Staubsauger-Roboter

Die 7 besten Staubsauger-Roboter im Test & Vergleich

Technische Merkmale
Hersteller
Gewicht
Durchmesser
Leistung
Stromversorgung
Akkuladezeit
Akkulaufzeit
Akku inkusive
Fassungsvermögen StaubbehÀlter
LautstÀrke
Eigenschaften
Allergiefilter
Beutellos
Fernbedienung
Hinderniserkennung
Absturzsensor
Automatische RĂŒckkehr
Zeitsteuerung
Nasssaugen
Tierhaare
Ladestation
Handbuch

Staubsauger-Roboter-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Bei einem Staubsauger-Roboter handelt es sich um eine nĂŒtzliche Haushaltshilfe, die dabei unterstĂŒtzt, dass sich bis zur nĂ€chsten Reinigung weniger Staub ansammelt.
  • FĂŒr die tĂ€gliche Reinigung, bei der es nicht ganz so grĂŒndlich zugehen muss, sind die Staubsauger-Roboter eine sehr bequeme Lösung.
  • Auf glatten OberflĂ€chen wie Fliesen, Parkett, Laminat und anderen Hartböden zeigen die GerĂ€te gute Ergebnisse.
  • Einige Saugroboter gewĂ€hrleisten auch bei verlegten oder losen Teppichen eine grĂŒndliche Reinigung.
  • FĂŒr den Fall, dass sie mit besonders vielen Tierhaare konfrontiert werden, erfordern die BĂŒrsten eine regelmĂ€ĂŸige Reinigung.

Staubsauger-Roboter – lohnt sich die Anschaffung?

Staubsauger-Roboter reinigen Fliesen, Dielen und Teppiche. Vollautomatisch steuert der Roboter die ReinigungsflĂ€chen an und weicht Hindernissen aus. Perfekt sind sie noch nicht, doch mit der tĂ€glichen Reinigung von Haus und Wohnung reduziert sich der Einsatz des herkömmlichen Staubsaugers. Auf den Hartböden ist ihre Reinigungsleistung sogar hĂ€ufig gleichauf mit derjenigen eines herkömmlichen Bodenstaubsaugers. Lediglich auf den Teppichböden schwĂ€cheln einige Saugroboter: Sie reinigen teilweise weniger gut, bleiben in hochflorigen Teppichen hĂ€ngen oder kommen die Teppichkante nicht hinauf. Trotz ihrer Defizite sind die Saugroboter Ă€ußerst hilfreich, um den Staub wĂ€hrend der Arbeitswoche auf einem Minimum zu halten.

Geschichte am Rande

Der Traum vom Saugroboter und Ă€hnlichen Helfern mag so alt sein wie die Menschheit. RealitĂ€t wurden die Staubsauger-Roboter jedoch erst im Jahre 1949. Ein 17-jĂ€hriger Brite entwickelte einen ersten Prototyp, der ĂŒber Kurzwellen und einer Antenne auf dem Saugroboter gesteuert wurde. Nintendo war im Jahr 1978 das erste Unternehmen mit einem marktfĂ€higen Saugroboter.

FĂŒr Tierbesitzer sind die automatischen Sauger ideal. Sie mehrmals tĂ€glich ihre Runden drehen und fĂŒr Sauberkeit sorgen. Bei tĂ€glicher Reinigung mit dem Saugroboter genĂŒgt in vielen Haushalten nur noch eine monatliche Reinigung mit einem herkömmlichen Sauger. Tierhalter können ihre BodenbelĂ€ge also maximal frei von Tierhaaren halten – vorausgesetzt der Saugroboter ist rund um die Uhr im Einsatz. Aber auch das ist kein Problem, denn das GerĂ€t steuert automatisch in die Ladestation und setzt am letzten bekannten Reinigungspunkt wieder an.

Sie bewegen sich wie von Geisterhand durch die Wohnung und reinigen den Fußboden von Staub und KrĂŒmeln. Zwar geht mit ihrer Nutzung auch ein BetriebsgerĂ€usch einher, der LĂ€rm stört jedoch weniger, da sie in vielen FĂ€llen Sie ohnehin nur dann zum Einsatz kommen, wenn niemand im Haus ist. Die Steuerung erfolgt inzwischen fast ausschließlich ĂŒber eine App. Damit lĂ€sst sich der Saugroboter von der Ferne aus mit einem Reinigungsauftrag starten. Auch ganze ReinigungsplĂ€ne können Nutzer fĂŒr den Staubsauger-Roboter im Voraus definieren. Ist der Auftrag beendet, meldet der Roboter den Status ĂŒber das Smartphone zurĂŒck.

Was kostet ein Saugroboter?

Preislich liegen Staubsauger-Roboter zwischen 100 Euro und 1.000 Euro. Akzeptable Reinigungsergebnisse sind ab etwa 200 Euro zu erwarten. GrundsĂ€tzlich gilt: Je mehr technische Feinheiten, desto teurer der Saugroboter. Kostenfaktoren bei der Preisgestaltung sind die Akkus sowie die Anzahl und Funktion der verbauten Sensoren im GerĂ€t. Gute Saugroboter liegen preislich ĂŒber den herkömmlichen Staubsaugern.

  • Saugroboter bis 200 Euro: Diese SchnĂ€ppchen bieten zwar eine gute Saugleistung auf glatten Böden, jedoch weder lange Akkulaufzeiten noch eine selbstĂ€ndige Optimierung der Routen.
  • Saugroboter von 200 bis 500 Euro: Im mittleren Preisbereich verfĂŒgen die GerĂ€te bereits ĂŒber Programmierfunktionen, eine gute Reinigungsleistung auf unterschiedlichen BodenbelĂ€gen, lĂ€ngere Akkulaufzeiten sowie eine grundsĂ€tzlich höhere Saugleistung,
  • Saugroboter von 500 bis 1.000 Euro: Höherpreisige Modelle sind dank Onboard-Kameras, hohen Wattleistungen und langen Akkulaufzeiten auch fĂŒr große RĂ€ume und HĂ€user geeignet.

Die Vor- und Nachteile

Zwar ist der Staubsauger-Roboter fĂŒr gewöhnlich kein vollwertiger Ersatz fĂŒr den konventionellen Bodenstaubsauger, da er in einigen Bereichen noch Defizite aufweist, diese lassen sich jedoch von einem regulĂ€ren Staubsaugermodell ausgleichen. Demnach handelt es sich beim Saugroboter eine Ă€ußerst hilfreiche und zeitsparende ErgĂ€nzung zum herkömmlichen Staubsauger.

Die nachfolgende Tabelle zeigt noch einmal die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Staubsauger-Roboters im Überblick:

Vorteile
  • Große Zeitersparnis
  • Über App oder per Spracherkennung steuerbar
  • ZeitplĂ€ne fĂŒr wiederkehrende EinsĂ€tze definierbar
  • SelbststĂ€ndiges Aufladen
  • Trocken- und Feuchtreinigung bei 2-in-1-Robotern
Nachteile
  • Kurze Akkulaufzeiten
  • Hohe Preise bei High-End-Modellen
  • AuffangbehĂ€lter und BĂŒrsten teilweise manuell zu leeren

Was kann der Saugroboter?

Staubsauger-Roboter ĂŒbernehmen das autonome Saugen auch wĂ€hrend der eigenen Abwesenheit. Sie saugen Staub, KrĂŒmel und Tierhaare auf. In den gehobeneren Preisklassen tummeln sich Saugroboter mit weiteren technischen Finessen.

Wie funktionieren Saugroboter?

Ohne Hilfe bewegen sich Saugroboter durch die Wohnung und saugen Staub auf. Die GerĂ€te laufen auf zwei AntriebsrĂ€dern und einem Steuerrad an der Front. EinschrĂ€nkungen fĂŒr den Einsatz gibt es kaum, sei es auf Parkett, Fliesen, Verlegware oder losen Teppichen. Sie können Teppichkanten, TĂŒrschwellen, Kabel und Ă€hnliche Hindernisse ĂŒberwinden und GegenstĂ€nden ausweichen, um diese nicht zu beschĂ€digen. Die Saugroboter sollten mindestens 1 bis 1,5 Zentimeter Höhe ĂŒberwinden können. Je nach Beschaffenheit der RĂ€ume und ihrer ÜbergĂ€nge kann durchaus mehr erforderlich sein. Deshalb ist es empfehlenswert, vor dem Kauf die TĂŒrschwellenhöhe in der Wohnung ausmessen und einen Saugroboter kaufen, der diese auch ĂŒberwinden kann.

Zur Routenfindung verwenden sie mathematische oder lasergestĂŒtzte Methoden. Einige Staubsauger-Roboter sind zudem mit Onboard-Kameras ausgestattet, um die Navigation zu verbessern und Objekten auszuweichen. Absturz-Sensoren verhindern, dass sie tiefere Kanten, Treppen oder den Balkon hinunterfallen. Kameras auf dem GerĂ€t können fĂŒr Lernprozesse des Roboters oder RĂŒckmeldungen an die Betreiber verwendet werden. Das Umsetzen der Roboter auf verschiedenen Etagen im Haus muss allerdings stets manuell erfolgen – Treppenklettern können die Saugroboter nĂ€mlich nicht.

Eine Vielzahl von Sensoren kann Informationen zur Erfassung von GelĂ€ndebeschaffenheit und RĂ€umlichkeiten sammeln. Je mehr Sensoren integriert sind, desto besser können die Roboter Hindernissen ausweichen, BodenbelĂ€ge einschĂ€tzen und Routen selbststĂ€ndig identifizieren. Diese Sensoren erkennen nicht nur die Objekte in der Umgebung, sondern auch den zu reinigenden Untergrund. Je nach Bodenbelag oder Reinigungsprogramm werden verschiedene BĂŒrstenarten eingesetzt. Dadurch, dass sie etwa bei glatten Hartböden mit weniger Saugleistung arbeiten als bei Teppichen, sparen sie Akkuleistung. Geht der Akku zur Neige, steuert der Roboter die Ladestation selbstĂ€ndig an. Die Arbeit setzt er mit voller Batterie an der letzten bekannten Stelle fort.

Virtuelle WĂ€nde

Um ZusammenstĂ¶ĂŸe mit dem Mobiliar auszuschließen, lassen sich einige Saugroboter als lernende Systeme programmieren. FĂŒr das Training wird beispielsweise ein Magnetstreifen unter den Teppich geklebt. Die Roboter erkennen darin ein Hindernis, dem sie ausweichen mĂŒssen. Diese virtuellen WĂ€nde sind zum Teil auch ĂŒber die App einstellbar.

Die Zufallsrouten des Staubsauger-Roboters

Einige Saugroboter durchkreuzen die zu reinigenden FlĂ€chen nach dem Chaos-Prinzip. Was auf den ersten Blick zufĂ€llig und unĂŒberlegt aussieht, ist aber tatsĂ€chlich ein mathematischer Algorithmus. Die GerĂ€te Ă€ndern stĂ€ndig ihre Fahrmuster, damit sie alle Teile des Raumes abfahren. In der Praxis funktioniert das jedoch nicht immer perfekt, sodass TeilflĂ€chen mehrfach oder gar nicht gesaugt werden. Bei der Lasernavigation fahren die Staubsauger-Roboter die RĂ€ume strukturiert in Bahnen ab. Dazu verwenden sie eine selbsterstellte Karte der RĂ€umlichkeiten. In der Regel sind Modelle mit Lasernavigation schneller fertig als die gĂŒnstigeren Saugroboter mit dem Chaos-Plan.

Wischroboter saugen und wischen

Saugroboter mit Doppelfunktion, die sogenannten Wischroboter, können beides: Staub saugen und feucht wischen. Bei diesen KombigerĂ€ten wird der StaubauffangbehĂ€lter durch einen Wassertank ersetzt. In vielen GerĂ€ten ist Platz fĂŒr beide BehĂ€lter. Auch beim feuchten Aufwischen erkennen die Roboter den Bodenbelag automatisch und passen entsprechend die eingesetzte Wassermenge an. Sie wischen entweder mit einem feuchten Lappen, der unter dem GerĂ€t gespannt ist, oder mit dem Wassertank. Die 2-in-1-Saugroboter sind zwar praktisch, allerdings sind die reinen Wischroboter meist effektiver und grĂŒndlicher.

Darauf kommt es beim Kauf an

Die technischen und funktionalen EinschrÀnkungen der Staubsauger-Roboter sind gering. Auf glatten Böden stehen Sie dem Bodenstaubsauger kaum nach und auch auf Teppichen verrichten viele Saugroboter durchaus gute Dienste. Dennoch gibt es beim Kauf einige Punkte zu beachten, auf die wir nachfolgend genauer eingehen:

  • Die Saugleistung: Je höher die Saugleistung, desto stĂ€rker die Saugkraft des Staubsauger-Roboters. Allerdings sind die GerĂ€te mit dem höchsten Watt-Wert nicht automatisch die besten. Leistungsstarke Modelle haben 40 und mehr Watt.
  • Die Höhe: Auf ihren Touren unter Sofas und SchrĂ€nke sollten die Roboter nicht höher als zehn Zentimeter sein; besser ist eine Höhe von fĂŒnf bis sieben Zentimetern. Kommen sie wegen der niedrigen Höhe nicht unter ein MöbelstĂŒck, so ist der Bereich fĂŒr gewöhnlich auch mit einem herkömmlichen Staubsauger schlecht zu erreichen. MöbelstĂŒcke wie Sessel oder Sofas können auch verschoben werden, um den Freiraum vom Saugroboter reinigen zu lassen.
  • Die Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit sollte 90 Minuten betragen, um etwa 90 Quadratmeter zu saugen. MĂŒssen die Staubsauger-Roboter zwischendurch zur Ladestation und auftanken, sollten sie mit vollem Akku an die letzte Reinigungsposition zurĂŒckkehren. Die Akkus gĂŒnstiger Modelle schaffen teilweise nur 30 Minuten. FĂŒr kleine Wohnungen oder einzelne RĂ€ume im Obergeschoss kann das jedoch ausreichend sein.
  • Die Ladezeit: Die Zeit, bis der Akku wieder voll ist, muss bei der Reinigung mit eingeplant sein – zumindest fĂŒr den Fall, dass die Wohnung groß und die Akkulaufzeit nicht ausreichend ist. Gute Akkus sind in etwa zwei Stunden wieder voll aufgeladen. Andere GerĂ€te können jedoch sechs und mehr Stunden an der Ladestation stehen.
  • Der StaubbehĂ€lter: Auch der StaubbehĂ€lter sollte der WohnungsgrĂ¶ĂŸe angepasst sein. Die BehĂ€ltergrĂ¶ĂŸen sind deutlich kleiner als bei herkömmlichen Staubsaugern und variieren von 0,3 bis 0,7 Liter. Fahren die Saugroboter mehrere Tage unbeaufsichtigt ihre Dienstplan ab, ist auf einen ausreichend großen StaubbehĂ€lter zu achten.
  • Der Filter: Bei gĂ€ngigen Staubsauger-Robotern sorgt der HEPA-Filter dafĂŒr, dass der Staub aus dem BehĂ€lter nicht entweichen kann. Andere Staubfilter können unter UmstĂ€nden grĂ¶ĂŸere Partikel durchlassen. FĂŒr Allergiker sind Staubsauger-Roboter mit speziellen Filtern ausgestattet. Ein solcher Hersteller-Filter ist der AeroVac, der feinste Staubpartikel und Tierhaare aufsaugt.
  • Die App-Steuerung: Die meisten Saugroboter werden ĂŒber eine App via Smartphone, WLAN oder die batteriebetriebene Fernsteuerung kontrolliert. Da sie programmierbar sind, können Nutzer das Saugen zu bestimmten Zeiten vorplanen und SaugplĂ€ne fĂŒr wiederkehrende oder regelmĂ€ĂŸige Reinigungen erstellen. Das heißt, die Sauger starten am gewĂŒnschten Datum zu einer bestimmten Zeit mit der Reinigung. Eine Status-RĂŒckmeldung an das Smartphone gibt Aufschluss ĂŒber den Erfolg. Einige Saugroboter werden alternativ ĂŒber eine Sprachsteuerung befehligt, womit sie auch Sprachassistenten wie Alexa auf die Arbeit schicken können.

Die Wartung des Staubsauger-Roboters

Die meisten Saugroboter sind unkompliziert und recht schnell zu reinigen. Der StaubauffangbehĂ€lter lĂ€sst sich mit wenigen Handgriffen herausnehmen und entleeren. Sind die Roboter fĂŒr den tĂ€glichen Einsatz programmiert, mĂŒssen Nutzer den StaubbehĂ€lter entsprechend regelmĂ€ĂŸig manuell leeren. Die Reinigung des Staubtanks ist beim Saugroboter hĂ€ufiger erforderlich als bei seinem großen Bruder, dem Bodenstaubsauger. Manche Modelle reinigen ihren StaubbehĂ€lter sogar dank sogenannter Absaugfunktion selbst. Saugroboter mit direkter Absaugfunktion sind insbesondere fĂŒr Haushalte mit haarigen Vierbeinern eine gute Wahl. Allergiker sollten beim Kauf auf das Leeren des StaubbehĂ€lters ein Auge werfen. Je nach Technik und Vorgehensweise wird dabei nĂ€mlich unausweichlich viel Staub aufgewirbelt.

Arbeiten die Saugroboter zusĂ€tzlich mit BĂŒrsten, um etwa Tierhaare aufzunehmen, sind diese ebenfalls regelmĂ€ĂŸig zu reinigen. Auch die Sensoren sind vom Staub zu befreien. Eingebaute Allergiker-Filter sind meist einfach zu tauschen. Das Reinigungswerkzeug ist im Lieferumfang der GerĂ€te enthalten und die Bedienungsanleitung erklĂ€rt, wie bei dem jeweiligen Saugroboter die Wartung und Reinigung erfolgt.

Tests von Staubsauger-Robotern

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Staubsauger-Robotern.

FĂŒr die Ausgabe 3/2019 schickten die Tester der Stiftung Wartentest acht Saugroboter auf Expedition. Nur zwei Testmodelle erhielten die Testnote „Gut“. Der Rest kĂ€mpfte sich auf die Testnote „Befriedigend“; einer der Roboter staubte sogar nur ein „Ausreichend“ ab. Beim DurchfĂŒhren des Tests waren die Reinigung, Handhabung, Navigation und Umwelteigenschaften ausschlaggebend. Testsieger wurde das TestgerĂ€t Vorwerk Kobold VR300. FĂŒr das gute Reinigungsergebnis auf Teppich und Hartböden und einer Lasertechnik-Navigation erhielt es die Testnote „Gut“ (2,4).

Der AEG RX9-1-IBM schnitt ebenfalls mit dem Testurteil „Gut“ (2,5) ab. Seine Akkulaufzeit ist mit 60 Minuten kĂŒrzer als diejenige des Testsiegers. Bei seiner Testfahrt ließ er allerdings den Testern zufolge einige Zonen aus. Zumindest beim Reinigungsergebnis konnte er mit dem Testsieger Kobold VR300 mithalten. Den dritten Platz sicherte sich der Samsung POWERbot (VR2GM7070WS/EG) mit der Testnote 2,7 („Befriedigend“). Er hat keine SeitenbĂŒrste, ist aber laut Testurteil ein brauchbarer Helfer. Knapp dahinter positionierte sich der iRobot Roomba 960 mit der Testnote 2,8 („Befriedigend“). Auch er taugt, dem Testergebnis nach zu urteilen, fĂŒr die Basisarbeit.

In der ÖKO-TEST-Ausgabe 4/2018 ĂŒberzeugte ebenfalls ein Vorwerk-Modell die Tester. Der Kobold VR200 punktete vor allem mit seiner Saugleistung. Dagegen hatte der Samsung Powerbot VR1DM7020UH im Test gleich mehrere Probleme, was die Teppiche, die Navigation und die LautstĂ€rke betrifft. Der iRobot Roomba 896 schwĂ€chelte im Test auf Kurzflorteppichen, war ebenfalls laut und kam nicht so recht um die Ecken. Beliebt bei den Testbewertungen war der Eufy RoboVac 11 fĂŒr unter 200 Euro. Bei den Kurzflorteppichen ist er allerdings noch verbesserungswĂŒrdig und auch die Ecken könnten besser gereinigt werden. DafĂŒr zeigte er im Test eine sehr gute Saugleistung auf Hartböden und eine einfache Entleerung der Staubbox.

Im Elektronikmagazin CHIP von Juni 2019 erreichte der Xiaomi RoboRock S6 ein gutes Testergebnis. In der -Gesamtbewertung erzielte er 89,9 Prozent. Der Saugroboter iRobot Roomba i7+ erhielt mit 86,8 Prozent eine etwas schlechtere Bewertung und ist mit fast 1.000 Euro zudem recht teuer. Der Samsung VR1GM7010UW/EG fĂŒr um die 250 Euro kam im CHIP-Testergebnis mit nur 71 Prozent davon, allerdings beeindruckte er mit einem guten Preis-LeistungsverhĂ€ltnis.