LOADING

Bildbearbeitungssoftware

Test und Vergleich

Funktionen

Performance

Bedienung

Hilfe & Support

Die beste Bildbearbeitungssoftware im Test

Das Wichtigste in Kürze
  • Bildbearbeitungssoftwares unterscheiden sich im Funktionsumfang und im Preis erheblich voneinander.
  • Vor dem Kauf sollten sich Verbraucher über ihren Anforderungsbedarf im Klaren sein: Ein Bildbearbeitungsprogramm mit detaillierten Korrekturmöglichkeiten ist für Einsteiger nicht immer erforderlich und kann schnell zur Überforderung führen. Gleichzeitig kann eine allzu grundständige Software dazuführen, dass die Lernkurve zu flach ist und damit langfristig Frust aufkommt.

1. Bildbearbeitung ist nicht gleich Bildbearbeitung

Die Bearbeitung von Fotos ist dank Computer und benutzerfreundlicher Software heute nicht mehr nur Profis und Fotostudios vorbehalten. Dass Software zur Bildbearbeitung stark nachgefragt wird, hat auch mit der Entwicklung der (Foto-)Technik zu tun. Digitale Spiegelreflexkameras werden immer erschwinglicher. Kameras sind generell kleiner und handlicher geworden. Mittlerweile liefern die Geräte, die in den beliebten Smartphones verbaut sind, beachtliche Leistungen ab. Kein Wunder also, dass die Kamera im Alltag immer dabei ist, um die besten Momente des Lebens festzuhalten und mit anderen zu teilen. Bildsharing-Communitys wie Instagram führen den User direkt an die Bildbearbeitung heran, indem diverse Rahmen und Filter zur Gestaltung des Bildes zur Auswahl stehen. Die Fotos zeigen damit nicht einfach eine realistische Aufnahme, sondern werden ein Ausdrucksmittel für Stimmung und Lifestyle.

Warum werden Bilder bearbeitet?

Augen
Kameras können mit dem menschlichen Auge bis heute nicht mithalten.

Die Gründe der Bildbearbeitung lassen sich in objektive und subjektive Wahrnehmung aufsplitten, doch was bedeutet das konkret? Objektiv betrachtet ist das menschliche Auge viel besser als jede Kamera. Die Kontrastreichweite, der Sichtwinkel und die Möglichkeiten des menschlichen Auges stellen jedes Equipment der Welt in den Schatten. Ein Teil der Nachbearbeitung sollte also immer versuchen, die Schwächen der Kamera auszugleichen und dem menschlichen Blick anzunähern. Jede Bearbeitung, die die technischen Schwächen einer Kamera optimiert, ist im Regelfall okay. Aus dem Blick der subjektiven Wahrnehmung heraus wollen Bilder Geschichten erzählen – und zwar aktiv. Das heißt, der Fokus des Betrachters muss gelenkt werden. Farben, freigestellte Hintergründe, Komposition, Schatten: All dies erzählt die Geschichte des Bildes und kann durch die Bildbearbeitung beeinflusst werden. Wird etwa das stille Panorama eines Bergsees durch einen Mülleimer gestört, entfernt man ihn in der Bearbeitung – schließlich soll das Bild ja die Unberührtheit der Natur erzählen. Was Betrachter als schön empfinden, ist ohnehin immer subjektiv. Die Kernfrage der Bildbearbeitung ist viel mehr, welche Geschichte die Aufnahme erzählen soll. Geschichten werden zudem nicht nur im Fernsehen, in Zeitschriften oder auf Webseiten erzählt, sondern auch auf privaten Fotos –  deshalb sind überall die Bildbearbeitungshelfer gefragt.

Arten der Bildbearbeitung

Die große Auswahl an Bildbearbeitungssoftwares bedingt enorme Qualitätsunterschiede. Sowohl die Funktionen als auch die Qualität der Effekte und Bearbeitungen unterscheiden sich stark. Für Verbraucher ist es deshalb nicht nur wichtig zu wissen, welche Funktionen ein Programm liefert, sondern auch welche Anforderungen sie an eine solche Software stellen. Je größer der Funktionsumfang, desto übersichtlicher werden die Menüs. Ein Software, die zwar umfangreich ist, aber von der User nur die Hälfte benutzen ist ebenso hinderlich wie eine Software, die zu wenige Einstellungen bereithält. Einige Programme können Nutzer zudemunterwegs verwenden, um schnell ein Bild zu bearbeiten und beispielsweise an Freunde weiterzuschicken. Der Netzsieger-Vergleich beleuchtet die unterschiedlichen Programme sowohl hinsichtlich des Funktionsumfangs, als auch der Benutzerfreundlichkeit und der technischen Voraussetzungen, um Nutzern eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben.

Unendliche Nutzungsmöglichkeiten

Die Möglichkeiten in der Art und Weise des Fotografierens sind nahezu unerschöpflich. Zu schnellen Schnappschüssen, Urlaubsfotos und Familienbildern gesellen sich professionelle Landschafts-, Portrait- und Werbefotografien sowie etliche weitere Untergruppen des künstlerisch festgehaltenen Moments. Schon seit der Erfindung des Fotoapparates war die Idee der Verbesserung, Veränderung und Kaschierung von Einzelheiten. Hat man es zu Zeiten der analogen Fotografie noch aufwendig per Hand erledigen müssen und war vergleichsweise stark limitiert in den Möglichkeiten, ermöglicht die Digitalfotografie heute unbeschränkte Selbstverwirklichung. Eine Vielzahl unterschiedlichster Fotobearbeitungsprogramme mit endlosen Funktionen soll dem Hobby- und dem Profifotografen alle Tore zur Welt der Bildbearbeitung öffnen – allerdings sind bestimmte Softwares für die eine Zielgruppe besser geeignet als für die andere.

Wann reicht ein Anfänger-Programm aus und wann sollte man nach einer Software für Profis suchen?

Mit der ersten Version ihres Bildbearbeitungsprogrammes Adobe Photoshop CC schlugen die Entwickler im Jahre 1990 große Wellen. Schon lange wird die Software als Standard-Programm für professionelle Fotobearbeitung gehandelt. Sie hat die Welt der digitalen Retusche in einem solchen Ausmaß beeinflusst, dass "Photoshoppen" sich einen eigenen Platz im Wörterbuch gesichert hat. Wie bereits erwähnt, eignet sich das Programm hauptsächlich für den professionellen Nutzer. Der Einsteiger kann auf die abgespeckte, günstigere und benutzerfreundlichere Version zurückgreifen: Für nur 49 Euro bietet Adobe Photoshop Elements eine breite Palette an Möglichkeiten für eine schnelle, unkomplizierte Bearbeitung. Die Organisierung und Markierung der Fotos ist ebenso einfach zu handhaben wie die Farbkorrektur, Kontrast- und Helligkeitseinstellung sowie die Entfernung roter Augen.

Fotobearbeitung für wenig Geld
Preis
Ein gutes Bildbearbeitungsprogramm muss nicht die Welt kosten.

Corel PaintShop Pro Ultimate gilt als große Konkurrenz für Photoshop Elements. Wenngleich PaintShop nur für den Windows-User erhältlich ist, so bietet das Programm für zwanzig Euro eine ebenfalls respektable Anzahl an Bildbearbeitungsmöglichkeiten. Neben den Standardverfahren des Zuschneidens, Vergrößerns, Drehens etc. verfügt Corel PaintShop auch über Verfremdungseffekte, die es dem künstlerisch angehauchten Hobbyfotografen erleichtern, seine Fotos zu individualisieren.

Beide Programme haben einen hohen Stellenwert auf dem internationalen Markt der Bildbearbeitungsprogramme für Anfänger. Letztendlich hängt vieles von persönlichen Präferenzen und Erfahrungswerten ab. Wer schon regelmäßig mit Adobe Programmen gearbeitet hat, der wird sich in Photoshop Elements sicher gut zurechtfinden.
Für das organisierte Auge ist das Programm ACDSee Pro sicherlich gut geeignet. Ursprünglich ein reines Organisierungs- und Sortierungstool hat sich ACDSee Pro zu den Spitzen der Fotobearbeitungsprogramme für Einsteiger entwickelt. Die Wurzeln sind jedoch bis heute klar erhalten geblieben und vereinen die Standardoptionen der einfachen Bildbearbeitung kunstvoll mit einer angemessenen Organisierungshilfe. Auch die hilfreichen Tools der Vignettierung, des Sepia Effekts und des Blurs lassen sich über wenige Klicks personalisiert anwenden.

Wann lohnt der Sprung zu professioneller Bildbearbeitung?

Es gibt für die Bildbearbeitung neben den unterschiedlichsten Programmen für Anfänger auch viele Anwendungen, die für den Profi vorgesehen sind. Diese unterscheiden sich vor allem durch ihre Vielzahl an Funktionen.

Ein breites Spektrum, aber ähnliche Funktionen

Jeder, der ein Herz für Bildbearbeitung hat, sollte dafür ein dediziertes Programm nutzen. Die im Betriebssystem mitgelieferten Alternativen können zwar einige Grundfunktionen erfüllen, sind jedoch schon bei komplizierteren Vorgängen überfordert. Während Programme wie GIMP oder Pixelmator zwar namhafte Programme sind, sind die wahren Größen in der Bildbearbeitung Adobes Photoshop oder die im Vergleich weniger bekanntere CorelDraw Grahphics Suite. Photoshop ist so bekannt, dass es indes Synonym für Bildbearbeitung geworden ist. Durch die Abo-Gebühren in der Creative Cloud summiert sich aber der Preis schnell. Das Angebot beinhaltet zwar auch andere Programme wie den IllustratorLightroom oder in der großen Suite auch Premiere und After Effects, doch preislich liegt Adobe im Premiumsegment. 

Ist Photoshop ein Muss?

Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings keineswegs, dass Photoshop das konkurrenzlos beste Produkt ist, andere Fotobearbeitungsprogramme, die deutlich weniger kosten, bieten teilweise sehr ähnliche Funktionen. GIMP ist sogar ein Freeware-Programm, das mit einigen seiner Funktionen zwar durchaus an Photoshop heranreicht, doch fällt die Bedienung hier nicht so intuitiv aus wie beim großen Vorbild. Auch bei CorelDraw oder Pixelmator lässt sich problemlos mit Kurven und Ebenen arbeiten, allerdings haben es diese Programme bei der Funktionalität noch nicht geschafft, Photoshop vom Thron zu stoßen. Mit Apps wie Enlight gibt es sogar für iOS wirklich hervorragende Software für die Bildbearbeitung. 

Paint Shop Pro X8 ist eine echte Alternative zu Photoshop, im Video wird eine neue Funktion des Programms gezeigt

Wer nur Zuhause arbeitet, findet in diesen Programmen eine tolle Alternative zu Photoshop, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gerade für die gelegentliche Bildbearbeitung deutlich besser. Selbst Photoshop-Dateien lassen sich im- bzw. exportieren. Erst wenn die Arbeit professioneller wird, der Dateiaustausch häufiger vorkommt, an mehreren Workstations gearbeitet wird, ist Photoshop ein Muss.

Vor allem auf den Beruf kommt es an

Als Industriestandard wird im Bereich Grafikdesign schlichtweg mit keinem anderen Programm gearbeitet und um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist Photoshop hier essentiell. Durch sein großes Zielpublikum bietet es außerdem einen zusätzlichen Vorteil: Eine aktive Community liefert regelmäßig neue Tutorials und erklärt jede noch so versteckte Funktion des Programms. Das macht selbst ein komplexes Programm wie sehr leicht zugänglich.
Im privaten Anwendungsbereich lohnt sich das Abonnement der Creative Cloud jedoch nur in den seltensten Fällen, vor allem nur dann, wenn tatsächlich ausschließlich Photoshop genutzt wird. Einen guten Kompromiss bietet Adobe übrigens selbst mit Photoshop Elements. Hier können User sich schon einmal an die Bedienung der Software gewöhnen, zahlen jedoch nur einen Bruchteil des Preises. Der Umstieg auf die Creative Suite ist damit besonders leicht.

Den nächsten Schritt wagen

Vordergrund
Bereits innerhalb weniger Klicks kann ein Foto deutlich verbessert werden.

Der Schritt zu einer semiprofessionellen, größeren Suite lohnt sich eigentlich schon bei der ersten Fotobearbeitung. Wer aus Erfahrung beispielsweise mit Corel gearbeitet hat, kann auch hier problemlos die Ausgaben wagen. Was die Programme nämlich im Bereich Bildbearbeitung bieten, ist wirklich sehenswert und läuft auch auf weniger rechenstarken Computern problemlos. 
Zum perfekten Bild gehören nicht nur Kamera und Objektiv, sondern auch eine gute Bildbearbeitung. Die Einarbeitungszeit, die notwendig ist, um eine Bildbearbeitungssoftware erstmalig zu nutzen, lohnt sich in jedem Fall und macht schon die ersten Bilder zu einem absoluten Hingucker.

Für jeden etwas dabei

Die Entscheidung für ein geeignetes Bildbearbeitungsprogramm hängt von persönlichen Vorlieben sowie in Anbetracht der gegebenen Bedingungen wie Betriebssystem und Anwendungsbereich. Unter den aufgelisteten Programmen sollte es jedoch für jeden Hobbyfotografen sowie Profi etwas finden lassen.

Grafikanwendungen

Möchten Nutzer dagegen nicht nur ihre Fotos bearbeiten, sondern auch Illustrationen erstellen, muss die Software zugleich ein vektorbasiertes Zeichenprogramm sein. Diese gibt es sowohl integriert in eine Bildbearbeitungsanwendung als auch einzeln und somit unabhängig zu erwerben. Der Nutzer kann somit abwägen, was für ihn sinnvoller ist. Erstellt er beispielsweise regelmäßig Logos oder gar 3D-Szenen und arbeitet er des Öfteren mit Vektorgrafiken? Dann lohnt sich meist ein separates Programm. Doch auch viele Bildbearbeitungsprogramme bringen bereits sehr gut ausgearbeitete Funktionen wie 3D-Modellierungswerkzeuge mit. Hier machen sich nicht selten Vorlagen nützlich.

Raster- vs. Vektorgrafiken

Auch Nicht-Grafiker müssen häufig mit unterschiedlichen Dateitypen arbeiten. Jedes Bildformat hat dabei andere Eigenschaften: Die einen verbrauchen weniger Speicherplatz, die anderen geben eine bessere Bildqualität wieder. Glücklicherweise können die meisten Fotobearbeitungsprogramme viele Formate lesen. Dennoch sollte sich  mit den unterschiedlichen Formaten einmal auseinander gesetzt werden, allein schon, um die eigenen Bilder richtig abzuspeichern. Um damit anzufangen, sollten Nutzer sich jedoch erst einmal klar machen, dass es generell zwei unterschiedliche Grafiktypen gibt, nämlich Raster- und Vektorgrafiken.

Vor- und Nachteile der beiden Grafiktypen

Während Rastergrafiken Informationen in Pixeln enthalten – so enthält jeder Pixel beispielsweise einen Farbwert – bestehen Vektorgrafiken aus Vektoren, die mathematisch definiert sein müssen. Erstere werden dementsprechend durch Digitalkameras erzeugt. Diese haben einen Sensor. Mithilfe einer Auflösung wird ein Motiv abgelichtet und gespeichert. Natürlich können Rastergrafiken aber auch durch einen Scan oder direkt in der Bildbearbeitungssoftware erstellt werden. Vektorgrafiken erzeugt man dagegen nur am PC. Sie können beliebig – also stufenlos und verlustfrei – skaliert werden, das heißt, sie verpixeln nicht. Deshalb sind sie besonders wertvoll für Logos, Schaubilder sowie Piktogramme, die in einer beliebigen Größe mit der gleichen Qualität erzeugt werden können. Dabei setzt sich die Vektorgrafik aus definierten Objekten, also Linien, Kurven, Kreisen und anderen zusammen. Definiert werden ihre Größe und ihr Aussehen zudem durch Parameter wie Radius und Kantenlänge sowie Farbe, Linienstärke oder Füllmuster.

Die gängigsten Bildformate in der Übersicht

Während einige Formate für beide Grafiktypen genutzt werden können, eignen sich andere nur für einen der Grafiktypen.

Dateiformat Rastergrafik Vektorgrafik Besonderheiten
TIFF     für hochauflösenden Druck, verlustfreie Komprimierung
RAW     unkomprimiert, hochqualitative Fotobearbeitung
DNG     verlustfreie Komprimierung, „RAW-Format“ plattform übergreifend
GIF     mehrere Bilder in einer Datei (Animation), verlustfrei komprimiert, maximal 256 Farben, transparent
PNG     bis zu 256 Transparenz -Farben, verlustfreie Komprimierung, von 256 bis 16,7 Mio. Farben möglich
JPEG     Datenformat/ Komprimierungs -verfahren/ Gremium, bis 16,7 Mio. Farben, kleine Dateigrößen
PDF     Containerformat, Text und Schriftarten, für Ausgabe fester Layouts
EPS     Einsatz bei Vektordaten für Ausgabe
SVG     Einbinden von zweidimensionalen Vektorgrafiken
SWF     Videos mit Flash möglich

Der größte Nachteil der Rastergrafiken ist die hohe Speicherkapazität, die sie benötigen, obwohl viele Formate bereits komprimiert sind und somit das Bild meist an Qualität verliert. Da sie zudem aus einer vordefinierten und somit fixen Pixelanzahl bestehen,und diese zweidimensionale Formen nur annähernd wiedergeben können, erkennt man beim genaueren Betrachten der Grafik oder auch nach der Vergrößerung ganz klar den Treppen- bzw. Aliaseffekt, den man auch als Verpixelung kennt.

Eine kleine Hilfe für Überfragte
Nutzer können sich eine Faustregel merken: Besteht das Motiv überwiegend aus geometrischen Formen und muss stark verkleinert oder auch vergrößert werden, ist die Vektorgrafik die bessere Wahl. Ist das Bild dagegen detailliert gestaltet, bleibt nur die Rastergrafik übrig. Hierbei sollte die richtige Auflösung für den Druck gewählt werden.

Skaliert man zudem eine Rastergrafik, gehen meist Bildinformationen verloren. So werden beispielsweise andere Farbtöne erzeugt. Zu beachten ist außerdem, dass Vektorgrafiken sehr einfach in eine Rastergrafik durch die Aufrasterung gewandelt werden können. Eine Rastergrafik dagegen in eine Vektorgrafik zu wandeln, ist sehr schwer. Nur bei bestimmten Bildmotiven ist das möglich, dabei werden jedoch manuelles Nachzeichnen oder spezielle Funktionen eines Grafikprogramms notwendig.

2. Features und Vergleich

Die Basics

Fotos wurden schon immer retuschiert. Früher von Hand, seit vielen Jahren nun schon am Computer. Mit modernen Programmen für die Bildbearbeitung hat man heute mehr Möglichkeiten denn je, Fotos zu verändern, zu retuschieren, zu optimieren oder miteinander zu montieren. Man kann der eigenen Kreativität beim Bearbeiten von Fotos also nahezu völlig freien Lauf lassen. Je intensiver man sich mit den einzelnen Softwareprodukten auseinandersetzt, umso mehr Arten findet man, auf die man seine Fotos überarbeiten kann.

Die unendlichen Möglichkeiten moderner Bildbearbeitung

Sehr viele Menschen nutzen Fotobearbeitungsprogramme privat. Aber auch in unzähligen beruflichen Tätigkeiten kann man auf eine Bildbearbeitungssoftware nicht mehr verzichten, wenn man beispielsweise als Fotograf Fotos bearbeiten muss oder als Grafiker ein Logo für eine Webseite erstellen möchte. So oder so lassen viele Bildbearbeitungssoftwares die Bilder ganz anders wirken. Die Möglichkeiten sind inzwischen nahezu unbegrenzt.

Farben
Mit der richtigen Bildbearbeitungssoftware werden der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Zusätzlich kommt die super schnelle Leistung hinzu: Ob man sein Foto beispielsweise in eine Comiczeichnung verwandeln möchte oder doch lieber in ein edles Gemälde – viele Funktionen sind inzwischen per Klick möglich. Ob die Farben eines Fotos intensiviert werden, eine Aufhellung erzielt oder das Bild schwarz-weiß gesetzt werden soll, auch diese Funktionen können blitzschnell erreicht werden. Aber auch bei ganz anderen Wünschen, wie Hintergrund ändern, Rote-Augen entfernen, zwei Bilder zu einem Bild verschmelzen oder auch einfach nur einen Effekt anwenden, um das Foto in eine Zeichnung zu verwandeln, greift man nach einer Bildbearbeitungssoftware. Jede Software sollte jedoch zumindest einige Basis-Funktionen beherrschen.

Basiswissen für die Bildbearbeitung

Moderne Bildbearbeitungsprogramme – seien es nun teure Kaufprogramme oder Freeware – bieten nahezu unendlich viele Möglichkeiten, die eigenen Schnappschüsse zu optimieren. Selbst professionelle Anwender finden immer wieder neue Arten, Bilder geschickt zu verbessern. Man muss aber kein Experte sein, um aus einem herkömmlichen Foto ein echtes Kunstwerk zu machen. Mit etwas Basiswissen in der Bildbearbeitung erzielen auch Anfänger beachtliche Erfolge, die sich sehen lassen können.

Die Beleuchtung und den Farbton anpassen
Farben
Das richtige Farbzusammenspiel entscheidet oft, ob ein Bild überzeugen kann.

Ein Farbstich oder eine zu geringe Beleuchtung machen viele sonst gut gelungenen Fotos unansehnlich. Dies lässt sich aber in der Regel einfach korrigieren. Programme für die Bildbearbeitung haben meist einen RAW-Filter, mit dem man die Farbtemperatur fein einstellen kann. Einen Blaustich entfernt man durch die Erhöhung der Farbtemperatur, wohingegen ein Orangestich deren Verringerung nötig macht. Sind Teilbereiche des Fotos unterbelichtet (wie zum Beispiel bei dunklen Augenhöhlen), kann man diese markieren und Schritt für Schritt über die Aufhellfunktion des jeweiligen Programms an den Rest des Fotos anpassen oder aber den Kontrast des gesamten Bildes verändern. Ändert man die Farbtemperatur oder Sättigung, kann man zu bunte Fotos natürlicher erscheinen lassen und zu blasse Fotografien deutlich ansprechendergestalten. Indem man nur einzelne Farben zulässt, lässt sich ein und dasselbe Bild in mehreren farblichen Varianten darstellen. Und wer es ganz ohne Farbe haben möchte, macht mit nur einem Klick ein Farbfoto zu einem Schwarzweiß-Bild, das sich aber genauso schnell wieder kolorieren lässt. Besonders ansehnliche Effekte entstehen, wenn man auf einem Schwarzweißfoto nur einzelne Elemente in satten Farben darstellt. Auch das ist dank moderner Bildbearbeitung nicht schwer und mit wenigen Klicks erledigt.

Rote Augen entfernen

Rote Augen durch Blitzlicht sind mit der häufigste Fehler bei selbst gemachten Fotos. Viele Fotobearbeitungsprogramme für die Bildbearbeitung bieten hierfür ein eigenes Werkzeug an, mit denen man mit nur einem Klick die roten Augen entfernen kann. Um genauer zu arbeiten, empfiehlt es sich, den Bereich vorher möglichst eng zu markieren. Steht kein fertiges Werkzeug zur Verfügung, muss man die Augen ebenfalls markieren und diese mit dem entsprechenden Werkzeug "entsättigen".

Verfärbte Zähne weißer machen
Durch die Unschärfe-Funktion kann das Hauptmerkmal auf bestimmte Objekte gelegt werden.

Auch schöne Zähne auf Fotos sind mit der richtigen Funktion kein Problem. Der einfachste Weg dorthin führt über Graduationskurven, die in jedem guten Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet werden können. Hierzu markiert man zunächst mit dem Lasso die Zähne, die weißer werden sollen. Anschließend öffnet man das Menü für die Bearbeitung der Graduationskurve und zieht deren linken Bereich vorsichtig nach oben, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Das Hauptmotiv optisch hervorheben

Hat man eine Person, ein Tier oder einen Gegenstand fotografiert,  sollte dieser als Hauptmotiv auf dem Foto hervorgehoben werden. Dies erreicht man dadurch, dass man den Hintergrund unscharf erscheinen lässt. Das geht ganz einfach:

  1. Zunächst stellt man das Hauptmotiv frei, das heißt, man zieht mit dem Lasso oder mit einer  intelligenten Schere eine Kontur darum.
  2. Dann invertiert man die Auswahl und kann somit den Hintergrund bearbeiten. Hierfür nutzt man die Unschärfe-Funktion, die in jedem Programm zur Bildbearbeitung vorhanden ist.
  3. Besonders realistisch wirkt es, wenn man eine weiche Kontur zieht, also nicht direkt am Umriss, sondern etwa drei Pixel darüber hinaus markiert. 
Weg mit Pickeln und Hautunreinheiten

Wer möchte schon, dass man auf einem Foto jeden Pickel, Mitesser oder den Schnitt von der letzten Rasur sieht? In der Bildbearbeitung stellt das Entfernen dieser kleinen Makel in allen Programmen kein großes Problem dar. Hierfür stehen verschiedene Korrekturpinsel zur Verfügung, deren Form und Ausführung man in der Regel fein einstellen kann. Um Pickel zu entfernen, nutzt man zuerst die Pipette an einer intakten Hautstelle, die der zu reparierenden in ihrer Farbe möglichst genau entspricht. Dann kann man mit den diversen Pinseln mit wenigen Klicks alle Unreinheiten entfernen.

Künstlerische Effekte nutzen für einzigartige Fotos

Wie wäre es, aus einem Foto etwas ganz anderes zu machen? Zum Beispiel:

  • eine Bleistiftzeichnung
  • eine Kohlezeichnung
  • ein Mosaik

Die meisten Programme halten auch hierfür die passenden Funktionen bereit. Meist kann man auch noch detaillierte Einstellungen vornehmen, um das Endergebnis seinen eigenen Vorstellungen so weit wie möglich anzupassen. Am Ende erscheint das Bild je nach angewendetem Filter wie ein auf Leinwand gemaltes Gemälde oder wie ein hastig dahin skizzierter Entwurf.

Verschiedene Fotos vereinen oder einzelne Elemente nutzen

Ein mächtiges Werkzeug in der Bildbearbeitung sind auch Fotomontagen. Dabei nimmt man zum Beispiel ein Bild vom ersten Foto und montiert sie in eine völlig andere Umgebung auf einem zweiten. Innerhalb weniger Augenblicke steht man dadurch vor dem Eiffelturm, dem Mount Everest oder einem beeindruckenden Wasserfall - obwohl man niemals dort gewesen ist! Vielleicht möchte man aber auch ganz auf einen Hintergrund verzichten. Das kommt zum Beispiel in der Produktfotografie sehr oft vor. Dann kann man das gewünschte Objekt mittels der dafür bereit gestellten Werkzeuge freistellen und den Hintergrund entfernen. Nachdem man ein solchermaßen bearbeitetes Foto gespeichert hat, kann man das freigestellte Objekt später ebenfalls für beliebige Fotomontagen verwenden.

Auch Bewegung kann durch Effekte in ein Bild gebracht werden.
Mit Schärfe und Unschärfe spielen

So wird das Bild am Besten in Szene gesetzt:

  1. Ansprechende optische Effekte lassen sich durch das gezielte Schärfen einzelner Bereiche gestalten.
  2. Im Gegenzug dazu werden andere Bereiche des Fotos unscharf gemacht. Hierdurch wird der Fokus des Betrachters auf die geschärften Objekte gelenkt.
  3. Ein weiterer interessanter Effekt ist das Weichzeichnen. Hierbei werden Kontraste derart verändert, dass eine scharfe Abgrenzung einzelner Objekte verschwindet und diese im Prinzip "ineinanderfließen".

Dies sind nur einige der Möglichkeiten, die man bei der computergestützten Bildbearbeitung nutzen kann. Man kann sie teils auch miteinander kombinieren und dadurch immer wieder überraschende und spektakuläre Effekte erzielen.

3. Tipps zur Fotobearbeitung

So lassen sich simple Schnappschüsse gekonnt aufwerten

Bilder von Landschaften oder Gebäuden sowie viele andere Schnappschüsse schaffen es manchmal nicht, die Faszination des Motivs gekonnt zu vermitteln. Während das Original große Kontraste und leuchtende Farben besitzt, wirkt das Foto blasser und kann nicht richtig begeistern. Hier helfen bereits einfache Tricks, um die Aufnahmen interessanter wirken zu lassen. Auch der Sepia-Effekt oder eine Reduktion auf Graustufen machen die Bilder eindrucksvoller.

Farbkontraste für mehr Intensität erhöhen
Blau
Durch Farbkontraste können Bilder in neuem Glanz erscheinen.

Bei vielen Aufnahmen reicht es bereits, die Farbkontraste zu erhöhen. Das verleiht einem blassen Himmel mehr Strahlkraft und hebt Lichtquellen hervor. Die meisten Programme, mit denen man Bilder bearbeiten kann, bieten ein Kontextmenü, in welchem Sättigung und Kontrast über Schieberegler oder Kurven angepasst werden können. Wenn möglich, sollte die automatische Vorschau aktiviert sein, damit die Anpassungen gleich im Bild sichtbar werden. Die Farbsättigung erhöht das Leuchten von Farben. Der Kontrast hingegen macht helle Partien noch heller und dunkle Abschnitte noch dunkler. Beide Optionen können auch nur auf Teilbereiche des Bildes angewandt werden. Dazu muss der Abschnitt, der bearbeitet werden soll, markiert werden. Am besten nutzt man eine Markierung mit auslaufenden Kanten. Werden nun Veränderungen von Farbtonsättigung und Kontrast vorgenommen, beeinflussen sie nur das markierte Areal.

Bilder mit Sepia interessanter machen
Sepia
Der Sepia-Effekt kann auch nur für bestimmte Elemente wirkungsvoll eingesetzt werden.

Sepia ist ein Farbeffekt, der ein Bild älter erscheinen lässt. Er verleiht einem Foto eine romantische Wirkung und taucht die Szene in einen braun-gelben Farbmantel. Die Intensität der anderen Farben wird dadurch etwas reduziert. Insbesondere Blau- und Grüntöne treten weniger hervor. Im Ergebnis erscheint das Foto harmonischer, wobei Vorder- und Hintergrund durch die gleiche Farbgebung eine Einheit bilden. Wichtig ist dann, das gesamte Bild mit dem Effekt zu bearbeiten, da Sepia nur richtig zur Geltung kommt, wenn es Vorder- und Hintergrund umfasst. Dazu wählt man in der Software den Effekt aus und wendet ihn mit der gewünschten Intensität auf das Bild an. Je höher der Sepia-Effekt eingestellt wird, desto mehr reduzieren sich die anderen Farben. Für die meisten Aufnahmen reicht eine leichte Sepia-Maske aus, um ein schönes Ergebnis zu erzielen.

Schwarz-Weiß-Bilder gestalten

Digitale bunte Bilder in schwarz-weiß umzuwandeln, verleiht diesen einen besonderen Touch. Selbst wenn man weiß, dass die Aufnahmen erst vor wenigen Tagen entstanden sind, wirken die Fotos in schwarz-weiß

  • historisch
  • zeitlos

Zur Umwandlung der Bilder gibt es mehrere Möglichkeiten. Am einfachsten ist es, die Umwandlung in Graustufen über die Effektauswahl umzusetzen. Dabei entsteht ein harmonisches Bild, dem es aber manchmal an Kontrasten fehlt. Diese können nachträglich angepasst werden - einfach den Kontrast weiter hochsetzen, damit Helles richtig weiß wird und sich deutlicher abhebt. Alternativ kann im Menü zur Farbbearbeitung die Farbsättigung auf null gestellt werden. Nun bleiben nur noch Graustufen übrig. Durch ein leichtes heraufsetzen des Gamma-Wertes entsteht ein lichtdurchfluteter Eindruck, der gerade auf Hochzeitsbildern oder Landschaftsaufnahmen schön wirkt. Auch Portraits werden durch die Graustufen viel interessanter und die Haut der abgebildeten Personen wirkt in schwarz-weiß ebenmäßiger.

Das richtige Maß bei der Bildbearbeitung finden: Ist weniger mehr?

Wahre Künstler der Nachbearbeitung kennen jede Tastenkombination in Photoshop aus dem „Effeff“, doch nur allzu leicht offenbart sich der Laie durch eine zu gut gemeinte Prise von Bildbearbeitungen. Aber was ist denn eigentlich der Zweck der Bildbearbeitung und was genau das richtige Maß?

Die Kernfrage: Wie viel Bearbeitung macht ein Bild besser?

Eine Bearbeitung kann verbessern, ausgleichen oder kaschieren, gerade bei menschlichen Motiven. Portraits ohne Make Up-Artist lassen sich etwa so weit retuschieren, dass sie Unreinheiten der Haut abgedeckt werden. Doch sollte die Bearbeitung wirklich so weit gehen, eine Person zu verfälschen? Hochglanzmagazine verändern Personen, verzerren Gesichtszüge und Körper, um sie ihren Schönheitsstandards anzupassen. Im Normalfall sollen Fotos aber Charakter und Aussehen einer Person einfangen. Hier ist weniger Bearbeitung in jedem Fall mehr.
Oft besteht auch beim Fotografieren schlichtweg nicht die Möglichkeit, das gewünschte Bild aufzunehmen. Schatten, störende Objekte oder rasche Bewegungen machen das unmöglich, was die Bearbeitung im Nachhinein schaffen kann.

Künstlerische Freiheit vs. realistische Darstellung
Saettigung
Besonders Hobbyfotografen sollten auf das richtige Maß bei der Bildbearbeitung achten.

Künstlerische Freiheiten und realistische Abbildungen kommen sich oft in die Quere und hier muss beim Bearbeiten vorsichtig zwischen beidem abgewogen werden. Je nach Foto haben beide Varianten Vor- und Nachteile: Soll der Look eines Bildes stilisiert sein oder aber natürlich? 
Alleine technisch sollte man an die Limitierungen der Bearbeitung denken. Stark komprimierte Formate wie .jpg können aus technischen Gründen nicht unendlich bearbeitet werden, da sonst Artefakte entstehen. Und nichts ist unschöner als der Blick auf unschöne digitale Bilder. Dies gilt besonders für globale Effekte wie Kurven, Farbton und Sättigung. 
Das Gute an der nonlinearen Bearbeitung und dem wachsenden Speicherplatz von Computern ist aber, dass Arbeitsschritte problemlos zurück genommen werden können. Selbst die krasseste Nachbearbeitung lässt sich revidieren oder Schritt für Schritt nachbessern.

Viel hilft viel oder ist weniger doch mehr?

Folgende Fragen sollte der Anwender mit „nein“ beantworten können, um sicher zu gehen, dass die Bildbearbeitung das eigentliche Bild nicht stört:

 Ist die Bearbeitung unsichtbar und ordnet sich dem Bild unter?
 Liegt der Fokus auf dem Bild und nicht auf den Effekten und Filter?
 Sind auf dem Bild unpassende Farben, Objekte sowie weitere Elemente der Bearbeitung zu sehen?
 

Zudem sollte der Satz: „Eine gute Bearbeitung rückt das Motiv in den Vordergrund – nicht sich selbst.“ als Faustregel gelten.

4. Wie wir Bildbearbeitungssoftware vergleichen

Um fair bewerten zu können, hat die Redaktion Programme unter unverzichtbare oder praktische Bewertungspunkte unterzogen, damit sich herauskristallisieren konnte, welche Software was genau bietet und vor allem, wie sich die Umsetzung der einen oder anderen Funktion gestaltet. Dabei hat Netzsieger besonderen Wert auf die Funktionen, die Leistung, die Bedienung sowie Hilfe & Support gelegt. In jeder Kategorie vergeben wir für jedes Produkt 0,00 bis 5,00 Punkte. Aus dem Mittel aller Punkte leitet sich die Gesamtnote ab. Diese entscheidet über das Ranking der Software. Die Gesamtnote ist damit eine gute Orientierungshilfe, um das beste Paket zu ermitteln, detaillierte Informationen liefern allerdings die einzelnen Testberichte sowie die Noten in der jeweiligen Kategorie.

Unter der Rubrik „Funktionen“ schaut sich Netzsieger die jeweiligen Möglichkeiten und Features des Bildbearbeitungsprogramms an. Dabei steht vor allem die Bildoptimierung im Vordergrund. Neben grundlegenden Funktionen wie Farbsättigung und Schwarz-Weiß-Abgleich oder Sepia-Effekte, aber auch Optimierung von Helligkeit und Kontrast, legen wir auch Wert auf 3D-Gestaltung, Perspektivenkorrektur oder Gesichtserkennung. Sowohl professionelle Grafiker, als auch etwas erfahrenere Nutzer wollen zudem auf Gradationskurven nicht verzichten. Mit diesen kann man unter anderem besonders schnell und sinnvoll die Helligkeit in verschiedenen Bereichen des Fotos steuern. Auch die Kantenglättung hat an Wert gewonnen. Unverzichtbar ist sie vor allem für Nutzer geworden, die ihre Bilder weicher wirken lassen möchten. Funktionen wie Intelligente Skalierung oder der berühmte Zauberstab dürfen natürlich nicht fehlen, um die Arbeit so einfach, aber auch so sauber wie möglich zu gestalten. Beim Letzteren sollte jedoch darauf geachtet werden, wie gut die Software diese Funktion umsetzt – also das Objekt freistellt. Niemandem wird eine Anwendung gefallen, die sehr viele Funktionen bietet, keine davon jedoch ihren eigentlichen Zweck erfüllt und beispielsweise unsauber arbeitet. Neuere Features sind solche wie die Panorama-Montage. Mit ihr können mehrere Bilder der Umgebung gemacht und ganz einfach zu einem Panorama-Bild zusammengefügt werden. Bearbeitet man dagegen hauptsächlich Portraits, sollte das Programm Features wie Zähne bleichen, Rote-Augen entfernen oder Unreinheiten entfernen unbedingt beinhalten.

Eine Bildbearbeitungssoftware sollte nicht nur mit vielen Dateiformaten kompatibel sein – diese werden insbesondere wichtig, wenn der Nutzer mit unterschiedlichen Kameramodellen arbeitet oder auch die Bilder mit verschiedenen Programmen weiter verwenden möchte, sondern auch verschiedene Betriebssysteme unterstützen, um zum einen möglichst viele Nutzer anzusprechen und zum anderen auch die Möglichkeit freihalten, beispielsweise sowohl mit Windows als auch mit Mac OS seine Bilder parallel bearbeiten zu können. Zusätzlich sollte das Programm nicht zu viel Speicherplatz benötigen und die Leistung des PCs nicht beeinträchtigen. Wichtig sind deshalb auch die Start- sowie Speichervorgänge. Eilige Fotografen können nicht mehrere Minuten darauf warten, bis eine Änderung gesichert wurde. Für Privatanwender dagegen sind die technischen Voraussetzungen von Bedeutung. Nicht jeder Nutzer kann mit der neuesten Hardware glänzen, sodass die Software nicht zu viel vom Rechner abverlangen sollte.

Ist die Programmoberfläche einer Bildbearbeitungssoftware so gestaltet, dass auch ein Nutzer, der noch nie mit Bildbearbeitungsprogrammen gearbeitet hat, sich relativ schnell zurecht findet? Gibt es vielleicht sogar spezielle Einstellungsmöglichkeiten, wie den Anfänger-Modus, um den Neulingen den Einstieg zu erleichtern? Kann man seine bearbeiteten Bilder auf anderen Netzwerken teilen? Findet das Aktualisieren des Programms unproblematisch im Hintergrund statt? Kann die Software zudem bereits vor dem Erwerb getestet werden, sodass der Nutzer sich sicher sein kann, dass sich der Kauf für ihn lohnt? Wichtig könnten auch die Spracheinstellungen für einige Nutzer werden. In internationalen Firmen reicht nur eine Sprache selten aus, sodass zumindest die Sprachen Deutsch und Englisch wählbar sein sollten. Auf diese und auf weitere Fragen geht Netzsieger in der Kategorie ,,Bedienung“ ein.

An wen kann sich der Nutzer bei Fragen oder Problemen wenden? Ein seriöser Programmhersteller muss dem Kunden verschiedene und flexible Hilfsmittel bieten. Unter ,,Hilfe & Support“ überprüft die Redaktion, ob Experten telefonisch, per E-Mail oder oder via Chat erreichbar sind und ob der Nutzer auf FAQs oder auf Online-Foren zurückgreifen kann. Sind zudem hilfreiche Anleitungen und Video-Tutorials vorhanden, welche beispielsweise die Installation der Software genau erklären oder dem Nutzer Schritt für Schritt helfen, bestimmte Funktionen anzuwenden?

badge Das Fazit der Redaktion

Keine große Überraschung ist unser erster Platz. Adobe Photoshop erntet die Spitzenposition mit einem klaren Abstand zur Konkurrenz. Der Musterschüler überzeugt uns im Vergleich durch eine einfache Handhabung und professionelle Tools. Der Einsteig gelingt schnell, aber die Lernkurve ist dennoch steil, sodass sich Photoshop sowohl für Anfänger als auch für Profis eignet. Die Leistung hat jedoch ihren Preis. Rund 23 Euro kostet die Software im Monat. Gefolgt wird die Bildbearbeitungssoftware von dem deutlich günstigeren PhotoDirector. Das Preis-Leistungs-Wunder ist vor allem für Einsteiger geeignet und bietet viele nützliche Zusatzfunktionen. Corel Paintshop Pro verpasst den zweiten Platz ganz knapp, was vorallem an kleinen Schwächen in der Sortierungsfunktion liegt. Davon abgesehen arbeitet Paintshop Pro schnell, zuverlässig und bietet hervorragende Resultate.

5. Unsere Empfehlungen - Top 10 Bildbearbeitungssoftware

1. Adobe Photoshop CC

Photoshop CC

Adobe Photoshop CC

Bewertung
4,89/5
Platzierung

1. in Bildbearbeitungssoftware

Fotos dienen zur Erinnerung an etwas Erlebtes – ein besonderes Ereignis in der Familie oder eine Unterstützung für die Arbeit – dar. Deshalb sollten sie in bester Qualität, gut abgespeichert aufgerufen werden können. Leider stellen viele Betrachter hierbei fest, dass sie doch nicht so makellos sind und durchaus verbessert werden könnten. 
Ein großes Problem bei dem Aufnehmen von Fotos ist das Verwackeln. Eine Verbesserung kann mit Adobe Photoshop CC erzielt werden. Nichts ist ärgerlicher, wenn das Motiv endlich gefunden und das Bild mit der Kamera verwackelt wurde. Der intelligente Mechanismus bei Adobe Photoshop CC reduziert diese automatisch. Weiterhin können weitere Einstellungen angepasst werden, um die Schärfe zu optimieren. Wird im Menü der Befehl "Verwacklungen reduzieren" aktiviert, ist es dem Programm möglich, lineare Bewegungen, Drehbewegungen bis hin zu bogenförmigen Bewegungen zu korrigieren. Eine weitere neue bzw. verbesserte Funktion bei Adobe Photoshop CC ist das Synchronisieren von Einstellungen. In der Regel ist das Verwalten und vor allem Synchronisieren von Vorstellungen am PC sehr kompliziert und zeitaufwendig. Anders mit diesem Programm. 
Wesentliche Verbesserungen wird der Nutzer vom Adobe Photoshop CC bei dem 3D-Bedienfeld feststellen. Das Arbeiten mit 3D-Objekten wird wesentlich einfachen. 
Die Filter wurden im Programm optimiert. Das beginnt beim Scharfzeichnungsfilter. Wenn dieser aktiviert wird, können das Rauschen und die Farbkranzeffekte verringert werden. Entsprechend des Bildes und des eigenen Geschmacks können sowohl dunkle als auch helle Bereiche vergrößert werden. Zudem sind Voreinstellungen für das Arbeiten mit JPEG- und TIFF-Dateien möglich. 
Nicht unerwähnt bei den Neuerungen sollen die Perspektivkorrekturen bleiben. Mit ihr werden automatisch die Perspektive von Elementen in einem Foto korrigiert, wobei der Anwender unter vier Einstellungen die Wahl treffen kann. 
Bei diesen vielen neuen Elementen, die beim Adobe Photoshop CC zur Bearbeitung von Fotos und Verbesserungen bereits vorhandenen Funktionen, bleibt das Programm einfach zu handhaben und übersichtlich. Neueinsteiger haben die Option, sich im Internet eine ausführliche Anleitung anzuschauen. Dort werden auch Fragen, die bei der Benutzung von Adobe Photoshop CC am häufigsten auftreten, beantwortet. 

Pro / Oberfläche wie PS CS6, neue Funktionen, auf verschiedenen Geräten nutzbar, unterstützt sehr viele Bildformate.

Kontra / Lizenz muss jeden Monat kostenpflichtig erneuert werden, Cloud-Speicherung.

Fazit / Die neue Photoshop-Version von Adobe überzeugt wie immer durch unvergleichliche Features. Zudem ist nun Zugriff und Bearbeitung auf allen Computern, Tablets und Handys von überall verfügbar. Einziges Manko: Nicht jeder Nutzer wird mit dem neuen Mietmodell zufrieden sein.

2. PhotoDirector Ultra

Photo Director 7

PhotoDirector Ultra

Bewertung
4,74/5
Platzierung

2. in Bildbearbeitungssoftware

Effizienter und einfacher wird die Bildbearbeitung mit PowerDirector Ultra. Das Programm besticht durch die Benutzeroberfläche, welche durch ihre Bedienerfreundlichkeit für Einsteiger und Profis, zum Vergnügen wird. Der Kunde findet eine kaum da gewesene Kombination von gestalterischen Bearbeitungsfunktionen und einer rasanten Performance. Genutzt werden können, um Bilder zu bearbeiten, die Gesichtserkennung und die automatische Sortierung
Beeindruckend bei PhotoDirector Ultra sind die anspruchsvollen Effekte. Besonders zu erwähnen ist hierbei der Tönungseffekt, der Weichzeichner und Sepia, welche unter der Rubrik "Anpassung" aufgerufen werden können. Eines der wohl schnellsten Bildbearbeitungsprogramme, mit welchem eilige Projekte schnell, einfach und dabei hochqualitativ fertiggestellt werden können. 
Bei den Anpassungsfunktionen ist die HDR-Belichtungsreihe, der Radial-Filter, die RGB-Kurven, aber auch die Ein-Klick-Bearbeitung, welche das PhotoDirector Ultra Bildbearbeitungsprogramm zu etwas Erstklassigem machen. In einem Foto können bis zu fünf Belichtungsreihen integriert werden. Eine noch schnellere und vor allem kreativere Anpassung ist durch die Nutzung der HDR- bzw. Lomo-Effekte realisierbar.
Zu den Korrekturmöglichkeiten gehört die Option Objekte entfernen und verwalten. In der Natur lassen sich Dinge nicht aus dem Bild nehmen, die sich später als störend erweisen. Diese können aus dem Bild unter der Rubrik "bearbeiten" nachträglich entfernt werden. So sieht der Geburtstagstisch um einiges feierlicher aus, wenn das zuvor benötigte und auf dem Bild nun störende Geschirrtuch entfernt wird.
Zu einem effizienten Fotomanagement gehören auch der Import und der Export von Bildern. Bei PhotoDirector Ultra ist nicht nur eine hohe Übertragungsrate präsent, sondern auch eine flüssige Vorschau möglich. Unterstützt werden bisher Formate wie JPEG und TIFF. Viele führende Hersteller von Kameras bieten das RAW-Dateiformat an. Es versteht sich von selbst, dass auch dieses Format mit PhotoDirector Ultra bearbeitet werden kann.
Zu PhotoDirector Ultra fällt das Gesamturteil gut aus. Anwender  - ob Neueinsteiger oder Profis – kommen mit dem Programm gut zurecht und können die vielen Funktionen, die ihnen zur Verfügung stehen, effektiv nutzen. Die Ergebnisse der bearbeiteten Bilder überzeugen auch jeden Skeptiker. 

Pro / Leistungsstarkes Fotobearbeitungsprogramm mit vielen Funktionen, relativ günstig, einsteigerfreundlich, viele Extras

Kontra / Bearbeitung von Videos gestaltet sich nicht immer problemlos

Fazit / Den PhotoDirector 7 Ultra kann man nicht nur Neueinsteigern empfehlen. Die vielen verschiedenen Funktionen fördern Kreativität und lassen keine Wünsche offen.

3. Corel PaintShop Pro Ultimate

Paint Shop Pro

Corel PaintShop Pro Ultimate

Bewertung
4,73/5
Platzierung

3. in Bildbearbeitungssoftware

Mit dem Corel PaintShop Pro Ultimate Bildbearbeitungsprogramm ist es ohne viele Vorkenntnisse möglich, die Fotos so zu gestalten, dass sie nicht nur schön, sondern nahezu lebendig wirken. Erinnerungen an den Urlaub oder ein freudiges Familienereignis wurden mit dem Fotoapparat festgehalten. Doch ein großer Teil der Bilder entsprechen qualitativ nicht den eigenen Vorstellungen. Für solche Fälle bietet sich das Corel PaintShop Pro Ultimate Bildbearbeitungsprogramm an. 
Umfangreich sind die Bildbearbeitungs- und Kompositionswerkzeuge, die zur Verfügung stehen. Wird eine von Hunderten Voreinstellungen mit dem anpassbaren Filter ausgewählt, können die Fotos umgeformt werden. Zügig geht die Verwaltung und Verarbeitung der RAW- und JPEG-Fotos. Es ist eine Leichtigkeit nicht nur neueste Aufnahmen zu bearbeiten, sondern durch die Geschwindigkeit können endlich auch ganze Fotoalben aufgearbeitet werden.
Mit Corel PaintShop Pro Ultimate sind in Handumdrehen Farben und Details wiederhergestellt. Jedem Foto kann ein individuelles Aussehen verliehen werden. Die Filter bei Corel PaintShop Pro Ultimate sind stapelbar. 
Die meisten Mängel der Fotos werden bei der späteren Durchsicht offensichtlich. Die folgenden Bearbeitungsvorgänge nehmen durch AfterShot 2 nicht mehr so viel Zeit in Anspruch. Endlich kann auch ein großer Fotobestand zur Optimierung in Angriff genommen werden. 
Bisher haben vorwiegend Fotografen das RAW-Format bevorzugt. Inzwischen sind es Neueinsteiger, die sich auf dieses Format spezialisiert haben. Die RAW-Dateien können mit der Verbesserung der Details und Farben ins rechte Licht gerückt werden. Gerade am Anfang der Nutzung von Corel PaintShop Pro Ultimate treten häufig noch Unsicherheiten auf. Darüber braucht man sich keine Gedanken zu machen. Die zerstörungsfreien Bearbeitungswerkzeuge überschreiben nie die Originaldateien, sodass ein Fehlversuch keinen Schaden anrichtet. Es können unzählige Versuche der Optimierung der RAW-Dateien vorgenommen werden. Das ist in der Regel aber nicht nötig, da das Programm dem Nutzer jeden Schritt genau erklärt. 
Neu ist auch das Perfectly Clear 2 SE von Athentech Imaging. Dies bietet den Vorteil, dass Farben, welche vom Sensor der Kamera nicht erfasst wurden oder auch andere Details automatisch wiederhergestellt werden. Corel PaintShop Pro Ultimate ist ein Programm mit dem gewissen Extra, denn es korrigiert zudem die Belichtung, entfernt das Bildrauschen und weitere nicht erwünschte Effekte. Dazu stehen ihm 15 patentierten Korrekturen zur Verfügung. 

Pro / Intuitive Oberflächengestaltung, sehr viele Anwendungen, deshalb für Profis, aber auch für Anfänger geeignet

Kontra / Nicht alle Funktionen bieten das erwünschte Endresultat, keine komplett manuelle Sortierung möglich.

Fazit / PaintShop Pro X8 Ultimate bietet viele Möglichkeiten, um seine Fotos schnell und überzeugend zu bearbeiten.

4. Adobe Photoshop Elements

Adobe Photoshop Elements

Adobe Photoshop Elements

Bewertung
4,71/5
Platzierung

4. in Bildbearbeitungssoftware

Endlich Erinnerungen, schöne Urlaubstage und Familienfeste ohne verwackelte, diesige oder unscharfe Fotos – mit Adobe Photoshop Elements genügen wenige Mausklicks, um die Aufnahmen zu optimieren. Gerade im Urlaub sind es Augenblicke, in denen man Tiere, Landschaften oder Ereignisse sieht, die man festhalten möchte. Doch leider waren die Schnappschüsse bisher meist in keiner ansprechenden Qualität. Ohne sich weitere Gedanken zu machen, können die Fotos spontan geschossen werden, denn Adobe Photoshop Elements führt den Anwender Schritt für Schritt durch das Programm. Mit dem innovativen Filter wird es möglich, Einstellungen vorzunehmen nach Personen, nach Orten oder nach Ereignissen. Zügig geht die Arbeit, wenn der Schnellbearbeitungsmodus gewählt wird. Im Nu können die Bilder gedreht werden, um Schönheitsfehler zu entfernen. Adobe Photoshop Elements setzt der Kreativität keine Grenzen. So stellt es keine Schwierigkeit dar, aus mehreren Aufnahmen, ein Foto zu erstellen. Eine große Herausforderung für Fotografen sind Gruppenbilder. Es kann kaum der passende Moment gefunden werden, wo alle so in die Kamera schauen, dass sie eine gute Figur abgeben. Beim Verschieben der Objekte können diese durch das automatische Auffüllen, beliebig arrangiert werden. Eine weitere Funktion ist die automatische Vorauswahl. Adobe Photoshop Elements schlägt dem Anwender bis zu vier unterschiedliche Kompositionen vor, aus denen ausgewählt werden kann. Natürlich können ganze Aufnahmen oder auch einzelne Elemente verbessert werden, durch ein Aufhellen, Änderung der Farbintensität oder auch der Farbtöne selbst. Durch die Anwendung des eleganten Kunstfilters können die Fotos in ihrem strukturellen Aussehen verändert werden. Bleibt noch die Frage nach der Organisation. Hier weist sich Adobe Photoshop Elements als äußerst intelligent. Bei der Vielzahl der Bilder können einzelne Aufnahmen schnell wiedergefunden werden, indem dem Filter bekannt gegeben wird, wonach abgelegt und gesucht werden soll. In der Regel sind es Gruppierungen wie Personen, Orte und Ereignisse. Diese einfache Verwaltung der Bilder ermöglicht auch blitzschnell die Erstellung einer ansprechenden, professionellen Präsentation. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Adobe Photoshop Elements ein Bildbearbeitungsprogramm ist, welches sowohl für Amateure als auch für Profis geeignet ist. Es ist nicht nur die Verwacklungsreduktion, die automatische Entfernung von Dunst oder die Skalierung, die den Anwender überzeugen. Neugierig macht Adobe Photoshop Elements auch durch den Geschwindigkeitseffekt und das Photomerge-Panorama.

5. ACDSee Pro

ACDSee

ACDSee Pro

Bewertung
4,40/5
Platzierung

5. in Bildbearbeitungssoftware

ACDSee Pro führt dazu, dass Aufnahmen von Amateuren kaum noch von denen der Profis zu unterscheiden sind. Dabei wurde ACDSee Pro so angelegt, dass es ständig durch neue Funktionen erweiterbar ist, wobei es benutzerfreundlich bleibt. Bereits jetzt kann sich der Anwender auf Neuerungen wie die Hautton-Anpassung, die Linsenkorrektur und den Weißabgleich freuen. Ferner kann man sich einen chronologischen Überblick der vorhandenen Sammlung verschaffen. Das genaue Zeichnen und Bearbeiten wird mit ACDSee Pro enorm erleichtert. 
Die Funktionen im Einzelnen sind sehr intuitiv angelegt. Aktiviert man das Hautton-Werkzeug, führt es zu einer automatischen Erkennung der Hauttöne. Sie können optimiert werden, ohne dass weitere Farben des Bildes davon betroffen sind. Importiert werden kann ein Plug-In. Mit diesem Fotobearbeitungstool können zielgerichtet Reparaturen vorgenommen und auch mit Spezialeffekten gearbeitet werden. Alte Fotos können mithilfe der Filter zu etwas ganz Besonderem werden. Brandneue Effekte können sich auf jeder einzelnen Aufnahme widerspiegeln, was mit dem Farbabgleich unterstrichen werden kann. Hierfür bietet sich beispielsweise das Pipetten-Werkzeug an. Nicht nur die Profis, sondern auch die Hobbyfotografen arbeiten inzwischen viel mit dem RAW-Dateiformat. ACDSee Pro ergänzt eine lange Liste der dafür geeigneten Kameramodelle auch um etliche X-Trans-Modelle.
Bleibt noch der Blick auf die Verwaltung der Aufnahmen: Durch das ständige Arbeiten am PC und die Ansicht der Ordner und Dateien, hat man sich daran bereits gewöhnt. Da ist es perfekt, dass ACDSee Pro den gleichen Modus der Anzeige nutzt. ACDSee Pro bietet eine Vielzahl von Workflowschritten an. So wird eine blitzschnelle Stapelverarbeitung zum Kinderspiel. Das betrifft Änderungen der Größe, des Formates, des Namens usw. 
Viel Zeit kann noch einmal durch die Nutzung der Unterstützung für EXIF, IPTC und XMP-Metadaten gespart werden. Die Voreinstellungen betreffen das Kopieren, das Einfügen und vieles mehr. Sollten es Fotos sein, auf die nicht jeder Zugriff haben soll, können diese geschützt werden. Die Suche nach Bildern wird durch die Dateieigenschaften auf Metadaten basierend vereinfacht. So können Daten nach Stichwörtern oder nach einzelnen Wörtern gesucht werden. Jeder kann mit ACDSee Pro sein eigenes System entwickeln. Dazu können Bewertungen genutzt werden. Gut ist es, wenn Kategorien eingerichtet werden. Mit ACDSee Pro ist es möglich, Farbetiketten zu vergeben. 

Pro / Gut geeignet für Einsteiger, gute Bildverwaltung, viele Features, kostengünstig.

Kontra / Für den Profi nicht ausreichend.

Fazit / Der ACDSee Pro 9 bietet dem Nutzer einen guten Workflow, um seine Arbeit zu beschleunigen und gleichzeitig seine Bilder zu perfektionieren. Die Ergebnisse der Bildbearbeitungssoftware sind dabei überzeugend.

6. CorelDRAW Graphics Suite

CorelDraw

CorelDRAW Graphics Suite

Bewertung
4,39/5
Platzierung

6. in Bildbearbeitungssoftware

CorelDRAW Graphics Suite ist ein Grafikprogramm für einen schnellen Einstieg. Es besticht mit innovativen und unverzichtbaren Werkzeugen. Die Kreativität wird unterstützt, indem bisher vorhandene Funktionen optimiert wurden. Die Gruppierung der Werkzeuge und Funktionen ist neu. Sie entsprechen dem natürlichen Arbeitsablauf des Anwenders. Somit findet er sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das Grafikprogramm CorelDRAW Graphics beinhaltet Grafiken, Bildbearbeitung, Website-Designs oder auch Layouts. CorelDRAW Graphics ist für das Grafikdesign eine Komplettlösung
Kurz ist die Zeit von der Idee über den Entwurf bis zur Produktion, wenn die Option Schnellstart genutzt wird. Bereit für den Druck oder auch für das Internet werden von Anwendern Designs von unzähligen Bildern oder Vorlagen, Schriften und vielem mehr erstellt. 
Mit CorelDRAW Graphics Suite wird ein effizienteres und schnelleres Arbeiten möglich. Einer der Vorteile bei diesem Programm ist die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche vollständig seinen Wünschen entsprechend anzupassen. Ein Umdenken durch den Wechsel auf dieses Programm wird vereinfacht. Die neu gestaltete Benutzeroberfläche kann aussehen wie der bisherige Arbeitsbereich. 
Mit dem Grafikprogramm CorelDRAW Graphics Suite stehen dem Nutzer viele Bildbearbeitungswerkzeuge zur Verfügung. Mit ihnen eröffnet sich die Möglichkeit nicht nur Webgrafiken, Logos oder Rundschreiben zu erstellen. Es gehören weiterhin Fahrzeugbeschriftungen, Plakatwerbungen und Broschüren dazu. Besonders zu erwähnen sind die Füll- und Transparenzeffekte. Jederzeit bleibt die Kontrolle bei Projekten gegeben, deren Arbeit durch die Muster nahezu grenzenlos ist. 
Für CorelDRAW Graphics Suite stehen, vor allem dem Einsteiger, aussagekräftige Schulungsmaterialien zur Verfügung. Schneller kann sich jeder mit ihnen mit den vielen neuen Funktionen vertraut machen. Handelt es sich um die Gestaltung eines modernen Design, besteht die Möglichkeit auf die integrierten Inhalte anderer Anwender zurückzugreifen. Frei gegeben werden kann die Inhalte-Zentrale über die eigenen Vektor-, Bitmap- und Verlaufsfüllungen. An dieser Stelle hat der Anwender von CorelDRAW Graphics Suite auch die Option, sich nicht nur inspirieren zu lassen, sondern eigene Kreationen vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen.
Mit dem Grafikprogramm CorelDRAW Graphics Suite erwirbt man eine Basis für ein kreatives Arbeiten. Wer bisher schon mit anderen Programmen dieser Art gearbeitet hat, aber auch Neueinsteiger, haben kein Problem, es schnell und umfänglich zu benutzen. 

Pro / Starkes Grafikprogramm mit vielen Möglichkeiten, benutzerfreundliche Oberfläche, viele Extras

Kontra / Das Photo-Paint-Programm ist im Vergleich zur Konkurrenz eher schwach, eher wenige Neuerungen, stolzer Preis

Fazit / Corel hat wie gewohnt ein sehr gutes, leistungsfähiges und umfangreiches Gesamtpaket zusammengestellt.

7. Zoner Photo Studio

Zoner

Zoner Photo Studio

Bewertung
4,23/5
Platzierung

7. in Bildbearbeitungssoftware

Besonderes Interesse weckt das Zoner Photo Studio der privaten Nutzer durch das kostenlose Testen. Nicht selten gibt man eine höhere Summe für ein Programm aus und ist am Ende aufgrund der mangelnden Funktionen oder auch aufgrund der komplizierten Bedingung unzufrieden. Die Testversion kann ganze 30 Tage völlig gebührenfrei getestet werden. Erst dann müssen Nutzer die Entscheidung fällen, ob sie Zoner Photo Studio auch käuflich erwerben möchten. In diesem Fall werden dem Nutzer wesentlich mehr Features zur Verfügung gestellt. 
Beim Testen wird als Erstes auffallen, dass bei Zoner Photo Studio eine übersichtliche und somit leicht zu handhabende Benutzeroberfläche auf den Anwender wartet. Mit einer der vielen Funktionen wird es möglich, die Fotos zu verwalten. Ferner können sie verbessert bzw. aufgearbeitet werden. Erinnerungen können so in bester Qualität mit Freunden geteilt werden. 
Eines der besonderen Highlights von Zoner Photo Studio ist die Option, damit eigene 3D-Bilder zu entwerfen. Das sensationelle Resultat lässt sich mit einer 3D-Brille beurteilen. Hierfür genügen die 3D-Brillen, die es im Handel kostengünstig zu kaufen gibt. Der Glanzpunkt für viele Anwender stellt beim Zoner Photo Studio die Möglichkeit dar, Diashows anzulegen. Schritt für Schritt wird der Nutzer durch das Programm geführt, bis er seine Panorama-Fotos gefertigt hat. Ob eine Veröffentlichung im Internet angedacht ist, ist davon unabhängig. 
Bisher haben eher die Profis mit den RAW-Formaten gearbeitet. Dies hat sich in der letzten Zeit grundlegend geändert. Eine Alternative, zur Bewertung der Aufnahmen, bietet sich im Manager. Er weist auf Wunsch auch die passenden GPS-Koordinaten zu. 
Bei den letzten Änderungen wurde Wert darauf gelegt, dass der Anwender durch die Stapelverarbeitung viel Zeit sparen kann. Die neuen Fotos werden hierzu importiert und laufen im Hintergrund. Mit der Version 18 können die Bilder in eine HD-Video-Slideshow umgewandelt werden. Eine weitere Verbesserung dieser Version von Zoner Photo Studio ist darin zu sehen, dass sie nicht nur unter Windows 10 läuft, sondern sie funktioniert auch bei hochauflösenden 4K-Monitoren.
Das Zoner Photo Studio ist vor allem, durch seine anfänglich kostenlose Nutzung, zum Ordnen und Bearbeiten privater Fotosammlungen prädestiniert. 

Pro / Intuitive Bearbeitung mit vielen kleinen Extras für Anfänger in der Fotobearbeitung

Kontra / Keine Ebenenstruktur, teilweise träge Reaktionszeiten und verbesserungsbedürftige Automatikfunktionen

Fazit / Für eine schnelle Fotobearbeitung passend. Extras und die übersichtliche Medienverwaltung machen das Programm für Einsteiger attraktiv. Für den professionellen Gebrauch nur mit Abstrichen geeignet.

8. Pixelmator

Pixelmator

Pixelmator

Bewertung
4,21/5
Platzierung

8. in Bildbearbeitungssoftware

Für Mac ist der Pixelmator die ideale Bildbearbeitungssoftware. Dem Anwender stehen viele Werkzeuge zur Verfügung. Optimiert werden können die Farben, die Schärfe, die Kontraste und Helligkeit. Viel genutzt sind die Retuschierwerkzeuge zum Entfernen von Kratzern und roten Augen. Es bieten sich bei Pixelmator auch das Verzerren und das Transformieren an. Die Malwerkzeuge und die Zeichenwerkzeuge mit Formen, Schatten und Buttons werden ergänzt durch die Option Effekte einzufügen oder zu verbessern und die Montagen
Bevor mit dem Arbeiten des Programms begonnen wird, kann die Benutzeroberfläche personalisiert werden. Es werden von dem Anwender nicht ständig alle Werkzeuge benötigt. Wird die Werkzeuge-Palette hingegen angepasst, ist ein schnelleres und effizienteres Arbeiten möglich. 
Für die Speicherung bietet sich die lokale Festplatte und alternativ iCloud an. Wichtig ist die Exportfunktion. Mit ihr können die fertigen Arbeiten speziell für Webseiten optimiert werden. Mit dem Pixelmator können für Dokumente transparente Hintergründe erstellt werden. Screencast ist hierfür zu nutzen. Zwischenspeicherungen, zum Beispiel für gewisse Größen der Dokumente, erweisen sich vor der weiteren Bearbeitung, meist als sehr sinnvoll.
Der Pixelmator bietet die Option, den Bildern etwas Mystisches zu verleihen. Mit dem Bloom-Filter kann ein Glühen oder Leuchten auf den Bildern erzeugt werden. Eine ganze Fotocollage kann zu etwas Außergewöhnlichem werden. 
Mit dem Pixelmator können viele Apps genutzt und mit anderen Programmen zusammengearbeitet werden. So sind auch die Bilder auf den iPads und iPhones gut zu verbessern. Wie die ganzen Werkzeuge genutzt werden können und welche Apps sich für den Pixelmator anbieten, wird dem Nutzer in einer kostenfreien Anleitung im Internet Schritt für Schritt genau erklärt.
Diese Bildbearbeitungssoftware hält auch für die Profis auf diesem Gebiet nach die eine oder andere angenehme Überraschung bereit. Neueinsteigern wird es ermöglicht, die vielen zur Verfügung stehenden Werkzeuge zu nutzen. In relativ kurzer Zeit werden mit der Bildbearbeitungssoftware Pixelmator sensationelle Ergebnisse erzielt.

Pro / Übersichtliches Programm, speziell auf Mac OS X angepasst mit einem überzeugenden Reparaturwerkzeug für einen kleinen Preis

Kontra / Fehlende Profi-Optionen, nur für neuere Mac OS X, wenig deutschsprachiger Support

Fazit / Pixelmator ist eine Bildebearbeitungssoftware mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Fehlen mancher Optionen wird durch den Rückgriff auf Mac-interne Programme ein wenig aufgefangen.

9. Serif PhotoPlus

Serif

Serif PhotoPlus

Bewertung
4,20/5
Platzierung

9. in Bildbearbeitungssoftware

Leicht geht das Arbeiten mit Serif PhotoPlus den Amateuren und den Profis von der Hand. Jedes Foto kann zu einem einzigartigen Bild werden. Aber auch ganze Sammlungen können jetzt so bearbeitet werden, dass sie qualitativ keine Wünsche mehr offen lassen.
Viele Schwierigkeiten bereiten Porträts. Der Betrachter ist fixiert auf das Gesicht und entdeckt daher jede Unschärfe, jeden Schatten und auch die anderen Makel bleiben ihm nicht verborgen. Serif PhotoPlus hat sich in seinem Programm speziell dieser Aufgabe gewidmet. Die Anwendungen der vielen zur Verfügung stehenden Werkzeuge lassen jedes Portrait in einem ganz besonderen Licht erscheinen. 
Der größte Wert bei der Anschaffung eines Bildbearbeitungsprogramms wird auf die Filter gelegt. Ein Grund ist darin zu sehen, dass das RAW-Format immer mehr in den Mittelpunkt gerückt ist. 
Kompatibel ist Serif PhotoPlus mit Windows XP, 7, 8, 8.1 und Vista
Arbeiten wie die Sofortkorrektur rote Augen, entfernen von Farbsäumen oder Übertragen von Farben sind Korrekturen, die man bei den meisten Fotobearbeitungsprogrammen vorfindet. Bereits bei dem Bedienungsfeld wird aber ersichtlich, wie viele weitere Funktionen und Features noch zur Verfügung stehen. Vorgefunden bei Serif PhotoPlus wird ein Startassistent mit Live-Feeds für Tutorials, konfigurierbare Symbolleisten mit Tastenkürzel, Foto-Organisator und eine interaktive Quick Start-Registerkarte
Nach dem direkten Import der Dateien kann beispielsweise der Weißabgleich festgelegt werden, das Bildrauschen kann minimiert und mit der breiten Palette der Bearbeitungswerkzeuge können weitere Punkte präzise abgestimmt werden. Einen großen Pluspunkt beim Serif PhotoPlus sammelt die Stapelverarbeitung. Wurde auf dem ersten Bild eine Korrektur vorgenommen, wird diese auf Wunsch auf die sich darunter geöffneten Bilder übertragen. 
Interessant ist auch der Lab-Farbmodus beim Serif PhotoPlus. Dieser basiert auf der menschlichen Wahrnehmung und mehr Farben, als die aus dem RGB-Modell bekannt sind. Optimiert werden Farbe und Kontrast, sodass die Bilder nach dem Bearbeitungsvorgang mit dem Lab-Farbmodus völlig natürlich wirken. Die Speicherung erfolgt allerdings wie bisher mit den RGB-Farben (Rot, Grün, Blau). 
Serif PhotoPlus ist unglaublich flexibel und leistungsstark. Kinderleicht lassen sich die gängigsten Korrekturen und Bildanpassungen erledigen. Fragen bei der Anwendung können durch die anschaulichen Beispiele, die zur Verfügung stehen, geklärt werden. 

Pro / Funktionsreiches Programm, 1-Klick-Studios für Anfänger.

Kontra / Kleinere Schwächen beim Ausführen der Funktionen, geringer RAW-Support.

Fazit / Für Profis und Anfänger geeignet, wenn schnelle Korrekturen und spannende Effekte gelingen sollen.

10. Capture One Pro

Capture One Pro

Capture One Pro

Bewertung
4,20/5
Platzierung

10. in Bildbearbeitungssoftware

Der 1993 gegründete Kamerahersteller Phase One ist seit einigen Jahren auch als Entwickler von Bildbearbeitungssoftwares bekannt. Die ultimative Produktlinie, welche das dänische Unternehmen auf diesen Markt gebracht hat, heißt Capture One Pro und eignet sich hauptsächlich für fachkundige Fotografen, die ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm für ihre Projekte brauchen.

Automatische Funktionen zur Korrektur der roten Augen oder zum Aufhellen der Zähne gibt es hier nicht. Stattessen begeistert die Software zum Beispiel wegen der verschiedenen Gradationslinien, durch welche der User wichtige Parameter über Helligkeit und Belichtung seiner Fotos im Auge behalten kann. Unter diesen ist vor allem die sogenannte Lumia-Kurve besonders innovativ: Mittels dieser kann der User den Farbenkontrast eines Bildes ändern, ohne die Qualität der Farben zu beeinflussen. Neben den Gradaktionenkurven sind hier auch die zahlreichen Werkzeuge zur Verbesserung der Farbbalance und zur Korrektur der Belichtung zweifellos erwähnenswert. Mit diesen Tools kann der User unter anderem auch seine Bilder in Schwarz-Weiß umwandeln und die Tonalität der zwei Farben an seine Wünsche anpassen.

Capture One Pro ist sowohl für Windows- als auch für Mac-Rechner erhältlich, welche mindestens einen Prozessor Intel Core 2 Duo besitzen. Der minimale Festplattenspeicher beträgt sowohl für Windows als auch für Mac 10 Gigabyte.

User, welche die Gesamtleistung des Programmes auf die Probe stellen wollen, können Capture One Pro zuerst auch in einer kostenlosen Testversion erhalten. Diese ist 30 Tage gültig und umfasst alle Funktionen, die auch im kostenpflichtigen Format enthalten sind. Im Vergleich zu ihren Konkurrenten ist die Software allerdings nicht leicht zu bedienen. Auch der erfahrenste User benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit, um alle ihre Tools perfekt zu beherrschen. Bei Fragen und Anregungen zu Capture One Pro sind die Schaltfläche „FAQ“ und das Community-Forum besonders hilfreich. Alternativ kann sich der User auch an das kompetente Support-Team wenden, das der Hersteller Phase One auch für deutschsprachige Kunden zur Verfügung stellt.

Pro / Die Software ist in einer 30-Tage-Testversion erhältlich.

Kontra / Sowohl das Abo-Format als auch die lebenslängliche Lizenz sind recht teuer.

Fazit / Capture One Pro enthält alle Grundfunktionen, die für eine Bildbearbeitung auf Profi-Niveau erforderlich sind. Besonders gelungen sind hier die verschiedenen Werkzeuge zur Verbesserung der Farbbalance und zur Korrektur der Belichtung. Da das Programm leider auch mit hohen Kosten verbunden ist, empfiehlt es sich, Capture One Pro zuerst in der kostenlosen 30-Tage-Testversion auszuprobieren.