Holzlasur

Die 7 besten Holzlasuren im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Menge
Gewicht
ErhÀltliche Farben
AusfĂŒhrung Lack
Produkteigenschaften
Wasserabweisend
Lösemittelfrei
Trockenzeit
Schutz
Vorteile

Holzlasur-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Bei regelmĂ€ĂŸiger Nutzung zeigt Holz Verschleißerscheinungen. Holzlasuren dienen dazu, es zu pflegen und widerstandsfĂ€higer zu machen.
  • Im Gegensatz zu Lack verdeckt eine transparente Lasur nicht die natĂŒrliche Maserung des Holzes.
  • Es gibt DĂŒnn-, Mittel- und Dickschichtlasuren; die Konsistenz unterscheidet sich nach Anteil an Lösungsmitteln.
  • Lasuren fĂŒr den Außenbereich beinhalten verschiedene Chemikalien zum Schutz gegen Pilze und Moos; fĂŒr die Indoor-Nutzung sind sie auf Wasserbasis gefertigt.
  • Das zu behandelnde Holz muss fett- und staubfrei sei. Eventuell sollte es vorab abgeschliffen werden, damit sich spĂ€ter keine Splitter ablösen.

Ein wahrer Klassiker

Auch heute noch gehört Holz zu den beliebtesten Baumaterialien. Es verleiht dem Wohnambiente ein natĂŒrliches Aussehen und verbreitet ein GefĂŒhl von WĂ€rme. Sowohl in den kalten als auch den warmen Monaten strahlt es GemĂŒtlichkeit aus und lĂ€dt zum Verweilen ein. Egal ob es eine mit Holzmöbeln und Kamin versehene Leseecke oder eine holzbelassene Terrasse im Garten ist, Holz ist ein wahrer Klassiker, wenn es darum geht, das vertraute Heim einzurichten.

Doch wer in seinen eigenen vier WĂ€nden viele Möbel aus Echtholz stehen hat, wird bemerken, dass das Holz ĂŒber Zeit Verschleißerscheinungen zeigt. Vor allem wenn es draußen Verwendung findet und somit den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist, nutzt es sich schnell ab: Gartenmöbel, Schuppen oder Terrassenböden verĂ€ndern im Laufe der Zeit ihre Form und Farbe.

Holz ist sehr empfindlich und wird eventuell sogar spröde und rissig. Die regelmĂ€ĂŸige Pflege ist somit essenziell. Vor allem maßhaltige Fenster und TĂŒren mĂŒssen behandelt werden, damit sie nicht ihre FunktionalitĂ€t verlieren. Maßhaltigkeit bezeichnet die Istmaße eines WerkstĂŒcks, wenn es innerhalb der zulĂ€ssigen Abweichung vom festgelegten Nennmaß liegt.

Was ist Holzlasur?

Holzlasur ist eine transparente Beschichtung, die mit einem Pinsel auf das Holz aufgetragen wird. Sie ist fĂŒr sĂ€mtliche Holzarten geeignet, wie Eiche, Kiefer, Mahagoni, Teak, Ahorn und Buche. Sobald die Lasur getrocknet ist, schĂŒtzt sie das Holz vor WitterungseinflĂŒssen, beispielsweise Regen oder Schnee, und macht das Holz bestĂ€ndiger. Da die Lasur transparent ist, bleibt die natĂŒrliche Optik erhalten und die Maserung scheint durch. Lasuren sind trotz der Transparenz in verschiedenen Farben erhĂ€ltlich, welche die natĂŒrliche Farbe des Holzes betonen.

Je nach Baumart haben die Hölzer unterschiedliche Eigenschaften: Harte Hölzer sind beispielsweise sehr widerstandsfĂ€hig, wĂ€hrend weiche Hölzer anfĂ€llig fĂŒr witterungsbedingte SchĂ€den sind. WiderstandsfĂ€hige Hölzer benötigen folglich weniger Schutz als empfindliche. Je nach Holz mĂŒssen Sie die Pflege anpassen; nichtsdestotrotz können Sie auch harte Hölzer alle paar Jahre mit einer neuen Schicht Lasur versehen.

Warum ist Holzlasur wichtig?

Eine Lasur ist fĂŒr Holz aus dreierlei GrĂŒnden wichtig: Tiefenschutz, OberflĂ€chenschutz und UV–Licht–Schutz. Die Lasur sĂ€ttigt die Holzfasern im Inneren, sodass keine Feuchtigkeit in das Holz eindringen kann. Zudem bildet die Lasur eine undurchlĂ€ssige Schutzschicht auf der OberflĂ€che. Zu guter Letzt werden die feinen Farbpigmente in der Lasur von den Fasern aufgenommen und auf der HolzoberflĂ€che im Harz gebunden. Auf diese Weise unterbindet die Lasur das Vergrauen des Holzes durch UV-Strahlen.

Unterschiede gegenĂŒber Holzlack

Lacke und Lasuren haben zwar Ă€hnliche Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Lösemittel, Bindemittel, Farbpigmente und FĂŒllstoffe, doch die beiden Substanzen sollten nicht verwechselt werden. Der Unterschied liegt im VerhĂ€ltnis der Inhaltsstoffe: Lasuren enthalten deutlich weniger Pigmente und FĂŒllstoffe. Holzlacke bilden einen harten Film auf dem Holz, wenn er trocknet. Ist der Lack farbig, verdeckt die Schicht das Holz und somit auch die natĂŒrliche Optik. Holzlasuren dringen hingegen in das Holz ein und die natĂŒrliche Maserung bleibt erhalten. Feuchtigkeit kann Lack zwar wenig anhaben, doch wenn er rissig wird, kann Feuchtigkeit eindringen und das Holz angreifen. Bei Klarlacken sind die SchĂ€den dann sogar sichtbar.

Lasuren bilden keine Schichten, sondern eine Barriere, die vor Feuchtigkeit schĂŒtzt. Zudem machen sie das Holz wasserdampfdurchlĂ€ssig, wovon das Raumklima profitiert. Wer seine Holzmöbel mit einem Komplettschutz versehen möchte, wĂ€hlt eine Kombination aus Lack und Lasur: Tragen Sie zunĂ€chst die Lasur auf und streichen Sie das Holz anschließend mit Lack.

Verschiedene Lasuren

Es gibt drei verschiedene Arten von Holzlasuren, die sich vor allem in ihrer Konsistenz unterscheiden.

DĂŒnnschichtlasur

DĂŒnnschichtlasur

Eine DĂŒnnschichtlasur ist sehr dĂŒnnflĂŒssig und dringt deshalb tief in das Holz ein. Zudem bildet sich kein Film auf der OberflĂ€che. Die Lasur ist vor allem fĂŒr Objekte im Außenbereich gedacht, da sie gesundheitsschĂ€dliche Lösungsmittel enthĂ€lt. Sie eignet sich beispielsweise fĂŒr ZĂ€une, Fenster, GartenhĂ€user und Carports. Dank der DĂŒnnschichtlasur blĂ€ttert die Farbe nicht ab und stĂ€rkt das Holz von innen. Allerdings verwittert sie schneller und muss hĂ€ufiger erneuert werden.

Mittelschichtlasur

Mittelschichtlasur

Eine Mittelschichtlasur ist ein Kompromiss zwischen DĂŒnn- und Dickschichtlasur, die weniger Feuchtigkeit durchlĂ€sst als eine DĂŒnnschichtlasur und tiefer in das Holz eindringt als eine Dickschichtlasur. Die Konsistenz bewegt sich dementsprechend zwischen dĂŒnn- und dickflĂŒssig. Das Mittel eignet sich zum Lasieren von begrenzt maßhaltigen Bauteilen wie FensterlĂ€den und Fachwerken. Somit eignet es sich sowohl fĂŒr den Innen- als auch den Außengebrauch.

Dickschichtlasur

Dickschichtlasur

Dickschichtlasur ist die dickflĂŒssigste aller Holzlasuren und dringt somit weniger tief in das Holz ein. Sie bleibt stattdessen an der OberflĂ€che des Holzes haften und bildet dort einen Schutzfilm. Dieser verhindert, dass Feuchtigkeit in das Holz eindringt, allerdings nimmt er mit der Zeit ab und wird eventuell spröde. Dickschichtlasur eignet sich fĂŒr maßhaltige Objekte im Innen- und Außenbereich, wie beispielsweise Fenster und TĂŒren.

Darauf kommt es beim Kauf an

Beim Kauf einer Holzlasur sollten Sie vor allem auf die Inhaltsstoffe achten, da Lasuren fĂŒr den Inneneinsatz andere Stoffe enthalten als solche fĂŒr den Gebrauch im Freien. Werfen Sie einen Blick auf die GebindegrĂ¶ĂŸe, wenn Sie wissen, wie viel Holzlasur Sie benötigen. Zu guter Letzt ist die Farbe von Relevanz, da diese zum natĂŒrlichen Ton des Holzes passen sollte.

Inhaltsstoffe

Egal ob DĂŒnn- oder Dickschichtlasur, die folgenden Inhaltsstoffe sind in jeder Holzlasur enthalten:

Bindemittel wie Öle, Harze oder Acrylate halten die anderen Inhaltsstoffe zusammen.

Pigmente finden in gefÀrbten Lasuren Verwendung. Klaren Holzlasuren werden keine Farbpigmente beigemischt.

Lösemittel, zum Beispiel Balsamterpentin oder Orangenschalenöl, bestimmen die Konsistenz der Lasur; je mehr Lösemittel enthalten ist, desto dĂŒnnflĂŒssiger ist das Produkt. DĂŒnnflĂŒssige Lasuren sollten Sie ausschließlich draußen verwenden, da der hohe Anteil an Lösemitteln stĂ€rkere AusdĂŒnstungen nach sich zieht.

Chemikalien sind je nach Einsatzbereich in den Lasuren enthalten. Biozide, Insektizide und Fungizide sollen das Holz vor Pilzen, Bakterien, Moos und Schimmel schĂŒtzen. Da diese Stoffe giftig sind oder allergische Reaktionen hervorrufen können, werden Sie ausschließlich Lasuren beigemischt, die fĂŒr den Außeneinsatz gedacht sind. Lasuren fĂŒr den Innenbereich sind auf Wasserbasis gefertigt.

Menge

Holzlasuren sind in Eimern verschiedener GrĂ¶ĂŸe erhĂ€ltlich. Die GebindegrĂ¶ĂŸe reicht von 0,25 bis hin zu 30,00 Litern und mehr. FĂŒr einen Quadratmeter HolzflĂ€che benötigen Sie ungefĂ€hr 80 Milliliter Lasur.

Lasurmenge in Litern NutzflÀche in Quadratmetern
0,75 10
1,00 12 bis 15
2,50 25 bis 35
10,00 140
30,00 400
Das VerhÀltnis von Lasurmenge und NutzflÀche.

Farbe

Wenn Sie das natĂŒrliche Aussehen einer Holzart bewahren möchten, empfiehlt sich farbige Lasur. Holzlasur ist niemals deckend, sondern immer transparent; der natĂŒrliche Farbton des Holzes wird also nur akzentuiert, sodass die Maserung weiterhin zu sehen ist. Wer dem Holz einen gĂ€nzlich neuen Anstrich verleihen möchte, sollte anschließend Lack auftragen.

Hinweise zur Anwendung, Lagerung und Entsorgung

Damit die Lasur das Holz schĂŒtzt, muss sie richtig aufgetragen werden. DarĂŒber hinaus sollten Sie bei der Arbeit mit Holzlasur einige Sicherheitsvorkehrungen beachten. Diese sind ebenso wichtig wie die korrekte Lagerung und Entsorgung der Lasur.

Holzlasur auftragen

Zuallererst sollten Sie darauf achten, dass Sie das Holz weder unter feuchten Bedingungen noch in direkter Sonne lasieren. Die HolzoberflĂ€che muss sauber, trocken, fett- und staubfrei sein; es hilft, sie vorab abzuschleifen. Vor allem mit einer Dickschichtlasur oder Lack bearbeitete OberflĂ€chen sollten Sie vor dem Lasieren bearbeiten. Achten Sie jedoch darauf, ausschließlich in Richtung der Maserung zu schleifen. RĂŒhren Sie die Lasur zunĂ€chst ausreichend um; auch wĂ€hrend des Gebrauchs sollten Sie die Lasur regelmĂ€ĂŸig mit einem RĂŒhrholz bearbeiten. Tauchen Sie nun einen Pinsel bis zur HĂ€lfte ein, ohne zu viel Lasur aufzunehmen.

Kein Kleben dank Kleber

Um zu verhindern, dass Sie zu viel Lasur mit dem Pinsel aufnehmen, sollten Sie ihn am Rand der Dose abstreichen. Befestigen Sie ein StĂŒck Klebeband am Rand der Dose, damit keine unschönen Lasurreste daran kleben bleiben; andernfalls schließt der Deckel eventuell nicht mehr richtig. Das Klebeband können Sie nach Gebrauch einfach abziehen und die Dose bleibt sauber.

Wie glatt die FlĂ€che im Endeffekt wird, hĂ€ngt von der Holzart und der Vorbehandlung ab. Wenn Sie das Holz sehr fein geschliffen haben, wird auch die Lasur sehr glatt sein. Bei lasiertem Holz, das nicht abgeschliffen ist, können Sie die Holzstruktur weiterhin spĂŒren; eventuell lösen sich sogar Splitter ab.

Tragen Sie die Lasur sparsam auf, um Trocknungsstörungen zu unterbinden. Die Trocknungszeit betrĂ€gt in der Regel zwei bis vier Stunden. Bei nasskalter Witterung und hoher Luftfeuchtigkeit kann sie sich verzögern. Nach 5 bis 15 Stunden – je nach Lasur, Holz und Witterungsbedingungen – können Sie bereits eine weitere Schicht auftragen. Insbesondere bei farbigen Lasuren sorgen weitere Schichten dafĂŒr, dass die Farbe deckender wird. FĂŒr optimalen Schutz sind drei Schichten empfehlenswert. Nach ein bis zwei Tagen ist die gesamte OberflĂ€che durchgetrocknet, sodass Sie das lasierte Holz bedenkenlos anfassen können.

Sicherheitshinweise

Wenn Sie empfindliche Haut haben, sollten Sie beim Lasieren Handschuhe tragen, da der wiederholte Kontakt zu spröder und rissiger Haut fĂŒhren kann. Vermeiden Sie eine Freisetzung der Lasur in die Umwelt, da die Inhaltsstoffe schĂ€dlich fĂŒr Wasserorganismen sind. Wenn Sie fertig sind, sollten Sie den Pinsel mit Wasser und Seife ausgiebig reinigen. Putzlappen, an denen sich Lasur befindet, sind unbedingt unter Luftabschluss in einer Dose oder einem Eimer mit Wasser zu lagern und anschließend gegebenenfalls zu entsorgen, da ansonsten die Gefahr der SelbstentzĂŒndung besteht. Solange sich die Holzlasur im OriginalbehĂ€lter befindet, besteht kein Risiko, da das Produkt an sich nicht selbstentzĂŒndlich ist.

Feuer frei

Lasuren enthalten Öle, die durch die Aufnahme von Sauerstoff erhĂ€rten. Bei dieser chemischen Reaktion wird WĂ€rme abgegeben, die auf einer gestrichenen FlĂ€che kaum zu merken ist. Aus SchwĂ€mmen, Textilien oder Putzlappen kann die WĂ€rme jedoch nicht abziehen. Die WĂ€rme begĂŒnstigt die Sauerstoffaufnahme, durch die noch mehr WĂ€rme entsteht. In der Folge kann sich das Material binnen mehrerer Stunden selbst entzĂŒnden.

Holzlasur lagern

Eine Dose mit Holzlasur sollte luftdicht und kĂŒhl, aber frostfrei gelagert werden. Wenn das Gebinde nicht angebrochen ist, können Sie die Lasur auch nach zwei bis drei Jahren noch verwenden. Andernfalls sollten Sie sie binnen eines Jahres verbrauchen. Achten Sie darauf, dass Sie die Dose außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren aufbewahren.

Holzlasur entsorgen

FlĂŒssige Holzlasur dĂŒrfen Sie nicht einfach im HausmĂŒll entsorgen oder in die SpĂŒle gießen. Lediglich eingetrocknete Lasurreste auf Wasserbasis können Sie in den HausmĂŒll geben. FlĂŒssige und nicht ausgehĂ€rtete Lasur mĂŒssen Sie bei einem Wertstoffhof oder einer mobilen Schadstoffsammlung abgeben.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Holzlasuren nicht selbst getestet.

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST testete 2020 insgesamt 20 wasserbasierte Holzlasuren. Die Tester unterteilten die PrĂŒfung in zwei ĂŒbergeordnete Kategorien: Inhaltsstoffe und Deklaration. In der Kategorie Inhaltsstoffe ĂŒberprĂŒften die Redakteure, ob sich in den Lasuren flĂŒchtige organische Verbindungen befinden und ob weitere bedenkliche oder umstrittene Inhaltsstoffe verarbeitet wurden. Bei der ÜberprĂŒfung der Deklaration kontrollierten die Tester, ob die Inhaltsstoffe und Konservierungsmittel auf dem Produkt benannt sind und ob es weitere AuffĂ€lligkeiten seitens der Herstellerdeklaration gibt. Zwei Holzlasuren ergatterten das Urteil „sehr gut“, acht Produkte wurden mit einem „gut“ beurteilt und fĂŒnf schlossen den Test mit dem Fazit „befriedigend“ ab. Eine Lasur erhielt das Urteil „ausreichend“, drei wurden mit einem „mangelhaft“ abgestraft und ein Produkt fiel mit dem Resultat „ungenĂŒgend“ durch.

Den ersten Platz teilen sich zwei Lasuren fĂŒr Eichenholz: die 2in1 Holz-Lasur von Toom und die Vincent Holzlasur, jeweils mit dem Gesamturteil „sehr gut“. Die Menge an flĂŒchtigen organischen Verbindungen in der Toom-Lasur ist akzeptabel, wĂ€hrend die Menge in der Lasur von Vincent sehr gering ausfĂ€llt. Da in beiden Produkten keine weiteren bedenklichen Inhaltsstoffe enthalten sind, erhielten sie in dieser Teilkategorie das Urteil „sehr gut“. Auch die Deklaration beurteilen die Tester mit „sehr gut“, da die Inhaltsstoffe teilweise deklariert sind und es keine weiteren AuffĂ€lligkeiten gibt.

Das Schlusslicht des Tests ist die lösemittelfreie Holzlasur fĂŒr helles Eichenholz von Biofa mit dem Urteil „ungenĂŒgend“. Die Lasur enthĂ€lt zwar nur geringe Anteile an flĂŒchtigen organischen Verbindungen, dafĂŒr wiesen die Tester im Produkt Bor und Kobalt nach – zwei Stoffe, die als bedenklich eingestuft werden. Zwar sind die Inhaltsstoffe teilweise deklariert, allerdings fiel den Redakteuren auf, dass der Hersteller nicht auf die enthaltenen Nanoverbindungen hinweist und der VOC-Gehalt höher ist als angegeben. DarĂŒber hinaus bietet Biofa keine Hotline fĂŒr Allergiker.