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Satelliten-Internet

Die besten Satelliten-Internet-Anbieter im Vergleich

Schnelles Internet via Satellit

Das Wichtigste in Kürze
  • Bei unzureichender DSL-Verfügbarkeit stellt Satelliten-Internet oft die einzige Alternative dar.
  • Tarife für Satelliten-Breitband werden zwar zunehmend billiger, bleiben aber teurer als DSL.
  • Vor einem Abschluss sollte der Kunde den Vertrag auf versteckte Zusatzkosten untersuchen.

1. Internet via Satellit - für wen lohnt es sich?

Im Allgemeinen werden die Tarife für einen Internetzugang zunehmend attraktiver. Wer allerdings in ländlichen Gegenden wohnt, kann so manchen Tarif gar nicht erst nutzen, weil am Standort kein DSL verfügbar ist. Die Breitband-Versorgung lässt leider in manchen Regionen immer noch zu wünschen übrig. Heute wird die Internet-Verbindung auch durch Satelliten übertragen. Verbrauchern, welche das Internet zu Hause verwenden möchten, bleibt bei fehlender DSL-Verfügbarkeit nur das Ausweichen auf die nagelneuen LTE-Tarife.

Ist LTE ebenfalls nicht verfügbar, bleibt einzig und allein das Satelliten-Internet als Alternative. Das war bisher stets ein teures Vergnügen, aber auch Satelliten-Breitband-Verbindungen werden zunehmend günstiger. Dank diverser Anbieter wie Filiago oder SkyDSL müssen Personen in minderversorgten Regionen nicht mehr auf einen schnellen Internetanschluss verzichten.

2. Satelliten Internet: Worauf muss geachtet werden?

Bisher gab es eigentlich nur eine Art von Satelliten-Internet, das so genannte "Ein-Wege-Breitband", bei dem lediglich der Datendownload über Satelliten läuft. Mit diesem System erfolgen der Upload und der Rückkanal über eine klassische Telefonleitung mittels Analog- oder ISDN-Modem. Damit ist allerdings nur der Datenempfang relativ schnell, während der Datenversand sich im Schneckentempo vollzieht. Zudem muss in den meisten Tarifen für den Datenversand zugezahlt werden, da dieser meist über einen anderen Provider durchgeführt wird. Die Kosten für ein Satelliten-Breitband war bei allen Anbietern daher bislang kaum erschwinglich.

Welt Internet
Satelliten-Breitband-Verbindungen werden zunehmend günstiger.

In der Regel griffen früher nur Leute, die wirtschaftlich von einer Internetverbindung abhängig waren, auf dieses Modell zurück. Doch die Zeiten haben sich mittlerweile zum Glück geändert. Viele Satelliten-Internet-Dienste setzen mittlerweile auf komfortable Zwei-Wege-Lösungen. Zwar bedingt diese Zwei-Wege-Technologie eine höhere Einstiegsinvestition für eine sendefähige Satelliten-Schüssel, dafür werden aber alle Daten auf dem gleichen Weg befördert. Damit nutzt der Verbraucher in beide Richtungen eine mit DSL vergleichbare Geschwindigkeit.

Im Vergleich zu dem alten "Ein-Wege-Breitband" ist ein einzelner Tarif ohne Zusatzkosten viel einfacher zu überblicken. Die Entscheidung für einen Zwei-Wege-Satelliten-Breitband-Tarif ist außerdem aufgrund der günstigeren Gebühren empfehlenswert: Obwohl Satelliten-Internet meist deutlich teurer als DSL ist, kommt die Tarif-Entwicklung dem Kunden zunehmend entgegen. Hier müssen Interessenten allerdings auf das Angebot der verschiedenen Dienstleister achten. Denn die Preise der Tarife schwanken von Anbieter zu Anbieter.

Genauso vielseitig sind die Konditionen der Verträge, so dass es immer wichtig ist, das Kleingedruckte genau zu studieren. Natürlich gibt es noch viele andere Kriterien, die bei der Wahl des Satelliten-Internet-Dienstes berücksichtigt werden sollten. Hierbei handelt es sich um folgende Punkte:

Zusatzleistungen

Manche Online Satelliten Internet Dienste bieten zusätzliche Leistungen kostenpflichtig an, die auf den ersten Blick nicht sofort als solche zu erkennen sind. Häufig handelt es sich um überflüssige Sicherheitspakete, welche nur in den ersten Monaten kostenfrei sind, sich später aber mit Gebühren niederschlagen. Alle Kostenpunkte sollten genauestens geprüft werden, um versteckte Kosten auszuschließen.

Vertragslaufzeiten

Die meisten Anbieter verfügen über Ein- oder Zwei-Jahres-Verträge. Da in der Regel nur Neukunden von günstigeren Tarifaktionen profitieren können, sollte für einen eventuellen Wechsel das Vertragsende im Auge behalten werden. Ein bestehendes Vertragsverhältnis läuft im Normalfall nicht einfach aus, sondern der Kunde muss in der Regel drei Monate vor Ablauf schriftlich eine Kündigung einreichen. Andernfalls würde sich die Vertragslaufzeit um ein weiteres Jahr verlängern und das wäre mehr als ärgerlich.

Internet Surfen
Der Preis für ein "Zwei-Wege-Breitband" variiert heute von Anbieter zu Anbieter.

Leistung und Qualität

Neben der Zusatzleistung und der Vertragslaufzeit sollte auch die Leistung in Bezug auf das Datenvolumen für den Kunden ein wichtiges Auswahlkriterium darstellen. Auch wenn eine Drosselung der Surfgeschwindigkeit nicht sehr kundenfreundlich ist, nutzen manche Dienste diese Möglichkeit, um besondere Tarifmodelle zu konstruieren. Meist finden sich zur tatsächlichen Geschwindigkeit nur vage Aussagen. Wer allerdings datenintensive Dienste nutzen möchte, sollte bei Stichwörtern wie "Qualitätssicherungsmaßnahmen" hellhörig werden. Die wirkliche Qualität eines Diensteszeigt sich allerdings eher in der Tatsache, dass der Nutzer eine Garantie auf eine voll durchgängige Internetkapazität erhält.

Hilfe & Support

Da es bei der komplexen Technologie des Satelliten-Internets öfters zu Problemen kommen kann, ist ein optimaler Support durch den Satelliten-Internet-Dienst genau wie bei jeder Kabelverbindung zwingend notwendig. Zum einen sollte der Anbieter natürlich über eine Hotline verfügen, über die schnelle, technische Hilfe möglich ist, sollte die Verbindung zum Internet einmal abreißen. Zum anderen sollte auch die Webseite des Anbieters übersichtlich und hilfreich sein.

Die meisten Anbieter verfügen zudem über einen ausführlichen FAQ-Bereich zu allgemeinen Fragen auf der Homepage. Häufig können Fachleute auch über einen Live-Chat befragt werden. Selbstverständlich können die Satelliten-Internet-Dienste auch via E-Mail kontaktiert werden. Leider hat es sich bei Tests aber immer wieder herausgestellt, dass E-Mail, Hotline und Live-Chat, selbst wenn vorhanden, nicht unbedingt zum Ziel führen.

Wenn Antworten sehr lange auf sich warten lassen oder gar ganz ausbleiben, ist keinem Kunden geholfen. Die Probe des Supports vor einem Vertragsabschluss ist daher mehr als empfehlenswert.