Funkkopfhörer

Die 7 besten Funkkopfhörer im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Kopfhörerart
Gewicht
Maße
Faltbar
Farbe
Technische Daten
Bluetooth-Version
Reichweite maximal
Akkutyp
Betriebsdauer
Ladezeit
Ausstattung
Hintergrundgeräuschreduzierung
Polsterung
Multifunktionales Bedienelement
Eingebautes Mikrofon
Ladestandsanzeige
LIeferumfang

Funkkopfhörer-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit Funkkopfhörern können TV-, Gaming- und Musikfreunde zu jeder Tageszeit den Sound ganz nach ihrem Ermessen aufdrehen.
  • Funkkopfhörer bieten mehr Bewegungsfreiheit, da sie nicht kabelgebunden sind.
  • Eines der wichtigen Auswahlkriterien, das häufig vernachlässigt wird, ist der Tragekomfort.
  • Da der Aktionsradius sehr unterschiedlich ausfällt, sollten Kaufinteressierte unbedingt darauf achten, wie groß die realistische Reichweite des jeweiligen Modells ausfällt.
  • Durch eine beträchtliche Preisspanne von 20 bis 500 Euro finden sich für jeden Bedarf und jedes Budget die passenden Funkkopfhörer.

Funkkopfhörer – ein Sound-Erlebnis zum Eintauchen

Bei Funkkopfhörern handelt es sich um Kopfhörer, die von einer Tonquelle über eine Funkverbindung Signale erhalten und darüber beispielsweise Musik abgeben. Sie kommen also ohne eine Kabelverbindung zum jeweiligen Gerät aus. Funkkopfhörer geben Freiheit und schaffen Sicherheit. Da kein störendes Kabel vorhanden ist, lassen sie sich unabhängiger einsetzen. Zudem haben sie einen weiteren Vorteil gegenüber kabelgebundenen beziehungsweise analogen Kopfhörern: Sie geben kein Grundrauschen von sich und bieten daher eine hohe Tonqualität. Bei diesem Kriterium gibt es jedoch eine große Spannbreite zwischen den Modellen.

In der Regel sind Funkkopfhörer mit Batterien oder Akkus bestückt. Im Falle von Akkus lassen sie sich wieder aufladen. Die Nutzungsdauer wird also jeweils von den Ladezeiten unterbrochen. Dafür fallen nicht wiederholt Batterien als Sondermüll an. Abgesehen von ihrer kabellosen Verbindung bieten Funkkopfhörer verschiedene weitere Vorteile. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Ein höheres Maß an Sicherheit: Gerade bei Kindern, aber auch beim Sport oder für den Fall, dass jemand mit den Kopfhörern schläft, kann ein Kabel zur Gefahrenquelle werden. Wird etwa versehentlich der Hals eingewickelt, so könnte es zu einer Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr kommen. Da bei Funkkopfhörern kein Kabel vorhanden ist, gewährleisten sie ein größeres Maß an Sicherheit.
  • Freiere Einsatzmöglichkeiten: Aufgrund des Kabels gibt es beim Tragen von Kopfhörern häufig Einschränkungen. Diese können sich beispielsweise darin äußern, dass Nutzer bestimmte Tätigkeiten nicht durchführen können oder eine gewisse Nähe zur Tonquelle einhalten müssen. Bei Funkkopfhörern sind diese Einschränkungen nicht beziehungsweise nur in geringerem Maße gegeben. Hier müssen Nutzer lediglich die Reichweite der Kopfhörer beachten. Dafür ist jedoch eine große Bewegungsfreiheit gegeben.
  • Eine hohe Tonqualität: Bei analogen, kabelgebundenen Kopfhörern besteht ein sogenanntes „Grundrauschen“. Dieses kann vor allem dann störend wirken, wenn Nutzer Musik oder andere Audio-Quellen sehr leise hören. Das ist nicht nur lästig, sondern führt auch dazu, dass sie Musik, Hörbücher und Co. zwangsläufig lauter hören. Dadurch kann es wiederum zu einer Belastung des Gehörs kommen.
  • Eine längere Lebenszeit: Eine häufige Ursache für die Entsorgung von Kopfhörern sind Defekte am Kabel. Dabei kann es sich beispielsweise um Kabelbruch handeln. Bei Funkkopfhörern besteht diese Gefahr nicht. Dadurch fällt die Lebensdauer der Funkkopfhörer in der Regel höher aus.

Selbstverständlich finden sich nicht nur Unterschiede zwischen den Funkkopfhörern und kabelgebundenen Kopfhörern, sondern auch zwischen den verschiedenen Funkkopfhörermodellen. Daher sollten Verbraucher vor der Kaufentscheidung darauf achten, welche Kriterien und Eigenschaften entscheidend für den eigenen Bedarf sind.

Für wen sind Funkkopfhörer geeignet?

Zwar sollten Kaufinteressierte bei der Auswahl auf die verschiedenen Arten achten, im Grunde eignen sich Funkkopfhörer jedoch für jeden – in besonderem Maße für die folgenden Fälle und Käufergruppen:

  • Zum Tragen beim Sport: Viele Sportler bevorzugen es, sich beim Training mit Musik oder Hörbüchern zu unterhalten. Allerdings kann ein Kabel zwischen den Kopfhörern und dem abspielenden Gerät störend wirken. So können etwa bei Bewegungen mit den Armen die Kopfhörer beziehungsweise die Kabel Schaden nehmen. Im schlimmsten Falle verletzen sich die Träger. Bei Funkkopfhörern besteht dieses Problem nicht.
  • Als Freisprecheinrichtung: Bei Telefonaten kann es durchaus sinnvoll sein, die Hände freizuhaben. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn nebenbei noch Aufgaben im Haushalt erledigt werden oder anderen Arbeiten nachgegangen werden soll. Funkkopfhörer eignen sich zum einen als Freisprecheinrichtung, falls sie die entsprechende Funktion aufweisen. Zum anderen haben sie gegenüber kabelgebundenen Kopfhörern den Vorteil, dass Nutzer einen größeren Abstand zum Telefon einhalten können und zudem kein störendes Kabel vorhanden ist.
  • Für Kinder: Musik oder Hörgeschichten und -spiele oder auch Lerninhalte lassen sich durch Tondateien übertragen. Sie sind bei Kindern sehr beliebt, sei es zum Lernen, zur Unterhaltung oder auch zum Einschlafen. Von klassischen Kopfhörern geht jedoch, insbesondere für kleinere Kinder, eine gewisse Gefahr aus. Bei schnellen Bewegungen oder auch beim Einschlafen kann es dazu kommen, dass sich das Kabel um den Hals wickelt und die Sauerstoffzufuhr unterbunden wird. Anders verhält es sich bei den Funkkopfhörern: Diese behindern nicht und weisen keine derartige Gefahr auf. Lediglich auf die Lautstärke ist zu achten, damit das Gehör des Kindes nicht geschädigt wird.
  • Beim Einschlafen: Für viele sind Hintergrundgeräusche, ruhige Musik oder auch Geschichten hilfreich beim Einschlafen – insbesondere in fremden Umgebungen oder im Falle störender Geräusche. Auch beim Schichtdienst oder in lauteren Nachbarschaften trifft dies zu. Damit sich andere Menschen in der Umgebung nicht gestört fühlen, ist das Tragen von Kopfhörern sinnvoll. Allerdings sollten Nutzer beim Einschlafen darauf verzichten, kabelgebundene Modelle zu tragen, denn diese können gefährlich werden. Bei Funkkopfhörern bestehen diese Probleme und Gefahren nicht.
  • Bei gemeinsamer Nutzung von Geräten: Wenn ein Gerät von mehreren Menschen gleichzeitig genutzt werden soll, müssten bei kabelgebundenen Kopfhörern auch mehrere Anschlüsse vorhanden sein. Das ist in der absoluten Mehrzahl der Fälle nicht gegeben. Eine Verbindung mit mehreren Funkkopfhörern ist jedoch möglich.
  • Bei der Verwendung in größeren Räumen: Im Unterricht oder in größeren Wohnzimmern können kabelgebundene Kopfhörer ausgesprochen unpraktisch sein. Oftmals sind die Kabel zu kurz oder stellen eine Stolpergefahr dar. Zu lange Kabel können wiederum in anderen Fällen beziehungsweise bei anderen Einsätzen störend sein. Funkkopfhörer mit entsprechender Reichweite sind hierfür die praktischere Lösung.

Die verschiedenen Arten

Funkkopfhörer werden nach verschiedenen Kriterien und Merkmalen unterschieden – zum einen nach der Art ihrer Übertragung. Hierbei stehen die folgenden Wege zur Auswahl:

  • analoges Funksignal
  • digitales Funksignal
  • Bluetooth

Jede Übertragungsweg hat ihre eigenen Vorzüge und Nachteile. Eine weitere Unterscheidung findet nach der Art des Tragens statt. Unterschieden werden:

  • Bügel-Funkkopfhörer
  • In-Ear-Kopfhörer
  • Nackenbügel-Funkkopfhörer
  • Over-Ear-Funkkopfhörer

Abhängig von der Art fällt auch die Eignung unterschiedlich aus.

Funkkopfhörer mit analogem Funksignal

Der hauptsächliche Vorteil dieser Übertragungsart liegt darin, dass die Kopfhörer sehr günstig in der Anschaffung sind. Hinzu kommt, dass sie auch mit älteren Geräten kompatibel sind – was bei digitalem Funk und Bluetooth anders sein kann. Ein möglicher Nachteil ist allerdings, dass ein Grundrauschen bestehen kann, wodurch die Tonqualität eingeschränkt sein für jeden. Daher sollten Kaufinteressierte darauf achten, dass das jeweilige Modell über eine (passive) Rauschunterdrückung verfügt.

Funkkopfhörer mit digitalem Funksignal

Funkkopfhörer mit digitalem Funk haben den Vorteil, dass sie kein Grundrauschen aufweisen. Zudem sind auch sie häufig mit älteren Geräten kompatibel und daher vielseitig einsetzbar. Ein potenzieller Nachteil ist jedoch, dass relativ hochwertige Modelle vergleichsweise teuer sind. Kaufinteressierte müssen hier mit wenigstens 100 Euro rechnen.

Funkkopfhörer mit Bluetooth

Die Verbindung und Übertragung via Bluetooth ist simpel und einfach einzustellen, allerdings eignet sich nicht jedes Audiogerät dafür. Die Anschaffung ist also nur dann sinnvoll, wenn das jeweilige Gerät über eine Bluetooth-Funktion beziehungsweise eine entsprechende Schnittstelle verfügt. Bei vielen älteren Anlagen und sonstigen Geräten ist das jedoch nicht der Fall. Dies kann ein möglicher Nachteil sein. Allerdings sind Funkkopfhörer mit Bluetooth im Vergleich zu digitalen Funkkopfhörern günstiger in der Anschaffung, bieten aber eine ähnliche Qualität. Ein weiterer Vorzug ist, dass sie ebenfalls kein Grundrauschen aufweisen.

Bügel-Funkkopfhörer

Sogenannte Bügelkopfhörer weisen einen lockeren Halt auf und haben in der Regel einen hohen Tragekomfort. Allerdings sind sie nicht in jedem Fall für das Tragen bei schnelleren Bewegungen geeignet. Bügel-Funkkopfhörer können unter dem Kinn oder über dem Kopf verlaufen und sind, abhängig von der verwendeten Technik, meist relativ günstig in der Anschaffung. Allerdings können sie auch stören. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn Nutzer ihren Kopf abgelegen oder anlehnen möchten.

In-Ear-Kopfhörer

In-Ear-Kopfhörer werden direkt in die Ohrmuscheln gesteckt. Im Falle der In-Ear-Funkkopfhörer klemmen Nutzer jeweils ein Kopfhörer-Teil in jedes Ohr ein. Das bringt verschiedene Vorzüge und Nachteile mit sich. Zu den Vorteilen gehört, dass sie bei Bedarf auch nur einen Kopfhörer tragen können. Zudem sind die Modelle klein, kompakt und somit platzsparend. Allerdings können sie auch schneller herunterfallen oder verloren gehen. Zudem passen sie nicht in alle Ohren optimal, wodurch der Tragekomfort sehr unterschiedlich ausfällt.

Nackenbügel-Funkkopfhörer

Bei den Nackenbügel-Funkkopfhörern verläuft der Bügel nicht unter dem Kinn oder über dem Kopf, sondern im Nacken von Ohr zu Ohr. Der Tragekomfort ist dadurch in der Regel sehr hoch. Allerdings betrifft das nur das Tragen beim Laufen oder aufrechten Sitzen. Wer hingegen den Kopf anlehnt, erfährt durch die Kopfhörer eventuell unangenehmen Druck. Ob die Nackenbügel-Kopfhörer die richtige Wahl sind, hängt also hauptsächlich von der Verwendung ab.

Over-Ear-Funkkopfhörer

Over-Ear-Funkkopfhörer setzen Nutzer auf die Ohren, womit sie im Normalfall die Ohrmuscheln bedecken. Sie bieten einen relativ hohen Tragekomfort. Allerdings kann es vor allem im Sommer oder in gut geheizten Räumen schnell sehr warm an den Ohren werden. Von Vorteil ist, dass die Kopfhörer Hintergrundgeräusche vergleichsweise effektiv ausblenden. Das kommt dem Klang zugute. Zudem passen Over-Ear-Funkkopfhörer mit verstellbarem Bügel in der Regel auf jeden Kopf. Auch für Kinder gibt es spezielle Modelle.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kopfhörer aufgrund ihrer Größe nicht verloren gehen können. Zudem lassen sie sich durch den Bügel bequem um den Nacken legen, wenn Nutzer beispielsweise gerade Gespräche führen. Auch die Bedienung ist einfach, da die Over-Ear-Funkkopfhörer eine relativ große Fläche bieten und Nutzer Steuerelemente problemlos integrieren können. Ein potenzieller Nachteil ist, dass sie beim Liegen stören können. Außerdem ist es kaum möglich ist, jeweils nur eine Seite des Kopfhörers aufzusetzen.

Darauf kommt es beim Kauf an

Bei der Auswahl der Funkkopfhörer gibt es einige Kriterien zu beachten. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Größe und Passform: Sowohl Größe als auch Passform müssen unbedingt zum Träger passen. Das gilt vor allem, aber nicht nur, bei In-Ear-Kopfhörern. Die beiden Faktoren bestimmen die Tagesicherheit und den Tragekomfort. Dabei können zu enge und zu lockere Kopfhörer gleichermaßen problematisch sein. Es lohnt sich daher, im Vorfeld Maß zu nehmen.
  • Verstellbarkeit: Bei Kopfhörern mit Bügel ist darauf zu achten, dass sie sich verstellen und somit gut anpassen lassen. Dieses Kriterium ist entscheidend für die Sicherheit und den Komfort während des Tragens. Wichtig ist, dass hierbei der Verlauf des Bügels berücksichtigt und entsprechend gemessen wird.
  • Soundqualität: Die Soundqualität sollte ein vordergründiger Faktor bei der Auswahl der Funkkopfhörer sein. Rauschen und weitere Störgeräusche sollten hier ausgeschlossen werden.
  • (Realistische) Reichweite: Einige Hersteller geben für ihre Modelle erstaunliche Reichweiten zwischen den Funkkopfhörern und der Quelle an. Dabei müssen Kaufinteressierte jedoch beachten, dass Wände und andere Störfaktoren die Reichweite erheblich einschränken können. Erst im Test zeigt sich, ob die Kopfhörer wirklich noch in 25 Meter Reichweite zum abspielenden Gerät alle Tonsignale empfangen oder bereits bei deutlich kürzeren Abständen den Dienst versagen.
  • Art der Übertragung: Wie erwähnt bietet jede Übertragungsart seine eigenen Vorzüge und Nachteile. Die Entscheidung ist also von der angedachten hauptsächlichen Verwendungsart und den abspielenden Geräten abhängig zu machen.
  • Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit fällt bei Funkkopfhörern sehr unterschiedlich aus. Bei längeren Einsätzen ist es sinnvoll, dass die Akkulaufzeit entsprechend lang ausfällt. Wichtig ist zudem, ob der Akku auswechselbar ist. Wechselbare Akkus sind ausgesprochen vorteilhaft. Sie verlängern zum einen die mögliche Betriebsdauer und zum anderen die Lebensdauer der Funkkopfhörer.
  • Ladezeit: Bei fest verbauten Akkus sollten Verbraucher die jeweilige Akkuladezeit berücksichtigen. Ist die Nutzungsdauer relativ kurz, die Ladezeit hingegen sehr lang, so ist die Nutzung nur eingeschränkt möglich.

Die Funkkopfhörer richtig nutzen und pflegen

Bei Nutzung und Pflege der Funkkopfhörer sind nur wenige Punkte zu berücksichtigen. Dazu gehören die folgenden:

  • Begrenzte Nutzungsdauer: Unabhängig davon, um welche Funkkopfhörerart es sich handelt, durch das Tragen von Kopfhörern entsteht ein feucht-warmes Klima in und rund um die Ohren. Auf Dauer kann das zu Infektionen führen. Daher sollte die Tragedauer möglichst kurz ausfallen. Ein weiterer Grund für das begrenzte Tragen von Kopfhörern ist zudem, dass die Kopfhörer selbst trocknen müssen.
  • Regelmäßige Reinigung: Auch bei einer guten Körperhygiene werden Hautfette und -schuppen auf die Kopfhörer übertragen. Daher sollten sind die Auflageflächen regelmäßig zu reinigen. Das Entfernen von Staub und anderen Verschmutzungen trägt zudem dazu bei, dass die Lebensdauer der Kopfhörer verlängert wird und die Soundqualität erhalten bleibt. Das gilt vor allem bei In-Ear-Kopfhörern.
  • Enorme Lautstärken vermeiden: Das Tragen von Kopfhörern bedeutet, dass Geräusche sehr nah am Gehörgang erzeugt werden. Das kann nicht nur das Gehör selbst, sondern auch den gesamten Körper stressen. Musik und Co. sollten daher so leise wie möglich abgespielt werden.

Tests von Funkkopfhörern

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Funkkopfhörern.

Entscheidend für die richtige Auswahl der Funkkopfhörer sind unter anderem die Ergebnisse aus Praxistests. Passende Quellen hierfür sind unter anderem ein Test der Stiftung Warentest sowie die Ergebnisse aus dem Chip-Test.

In der Datenbank der Stiftung Warentest, des wohl bekanntesten Testinstituts Deutschlands, befinden sich inzwischen 81 Bluetooth-Kopfhörer – von den kleinen Ohrstöpseln bis hin zu den großen Bügelkopfhörern. Getestet wurden die Kopfhörer unter anderem im Hinblick auf den Ton, also der Qualität des Klangs. Zu den Testkriterien in der Testkategorie Ton zählten die Dynamik, das Volumen und die Verzerrungsfreiheit. Falls ein Kabel enthalten war, testeten die Prüfer auch die Tonqualität über die Kabelverbindung. Darüber hinaus nahmen die Tester den Klang mit aktiver Geräuschunterdrückung unter die Lupe, falls das Testmodell über eine Noise-Cancelling-Funktion verfügte. Handelte es sich beim Testmodell nicht um einen geräuschunterdrückenden Kopfhörer, wurden im Test außerdem die Störeinflüsse untersucht.

Im Testbereich „Tragekomfort und Handhabung“ prüften die Tester das Aufsetzen und Anpassen, den Tragekomfort im Alltag sowie bei Bewegung, die Eignung für unterschiedliche Nutzer, die Beeinträchtigung durch eine Brille, den Transport und die Aufbewahrung sowie die Reinigung. Weitere Testfaktoren waren die Bluetooth-Verbindung, die Haltbarkeit, die Schadstoffbelastung und das Datesendeverhalten der App.

Bei den Testmodellen mit aktiver Geräuschentwicklung schnitten 12 Testmodelle mit dem Testurteil „Gut“ und drei mit der Testnote „Befriedigend“ ab. Testsieger wurden die Sony WH-1000XM3. Im Testbereich der Kopfhörer ohne Kabel erhielten zehn Testgeräte das Testprädikat „Gut“ und drei „Befriedigend“. Zum Testsieger wurde das Testmodell Sennheiser Momentum True Wireless gekürt. Schließlich wurde in der Testkategorie der Kopfhörer mit optionalem Kabel 21-mal die Testnote „Gut“ und siebenmal das Testurteil „Befriedigend“ vergeben. Testsieger wurden hier ebenfalls die WH-1000XM3 von Sony.

Auch das Testportal Chip führte im Jahr 2019 einen Test rund um Funkkopfhörer für den TV und die Stereoanlage durch. Als günstigster Funkkopfhörer im Test überzeugte der Thomson WHP3001BK mit seiner Reichweite, seiner Soundqualität und seinem Tragekomfort. In der Mittelklasse punktete der ADH300 von Artiste ebenfalls mit seiner Soundqualität, seiner stabilen Audioübertagung und seiner Akkulaufzeit. Im Testbereich der Oberklasse-Funkkopfhörer wurde das Testmodell Sennheiser RS 175 zum Testsieger gekürt. Bei den kabellosen TV-Kopfhörern bestach schließlich der Sennheiser RS 2000 mit seiner leichten Bauweise, seiner einfachen Bedienung und seiner guten Soundqualität. Gesamt-Testsieger wurde das Testmodell JBL Everest 710.