Elektrogrill

Die 7 besten Elektrogrills im Vergleich

Leistung
Material
Auffangschale
Deckel
Maße
Gewicht

Elektrogrill-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Elektrogrills sind meist sehr leicht, einfach zu handhaben und nehmen weniger Platz ein als Kohle- oder Gasgrills. Sie eignen sich somit gut fĂŒr kleine Balkons und unterwegs.
  • Sie werden nicht so heiß wie mit Kohle oder Gas betriebene Grills, produzieren dafĂŒr jedoch keine RĂŒckstĂ€nde.
  • Hitze entsteht ĂŒber eine Heizspirale, die das Grillgut entweder ĂŒber einen Rost oder direkt brĂ€t, wenn die GrillflĂ€che in die Spirale integriert ist.

Grillen – ein allzeit beliebtes Hobby

Zahlreiche Studien belegen, dass es Menschen hierzulande lieben zu grillen. Allein 30 Millionen Haushalte in Deutschland haben laut dem Marktforschungsunternehmen The Nielsen Company im Sommer 2019 den Grill angeworfen. 18,3 Millionen grillten bereits im FrĂŒhling, rund 17 Millionen bis weit in den Herbst und 5,6 Millionen Haushalte sogar im Winter. Die AnlĂ€sse sind vielseitig: vom Ersatz fĂŒr das tĂ€gliche Kochen bis hin zur Geburtstagsfeier und dem Treffen mit Freunden oder Familie.

In den meisten FĂ€llen handelt es sich um ein geplantes Grillen. SpontanitĂ€t kommt bei einem Kohle- oder Gasgrill nicht infrage: Es muss vorab ausreichend Gas oder Grillkohle vorhanden, der Grill gereinigt und der Grillplatz vorbereitet sein. Wer sich gern zu spontanen Grillabenden hinreißen lĂ€sst, greift am besten zu einem Elektrogrill.

Wie funktioniert ein Elektrogrill?

Der Elektrogrill gilt als saubere Alternative zu Kohle- und Gasgrills. Er erreicht die Grilltemperatur nicht mit einer offenen Flamme, sondern nutzt eine Heizspirale. Mittels Strom wird die Heizspirale zum GlĂŒhen gebracht. Die Spirale befindet sich direkt unter dem Rost; dieses erhitzt sich und erwĂ€rmt wiederum das Grillgut. Im Prinzip gleicht der Elektrogrill somit den anderen Grilltypen, bei denen die Hitze von unten kommt. Die Temperatur wird bei einem elektrischen Grill ĂŒber einen Temperaturregler eingestellt. Höherpreisige Modelle ermöglichen eine stufenlose Regulierung. Um eine Überhitzung zu vermeiden, verfĂŒgen viele Elektrogrills direkt unter der Heizspirale ĂŒber eine Wasserschale, die sie leicht herunterkĂŒhlt. Da die HeizstĂ€be das Wasser nicht berĂŒhren, entsteht kein zusĂ€tzlicher Rauch.

Was sind die Vorteile eines Elektrogrill?

Ein E-Grill gilt als einfachste, aber auch bequemste Variante zu grillen. Er ist immer und ĂŒberall einsatzbereit. Zudem ist er sehr handlich und dementsprechend auf kleinen Balkons oder sogar in der Wohnung einsetzbar. Ein weiterer Vorteil ist der ausbleibende Rauch. Der Grill arbeitet mit Strom; es gibt keine offene Flamme und damit weder Rauch noch Qualm. Aufgrund der entstehenden Hitze sollten Sie beim Indoor-Gebrauch dennoch stets entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen und den Grill nicht aus den Augen lassen. Ein Elektrogrill ist die ideale Wahl, wenn Sie spontan grillen möchten. Die Aufheizzeit ist sehr kurz. Somit ist er sogar schneller einsatzbereit als ein Gasgrill. Der Schmutz hĂ€lt sich bei diesem Grill ebenfalls in Grenzen. Die Wasserschale unterhalb des Grillrostes fĂ€ngt eventuell tropfendes Fett auf. So gelangt nichts auf den Tisch oder die Unterlage.

E-Grills sind in verschiedenen AusfĂŒhrungen und GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlich. Dadurch eignen sie sich nicht nur fĂŒr Familien, sondern können auch fĂŒr Singles oder Haushalte mit nur zwei Personen interessant sein. Das Grillen macht wenig Arbeit und geschmacklich steht das Grillgut demjenigen von anderen Grilltypen in nichts nach. Ein letzter Pluspunkt fĂŒr einen Elektrogrill ist der Anschaffungspreis: Im Vergleich ist der E-Grill gĂŒnstiger als ein Kohle- oder Gasgrill.

Was spricht gegen einen Elektrogrill?

Der Geschmack des Grillgutes ist der grĂ¶ĂŸte Kritikpunkt. Das typische Röstaroma eines Kohlegrills erreicht der elektrische Grill nicht. Der Gasgrill hat dieses „Problem“ ebenfalls, kann mittels sogenannter „Smoker-Boxen“ aber nachhelfen. Eine solche Box ist auf dem Elektrogrill allerdings fehl am Platz. Zwar ist der Elektrogrill durch die Heizschlange sehr schnell einsatzbereit, allerdings entstehen sogenannte Hotspots direkt ĂŒber der Spirale. An anderen Stellen ist die Hitze dagegen deutlich geringer, sodass eine gleichmĂ€ĂŸige Hitzeverteilung auf das Grillgut nur schwer zu erreichen ist. Indirektes Grillen ist bei einem Elektrogrill ebenfalls nicht so einfach möglich. Hier kann ein Trick Abhilfe schaffen: Umwickeln Sie einen Stein mit Alufolie und legen Sie ihn auf den Rost. Dann gelingen auch Steaks perfekt. Zu guter Letzt kann der Platz schnell zu klein werden, da E-Grills besonders kompakt sind.

Vorteile
  • Geringe Aufheizzeit
  • Schnell aufgebaut
  • Platzsparend
  • Kein Rauch oder tropfendes Fett
  • Vergleichsweise geringer Preis
Nachteile
  • Fehlendes Raucharoma
  • UngleichmĂ€ĂŸige Temperaturverteilung
  • Indirektes Grillen nicht möglich
  • Wenig Platz auf dem Rost

Welche Modelle gibt es?

Den Elektrogrill gibt es in zahlreichen Varianten. Der einfache Tischgrill ist sicherlich der bekannteste. Es gibt allerdings auch Kugel-, Stand- und Kontakt-Grill-Varianten. Damit tritt der Elektrogrill aus seinem Image des kleinen Indoor-Grills heraus. Der gravierendste Unterschied der Modelle ist das Heizelement: Es gibt Modelle mit verdeckter und solche mit freiliegender Heizspirale.

Der Tischgrill

Der Tischgrill ist der bekannteste und vielleicht sogar beliebteste Elektrogrill auf dem Markt. Er ist klein, handlich und problemlos in den eigenen vier WĂ€nden nutzbar. Da er nur wenig Platz benötigt, ist er eine gute Alternative fĂŒr sehr kleine Balkons. Einige Modelle verfĂŒgen zudem ĂŒber einen Deckel, der die WĂ€rmeverteilung verbessert.

Der Kontaktgrill

Der Kontaktgrill ist eine Sonderform des gerade erwĂ€hnten Tischgrills. Er arbeitet mit zwei Platten, zwischen denen das Grillgut liegt. Dadurch wird die Garzeit nochmals verkĂŒrzt und das Essen kann schneller serviert werden. Einige Produkte verfĂŒgen ĂŒber austauschbare Platten und bieten dadurch mehrere Möglichkeiten zur Nutzung, beispielsweise als Waffeleisen oder Sandwich-Maker.

Der Standgrill

Der Standgrill gleicht zumindest optisch einem Kohlegrill. Er wird nicht auf dem Tisch aufgebaut, sondern verfĂŒgt ĂŒber eigene FĂŒĂŸe und ermöglicht auf diese Weise das Grillen in angenehmer Arbeitshöhe. Einige Standgrill-Modelle bieten zusĂ€tzlich die Option, den Standfuß abzumontieren. Dadurch sind die GerĂ€te flexibler und auch als Tischgrill verwendbar.

Der Kugelgrill

Der elektrische Kugelgrill ist in zwei Varianten auf dem Markt erhĂ€ltlich: als Tischvariante und als Standversion. Durch den Deckel erlaubt er eine gute Hitzeverteilung und gart das Grillgut zusĂ€tzlich von oben. Dadurch ist er perfekt fĂŒr indirektes Grillen mit einer gleichmĂ€ĂŸigen Temperaturverteilung geeignet.

Welche Kriterien sind fĂŒr den Kauf eines Elektrogrills wichtig?

Einen Elektrogrill gibt es in unterschiedlichen AusfĂŒhrungen. Daher sollten Sie bereits im Vorfeld ĂŒberlegen, welches Modell am besten zu Ihren Anforderungen und Vorstellungen passt. ZusĂ€tzlich sind einige technische Eigenschaften bei der Auswahl interessant, um das optimale Modell fĂŒr den eigenen Bedarf zu finden. Die folgenden Punkte sind beim Kauf eines Elektrogrills zu beachten: Leistung, Hitzeverteilung, Temperaturregelung, GrillflĂ€che, Rost und Platte, Material des Grills sowie weiteres Zubehör.

Die Leistung

Ein hochwertiger Elektrogrill verfĂŒgt ĂŒber ausreichend Leistung, um erstens schnell einsatzbereit zu sein und zweitens eine kurze Garzeit zu gewĂ€hrleisten. Daher hat er eine Leistung von mindestens 2.000 Watt. VerfĂŒgt er ĂŒber einen Deckel, ist eine geringere Leistung ausreichend. Wichtig ist die erreichbare Temperatur: 200 Grad Celsius sollten es mindestens sein, insbesondere wenn Sie den Grill im Freien verwenden. Ein Deckel reduziert den Temperaturverlust durch die Außentemperatur. Gute Modelle haben zusĂ€tzlich im Deckel einen WĂ€rmereflektor, um die Hitze auf das Grillgut zurĂŒckzuwerfen. Dadurch sparen sie Energie und erlauben eine gleichmĂ€ĂŸigere Garung der FleischstĂŒcke.

Die Temperaturregelung

Die Temperatur ist Dreh- und Angelpunkt beim Grillen. Wenn sie nicht stimmt, wird der Grill nicht heiß genug, um das Grillgut zuzubereiten. Über die Temperaturregelung können Sie die richtige Temperatur einstellen. Sehr zu empfehlen sind Modelle mit einem hitzeisolierten und stufenlos verstellbaren Thermostat. Um das GerĂ€t auszuschalten, sollten Sie nicht nur den Stecker ziehen, sondern auch den Schalter betĂ€tigen.

Die GrillflÀche

Elektrogrills sind in unterschiedlichen AusfĂŒhrungen erhĂ€ltlich. Sie eignen sich fĂŒr Singlehaushalte, aber auch fĂŒr gelegentliche Familiengrillabende. Die meisten Elektrogrills haben eine GrillflĂ€che von 800 bis 1.200 Quadratzentimetern. Auf den großflĂ€chigen Modellen lassen sich mehrere StĂŒcke Fleisch oder GemĂŒsespieße zubereiten. Die FlĂ€che sollte stets ausreichend groß sein, damit Sie fĂŒr alle beteiligten Personen Grillgut zubereiten können.

Das Material

Wenn Ihr Elektrogrill hauptsĂ€chlich draußen steht, sollte er aus einem witterungsbestĂ€ndigen Material gefertigt sein. Hier empfehlen sich E-Grills aus Aluminium oder Edelstahl. Im besten Fall bauen Sie den Grill nach der Nutzung wieder ab und verstauen ihn drinnen. Wenn das nicht geht, ist eine Abdeckplane sinnvoll, um den Grill vor den WettereinflĂŒssen ausreichend zu schĂŒtzen. Wenn Sie den Elektrogrill ausschließlich drinnen nutzen, genĂŒgt ein weniger robustes Material. Hier erfĂŒllt auch ein gutes KunststoffgehĂ€use seinen Zweck.

Der AuffangbehÀlter

Eine Wasserschale unterhalb der Heizspirale wirkt kĂŒhlend. Bei Modellen mit Grillrost fungiert sie gleichzeitig als Auffangschale fĂŒr Fett oder FleischsĂ€fte. Üble GerĂŒche und Rauch werden durch das Auffangen im Wasser verhindert, da das Fett und die SĂ€fte nicht abrennen können.

Die KabellÀnge

Der E-Grill funktioniert nur, wenn sich eine Steckdose in der NÀhe befindet. Um diese zu benutzen, muss das Kabel ausreichend lang sein. Wenn die KabellÀnge nicht ausreicht, schafft ein VerlÀngerungskabel Abhilfe. Das grilleigene Kabel sollte allerdings nicht zu kurz sein, damit der Stecker am VerlÀngerungskabel nicht auf dem Tisch abgelegt werden muss.

Was ist besser: Grillrost oder Grillplatte?

Eine Grillplatte verhindert, dass Fett, Speisereste oder Fleischsaft auf die HeizstĂ€be des Elektrogrills heruntertropfen. Allerdings staut sich die FlĂŒssigkeit auf der Platte, auf der das Grillgut liegt, und verhindert, dass dieses kross wird. Besonders wichtig ist, dass die Grillplatte ĂŒber eine Antihaftbeschichtung verfĂŒgt, damit Sie sie nach der Nutzung schnell und einfach reinigen können. Eine spĂŒlmaschinenfeste Grillplatte ist am praktischsten. Bei einem Grillrost können die genannten Speisereste und SĂ€fte in den Grill tropfen. Dort landen sie in der mit Wasser gefĂŒllten Fettauffangschale. Das verhindert die Bildung von Rauch oder unangenehmen GerĂŒchen. ZusĂ€tzlich gilt das Grillen auf einem Grillrost als gesĂŒnder, da ĂŒberschĂŒssiges Fett in die Auffangschale ablaufen kann.

Das Zubehör

Der letzte Punkt in der Liste der Kaufkriterien ist das Zubehör der elektrischen Grills:

Gestell

Das Gestell gehört bei den meisten Tischgrills bereits zum Standard. Diesen können Sie an einen Tischgrill montieren, wenn Sie ihn auch auf dem Balkon oder im Garten aufstellen möchten. So kommt der Grill im Handumdrehen auf eine angenehme Arbeitshöhe und kann unabhÀngig vom Tisch genutzt werden.

Abdeckhaube

Ein elektrischer Grill ist deutlich empfindlicher gegenĂŒber WettereinflĂŒssen als seine großen BrĂŒder. Gerade in der Grillsaison werden Grills gern draußen stehengelassen. In diesem Fall empfiehlt sich eine praktische Abdeckplane oder -haube. Sie schĂŒtzt den Grill zuverlĂ€ssig vor Feuchtigkeit und anderen WettereinflĂŒssen.

Gusseisenrost

Der Grillrost aus Gusseisen ist kein Standardequipment fĂŒr Elektrogrills. Einige Hersteller bieten ihn jedoch als optionales Zubehör an. Der Vorteil liegt in seinen guten WĂ€rmeeigenschaften; das empfiehlt sich vor allem fĂŒr die Zubereitung von Steaks. Auf der anderen Seite ist er aber auch deutlich teurer als der Standardrost fĂŒr E-Grills.

Pizzastein

Dieser Stein ist fast schon ein Muss fĂŒr Besitzer eines elektrischen Kugelgrills. FĂŒr Grill, die mit Holzkohle arbeiten, gelten die Steine mittlerweile als Standard, doch auch bei Elektrogrill-Nutzern erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit. Mit den quadratischen Steinen gelingt die Pizza auf einem Elektrogrill besser als im Backofen.

Edelstahlkorb

Auf den Grill kommt nicht ausschließlich Fleisch. GemĂŒse ist bei vielen ebenso beliebt. Doch klein geschnittenes GemĂŒse bleibt nur schwer auf dem Rost liegen. Ein Edelstahlkorb ist in diesem Fall sinnvoll. Das im Korb befindliche GemĂŒse wird gleichmĂ€ĂŸig gegrillt und es besteht kein Risiko, dass das Grillgut durch den Rost fĂ€llt.

Thermometer

Das Grillthermometer ist auch beim Kohle- oder Gasgrill ein beliebtes Zubehör. Nur so können Sie die Temperatur des Fleisches oder GemĂŒses optimal ĂŒberwachen und das beste Ergebnis erzielen.

Reinigung und Pflege eines Elektrogrills

Wer lange Freude an seinem Elektrogrill haben möchte, sollte diesen regelmĂ€ĂŸig reinigen und pflegen. Von Vorteil sind herausnehmbare Teile, da Sie diese separat sĂ€ubern können. Je nach Bauteil ist bei der Reinigung aber einiges zu beachten.

Reinigung der Aluminium-Abtropfschale

Die Aluminium-Abtropfschale sollte nicht in die SpĂŒlmaschine gegeben werden. Auch wenn die Reinigung auf diese am einfachsten wĂ€re, wĂŒrde die Schale schwarz anlaufen. Besser ist es, sie mit etwas warmem Wasser per Hand zu reinigen. Sollte sie dennoch anlaufen, hilft ein einfaches Hausmittel: die Schale in Wasser mit etwas Zitronensaft kochen.

Reinigung der Abdeckhaube

Die Haube eines Elektrogrills ist robust. Zur Reinigung reichen daher ein Topfreiniger und Wasser mit etwas SpĂŒlmittel. Sollten dennoch verkrustete Verschmutzungen zurĂŒckbleiben, ist eine BĂŒrste zur Reinigung der Haube hilfreich.

Reinigung des Grillrostes

Mit der Reinigung des Grills beginnen Sie am besten direkt nach dem Grillen. Wickeln Sie den Rost in noch warmem Zustand in feuchtes Zeitungspapier und lassen Sie ihn ĂŒber Nacht liegen. Am nĂ€chsten Tag können Sie den Grill einfach mit einem feuchten Schwamm sĂ€ubern.

Reinigung einer SteinflÀche

FĂŒr die Reinigung des Steins muss dieser zunĂ€chst vollstĂ€ndig ausgekĂŒhlt sein. Erst danach kann er mit SpĂŒlmittel unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Vor dem nĂ€chsten Einsatz sollte er komplett trocken sein.

Reinigung einer Keramik- oder CeranflÀche

Die KeramikflĂ€che lĂ€sst sich ebenfalls mit Wasser und SpĂŒlmittel sĂ€ubern. Scheuernde Putzmittel sind allerdings zu vermeiden. Ein weicher SpĂŒlschwamm ist die beste Wahl. FĂŒr verkrustete Verschmutzungen auf der CeranflĂ€che können Sie zusĂ€tzlich einen Schaber nutzen, wie er auch fĂŒr die Reinigung einer HerdflĂ€che Verwendung findet.

Die bekanntesten Marken von Elektrogrills

Tefal, Steba, Weber, Severin und WMF sind die fĂŒhrenden Hersteller auf dem Markt. Die Marke Weber ist der bekannteste Grillhersteller und ĂŒberzeugt nicht nur im Bereich der elektrischen Grills. Charakteristisch fĂŒr Weber ist der Kugelgrill – sowohl beim Holzkohlegrill als auch beim leistungsstarken Elektrogrill. Die qualitativ hochwertigen Modelle sind allerdings allesamt vergleichsweise teuer.

Etwas gĂŒnstiger sind die Elektrogrills von Tefal oder Severin. Den elektrischen Standgrill von Severin gibt es zum Beispiel bereits ab circa 60 Euro. Der Tischgrill von Tefal ist schon fĂŒr etwa 50 Euro erhĂ€ltlich. Damit gehören diese Modelle zu den gĂŒnstigeren Varianten.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Elektrogrill nicht selbst getestet.

Die Stiftung Warentest veröffentlichte den letzten Elektrogrill-Test im FrĂŒhjahr 2020. Getestet wurden insgesamt zwölf verschiedene Produkte, unter anderem von Steba, Weber, Severin, Tefal, Lidl und WMF. Ziel war es, sowohl gĂŒnstige als auch etwas teurere E-Grills in den Vergleich einzubeziehen. Der im Test beste Elektrogrill musste in einigen Punkten ĂŒberzeugen. Dazu gehörte unter anderem ein Nachhaltigkeits-Check. Was bringt es schließlich, einen guten Elektrogrill zu haben, wenn dieser schnell den Geist aufgibt und dann nicht reparierbar ist. Passende Ersatzteile sind gefragt, die sich gut und einfach austauschen lassen. Testsieger und bester Elektrogrill wurde ein Kontaktgrill, dicht gefolgt von einem FlĂ€chengrill. TatsĂ€chlich zeigten sich im Elektrogrill-Test wenige Unterschiede zwischen den beiden Typen. Das Grillgut gelang auf dem FlĂ€chengrill ebenso gut wie auf dem Kontaktgrill. Einziger Vorteil des FlĂ€chengrills: Hier passt vergleichsweise mehr darauf. Der Nachteil: Die Garzeit ist im Vergleich zum Kontaktgrill deutlich lĂ€nger.

Einen weiteren Elektrogrill-Test fĂŒhrte die Zeitschrift Haus & Garten Test im Juni 2019 durch. Hier wurden 18 verschiedene Elektrogrills unter die Lupe genommen. Mit dabei waren Standgrills, Kontaktgrills und die gĂ€ngigen Tischgrills verschiedener Hersteller. Die Preisklassen reichten von gĂŒnstigen Modellen fĂŒr 40 Euro bis hin zu etwas teureren fĂŒr rund 280 Euro. Untersucht wurden die GerĂ€te auf ihre Funktion, Handhabung, Verarbeitung, Nachhaltigkeit und Sicherheit.