Stereoanlage

Die 7 besten Stereoanlagen im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Ausgangsleistung
Maße HauptgerĂ€t
Maße Hauptlautsprecher
Gewicht
Farbe
Ausstattung
CD-Player
Optisches Laufwerk
MP3-Player
LAN
WLAN-fÀhig
USB-Anschluss
SD-Karten-Slot
Bluetooth-fÀhig
Radio
Senderspeicher
Kopfhörer-Anschluss
Typ Display
Timer-Funktion
Weckfunktion
App
Stromversorgung
Fernbedienung
Handbuch
Vorteile
Nachteile

Stereoanlagen-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Mehrkomponenten-Stereoanlagen bestehen aus einer zentralen Einheit und mehreren Lautsprechern, die sich einzeln im Raum aufstellen lassen.
  • Hi-Fi-TĂŒrme sind platzsparend, da die benötigten Komponenten modular zusammengestellt werden können und somit ein hohes Maß an FlexibilitĂ€t bieten.
  • FĂŒr kleinere RĂ€ume oder den mobilen Gebrauch eignen sich Mini-Stereoanlagen, die mit einer Breite von lediglich 20 bis 30 Zentimetern leicht zu transportieren sind.
  • Neben der RaumgrĂ¶ĂŸe spielt auch die Anordnung der einzelnen Komponenten eine Rolle. Wichtig ist es, den Lautsprechern genĂŒgend Raum zu geben.
  • Stereoanlagen gibt es mit einer Vielzahl von Verbindungstechnologien und AnschlĂŒssen fĂŒr diverse EndgerĂ€te.

Stereoanlagen – die Alleskönner fĂŒr Musik- und Filmfans

Ob fĂŒr die Hintergrundmusik im Homeoffice, als Soundanlage fĂŒr Partys oder fĂŒr das besondere Heimkinoerlebnis im Feierabend: Stereoanlagen heben Audioerlebnisse auf eine QualitĂ€tsebene, welche die Lautsprecher von Fernsehern oder Radios nicht bieten können. Nicht nur Audiophile sehnen sich nach einem hohen Klangniveau, wenn sie ihre Lieblingsmusik hören oder sich bei einem gemĂŒtlichen Filmabend entspannen möchten. TonverstĂ€rkende Technik ist mittlerweile auch fĂŒr den kleinen Geldbeutel erhĂ€ltlich – und zwar nicht nur in Form von Kopfhörern und Lautsprecherboxen. Anlagen bieten zum einen dank mehrerer Lautsprecher einen unvergleichbar rĂ€umlichen Klang und zum anderen aufgrund unterschiedlicher Komponenten die Möglichkeit, verschiedene GerĂ€te miteinander zu kombinieren.

Wie ist eine Stereoanlange aufgebaut?

FĂŒr Cineasten und Liebhaber von Musik bieten Stereoanlagen ein einzigartiges rĂ€umliches Klangerlebnis. Dadurch, dass der Ton ĂŒber mehrere im Raum verteilte Lautsprecher ausgegeben wird, sitzt der Nutzer sozusagen mittendrin in der Sound-Umgebung. Dies sorgt fĂŒr einen besonders natĂŒrlichen, allumfassenden Klang. Üblicherweise verfĂŒgen Stereoanlagen ĂŒber mindestens zwei solcher Tonquellen in Form von Lautsprecherboxen sowie ĂŒber einen VerstĂ€rker und weitere Komponenten wie CD-Spieler oder Dockingstation. Stereoanlagen gibt es als kompakte Modelle, platzsparende Mini-Anlagen, Mehrkomponentenanlagen und Hi-Fi-TĂŒrme. Sie unterscheiden sich vor allem im Preis, Aussehen und in den Erweiterungsmöglichkeiten.

Welche Vorteile bietet eine Stereoanlage?

Neben der hohen KlangqualitĂ€t haben Stereoanlagen insbesondere den Vorteil, dass sie unterschiedliche Wiedergabemedien kombinieren können. Je nach Modell lassen sich die Multitalente beliebig erweitern, sodass sowohl klassische Audioquellen wie Kassetten, CDs und Radio als auch Speichermedien wie USB-Sticks, SD-Speicherkarten und mobile EndgerĂ€te nutzbar sind. Selbst Plattenspieler lassen sich mit modernen Anlagen verbinden. Auch die TonĂŒbertragung bietet verschiedene Möglichkeiten: Je nach persönlichem Empfinden, Anwendung und Tages- beziehungsweise Nachtzeit können Sie ĂŒber Lautsprecher oder Kopfhörer lauschen; der Subwoofer lĂ€sst sich zudem separat regeln oder auch komplett ausschalten. Die Feinjustierung erfolgt ĂŒber Equalizer und LautstĂ€rkeregler.

Die verschiedenen Modelle

Die passende Stereoanlage finden Sie anhand mehrerer Aspekte. Dazu zĂ€hlen die GrĂ¶ĂŸe des Raumes, in dem das GerĂ€t aufgestellt werden soll, der geplante Einsatzzweck sowie das Budget. Die GerĂ€te gibt es als Hi-Fi-TĂŒrme, Kompaktanlagen, Mini-Stereoanlagen und Mehrkomponentenanlagen. Jedes Modell hat eigene Vor- und Nachteile.

Hi-Fi-TĂŒrme

Bei Hi-Fi-TĂŒrmen werden die einzelnen Komponenten ĂŒbereinandergestapelt – mitunter in speziellen Vorrichtungen, den sogenannten Hi-Fi-Racks. Dieser modulare Ansatz erlaubt sowohl eine individuelle Zusammenstellung der Elemente als auch einen platzsparenden Aufbau in der Vertikalen. Zu den einzelnen Elementen zĂ€hlt beispielsweise der VerstĂ€rker, ein CD-Player oder auch Plattenspieler sowie ein Tuner. Da es sich um mehrere einzelne GerĂ€te handelt, benötigt jedes fĂŒr sich ein eigenes Kabel; dies fĂŒhrt schnell zu einem unschönen Kabelsalat. Verbraucher mĂŒssen sich bei diesem modularen Modell zudem darĂŒber im Klaren sein, dass die Einzelteile nicht immer optimal zusammenpassen. Im besten Fall wĂ€hlen Sie die Produkte eines einzigen Herstellers, auch wenn Sie neue Komponenten dazukaufen.

Vorteile
  • Kauf einzelner Komponenten
  • Individuelle Zusammenstellung
  • Platzsparender Aufbau
Nachteile
  • Einzelteile nicht immer kompatibel
  • Viele Kabel

Kompaktanlagen

Bei diesen AusfĂŒhrungen sind alle Komponenten in einem GerĂ€t integriert, wodurch sie fĂŒr Einsteiger optimal geeignet sind. Allerdings sind Kompaktanlagen in der Regel nicht erweiterbar und stellen aufgrund des relativ hohen Anschaffungspreises eine lĂ€ngerfristige Investition dar. Sie sollten also vorab wissen, welche Komponenten fĂŒr Sie wichtig sind. Das gilt besonders fĂŒr Fans analoger AbspielgerĂ€te wie Plattenspieler, die nur in wenigen FĂ€llen an eine Kompaktanlage angeschlossen werden können. Kompaktanlagen sind eher auf digitale Speichermedien ausgelegt: Meist sind sie Bluetooth-fĂ€hig, sodass Sie beispielsweise Ihr Smartphone mit der Anlage koppeln können, um Musik abzuspielen. Kompaktanlagen besitzen entweder oben oder an der Vorderseite ein CD-Fach und werden entsprechend als Top- oder Frontlader bezeichnet.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Integrierte Komponenten
  • Geringer Platzbedarf
Nachteile
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Elemente nicht erweiterbar

Mini-Stereoanlagen

Mini-Stereoanlagen sind besonders platzsparende Kompaktanlagen. Sie zeichnen sich durch eine sehr kleine Breite von etwa 20 bis 30 Zentimetern aus. Damit sind Mini-Stereoanlagen perfekt fĂŒr unterwegs und kleine RĂ€ume wie eine KĂŒche oder einen Wohnwagen. Die KlangqualitĂ€t ist allerdings nicht so hochwertig wie diejenige einer vollwertigen Kompaktanlage. Nicht alle GerĂ€te besitzen darĂŒber hinaus einen CD- oder Kassettenspieler.

Vorteile
  • Sehr kompakt und leicht
  • Unkompliziert in der Handhabung
Nachteile
  • Niedrigere KlangqualitĂ€t

Mehrkomponentenanlagen

Mehrkomponenten-Stereoanlagen sind GerĂ€te, die aus einer zentralen Einheit sowie aus zwei mit der Haupteinheit verbundenen Lautsprechern bestehen. Im Gegensatz zu Kompaktanlagen lassen sich dadurch die einzelnen Elemente im Raum verteilen, sodass der Stereoeffekt individuell anpassbar ist. Die Boxen sind in der Regel sehr hochwertig und ĂŒberzeugen durch einen eindrucksvollen, natĂŒrlichen Sound. Kompaktanlagen sind durch die etwas kompaktere Bauweise mit den integrierten Boxen zwar platzsparender, bieten allerdings nicht den hochwertigen Surround-Sound einer Mehrkomponentenanlage. Deshalb sind vor allem die rĂ€umlichen Gegebenheiten ausschlaggebend. Die Boxen werden im Raum verteilt und brauchen ausreichend Platz, damit sich der Schall ausbreiten kann.

Vorteile
  • Hochwertiger Klang mit Stereoeffekt
  • Im Raum verteilbar
Nachteile
  • Sehr platzeinnehmend

So finden Sie die richtige Stereoanlage

Wer sich ĂŒberlegt, eine neue Stereoanlage zu kaufen, sollte noch ein paar weitere Kriterien beachten, um die richtige Wahl zu treffen. Ausschlaggebend sind der individuelle Geschmack und der geplante Einsatzzweck der Stereoanlage.

SoundqualitÀt

Lautsprecher, die fĂŒr die SoundqualitĂ€t von Bedeutung sind, gibt es in unterschiedlichen AusfĂŒhrungen. GrundsĂ€tzlich werden aktive und passive Lautsprecher unterschieden: Bei den aktiven Lautsprechern ist ein VerstĂ€rker bereits integriert, sodass das QuellgerĂ€t direkt an den Lautsprecher angeschlossen werden kann. Bei passiven Lautsprechern wiederum fehlt ein integrierter VerstĂ€rker. Dieser muss manuell zwischen QuellgerĂ€t und Lautsprecher geschaltet werden; außerdem sind die Tonsignale so anzupassen, dass sie der Lautsprecher ausgeben kann. Das Zwischenschalten ist meist nicht erforderlich, da die Haupteinheit der Stereoanlagen in der Regel ĂŒber einen VerstĂ€rker verfĂŒgt.

DarĂŒber hinaus werden Lautsprecher in die folgenden Varianten untergliedert: Zwei-Wege-Lautsprecher, Breitband-Lautsprecher, Bassreflexlautsprecher und Open-Type-Lautsprecher. Zwei-Wege-Lautsprecher sind der Standard und bieten einen guten Klang, der sowohl die Mittel- und Basstöne als auch die Hochtöne abdeckt. Das Klangerlebnis ist somit besonders ausgeglichen.

Musikquellen

Sowohl analoge als auch digitale Musikquellen können ĂŒber eine Stereoanlage abgespielt werden. Es gibt inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher MedientrĂ€ger, die entweder ĂŒber ein Kabel oder kabellose Technologien wie Bluetooth, WLAN beziehungsweise NFC mit der Stereoanlage verbunden werden können. Zahlreiche Nutzer setzen mittlerweile ausschließlich auf das Abspielen digitaler Musikquellen:

Internetradio: Die Stereoanlagen lassen sich ĂŒber LAN oder WLAN mit dem Internet verbinden, wodurch Sie Zugriff auf alle Radiosender haben.

DAB-Radio: Der Nachfolger von UKW-Radio wird ohne Internetverbindung genutzt. Je nach EmpfangsqualitÀt können Sie öffentlich-rechtliche sowie private Sender hören.

Musik-Streaming-Dienste: Dabei handelt es sich meist um zahlungspflichtige, internetgebundene Angebote, die ĂŒber ein mobiles EndgerĂ€t wiedergegeben werden.

Viele Nutzer möchten aber nicht auf analoge Musikquellen verzichten:

Plattenspieler: Nicht nur Nostalgiker und Retro-Fans greifen gern zur Platte, sondern auch Audiophile, die auf den unverwechselbaren Klang schwören.

CD-Player: Ein CD-Player gehört bei vielen Stereoanlagen zum Standard. Ein integrierter CD-Wechsler ermöglicht es, mehrere CDs einzulegen und diese direkt nacheinander zu hören.

Kassettendeck: Es gibt GerÀte mit Einzel- oder Mehrfach-Kassettendecks. Letzteres bietet Àhnlich wie ein CD-Wechsler die Möglichkeit, mehrere Kassetten nacheinander zu hören.

Bluetooth-Funktion

Kaum ein AbspielgerĂ€t fĂŒr Musik kommt ohne Bluetooth-Funktion aus. Sie ermöglicht ein besonders komfortables Verbinden von Ausgabe- und AbspielgerĂ€t. Dadurch können Sie beispielsweise Spotify, Amazon Music oder YouTube bequem ĂŒber die Stereoanlage hören. Auch Nutzern, die gern Serien auf dem Tablet schauen, bieten Stereo-Lautsprecher ein besonderes Klangerlebnis.

AnschlĂŒsse

FĂŒr Nutzer, die ihre Musik auf einem EndgerĂ€t in verschiedenen Dateiformaten abgespeichert haben, ist ein USB-Anschluss sinnvoll, an den sie ein externes Speichermedium anschließen können. Weitaus einfacher, aber durchaus störanfĂ€lliger ist die Übertragung der Dateien per WLAN, Bluetooth oder NFC – allerdings gehen diese Varianten immer mit einem QualitĂ€tsverlust einher, da die Daten vor der Übertragung komprimiert werden mĂŒssen. Die QualitĂ€tsunterschiede sind fĂŒr den Normalverbraucher jedoch kaum hörbar. FĂŒr audiophile Nutzer und Musikenthusiasten empfiehlt sich ein sogenannter AUX-Anschluss. DarĂŒber können Sie Kopfhörer oder dank spezieller Adapter mobile EndgerĂ€te mit der Stereoanlage verbinden.

Leistung

Die Leistung von Stereoanlagen wird in Watt angegeben. Beachten Sie, dass eine hohe Watt-Zahl nicht mit einer guten SoundqualitĂ€t gleichzusetzen ist, sondern lediglich einen Anhaltspunkt fĂŒr die maximale LautstĂ€rke liefert. FĂŒr eine Einraumwohnung reichen etwa 100 Watt; fĂŒr grĂ¶ĂŸere RĂ€ume ab etwa 50 Quadratmeter sollte es ein mindestens doppelt so hoher Wert sein.

Frequenzbereich

Der Frequenzbereich gibt die Bandbreite an Frequenzen an, die eine Stereoanlage abdeckt, und damit einen Hinweis darauf, wie detailliert der Klang ausgegeben wird. Die Frequenz wird in Hertz aufgefĂŒhrt; die Maßeinheit bezeichnet die Anzahl der Schwingungen eines Tons pro Sekunde. Der Wert einer Stereoanlage sollte sich zwischen 20 und 20.000 Hertz bewegen. Das ist der Bereich, den ein menschliches Gehör wahrnehmen kann.

Abmessungen

Bei den Abmessungen kommt es wesentlich auf das Modell an. MehrkomponentengerĂ€te nehmen mehr Platz in Anspruch als Kompaktanlagen. Mini-Stereoanlagen bieten bereits bei einer Breite von bis zu 30 Zentimetern eine gute SoundqualitĂ€t fĂŒr kleinere RĂ€ume. Die optimale GrĂ¶ĂŸe einer Stereoanlage ist auch von der GrĂ¶ĂŸe des Raumes abhĂ€ngig. Bei weitlĂ€ufigeren RĂ€umen ist der Platzbedarf der Anlagen und Lautsprecher weniger ausschlaggebend. Dank der hohen LautstĂ€rke und Stereo-Akustik sind hierfĂŒr besonders Stereoanlagen im höheren Watt-Bereich geeignet; zudem sollte die Anlage ĂŒber mindestens zwei Lautsprecher verfĂŒgen. Wer nicht viel Platz hat, aber trotzdem nicht auf eine umfassende Ausstattung verzichten möchte, sollte sich fĂŒr einen Hi-Fi-TĂŒrme entscheiden. Die stapelbare, modulare Bauweise ist hier klar von Vorteil.

Gewicht

Da die meisten Stereoanlagen stationĂ€r Verwendung finden, spielt das Gewicht kaum eine Rolle – außer bei GerĂ€ten, die an der Wand befestigt werden sollen. Achten Sie darauf, dass die Wand solide genug ist, um die Anlage und gegebenenfalls die Lautsprecher tragen zu können. Die Mehrkomponenten-Stereoanlagen variieren sehr in ihrem Gesamtgewicht. Ein Großteil der GerĂ€te verfĂŒgt ĂŒber zwei Lautsprecherboxen und wiegt insgesamt zwischen drei und acht Kilogramm. Die fĂŒr den mobilen Gebrauch geeigneten Mini-Stereoanlagen sind sehr kompakt und leicht. Sie wiegen rund zwei Kilogramm und lassen sich gut transportieren.

Design

Vielen Nutzern ist nicht nur die SoundqualitĂ€t wichtig, sondern auch das Design der Anlage. Schließlich nimmt sie meist viel Raum ein und fĂŒgt sich damit eher dominant in das Wohnambiente ein. Die Hersteller reagieren auf den optischen Anspruch mit unterschiedlichen DesignansĂ€tzen, die von einem klassischen schwarz-metallenen Aussehen bis hin zu nostalgisch anmutenden Holzverkleidungen reichen.

Tipps zur Aufstellung

Da Stereoanlagen aus einem Hauptteil und mehreren Lautsprechern bestehen, sollten Sie diese sinnvoll im Raum verteilen – nur so nutzen Sie sĂ€mtliche VorzĂŒge der Anlage. Wenn die Lautsprecher an der gleichen Stelle stehen, können Sie keinen Surround-Effekt herstellen. Doch auch fĂŒr sehr schmale RĂ€ume gibt es Aufstellmöglichkeiten, die ein gelungenes Klangerlebnis gewĂ€hrleisten.

Wie wird eine Stereoanlage richtig aufgestellt?

Der Raum hat nicht nur einen Einfluss auf die notwendige Leistung und Anzahl an Lautsprechern einer Stereoanlage. Auch bei der Positionierung der einzelnen Komponenten ist die Wechselwirkung mit der Umgebung zu beachten. Essenziell sind freie Signalwege fĂŒr die Lautsprecher. Werden diese etwa von Möbeln verdeckt, kann sich der Klang nicht optimal ausbreiten. Es empfiehlt sich, die einzelnen Lautsprecher so aufzustellen, dass Ihre Ohren aus mindestens zwei verschiedenen Richtungen, also von links und rechts, beschallt werden. Auf diese Weise erzeugen die Boxen ein rĂ€umliches Klangerlebnis.

Abstand halten

Am besten arbeiten die Lautsprecher und die Haupteinheit einer Stereoanlage, wenn sie möglichst weit entfernt voneinander platziert werden. Die Haupteinheit kann direkt vor die Wand gestellt werden und die Lautsprecher leicht versetzt in den Raum hinein – so behindern sich die einzelnen Komponenten nicht gegenseitig. Vor allem die Lautsprecher brauchen ausreichend Raum um sich herum, um eine optimale Klangkulisse zu erzeugen.

Welche Aufstellungsmethoden gibt es?

Es gibt die sogenannte Altar-Bauweise und das Stereo-Dreieck. Bei der Altar-Bauweise wird die Stereoanlage vor die schmalere Wand des Raumes gestellt: In der Mitte steht die Haupteinheit, rechts und links davon die Lautsprecher. Das Stereo-Dreieck eignet sich besonders gut fĂŒr quadratische RĂ€ume. Eine Ecke des Dreiecks bildet Ihre bevorzugte Sitzposition, an den anderen beiden Punkten platzieren Sie die beiden Lautsprecher auf. Das so gebildete Dreieck ist im Idealfall gleichschenklig; der Sitzabstand zu den Lautsprechern sollte mindestens zwei Meter betragen. Positionieren Sie die Lautsprecher optimalerweise in einer Höhe von etwa 80 bis 120 Zentimetern – bestenfalls jeweils auf gleicher Höhe.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Stereoanlagen-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Im Test von COMPUTER BILD aus dem Jahre 2020 ĂŒberzeugte die Stereoanlage Ottava SC-C70 Stereoanlage des Herstellers Technics mit einer Gesamtnote von 2,0. Besonders die gute Ausstattung fiel den Testern positiv auf: Das GerĂ€t von Technics besitzt einen integrierten CD-Player und bietet sowohl DAB- als auch UKW-Radio, Internetradio, WLAN beziehungswiese LAN, Bluetooth, USB, Spotify Connect sowie AirPlay. Damit lĂ€sst die Ottava-Anlage, die außerdem in einem edlen Design gehalten und hochwertig verarbeitet ist, kaum WĂŒnsche in Bezug auf Abspielmöglichkeiten offen. Auch der Klang ĂŒberzeugte die Tester. Einzig in puncto Bedienung musste die Technics-Anlage AbzĂŒge hinnehmen: WĂ€hrend die Fernbedienung etwas zu groß ausfĂ€llt, ist das Display ein wenig zu klein, um Übersichtlichkeit zu gewĂ€hrleisten. Die Tester halten fest, dass dies jedoch keinen Einfluss auf den Musikgenuss hat.

Den zweiten Platz sicherte sich die Onkyo CS-N575D mit der Gesamtnote 2,1. Ausschlaggebend fĂŒr die gute Bewertung im Test war der angenehme Klang, die umfangreiche Ausstattung sowie die einfache Bedienung ĂŒber ein großes Display. Einzig die wenig informative Bedienungsanleitung fiel den Testern negativ auf. Auf Platz drei landete die CEOL N10 des Herstellers Denon, deren besonders warmer Klang die Tester ĂŒberzeugte und auch die negativen Abstriche in puncto Bedienung kompensieren konnte. Insgesamt erhielt die kompakte Anlage die Gesamtnote 2,2.

Ebenfalls im Jahr 2020 testete die Stiftung Warentest 15 Mini-Stereoanlagen mit CD-Spieler, UKW-Radio und separaten Lautsprecherboxen fĂŒr Stereoklang. FĂŒr einen guten Sound mĂŒssen Sie laut der Stiftung Warentest in dieser Kategorie mit einem Preis von etwa 170 Euro rechnen. Der Testsieger Grundig CMS 5000 BT DAB+ Web kostet rund 230 Euro und kann mit einer Gesamtbewertung von „sehr gut“ (1,5) ĂŒberzeugen. Insbesondere der Klang begeisterte die Tester: FĂŒr die leisen BetriebsgerĂ€usche und die maximale LautstĂ€rke von 93 Dezibel vergaben die Tester die Note 1,3. Auch die intuitive Bedienung dank des großen Farbdisplays und die bequeme Steuerung ĂŒber die Fernbedienung fielen im Test positiv auf.

Auf dem zweiten Platz landete die Denon CEOL N10 mit der Gesamtnote 1,8. Mit 86 Dezibel ist die maximale LautstĂ€rke geringer als beim Testsieger, der Klang wird aber auch hier von den Testern positiv hervorgehoben. Digitales Radio ĂŒber DAB+ kann auf dem Denon-Modell jedoch nicht empfangen werden – Radioempfang ist lediglich ĂŒber Internet und UKW möglich. DafĂŒr können Sie Dateien via USB, Bluetooth und AirPlay 2 ĂŒbertragen; ein CD-Laufwerk ist ebenfalls vorhanden. Auf Platz drei findet sich der Preis-Leistungs-Sieger des Tests: die Anlage Auna Connect System S. Sie kostet rund 170 Euro und erzielte durchweg gute Ergebnisse. Die maximale LautstĂ€rke liegt hier bei 80 Dezibel. Das große Farbdisplay zeigt sogar Infotexte zum aktuellen Radiosender oder Musiktitel an.

Die Stiftung Warentest testete im selbe Jahr ebenfalls sehr umfangreich unterschiedlichste GerĂ€te fĂŒr Heimkinos und Musikanlagen. Dazu gehören auch Bluetooth-Adapter und WLAN-EmpfĂ€nger, mit denen sich alte Anlagen modernisieren lassen. Allerdings sind viele WLAN-EmpfĂ€nger sehr teuer, sodass es sich meist eher lohnt, nach einem neuen, netzwerkfĂ€higen AV- oder Stereo-Receiver Ausschau zu halten. Wer eine gute KlangqualitĂ€t haben möchte, muss laut der Stiftung Warentest mit einem Anschaffungspreis von 400 bis 450 Euro rechnen. Unter den zwölf getesteten AV-Receivern konnte sich der Denon AVR-S650H als Testsieger unter den Anlagen mit Netzwerkfunktion durchsetzen. Die Tester hoben vor allem den guten Raumklang sowie die praktische Sprachsteuerung ĂŒber Google Assistant und Amazon Echo hervor. Bei den GerĂ€ten ohne Netzwerkfunktion ĂŒberzeugte der Pioneer VSX-534D mit seinen klaren Höhen und satten BĂ€ssen.