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Börsensoftware

Die beste Aktiensoftware im Vergleich

Lena Groeben
Platz Produkt Bewertung
1 GoPro 4,70
2 ETORO 4,66
3 Guidants 4,64
4 MetaTrader 4,52
5 Xtrade 4,50
6 ProRealTime 4,36
7 AgenaTrader 4,30
8 TraderFox 4,28
9 NinjaTrader 4,16
10 Jstock 4,10

Handelsplattform

Funktionen

Sicherheit

Kontoführung & Gebühren

Hilfe & Support

Aktienkurse immer im Blick behalten.

    Das Wichtigste in Kürze
  • Börsensoftware richtet sich nicht nur an Einsteiger, sondern unterstützt durch viele nützliche Tools auch erfahrene Trader.
  • Häufig handelt es sich bei Börsensoftware nicht um ein klassisches Programm, sondern um einen Bestandteil von Trading-Plattformen.
  • Zu den Hauptfunktionen, die eine gute Börsensoftware beherrschen sollte, zählen Features zum Handel, zur Analyse und zur Depotverwaltung.
  • Mithilfe von Chartanalyse-Tools leiten Trader anhand von Kurs- und Umsatzverläufen der Basiswerte Zukunftsprognosen ab und generieren Handelssignale.

Unsere Testsieger

In unserem Börsensoftware-Test überzeugt GoPro durch eine hohe Nutzerfreundlichkeit. GoPro ist eine komplett kostenfreie Börsensoftware, die sich mit ihrer übersichtlichen Handelsplattform und einem hervorragenden Support äußerst gut für Anfänger eignet.

Ebenfalls weit nach vorne schafft es das Programm Guidants, welches sowohl als kostenfreie Variante mit allen wichtigen Basisfunktionen als auch in verschiedenen Premium-Versionen mit allerhand Extras für Profis erhältlich ist.

1. Digitale Finanzberater für Einsteiger und Profis

Das Aktiengeschehen an der Börse verändert sich nicht von Sekunde zu Sekunde, sondern von Millisekunde zu Millisekunde. Sogenannte Trader, also Personen, die Handel an Finanzmärkten betreiben, profitieren deshalb von einer Börsensoftware, die auf dem aktuellen Stand ist und den Kauf oder Verkauf von Aktien in Echtzeit ermöglicht.

Viele Börsenprogramme ermöglichen bereits den automatischen oder den halbautomatischen Handel mit Aktien: In Deutschland werden mit 40 Prozent bereits fast die Hälfte aller Handelsaufträge von Aktien von selbstständigen Computerprogrammen ausgeführt. In den USA liegt der Anteil sogar schon bei 60 Prozent.

Was leistet Börsensoftware?

Sich in die Welt des Aktienhandels hineinzufinden, ist besonders für Einsteiger, die mit all den Fachbegriffen noch nicht wirklich vertraut sind, keine leichte Aufgabe: DAX-Werte (die einzelnen Werte aus dem Deutschen Aktienindex, der sich aus den 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktien zusammensetzt) steigen und fallen, Wertpapiere kündigen Rebounds (das Wettmachen von Kursverlusten) an und eine Aktie erreicht das Stop-Loss (Verkauf eines Wertpapiers, sobald dessen Kurs einen bestimmten Wert unterschreitet).

Wer erfolgreich an der Börse tätig sein möchte, kommt an Analysen und Statistiken nicht vorbei. Eine Börsensoftware ist also so gut wie unersätzlich. Aktien sind eine Wissenschaft für sich und erfordern darum viel marktwirtschaftliches Expertenwissen.

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Börsenprogramme ermöglichen den Online-Kauf und -Verkauf von Aktien.

Börsenprogramme ermöglichen den Kauf und Verkauf von Aktien, die bequeme Verwaltung des Aktiendepots vom PC aus und unterstützen Trader mit diversen Analyse-Funktionen, Berechnungen und Zukunftsprognosen dabei, Kaufentscheidungen zu treffen. Auf diese Weise ist gute Börsensoftware häufig in der Lage, den Besuch beim Finanzberater oder Börsenmakler zu ersetzen. So sind Nutzer von Börsensoftware nicht von Banken abhängig und können das Aktien-Trading inklusive Beratung am Computer oder mit mobilen Endgeräten durchführen.

Dabei ist Börsensoftware im klassischen Sinne als downloadbare Software eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen sind gute Analyse- und Börsentools häufig Teil von Live- oder Demo-Konten bei Trading-Plattformen.

Diese Anwendungen werden direkt im Internet-Browser oder durch eine App auf dem Smartphone bedient. In den meisten Fällen können Nutzer darüber hinaus auf weitere Funktionen der Plattformen zugreifen, ohne dass dabei zusätzliche Kosten für den Trader entstehen.

Für wen eignet sich Börsensoftware?

Neben einfacheren Börsenprogrammen, die unerfahrenen Tradern den Einstieg in den Handel mit Aktien erleichtern, findet sich auch umfangreiche Börsensoftware mit allerhand verschiedenen Funktionen für erfahrene Trader. So hilft das passende Programm Profis dabei, noch tiefer in die Materie einzusteigen und ihr Trading auf ein höheres Niveau zu bringen. Einsteiger erhalten bei der meisten Börsensoftware zudem Unterstützung in Form von detaillierten Handbüchern, Webinaren, Video-Tutorials oder anderen Beratungsangeboten zur Plattform und den gebotenen Funktionen.

Vorkenntnisse vorausgesetzt

Allerdings verschafft auch die beste Börsensoftware allein niemandem automatisch die erste Million. Denn die Zukunft vorhersagen oder die Kurse der Aktien beeinflussen kann selbst das umfangreichste Aktienprogramm nicht.

Das bedeutet: Einsteiger benötigen ebenso wie Profis bestimmte Vorkenntnisse über das Geschäft mit Aktien, um erfolgreich handeln zu können. Und auch dann bleibt immer ein gewisses Restrisiko bestehen. Schließlich ist und bleibt der Handel mit Aktien eine Wette.

Immer auf dem Laufenden bleiben:

Aktuelle Nachrichten (nicht nur die News aus der Wirtschaft) haben einen großen Einfluss auf die Aktien an der Börse. Mit einem Newsticker als Bestandteil einer Börsensoftware haben Trader das Weltgeschehen immer im Blick und können bei Bedarf handeln.

2. Der Funktionsumfang eines guten Börsenprogramms

Damit Trader von einer Börsensoftware profitieren und Unterstützung beim Handel mit Aktien erhalten, muss das Programm bestimmte Funktionen mitbringen, die sich in drei Gruppen unterteilen:

  • Funktionen zum Handel mit Aktien
  • Features zur bequemen Verwaltung des Aktiendepots
  • Solide Analyse-Tools

Welche einzelnen Funktionen zu diesen drei Gruppen gehören und welche Eigenschaften diese im Idealfall mitbringen, erläutern wir im folgenden Abschnitt.

Funktionen zum Handeln

Das Ziel beim Trading ist der erfolgreiche Handel an der Börse, egal ob mit Aktien, Währungspaaren oder sonstigen Wertpapieren. Daher benötigen gute Börsenprogramme neben Optionen zum Beobachten, Analysieren und Diskutieren der Märkte in jedem Fall Funktionen zum realen Handel, also dem An- und Verkauf von Aktien oder anderen Wertpapieren.

Bei den meisten Börsenprogrammen handelt es sich nicht um downloadbare Software im klassischen Sinn, sondern um Analyse- und Börsentools, die Teil von Live- oder Demo-Konten bei Trading-Plattformen sind. Dementsprechend haben Nutzer der Plattform über ihr Konto direkten Zugang zu den Finanzmärkten, zu denen etwa Währungspaare (Forex-Handel), Indizes, Aktien, Rohstoffe oder Staatsanleihen zählen.

Die richtige Handelsstrategie finden
  • Wie hoch ist meine Risikobereitschaft?
  • Welche Rendite wünsche ich mir?
  • Wie lang soll die Laufzeit meiner Geldanlage sein?
  • Wie nachhaltig soll mein Investment sein?

Börsenprogramme, die nicht Teil einer Trading-Plattform sind, bieten ihren Nutzern in der Regel eine Anbindung zu ausgewählten Banken oder Brokern. Broker sind selbstständige Unternehmer, die entweder auf eigene Rechnung oder im Auftrag einer Bank auf dem Aktienmarkt tätig sind.

Als äußerst sinnvoll erweist es sich, wenn die Börsensoftware ein Demokonto beinhaltet. Das hilft  Verbrauchern, sich mit der entsprechenden Handelsplattform vertraut zu machen. Sie kaufen  mit virtuellem Geld vituelle Aktien und können so ihr Geschick an der Börse ausprobieren und verbessern.

Tipp:

Vor allem für Einsteiger empfiehlt es sich, sich zunächst über ein Demo-Konto mit den verschiedenen Märkten, Produkten und Handelsstrategien vertraut zu machen, bevor sie echtes Geld in die Hand nehmen und im schlimmsten Fall verlieren.

Features zur Depotverwaltung

Der erste Schritt zum Handel mit Aktien oder anderen Wertpapieren ist die Einrichtung eines eigenen Aktien- oder Wertpapierdepots, welches künftige Trader nach persönlicher Präferenz entweder bei einer Bank oder einem spezialisierten Online-Broker eröffnen. Das funktioniert ähnlich wie die Eröffnung eines Giro- oder Tagesgeldkontos. Einrichtung und Freischaltung dauern üblicherweise nur wenige Tage. Das Depot dient zur Aufbewahrung und Verwaltung der gekauften Aktien. Das bedeutet: Alle gekauften Aktien werden im Depot als Guthaben verzeichnet.

Eine gute Börsensoftware erleichtert Tradern die Verwaltung ihres Depots. Sie sollte mehrere Depots unterstützen, da es durchaus üblich ist, dass Trader über mehr als ein Depot verfügen.

Zu den wichtigsten Funktionen zur Depotverwaltung gehören unter anderem der Import der Depots und Trading-Konten sowie eine sogenannte Watchlist. Auf dieser sammeln Trader Aktien oder Wertpapiere, über die sie sich auf dem Laufenden halten wollen, und verfolgen auf diese Weise die jeweiligen Kursdaten. Das können sowohl Wertpapiere sein, mit denen der Anwender bereits handelt, als auch solche, für deren Erwerb er sich interessiert.

Zudem liefern leistungsstarke Börsenprogramme alle wichtigen Kennzahlen wie Erwerbspreise, Dividenden, Steuern oder realisierte Gewinne des beziehungsweise der Depots in einer Vermögensübersicht und visualisieren die Daten in übersichtlichen, verständlichen Grafiken. Sehr praktisch ist es außerdem, wenn die Software den Export sämtlicher Daten in verschiedenen Formaten etwa als .CSV zur Weiterverarbeitung in Excel unterstützt.

Depot mit oder ohne Berater?

Anleger treffen die Entscheidung, ob sie ihr Depot mit oder ohne Hilfe eines Beraters führen möchten. Während die Inanspruchnahme eines Beraters früher Gang und Gebe war, verzichten viele Trader heute darauf und greifen stattdessen auf ein Börsenprogramm zurück. Auf diese Weise sind sie nicht von Terminen abhängig und können Zeit und Geld sparen.

Analyse-Tools

Das Herzstück einer Börsensoftware stellen zuverlässige Analyse-Tools dar, die es Anlegern ermöglichen, durch Beobachtung und Analyse der Märkte Handelsstrategien zu entwickeln, zu testen und umzusetzen. Die wichtigsten Analyse-Funktionen erläutern wir im folgenden Abschnitt:

Das Backtesting

Beim sogenannten Backtesting beobachten Anwender anhand historischer Kursdaten, wie neue Handelsstrategien in der Vergangenheit funktioniert hätten. Das bedeutet: Sie wenden eine neue Strategie auf Daten aus der Vergangenheit an und sehen so, wie erfolgreich diese gewesen wäre, wenn sie sie zu dem entsprechenden Zeitpunkt tatsächlich angewendet hätten.

Auf diese Weise ermöglicht die Börsensoftware, Fehler der neuen Strategie aufzudecken, Parameter anzupassen und sie zu optimieren, ohne dabei Verluste zu riskieren. Dennoch sollten vor allem Trader mit wenig Erfahrung bei der Berücksichtigung von Backtesting-Ergebnissen vorsichtig sein. Denn eine erfolgversprechende Performance der getesteten Strategie in der Vergangenheit garantiert nicht automatisch positive Ergebnisse in der Zukunft. Beispielsweise können sich die Marktbedingungen ändern und die Ergebnisse der angewandten Strategie beeinflussen.

Die Chartanalyse

Ein Preisdiagramm oder Chart ist die grafische Darstellung von Kursentwicklungen. Die Analyse der auf diese Weise dargestellten Kursdaten, die sogenannte Chart- oder auch technische Analyse, hat das Ziel, anhand von Kurs- und Umsatzverläufen der Basiswerte Zukunftsprognosen abzuleiten und Handelssignale oder Indikatoren zu generieren.

Diese Funktion sollte in jeder guten Börsensoftware enthalten sein. Handelssignale zeigen dem Trader an, wann ein günstiger Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf ist. Dafür werten Chartanalyse-Tools Kursverläufe in Echtzeit aus und berücksichtigen dabei Aktienkennzahlen sowie weitere wichtige Werte wie zum Beispiel das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV).

Darüber hinaus besteht für den Anwender einer Börsensoftware die Möglichkeit, diverse Faktoren händisch einzutragen und mit in die Analyse einfließen zu lassen. Grundsätzlich basiert die Chartanalyse auf der Annahme, dass alle Faktoren, welche die Kursentwicklung beeinflussen (etwa politische Ereignisse und Naturkatastrophen), sich sofort in den Kursdaten zeigen.

Wichtige Zusammenhänge bei der Chartanalyse

Steigende Kurse (bullische Fundamentalfaktoren): Die Nachfrage ist größer als das Angebot.

Fallende Kurse (bearische Fundamentalfaktoren): Das Angebot ist größer als die Nachfrage.

Charts dienen der einfachen und übersichtlichen grafischen Darstellung der analysierten Kursverläufe, geben Auskunft über vorherrschende Kurstrends und erleichtern deren Untersuchung. Dabei unterscheiden sich verschiedene Arten von Charts. Sehr häufig kommen bei der Chartanalyse folgende drei zum Einsatz:

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DER LINIENCHART

Die einfachste Form der Chartdarstellung verbindet die aufeinanderfolgenden Schlusskurse zu einer durchgängigen Linie.
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DER BARCHART

Die Weiterentwicklung des Liniencharts zeigt neben den Schlusskursen weitere wichtige Informationen eines Zeitintervalls (meist eines Tages) in Form eines Balkens, dessen Länge sich aus dem Höchst- und dem Tiefstand des Kurses über das gewählte Zeitintervall ergibt.
Der Candlestick-Chart

DER CANDLESTICK-CHART

Ähnlich wie ein Barchart liefert ein Candlestick-Chart Informationen über die Kursschwankungen eines festgelegten Intervalls, allerdings in Form von „Candles“, also „Kerzen“, die im Gegensatz zu den Balken einen Körper besitzen, der anhand seiner Farbe einen positiven (hell) oder einen negativen (dunkel) Schlusskurs signalisiert. Auf diese Weise bieten Candlestick-Charts den höchsten Informationsgehalt unter den genannten Darstellungsformen.

Die vorgestellten Darstellungsformen der Chartanalyse sind für jeden beliebigen Zeitrahmen verwendbar. Am beliebtesten ist hierbei der Tageschart, der dazu dient, die Kurstendenz des vergangenen Jahres zu analysieren.

Gute Börsenprogramme bieten ihren Nutzern einen täglichen Newsfeed. Dieser enthält von Experten erstellte Chartanalysen und die Option, eigene Chartanalysen für sämtliche Basiswerte zu erstellen.

Sehr nützlich und anwenderfreundlich sind zudem automatisch generierte Chartsignale. Das bedeutet: Die Börsensoftware überwacht den Kursverlauf diverser Aktien und generiert daraus Handelssignale, die es dem Anwender beispielsweise über einen Chartsignal-Ticker anzeigt.

Zudem scannen Anwender mit einer guten Aktiensoftware mehrere Charts gleichzeitig und vergleichen Kursentwicklungen, um so wichtige Kursbewegungen für mehrere Aktien, Währungspaare oder sonstige Produkte zu ermitteln. Wichtig ist es außerdem, dass die Börsensoftware die Möglichkeit bietet, Chartanalysen abzuspeichern, damit Nutzer gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt wieder darauf zurückgreifen können.

Datenupdates

Für eine aussagekräftige Analyse ist es wichtig, dass die Börsensoftware ihre Kursdaten so aktuell wie möglich hält. Teilweise aktualisieren vor allem kostenfreie Börsenprogramme die Börsen- und Kursdaten lediglich einmal in einer Woche, was besonders für den kurzfristigen Handel mit Basiswerten wie beim Daytrading äußerst ungünstig ist.

Kostenpflichtige Aktienprogramme beinhalten hingegen in der Regel eine größere Anzahl aktueller Datensätze, anhand derer Verbraucher aussagekräftige Analysen erstellen. Bei einigen Programmen besteht außerdem die Möglichkeit, aktuelle Kursdaten hinzuzukaufen.

3. Welche Zusatzfeatures lohnen sich?

Neben den Hauptfunktionen zum Handeln, zur Depotverwaltung und zur Analyse bieten einige Börsenprogramme nützliche Zusatzfunktionen, von denen unter anderem unerfahrene Trader profitieren.

Kontakt mit anderen Tradern

Viele Börsenprogramme bieten die Option, mit anderen Tradern in Kontakt zu treten und Strategien auszutauschen. Diese Form des Handelns geht häufig schon in Richtung Social Trading . Hierbei können vor allem unerfahrene Anwender die Handelsstrategien von Börsen- und Finanzexperten verfolgen und von deren Erfolgen sowie von Profi-Tipps profitieren.

Meist besteht die Möglichkeit, ausgewählten Experten zu folgen und Benachrichtigungen zu erhalten, sobald diese einen neuen Beitrag veröffentlichen. Auch erfahrene Trader profitieren von dem Austausch untereinander, indem sie Ideen und Trading-Strategien zur Gewinnmaximierung teilen.

Was ist Social-Trading?

Beim Social-Trading teilen Anleger ihre Trades auf einer Plattform miteinander und können so gegenseitig von ihren Erfolgen profitieren.

Anpassungen an die individuelle Arbeitsweise

Nicht zwingend notwendig, aber doch sehr praktisch und komfortabel ist es, wenn die Börsensoftware sich individualisieren und so an die Arbeitsweise der einzelnen Trader anpassen lässt. Hierzu zählt vor allem die Individualisierung der Benutzeroberfläche.

So besteht in der Regel die Option, sich nach Interesse ausgewählte Märkte und Kursedaten anzeigen zu lassen. Praktisch ist es zudem, wenn der Newsticker des Börsenprogramms themenspezifisch personalisierbar ist. Neben der Anpassung der Benutzeroberfläche profitieren Trader außerdem von individuellen Parametereinstellungen von Indikatoren, die ihnen dabei helfen, die besten Zeitpunkte zum Kauf und Verkauf von Aktien zu finden.

Automatisiertes Handeln

Umfangreiche Börsensoftware bietet häufig die Option des automatisierten Handels, der häufig auch die Bezeichnung algorithmischer Handel trägt. Das bedeutet: Das Börsenprogramm übernimmt den Kauf und Verkauf von Wertpapieren, indem es auf Veränderungen des Marktes reagiert. Dafür haben Anwender üblicherweise verschiedene Handelsstrategien zur Auswahl.

Gut geeignet ist der automatisierte Handel zum Beispiel für berufstätige Trader mit einer einfachen Trading-Strategie, deren Zeit zum Traden, Beobachten und Analysieren sehr eingeschränkt ist. In diesem Fall kann das Börsenprogramm in Abwesenheit des Anlegers Handelssignale umsetzen, die dieser ansonsten verpassen würde.

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Mit einer guten Börsensoftware können Händler die Effizienz ihrer Geschäfte steigern.

Ein weiterer Vorteil des automatisierten Handels ist die Emotionslosigkeit eines Börsenprogramms. Während nicht nur unerfahrene Trader sich häufig von Gier und Übermut zu einem zu großen Risiko verleiten lassen, stützen sich die Entscheidungen einer Software ausschließlich auf logische Berechnungen und Analysen.

Ein gewisses Risiko besteht aber selbstverständlich auch beim automatisierten Handel. Trader, denen es schwer fällt, einem Börsenprogramm komplett zu vertrauen, finden vielleicht im halbautomatischen Handeln (manuelle Einstiege und automatische Ausstiege) eine passende Alternative.

4. So testen wir

In unserem Vergleich durchlaufen die verschiedenen Börsenprogramme nacheinander alle fünf Bewertungskriterien und erhalten dabei jeweils 0.00 bis 5.00 Punkte. Der Mittelwert dieser Einzelbewertungen ergibt die Gesamtpunktzahl und damit auch die Platzierung der Aktien-Software im Ranking. So fließen alle Bewertungskriterien zu gleichen Teilen in das Endergebnis ein und ermöglichen auf diese Weise einen objektiven Vergleich der unterschiedlichen Programme.

Da jeder Anwender andere Ansprüche an ein Aktienprogramm stellt, ist unser Testsieger nicht automatisch die beste Börsensoftware für alle Trader. Jeder Nutzer muss letztendlich für sich selbst abwägen und entscheiden, welche Kriterien für ihn ausschlaggebend sind.

Um sowohl unerfahrenen Tradern als auch Profis eine Orientierungshilfe bei der Entscheidung für die passende Börsensoftware zu bieten, haben wir einige der besten und beliebtesten Börsenprogramme miteinander verglichen und bewertet. Hierunter befinden sich vier browserbasierte Anwendungen und sechs download- sowie installierbare Börsenprogramme. Da beide Varianten sich in ihrem Aufbau, ihrer Anwendung und ihren Funktionen ähneln, sind sie dennoch gut miteinander vergleichbar. Ob Anwender die Software- oder die Online-Variante bevorzugen, bleibt letztendlich Geschmackssache.

Für unseren Börsensoftware-Test haben wir im Februar 2017 je nach Verfügbarkeit ein Demo-Konto erstellt, die Software (entweder als kostenfreie Test- oder Basisversion) heruntergeladen, installiert und die Funktionen der Börsenprogramme ausprobiert. Die Basis unserer Bewertung bilden fünf gleichgewichtete Kriterien, die wir unter diesem Absatz genauer vorstellen und erläutern.

Handelsplattform

Unter unserem ersten Bewertungskriterium werfen wir einen genauen Blick auf die Handelsplattform an sich. Hierzu zählen allgemeine Informationen wie der Sitz des Unternehmens und die Frage, ob das Börsenprogramm komplett browserbasiert arbeitet oder den Anwendern zum Download bereitsteht. Idealerweise stehen beide Varianten zur Auswahl, sodass Nutzer sich für die individuell bevorzugte entscheiden können.

Außerdem erfahren Leser unter diesem Kriterium, ob die Software als Bestandteil eines Brokers einen direkten Zugang zu den Finanzmärkten, nur eine Anbindung an ausgewählte Banken beziehungsweise Broker oder gar keine Möglichkeit dazu bietet, direkt aus dem Börsenprogramm heraus zu handeln. Die verschiedenen Börsenprogramme punkten hier vor allem mit einer übersichtlichen, verständlichen und nutzerfreundlichen Plattform, die im Idealfall über eine Drag-and-Drop-Funktion verfügt.

Für eine bessere Transparenz und Nachvollziehbarkeit bewerten wir die Bedienbarkeit der Plattform in Prozent. Dabei erreicht eine Software 100 Prozent, wenn sie folgende Kriterien erfüllt: eine übersichtliche, einladende und individualisierbare Oberfläche, auf der alle wichtigen Funktionen auf einen Blick auffindbar sind, eine umfangreiche Online-Hilfe im Programm, die Software öffnet sich ohne Umstände und allzu lange Wartezeiten, auch Anwender ohne Erfahrungen mit einer Börsensoftware finden sich auf der Plattform intuitiv zurecht und können grundlegende Funktionen wie die Erstellung von Charts erkennen und nutzen.

Ein großer Vorteil einer Börsensoftware ist ein Demo-Konto, mit dem nicht nur Einsteiger sich ohne Risiko mit diversen Produkten vertraut machen und Handelsstrategien ausprobieren können. Diese Option bieten alle Börsenprogramme in unserem Test, allerdings ist die Nutzung einiger Demo-Konten zeitlich begrenzt. Zusätzliche Punkte sammeln Anbieter mit einer praktischen App zur Software, mit der Nutzer auch unterwegs jederzeit bequem auf die Handelsplattform und ihre Funktionen zugreifen.

Funktionen

Unter unserem zweiten Bewertungskriterium sehen wir uns an, welche Funktionen die verschiedenen Börsenprogramme ihren Nutzern bieten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Analyse-Tools.

So prüfen wir unter anderem, ob die Börsensoftware über einen Newsticker und über Tools zur Chartanalyse verfügt. Zudem gibt es Punkte für eine große Anzahl verschiedener Charttypen und Indikatoren sowie für diverse Zeichenwerkzeuge zur Analyse und Individualisierung der Charts.

Mit über 90 Indikatoren, 30 Zeichenwerkzeugen und acht Charttypen bietet der AgenaTrader hierbei besonders viele Möglichkeiten zur Chartanalyse, während JStock in unserem Test die wenigsten voreingestellten Charting-Tools bietet. Vor allem für Einsteiger sind Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Tradern und Experten von Vorteil, wie sie zum Beispiel GoPro beinhaltet.

Anwenderfreundliche Programme bieten außerdem Optionen zur Anpassung und Individualisierung der Benutzeroberfläche. Weitere Punkte sammeln Börsenprogramme mit automatisierten sowie halbautomatisierten Handelssystemen, die beim Trading unterstützen und Handelssignale umsetzen.

Sicherheit

Wie bei allen finanziellen Angelegenheiten spielt auch beim Umgang mit einer Börsensoftware, die unter anderem zum Handel von Aktien genutzt wird, die Sicherheit eine essenzielle Rolle. Daher schauen wir uns unter unserem vierten Bewertungskriterium unter anderem an, ob die jeweilige Software über eine sichere SSL-Verbindung verfügt.

Weitere Punkte sammeln Börsenprogramme mit leicht auffindbaren und ausführlichen AGB, die im Idealfall in deutscher Sprache verfasst sind, sowie Risikowarnungen, anhand derer sie Kunden explizit über alle möglichen Risiken des Handels mit Aktien und anderen Wertpapieren in Kenntnis setzen. Gerade für Einsteiger empfehlen sich Broker, die über eine optionale Risikobegrenzung verfügen.

Zudem ist es für Trader ratsam, darauf zu achten, dass der gewählte Broker für den ungünstigen Fall einer Insolvenz über eine gute Einlagensicherung verfügt, bei der Kundendepots als segregierte Konten geführt werden. In diesem Bewertungskriterium überzeugt uns besonders die Handelsplattform Xtrade.

Kontoführung & Gebühren

Eine Grundvoraussetzung für den Handel mit Aktien, Forex und Co. ist die Eröffnung eines Kontos und eines Depots bei einem der Anbieter. Es ist äußerst praktisch, wenn Anwender diese bequem online eröffnen können. Idealer Weise ist das Konto zudem gebührenfrei.

Weitere Punkte erhalten die Programme für ein kostenloses Demo-Konto, mit dem unerfahrene Trader ohne Risiken Erfahrungen sammeln. Auch Bestandteil dieses Kriteriums ist die Registrierung für ein Demo-Konto. Hierbei sehen wir uns an, wie aufwendig diese bei den verschiedenen Anbietern ausfällt. Das heißt: Wir prüfen, ob überhaupt eine Anmeldung notwendig ist, welche persönlichen Eingaben dafür eingefordert werden, und zudem, ob Anwender direkt im Anschluss eine E-Mail mit einem Bestätigungslink, einem Aktivierungscode oder ihren Zugangsdaten erhalten. So ist für die Nutzung von JStock gar keine Anmeldung notwendig, sondern lediglich der Download und die Installation der Software. Sehr einfach fällt die Anmeldung unter anderem bei Guidants aus: Nach nur wenigen Angaben und Klicks starten Anwender den Handel mit ihrem Demo-Konto.

Darüber hinaus sehen wir uns an, wie transparent und nachvollziehbar die Preisgestaltung ausfällt. Vorteilhaft sind hierbei etwa anschauliche Rechenbeispiele. Wichtig bei der Entscheidung für die passende Börsensoftware ist außerdem die Höhe der Mindesteinlage, die für den Echtgeld-Handel vorausgesetzt wird. Zudem prüfen wir, ob Trader im Falle längerer Inaktivität Gebühren zahlen müssen. Bei Programmen, die über Anbindungen an verschiedene Broker verfügen, ist die Höhe der Gebühren vom gewählten Broker abhängig.

Hilfe & Support

Sowohl bei unerfahrenen Tradern als auch bei Profis können Probleme auftreten oder Fragen aufkommen. Daher ist ein gut und unkompliziert erreichbarer Support von zentraler Bedeutung bei der Wahl der geeigneten Börsensoftware.

In unserem letzten Bewertungskriterium nehmen wir die gebotenen Hilfsoptionen der verschiedenen Software-Anbieter genau unter die Lupe. Im Idealfall ist der Support deutschsprachig und 24 Stunden am Tag erreichbar. Verbraucher sollten die Möglichkeit haben, telefonisch, per E-Mail oder per Chat Fragen an freundliche und kompetente Mitarbeiter zu stellen.

Um die Erreichbarkeit bewerten zu können, haben wir allen Anbietern im Test per E-Mail eine Frage zur Software gestellt. Mit einer schnellen, freundlichen und hilfreichen Antwort verdienen sie sich Zusatzpunkte. Besonders hilfreich, ausführlich und freundlich fiel hierbei die Antwort von GoPro aus, die wir nach etwa sechs Stunden erhielten.

Zudem punkten Anbieter mit einer übersichtlichen Webseite und einem umfang- und aufschlussreichen FAQ-Bereich, der bei allgemeinen Fragen zur Software weiterhilft. Sehr hilfreich ist außerdem ein Forum, in welchem Nutzer sich untereinander austauschen und sich gegenseitig weiterhelfen können.

Einige Anbieter stellen ihren Nutzern darüber hinaus Video-Tutorials zur Anwendung der Software bereit oder bieten Web-Seminare an.