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Kreditkarten

Die besten Kreditkarten im Vergleich

Diego Diana
Platz Produkt Bewertung Preis
1 Barclaycard Kreditkarte 4,73
2 comdirect Kreditkarte 4,72
3 DKB Kreditkarte 4,63
4 Targobank Kreditkarte 4,61
5 Santander Kreditkarte 4,58
6 Deutsche Bank Kreditkarte 4,57 39,00 €
7 Miles and More Kreditkarte 4,53 55,00 €
8 Postbank Kreditkarte 4,51 22,00 €
9 Hanseatic Bank Kreditkarte 4,45
10 MercedesCard 4,40 29,00 €
11 Sparda Bank Kreditkarte 4,36
12 Wüstenrot Kreditkarte 4,33
13 Sparkasse Kreditkarte 4,31
14 ADAC Kreditkarte 4,30 24,00 €
15 Germanwings Kreditkarte 4,16
16 BahnCard Kreditkarte 4,11

Leistung & Angebot

Konditionen

Sicherheit

Hilfe & Support

Kreditkarten mit Top-Konditionen

    Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Kreditkarte basiert auf dem Prinzip des Konsumkredites
  • Der Kunde erhält einen Dispositionskredit, den er mit der Kreditkarte in Anspruch nehmen kann.
  • Viele Anbieter verlangen für ihre Dienste neben Zinsen auch Jahresgebühren.
  • Im Gegensatz zu Debit- und EC-Karten eignet sich die Kreditkarte hauptsächlich für bargeldlose Transaktionen. Dennoch ermöglichen viele Kreditkarten auch die Abhebung von Bargeld von den üblichen Geldautomaten.

1. Die Kreditkarte im Überblick

Bei der Suche nach dem passenden Kreditkartenanbieter muss der Interessent vor allem folgende Aspekte berücksichtigen:

Der Umfang einer Kreditkarte

Heutzutage bieten viele Kreditinstitute und Finanzdienstleister neben den Grundleistungen einer Kreditkarte auch verschiedene Zusatzoptionen und Extra-Services. So sind Versicherungen, Bonusprogramme, kostenlose Partnerkarten oder persönliche Wunschmotive nur einige der unzähligen Zusatzleistungen vieler Kreditkarten. Im besten Fall sollte der Karteninhaber jedoch nur von den Vorteilen profitieren können, welche er für wichtig hält. Ob der Kunde aus unterschiedlichen Erweiterungsmöglichkeiten und Zusatzleistungen verschiedener Formate wählen kann, ist dabei vom jeweiligen Angebot abhängig. Oftmals werden diese Kreditkarten unter besonderen Bezeichnungen wie zum Beispiel einer „Silber-Card“, einer „Gold-Card“, oder gar einer „Platin-Card“ herausgegeben.

Die Höhe der Zinsen und der Gebühren

Bei einer Kreditkarte, egal ob Visa-Card oder Mastercard, hängen die Kosten von verschiedenen Faktoren ab. Hier hat der Kunde eine sehr umfangreiche Auswahl: Viele Kreditkartenemittenten (Institutionen, welche Kreditkarten herausgeben) bieten vorteilhafte Konditionen für Studenten; während andere Anbieter die Gebühren zurückerstatten, wenn die Umsätze im Jahr eine gewisse Summe übersteigen. Neben der Höhe der Kosten für Jahresgebühr und eventuelle Bargeldabhebungen sollten Karteninhaber auch auf die Gesellschaft achten, welche den Kreditdienst gewährt: Auch die wirtschaftliche Solidität des Kreditinstitutes ist ein entscheidender Faktor bei der Suche nach der richtigen Kreditkarte.

Die Sicherheit im Online-Bereich

Betrug in seinen verschiedenen Formen – wie zum Beispiel die Fälschung der Kreditkarte oder der Diebstahl sensibler Daten – ist eine große Bedrohung für die Nutzer einer Kreditkarte. Der Karteninhaber sollte deshalb bei seinen Käufen mit der Visa-Card oder Mastercard auch stets auf die Sicherheit achten.

Bargeldabhebung

Eine Kreditkarte stellt, neben der EC-Karte, in der Regel die erste Alternative zur Verwendung von Bargeld dar. Doch nicht immer und überall ist die Bezahlung mit elektronischem Geld erlaubt. Der Kunde sollte deshalb auch darauf achten, ob die Kreditkarte problemlos die Abhebung von Bargeld ermöglicht. Zu diesem Zweck bieten viele Kreditkartenherausgeber zu der Karte auch die Option, ein Girokonto bei ihrem Institut zu eröffnen. Nicht uninteressant ist deshalb die Höhe der potentiellen Gebühren, die der Anbieter für die Bargeldabhebung verlangen kann. Des Weiteren sollte der Nutzer auch darauf achten, ob der Anbieter genug nutzbare Geldautomaten in der persönlichen Umgebung zur Verfügung stellt. Im optimalen Fall ist der Zugriff auf das Geld europaweit kostenlos möglich.

Der Support-Dienst

Nicht zuletzt ist auch die Hilfsbereitschaft des Anbieters bei Fragen und Anregungen entscheidend. Unter anderem sollte der Karteninhaber die Kreditkartengesellschaft problemlos kontaktieren können, wenigstens per Telefon – zum Beispiel mittels einer Hotline – oder per E-Mail.

2. Ein Rückblick in die Zukunft

Im 1888 erschienenen Science-Fiction-RomanEin Rückblick aus dem Jahre 2000 auf 1887“ erzählt der amerikanische Autor Edward Bellamy von dem Jungen Julian West, der 1887 in tiefem Schlaf versinkt und im Jahre 2000 wieder erwacht. In der Zukunft entdeckt West eine utopische Gesellschaft, in der Kriminalität und Armut für immer besiegt wurden, die Luft in den Großstädten sauber ist und die Arbeiter schon mit 45 in Rente gehen. Eine solche Darstellung der Zukunft aus dem 19. Jahrhundert kann aus der Perspektive der heutigen Leser weitblickend, fantasievoll oder auch naiv erscheinen. Aber wie es oft bei solchen Science-Fiction-Romanen der Fall ist, enthält auch diese Erzählung einige erstaunlich nah an die heutige Wirklichkeit heranreichende Intuitionen über die gegenwärtige Gesellschaft und nahm damit Erfindungen vorweg, die später tatsächlich umgesetzt wurden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Autor die Geldtransaktionen im Jahre 2000 beschreibt: In der Zukunft, erzählt Bellamy, wird man ohne Bargeld leben und die üblichen Käufe mit von ihm erstmals sogenannten „Kreditkarten“ tätigen, welche den entsprechenden Betrag automatisch abrechnen. An dieser Stelle kann man ohne Weiteres von einem Vorgriff auf unsere Gegenwart sprechen, denn die Verwendung von Kreditkarten ist heute sehr verbreitet und etabliert sich immer mehr als eine gute Alternative zum Bargeld. Schon damals mussten die amerikanischen Bürger auf die ersten geldlosen Transaktionen nicht lange warten: Bereits 36 Jahre nach der Veröffentlichung des Romans gingen die ersten Kreditkarten von Western Union auf den Markt.

Bellamys Traum von einer Gesellschaft ohne flüssiges Kapital ist im Jahre 2017 noch nicht in Erfüllung gegangen. Ohne Frage erweist sich das Bargeld nach wie vor als die erste Option, wenn zum Beispiel die Bezahlung des Essens in einem Restaurant oder ein kleiner Einkauf im Supermarkt ansteht. In der heutigen Zeit haben sich die Zahlungsmodalitäten im Vergleich zur Vergangenheit dennoch massiv verändert. Das elektronische Geld gewinnt eine steigende Bedeutung, manchmal auch im Fall von kleinen Transaktionen. Die Vorteile einer Kreditkarte bestehen für ihren Nutzer eindeutig in der Flexibilität und in der Sicherheit des bargeldlosen Zahlungssystems: Zum einen ermöglicht die Kreditkarte eine gewisse finanzielle Flexibilität, da der jeweilige Geldbetrag nicht sofort vom Girokonto des Kreditkartennutzers abgebucht wird; zum anderen kann der Kunde mit einer Kreditkarte auf die Mitnahme von Bargeld verzichten und folglich die Gefahr vermeiden, dass dieses verloren geht oder gestohlen wird.

Die Kreditkarte in der Ära des Internets

Aufgrund dieser Vorteile ist es daher kein Zufall, dass 32 Prozent der Deutschen heute über eine Kreditkarte verfügen und mit ihrem „Plastikgeld“ viele Käufe bargeldlos erledigen. Konsequenterweise ist auch die Akzeptanz der Kreditkarte dementsprechend größer geworden. Immer mehr Geschäfte und Läden nehmen neben Bargeld auch das elektronische Geld als Zahlungsform an und statten sich mit Geräten aus, die Kreditkarten lesen können. Die Gründe für die Nutzung einer Kreditkarte sind aber derzeit noch zahlreicher, auch weil sich das klassische Anwendungsgebiet aus früheren Tagen erweitert hat. In früheren Zeiten war eine Kreditkarte lediglich für die Urlaubsreise in das Ausland nahezu unerlässlich gewesen, da mit den Girokonto-Karten aus Deutschland im Ausland kein Geld abgehoben werden konnte. Heute benötigen aber nicht mehr nur Vielreisende eine Kreditkarte.

Münzgeld
Die Kreditkarte gilt als gute Alternative zur Nutzung von Bargeld.

In der Ära des Internets, in der immer mehr Dinge online erledigt werden, kann das elektronische Geld auch zu Hause viele Vorteile bringen. Denn durch die zunehmende Anzahl der Internetshops wird die bargeldlose Transaktion immer wichtiger. Neben Lastschrift und PayPal ermöglichen Online-Shops wie zum Beispiel Amazon oder Ebay die Zahlung der Beträge auch mit einer Kreditkarte. Manche Fluggesellschaften und Reiseunternehmen bieten auf ihrer Homepage nicht selten sehr vorteilhaftere Konditionen und preiswertere Angebote, wenn der Kunde seine Reise mit einer Kreditkarte bezahlt. Speziell bei derartigen Online-Geschäften kann der Internetnutzrt heute sogar die sogenannten virtuellen Kreditkarten verwenden: In diesem Fall erhält der Kunde von dem Anbieter keine Plastikkarte mit Chip mehr, sondern nur die Bankdaten, welche bei einer Online-Transaktion erforderlich sind. Mit diesen kann er sein Online-Shopping schnell und sicher erledigen.

3. Wie funktioniert eine Kreditkarte?

Aus diesen Gründen hat sich der Inlandszahlungsverkehr mit der Kreditkarte fest in der heutigen Zeit etabliert, sodass die Nutzung der Kreditkarte durchaus viele Vorteile mit sich bringt. Wie funktioniert aber eine Kreditkarte? Welchen Dienst leisten die verschiedenen Anbieter, wenn sie die Nutzung einer Kreditkarte gewähren? Worin besteht der Unterschied zwischen einer Kreditkarte und anderen bargeldlosen Zahlungsmitteln? Im Gegensatz zu einer EC-Karte, durch die eine Rechnung von dem Girokonto sofort abgebucht wird, basiert eine Kreditkarte auf dem Prinzip des Konsumkredites: Der Kunde fordert von einem Kreditinstitut einen maximalen Kreditrahmen zu seinem privaten Verbrauch an – den sogenannten Dispositionskredit.

Geldbeutel
Eine Kreditkarte beruht, im Gegensatz zur EC-Karte, auf dem Prinzip des Konsumkredites.

Bis zu dieser Summe kann der Nutzer die Kreditkarte für seine Käufe verwenden. Jedes Mal, wenn der Kunde die Kreditkarte nutzt, übernimmt der Kreditkartenemittent an seiner Stelle die Zahlung des Betrages. Erst zum Monatsende löst der Kreditkarteinhaber die so akkumulierten Schulden ab, und zwar wenn der Anbieter die aus den Umsätzen beanspruchte Summe vom Girokonto des Nutzers abbucht. Dank eines solchen Zahlungssystems kann der Kunde somit seine Rechnungen begleichen, auch wenn der Dispositionskredit des Girokontos bereits aufgebraucht ist. Da der Kunde seinen Kredit bis zu einer bestimmten Summe flexibel gestalten kann, erweist sich die Kreditkarte somit als ein sehr anpassungsfähiges Zahlungsmittel für Umsätze jeglicher Art.

Es empfiehlt sich allerdings, die Rechnungen, die mit der Kreditkarte beglichen wurden, immer im Blick zu behalten. Falls die vereinbarte Kreditsumme schon vor dem Monatsende verbraucht wurde, kann der Inhaber seine Karte bis zum nächsten Einzugstermin nicht mehr nutzen. Weiterhin ist zu beachten, dass einige Kreditkartenmodelle sehr hohe Überziehungszinsen verlangen. Insgesamt sollte das allgemeine Zinsniveau beachtet werden. In Amerika scheint der Leitzins wieder zu steigen, das könnte mittelfristig auch die Kosten für Kreditkarten erhöhen.

Um die Vorteile einer Kreditkarte zu genießen, ist zuerst eine positive Bonität erforderlich. Mit anderen Worten muss der Kunde anhand seines Einkommens nachweisen, dass er in der Lage ist, den beanspruchten Kredit und die damit verbundenen Zinsen zurückzuzahlen. Es gibt heutzutage unzählige Banken, bei der der Kunde eine Visa-Card oder Mastercard anfordern kann. Nicht selten bieten die Institute schon bei der Eröffnung eines Girokontos die Option einer Kreditkarte an. Alternativ kann sich der Interessierte auch an Finanzdienstleistungsanbieter wenden, wie zum Beispiel American Express oder Diners. Sowohl Banken als auch Kreditkarteninstitute fordern für ihre Kreditdienste eine gewisse Jahresgebühr. Bei der Anforderung einer Kreditkarte sollte ein Interessent deshalb nicht nur darauf achten, wie hoch die Zinsen sind, sondern auch, wie hoch die Jahresgebühren der Anbieter für die Nutzung der Kreditkarte sind.

Was eine Kreditkarte tatsächlich leisten kann und wie sie im Gegensatz zu anderen Zahlungsmitteln funktioniert, erklärt dieses Youtube-Video von der Sparda-Bank.

Was ist eine Kreditkarte?

4. Die verschiedenen Typen von Kreditkarten

Die Welt der Wirtschaft ist in ständiger Bewegung und mit ihr auch die Welt der Kreditkarten. Immer neue Kreditkarten-Produkte kommen auf den Markt, um sich den ändernden Bedürfnissen der Kunden anpassen zu können. Um den Lesern dabei zu helfen, sich in den verschiedenen Anwendungsbereichen der heutigen Kreditkarten zu orientieren, wurden die verschiedenen Typen von speziellen Kreditkarten hier in Kürze zusammengefasst:

Entertainment-Kreditkarten

Diese Karten sind speziell für die Aktivitäten in der Freizeit oder im Urlaub gedacht. Mit einer derartigen Karte kann der Inhaber zum Beispiel das Ticket eines Konzertes oder die Rechnung im Restaurant bargeldlos bezahlen und oft vorteilhafte Konditionen ergattern. Zudem besteht auch oft die Möglichkeit, an Gewinnspielen und Preisverlosungen teilzunehmen. Aufgrund ihrer internationalen Gültigkeit sind Entertainment-Kreditkarten außerdem auch bei Vielreisenden sehr beliebt. Auch im Ausland kann der Besitzer einer Entertainment-Kreditkarte problemlos seine Rechnungen bargeldlos begleichen. Der größte Nachteil liegt in den hohen Kosten: Entertainment-Kreditkarten sind nicht selten mit überdurchschnittlich hohen Gebühren verbunden.

Firmenkreditkarten

Im Gegensatz zu den Entertainment-Kreditkarten, die hauptsächlich für die Freizeit genutzt werden, finden die Firmenkarten ihre Anwendung vor allem im geschäftlichen Bereich. Ein Unternehmen gewährt normalerweise eine Firmenkreditkarte, damit ihre Mitarbeiter etwa eine Geschäftsreise schneller buchen können, ohne dass die damit verbundenen Kosten zuerst von ihnen übernommen und später von der Firma erstattet werden müssen. Der Vorteil einer Firmenkreditkarte besteht in der Bequemlichkeit des Zahlungssystems: Das Unternehmen nimmt die Betriebskosten sofort auf sich, ohne dass unzählige Belege erstellt werden müssen. Gewisse Schwierigkeiten können allerdings auch entstehen, wenn zum Beispiel einige Mitarbeiter gleichzeitig über eine Firmenkreditkarte verfügen. Falls mehrere Karten im Einsatz sind, ist es für das Unternehmen nicht immer leicht, die verschiedenen Kosten im Blick zu halten.

Co-Branding-Kreditkarten

Co-Branding-Kreditkarten sind das Produkt einer Kooperation zwischen einem Kreditkartenemittenten und einem Unternehmen. Als Erkennungszeichen tragen sie nicht nur das Logo des Kreditkartenherstellers, sondern auch das des Kooperationspartners. Der Vorteil dieser Karten liegt für den Nutzer in den zusätzlichen Leistungen, die das Partnerunternehmen dem Kreditkarteninhaber gewährt. Es handelt sich meistens um Rabattangebote oder Prämien- und Treuepunkte, die der Kreditkarteninhaber bei dem Partnerunternehmer in Anspruch nehmen kann. So kann der Karteninhaber zum Beispiel jedes Mal Flugpunkte sammeln, wenn er die Co-Branding-Kreditkarte der entsprechenden Fluggesellschaft verwendet. Der Nachteil: So wie bei den Entertainment-Karten sind auch in diesem Fall hohe Gebühren fällig. Aus diesem Grund ist die Anforderung einer Co-Branding-Kreditkarte nur sinnvoll, wenn der Kunde von den Angeboten des Branding-Partner tatsächlich profitiert.

Universelle Kreditkarten

Aufgrund der vielen Anwendungsmöglichkeiten des „Plastikgeldes“ ist die Versuchung groß, mehrere Kreditkarten zu beantragen und zu besitzen. Eine Folge dessen ist jedoch, dass Nutzer dann oft gezwungen sind, ihre verschiedenen Karten gleichzeitig dabeizuhaben, um verschiedene Geldtransfers auszuführen. Um diese Umständlichkeit zu vermeiden, können Kreditkartenbesitzer heutzutage auch von der Nutzung der sogenannten universellen Kreditkarten profitieren. Es handelt sich an dieser Stelle um ein elektronisches Dispositiv, das die Daten von verschiedenen Kreditkarten gleichzeitig speichern kann. Das Gerät verfügt über ein Display, das die gespeicherten Karten überschaubar zeigt. Will der Karteninhaber mit einer seiner Kreditkarten eine Rechnung bezahlen, muss er nur unter den gespeicherten die richtige auswählen. Der Vorteil der universellen Kreditkarte liegt natürlich in ihrer hohen Flexibilität: Der Kreditkarteinhaber braucht nur seine universelle Kreditkarte mitzunehmen, statt verschiedene Karten ins Portemonnaie stecken zu müssen. Diese neue Technologie erweist sich zudem als sehr vorteilhaft im Bereich „Sicherheit“: Verliert der Inhaber seine universelle Karte, sperrt sich das Gerät automatisch und kann von Dieben und Betrügern nicht mehr verwendet werden.

Tipp: Prepaid-Kreditkarten

Als Alternative zu den klassischen Kreditkarten etablieren sich immer mehr Kreditkarten auf Basis von Guthaben. Prepaid-Kreditkarten werden meist ohne ausgiebige Bonitätsprüfung ausgegeben, da nur das zuvor aufgeladene Guthaben zur Verfügung steht.

5. Die Kreditkarte unter der Lupe

Heutzutage ist die Kreditkarte eines der beliebigsten Zahlungsmittel für das Shopping im Internet. Für den unerfahrenen Nutzer ist aber die Begleichung der Rechnung durch eine Kreditkarte auf dem ersten Blick alles andere als einfach. Oft fragt der Online-Händler nach speziellen Daten, wie zum Beispiel der Kreditkartennummer oder dem CVV-Kartenprüfwert, welche für den Neuinhaber einer Kreditkarte nicht immer leicht zu finden sind. Damit der Neukunde seine Kreditkarte auch online problemlos verwenden kann, erhalten Inhaber von Kreditkarten hier einen Überblick über die wichtigsten Daten auf der Kreditkarte.

Muster-Kreditkarte
Die Vorderseite einer Muster-Kreditkarte: herausgebende Gesellschaft; Kreditkartennummer; Gültigkeitsdatum; Name des Inhabers.

Kreditkartennummer

Die Kreditkartennummer befindet sich auf der Vorderseite der Kreditkarte und ist in der Regel 16 Stellen lang. Ihre Funktion besteht hauptsächlich darin, die Kreditkarte als Besitz eines bestimmten Inhabers zu kennzeichnen. Unter anderem enthält diese Zahl die Identifikationsnummer der Kreditkartengesellschaft und den BIN-Code zur Identifikation der Karte bei Geldautomaten, für den Fall, dass der Kunde mit der Karte Bargeld abholt.

Inhabername

Auf der Vorderseite der Kreditkarte – direkt unter der Kreditkartennummer – befinden sich auch der Vor- und der Nachname des Karteninhabers. Der Name des Kartenbesitzers ist zusätzlich auch auf dem Magnetstreifen gespeichert.

Gültigkeitsdatum

Das Datum weist darauf hin, wann die Karte herausgegeben wurde und wie lange sie gültig ist. In der Regel beträgt die Ablaufzeit einer Kreditkarte 5 Jahre. Ist diese Zeit abgelaufen, muss der Karteninhaber keine neue Kreditkarte beantragen. Denn in diesem Fall senden die meisten Emittenten ihren Kunden eine neue Karte automatisch per Post, ohne dass eine erneute Antragstellung nötig wird.

Herausgebende Kreditkartengesellschaft

Ob es sich um eine Visa-Card oder eine Mastercard handelt, ist üblicherweise auf der Vorderseite der Kreditkarte zu erfahren. Neben dem Logo der herausgebenden Gesellschaft und des Kreditinstitutes wird aber oft die Art der Karte angezeigt. So gilt es beispielsweise zu unterscheiden, ob die Karte einen Gold- oder einen Premium-Service anbietet. Im Falle eines Co-Brandings ist in der Regel nicht nur das Logo des Anbieters, sondern auch des Partnerunternehmens vorhanden.

CVV-Kartenprüfwert

Der CVV-Kartenprüfwert befindet sich immer auf der Rückseite der Karte. CVV steht für Card Validation Value und besteht aus drei Ziffern und sollte den Diebstahl von den Kreditkarten erschweren. Bei Online-Transaktionen ermöglicht der CVV-Kartenprüfwert auch die Authentifizierung des Karteninhabers.

Magnetstreifen

Wie der CCV-Kartenprüfwert befindet sich auch der Magnetstreifen auf der Ruckseite der Karte. Seine Funktion besteht darin, das elektronische Auslesen und die Abrechnung des zu zahlenden Betrags vom Konto zu ermöglichen. Zu diesem Zweck speichert der Magnetstreifen verschiedene Informationen über den Inhaber und seine Kreditkarte. Um diese Daten zu kodifizieren, benötigt der Händler einen Durchzugleser, ein spezielles Gerät, das über eine elektronische Nut verfügt. Wenn der Magnetstreifen durch diese gezogen wird, kann dieses Gerät den Dispositionskredit des Inhabers überprüfen und den angegebenen Betrag von der Kreditkarte abrechnen.

PIN

Neben dem Kartenprüfwert besitzen viele Karten zusätzlich auch eine persönliche Geheimzahl – die sogenannte persönliche Identifikationsnummer (PIN) – welche für eine bessere Sicherheit der Karte sorgt. Die PIN ist beispielsweise für Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte am Automaten notwendig. In einigen Läden kann die Geheimnummer auch bei der Bezahlung genutzt werden. Wichtig zu beachten: Nicht jede Kreditkarte ist mit einer PIN ausgestattet.

6. Auf die Sicherheit der Kreditkarte achten

Das finanzielle Risiko im Falle des Verlusts der Kreditkarte ist im Vergleich zum Verlust von Bargeld wesentlich geringer, da eine Kreditkarte meistens mit einem Anruf sofort gesperrt werden kann. Dennoch besteht auch für den Nutzer der Kreditkarte weiterhin die Gefahr eines Betrugsfalls. Laut der deutschen Kriminalpolizei wurden nur für das Jahr 2014 70.000 Betrugsfälle mittels bargeldloser Zahlungssysteme verzeichnet und fast 9.000 von diesen erfolgten durch die Fälschung oder den Diebstahl von Kreditkartendaten. Der Kreditkartenbetrug ist also eine reale Gefahr, die der Nutzer von „Plastikgeld“ ohnehin nicht unterschätzen sollte. Doch welche sind die häufigsten Betrugsmethoden und wie kann man sich am besten davor schützen?

Geldautomat
Durch „Skimming“ können Kartendaten vom Geldautomaten ausgespäht werden.

Fälschung von Kreditkarten

Anbieter geben neue Visa-Cards und Mastercards mit aufsteigenden Kreditkartennummern heraus. Betrüger können eine Kreditkarte manchmal fälschen, indem sie die Nummer erraten, die in dieser Reihenfolge als nächstes erzeugt wird. Manche Anbieter nutzen heutzutage zur Erstellung von Kreditkartennummern besonders komplexe Algorithmen, die einen höheren Schutz gegen Fälscher und Betrüger bieten.

Diebstahl der Daten durch manipulierte Kreditkartenlesegeräte

Nicht nur vor der Fälschung der Kreditkarte sollte sich der Kreditkartenbesitzer hüten. Auch hinter einem normalen bargeldlosen Einkauf kann sich eine ernste Bedrohung verstecken. Denn nicht jedes Lesegerät, das in Geschäften und Läden zur Benutzung kommt, wird legal betrieben. Durch manipulierte Geräte kann der Betrüger die Kartendaten speichern und zu seinem Nutzen wiederverwenden.

Diebstahl der Daten am Geldautomaten:

Neben manipulierten Lesegeräten nutzen viele Betrüger auch Geldautomaten als Quelle für Kreditkartendaten. So gehört das „Skimming“ (dt. „Abschöpfen“) zu den am meisten verwendeten Techniken, mit denen Geheimdaten von arglosen Bürgern gestohlen werden: Der Täter installiert hierzu auf einem Geldautomaten eine falsche Frontplatte und späht so bei Bargeldabhebungen illegal die Kartendaten von EC- und Kreditkarten aus.

Diebstahl der Daten durch Schadprogramme

Der Online-Diebstahl von sensiblen Daten betrifft natürlich auch die Kreditkarten. Trojaner und Vieren sind eine große Gefahr für alle, die ihre Kreditkarte gern auch für das Online-Shopping verwenden. Unter anderem erweist sich das so genannte „Phishing“ (Kofferwort aus „Passwort“ und „Fischen“) als ein sehr effektives System zur Kontoplünderung. An dieser Stelle versteckt sich der Betrüger hinter der nahezu identischen Kopie einer zuverlässigen Internetseite – zum Beispiel der Seite eines Kreditinstitutes – und fordert per E-Mail persönliche Angaben wie das Passwort oder die Kreditkartennummer an.

Aufgrund solcher Gefahren sollte der Nutzer zuerst auf die Sicherheit seiner Käufe achten. Was kann der Kartenbesitzer gegen solche Bedrohungen tun? Nachfolgend die wichtigsten Tipps zum Schutz der Karte vor Betrügen und Fälschungen:

Vorsichtiger Umgang mit der PIN

So wie EC-Karten sind auch Kreditkarten nicht selten mit einer Geheimnummer ausgerüstet. Wichtig zu beachten: Nicht einmal das Kreditinstitut oder der Kreditkartenanbieter kennen die PIN der Kreditkarte, sondern nur der Karteneigentümer. Für die Sicherheit der Karte empfiehlt es sich, die PIN-Nummer strikt geheim zu halten und nie zusammen mit der Kreditkarte aufzubewahren.

Regelmäßige Überprüfung der Abrechnungen

Mindestens einmal pro Monat sollte der Kunde seine Überweisungen überprüfen und eventuell dem Kreditinstitut verdächtige Transaktionen melden. Handelt es sich um einen Betrugsfall, zahlt der Anbieter den gestohlenen Betrag in der Regel zurück – wenn der Karteninhaber die Unregelmäßigkeiten rechtzeitig  bekannt gibt.

Unseriöse Online-Händler vermeiden

Um die Wahrscheinlichkeit eines Virenangriffes im Internet zu verringern, sollte der Kreditkartenbesitzer dubiöse Webseiten meiden, auch wenn diese vorgeben, besonders preiswerte Angebote zu enthalten. Es ist außerdem äußerst empfehlenswert, die Existenz des Online-Unternehmens zu prüfen und die Geschäftsbedingungen genau zu lesen. Besonders aufmerksam sollte der Kunde dann sein, wenn das Online-Geschäft den Hauptsitz im Ausland hat. In diesem Fall hat die deutsche Behörde normalerweise wenige Handlungsmöglichkeiten. Zum Schutz der Kreditkartendaten gegen Online-Bedrohungen kann auch der Erwerb eines guten Antivirus-Programmes für das sichere Shoppen im Internet sehr sinnvoll sein.

Security
Trojaner und Schadprogramme können Kreditkartendaten klauen.

Sofort Kontakt mit der Polizei aufnehmen

Falls der Karteninhaber unauthorisierte Umsätze bemerkt, sollte er unverzüglich die Polizei kontaktieren. Zur Prävention und zur Verhinderung des Kreditkartenbetrugs hat die deutsche Polizei seit 2010 die kostenfreie Notrufnummer 116-116 geschaltet. Nutzer, die ihre Karte verloren haben, können den Service kontaktieren und auch mehrere Karten unterschiedlicher Anbieter gleichzeitig sperren. Der Sperr-Service ist 24 Stunden am Tag aktiv und auch aus dem Ausland erreichbar.

7. Ratgeber: Wann ist die Nutzung einer Kreditkarte besonders empfehlenswert?

Heutzutage ist die Kreditkarte zu einem Symbol für Reichtum und Wohlstand geworden: Wer eine oder mehrere Kreditkarten besitzt, gilt in der Gesellschaft als Person, für die Geld überhaupt kein Thema ist. Es gibt aber zweifellos Fälle, in denen die Verwendung einer Kreditkarte nicht nur eine Statusfrage ist, sondern vor allem Vorteile mit sich bringt. In diesem Abschnitt hat die Redaktion einmal zusammengestellt, wo es sich am meisten lohnt, eine Rechnung mit der Kreditkarte zu begleichen:

Für bargeldlose Transaktionen

Im Gegensatz zu Debit- und EC-Karten, die hauptsächlich für die Abhebung von Bargeld vom eigenen Girokonto gedacht sind, nutzen Inhaber ihre Kreditkarte vor allem für bargeldlose Transaktionen. Egal ob im Restaurant oder im Supermarkt, die Zahlung einer Rechnung per Kreditkarte geht schnell und bequem vonstatten, und zwar ohne die Gefahr, dass Bargeld verloren geht oder gestohlen wird.

Für die Buchung von Reisen im Internet

Immer mehr Reisegesellschaften fordern auf ihrer Homepage die Bezahlung einer Reise per Kreditkarte. Besonders empfehlenswert ist die Buchung mit einer Co-Branding Kreditkarte, wenn der Kreditkarteninhaber von der Partnerschaft der Flug- oder Zuggesellschaft profitieren kann. In diesem Fall kann der Karteninhaber zum Beispiel Prämienpunkte sammeln und vorteilhafte Konditionen genießen.

Im Ausland

Da die Kreditkarte bargeldlose Transaktionen ermöglicht, ist ihr Einsatz im Ausland besonders bequem, vor allem, wenn vor Ort eine andere Währung gängig ist. Zur Nutzung der Karte verlangen die meisten Anbieter keine zusätzlichen Gebühren sofern sich der Kunde im europäischen Gebiet befindet. Für den Karteneinsatz in nicht-europäischen Ländern sollte der Karteninhaber allerdings mit einer nachträglichen Gebühr (je nach der Hohe des Betrages) rechnen.

8. Kreditkarten im Vergleich

Da viele Kreditinstitute den Kreditdienst und somit Kreditkarten anbieten, ist es für den Kunden heutzutage recht simpel und einfach bei entsprechender Bonität an eine Kreditkarte zu gelangen. Aber mit der Auswahl ist auch die Unterschiedlichkeit der Angebote entsprechend gestiegen. Die Kreditkartenemittenten gewähren durchaus verschiedene Konditionen und vertraglich vereinbarte Regelungen, sodass der Interessent bei der Auswahl der entsprechenden Kreditkarte durchaus Sorgfalt walten lassen sollte. Der Nutzer sollte sich über den Umstand bewusst sein, dass die Kreditkarte ihren Namen völlig zu Recht trägt und daher das Geld, das mit der Karte zur Verfügung steht, als Kredit gehandhabt wird. Damit sich der Leser einen präzisen Überblick über die verschiedenen Anbieter verschaffen kann, haben wir einige der beliebtesten und bekanntesten Kreditkarten miteinander verglichen und bewertet. Das Ergebnis des Kreditkarten-Tests: Der erste Platz ging an die Visa-Cards und Mastercard des Anbieters Barclaycard; als zweitbeste Kreditkarte hat im Vergleich die Kreditkarte der Comdirect abgeschlossen und der dritte Platz im Vergleich ging schließlich an die Kreditkarte der Deutschen Kreditbank - DKB.

Bevor der Leser zu den Einzelberichten kommt, sollte er sich über die wichtigsten Aspekte informieren, die eine gute von einer eher schlechten Kreditkarte unterscheiden. Was ist für eine Kreditkarte in erster Linie entscheidend? Worauf kommt es bei einer Kreditkarte an? In diesem Vergleich der Kreditkarten wurden die vier wichtigen Punkte - Service des Kreditkarten-Anbieters, Sperrmöglichkeiten der Kreditkarte, Rückzahlungsmöglichkeiten, Hilfe & Support - berücksichtigt, um die verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen und die Kreditkarten so zu bewerten.

Service des Anbieters

Unter dem Service der Anbieterbank wird in erster Linie der Umfang der Serviceleistungen im Zusammenhang mit der Kreditkarte verstanden. Eine gute Kreditkarte sollte für den Nutzer im Falle von kurzfristigen Liquiditätsengpässen als zusätzliche Sicherheit fungieren und die Lage des Nutzers nicht noch nachhaltig verschlimmern. Für gewöhnlich bieten gewisse Anbieter finanzielle Vergünstigungen an, wenn die Kreditkarte jährlich in einem gewissen Umfang genutzt wird. So entfallen dadurch oftmals die Jahresgebühren der Visa-Cards oder Mastercards. Trotz dieser Bonusaktionen und dem Wegfall der Jahresgebühr sollte die Mindestnutzung jedoch kein vertraglich vereinbarter Zwang sein, da anderenfalls die finanzielle Flexibilität des Nutzers leidet. Es gibt Anbieter, bei denen die tägliche Verfügung der Kreditkarte auf einen gewissen Betrag limitiert wird, und es gibt Anbieter, bei denen diese Limitierung auf die ganze Woche verteilt ist. Dies sollte im Vorhinein auf jeden Fall mit dem Anbieter der Kreditkarte abgeklärt werden. Des Weiteren sollte im Vergleich darauf geachtet werden, dass die Kreditkarte auch an möglichst vielen Stellen weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Weiterhin sollte der Nutzer auf jeden Fall einen genauen und prüfenden Blick in die vertraglichen Konditionen der Kreditkarte werfen, um sicherzustellen, dass der Zinssatz für die Nutzung der Kreditkarte den allgemein-üblichen Konditionen des Marktes entspricht. Dies betrifft den Sollzins genauso wie eventuelle Guthaben-Zinsen. Bei der Nutzung im Ausland sollte die Bargeldabhebung möglich und im besten Falle kostenlos sein. Gerade bei einem Auslandsaufenthalt ist ein großer Verfügungsrahmen mitunter sehr wichtig, da unvorhergesehene Ausgaben anfallen können. Mit einer Kreditkarte des richtigen Anbieters wird der Nutzer jedoch diese unvorhergesehenen Ausgaben bedienen können, wobei stets zwischen der Tagesverfügung, der Wochenverfügung und dem Kreditrahmen unterschieden werden muss.

Sperrungsmöglichkeiten der Kreditkarte

Die Sperrungsmöglichkeiten der Kreditkarte sind ein elementar wichtiges Kriterium für den Inhaber. Im Falle eines Verlustes kann jeder, der die Kreditkarte findet, über die Karte verfügen und mitunter einen erheblichen finanziellen Schaden anrichten. Aus diesem Grund sollte die Sperrung der Kreditkarte telefonisch von jedem Punkt der Erde aus möglich sein. Sehr gute Anbieter unterhalten aus diesem Grund eine 24-Stunden-Hotline, sodass die Karte jederzeit ohne nennenswerten Zeitverlust gesperrt werden kann. Ist die Karte gesperrt, so wird sie sofort für den Finder nutzlos und der  Besitzer ist in der Regel sofort vor finanziellen Schäden geschützt. Nicht selten gewährt der Anbieter auch eine gewisse Haftung bei Verlust und unbefugter Weiternutzung durch Dritte.

Kreditkarten Sperre
Für den Notfall ist es wichtig, dass die Kreditkarte schnellstmöglich gesperrt werden kann.

Rückzahlungsmöglichkeiten

Wie bereits erwähnt, ist das Kapital, das dem Nutzer mit der Kreditkarte  zur Verfügung steht, als Kreditkapital anzusehen. Dieses Kreditkapital muss jedoch irgendwann einmal zurückgezahlt werden. Die Art und der Umfang der Rückzahlung sollten daher im Vorhinein abgeklärt werden, da sie sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden. Es gibt Anbieter im Vergleich, die das Kreditkapital automatisiert mit der nächsten Kreditkartenrechnung im Folgemonat vom Konto des Kreditkartennutzers abbuchen. Im Gensatz dazu existieren Anbieter, die eine Rückzahlungsmöglichkeit in monatlichen Raten anbieten. Bei dieser Form der Rückzahlung sollte der Nutzer jedoch unbedingt den Zinssatz im Auge behalten, da aufgrund der Sollzinsen anderenfalls erheblich mehr an den Anbieter zurückbezahlt, als er ursprünglich erhalten hat.

Hilfe & Support

Die Zuverlässigkeit eines Kreditkarteanbieters zeigt sich schließlich auch im Bereich „Support-Dienst“. Bei Fragen und Anregungen sollte der Kunde problemlos den Anbieter kontaktieren können, am besten mit einer Telefon-Hotline, die rund um die Uhr aktiv sein sollte. In dieser Kategorie wurde außerdem der Support auf der Homepage der Anbieter beurteilt, und zwar, ob die verschiedenen Anbieter schon online einen überschaubaren Blick über die verschiedenen Leistungen ihrer Karte geben. Ob der Kunde bereits auf der Homepage seine Karte durch ein Online-Formular anfordern kann oder ob die Beantragung nur per Post erfolgt, fließt ebenfalls in die Beurteilung mit ein.

Beratung
Eine freundliche und kompetente Beratung kann bei der Wahl der richtigen Kreditkarte entscheidend sein.

Aus der Benotung der einzelnen Kategorien entsteht eine Gesamtnote für jeden Kreditkartenanbieter im Vergleich. Für alle, die sich ein präzises Bild von den verschiedenen Kreditkarten, Jahresgebühren, Zinsen, Kreditrahmen und Zusatzleistungen verschaffen wollen, empfiehlt es sich, einen Blick auf die einzelnen Testberichte der Kreditkarten im Vergleich zu werfen.

Weitere Kreditkarten-Tests: