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Fonds

Die besten Fondssparpläne im Vergleich

Anne Röttgerkamp
Platz Produkt Bewertung
1 S Broker 4,81
2 ING-DiBa Fonds 4,60
3 Deka Fonds 4,54
4 ViTrade 4,49
5 DKB Fonds 4,44
6 Sparkasse Fonds 4,23

Handelsplattform und -konditionen

Funktionen

Sicherheit

Kontoführung & Gebühren

Support

Erfolgreich mit Fonds handeln

    Das Wichtigste in Kürze
  • Fonds bieten eine vielseitige und unkomplizierte Anlageoption für Trader.
  • Professionelle Manager verwalten unter anderem Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds und behalten dabei stets die aktuellen Kursverläufe und Risiken für die Anteilseigner im Auge.
  • Bei Investmentfonds ist das finanzielle Risiko deutlich geringer als bei reinen Aktien- oder CFD-Handel.

Fonds bieten eine vergleichsweise unkomplizierte Anlagemöglichkeit für Händler. Da eine Investmentgesellschaft das Geld der Anteilseigner verwaltet, müssen sich die Trader selbst nicht um ihre Wertpapiere und Kursverläufe kümmern. Außerdem ist durch die vielseitige Anlagestrategie das finanzielle Risiko deutlich geringer als beispielsweise beim reinen Aktien- oder CFD-Handel.

Das Angebot an Fonds ist sehr weitgefächert. Abhängig von der Art der Wertpapiere oder dem Investitionsobjekt gibt es verschiedene Typen. So können Trader unter anderem mit Aktien-, Renten- und Immobilienfonds handeln. Es bestehen jedoch auch sogenannte Mischfonds, die der negativen Entwicklung einer gesamten Anlage-Art vorbeugen.

1. Was ist ein Fonds überhaupt?

Ein Fonds, auch häufig als Investmentfonds bezeichnet, ist eine Sammlung verschiedener Aktien, Anleihen oder auch Immobilen. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Publikums-Sondervermögen, das von einer Kapitalanlagengesellschaft verwaltet wird. Vereinfacht ausgedrückt, kann ein Investmentfond auch mit einem großen Topf verglichen werden, in den teilweise mehrere tausend Anleger einen Teil ihres Vermögens hineinlegen. Diese gebündelten Mittel verwalten dann professionelle Fondsmanager, welche wiederum in verschiedene Vermögenswerte investieren. Die Anlage der gemeinschaftlichen Gelder erfolgt dabei stets im Namen der jeweiligen Fondsgesellschaft. Durch die eingeräumten Optionen der Fondsstatuten versuchen Experten, das Geld möglichst ertragreich anzulegen und dabei parallel den Risikoaspekt im Auge zu behalten. Selbstverständlich müssen sie sich an den gesetzlichen Vorgaben und Anlagerichtlinien des jeweiligen Investmentfonds orientieren.

Finanzexperten beim Arbeiten
Finanzgeschäfte bringen immer ein gewisses Risiko mit sich.

Viele Anlagemöglichkeiten bei geringem Zeitaufwand

Der Vorteil eines Fonds ist, dass das Risiko bei dieser Anlagemöglichkeit gestreut wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass Trader ihre kompletten Ersparnisse verlieren, ist bei dieser Art der Investition vergleichsweise gering. Dadurch, dass in unterschiedliche Wertpapiere investiert wird und jede Geldanlage anderen Wertschwankungen unterliegt, können Händler recht hohe Erträge erzielen. Fallen allerdings die Kurse weltweit, sinken auch die Fonds. Zu den besten Fonds zählen unter anderem S Broker, ING-DiBa Fonds und Deka Investmentfonds.

Da Fondsgesellschaften die Gelder vieler Anleger sammeln, können Anleger bereits mit einer geringen Summe in einen Fonds investieren. Zudem benötigen Händler kaum Zeit und müssen nicht permanent Kursverläufe beobachten oder sich gar neue Methoden ausdenken. Außerdem gibt es bei Fonds kein Emittenten-Risiko. Dadurch haben die Anteilseigner auch Anspruch auf ihr Vermögen, wenn die Fondsgesellschaft pleitegeht.

2. Fonds – Darauf sollten Händler achten!

Im Allgemeinen können sich Händler natürlich immer an den Werten der Vergangenheit orientieren. Doch ob Kurse in Zukunft sicher steigen oder fallen werden, wissen weder Finanzexperten noch Fondsmanager. Denn eine gute Performance des Vorjahres muss keinesfalls bedeuten, dass ein Fonds auch weiterhin gute Renditen abwirft.

Bei Fonds, die es bereits seit mehreren Jahren gibt, kann eine genaue Beobachtung über einen längeren Zeitraum hinweg helfen. Einige Experten empfehlen Anteilseignern, besonders auf den Kursverlauf während der Finanzkrise 2008 zu achten. Ist der Fonds zu dieser Zeit weniger gefallen als der gesamte Markt, ist es durchaus möglich, dass er zukünftige Rezessionen besser übersteht.

Vorsicht vor zusätzlichen Gebühren und Trendprodukten

Besondere Vorsicht ist bei Fonds geboten, die gerade erst aufgelegt wurden. Häufig handelt es sich hierbei um Trendprodukte, die auf einen gerade aufkommenden Nischenmarkt setzen.

Für die Verwaltung, das Management und die Überwachung durch Wirtschaftsprüfer zahlen Anleger einmal pro Jahr eine zuvor vereinbarte Gebühr. Diese Summe liegt meist bei einem oder zwei Prozent, sollte jedoch vor Vertragsabschluss geprüft werden, damit Trader keine böse Überraschung erwartet. Zahlreiche Gesellschaften erheben zusätzliche Gebühren für den Fall, dass sie festgelegte Ziele erreichen. Diese können Interessierte jedoch im jeweiligen Prospekt einsehen.

3. So vergleichen wir

Aufgrund der Tatsache, dass Fonds gewisse Risiken mit sich bringen, sollten sich Anteilseigner vorab umfangreich informieren. Auch durch die wachsende Zahl der zur Verfügung stehenden Fonds ist es wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen und zu klären, in welchen Faktoren sich die Gesellschaften unterscheiden. Bevor sich Trader daher auf einen Anbieter festlegen, ist es sinnvoll, sich die einzelnen Punkte anzuschauen und dann individuell ein Urteil zu fällen. Wir stellen fünf relevante Bewertungskriterien vor, die einen wesentlichen Einfluss auf die Wahl des passenden Fonds haben.

1. Handelsplattform und -konditionen

Bei den meisten Investmentfonds können Händler bereits mit einer kleinen Summe einsteigen. Bei Einmaleinlagen beläuft sich der Betrag häufig auf 500 bis 1.000 Euro, bei einem Fondssparplan fallen monatlich zwischen 25 bis 50 Euro an.

Je nach Investmentgesellschaft können Trader verschiedene Produkte handeln. Bei vielen Anbietern gehören Renten-, Aktien- und Immobilienfonds jedoch zur Basisausstattung.

Ebenfalls geht es unter dieser Rubrik um den Unternehmenssitz sowie die zugehörige Regulierung der Bank. In Deutschland ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Finanzmärkte zuständig. Durch regelmäßige Kontrollen versucht sie, den Finanzmarkt zu stabilisieren und Marktmanipulationen zu verhindern.

Broker
Fonds sind meist bereits mit kleinen Einlagen möglich.

2. Funktionen

Viele Investmentgesellschaften informieren ihre Anteilseigner über aktuelle Kursänderungen in Echtzeit. Dank Mobile Trading können Händler ihre Kapitalanlagen auch von unterwegs verfolgen und sind damit immer auf dem aktuellen Stand.

3. Sicherheit

Die Sicherheit spielt eine zentrale Rolle beim Thema Investmentfonds. Dadurch, dass es bei Fonds kein sogenanntes Emittenten-Risiko gibt, haben Anleger einen Anspruch auf ihr Vermögen, auch wenn die Gesellschaft insolvent wird. Wertpapiere werden in diesem Fall häufig verkauft, und der Gegenwert erstattet. Gläubiger haben keinen Zugriff auf das Vermögen der Anleger.

4. Kontoführung und Gebühren

Für die unterschiedlichen Wertpapiere eines Fonds werden jährlich feste Gebühren fällig. Interessierte können diese Kosten der jeweiligen Fonds-Kennzahl, auch Total Expense Ratio genannt, entnehmen. Hier finden sie alle Verwaltungsgebühren und Maklerkosten aufgelistet. Wenn jedoch beispielsweise ein Fonds einen bestimmten Vergleichsindex geschlagen hat, können zusätzliche Gebühren anfallen.

Für die Anlagen werden selbstverständlich auch Dividenden und Zinsen fällig. Dieses Geld steht den Anteilseignern zu. Während „ausschüttende Fonds” den Betrag regelmäßig auszahlen, behalten „thesaurierende Fonds” die Erträge ein und investieren sie weiter.

5. Support

Die Finanzexperten der jeweiligen Investmentgesellschaft sollten ihren Anlegern bestenfalls rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Bei den meisten Anbietern ist das Fachpersonal daher sowohl per Telefon, E-Mail als auch per Live-Chat erreichbar. Da gerade die Investition in einen Fonds anfangs viele Fragen aufwerfen kann, ist es empfehlenswert, wenn ein deutschsprachiger und nicht nur ein englischsprachiger Support bereitsteht.

Ein umfangreicher FAQ-Bereich sowie regelmäßige Webseminare und Video-Tutorials ergänzen idealerweise den Support.

E-Mail-Symbol und Telefon
Ein guter Support ist immer gerne gesehen.

Das Fazit der Redaktion

Alle getesteten Investmentfonds durchlaufen jede dieser fünf Bewertungskategorien. Die ermittelten Einzelnoten werden am Ende in einer Gesamtnote zusammengefasst, aus der sich wiederum die Rangliste ergibt. Auf diese Weise versucht die Redaktion, nicht nur die signifikanten Vor- und Nachteile der jeweiligen Fondsgesellschaft zu erläutern, sondern auch, Interessenten bei ihrer individuellen Entscheidung zur Seite zu stehen.