ein SD-Card-Reader sind nĂŒtzlich, falls das WLAN einmal ausfĂ€llt. Außerdem erhöhen sie den Nutzungskomfort des WLAN-Druckers.
  • Über cloudbasierte Software-Schnittstellen wie AirPrint, HP ePrint oder Google Cloud Print kann der User DruckauftrĂ€ge von jedem beliebigen GerĂ€t aus ĂŒber das Internet direkt zum WLAN-Drucker senden.

Was sind WLAN-Drucker?

Prinzipiell handelt es sich bei diesen Printer-Modellen um handelsĂŒbliche Drucker, die auf Basis von Tintenpatronen oder Tonerpulver Texte, Grafiken und Bilder auf das Papier bringen. Der große Unterschied im Vergleich zu anderen GerĂ€ten besteht darin, dass der WLAN-Drucker ĂŒber eine WLAN-Verbindung angesprochen wird. Das heißt, dass es nebensĂ€chlich ist, wo sich das GerĂ€t, das den Druckauftrag sendet, gerade befindet. Solange es sich in Reichweite des WLAN-Netzes befindet, wird der Druckauftrag ankommen und der Ausdruck findet statt.

Vor allem in der heutigen Zeit ist die Bedeutung des WLAN-Features nicht zu unterschĂ€tzen. Die bis zur EinfĂŒhrung von WLAN-GerĂ€ten ĂŒblichen Methoden waren der Druck ĂŒber das Netzwerk beziehungsweise ĂŒber bereitgestellte Server in Unternehmen oder auch via USB-Kabel zu Hause. Heute hantieren Menschen jedoch mit den unterschiedlichsten GerĂ€ten. Sie drucken ein PDF vom Smartphone aus, ein Word-Dokument vom Notebook und ein bearbeitetes Bild am Desktop-PC mit einem Foto-Drucker.

Verzicht auf Ortsgebundenheit

Indem WLAN fĂŒr die Verbindung zum Einsatz kommt, ist keine umstĂ€ndliche Verbindung via USB oder der Weg ĂŒber einen Server notwendig. Smartphones oder Tablets, die gar keinen USB-Anschluss haben, finden in der WLAN-Technik sogar die einzige Methode, um Dokumente auszudrucken. LĂ€nger als ĂŒblich dauert dieser Vorgang nicht. Nur bei sehr großen DruckauftrĂ€gen wird es aufgrund der DateigrĂ¶ĂŸe zu einer Verzögerung im Vergleich zu kabelgebundenen Lösungen kommen.

Da die GerĂ€te mit dem Internet verbunden sind, erlauben einige auch den Druck ĂŒber das Internet. Es wĂ€re so zum Beispiel möglich, auf dem Weg nach Hause einen Druckauftrag vom Handy aus zu starten und am Schreibtisch sofort die ausgedruckten Dokumente vorzufinden.

Insgesamt lÀsst sich ein WLAN-Drucker somit als klassischer Drucker mit all seinen Funktionen festhalten - jedoch mit deutlich verbesserten Netzwerkmöglichkeiten.

Hinweis fĂŒr AnfĂ€ngerInnen

Um eine WLAN-Verbindung zwischen Drucker und NetzwerkgerĂ€t herzustellen, ist natĂŒrlich das WLAN-Passwort notwendig. Falls dies nicht zur VerfĂŒgung steht – beispielsweise in BĂŒros oder in Wohngemeinschaften oder ganz einfach, weil man das Passwort vergessen hat - ist eine Verbindungsaufnahme nicht möglich. Vor der Einrichtung des GerĂ€ts sollte daher sichergestellt werden, dass das Passwort zur VerfĂŒgung steht.

Tinte oder Laser? Verschiedene Druckertypen im Vergleich

Der Markt bietet drei große, klassische Druckertypen, die fĂŒr Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen interessant sind. Folgende Modelle sollte die Verbraucherin oder der Verbraucher kennen:

Tintenstrahldrucker

Dieser Klassiker löste in den 1990er-Jahren nach und nach den Nadeldrucker ab. Heute markieren Tintenstrahldrucker ein wichtiges Standbein der gesamten Branche. Technisch gesehen funktionieren diese Druckermodelle wie folgt: Die Tinte wird durch sehr feine DĂŒsen auf Papier gesprĂŒht, wodurch spĂ€ter der fertige Ausdruck entsteht. Die GerĂ€te haben den Vorteil, dass sie sehr gĂŒnstig zu haben sind und problemlos die Marke von 100 Euro nach unten durchbrechen. Sie sind fĂŒr die allermeisten Privatpersonen außerdem qualitativ völlig ausreichend dimensioniert.

Nachteilig wirken sich die hohen Tintenpreise aus. Vor allem bei der Benutzung von Original-Patronen der Hersteller selbst (wie zum Beispiel von Brother, HP oder Dell) entstehen Seitenpreise von einigen Cent pro StĂŒck. Bei einem hohen Druckvolumen verursacht der Betrieb der GerĂ€te also hohe Folgekosten. ZusĂ€tzlich können sie technikbedingt nicht mit dem sehr klaren Schriftbild guter Laserdrucker mithalten. Ob das im Privatsegment wirklich eine Rolle spielt, sei aber dahingestellt. Sie sind ĂŒberdies langsamer als Laserdrucker.

Vorteile
  • Sehr gĂŒnstig in der Anschaffung
  • Ideal fĂŒr Privathaushalte
  • Farb- und Schwarz/Weiß-Druck in einem GerĂ€t
  • FĂŒr Fotodruck geeignet
Nachteile
  • Hohe Folgekosten fĂŒr Tinte
  • Langsamer als Laserdrucker

Laserdrucker

Zwar existieren Laserdrucker schon seit Jahrzehnten, fĂŒr den Massenmarkt kompatible Preise wurden aber erst um das Jahr 2000 erreicht. Keine Tinte, sondern Tonerpulver stellt hier den Wirkstoff dar, der die Drucksachen auf das Papier bringt. Das hat den Vorteil, dass sehr klare Schriftbilder entstehen und die Ausdrucke sofort trocken und bereit fĂŒr die Archivierung sind. ZusĂ€tzlich sind sie sehr schnell bei der Arbeit, was bei einem hohen Druckvolumen vorteilhaft ist, um den Prozess spĂŒr- und messbar zu beschleunigen.

Anschaffungskosten liegen ebenfalls höher als bei vergleichbaren Tintenstrahldruckern und fĂŒr nur wenige DruckauftrĂ€ge im Monat fallen sehr hohe Druckkosten an. Vor allem in Unternehmen sind Laserdrucker beliebt, die kleineren AusfĂŒhrungen finden aber immer hĂ€ufiger ihren Weg in private Haushalte.

Vorteile
  • Klares Schriftbild
  • Schneller Druck
  • Ideal fĂŒr Nutzer, die viele Textdokumente drucken (z.B. in Unternehmen)
Nachteile
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Ungeeignet fĂŒr Foto-Druck

Multifunktionsdrucker

Sowohl als Tintenstrahl- als auch als Laserdrucker gibt es diese GerĂ€te. Wie der Name schon sagt, vereinen sie mehrere Funktionen in einem Produkt: Drucken, Scannen und Kopieren. Letztere Funktion ist prinzipiell nur eine Kombination aus Scan und Druck. Dabei wird ein beliebiges Dokument wird eingelegt, eingescannt und anschließend ausdruckt - fertig ist die Kopie. Einige GerĂ€te besitzen zudem eine Faxfunktion. Sehr viele GerĂ€te im Handel sind heute Multifunktionsdrucker. In der Tat wird es gerade im Endkundensegment schwierig sein, GerĂ€te zu finden, die nur eine Aufgabe erfĂŒllen (mit Ausnahme von Foto-Druckern).

Vorteile
  • Drucken, Scannen & Kopieren in einem GerĂ€t
  • Platzsparend
  • Allround-Einsatz
Nachteile
  • Funktionen oft qualitativ mittelmĂ€ĂŸig im Vergleich zu SpezialgerĂ€ten
  • Bei Reparatur des GerĂ€tes muss der Nutzer auf alle anderen Funktionen verzichten

Welches Produkt am Ende "richtig" ist, entscheidet der Anwendungsfall.

Spezielle Druckertypen fĂŒr besondere AnwendungsfĂ€lle

Neben den genannten Exemplaren existieren weitere GerĂ€te mit exakten Einsatzbereichen. Dazu zĂ€hlen Foto-Drucker: Im Zusammenspiel mit (hochwertigem und daher teurem) Foto-Papier sind diese GerĂ€te in der Lage, den Ergebnissen eines professionellen Foto-Druck-Dienstes das Wasser zu reichen. Aufgrund der vergleichsweise hohen Kosten eignen sich diese GerĂ€te aber eher fĂŒr ambitionierte oder professionelle FotografInnen und weniger fĂŒr durchschnittliche KĂ€uferInnen. Foto-Drucker erzielen ihre besten Ergebnisse als Tintenstrahl-Variante, da die ineinander ĂŒberlaufenden Kontraste Bilder lebendiger wirken lassen als das vergleichsweise "harte" Resultat der Laser-Drucker.

Eine weitere Sonderkategorie sind Duplex-Drucker. Diese Modelle drucken sowohl auf die Vorder- als auch RĂŒckseite eines Papiers gleichzeitig. Das heißt, dass die doppelte Anzahl Seiten in derselben Zeit gedruckt werden kann. Außerdem sparen AnwenderInnen Papier. Zwar sind Duplex-Drucker in der Anschaffung natĂŒrlich teurer als WLAN-Drucker ohne dieses Feature, allerdings kann sich dieser Unterschied auf lange Sicht durch das gesparte Papier wieder ausgleichen. Vor allem in BĂŒros sind Duplex-fĂ€hige Drucker praktisch unverzichtbar und gehören zur Standard-Ausstattung. Ob sich die Anschaffung im privaten Rahmen lohnt, hĂ€ngt von den AnsprĂŒchen der KĂ€uferInnen ab.

Darauf kommt es beim Kauf eines WLAN-Druckers an

Wie bei allen technischen GerĂ€ten existieren auch bei WLAN-Druckern sehr viele verschiedene Vergleichsmerkmale, die am Ende den Ausschlag fĂŒr Kauf oder Nichtkauf geben. Generell gilt natĂŒrlich: Gekauft werden sollte nur das, was den eigenen Bedarf abdeckt - und nicht mehr. Außerdem gilt bei Druckern jeder Art, das in der Regel nicht die Anschaffungskosten den Ausschlag geben, sondern die Folgekosten, die durch die Seitenpreise und zum geringen Teil auch die Stromkosten bestimmt werden.

Folgende GerÀtemerkmale helfen der Verbraucherin oder dem Verbraucher bei der Kaufentscheidung und beim Vergleich verschiedener WLAN-Drucker:

Druckgeschwindigkeit

Eventuell wichtig ist die Geschwindigkeit, mit welcher der Drucker Seiten ausdruckt. NatĂŒrlich beschleunigt eine höhere Geschwindigkeit den Ausdruck - aber das wird im Alltag kaum eine Rolle spielen, wenn pro Monat nur hin und wieder eine Dokumente ausgedruckt werden sollen. Ob AnwenderInnen dann 15 oder 20 Sekunden auf eine Seite wartet, dĂŒrfte weniger bedeutsam sein. Anders sieht es natĂŒrlich aus, wenn permanent ein hohes Druckvolumen vorliegt. Dann kann dieser Wert in Sekunden gar nicht niedrig genug sein, um auf lange Sicht viel Zeit zu sparen.

Druck- & Scan-Auflösung
mediaelement drucker aufloesung

Die Faustregel ist: Je höher die Auflösung, desto schĂ€rfer das Resultat. Bei einem Druck mit 600 dpi im Vergleich zu 300 dpi wird ein sichtbarer Unterschied auf dem Papier entstehen. Vor allem fĂŒr den professionellen Fotodruck kommen nur sehr hohe Werte ab 2.000 dpi aufwĂ€rts in Frage. Bei einfachen Dokumenten ("Papierkram") reichen hingegen auch niedrige Auflösungen. Eine "perfekte" Auflösung fĂŒr alles gibt es nicht. Da jedoch selbst gĂŒnstige GerĂ€te heute hohe Auflösungen bieten, ist es sehr schwer, in diesem Bereich ĂŒberhaupt einen Fehler beim Kauf zu machen.

LautstÀrke beim Druck
mediaelement drucker lautstaerke

Je nach Aufstellungsort und LĂ€rmempfindlichkeit kann es sinnvoll sein, sich bewusst fĂŒr einen leisen WLAN-Drucker zu entscheiden. Viele GerĂ€te bieten heute auch besonders ruhige Modi an. HĂ€ufig findet man dafĂŒr die Bezeichnung „Nachtfunktion“. Die Druckgeschwindigkeit wird verlangsamt, aber dafĂŒr macht der Drucker weniger LĂ€rm. Auch hier gibt das Druckvolumen den Ton an: Ob ein Drucker sehr laut oder sehr leise ist, wird bei einem gelegentlichen Druck hier und da nicht relevant sein.

Seitenpreise
mediaelement drucker seitenpreise

Der Tintenverbrauch des Druckers spielt hier eine maßgebliche Rolle. In Online-Shops zeigen HĂ€ndler beim Kauf von Tintenpatronen hĂ€ufig die Preise pro Seite in Cent an. Hier liegt erhebliches Einsparpotenzial: Bestimmte Drucker arbeiten vielleicht mit 1,5 Cent pro Seite, wĂ€hrend andere GerĂ€te 2,0 Cent benötigen. Was nach winzigen BetrĂ€gen klingt, ist auf lange Sicht ein Anstieg der Kosten um 33 Prozent und daher keineswegs zu vernachlĂ€ssigen. Besonders bei hohen Druckvolumen pro Monat werden sich selbst gesparte Cent-Bruchteile bemerkbar machen.

Netzwerkschnittstellen
medialement netzwerk schnittstellen

Offensichtlich sollte ein WLAN-Drucker ĂŒber eine WLAN-Schnittstellen verfĂŒgen. Bei großen Druckmengen kann es sinnvoll sein, auf den Standard 802.11ac zu achten: Dieser garantiert hohe Bandbreiten und beschleunigt damit die Übertragung. FĂŒr den Notfall kann eine klassische Ethernet-Schnittstelle ebenfalls sinnvoll sein, falls das WLAN-Netzwerk aus irgendeinem Grund nicht verfĂŒgbar ist.

Diese Merkmale umfassen die wichtigsten GerÀteeigenschaften, die beim Kauf eines WLAN-Druckers eine Rolle spielen - aber am Ende angelangt sind wir damit noch nicht.

Weitere Faktoren fĂŒr den Kauf des richtigen WLAN-Druckers

Eventuell von Bedeutung sind GrĂ¶ĂŸe und Gewicht des Druckers. Gerade in kleineren Wohnungen oder in kleinen Arbeitszimmern ist jeder Quadratmeter kostbar. Duplex-fĂ€hige GerĂ€te gibt es nicht ohne eine gewisse GrĂ¶ĂŸe. Das Gewicht könnte von Bedeutung sein, wenn der Drucker gelegentlich von A nach B getragen werden oder auf einem Regal seinen Platz finden soll.

Tipp:

Vor dem Transport sowohl Tintenpatronen als auch Papier entfernen. Die Entnahme des Papiers macht den Drucker leichter, bei den Tintenpatronen geht es hingegen um den sicheren Transport ohne ausgelaufene Tinte

Möglicherweise relevant sind auch Schnittstellen wie NFC oder USB. NFC macht es möglich, Daten von einem Smartphone durch bloßes Auflegen des Handys auf den Drucker zu ĂŒbertragen. USB hingegen gilt als Rettung, falls die Netzwerk-Hardware streikt. FĂŒr FotografInnen sind eingebaute Card-Reader praktisch: Sie fassen SD-Karten und können den gespeicherten Inhalt, der von einer digitalen Systemkamera oder einer digitalen Spiegelreflexkamera kommt, sofort ausdrucken, ohne den Umweg ĂŒber ein Notebook oder andere GerĂ€te nehmen zu mĂŒssen.

Extrafunktionen - Features, die nicht jeder WLAN-Drucker bietet

Nicht zum Standard gehört unter anderem der randlose Druck. Die meisten WLAN-Drucker benötigen technikbedingt an allen vier Seiten eines Papiers einen geringen Rand. Auch, wenn man den Rand in der Druckersoftware auf 0 Zentimeter stellt, wird das Bild so berechnet, dass beim Ausdrucken ein schmaler, weißer Rand entsteht. Beim Fotodruck ist das offensichtlich nicht erwĂŒnscht, weshalb praktisch alle guten Foto-Drucker den randlosen Druck ermöglichen. Auch einige typische BĂŒro-Drucker bringen diese Funktion mit. Mit technischen Nachteilen ist diese Funktion nicht verbunden, allerdings erhöht der randlose Druck den Kaufpreis des GerĂ€ts.

Heute möglicherweise weniger relevant, aber in einigen Bereichen noch immer genutzt ist das Fax: Dieses Feature ist bei WLAN-Druckern vor allem in Multifunktionsdruckern zu finden. Neben Drucken, Scannen und Kopieren können KĂ€uferInnen damit auch Faxe ĂŒbermitteln. Kontinuierliche Scan-Modi hingegen helfen dabei, große Papiermengen ohne manuelles Nachlegen in den Scanner zu legen. Die Dokumente werden dann automatisch digitalisiert. Beim "EntrĂŒmpeln" Ă€lterer Unterlagen beschleunigt dies den Vorgang drastisch.

Smartphone- und Internet-Technik im WLAN-Drucker

Viele GerĂ€te sind heute in der Lage, DruckauftrĂ€ge ĂŒber das Internet zu empfangen. Die Technik dahinter hört auf Namen wie Apple AirPrint, HP e-Print, Google Cloud Print und dergleichen mehr. In der Regel sendet das Smartphone damit eine E-Mail an eine Adresse, die extra fĂŒr den Drucker eingerichtet wird. Bei Erhalt der E-Mail druckt der WLAN-Drucker den Inhalt dann automatisch aus. Personen, die viel unterwegs sind, profitieren besonders, da auch ohne physische NĂ€he zum Drucker Inhalte gedruckt werden können. Die Übermittlung komplexerer Daten, wie etwa in PDF-Dateien, ist auf diese Weise ebenfalls möglich. Kosten erheben die Hersteller der Drucker fĂŒr diese Sonderfunktionen nicht.

Patronen fĂŒr WLAN-Drucker

Im Handel existieren Patronen in unterschiedlichen Varianten. Die Standard-Lösung sind die einfachen Tintenpatronen (oder Toner-Kartuschen) direkt vom Hersteller. ErhĂ€ltlich sind sie in den Farben Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb. In jeder Patrone befindet sich genau eine Farbe. FĂŒr den Nachkauf bestimmter Farben ist dies die beste Option. Eine Alternative sind jedoch Drittanbieter-Produkte: Diese sind wesentlich gĂŒnstiger als Patronen direkt vom Hersteller. Allerdings gehen KĂ€uferInnen das Risiko ein, dass es sich im wahrsten Sinne des Wortes um "zu billige" Produkte handeln, die vom Drucker nicht akzeptiert werden oder diesen sogar beschĂ€digen. Der Kauf von renommierten HĂ€ndlern sollte diesem Risiko aber Einhalt gebieten.

Tinte oder Toner?

Toner ist in seinem Urzustand keine FlĂŒssigkeit, sondern ein Pulver. Dieses Pulver wird auf dem Papier aufgetragen. Anschließend rollt eine erhitzte Walze im Inneren des Druckers ĂŒber die Toner-Partikel, die sich verflĂŒssigen und in das Papier "einbrennen". Da es sich nicht um eine klassische FlĂŒssigkeit handelt, ist der Druck nach der Entnahme aus dem Drucker sofort trocken. Das kann ein Vorteil sein, wenn sehr viel Druckmaterial in kurzer Zeit archiviert werden soll. Außerdem kommt es nicht zum Ausfransen von Schriften und Grafiken. Tinte bietet diese Vorteile nicht, ist dafĂŒr allerdings gĂŒnstiger. Der Einsatzzweck entscheidet, ob ein Tinten- oder Laserdrucker mit Toner besser geeignet ist.

ZusĂ€tzlich haben KĂ€uferInnen die Wahl zwischen Kombi-Patronen und den erwĂ€hnten Einzelmodellen. In Kombinations-Paketen sind alle vier Farben enthalten. Wer nachrechnet, wird feststellen, dass der Preis pro Patrone dann gĂŒnstiger ist als bei einem Einzelkauf der Patronen. Wirtschaftlich gesehen ist es daher keine schlechte Idee, zu den Paketen zu greifen - zumal die Farben frĂŒher oder spĂ€ter sehr wahrscheinlich sowieso benötigt werden. In jedem Fall gilt aber: Nur kompatible Patronen kaufen, die einwandfrei als zulĂ€ssig fĂŒr das WLAN-Druckermodell sind. Ansonsten drohen hohe Kosten durch SchĂ€den am Drucker.

Refill-Patronen: Was ist das?

Als Refill-Patronen werden Tintenstrahl-Patronen bezeichnet, die wiederverwertet wurden. Das heißt, dass eine leere Tintenkartusche erneut mit Tinte gefĂŒllt wird, anstatt die Plastik-Kartusche zu entsorgen. Vorteilhaft ist das offensichtlich aus Sicht der Umweltfreundlichkeit. Diese Patronen gibt es allerdings nicht als Original-Ware von den Herstellern der Drucker. Der KĂ€ufer verlĂ€sst sich daher immer auf die Expertise der Patronen-Anbieter, die wiederfĂŒllbare Kopien herstellen. In Unternehmen sind diese Produkte daher seltener anzutreffen. Angenehmer Nebeneffekt: Refill-Patronen sind gĂŒnstiger in der Anschaffung, da die Kosten fĂŒr die (in der Herstellung recht aufwendige) Kartusche entfallen. Die Entsorgung geschieht ĂŒber den Versand an Unternehmen, die sich um die WiederbefĂŒllung kĂŒmmern.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von WLAN-Druckern. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Zwar gibt es auf dem Testportal der Stiftung Warentest noch keinen Test, der sich ausschließlich mit WLAN-Druckern befasst, in der Test-Datenbank finden sich inzwischen jedoch bereits 196 Testergebnisse zu Druckern, von Tintenstrahldruckern ĂŒber Laserdrucker bis hin zu MultifunktionsgerĂ€ten. 179 Testmodelle sind WLAN-fĂ€hig.

Bewertet wurden die Drucker in fĂŒnf Disziplinen: Drucken, Tinten- beziehungsweise Tonerkosten, Handhabung, Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften. Die KombigerĂ€te wurden zusĂ€tzlich in den Bereichen Kopieren und Scannen getestet. Zu den spezifischeren Testkriterien gehörten die DruckqualitĂ€t von Text, Farbseiten und Fotos, die Wasser- und LichtbestĂ€ndigkeit sowie die Geschwindigkeit. In puncto Handhabung waren vor allem die Gebrauchsanleitung, die Inbetriebnahme, die Bedienung und der Patronenwechsel beziehungsweise die Wartung relevant. Im Hinblick auf die Umwelteigenschaften untersuchten die Tester den Stromverbrauch, den GerĂ€uschpegel sowie die Konstruktion und Verarbeitung.

Im neusten Drucker-Test 2019 wurde der Epson Workforce Pro WF-C5790DWF fĂŒr 365 Euro mit der Testnote 2,1 („Gut“) im Bereich der WLAN-Drucker zum Testsieger gekĂŒrt, dicht gefolgt von einem weiteren Epson-Modell, dem Ecotank ET-2750 fĂŒr 291 Euro mit der Testnote 2,2. Drittplatzierter wurde erneut ein TestgerĂ€t von Epson, genauer gesagt der Ecotank ET-3600 fĂŒr 485 Euro mit der Testnote 2,3. Insgesamt erhielten 78 WLAN-Drucker das Testurteil „Gut“, 89 das TestprĂ€dikat „Befriedigend“ und 12 ein „Ausreichend“.

Im WLAN-Drucker-Test von CHIP aus dem Jahr 2019 konnte sich ebenfalls ein Epson-GerĂ€t an die Spitze kĂ€mpfen. Der Workforce Pro WF-5620DW ĂŒberzeugte die Tester nicht nur in seiner Preisklasse, sondern fĂŒhrt auch in der Bestenliste der Multifunktionsdrucker. Preis-Leistungssieger wurde der Epson Pro WF-3720DWF.


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