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Kreditkarten

Die besten Kreditkarten im Vergleich

Diego Diana
Platz Produkt Bewertung Preis
1 Barclaycard Kreditkarte 4,73
2 comdirect Kreditkarte 4,72
3 DKB Kreditkarte 4,63
4 Targobank Kreditkarte 4,61
5 Santander Kreditkarte 4,58
6 Deutsche Bank Kreditkarte 4,57 39,00 €
7 Miles and More Kreditkarte 4,53 55,00 €
8 Postbank Kreditkarte 4,51 22,00 €
9 Hanseatic Bank Kreditkarte 4,45
10 MercedesCard 4,40 29,00 €
11 Sparda Bank Kreditkarte 4,36
12 Wüstenrot Kreditkarte 4,33
13 Sparkasse Kreditkarte 4,31
14 ADAC Kreditkarte 4,30 24,00 €
15 Germanwings Kreditkarte 4,16
16 BahnCard Kreditkarte 4,11

Leistung & Angebot

Konditionen

Sicherheit

Hilfe & Support

Kreditkarten mit Top-Konditionen

Fälschung von Kreditkarten

Anbieter geben neue Visa-Cards und Mastercards mit aufsteigenden Kreditkartennummern heraus. Betrüger können eine Kreditkarte manchmal fälschen, indem sie die Nummer erraten, die in dieser Reihenfolge als nächstes erzeugt wird. Manche Anbieter nutzen heutzutage zur Erstellung von Kreditkartennummern besonders komplexe Algorithmen, die einen höheren Schutz gegen Fälscher und Betrüger bieten.

Diebstahl der Daten durch manipulierte Kreditkartenlesegeräte

Nicht nur vor der Fälschung der Kreditkarte sollte sich der Kreditkartenbesitzer hüten. Auch hinter einem normalen bargeldlosen Einkauf kann sich eine ernste Bedrohung verstecken. Denn nicht jedes Lesegerät, das in Geschäften und Läden zur Benutzung kommt, wird legal betrieben. Durch manipulierte Geräte kann der Betrüger die Kartendaten speichern und zu seinem Nutzen wiederverwenden.

Diebstahl der Daten am Geldautomaten:

Neben manipulierten Lesegeräten nutzen viele Betrüger auch Geldautomaten als Quelle für Kreditkartendaten. So gehört das „Skimming“ (dt. „Abschöpfen“) zu den am meisten verwendeten Techniken, mit denen Geheimdaten von arglosen Bürgern gestohlen werden: Der Täter installiert hierzu auf einem Geldautomaten eine falsche Frontplatte und späht so bei Bargeldabhebungen illegal die Kartendaten von EC- und Kreditkarten aus.

Diebstahl der Daten durch Schadprogramme

Der Online-Diebstahl von sensiblen Daten betrifft natürlich auch die Kreditkarten. Trojaner und Vieren sind eine große Gefahr für alle, die ihre Kreditkarte gern auch für das Online-Shopping verwenden. Unter anderem erweist sich das so genannte „Phishing“ (Kofferwort aus „Passwort“ und „Fischen“) als ein sehr effektives System zur Kontoplünderung. An dieser Stelle versteckt sich der Betrüger hinter der nahezu identischen Kopie einer zuverlässigen Internetseite – zum Beispiel der Seite eines Kreditinstitutes – und fordert per E-Mail persönliche Angaben wie das Passwort oder die Kreditkartennummer an.

Aufgrund solcher Gefahren sollte der Nutzer zuerst auf die Sicherheit seiner Käufe achten. Was kann der Kartenbesitzer gegen solche Bedrohungen tun? Nachfolgend die wichtigsten Tipps zum Schutz der Karte vor Betrügen und Fälschungen:

Vorsichtiger Umgang mit der PIN

So wie EC-Karten sind auch Kreditkarten nicht selten mit einer Geheimnummer ausgerüstet. Wichtig zu beachten: Nicht einmal das Kreditinstitut oder der Kreditkartenanbieter kennen die PIN der Kreditkarte, sondern nur der Karteneigentümer. Für die Sicherheit der Karte empfiehlt es sich, die PIN-Nummer strikt geheim zu halten und nie zusammen mit der Kreditkarte aufzubewahren.

Regelmäßige Überprüfung der Abrechnungen

Mindestens einmal pro Monat sollte der Kunde seine Überweisungen überprüfen und eventuell dem Kreditinstitut verdächtige Transaktionen melden. Handelt es sich um einen Betrugsfall, zahlt der Anbieter den gestohlenen Betrag in der Regel zurück – wenn der Karteninhaber die Unregelmäßigkeiten rechtzeitig  bekannt gibt.

Unseriöse Online-Händler vermeiden

    Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Kreditkarte basiert auf dem Prinzip des Konsumkredites – geliehenes Geld jetzt ausgeben und später inklusive potentieller Zinsen zurückzahlen.
  • Viele Anbieter verlangen für ihre Dienste neben Zinsen auch Jahresgebühren.
  • Viele Kreditkarten ermöglichen die Abhebung von Bargeld von den üblichen Geldautomaten.

Unsere Vergleichssieger

Gesamtsieger unseres Kreditkartenvergleichs ist das Angebot der Postbank. Das Basisprodukt der Postbank-Kreditkarte überzeugte unter anderem dadurch, dass Kunden zwischen einer VISA- und Mastercard-Version auswählen können. Die Konditionen und Leistungen dabei sind gleich. Innerhalb des Euroraumes heben Kunden kostenlos Geld an Automaten mit VISA- beziehungsweise Mastercard-Symbol ab. Der Anbieter gewährt einen zinsfreien dreißigtätigen Kurzzeitkredit bis zur Abbuchung der Kreditsumme vom Referenzkonto. Im Falle des Kartenverlusts haftet der Kunde nicht für unbefugt getätigte Transaktionen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der persönlichen Beratung, die durch das dichte Filialnetz gewährleistet ist. Der Anbieter verlangt 29 Euro Jahresgebühr.

Die folgenden Angebote, die knapp hinter dem Vergleichssieger gelandet sind, werden ohne jährliche Gebühr ausgegeben und können somit auch als Preis-Leistungs-Sieger angesehen werden.

Ein sehr guter zweiter Platz geht an die comdirect-Bank. Die comdirect VISA-Karte wird komplett ohne Jahresgebühr ausgegeben. Bargeldabhebungen sind weltweit kostenlos. Im Euroraum fallen des Weiteren keine Einsatzgebühren an. Der normale Kurzzeitkreditrahmen bis zur Abbuchung vom Girokonto beträgt 30 Tage. Alleinstellungsmerkmal des Anbieters ist der 3-Raten-Service: Bei ungeplanten Kosten wie der Neuanschaffung einer Waschmaschine vereinbaren Kunden gegen eine geringe Gebühr eine Rückzahlung in drei Monatsraten und zahlen keine Zinsen auf diesen Kurzzeitkredit.

Ein ebenfalls sehr überzeugender dritter Platzer geht an die Santander Consumer Bank. Die Santander 1plus-Karte kommt ebenfalls ohne Jahresgebühr aus. Sie ist die einzige Kreditkarte im Vergleich, mit der weltweit kostenlos Bargeld abgehoben und bargeldlos bezahlt werden kann. Auch hier beträgt das kostenlose Zahlungsziel 30 Tage. Neben Kontaktmöglichkeiten per E-Mail und Telefon-Hotline steht Kunden eine persönliche Beratung dank eines guten Filialnetzes zur Verfügung.

1. Was ist eine Kreditkarte?

Eine klassische Kreditkarte basiert auf dem Prinzip des Konsumentenkredites, das bedeutet, Kunden können über Geld verfügen, das sie zum Zeitpunkt der Beanspruchung gar nicht besitzen. Dieses muss anschließend, nach einer meist kostenfreien Zeitspanne, genannt Zahlungsziel, entweder als Ganzes oder in Raten zurückgezahlt werden. Vor allem letztere Form ist oft mit erheblichen Zinskosten verbunden. Daher überwiegt dieser Nachteil oftmals die Vorteile, die durch die Nutzung der Kreditkarte eigentlich entstehen sollten.

Diese Kredite können Kunden, die nicht solvent sind, in bestimmten Fällen helfen, unerwartete Zahlungslasten zu überbrücken, beispielsweise wenn eine teurere Reparatur an Waschmaschine oder Auto fällig wird.

Ebenso ist diese kleine Plastikkarte ein wichtiges Utensil auf Reisen. Einerseits ermöglicht sie im Gegensatz zu einer Debit-Karte („EC-Karte“) die Bargeldabhebung in Fremdwährung und auch außerhalb der Europäischen Union. Andererseits sind viele bargeldlose Zahlungen, etwa bei Autovermietungen oder in Hotels in den USA, ohne eine Kreditkarte nicht möglich.

Gegensatz zu einer EC-Karte, bei der eine Rechnung vom Girokonto sofort abgebucht wird und die Bank eventuell einen kleinen Dispositionskredit einräumt, basiert das Funktionsprinzip einer Kreditkarte meist auf einem Zahlungsaufschub von bis zu 30 Tagen. Die Höhe dieses Verfügbarkeitsrahmens hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem dem Monatseinkommen des Nutzers. Zwischen der Bezahlung der Ware und der Fälligkeit der Rechnung gewährt das ausgebende Institut also einen zinslosen Kredit mit sehr kurzer Laufzeit.

Kreditkarten technischer Ablauf
Technischer Ablauf einer Kreditkartenzahlung.

Bis zu dieser Summe kann der Kunde die Kreditkarte für seine Käufe verwenden. Jedes Mal, wenn er die Karte nutzt, übernimmt der Kreditkartenemittent an seiner Stelle die Zahlung des Betrages. Erst zum Monatsende löst der Kreditkarteinhaber die so akkumulierten Schulden ab, und zwar dann, wenn der Anbieter die aus den Umsätzen beanspruchte Summe vom Girokonto des Nutzers abbucht oder ihm eine Rechnung zukommen lässt. Dank eines solchen Zahlungssystems kann der Kunde seine Rechnungen begleichen, auch wenn der Dispositionskredit des Girokontos bereits aufgebraucht ist. Da der Kunde seinen Kredit bis zu einer bestimmten Summe flexibel gestalten kann, erweist sich die Kreditkarte somit als ein sehr anpassungsfähiges Zahlungsmittel für offene Beträge jeglicher Art.

Es empfiehlt sich allerdings, die Rechnungen, die mit der Kreditkarte beglichen wurden, immer im Blick zu behalten. Falls die vereinbarte Kreditsumme schon vor dem Monatsende verbraucht wurde, kann der Inhaber seine Karte bis zum nächsten Einzugstermin nicht mehr nutzen. Weiterhin ist zu beachten, dass einige Kreditkartenmodelle sehr hohe Überziehungszinsen verlangen. Insgesamt sollte das allgemeine Zinsniveau beachtet werden. Der Leitzins der US-Notenbank steigt seit kurzem wieder etwas an, das könnte mittelfristig auch die Kosten für diese Zahlungsmittel erhöhen.

Prinzip Konsumentenkredit
Eine Kreditkarte beruht, im Gegensatz zu einer EC-Karte, in den meisten Fällen auf dem Prinzip eines kostenfreien Kurzzeitkredites.