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Kreditkarten

Die besten Kreditkarten im Vergleich

Leistung & Angebot

Konditionen

Sicherheit

Hilfe & Support

Kreditkarten mit Top-Konditionen

1. Die Kreditkarte im Überblick

Das Wichtigste in Kürze:
  • Eine Kreditkarte basiert auf dem Prinzip des Konsumkredites: Der Kunde vereinbart mit einem Kreditinstitut oder einer Kreditkartengesellschaft einen Dispositionskredit, den er mit der Kreditkarte in Anspruch nehmen kann. Zum Monatsende bekommt der Kreditkarteinhaber eine Abrechnung und löst mit seinem Einkommen den Kredit ab.
  • Als Gegenleistung bezahlt der Kreditkarteninhaber zum Kredit die entsprechenden Zinsen. Außerdem verlangen die meisten Anbieter für ihre Dienste auch Gebühren, die in der Regel jährlich anfallen. Um die Kosten seiner Kreditkarte zu berechnen, sollte der Kreditkarteninhaber vor allem auf diese zwei Faktoren achten.
  • Im Gegensatz zu Debit- und EC-Karten eignet sich die Kreditkarte hauptsächlich für bargeldlose Transaktionen. Dennoch ermöglichen viele Kreditkarten auch die Abhebung von Bargeld von den üblichen Geldautomaten.

Die Kreditkarte: Eine kurze Zusammenfassung

Bei der Suche nach dem passenden Kreditkartenanbieter muss der Kunde vor allem folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Der Umfang des Angebotes: Heutzutage bieten viele Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsanbieter neben den Grundleistungen einer Kreditkarte auch verschiedene Zusatzoptionen und Extra-Services. Im besten Fall sollte der Karteninhaber jedoch nur von den Vorteilen profitieren können, welche er für wichtig hält. Ob der Kunde aus unterschiedlichen Erweiterungsmöglichkeiten verschiedener Formate – wie zum Beispiel einer „Silver-“, einer „Gold-“, oder einer „Platinum-Card“ –, wählen kann, ist dabei abhängig vom jeweiligen Angebot. 
  • Die Höhe der Zinsen und der Gebühren: Bei einer Kreditkarte hängen die Kosten von verschiedenen Faktoren ab. Hier hat der Kunde eine sehr umfangreiche Auswahl: Viele Kreditkartenemittenten (Institutionen, welche Kreditkarten herausgeben) bieten vorteilhafte Konditionen für Studenten; während andere Anbieter die Gebühren zurückerstatten, wenn der Jahresumsatz eine gewisse Summe übersteigt. Neben der Höhe der Kosten sollten Kreditkartenehmer auch auf die Gesellschaft achten, welche den Kreditdienst gewährt: Auch die wirtschaftliche Solidität des Kreditinstitutes ist ein entscheidender Faktor bei der Suche nach der richtigen Kreditkarte.
  • Die Sicherheit im Online-Bereich: Betrug in seinen verschiedenen Formen – wie zum Beispiel die Fälschung der Kreditkarte oder der Diebstahl sensibler Daten – ist eine große Bedrohung für die Nutzer einer Kreditkarte. Der Kunde sollte deshalb bei seinen Käufen mit der Kreditkarte auch stets auf die Sicherheit achten.
  • Bargeldabhebung: Eine Kreditkarte stellt in der Regel die erste Alternative zur Verwendung von Bargeld dar. Doch nicht immer und überall ist die Bezahlung mit elektronischem Geld erlaubt. Der Kunde sollte deshalb auch darauf achten, ob die Kreditkarte problemlos die Abhebung von Bargeld ermöglicht. Zu diesem Zweck bieten viele Kreditkartenherausgeber zu der Karte auch die Option, ein Girokonto bei ihrem Institut zu eröffnen. Nicht überflüssig ist die Höhe der eventuellen Gebühren, welche der Kunde für die Auszahlung des Bargelds bezahlen muss. Des Weiteren sollte der Nutzer auch darauf achten, ob der Anbieter genug unterstützte Geldautomaten in der persönlichen Umgebung zur Verfügung stellt. Im optimalen Fall sollte der Kunde auf sein Geld europaweit kostenlos zugreifen können.

Der Support-Dienst: Nicht zuletzt ist auch die Hilfsbereitschaft des Anbieters bei Fragen und Anregungen entscheidend. Unter anderem sollte der Kunde die Kreditkartengesellschaft problemlos kontaktieren können, wenigstens per Telefon – zum Beispiel mittels einer Hotline – oder per E-Mail.

2. Ein Rückblick in die Zukunft

Im 1888 erschienenen Science-Fiction-Roman „Ein Rückblick aus dem Jahre 2000 auf 1887“ erzählt der amerikanische Autor Edward Bellamy von dem Jungen Julian West, der 1887 in tiefen Schlaf versinkt und im Jahre 2000 wieder aufwacht. In der Zukunft entdeckt West eine utopische Gesellschaft, in welcher Kriminalität und Armut für immer besiegt wurden, die Luft in den Großstädten sauber ist und die Arbeiter schon mit 45 in Rente gehen. Eine solche Darstellung der Zukunft aus dem 19. Jahrhundert kann aus der Perspektive der heutigen Leser weitblickend, fantasievoll oder auch naiv erscheinen. Aber wie es oft bei solchen Science-Fiction-Romanen der Fall ist, enthält auch diese Erzählung einige erstaunlich nah an die heutige Wirklichkeit heranreichende Intuitionen über die gegenwärtige Gesellschaft und nahm damit Erfindungen vorweg, die später in Wirklichkeit tatsächlich umgesetzt wurden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Autor die Geldtransaktionen im Jahre 2000 beschreibt: In der Zukunft, erzählt Bellamy, wird man ohne Bargeld leben und die üblichen Käufe mit von ihm erstmals sogenannten „Kreditkarten“ tätigen, welche den entsprechenden Betrag automatisch abrechnen. An dieser Stelle kann man ohne Weiteres von einem Vorgriff auf unsere Gegenwart sprechen, denn die Verwendung von Kreditkarten ist heute sehr verbreitet und etabliert sich immer mehr als eine gute Alternative zum Bargeld. Schon damals mussten die amerikanischen Bürger auf die ersten geldlosen Transaktionen nicht lange warten: bereits 36 Jahre nach der Veröffentlichung des Romans gingen die ersten Kreditkarten von Western Union auf den Markt.

Die Kreditkarte gilt als gute Alternative zur Nutzung von Bargeld.

Bellamys Traum von einer Gesellschaft ohne flüssiges Kapital ist im Jahre 2015 noch nicht in Erfüllung gegangen. Ohne Frage erweist sich das Bargeld nach wie vor als die erste Option, wenn der Kunde zum Beispiel das Essen in einem Restaurant oder einen kleinen Einkauf im Supermarkt bezahlen möchte. In der heutigen Zeit haben sich die Zahlungsmodalitäten im Vergleich zur Vergangenheit dennoch massiv verändert. Das elektronische Geld gewinnt eine steigende Bedeutung, manchmal auch im Fall von kleinen Transaktionen. Die Vorteile einer Kreditkarte bestehen für ihren Nutzer eindeutig in der Flexibilität und in der Sicherheit des bargeldlosen Zahlungssystems: Zum einen ermöglicht die Kreditkarte eine gewisse finanzielle Flexibilität, da der jeweilige Geldbetrag nicht sofort vom Konto des Kreditkartennutzers abgebucht wird; zum anderen kann der Kunde mit einer Kreditkarte auf die Mitnahme von Bargeld verzichten und folglich die Gefahr vermeiden, dass dieses verloren geht oder gestohlen wird.

Die Kreditkarte in der Ära des Internets

Aufgrund dieser Vorteile ist es daher kein Zufall, dass 32 Prozent der Deutschen heute über eine Kreditkarte verfügen und mit ihrem „Plastikgeld“ viele Käufe bargeldlos erledigen. Konsequent ist auch die Akzeptanz der Kreditkarte dementsprechend größer geworden. Immer mehr Geschäfte und Läden nehmen neben Bargeld auch das elektronische Geld als Zahlungsform an und statten sich aus mit Geräten, die Kreditkarten lesen können. Die Gründe für die Nutzung einer Kreditkarte sind aber derzeit noch zahlreicher, auch weil sich das klassische Anwendungsgebiet aus früheren Tagen erweitert hat. In früheren Zeiten war eine Kreditkarte lediglich für die Urlaubsreise in das Ausland nahezu unerlässlich gewesen, da mit den Girokontokarten aus Deutschland im Ausland kein Geld abgehoben werden konnte. Heute benötigen aber nicht mehr nur Vielreisende eine Kreditkarte. In der Ära des Internets, in welcher vieles online geschieht, kann das elektronische Geld auch zu Hause viele Vorteile bringen. Denn durch die zunehmende Anzahl der Internetshops wird die Transaktion ohne flüssiges Kapital immer wichtiger. Neben Lastschrift und PayPal ermöglichen Online-Läden wie zum Beispiel Amazon oder Ebay die Zahlung der Beträge auch mit einer Kreditkarte. Manche Fluggesellschaften und Verkehrsunternehmen bieten auf ihrer Homepage nicht selten sehr vorteilhaftere Konditionen und preiswertere Angebote, wenn der Kunde seine Reise mit einer Kreditkarte bezahlt. Speziell bei derartigen Online-Geschäften kann der Internetsurfer heute sogar die sogenannten virtuellen Kreditkarten verwenden: In diesem Fall erhält der Kunde von dem Anbieter keine Plastikkarte mit Chip mehr, sondern nur die Bankdaten, welche bei einer Online-Transaktion erforderlich sind. Mit diesen kann er sein Online-Shopping schnell und sicher erledigen.

3. Wie funktioniert eine Kreditkarte?

Im Gegensatz zu einer EC-Karte, bei welcher eine Rechnung sofort auf dem Konto abgebucht wird, basiert eine Kreditkarte auf dem Prinzip des Konsumkredites.

Aus diesen Gründen hat sich der Inlandszahlungsverkehr mit der Kreditkarte fest in der heutigen Zeit etabliert, sodass die Nutzung der Kreditkarte durchaus viele Vorteile mit sich bringt. Wie funktioniert aber eine Kreditkarte? Welchen Dienst leisten die verschiedenen Anbieter, wenn sie dem Kunden die Nutzung einer Kreditkarte gewähren? Worin besteht der Unterschied zwischen einer Kreditkarte und anderen bargeldlosen Zahlungsmitteln? Im Gegensatz zum Beispiel zu einer EC-Karte, durch welche eine Rechnung von dem Bankkonto sofort abgebucht wird, basiert eine Kreditkarte auf dem Prinzip des Konsumkredites: Der Kunde fordert von einem Kreditinstitut einen maximalen Kredit zu seinem privaten Verbrauch an – den sogenannten Dispositionskredit. Bis zu dieser Summe kann der Nutzer die Kreditkarte für seine Käufe verwenden. Jedes Mal, wenn der Kunde die Kreditkarte nutzt, übernimmt der Kreditkartenemittent an seiner Stelle die Zahlung des Betrages. Erst zum Monatsende löst der Kreditkarteinhaber die so akkumulierten Schulden ab, und zwar wenn der Anbieter die beanspruchte Summe vom Konto des Nutzers abrechnet. Dank eines solchen Zahlungssystems kann der Kunde somit seine Rechnungen begleichen, auch wenn er nicht genug Dispo auf seinem Konto hat. Da der Kunde bis zu einer bestimmten Summe seinen Kredit flexibel gestalten kann, erweist sich die Kreditkarte somit als ein sehr anpassungsfähiges Zahlungsmittel. Es empfiehlt sich allerdings die Rechnungen, welche mit der Kreditkarte beglichen wurden, immer im Blick zu behalten. Falls die vereinbarte Kreditsumme schon vor dem Monatsende verbraucht wurde, kann der Inhaber seine Karte bis zum nächsten Einzugstermin nicht mehr nutzen. Weiterhin ist zu beachten das einige Kreditkarten sehr hohe Überziehungszinsen verlangen. Insgesamt sollte das allgemeine Zinsniveau beachtet werden. In Amerika scheint der Leitzins wieder zu steigen, das könnte mittelfristig auch die Kosten für Kreditkarten erhöhen. 

Um die Vorteile einer Kreditkarte zu genießen, ist von dem Kunden zuerst eine positive Bonität erforderlich. Mit anderen Worten muss der Kunde anhand seines Einkommens nachweisen, dass er in der Lage ist, den beanspruchten Kredit und die damit verbundenen Zinsen zurückzuzahlen. Es gibt heutzutage unzählige Banken, bei welchen der Kunde eine Kreditkarte anfordern kann. Nicht selten bieten diese Institute schon bei der Eröffnung eines Bankkontos die Option einer Kreditkarte an. Zur Alternative kann sich der Interessierte auch an Finanzdienstleistungsanbieter wenden, wie zum Beispiel American Express oder Diners. Sowohl Banken als auch Kreditkarteninstitute fordern für ihre Kreditdienste einen gewissen Beitrag, der für den Kunden in der Regel jährlich ausfällt. Bei der Anforderung einer Kreditkarte sollte die Kreditkarteninhaber deshalb, nicht nur darauf achten wie hoch die Kreditzinsen sind, sondern auch wie viele Gebühren der Anbieter für die Nutzung der Kreditkarte verlangt.

Was eine Kreditkarte tatsächlich leisten kann und wie sie im Gegensatz zu anderen Zahlungsmitteln funktioniert, erklärt dieses Youtube-Video von der Sparda-Bank.

4. Die verschiedenen Typen von Kreditkarten

Die Welt der Wirtschaft ist in ständiger Bewegung und mit ihr auch die Welt der Kreditkarten. Immer neue Produkte kommen auf den Markt, um die Bedürfnisse der Kunden entgegenzukommen. Um den Lesern dabei zu helfen, sich in den verschiedenen Anwendungsbereichen der heutigen Kreditkarte zu orientieren, hat die Redaktion von Netzsieger die wichtigsten Typen von Kreditkarten hier in Kürze zusammengefasst:

  • Entertainment-Kreditkarten: Diese Karten sind speziell für die Aktivitäten in der Freizeit oder im Urlaub gedacht. Mit einer derartigen Karte kann der Inhaber zum Beispiel das Ticket eines Konzertes oder die Rechnung im Restaurant bargeldlos bezahlen und oft vorteilhafte Konditionen ergattern. Zudem erhält der Kunde auch oft die Möglichkeit, an Gewinnspielen und Preisverlosungen teilzunehmen. Aufgrund ihrer internationalen Gültigkeit sind Entertainment-Kreditkarten außerdem auch bei Vielreisenden sehr beliebt. Auch im Ausland kann der Besitzer einer Entertainment-Kreditkarte problemlos seine Rechnungen bargeldlos begleichen. Der größte Nachteil liegt in den hohen Kosten: Entertainment-Kreditkarten sind nicht selten mit überdurchschnittlich teuren Gebühren verbunden.
  • Firmenkreditkarten: Im Gegensatz zu den Entertainment-Kreditkarten, welche hauptsächlich für die Freizeit genutzt werden, finden die Firmenkarten ihre Anwendung vor allem im geschäftlichen Bereich. Ein Unternehmen gewährt normalerweise eine Firmenkreditkarte, damit seine Mitarbeiter etwa eine Geschäftsreise schneller buchen können, ohne dass die damit verbundenen Kosten zuerst von ihnen getragen und später von der Firma erstattet werden müssen. Der Vorteil einer Firmenkreditkarte besteht in der Bequemlichkeit des Zahlungssystems: Das Unternehmen nimmt die Betriebskosten sofort auf sich, ohne unzählige Belege erstellen zu müssen, und kann dadurch seine Liquidität schützen. Gewisse Schwierigkeiten können allerdings auch entstehen, wenn zum Beispiel einige Mitarbeiter gleichzeitig über eine Firmenkreditkarte verfügen. Falls mehrere Karten im Einsatz sind, ist es für das Unternehmen nicht immer leicht, die verschiedenen Kosten im Blick zu halten.
  • Co-Branding-Kreditkarten: Co-Branding-Kreditkarten sind das Produkt einer Kooperation zwischen einem Kreditkartenemittenten und einem Unternehmen. Als Erkennungszeichen tragen sie nicht nur das Logo des Kreditkartenherstellers, sondern auch das des Kooperationspartners. Der Vorteil dieser Karten liegt für den Nutzer in den zusätzlichen Leistungen, die das Partnerunternehmer dem Kreditkarteninhaber gewährt. Es handelt sich meistens um Rabattangebote oder Prämien- und Treuepunkte, die der Kreditkarteninhaber bei dem Partnerunternehmer in Anspruch nehmen kann. So kann der Kunde zum Beispiel jedes Mal Flugpunkte sammeln, wenn er die Co-Branding-Kreditkarte der entsprechenden Fluggesellschaft verwendet. Der Nachteil: So wie bei den Entertainment-Karten bezahlt der Kunde auch in diesem Fall hohe Gebühren. Aus diesem Grund ist die Anforderung einer Co-Branding-Kreditkarte nur sinnvoll, wenn der Kunde von den Angeboten des Branding-Partner tatsächlich profitiert.

 

 

In dieser Tabelle finden Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Kreditkarten auf einen Blick:

Typ Kurze Beschreibung Vorteile Nachteile
Entertainment-Kreditkarten Die Karte ist für die Aktivitäten in der Freizeit gedacht und bietet in diesem Bereich besonders vorteilhafte Konditionen. Die Karte ist auch in verschiedenen Ländern gültig. Die Gebühren einer Entertainmentkarte sind normalerweise hoch.
Firmenkreditkarten Die Karte wird im unternehmerischen Bereich verwendet, zum Beispiel zur Buchung von einer Geschäftsreise. Das Unternehmen kann mit der Kreditkarte seine Liquidität schonen. Wenn mehrere  Kreditkarten im Einsatz sind, kann das Unternehmen leicht die Kontrolle über die Ausgaben verlieren.
Co-Branding Kreditkarten Der Karte entsteht aus der Kooperation zwischen einem Kreditkartenemittent und einem Unternehmen. Der Kunde bekommt von dem Partnerunternehmen Extra-Leistungen in Form von Rabattangeboten und Treupunkten. Die Karte ist nur rentabel, wenn der Kunde von den vorteilhaften Konditionen des Branding-Partners tatsächlich profitiert.

Aufgrund der vielen Anwendungsmöglichkeiten des „Plastikgeldes“ ist die Versuchung groß, mehrere Kreditkarten zu beantragen und zu besitzen. Eine Folge dessen ist jedoch, dass Nutzer dann oft gezwungen sind, ihre verschiedenen Karten gleichzeitig mitzunehmen, wenn sie verschiedene Geldtransfers ausführen möchten. Um diese Umständlichkeit zu vermeiden, können Kreditkartenbesitzer heutzutage auch von der Nutzung der sogenannten universellen Kreditkarten profitieren. Es handelt sich an dieser Stelle um ein elektronisches Dispositiv, das die Daten von verschiedenen Kreditkarten gleichzeitig speichern kann. Das Gerät verfügt über ein Display, das die gespeicherten Karten überschaubar zeigt. Will der Karteninhaber mit einer seiner Kreditkarten eine Rechnung bezahlen, muss er nur unter den gespeicherten die richtige auswählen. Der Vorteil der universellen Kreditkarte liegt natürlich in ihrer hohen Flexibilität: Der Kreditkarteinhaber braucht nur seine universelle Kreditkarte mitzunehmen, statt verschiedene Karten ins Portemonnaie stecken zu müssen. Diese neue Technologie erweist sich zudem als sehr vorteilhaft im Bereich „Sicherheit“: Verliert der Inhaber seine universelle Karte, sperrt sich das Gerät automatisch und kann von Dieben und Betrügern nicht mehr verwendet werden.

5. Die Kreditkarte unter der Lupe

Heutzutage ist die Kreditkarte eines der beliebigsten Zahlungsmittel für das Shopping im Internet. Für den unerfahrenen Nutzer ist aber die Begleichung der Rechnung durch eine Kreditkarte auf dem ersten Blick alles andere als einfach. Oft fragt der Online-Händler nach speziellen Daten, wie zum Beispiel der Kreditkartennummer oder dem CVV-Kartenprüfwert, welche für den Neuinhaber einer Kreditkarte nicht immer leicht zu finden sind. Damit der Neukunde seine Kreditkarte auch online problemlos verwenden kann, hat Netzsieger die wichtigsten Elemente von Kreditkarten in Kürze beschrieben, welche zur Ausführung einer Online-Transaktionen erforderlich sind:

Kreditkartennummer:

Die Kreditkartennummer befindet sich auf der Vorderseite der Kreditkarte und ist in der Regel 16 Stellen lang. Ihre Funktion besteht hauptsächlich darin, die Kreditkarte als Besitz eines bestimmten Inhabers zu kennzeichnen. Unter anderem enthält diese Zahl die Identifikationsnummer der Kreditkartengesellschaft und den BIN-Code zur Identifikation der Karte bei Geldautomaten, für den Fall, dass der Kunde mit der Karte Bargeld abholt.

Inhabername:

Auf der Vorderseite der Kreditkarte – direkt unter der Kreditkartennummer – befinden sich auch der Vor- und der Nachname des Karteninhabers. Der Name des Kartenbesitzers ist zusätzlich auch auf dem Magnetstreifen gespeichert.

Die Vorderseite einer Muster-Kreditkarte: herausgebende Gesellschaft; Kreditkartennummer; Gültigkeitsdatum; Name des Inhabers.

Gültigkeitsdatum:

Das Datum weist darauf hin, wann die Karte herausgegeben wurde und wie lange sie gültig ist. In der Regel beträgt die Ablaufzeit einer Kreditkarte 5 Jahre. Ist diese Zeit abgelaufen, muss der Kunde keine neue Kreditkarte beantragen. Denn in diesem Fall senden die meisten Emittenten ihren Kunden eine neue Karte automatisch per Post, ohne dass eine erneute Antragstellung nötig wird.

Herausgebende Kreditkartengesellschaft:

Ob es sich um eine Visa oder eine MasterCard handelt, kann der Kunde üblicherweise auf der Vorderseite der Kreditkarte erfahren. Neben dem Logo der herausgebenden Gesellschaft und des Kreditinstitutes wird aber oft auch das Format der Karte angezeigt, und zwar ob die Karte zum Beispiel einen Gold- oder einen Premium-Service anbietet. Im Falle eines Co-Brandings ist in der Regel nicht nur das Logo des Anbieters sondern auch des Partnerunternehmens vorhanden.

CVV-Kartenprüfwert:

Der CVV-Kartenprüfwert befindet sich immer auf der Rückseite der Karte. Diese Prüfnummer besteht aus drei Ziffern und sollte den Diebstahl von den Kreditkarten erschweren. Bei Online-Transaktionen ermöglicht der CVV-Kartenprüfwert auch die Authentifizierung des Karteninhabers.

Magnetstreifen:

Wie der CCV-Kartenprüfwert befindet sich auch der Magnetstreifen auf der Ruckseite der Karte. Seine Funktion besteht darin, das elektronische Auslesen und die Abrechnung des zu zahlenden Betrags vom Konto zu ermöglichen. Zu diesem Zweck speichert der Magnetstreifen verschiedenen Informationen über den Inhaber und seine Kreditkarte. Um diese Daten zu kodifizieren, benötigt der Händler einen Durchzugleser, ein spezielles Gerät, das über eine elektronische Nut verfügt. Wenn der Magnetstreifen in diese gezogen wird, kann dieses Gerät den Dispositionskredit des Inhabers überprüfen und den angegebenen Betrag von der Kreditkarte abrechnen.

PIN:

Neben dem Kartenprüfwert besitzen viele Karten zusätzlich auch eine persönliche Geheimzahl – die sogenannte persönliche Identifikationsnummer (PIN) –, welche für eine bessere Sicherheit der Karte sorgt. Die PIN ist beispielsweise dann notwendig, wenn man mit der Kreditkarte am Automaten Geld abheben möchte. In einigen Läden kann die Geheimnummer auch bei der Bezahlung genutzt werden. Wichtig zu beachten: Nicht jede Kreditkarte ist mit einer PIN ausgestattet.

6. Der Kunde sollte zuerst auf die Sicherheit der Kreditkarte achten

Durch „Skimming“ können Kartendaten vom Geldautomaten ausgespäht werden.

Das finanzielle Risiko im Falle des Verlusts der Kreditkarte ist im Vergleich zum Verlust von Bargeld wesentlich geringer, da eine Kreditkarte meistens mit einem Anruf sofort gesperrt werden kann. Dennoch besteht auch für den Nutzer der Kreditkarte weiterhin die Gefahr eines Betrugsfalls. Laut der deutschen Kriminalpolizei wurden nur für das Jahr 2014 70.000 Betrugsfälle mittels bargeldloser Zahlungssysteme verzeichnet und fast 9.000 von diesen erfolgten durch die Fälschung von Kreditkarten oder den Diebstahl der Kreditkartendaten. Der Kreditkartenbetrug ist also eine reale Gefahr, die der Nutzer von „Plastikgeld“ ohnehin nicht unterschätzen sollten. In nachstehender Tabelle hat die Redaktion von Netzsieger die häufigsten Betrugsmethoden zusammengefasst, von welchen sich der Besitzer schützen sollte:

  • Fälschung von Kreditkarten: Anbieter geben neue Kreditkarten mit aufsteigenden Kreditkartennummern heraus. Betrüger können eine Kreditkarte manchmal fälschen, indem sie die Nummer erraten, die in diese Reihenfolge zunächst kommt. Manche Anbieter nutzen heute zur Erstellung von Kreditkartennummern besonders komplexe Algorithmen, welche einen höheren Schutz gegen Fälscher und Betrüger gewähren.
  • Diebstahl der Daten durch manipulierten Kreditkartenlesegeräte: Nicht nur vor der Fälschung der Kreditkarte sollte sich der Kreditkartenbesitzer hüten. Auch hinter einem normalen bargeldlosen Einkauf kann sich eine ernste Bedrohung verstecken. Denn nicht jedes Lesegerät, das in Geschäften und Läden für Kreditkarten genutzt wird, ist gesetzmäßig eingestellt. Durch manipulierte Geräte kann der Betrüger die Kartendaten speichern und zu seinem Nutz wiederverwenden.
  • Diebstahl der Daten am Geldautomaten: Neben manipulierten Lesegeräten nutzen viele Betrüger auch Geldautomaten als Quelle für Kreditkartendaten. So gehört das „Skimming“ (dt. „Abschöpfen“) zu den am meisten verwendeten Techniken, mit denen Geheimdaten von arglosen Bürgern gestohlen werden: Der Täter installiert hierzu auf einen Geldautomaten eine falsche Frontplatte und späht so illegal die Kartendaten aus.
  • Diebstahl der Daten durch Schadprogramme: Der Online-Diebstahl von sensiblen Daten betrifft natürlich auch die Kreditkarten. Trojaner und Vieren sind eine große Gefahr für alle, die ihre Kreditkarte gern auch für das Online-Shopping verwenden. Unter anderem erweist sich das so genannte „Phishing“ (Kofferwort aus „Passwort“ und „Fischen“) als ein sehr effektives System zur Kontoplünderung. An dieser Stelle versteckt sich der Betrüger hinter der nahezu identischen Kopie einer zuverlässigen Internetseite – zum Beispiel der Seite eines Kreditinstitutes – und fordert per E-Mail persönliche Angaben wie das Passwort oder die Kreditkartennummer.

Aufgrund solcher Gefahren sollte der Nutzer zuerst auf die Sicherheit seiner Käufe achten. Was kann der Kartenbesitzer gegen solche Bedrohungen tun? Nachfolgend hat Netzsieger die wichtigsten Tipps zum Schutz der Karte vor Betrügen und Fälschungen gesammelt:

  • Vorsichtiger Umgang mit der PIN: So wie EC-Karten sind auch Kreditkarten nicht selten mit einer Geheimnummer ausgerüstet. Wichtig zu beachten: Nicht einmal das Kreditinstitut oder der Kreditkartenanbieter kennen die PIN der Kreditkarte, sondern nur der Karteneigentümer. Für die Sicherheit der Karte empfiehlt es sich, die PIN-Nummer strikt geheim zu halten und nie zusammen mit der Kreditkarte aufzubewahren.
  • Regelmäßige Überprüfung der Abrechnungen: Mindestens einmal pro Monat sollte der Kunde seine Überweisungen überprüfen und eventuell dem Kreditinstitut verdächtige Transaktionen melden. Handelt es sich um einen Betrugsfall, zahlt der Anbieter den gestohlenen Betrag in der Regel auch zurück, wenn der Kunde rechtzeitig die Unregelmäßigkeit bekannt gibt.
Trojaner und Schadprogramme können Kreditkartendaten klauen.
  • Unseriöse Online-Händler vermeiden: Um die Wahrscheinlichkeit eines Virenangriffes im Internet zu verringern, sollte der Kreditkartenbesitzer dubiöse Webseiten meiden, auch wenn diese vorgeben besonders preiswerte Angebote zu enthalten. Es ist außerdem äußerst empfehlenswert, die Existenz des Online-Unternehmens zu prüfen und die Geschäftsbedingungen genau zu lesen. Besonders aufmerksam sollte schließlich der Kunde sein, wenn das Online-Geschäft den Hauptsitz im Ausland hat. In diesem Fall hat die deutsche Behörde normalerweise wenige Handlungsmöglichkeiten. Zum Schutz der Kreditkarten gegen Online-Bedrohungen kann auch der Erwerb eines guten Antivirusprogrammes für das sichere Shoppen im Internet sehr hilfreich sein.
  • Sofort Kontakt mit der Polizei aufnehmen: Falls der Kunde Ordnungswidrigkeiten bemerkt, sollte er unverzüglich die Polizei kontaktieren. Zur Prävention und zur Verhinderung des Kreditkartenbetrugs hat die deutsche Polizei seit 2010 die kostenfreie Notrufnummer 116-116 aktiviert. Der Kunde, der seine Karte verloren hat, kann den Service kontaktieren und auch mehrere Karten gleichzeitig sperren, auch wenn sie von unterschiedlichen Anbietern erstellt sind. Der Sperr-Service ist 24 Stunden am Tag aktiv und auch aus dem Ausland erreichbar.

7. Netzsieger-Ratgeber: Wann ist die Nutzung einer Kreditkarte besonders empfehlenswert?

Heutzutage ist die Kreditkarte zu einem Symbol für Reichtum und Wohlstand geworden: Wer eine oder mehrere Kreditkarten besitzt, gilt in der Gesellschaft als Person, für welche Geld überhaupt kein Thema ist. Es gibt zweifellos aber Fälle, in welchen die Verwendung einer Kreditkarte nicht nur eine Statusfrage ist, sondern einfach besondere Vorteile mit sich bringt. In diesem Abschnitt hat die Redaktion von Netzsieger einmal zusammengestellt, wo es sich am meisten lohnt, eine Rechnung mit der Kreditkarte zu begleichen:

  • Für bargeldlose Transaktionen: Im Gegensatz zu Debit- und EC-Karten, welche hauptsächlich für die Abhebung von Bargeld vom eigenen Bankkonto gedacht sind, erhält der Inhaber seine Kreditkarte vor allem für bargeldlose Transaktionen. Egal ob im Restaurant oder im Supermarket, kann die Kreditkarte die Zahlung einer Rechnung schnell erledigen, und zwar ohne die Gefahr, dass Bargeld verloren geht oder gestohlen wird.
  • Für die Buchung von Reisen im Internet: Immer mehr Verkehrsgesellschaften fordern auf ihrer Homepage die Bezahlung einer Reise mit Kreditkarte. Besonders empfehlenswert ist die Buchung mit einer Co-Branding Kreditkarte, wenn der Kreditkarteninhaber von der Partnerschaft der Flug- oder Zuggesellschaft profitieren kann. In diesem Fall kann der Kunde zum Beispiel Prämienpunkte sammeln und vorteilhafte Konditionen genießen. 
  • Im Ausland: Da die Kreditkarte bargeldlose Transaktionen ermöglicht, ist ihr Einsatz besonders im Ausland für den Kunden bequem, vor allem wenn vor Ort eigentlich eine andere Währung gängig ist. Zur Nutzung der Karte verlangen die meisten Anbieter keine zusätzlichen Gebühren, wenn sich der Kunde im europäischen Gebiet befindet. Für den Karteneinsatz nicht-europäischen Ländern sollte der Kreditkarteninhaber allerdings mit einer nachträglichen Gebühr (je nach der Hohe des Betrages) rechnen.

8. Die besten Kreditkarten 2016 im Vergleich

Da viele Kreditinstitute den Kreditdienst anbieten, ist es für den Kunden heutzutage recht simpel und einfach, an eine Kreditkarte zu gelangen. Aber mit der Auswahl ist auch die Unterschiedlichkeit der Angebote entsprechend gestiegen. Die Kreditkartenemittenten gewähren durchaus verschiedene Konditionen und vertraglich vereinbarte Regelungen, sodass der Kunde bei der Auswahl der entsprechenden Kreditkarte durchaus Sorgfalt walten lassen sollte. Der Nutzer sollte sich über den Umstand bewusst sein, dass die Kreditkarte ihren Namen völlig zu Recht trägt und daher das Geld, welches mit der Karte zur Verfügung steht, als Kredit gehandhabt wird. Damit sich der Leser einen präzisen Überblick über die verschiedenen Anbieter verschaffen kann, hat die Redaktion von Netzsieger die besten 19 Kreditkarten miteinander verglichen und bewertet. Das Ergebnis des Testes für das Jahr 2016: Der erste Platz ging an die Kreditkarte des Anbieters comdirect; als zweitbeste Kreditkarte hat im Test die Kreditkarte der DKB abgeschlossen und der dritte Platz ging schließlich an die Kreditkarte von barclaycard

Bevor der Leser zu den Einzelberichten kommt, sollte er sich über die wichtigsten Aspekte informieren, welche eine gute von einer eher schlechten Kreditkarte unterscheiden. Was ist in einer Kreditkarte in erster Linie entscheidend? Worauf kommt es bei einer Kreditkarte an? In diesem Vergleichstest hat die Redaktion von Netzsieger vier wichtige Kriterien berücksichtigt, um die verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen und zu bewerten:

  • Service des Anbieters: Die erste Kategorie nimmt die allgemeine Leistung der Karte unter die Lupe und bewertet ihre verschiedenen Einsatzmöglichkeiten sowie die vertraglichen Konditionen.
  • Sperrungsmöglichkeiten der Kreditkarte: Diese Kategorie beschäftigt sich mit dem Thema „Sicherheit“. Die Redaktion von Netzsieger hat hier den Service zur Sperrung der Kreditkarte bei den verschiedenen Anbietern bewertet und verglichen.  
  • Rückzahlungsmöglichkeiten: Wie die Rückzahlung des angenommenen Kredites bei einem Anbieter erfolgt, ist auch ein wichtiges Kriterium im Netzsieger-Test.
  • Hilfe & Support: In dieser Kategorie tritt schließlich der Support-Dienst in Vordergrund. Hier hat Netzsieger bewertet, ob der Kunde genüg Möglichkeiten hat, den Dienstleister bei Fragen und Anregungen zu kontaktieren.

Service des Anbieters

Unter dem Service der Anbieterbank wird in erster Linie der Umfang der Serviceleistungen im Zusammenhang mit der Kreditkarte verstanden. Eine gute Kreditkarte sollte für den Nutzer im Falle von kurzfristigen Liquiditätsengpässen als zusätzliche Sicherheit fungieren und die Lage des Nutzers nicht noch nachhaltig verschlimmern. Für gewöhnlich bieten gewisse Anbieterbanken ihren Kunden finanzielle Vergünstigungen an, wenn die Kreditkarte jährlich in einem gewissen Umfang genutzt wird. Trotz dieser Bonusaktionen sollte die Mindestnutzung jedoch kein vertraglich vereinbarter Zwang sein, da anderenfalls die finanzielle Flexibilität des Nutzers leidet. Es gibt Anbieterbanken, bei denen die tägliche Verfügung der Kreditkarte auf einen gewissen Betrag limitiert wurde, und es gibt Anbieterbanken, bei denen diese Limitierung auf die ganze Woche verteilt wird. Dies sollte im Vorwege auf jeden Fall mit dem Anbieter der Kreditkarte abgeklärt werden. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass die Kreditkarte auch an möglichst vielen Stellen weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Weiterhin sollte der Nutzer auf jeden Fall einen genauen und prüfenden Blick in die vertraglichen Konditionen der Kreditkarte werfen, um sicherzustellen, dass der Zinssatz für die Nutzung der Kreditkarte den allgemein-üblichen Konditionen des Marktes entspricht. Bei der Nutzung im Ausland sollte die Bargeldverfügung integriert sein und diese Bargeldverfügung sollte keine zusätzlichen Kosten verursachen. Gerade bei einem Auslandsaufenthalt ist ein großer Verfügungsrahmen mitunter sehr wichtig, da unvorhergesehene Ausgaben anfallen können. Mit der richtigen Kreditkarte des richtigen Anbieters wird der Nutzer jedoch diese unvorhergesehenen Ausgaben bedienen können, wobei stets zwischen der Tagesverfügung und der Wochenverfügung unterschieden werden muss.

Sperrungsmöglichkeiten der Kreditkarte

Für den Notfall ist es wichtig, dass die Kreditkarte schnellstmöglich gesperrt werden kann.

Die Sperrungsmöglichkeiten der Kreditkarte sind ein elementar wichtiges Kriterium für den Kunden. Im Falle eines Verlustes kann jeder Nutzer, der die Kreditkarte findet, über die Karte verfügen und mitunter einen erheblichen finanziellen Schaden anrichten. Aus diesem Grund sollte die Sperrung der Kreditkarte telefonisch von jedem Punkt der Erde aus möglich sein. Sehr gute Anbieter unterhalten aus diesem Grund eine 24-Stunden-Hotline, so dass die Karte jederzeit ohne nennenswerten Zeitverlust gesperrt werden kann. Ist die Karte gesperrt, so wird sie sofort für den Finder der Karte nutzlos und der ursprüngliche Besitzer der Kreditkarte ist finanziell vor Schäden bewahrt. Nicht selten gewährt der Anbieter auch eine gewisse Haftung auf die Karte, falls diese verloren geht und von Unbekannten verwendet wird.

Rückzahlungsmöglichkeiten

Wie bereits erwähnt, ist das Kapital, welches mit der Kreditkarte dem Nutzer zur Verfügung steht, als Kreditkapital anzusehen. Dieses Kreditkapital muss jedoch irgendwann einmal zurückgezahlt werden. Die Art und der Umfang der Rückzahlung sollte daher im Vorwege abgeklärt werden, da sie sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden. Es gibt Anbieter, die das Kreditkapital automatisiert mit der nächsten Kreditkartenrechnung im Folgemonat vom Konto des Kreditkartennutzers abbuchen und es gibt Anbieter, die eine Rückzahlungsmöglichkeit in monatlichen Raten anbieten. Bei dieser Form der Rückzahlung sollte der Nutzer jedoch unbedingt den Zinssatz im Auge behalten, da er anderenfalls erheblich mehr an den Anbieter zurückbezahlt, als er ursprünglich erhalten hat.

Hilfe & Support

Eine freundliche und kompetente Beratung kann bei der Wahl der richtigen Kreditkarte entscheidend sein.

Die Zuverlässigkeit eines Kreditkarteanbieters zeigt sich schließlich auch im Bereich „Support-Dienst“. Bei Fragen und Anregungen sollte der Kunde problemlos den Anbieter kontaktieren können, am besten mit einer Telefon-Hotline, die rund um die Uhr aktiv ist. In dieser Kategorie hat Netzsieger außerdem den Support auf der Homepage der Anbieter beurteilt, und zwar ob die verschiedenen Anbieter schon online einen überschaubaren Blick über die verschiedenen Leistungen ihrer Karte geben. Ob der Kunde bereits auf der Homepage seine Karte durch ein Online-Formular anfordern kann oder ob die Beantragung nur per Post erfolgt, hat die Redaktion von Netzsieger bei der Beurteilung ebenfalls berücksichtigt.

Aus der Benotung der einzelnen Kategorien hat Netzsieger eine Gesamtnote für jeden Kreditkartenanbieter verliehen. Für alle, die sich ein präzises Bild von den verschiedenen Kreditkarten verschaffen wollen, empfiehlt es sich, einen Blick auf die einzelnen Testberichte zu werfen.

9. Unsere Top 3 Kredite

1. .comdirect

Comdirect Logo

.comdirect

Platzierung

1. in Kreditkarten

Die comdirect-Bank wurde im Jahr 1994 als Tochter der Commerzbank gegründet und war zunächst eine GmbH, bevor sie fünf Jahre später in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Aktuell kann die comdirect Gruppe rund drei Millionen Kunden vorweisen. Neben Produkten zur Vorsorge und Finanzierung sowie Wertpapieren bietet die comdirect-bank auch eine Kreditkarte an – und das zu besonders günstigen Konditionen!

Kostenlose Kreditkarte mit gebührenfreiem Girokonto

Um eine Kreditkarte der comdirect-Bank nutzen zu können, wird zwar ein comdirect-Girokonto vorausgesetzt, dieses ist allerdings – ebenso wie die Visa-Karte – gebührenfrei. Inhaber dieser Karte können damit sowohl im Inland als auch im Ausland einen Höchstbetrag von 600 Euro am Tag abheben. Ein großer Pluspunkt: Das Geldabheben im Ausland ist kostenlos. Lediglich für die Bezahlung in Fremdwährungen berechnet comdirect eine Gebühr von 1,75 Prozent.

Zusätzlich zur kostenlosen Visa-Karte hat die comdirect-Bank die American Express Gold Card im Angebot, welche im ersten Jahr gebührenfrei ist und danach 75 Euro jährlich kostet. Dafür beinhaltet sie einige zusätzlichen Sonderleistungen wie etwa ein äußerst umfangreiches Versicherungspaket. Darin sind unter anderem eine Auslandsreise-Krankenversicherung, eine Reisekomfort-Versicherung sowie ein Kfz-Schutzbrief enthalten.

Komfortable Apps und tolles Cashback-System

Mit dem Angebot mehrerer kostenloser Apps ermöglicht die comdirect-Bank ihren Kunden auch von unterwegs aus ein bequemes Onlinebanking. So hat man beispielsweise mit der „mobile App“, welche für Apple-, Android- und Windows-Geräte verfügbar ist, immer und überall alle Konten sowie Depots im Blick. Darüber hinaus profitieren Inhaber einer comdirect-Kreditkarte von einem interessanten Cashback- System – dem sogenannten „Wechselgeld sparen“. Hierbei rundet die Bank bei jeder Bezahlung mit der Kreditkarte den Fehlbetrag zum vollen Euro automatisch auf und schreibt ihn dem Girokonto des Karteninhabers gut.

Das Gesamtpaket macht’s

Zudem kann comdirect mit einem hohen Maß an Sicherheit und vielen Support-Optionen – neben Telefon und E-Mail stehen den Kunden hier auch Live- und Video-Chat zur Verfügung – punkten. Mit einem Sollzinssatz von 8,95 Prozent auf negative Guthaben liegt die comdirect-Bank beim Netzsieger-Vergleich im Mittelfeld. Die Guthabenzinsen von 0,1 Prozent gehören sogar zu den niedrigeren unter den getesteten Anbietern. Dennoch schafft es comdirect mit einem großartigen Gesamtpaket, zu welchem auch die übersichtliche Homepage beiträgt, zu überzeugen und kann sich damit den ersten Platz in der Kategorie „Kreditkarten“ im Netzsieger-Vergleich sichern.

Pro /Kreditkarte und Girokonto gebührenfrei, weltweit kostenloses Bargeld-Abheben, tolles Cashback-System, Prämie für Neukunden.

Kontra /Niedrige Guthabenzinsen, Girokonto bei der comdirect-Bank wird vorausgesetzt.

Fazit /Die comdirect-Bank bietet eine gebührenfreie Kreditkarte zu sehr günstigen Konditionen mit einem tollen Cashback-System.

2. DKB

DKB Logo

DKB

Platzierung

2. in Kreditkarten

Vor über 25 Jahren – nämlich im Jahr 1990 – wurde die Deutsche Kreditbank Aktiengesellschaft, welche als DKB bekannt ist und ihren Hauptsitz in Berlin hat, gegründet. Erst vor kurzem – nämlich im Januar dieses Jahres – hat die DKB ihr Logo geändert und wirbt seitdem mit dem Claim „Das kann Bank“.

Gebührenfreie Kreditkarten und interessante Rabattaktionen

Neben Co-Branding-Kreditkarten in Kooperation mit den Autoherstellern Mini und BMW bietet die DKB ihren Kunden zwei verschiedene Kreditkarten-Varianten an: die DKB-Visa-Card und die DKB-Student-Card. Beide dieser Karten sind gebührenfrei und ermöglichen die Teilnahme an speziellen Rabattaktionen. So beinhaltet die DKB-Visa-Card beispielsweise bis zu zehn Prozent City-Cashback, womit der Inhaber in über 10.000 teilnehmenden Restaurants, Cafés und Shops Geld sparen kann. Studenten erhalten mit der DKB-Student-Card in Deutschland sowie in mehr als 125 weiteren Ländern Vergünstigungen – beispielsweise für Museen und Shopping.

Um Inhaber einer DKB-Kreditkarte sein zu können, ist ein DKB-Cash-Girokonto erforderlich. Allerdings ist dieses – ebenso wie die DKB-Visa-Cardgebührenfrei und wartet mit der Möglichkeit, am DKB-Club teilzunehmen, mit einigen zusätzlichen Vorteilen auf.

Für Jugendliche oder Kinder unter 18 bietet die DKB außerdem das DKB-Cash u18-Girokonto mit einer Kreditkarte für Minderjährige an. Hierbei sind sowohl Girokonto als auch Kreditkarte komplett gebührenfrei.

Äußerst günstige Konditionen

Neben einigen interessanten Rabattaktionen profitieren Inhaber einer Kreditkarte der DAB außerdem von sehr günstigen Konditionen. So wird etwa Guthaben bis 300.000 Euro auf der Kreditkarte mit 0,7 Prozent verzinst – für höheres Guthaben sind es immerhin noch 0,3 Prozent. Damit gehören die Guthabenzinsen der DKB zu den höchsten im Netzsieger-Vergleich. Mit dem Programm „DKB-Visa-Sparen“ eignet sich DKB-Visa-Card durchaus auch zum Geldanlegen. Dabei kann der Kunde jederzeit Geldbeträge auf seine Kreditkarte überweisen – sowohl einmalig als auch regelmäßig als Dauerauftrag. Zusätzlich kann der Karteninhaber mit seiner DKB-Karte weltweit an über 1.000.000 Automaten kostenlos Geld abheben.

Hohe Sicherheit und solider Support

Mit den 3D Secure-Verfahren Verified by Visa und MasterCard SecureCode bietet die DKB ihren Kunden ein hohes Maß an Sicherheit. Bei beiden Verfahren werden die Daten der Karteninhaber durch ein individuelles Passwort geschützt, sodass niemand sonst die Karte einsetzen kann. Zusätzlich sind alle Karten der DKB mit der neusten Chip- und PIN-Technologie ausgestattet. Auch im Bereich Hilfe und Support kann die DKB mit einem soliden Angebot und mehreren Optionen zur persönlichen Kontaktaufnahme überzeugen. Lediglich die Homepage könnte in Bezug auf die angebotenen Produkte noch informativer sein.

Insgesamt kann die DKB mit interessanten Rabattaktionen, tollen Konditionen sowie hoher Sicherheit überzeugen und schafft es damit unter die Top 3 im Netzsieger-Vergleich.

Pro / kostenlose Bargeldabhebung sowohl im In- als auch im Ausland, hohe Guthabenzinsen.

Kontra /Die Auswahl an Kreditkartenprodukten ist vergleichsweise klein.

Fazit /Die DKB bietet ihren Kunden zwei Kreditkarten-Varianten mit äußerst vorteilhaften Konditionen.

3. Barclaycard

BarclayCard Logo

Barclaycard

Platzierung

3. in Kreditkarten

Schon im Jahre 1966 vergab Barclays als erste europäische Bank Kreditkarten an seine Kunden. Heute bietet Barclaycard verschiedene Kreditkartenarten zu attraktiven Konditionen an. Alle Kreditkarten-Varianten können ganz bequem online in nur drei einfachen Schritten beantragt werden. Barclaycard teilt außerdem sofort mit, ob eine Kreditkarte ausgestellt werden kann oder nicht. Falls der Anbieter eine positive Entscheidung getroffen hat, erhält der Kunde umgehend weitere Informationen zum Kreditrahmen und vieles mehr.

 

SICHERES BEZAHLEN MIT DER BARCLAYCARD

Für seine Kunden hält Barclaycard ein umfangreiches Kreditkartenangebot bereit, unter anderem die Barclaycard New Visa, die Barclaycard Gold Visa, die Barclaycard Platinum Double. Besonders interessant ist bei Barclaycard das Angebot für Minderjährigen, mit der Kreditkarte Barclaycard for Students. Die Platinum-Karte und die Variante für Studenten kann als Visa Kreditkarte oder als MasterCard beantragt werden. Neben der sicheren Bezahlung der Einkäufe im Internet über das 3D Secure Verfahren, profitiert der Kreditkarteninhaber über zusätzliche Sicherheitspakete. Alle Kreditkartenarten von Barclaycard beinhalten das 5-Sterne-Sicherheitspaket, welches unter anderem die 24-Stunden-Notfall-Hotline sowie die Notfall-Bargeld-Lieferung enthält. Zudem gewährt das 5-Sterne-Sicherheitspaket einen Schutz bei Kartenmissbrauch und einen Lieferschutz für Waren, die online bezahlt wurden. Bei den Varianten Barclaycard New Visa und Barclaycard Gold Visa ist außerdem eine Geldautomaten-Raub-Versicherung inklusive.

 

DIE BARCLAYCARD-KREDITKARTE WELTWEIT EINSETZEN

Weltweit sind die Visa Kreditkarte sowie die MasterCard gern gesehene Zahlungsmittel. Die Visa Kreditkarte wird an über 28 Millionen Stellen akzeptiert und die MasterCard verfügt über mehr als 20 Millionen Akzeptanzstellen. Die Bargeldabhebung mit der Barclaycard New Visa und mit der Barclaycard Gold Visa ist in der Euro-Zone gebührenfrei, wobei aber außerhalb der Euro-Zone eine Gebühr in Höhe von 1,99 Prozent des Abbuchungsbetrages entrichtet werden muss. Eine Gebühr für die Bargeldabhebung selbst wird bei den beiden Kreditkarten-Varianten nicht erhoben. Ähnliche Konditionen bekommt der Besitzer der Barclaycard for Students. Auch hier ist die Bargeldabhebung innerhalb der Eurozone kostenfrei und außerhalb kostenpflichtig. Sehr hoch ist bei der Barclaycard das maximale Abhebungslimit: Abhängig vom jeweiligen Verfügungsrahmen kann der Kreditkarteninhaber pro Tag maximal 500,00 Euro mit der Kreditkarte abheben.

Pro: Verschiedene Visa Kreditkarten, praktische App, flexible Rückzahlung

Kontra: Das Reiseversicherungspaket ist erst ab der Platinum-Double-Karte mitinbegriffen.

Fazit: Barclaycard bietet verschiedene Kreditkarten von Visa zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis an, mit der praktischen App hat der Kreditkarteninhaber die wichtigsten Informationen immer im Blick.

Pro /Das Format „Barclaycard new VISA“ ist komplett gebührenfrei. Für alle anderen Formate entfallen die Jahresgebühren für das erste Vertragsjahr.

Kontra / Überzeugendes Reiseversicherungspaket nur ab der Barclaycard Platinum Double.

Fazit / Die vielen Kreditkartenprodukte von Barclays zeichnen sich vor allem durch das attraktive Preis-Leistungsverhältnis aus. Kunden, die eine Kreditkarte mit einem guten Reiseversicherungspaket suchen, müssen hier leider mit zusätzlichen Betriebskosten rechnen.