Satelliten-Internet

Die besten Satelliten-Internet-Anbieter im Vergleich

Thomas Güth
Platz Produkt Bewertung Preis
1 Filiago 4,62 19,00 €
2 SkyDSL 4,60 19,00 €
3 StarDSL 4,50
4 Eusanet 4,45
5 orbitcom 4,38 24,90 €
6 getinternet 4,37 35,00 €

Angebot

Vertragsgestaltung

Hilfe und Support

Schnelles Internet via Satellit

    Das Wichtigste in Kürze
  • Bei unzureichender DSL-Verfügbarkeit stellt Satelliten-Internet eine gute Alternative dar.
  • Satelliten-Internet ist praktisch überall verfügbar und unterliegt keinen Restriktionen durch eine unzureichende Infrastruktur wie Kabelinternet, DSL oder LTE.
  • Tarife für Satelliten-Breitband werden zwar zunehmend billiger, bleiben aber teurer als DSL.
  • Während die Bandbreite mit terrestrischem DSL vergleichbar ist, leidet die Latenz unter der Satelliten-Verbindung.

1. Für wen lohnt sich Satelliten-Internet?

Das Internet ist in den letzten Jahren essentieller Bestandteil unseres Alltagslebens geworden. Im Netz bestellen wir Bücher, Kleidung, Möbeln und vieles mehr, wir sehen uns Filme und Serien an, schreiben E-Mails, chatten oder nutzen soziale Netzwerke.

Ungleichgewicht in der Netzverfügbarkeit

Damit das Surfen im Web schnell und angenehm funktioniert, ist ein Internetzugang erforderlich, der eine gut Bandbreite bereitstellt. Während Menschen in Ballungsgebieten mit Telefon-, Kabel- und Glasfaserleitungen versorgt werden, mangelt es in vielen ländlichen Gebieten an einer leistungsstarken Infrastruktur. Da in diesen untervorsorgten Regionen meist auch der Mobilfunk eingeschränkt ist, bietet sich hier Internet über Satellit an. Der Nutzer muss sich dafür lediglich im Ausstrahlungsbereich eines Satelliten befinden.

Satelliten-Internet Breitbandatlas
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Der Breitbandatlas des BMVI informiert über den Stand der Verfügbarkeit von High-Speed-Internet.

Um zu erfahren, ob ein schneller Breitbandinternetzugang verfügbar ist, nutzen Verbraucher einfach die Verfügbarkeitsprüfung beim Provider ihrer Wahl. Die meisten Internet-Dienstleister bieten auf ihrer Homepage einen Verfügbarkeitsrechner. Nach der Eingabe der jeweiligen Adresse zeigt das Tool dem Kunden umgehend, ob das gewünschte Internet-Paket in seinem Haushalt aktiviert werden kann. Über den Ausbau von leitungsgebundenen und mobilen Breitbandanschlüssen können sich Interessenten auch bei dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur informieren. Auf ihrer Webseite stellt die Behörde einen Breitbandatlas zur Verfügung, der den aktuellen Stand der Verfügbarkeit von High-Speed-Internet in den verschiedenen Bundesländern zeigt.

Essentiell für Unternehmen und Selbstständige

Während schnelles Internet für Privatpersonen in der Regel eine Annehmlichkeit darstellt, kann es in der heutigen Zeit für Betriebe und Selbstständige überlebenswichtig sein. Firmen präsentieren sich und ihre Dienstleistungen im World Wide Web. Die Informationen müssen dabei stets aktuell gehalten werden. Darüber hinaus wird über E-Mails Kundenkontakt gehalten. Auch die meisten Telefongespräche laufen inzwischen aufgrund der Umstellung auf die Voice-over-IP-Technik über das Internet. Ebenso werden hier Aufträge erteilt oder Bestellungen in Webshops abgegeben.

Berufsgruppen mit großem Datenhunger

Vor allem Grafiker, Architekten und Beschäftigte im Foto- und Videobereich sind auf extrem schnelle Datenübertragungen angewiesen. Ansonsten können Download von Kundenaufträgen und vor allem der Upload fertiggestellter Projekte Stunden dauern. Das kann sich kein Unternehmen auf Dauer leisten.

Internet per Satellit kann hier Abhilfe schaffen

Da bis heute - vor allem in ländlichen Gebieten - kein flächendeckender Ausbau von DSL-Hochgeschwindigkeitsnetzen oder LTE-Mobilfunkmasten zu konstatieren ist, kommt für viele Menschen Internet nur über Satellit infrage. Allerdings ist diese Möglichkeit generell noch etwas teurer. In den meisten Fällen empfiehlt sich der Abschluss eines Flatrate-Vertrages, bei dem nach Möglichkeit die Surfgeschwindigkeit erst spät oder gar nicht gedrosselt wird.

Satelliten-Internet als Backup nutzen

Der Abschluss eines Satelliten-Internet-Vertrages eignet sich auch als Backup-Lösung für Unternehmen, die dauerhaft erreichbar sein müssen. Kunden, die einen Webshop betreiben, verlieren oft bereits bei kurzen Ausfallzeiten („Downtimes“) der Webseiten sehr viel Geld. Ein Ersatz-System über Satelliten ist eine gute Lösung bei Störungen auf den Übertragungswegen. Ausfälle können beispielsweise durch Tiefbauarbeiten, bei denen etwa ein Bagger die Leitung durchtrennt, Stromausfälle oder Hackerangriffe verursacht werden. Der zweite Übertragungsweg dient dazu, sie zu überbrücken. 

2. Unterschiede zu DSL und LTE

Zugang zum Internet erhalten Haushalte mittlerweile über eine Vielzahl von Kanälen. In diesem Abschitt sammeln wir grundlegende Inofrmationen zu den verschiedenen Optionen, die heute dem Kunden geboten werden. 

Leitungsgebundenes Internet – DSL und Kabel

Am gängigsten ist der Anschluss über die Telefon- oder Kabelleitung. Festnetztelefonie ist in der Regel ebenfalls im Protfolio des Anbieters, und in manchen Fällen bietet er er auch TV-Pakete. In Regionen, in denen noch kein Glasfaser-Rückgrat (Backbone) installiert ist, lohnt sich der Abschluss eines solchen Internet-Vertrages jedoch kaum. Ein Anschluss ist zwar auch dort über die bestehenden Leitungen möglich, allerdings nimmt die Geschwindigkeit der Datenübertragung mit der Entfernung zum Hauptverteiler dramatisch ab.

  • Schnellste Verbindungen möglich
  • Kostengünstigste Tarife
  • Unbegrenztes Datenvolumen
  • Nicht in allen Regionen verfügbar
  • Kabel- oder Telefonanschluss vorausgesetzt

Mobiles Internet – Long Term Evolution

Mit dem richtigen Mobilgerät surfen Nutzer in bestimmten Regionen überall im Highspeed-Internet. In Gegenden mit einer guten IT-Infrastruktur sind mit LTE Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit pro Sekunde im Down- und 50 MBit pro Sekunde im Upload verfügbar, was DSL übertrifft. Mit einem Surfstick nutzen Verbraucher den Zugang zudem am PC oder Laptop. Gute Nachrichten also für alle, bei denen es kein schnelles Internet über DSL oder Kabel gibt? Wohl kaum, denn in den Regionen, in denen es einen Mangel an Breitbandanschlüssen gibt, sind in der Regel auch Mobilfunksendemasten nur spärlich vorhanden. Größter Nachteil bei LTE sind die Begrenzung des monatlichen Volumens und der vergleichsweise hohe Preis. Für ausdauernde TV-Serienmarathons lohnt sich ein solcher Internetzugang nicht. Er richtet sich nur an Menschen, die lediglich Surfen und Mails schreiben möchten.

  • Internet immer und überall
  • Schnelle Verbindungen möglich
  • Teuerste Verbindungsart
  • Begrenztes monatliches Datenvolumen
  • Nicht überall im vollen Umfang verfügbar

Satelliten-Internet als gute Alternative

Eine echte Alternative für einen richtigen DSL- oder Kabelanschluss ist LTE nicht. Denn nach dem Verbrauch des vertraglich vereinbarten Volumens (dieses liegt je nach Preis zwischen einem und zehn Gigabyte) surfen Kunden nur noch mit einer sehr langsamen Geschwindigkeit von ungefähr 16 kbit pro Sekunde, was den Anschluss praktisch unbrauchbar macht. Eine bessere Alternative stellt also das Satelliten-Internet dar.
Ein Anbieter von Satelliten-Internet mit Flatrate-Tarifen ist etwa EUSANET. Hier wird laut AGB nur bestimmter Datenverkehr wie P2P oder Videostreaming in Spitzenlast-Zeiten gedrosselt, um allen Nutzern den Internetzugang zu ermöglichen. Ein Anbieter mit Flatrate-Tarifen ist etwa EUSANET. Hier wird laut AGB nur bestimmter Datenverkehr wie P2P oder Videostreaming in Spitzenlast-Zeiten gedrosselt, um allen Nutzern den Internetzugang zu ermöglichen. Die Vor- und Nachteile vom Internet über Satellit im Überblick:

  • Mit Satellitenschüssel praktisch überall verfügbar
  • Schnelle Down- und Uploadzeiten
  • Häufig keine echten Flatrates, nur „Fair-Use-Policy“
  • Hohe Latenzen

3. Wie funktioniert Satelliten-Internet?

Für das Satelliten-Internet nutzen die Provider die bestehende Infrastruktur von Satelliten im Orbit, mit denen etwa auch Fernsehsignale übertragen werden. In Europa konkurrieren drei verschiedene Anbieter miteinander: Eutelsat mit TooWayAstra mit Astra Connect und Avanti mit HYLAS. Die Anschlüsse werden von Vertriebspartnern der Unternehmen angeboten. Die angebotenen Pakete unterscheiden sich naturgemäß hinsichtlich der Konditionen und der Qualität.

So funktioniert die Datenübertragung

Im Prinzip funktioniert die Datenübertragung genau wie auch beim Fernsehempfang. Die Daten werden von einem Webserver, der zum Beispiel eine Webseite hostet, an den Satelliten gesendet, der sie an die Anlage des Empfängers weiterleitet. Ein Modem verarbeitet die Daten, und von dort gelangen sie direkt zum Endgerät, etwa zum PC, Fernseher oder Tablet. Das Senden von Daten funktioniert in umgekehrter Richtung genauso.

Übertragung Satelliten-Internet
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So funktioniert die Übertragung vom Internet über Satellit vom Server zum Endnutzer.

So schnell ist Satelliten-Internet

Bei Satelliten-Internet erhalten Kunden einen Breitbandinternetzugang. Im Download sind Geschwindigkeiten von 16 bis 20 Mbit pro Sekunde möglich, was günstigen DSL-Tarifen gleichkommt. Beim Upload müssen sich Kunden jedoch einschränken. Ähnlich wie bei alten und teilweise auch noch aktuellen Kabelverbindungen sind diese mit 1 bis 2 Mbit pro Sekunde langsam und nicht mit DSL-Anschlüssen zu vergleichen. Auch bei der Latenz, also der Dauer der Signalübertragung, bleibt die Verbindung via Satellit hinter den leitungsgebundenen Anschlüssen zurück.

Geschwindigkeitsangaben
Kilo, Mega und Giga
  • kBit (Kilobit) = 1000 Bit
  • MBit (Megabit) = 1000 kBit
  • GBit (Gigabit) = 1000 MBit

Das hängt mit den physikalischen Gegebenheiten zusammen: Bei der Satellitenübertragung müssen die Daten weite Strecken (bis zu 70.000 Kilometer aus dem All) zurücklegen, um einen Server „anzupingen“. Die lange Dauer der Signalübertragung sorgt für einen Delay, sodass das Internet per Satellit für das Spielen von Online-Games oder zur Videotelefonie nicht geeignet ist.

Was ist der Ping?

Ping ist ein Diagnose-Werkzeug, mit dem der Nutzer die Verbindung zwischen zwei Rechnern überprüft. Der Sender schickt dabei Datenpakete an einen Empfänger, die – im Idealfall – wieder zurückgesandt werden. Dadurch wird erstens ermittelt, ob eine Verbindung besteht, und zweitens, wie lange die Datenübertragung (hin und wieder zurück) dauert. Dieser in Millisekunden (ms) ausgedrückte Wert wird umgangssprachlich auch Ping genannt; er bezeichnet die Latenz.

Das steckt hinter der „Fair-Use-Policy“

Wer genau hinschaut, entdeckt in den Angaben vieler Anbieter von Satelliten-Internet, dass der Datenverbrauch nach einer sogenannten „Fair-Use-Policy“ funktioniert. Dahinter verbirgt sich eine Drosselung der Bandbreite bei zu hohem Verbrauch. Provider mit einer solchen Politik machen die Übertragungsgeschwindigkeit abhängig vom Datenverbrauch des Nutzers. Ist dieser zu Stoßzeiten zu hoch, drosselt der Anbieter die Bandbreite automatisch. Dahinter steckt das Bestreben des Anbieters, die zur Verfügung stehenden Ressourcen möglichst gerecht auf alle Nutzer zu verteilen. Die Bandbreite über die Satelliten-Verbindung ist nämlich begrenzt. Belasten nun wenige User die Verbindung massiv, leiden die Geschwindigkeiten aller anderen Kunden. Um dies auszugleichen, nutzt der Anbieter die „Fair-Use-Policy“. Wer gerne unbegrenzt Filme und Serien sieht oder auch mal eine Software beziehungsweise ein Spiel herunterlädt, sollte einen Tarif ohne Volumenbegrenzung wählen. 

Ausnahmen vom Datenvolumen – Die Freezone

Anbieter, die Tarife mit begrenztem Datenvolumen führen, bieten Nutzern oft eine „Freezone“ an, eine auf die Nachtzeit verlegte Zeitspanne, in welcher der Datenverbrauch nicht auf ihr monatliches Volumen angerechnet wird. Diese gilt in den meisten Fällen zwischen 0:00 und 6:00 Uhr.

Alternativen für Hobby und Urlaub

Für Urlauber, die unterwegs nicht auf Fernsehen und Internet verzichten möchten, gibt es Camping-Sat-Anlagen, die bereits ab 30 Euro im Handel erhältlich sind. Für die mobile Internet-Datenübertragung nutzen Reisende am besten das LTE-Mobilfunknetz. Hierfür sind entsprechende Prepaid-SIM-Karten oder Pakete mit einer großen Datenvolumenfreigrenze erhältlich.

4. Benötigte Hardware

Während Kunden für den kabelgebundenen Internetempfang lediglich einen Router benötigen, brauchen sie für Satelliten-Internet zusätzlich einen Empfänger und einen Sender in Form einer Satelliten-Schüssel. Wer sich jetzt freut, weil er ohnehin für den Fernsehempfang eine solche installiert hat, muss möglicherweise enttäuscht werden: Er muss gegebenenfalls trotzdem in eine neue Anlage investieren. Denn für einen reibungslosen Ablauf beim Empfangen und Senden von Daten muss nicht nur eine 2-Wege-Sendeanlage vorhanden sein, die Schüssel muss auch über einen Mindestdurchmesser verfügen. Wie groß dieser sein sollte, hängt in erster Linie vom Satellitenbetreiber ab, aber auch von der Wetterlage. Wer schon einmal TV-Signale über eine Satellitenschüssel empfangen hat, dürfte wissen, dass die Empfangsqualität bei schlechtem Wetter leidet. Eine größere Schüssel ist für solche Fälle die Lösung.

1-Weg- und 2-Wege-Satellitenanlage
Die 2-Wege-Satellitenanlage ist heute der Standard.

Sowohl der Up- als auch der Downstream wird über die Anlage gesendet. Bei alten 1-Wege-Anlagen werden über die Satellitenschüssel nur Daten empfangen. Das Senden von Daten findet über die Telefonleitung statt. Daher ist das Versenden von Daten bei alten Geräten mitunter sehr langsam.

Die Anlage einrichten

Je nach Gerät muss die Satellitenschüssel in eine bestimmte Himmelsrichtung ausgerichtet sein. Zudem spielt die Neigung der Schüssel eine Rolle. Nutzer müssen darauf achten, dass sich keine Objekte in der „Blickrichtung“ der Anlage befinden. Störende Faktoren sind etwa Bäume, Häuser oder Berge. Über die Ausrichtung der Anlage bestimmen die anzusteuernde Orbitalstation sowie der Standort des Empfängers. Interessenten sollten daher vorab genau prüfen, ob sie von ihrer Position aus die Schüssel korrekt ausrichten können. Diverse kostenlose Internetseiten wie Dishpointer zeigen den einzustellenden Azimut (horizontale Ausrichtung der Antenne) und Elevationswinkel (vertikale Ausrichtung der Antenne) auf Basis des gewünschten Satelliten und des eigenen Standortes an. Die korrekte Ausrichtung der Satellitenschüssel erfordert Geduld und Sachkenntnis. Wer sich nicht selbst an die Installation herantraut, nutzt am besten den Installationsservice des Anbieters.

5. Hinweise zum Satelliten-Internet

Double Play auch über Satellit

Ein Internetanschluss in Kombination mit einem Telefonanschluss ist für viele Verbraucher längst Normalität. In der Vermarktung sprechen die Anbieter hier oftmals von dem Modell Double Play. Auch bei Anbietern von Satelliten-Internet können Kunden diese Option zu verschiedenen Tarifkonditionen buchen. Dabei bieten sie sowohl Tarife an, in denen die Gespräche nach Verbrauch – also pro Minute – abgerechnet werden, als auch Flatrates im deutschem oder europäischem Festnetz beziehungsweise im deutschen oder europäischen Mobilfunknetz. Unser Vergleich ergab, dass alle sechs ausgewählten Satelliten-Internet-Provider die Möglichkeit anbieten, Telefonie zu dem Internet-Tarif zuzubuchen. Der Dienstleister nutzt für den Telefonanschluss über Satellit das sogenannte Voice-over-IP (VoIP). Im Gegensatz zum klassischen Festnetzanschluss werden Telefonate dabei nicht über die Telefonleitung, sondern über das Computernetzwerk geleitet.

Bei vielen Anbietern sogar Triple Play möglich

Die Kombination aus Internet, Telefon- und Fernsehanschluss aus einer Hand verkauft sich im Marketing-Sprech der Dienstleister als Triple Play. Die Vorteile sind klar: Ein weiterer Vertrag für einen Telefonanschluss oder für den Kabelempfang ist nicht notwendig. Das spart Aufwand beim Verwalten von Verträgen und bares Geld durch den Wegfall von Grundgebühren.

Bei allen sechs Anbietern in unserem Vergleich besteht die Möglichkeit, einen solchen Triple-Play-Tarif zu erhalten und somit aus einer Hand versorgt zu werden. Dafür ist nur der einmalige Kauf und die Installation entsprechender Zusatzhardware nötig. Bei der Satellitenschüssel ist dies etwa ein Zusatzgerät namens „Multifeedleiste“, das den gleichzeitigen Empfang von Fernseh- und Internetsignalen ermöglicht. Auch muss ein passender Signalumsetzer (LNB) vor der Parabolschüssel installiert werden.

Ferner müssen Kunden prüfen, ob ein Receiver für die Entschlüsselung der digitalen Satellitensignale im Fernseher verbaut ist. Ist das nicht der Fall, müssen sie eine externe Set-Top-Box dazukaufen. Auch Zubehör wie Koaxial- oder HDMI-Kabel zur Verbindung der Geräte erhalten sie entweder direkt bei den Anbietern oder im Elektronikhandel.

Zwischenfazit: Potentielle Zusatzkosten beachten

Verbraucher sollten bei der Auswahl eines Anbieters nicht nur auf die monatlichen Kosten für die Bereitstellung des Service achten. Da die Satellitenanlage nicht nur für den Empfang, sondern auch das Senden von Daten genutzt wird, verwenden die Provider dafür spezielle Schüsseln, deren Anschaffungspreis hoch ist. Deswegen beinhalten viele Tarife der Anbieter die Option, die Satellitenanlage zu mieten und nicht zum Vollpreis zu kaufen. Hinzu kommen oftmals Kosten in Form einer Einrichtungsgebühr und für den Versand der sperrigen Anlage. Eventuell kommen Kunden auch nicht mit deren Montage zurecht und müssen den kostenpflichtigen Service des Anbieters in Anspruch nehmen.

 

So testen wir

In unserem Satelliten-Internet-Test haben wir das gesamte Angebot der ausgewählten Provider verglichen. Dazu gehören neben dem Tarif-Angebot die Vertragsgestaltung sowie die Aufstellung des Dienstleisters im Bereich Kundensupport. In jeder Vergleichskategorien werden zwischen 0,00 und 5,00 Punkten vergeben. Die Gesamtbewertung ergibt sich aus dem Durchschnitt der drei Teilnoten und entscheidet über die Platzierung des Providers im Ranking. Detailliertere Informationen entnehmen Verbraucher dem Datenblatt, das die Leistungsmerkmale aller Anbieter gegenüberstellt, sowie den einzelnen Testberichten, die genau auf das Produktangebot eingehen.

Angebot

Hier erfolgt die Bewertung auf Grundlage der Tarifvielfalt, der eventuellen Zusatzleistungen sowie der Einschränkungen wie der „Fair-Use-Policy“ (FUP). Verbraucherfreundlich ist für uns eine möglichst große Auswahl an unterschiedlichen Paketen sowie der Verzicht auf eine FUP, zumindest bei den hochpreisigen Tarifen.

Vertragsgestaltung

Ähnlich wie bei Internet-Tarifen für DSL, Kabel oder LTE ist auch der Vergleich der Kosten beim Satelliten-Internet mühsam. Das liegt nicht nur an den vielen Paketen der unterschiedlichen Provider, sondern auch an den möglichen Zusatzkosten für die Hardware. Hier zählen Übersichtlichkeit, Einfachheit und kundenfreundliche Konditionen.

Hilfe & Support

Hier bewerten wir den jeweiligen Kundensupport. Bei jeglicher Art von Problemen, von kleinen Verständnisfragen bis hin zu technischen Störungen, sollten Kunden die Möglichkeit haben, den Provider über verschiedene Kommunikationskanäle zu erreichen, im Idealfall rund um die Uhr. 

Das Fazit der Redaktion

Satelliten-Internet ist eine sehr gute Alternative für Menschen, die keine Möglichkeit haben, Internet über Telefon- oder Kabelleitung zu empfangen. Satelliten lassen sich nicht nur für das eigene Heim im Dorf oder in der Stadt nutzen, sondern auch für Hütten abseits großer Ballungsgebiete und sogar für Wohnmobile. Für alle, die Internet über eine Kabel- oder Telefonleitung empfangen können, eignet sich ein solcher Anschluss allerdings nicht, da sowohl die monatlichen Kosten als auch jene für die Bereitstellung vergleichsweise hoch sind. Zudem sind die Kapazitäten der Satelliten begrenzt, was während Stoßzeiten zur Drosselungen führen kann.

Auf dem ersten Platz befindet sich der Anbieter skyDSL, der sehr hohe Download- und Uploadgeschwindigkeiten bietet und auf eine Mindestvertragslaufzeit verzichtet. Zudem ist die Tarifgestaltung bei skyDSL äußerst übersichtlich, und es gibt Angebote für unterschiedliche Anforderungen. 

Das aus unserer Sicht zweitbeste Angebot erhalten Verbraucher bei Filiago. Privatkunden finden bei diesem Anbieter eine breite Palette an Tarifen, die für die meisten Interessenten etwas Passendes enthält.

Der Drittplatzierte, StarDSL, punktet mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Angebot des Satelliten-Internet-Dienstes eignet sich aufgrund günstiger Hardware- und Bereitstellungskosten bestens für Gelegenheitsnutzer. Sowohl Up- als auch Downloadraten bewegen sich bei StarDSL im guten mittleren Bereich.