Akku-Rasentrimmer

Die 7 besten Akku-Rasentrimmer im Test & Vergleich

Akku inklusive
AkkukapazitÀt
Ladezeit
Betriebsdauer
Schnittbreite
FadenstÀrke
Kantenschneidfunktion
FĂŒhrungsrad
Höhenverstellbar
Tragegurt inklusive
Gewicht
Vorteile

Akku-Rasentrimmer-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Akku-Rasentrimmer dienen dazu, schwer erreichbare Bereiche im Garten zu bearbeiten 
  • Akku-Rasentrimmer verfĂŒgen entweder ĂŒber ein Schneidemesser oder einen MĂ€hfaden 
  • FĂŒr hartes GestrĂŒpp ist die Motorenleistung der meisten GerĂ€te zu schwach 
  • Es sollte in jedem Fall ein GerĂ€t mit wechselbarem Akku erworben werden

Was ist ein Akku-Rasentrimmer?

In jedem Garten gibt es fĂŒr klassische RasenmĂ€her nur schwer erreichbare Stellen. In ihrem Fall leisten Akku-Rasentrimmer wertvolle Dienste. Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an Akku-Rasentrimmern, die sich erheblich nach Preis und Leistung unterscheiden. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, den passenden Akku-Rasentrimmer fĂŒr sich zu finden.

Oft wird ein Akku-Rasentrimmer fĂŒr die RĂ€nder von Beeten oder fĂŒr Wildwuchs an den ZĂ€unen verwendet. Dadurch, dass er auf ein Stromkabel verzichtet, sind NutzerInnen nicht in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschrĂ€nkt. Allerdings muss die Nutzerin oder der Nutzer den Akku immer wieder neu aufladen. FĂŒr große Gartenanlagen sind diese GerĂ€te daher nicht immer die beste Lösung. 

Wie funktioniert ein Akku-Rasentrimmer?

Ein Akku-Rasentrimmer besteht im Wesentlichen aus sechs Komponenten:

  • Akku 
  • Motor 
  • Bedienfeld, um Einstellungen vornehmen zu können
  • Schneidewerkzeug
  • Teleskopstange fĂŒr den Transport 
  • AuffangbehĂ€lter

Optisch erinnern Akku-Rasentrimmer stark an kabellose Staubsauger. Ganz unten befindet sich das Schneidewerkzeug, das direkt mit dem AuffangbehĂ€lter verbunden ist. In diesem sammelt der Trimmer die abgeschnittenen Pflanzenreste. An der Oberseite befinden sich das Bedienfeld des Trimmers und der Akku. Hochwertige Trimmer bieten unterschiedliche GĂ€nge. Das ist sehr nĂŒtzlich, denn Rasen lĂ€sst sich beispielsweise mit deutlich weniger Krafteinsatz trimmen als GestrĂŒpp. Der Motor zieht seine Kraft direkt aus dem Akku.

Diese VorzĂŒge bieten Akku-Rasentrimmer

Der wichtigste Vorteil, der mit der Arbeit mit einem Akku-Rasentrimmer einhergeht, ist die Bewegungsfreiheit. Das GerÀt ist durch keine KabellÀnge eingeschrÀnkt. Zudem ist es vergleichsweise leicht und lÀsst sich deshalb problemlos von einer Ecke des Gartens in eine andere tragen. Es gibt aber auch noch weitere Vorteile: 

  • PrĂ€zises Arbeiten: Dadurch, dass Akku-Rasentrimmer relativ leicht sind, fĂ€llt die Handhabung nicht schwer. Es wird möglich, schnell sowie prĂ€zise zu arbeiten. 
  • LautstĂ€rke: Da Elektromotoren zum Einsatz kommen, machen die Trimmer wesentlich weniger LĂ€rm als MĂ€her mit Benzinmotoren. 
  • Gesundheit und Umweltfreundlichkeit: Akku-Rasentrimmer stoßen keine schĂ€dlichen Abgase aus. 
  • GĂŒnstiger im Unterhalt: Der Trimmer zieht nur so viel Strom, wie er unbedingt fĂŒr den Akku benötigt. Modelle mit Stromkabel ziehen stĂ€ndig die volle Leistung wĂ€hrend der Benutzung. Bei MĂ€hern mit Benzinmotor muss ist kostspieliger Treibstoff nötig.

Diese Nachteile sind zu beachten

Akku-Rasentrimmer haben auch Nachteile:

  • Laufzeit/Reichweite: Die Akku-Laufzeit reicht nicht fĂŒr sehr große RasenflĂ€chen. 
  • Leistung: Damit sich die Akkus nicht zu schnell entladen, sind die Motoren in den Trimmern vergleichsweise schwach. Sie eignen sich nicht fĂŒr hartes GestrĂŒpp wie beispielsweise Wurzeln aus Holz.
  • Defekte: Durch den Akku ist eine Komponente in den Trimmern enthalten, die irgendwann ausfĂ€llt. Rasentrimmer mit Stromkabel oder MĂ€her mit Benzinmotor sind lĂ€nger haltbar. 
  • Nutzungskomfort: FĂŒr großgewachsene NutzerInnen sind selbst die lĂ€ngsten Akku-Rasentrimmer zu kurz. Das bedeutet, dass sie leicht gebeugt mĂ€hen mĂŒssen. Dies ist anstrengend und kann RĂŒckenschmerzen verursachen. Allerdings existiert ein gewisser "Trainingseffekt": Wie beim Kraftsport gewöhnt sich der Körper irgendwann an die Belastung. Das Problem wird im Laufe der Zeit kleiner.

Wenig LÀrm: Ein hÀufig unterschÀtzter Vorteil

TatsĂ€chlich sind Akku-Rasentrimmer im Vergleich mit anderen MĂ€hern so viel leiser, dass sie deutlich lĂ€nger betrieben werden dĂŒrfen. In einigen Gemeinden ist es sogar gestattet, sie bis 22 Uhr einzusetzen, also bis die gesetzliche Ruhephase beginnt. Personen, die in einer dicht besiedelten Nachbarschaft wohnen und ihre Mitmenschen nicht durch die LĂ€rmbelastung verĂ€rgern möchten, profitieren deshalb besonders von diesen GerĂ€ten.

Welche Arten von Akku-Rasentrimmern gibt es?

GrundsÀtzlich lassen sich Akku-Rasentrimmer auf zwei Arten unterscheiden: nach dem eingesetzten Schneidewerkzeug sowie nach dem Vorhandensein eines Tragerucksacks.

Die möglichen Schneidewerkzeuge

Akku-Rasentrimmer kommen mit Kunststoff-Messern oder einem MĂ€hfaden als Schneidewerkzeug. Die Messer haben die Vorteile, dass sie etwas gĂŒnstiger und leichter zu wechseln sind. Allerdings sind sie zugleich auch verschleißanfĂ€lliger und bieten weniger zufriedenstellende Ergebnisse. Verschiedene Tests haben gezeigt, dass Modelle mit Kunststoffmessern nur ein mĂ€ĂŸiges Ergebnis liefern: Auch nach mehrmaligem Hin- und Herbewegen ĂŒber ein und derselben FlĂ€che, bleibt die entsprechende Stelle in manchen FĂ€llen stoppelig. Das Trimmen mit einem Faden bietet bessere Resultate.

Die Kunststoffmesser zeigten in den Tests zudem erheblichen Abrieb. Ihre Masse verringerte sich nach einem durchschnittlich langen Einsatz um 25 bis 50 Prozent. Verschlissene Plastikelemente lagen nach dem Betrieb auf dem Rasen. WĂŒnschenswert ist dies nicht. FĂŒr Haustier-Besitzer kann es sogar ein Problem sein: Katzen fressen gelegentlich Gras und könnten das Plastik versehentlich zu sich nehmen. Bei Hunden besteht die gleiche Gefahr.

Der Faden zeigte hingegen kaum Verschleiß. Der Abrieb bei einer MĂ€heinheit ist so gering, dass er vernachlĂ€ssigt werden kann. Mittel- und langfristig sind Modelle mit Faden deshalb sogar gĂŒnstiger. Nutzer sollten sich daher fĂŒr die FĂ€den als Schneidewerkzeug entscheiden, trotz der höheren Anschaffungskosten und des etwas schwierigeren Wechsels.

Die Vor- und Nachteile der MĂ€hfĂ€den im Überblick:

Vorteile
  • Sehr gutes Trimmergebnis
  • Kaum Verschleiß
  • Geringer Abrieb
Nachteile
  • Höhere Anschaffungskosten

Freischneider oder klassischer Akku-Rasentrimmer?

Um dem Problem entgegenzuwirken, dass viele Akku-Rasentrimmer zu kurz fĂŒr große Nutzer sind, wurde der sogenannte Freischneider als Alternative entwickelt. Professionelle GĂ€rtner arbeiten mit diesem. Er kommt regelmĂ€ĂŸig fĂŒr die Pflege von Parkanlagen sowie von öffentlichen Wegen zum Einsatz. Man sieht etwa hĂ€ufig, wie GĂ€rtner am Rande von Autobahnen mit ihm mĂ€hen.

Freischneider sind erheblich lĂ€nger als klassische Akku-Rasentrimmer. Sie bringen deshalb mehr Gewicht auf die Waage, verfĂŒgen dafĂŒr aber ĂŒber einen speziellen Tragerucksack. Trotz des höheren Gewichts ist es deshalb komfortabler, mit dem Freischneider zu arbeiten. Dieser verfĂŒgt zudem ĂŒber eine lĂ€ngere Akku-Laufzeit und eine stĂ€rkere Motorenleistung. Diesen Vorteilen verdankt er seinen Namen: Nutzer besitzen bei der Arbeit deutlich grĂ¶ĂŸere Freiheiten.

Dies hat natĂŒrlich seinen Preis, und das ist in diesem Fall wörtlich zu verstehen. Freischneider sind erheblich kostspieliger als gewöhnliche Akku-Rasentrimmer. Wer nur ĂŒber einen kleinen bis mittelgroßen Garten verfĂŒgt, sollte deshalb aus Preis-LeistungsgrĂŒnden nicht zum Freischneider greifen. Die ĂŒblichen Akku-Rasentrimmer leisten ausreichend gute Dienste. Nur bei großen Anlagen lohnt es sich, ĂŒber die SpitzengerĂ€te nachzudenken.

Worauf ist beim Kauf eines Akku-Rasentrimmers zu achten?

Beim Kauf eines Akku-Rasentrimmers gibt es verschiedene Aspekte, auf die es zu achten gilt. Wir klĂ€ren auf und verschaffen einen Überblick:

Art des Akkus

GrundsĂ€tzlich gibt es zwei unterschiedliche Akku-Arten, die in den Rasentrimmern zum Einsatz kommen: Lithium-Ionen- und Nickel-Cadmium-Akkus. Obwohl sie etwas kostspieliger sind, sollten sich NutzerInnen in jedem Fall fĂŒr Lithium-Ionen-Akkus entscheiden. Diese haben eine ganze Reihe von Vorteilen gegenĂŒber der Alternative:

  • Sie sind leichter, wodurch das Gesamtgewicht des Trimmers geringer ist. 
  • Sie haben keinen Memory-Effekt: Das GerĂ€t nimmt keinen Schaden, wenn der Akku nicht vollstĂ€ndig aufgeladen wird. Gleiches gilt, wenn der Nutzer den Akku nicht erst vollstĂ€ndig entlĂ€dt, bevor er ihn wieder auflĂ€dt. 
  • Sie sind kleiner: Ein Lithium-Ionen-Akku, der genauso groß wie Nickel-Cadmium-Akku ist, hĂ€lt deshalb deutlich lĂ€nger. 
  • Es gibt nur eine ausgesprochen geringe Selbstentladung: Pro Monat entladen sich Lithium-Ionen-Akkus nur um einen bis zwei Prozent, wenn das GerĂ€t nicht zum Einsatz kommt. Der Rasentrimmer kann also problemlos auch Monate ohne Stromzufuhr aufbewahrt werden und ist trotzdem sofort einsatzbereit. 
  • Das giftige und ausgesprochen umweltschĂ€dliche Metall Cadmium ist nicht erhalten. Die meisten Akkus, die es enthalten, hat der deutsche Gesetzgeber im Jahr 2009 sogar verboten. Ausgenommen sind nur die Akkus in mobilen Elektro-Werkzeugen wie eben dem Akku-Rasentrimmer oder beispielsweise auch dem Akku-Bohrschrauber. 

Der Nickel-Cadium-Akku hat abgesehen vom Preis nur einen einzigen Vorteil gegenĂŒber einer Lithium-Ionen-Batterie. Er ist robuster. Das bedeutet, dass er eine etwas lĂ€ngere Lebensdauer besitzt.

Die Lebensdauer von Akkus

Lithium-Ionen-Akkus haben eine Lebensdauer von 500 bis 800 Zyklen. Dieser Wert entspricht bei normaler, nicht gewerblicher Nutzung einem Zeitraum von zehn bis fĂŒnfzehn Jahren. Nickel-Cadmium-Akkus kommen auf 800 bis 1500 Zyklen. Sie bieten damit eine Lebensdauer von mehr als 15 Jahren. Der Nickel-Metallhydrid-Akku, der inzwischen bei Rasentrimmern nur noch selten zum Einsatz kommt, erreicht 350 bis 500 Zyklen. Dies entspricht einer Lebensdauer von sieben bis zehn Jahren. Da ein durchschnittlicher Lithium-Ionen-Akku mindestens eine ganze Dekade funktioniert, ist sein Nachteil gegenĂŒber dem Nickel-Cadmium-Akku in der Frage der Lebensdauer vernachlĂ€ssigbar.

Die Laufzeit des Akku-Rasentrimmers

Die Akku-Laufzeiten der Akku-Rasentrimmer variieren stark. Bei den meisten Modellen bewegen sie sich zwischen 30 und 60 Minuten. 30 Minuten reichen dabei in der Regel fĂŒr die meisten NutzerInnen, die einen kleinen oder einen mittelgroßen Garten haben. 60 Minuten sind fĂŒr die meisten Gartenarbeiten im privaten Bereich mehr als nötig. GerĂ€te mit Akkus, die eine Stunde halten, sind vorwiegend fĂŒr gewerbliche GĂ€rtner gedacht. 

Die Motorleistung

Die Motorleistungen der meisten Akku-Rasentrimmer bewegt sich in einem Rahmen von 450 bis 650 Watt. Die Spannung des Akkus beginnt bei den schwĂ€chsten Modellen bei 10,8 Volt und erreicht bei stĂ€rkeren GerĂ€ten bis zu 24 Volt. Folgendes ist bezĂŒglich der Motorleistung zu bedenken:

  • Kein aktueller Akku-Rasentrimmer (abgesehen von Freischneidern) ist stark genug fĂŒr harte GrĂ€ser, aus dem Boden reichende Wurzeln und wildwucherndes GestrĂŒpp. Wer entsprechenden Bewuchs trimmen möchte, muss eine starke motorisierte GerĂ€te-Variante wĂ€hlen, die nicht mit einem Akku arbeitet. 
  • Je mehr Kraft, desto besser: 450 Watt Motorleistung sind vergleichsweise schwach. Solche Trimmer sind tatsĂ€chlich nur in der Lage, Gras problemlos zu schneiden. Wenn Geld nicht der wichtigste Faktor bei der Kaufentscheidung ist, gilt die Regel: Je mehr Power der Akku-Rasentrimmer hat, desto besser ist es. 

Ausfahrbarer Teleskoparm

Die meisten Akku-Rasentrimmer kommen mit einem ausfahrbaren Teleskoparm. Allerdings unterscheiden sich die LĂ€ngen erheblich. Viele gĂŒnstige Modelle erreichen beispielsweise nur 95 Zentimeter, was fĂŒr die meisten Nutzer deutlich zu kurz ist. Gute Akku-Rasentrimmer kommen immerhin auf 120 Zentimeter. Insbesondere großgewachsene Kaufinteressenten sollten diesen Faktor berĂŒcksichtigen.

Das Gewicht

Durchschnittlich wiegen Akku-Rasentrimmer (abgesehen von Freischneidern) zwischen zwei und drei Kilogramm. Die Modelle der bekannten Marken, die im Netz auf den großen Shoppingbörsen regelmĂ€ĂŸig die besten Kundenrezensionen erhalten, wiegen zwischen 2,4 und 2,7 Kilogramm. Dieser Gewichtsbereich erscheint optimal fĂŒr das Handling des Trimmers zu sein.

Das Material des Fadens

Die FĂ€den bestehen aus jeweils unterschiedlichen Kunststoffen. Einen besonders guten Ruf genießt Nylon. Das Material ist robust und kann zugleich mit einem ausgesprochen schmalen Durchmesser produziert werden. Nylon ist widerstandsfĂ€hig und messerscharf. Zugleich lĂ€sst sich der Stoff aber auch problemlos schneiden. Dies ist sinnvoll, wenn der Faden zu kĂŒrzen oder komplett zu tauschen ist. Nylon ist deshalb das bestmögliche Material fĂŒr den MĂ€hfaden.

Breite des PflanzenschutzbĂŒgels

Die meisten Akku-Rasentrimmer verfĂŒgen ĂŒber einen PflanzenschutzbĂŒgel. Es handelt sich um einen ÜberrollbĂŒgel, der seitlich am Schneidewerkzeug entlanglĂ€uft. Schon die Bezeichnung erklĂ€rt, wofĂŒr er gedacht ist: Er bildet einen Schutz zwischen den zu trimmenden Pflanzen und denen, die stehenbleiben sollen.

Allerdings gibt es ein markenĂŒbergreifendes Problem: Der Durchmesser des BĂŒgels ist zu gering. Idealerweise sollte er mindestens 30 Zentimeter betragen. Diesen Wert haben jedoch nur die wenigsten Modelle. Bei kleinerem Durchmesser verlangt die Arbeit mit dem Trimmer volle Konzentration, sonst geschieht genau das, was der BĂŒgel eigentlich verhindern sollte: Es werden Pflanzen getrimmt, die eigentlich hĂ€tten stehenbleiben sollen. Besonders hochwertige GerĂ€te gestatten es dem Nutzer, den Durchmesser des BĂŒgels zu Ă€ndern.

Die Anzahl der GĂ€nge

Die meisten Akku-Rasentrimmer verfĂŒgen ĂŒber zwei GĂ€nge: einen etwas schwĂ€cheren fĂŒr die einfachen MĂ€harbeiten und einen stĂ€rkeren fĂŒr die anspruchsvolleren Aufgaben. Es gibt allerdings auch Modelle, die nur einen Gang haben. Wieder andere GerĂ€te verfĂŒgen sogar ĂŒber drei GĂ€nge. Prinzipiell gilt: FĂŒr den GelegenheitsgĂ€rtner, der nur eine kleine RasenflĂ€che bearbeiten muss, genĂŒgt ein Gang. FĂŒr etwas grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen mit unterschiedlichem Bewuchs sind zwei GĂ€nge sinnvoller. Drei GĂ€nge lohnen sich nur fĂŒr Profis.

Die LautstÀrke

Wie bereits erwĂ€hnt, ist die LautstĂ€rke einer der großen Vorteile der Akku-Rasentrimmer gegenĂŒber alternativen GerĂ€ten. Gute Modelle erreichen lediglich einen LĂ€rmpegel zwischen 72 und 75 Dezibel. Das ist leiser als die meisten heimischen Staubsauger. Zum Vergleich: Benzinbetriebene Rasentrimmer kommen auf 90 Dezibel und mehr. Sie sind also erheblich lauter.

Mögliches Zubehör

Unverzichtbar ist eine Schutzbrille, denn es lĂ€sst sich beim Trimmen nicht vermeiden, dass  PflanzenabfĂ€lle in die Höhe gewirbelt werden. Die Brille hat die Aufgabe zu verhindern, dass diese in die Augen fliegen. Einige GĂ€rtner arbeiten auch mit Atemschutz, wenn Sie Rasen trimmen. Sie sorgen auf diese Weise dafĂŒr, dass die AbfĂ€lle nicht in Mund und Nase eindringen können. Schwere Arbeitshandschuhe schĂŒtzen die HĂ€nde.

Professionelle GĂ€rtner tragen zudem einen Schutzhelm beim Trimmen, wenn sie in der NĂ€he von BĂ€umen arbeiten. Die Kopfbedeckung hat die Aufgabe, vor herunterfallenden Ästen zu schĂŒtzen. Auch Hobby-GĂ€rtner, die im Schatten von BĂ€umen trimmen, sollten auf den Helm nicht verzichten.

Ein zweiter Akku ist ebenfalls ein nĂŒtzliches Zubehör-Element. Voraussetzung ist, dass Sie sich fĂŒr einen Akku-Rasentrimmer entscheiden, bei dem Sie die Batterie problemlos wechseln können. Durch den zweiten Akku ist sichergestellt, dass der Nutzer auch dann weiterarbeiten kann, wenn der verwendete Akku leer ist oder einen Defekt aufweist.

NĂŒtzlich in diesem Zusammenhang ist auch ein Schnelllade-GerĂ€t. Die Lader, die mit den Akku-Rasentrimmern kommen, benötigen durchschnittlich drei Stunden, um eine leere Batterie komplett zu fĂŒllen. SchnellladegerĂ€te benötigen nicht einmal die HĂ€lfte der Zeit. Top-Modelle laden den Akku in 45 Minuten vollstĂ€ndig auf.

Laufrollen – ja oder nein?

Die teuersten Akku-Rasentrimmer verfĂŒgen ĂŒber Laufrollen. Nutzer mĂŒssen diese nicht durch den Garten tragen, denn diese Modelle lassen sich schieben oder ziehen. FĂŒr die meisten Nutzer handelt es sich um unnötiges kostenpflichtiges Extra: Mit zwei bis drei Kilogramm Gewicht sind die Akku-Rasentrimmer ohnehin relativ leicht. Meistens kommen sie zudem nur 15 bis 30 Minuten am StĂŒck zum Einsatz. Die Rollen erleichtern zwar die Nutzung, allerdings nicht in einem Umfang, der fĂŒr die meisten Nutzer den Aufpreis rechtfertigt.

HĂ€ufig gestellte Fragen zu Akku-Rasentrimmern

Es gibt verschiedene Fragen rund um das Thema Akku-Rasentrimmer, die hĂ€ufig fallen. Die drei gĂ€ngigsten haben wir fĂŒr Sie beantwortet.

Was kostet ein Akku-Rasentrimmer? 

Grob lassen sich vier Preisstufen unterscheiden: 

  • GerĂ€te fĂŒr WenignutzerInnen mit geringen AnsprĂŒchen: 20 bis 60 Euro. Diese Modelle sind leistungsschwach, oft nicht gut verarbeitet und verfĂŒgen zumeist nur ĂŒber einen Gang. Sie sind nicht empfehlenswert. 
  • Discounter: 60 bis 80 Euro. Immer wieder bieten die großen Discounter Akku-Rasentrimmer an. Preislich bewegen sich diese zumeist zwischen 60 und 80 Euro. Die QualitĂ€t reicht fĂŒr GelegenheitsnutzerInnen aus. FĂŒr anspruchsvolle Arbeiten eignen sich diese GerĂ€te allerdings kaum. 
  • EinsteigerInnen: 80 bis 100 Euro. In diesem Preissegment befinden sich die Akku-Rasentrimmer, die fĂŒr die meisten privaten Nutzerinnen und Nutzern das beste Angebot darstellen. 
  • Profi: 100 Euro und mehr. Wer professionell arbeitet und/oder entsprechende AnsprĂŒche an den eigenen Garten stellt, sollte 100 Euro und mehr als Investition einplanen. 

Wo kann man einen Akku-Rasentrimmer kaufen

Akku-Rasentrimmer gibt es in BaumĂ€rkten, spezialisierten FachmĂ€rkten fĂŒr den Gartenbau, großen ElektromĂ€rkten und in SupermĂ€rkten. Letztere fĂŒhren Akku-Rasentrimmer allerdings zumeist nicht ganzjĂ€hrig, sondern nur zu bestimmten Zeiten. Im FrĂŒhjahr und im Herbst stehen diese GerĂ€te hĂ€ufig zum Verkauf. 

Spezialisierte Online-Shops oder auch die bekannten Verkaufsplattformen im Netz wie Amazon sind gute Alternativen. Meist ist der Online-Kauf mehr zu empfehlen, denn Interessenten haben eine grĂ¶ĂŸere Auswahl. Zudem sind die Preise zumeist niedriger. DarĂŒber hinaus lassen sich Erfahrungsberichte, Produkttests und Ratgeber finden. Interessenten gewinnen so schon vor dem Kauf ein relativ zuverlĂ€ssiges Bild von der QualitĂ€t der Ware. Der örtliche Handel auf hat hingegen nur einen Vorteil: Der KĂ€ufer kann den Akku-Rasentrimmer sofort mitnehmen.

Wann sollte man mit einem Akku-Rasentrimmer arbeiten?

Die GerĂ€te sind wie oben erlĂ€utert vor allem fĂŒr schwierig zu erreichende Stellen gedacht. Sie kommen vor allem in Randbereichen von Wiesen oder Beeten zum Einsatz. Teilweise werden sie auch genutzt, um breitrĂ€umigen Wildwuchs zu beseitigen. Eher ungeeignet und deshalb untypisch ist hingegen die Verwendung als Alternative zum RasenmĂ€her, wenn grĂ¶ĂŸere Wiesen getrimmt werden sollen. Das Schneidewerkzeug klassischer RasenmĂ€her ist grĂ¶ĂŸer als das von einem Trimmer. Er eignet sich deshalb besser bei großen FlĂ€chen.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Akku-Rasentrimmern. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Die Stiftung Warentest fĂŒhrte selbst noch keinen Test zu Akku-Rasentrimmern durch, verweist jedoch auf einen Test ihrer belgischen Partnerorganisation Test Aankoop. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um 19 kabelgefĂŒhrte Modelle.

Einen Test, der sich ausschließlich mit akkubetriebenen Rasentrimmern befasst, veröffentlichte das Testportal selbermachen im Jahr 2019. Die TesterInnen untersuchten sechs GerĂ€te ab 100 Euro: Black+Decker STC 1840 EPC, Bosch ART 23-18Li, Gardena EasyCut Li18/23R, Makita DUR181RF, Ryobi RLT 183225 und Stiga SGT 24 AE. Das Testergebnis: Die Testprodukte unterschieden sich deutlich hinsichtlich ihrer Leistung, Bedienung und Ausstattung. Nur zwei GerĂ€te erhielten das Testurteil „Gut“, nĂ€mlich der Rasentrimmer von Black+Decker und das GerĂ€t von Stiga. Die anderen vier Testmodelle wurden lediglich mit einem „Befriedigend“ bewertet.

Zwei Jahre zuvor testete selbst.de zwölf Akku-Rasentrimmer von Bosch, Gardena, Gardol (BAUHAUS), Ikra, Lux, Makita, Ryobi, Stihl, Wolf Garten und Worx. Getestet wurden die Ergonomie, der Schnitt and einer Mauer, der Umbau, der FlĂ€chenschnitt, die Laufzeit, der Grobschnitt und die Sicherheit. Unterschiede zeigten sich vor allem hinsichtlich der Haltbarkeit und Kosten der Schneidmittel. Die meisten Rasentrimmer im Test absolvierten die Arbeiten mit Ă€hnlich guten Ergebnissen. Ein Testmodell ergatterte sogar das Testurteil „Sehr gut“, acht erhielten ein „Gut“ und drei ein „Befriedigend".


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