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Blutdruckmessgeräte

Die besten Blutdruckmesser im Vergleich

Lena Groeben
Platz Produkt Bewertung Preis
1 Omron M500 4,65 58,50 €
2 Panasonic EW BU15 4,60 34,89 €
3 Omron RS2 4,48 23,60 €
4 Aponorm Basis Plus 4,45 52,75 €
5 Sanitas SBM 21 4,40 59,99 €
6 Beurer BC 58 4,35 36,58 €
7 Boso Medicus X 4,30 37,34 €
8 Boso Medistar+ 4,25 24,73 €
9 iHealth IH-BP5 Funk 4,20 78,92 €
10 Withings 4,15 114,00 €

Eigenschaften

Funktionsumfang

Bedienung

Extras

Blutdruck selber messen

    Das Wichtigste in Kürze
  • Ein eigenes Blutdruckmessgerät ermöglicht vor allem Bluthochdruck-Patienten eine regelmäßige Kontrolle ganz bequem von zu Hause aus.
  • Zur Ermittlung des Blutdrucks sind zwei Werte notwendig: der systolische (obere) Blutdruckwert und der diastolische (untere) Blutdruckwert.
  • Für die Selbstmessung eignen sich sowohl digitale Oberarm- als auch Handgelenkblutdruckmessgeräte. Welchen der beiden Typen der Verbraucher bevorzugt, muss er für sich selbst entscheiden.
  • Idealerweise liegt der Blutdruck laut Deutscher Hochdruckliga knapp unter den Werten 120 mmHG (systolisch) und 80 mmHG (diastolisch).

1. Wozu benötige ich ein eigenes Blutdruckmessgerät?

Zu den wichtigsten Vitalzeichen der Gesundheit zählt der Blutdruck des Menschen. Ein zu hoher Blutdruck oder zu niedriger Blutdruck weisen häufig auf Erkrankungen hin. Bluthochdruck, oder in der Fachsprache arterielle Hypertonie, zählt in Europa und den USA zu den am weitesten verbreiteten Erkrankungen. Laut Angaben des Robert Koch Instituts leidet ein Drittel der erwachsenen Deutschen unter der Erkrankung Bluthochdruck. Langfristig gesehen bringt Bluthochdruck schwerwiegende Risiken für die Gesundheit mit sich. So erhöhen sich durch Bluthochdruck unter anderem das Herzinfarkt- und das Schlaganfallrisiko erheblich. 

Apotheke
Ein eigenes Blutdruckmessgerät erspart regelmäßige Arzt- oder Apothekenbesuche.

Daher ist es für Menschen mit einem zu hohen Blutdruck besonders wichtig, die Werte regelmäßig zu kontrollieren. Um ständige Arzt- oder Apothekenbesuche zu vermeiden, lohnt sich daher die Anschaffung eines eigenen Blutdruckmessgeräts. Zudem ermöglicht ein solches Gerät es dem Patienten, seinen Blutdruck ganz entspannt zu Hause zu messen, während bei einem Arztbesuch häufig Nervosität, Aufregung oder Stress die Werte verfälschen. Der sogenannte Weißkitteleffekt lässt den Blutdruck in die Höhe schnellen.

2. Wie funktionieren Blutdruckmessgeräte?

In der Regel wird mit Hilfe des Blutdruckmessgeräts der Blutdruck am Oberarm oder am Handgelenk gemessen, da beide Punkte herznah liegen und zuverlässige Daten über die Aktivität des Herzens liefern. Moderne Blutdruckmessgeräte bestehen aus zwei Teilen:

  • einer elektronischen Einheit, mit welcher der Anwender das Gerät bedient und einem Display auf dem er die ermittelten Werte abliest
  • einer aufblasbaren Gummimanschette, die sich der Patient um den Arm legt

Was genau misst das Gerät eigentlich?

Die elastischen Blutgefäße unterstützen das Herz dabei, den ganzen Körper mit Blut zu versorgen. Bei jedem Pulsschlag bewegt sich das Blut mit einem minimalen und einem maximalen Druck fort, und diese beiden Werte lassen sich messen:

  • der systolische Blutdruck: der obere Wert, welcher auftritt, wenn sich die linke Herzkammer zusammenzieht und das Blut stoßartig in die Aorta pumpt
  • der diastolische Blutdruck: der untere Wert, welcher während der Entspannungsphase der Herzkammer auftritt, wenn kein weiteres Blut in die Aorta gepumpt wird

Angegeben werden die beiden Werte in „Millimeter Quecksilbersäule“ (mmHG), da ältere Blutdruckmessgeräte den gemessenen Blutdruck auf einer Quecksilbersäule mit Millimeterskala anzeigen.

Wie misst das Gerät den Blutdruck?

Um nun den systolischen und den diastolischen Blutdruck zu messen, wird die Gummimanschette des Geräts zunächst so lange aufgepumpt, bis sie die darunterliegenden Arterien verschließt. Anschließend lässt das Blutdruckmessgerät die Luft langsam wieder ab. Sobald das Blut wieder in einer Pulswelle fließt, misst die Manschette den systolischen Blutdruck. Der untere Wert, der diastolische Blutdruck, wird gemessen, sobald der Druck in der Gummimanschette wieder soweit gesunken ist, dass das Blut ungehindert, ohne Störgeräusche durch die Adern fließt und sich das Herz entspannt.

3. Welche Typen von Blutdruckmessgeräten gibt es?

Hinsichtlich der Art der Blutdruckmessgeräte unterscheidet man grob zwischen klassischen und digitalen Blutdruckmessgeräten. Das klassische Blutdruckmessgerät, welches auch als Sphygmomanometer bezeichnet wird, ist den meisten Menschen von Besuchen beim Arzt bekannt. Es besteht aus einer Druckmanschette mit einem analogen Druckmesser und einem Gummiball zum Aufpumpen sowie einem Arzt mit Stethoskop zum Abhören der sogenannten Korotkow-Geräusche. Die Messgenauigkeit bei der Blutdruckmessung mit einem mechanischen Sphygmomanometer und Stethoskop ist besonders groß, bedarf aber auch vieler Erfahrung und Übung. Daher eignet sich diese Art von Blutdruckmessgerät eher schlecht für die Selbstmessung.

Sphygmomanometer
Ärzte benutzen in der Regel ein mechanisches Sphygmomanometer, da es besonders genau misst.

Es besteht ein zu hohes Risiko von Fehlern beim Messen, welche die Ergebnisse verfälschen. Deutlich einfacher in der Handhabung und damit erheblich besser für die Selbstmessung geeignet sind digitale Blutdruckmessgeräte. Digitale Blutdruckmessgeräte unterteilen sich nach dem jeweiligen Punkt, an dem sie den Blutdruck messen, in zwei Arten: Oberarm- und Handgelenkblutdruckmessgeräte.

Handgelenk oder Oberarm?

Welches digitale Blutdruckmessgerät eignet sich nun aber besser für die Selbstmessung? Bei welchem Typ Blutdruckmessgerät ist die Messgenauigkeit am höchsten? Eine Zeit lang galten Handgelenkblutdruckmesser als sehr ungenau und wurden von Experten kritisch beurteilt. Mittlerweile gibt es aber sehr gute Blutdruckmessgeräte, die in ihrer Messgenauigkeit genauso gut wie Blutdruckmessgeräte für den Oberarm sind. Daher lässt sich die Frage nach dem besseren Gerät nicht eindeutig beantworten beziehungsweise muss jeder Anwender das individuell für sich selbst tun. Beide Blutdruckmessgeräte haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, die wir im Folgenden näher erläutern.

Oberarmblutdruckmessgeräte – intuitiv anzuwenden

Wie der Name bereits verrät, messen Oberarmblutdruckmessgeräte den Blutdruck am Oberarm. Sie bestehen aus einer Manschette und einem elektronischen Bedienelement mit Display. Die beiden Teile sind durch einen Schlauch miteinander verbunden. Das Display, auf dem der Nutzer nach der Messung seinen Blutdruck abliest, wird in der Regel mit Batterien betrieben. Im Normalfall lässt sich Manschette vom Blutdruckmessgerät trennen. Falls die Standardmanschette zu klein oder zu groß sein sollte, kann der Verbraucher sie einfach durch eine passende Druckmanschette ersetzen. Da sich die Manschette bei einer Oberarm-Messung automatisch auf Herzhöhe befindet, ist ein solches Gerät besonders einfach anzuwenden. Der Patient kann in puncto Armhaltung beim Messen nicht viel falsch machen, sondern legt den Unterarm einfach entspannt etwa auf einem Tisch vor sich ab. Oberarmblutdruckmessgeräte sind in der Regel nicht ganz günstig, überzeugen aber mit einer hohen Messgenauigkeit.

Oberarmmessgerät
Oberarmblutdruckmessgeräte bestehen aus einer Manschette und einem Gerät zur Bedienung.
  • hohe Messgenauigkeit
  • intuitive Anwendung
  • austauschbare Manschette
  • meist teurer
  • unhandlich
Handgelenkblutdruckmessgeräte – kompakt und günstig

Die zweite Art digitaler Blutdruckmessgeräte misst den Blutdruck an der Innenseite des Handgelenks. Im Gegensatz zu den Blutdruckmessgeräten für den Oberarm bilden Manschette und Messgerät bei den Blutdruckmessgeräten für das Handgelenk eine feste Einheit und sind in der Regel auch nicht voneinander trennbar. Wem die Manschette hier also zu eng oder zu weit ist, der kann sie nicht einfach austauschen, sondern muss auf ein anderes Gerät zum Messen ausweichen. Außerdem gestaltet es sich bei diesem Gerätetyp etwas schwieriger, den richtigen Punkt zur Messung zu finden. 

handgelenkmessgerät
Kompakt, günstig und einfach zu bedienen: Auch Messgeräte für das Handgelenk haben ihre Vorteile.

Hierzu muss der Anwender sein Handgelenk nämlich zum Messen genau auf Herzhöhe bringen, damit die Werte der Messung nicht verfälscht werden. Dafür sind Handgelenkblutdruckmessgeräte deutlich kompakter als Blutdruckmessgeräte für den Oberarm. So können Verbraucher diese auch ohne große Probleme etwa in den Urlaub oder ins Büro mitnehmen. Zudem sind sie in der Regel auch in der Anschaffung günstiger als Oberarmmessgeräte. Darüber hinaus sind die kompakten Handgelenkblutdruckmessgeräte sehr einfach und unkompliziert zu bedienen.

  • kompakt
  • meist günstiger
  • einfach zu bedienen
  • Messgerät und Manschette meist nicht trennbar
  • Handgelenk muss zur Messung auf Herzhöhe

4. Welche Blutdruckwerte sind optimal?

Welche Blutdruckwerte sind nun optimal für die Gesundheit und ab wann leidet eine Person unter Hypertonie (Bluthochdruck)? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat entsprechende Grenzwerte zur Beurteilung des Blutdrucks festgelegt. Die Werte Für Bluthochdruck stellt die folgende Tabelle dar:

Einschätzungsystolisch (oberer Wert)diastolisch (unterer Wert)
optimalunter 120unter 80
normal120 – 12980 – 84
noch normal130 – 13985 – 99
leichte Hypertonie140 – 15990 – 99
mittelschwere Hypertonie160 – 179100 – 109
schwere Hypertonieab 180ab 110
Blutdruck Tabelle / Blutdruckwerte

5. So messen Sie Ihren Blutdruck richtig

Wer seinen Blutdruck mit einem eigenen Blutdruckmessgerät von zu Hause aus misst, muss dabei einige Punkte beachten, um auch zuverlässige Ergebnisse während der Messung zu erhalten. Dies gilt ganz besonders für Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, da die Selbstmessung des Blutdrucks hier einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheit darstellt. So ist es wichtig, den Blutdruck regelmäßig zu überprüfen, immer am selben Arm und im Idealfall immer zur selben Zeit. Wenn Anwender dann noch die folgenden Tipps beachten, kann beim Messen nichts mehr schiefgehen:

hoher Blutdruck
Wer regelmäßig einen systolischen Blutdruck von 190 misst, leidet unter schweren Bluthochdruck und muss unbedingt ärztlichen Rat einholen.

Kontrollmessungen beim Arzt oder in der Apotheke

Bei einem Vergleich mit einem mechanischen Messgerät stellen Anwender sicher, dass das ausgewählte Blutdruckmessgerät auch zuverlässige Werte liefert.

Vorher entspannen

Am besten vor dem Messen fünf Minuten lang entspannt hinsetzen, die Beine nebeneinanderstehend – nicht überkreuzt, und den Körper zur Ruhe kommen lassen.

Manschette richtig anlegen

Sie sollte weder zu locker noch zu straff auf der unbekleideten Haut sitzen. Bei Messungen am Oberarm sitzt die Manschette zwei Finger breit oberhalb des Ellbogens, der aufblasbare Teil zeigt nach innen, der Verschluss nach außen und der Schlauch nach unten zur Hand.

Auf den Messpunkt achten

Bei Oberarm-Geräten genügt es, den Arm entspannt auf den Tisch zu legen, um die Manschette auf die richtige Höhe zu bringen. Bei Messungen am Handgelenk muss der Anwender das Handgelenk auf Herzhöhe anheben. Messen unterhalb des Herzens hat zu hohe Werte zur Folge, während Messen oberhalb des Herzens zu zu niedrigen Messwerten führt.

Ruhig bleiben

Während des Messens des Blutdrucks nicht sprechen, nicht essen, Arme und Beine stillhalten und nicht aufregen.

Alle Messwerte dokumentieren und regelmäßig vergleichen

Die meisten Hersteller legen ihren Geräten dafür einen Blutdruckpass bei. Einige neuere Blutdruckmesser ersparen dem Anwender das Dokumentieren seiner Messwerte, indem eine App diese Aufgabe übernimmt.

6. So vergleichen wir

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. In dieser Kategorie war es uns aus Gründen der Verfüg- und Machbarkeit nicht möglich, vollumfänglich selbst zu testen, weshalb wir unsere Bewertung sowie das Ranking auf der Grundlage einer Analyse online recherchierter Informationen, Experteneinschätzungen, Berichten von Testinstitutionen, Online-Reviews und Kundenerfahrungen erstellten.

Ganz gleich, ob sich der Verbraucher nun für ein Oberarm- oder ein Handgelenk-Messgerät entscheidet: Der Markt ist voll von Blutdruckmessern mit den verschiedensten Funktionen und zu den unterschiedlichsten Preisen. Und ständig kommen noch mehr Blutdruckmessgeräte mit neuen Besonderheiten hinzu. So gibt es beispielsweise zu einigen Blutdruckmessern bereits eine praktische App, die das Notieren der Werte für den Anwender übernimmt. Um Verbrauchern den Überblick zu erleichtern und ihnen eine Orientierungshilfe bei der Kaufentscheidung zu bieten, hat unsere Redaktion zehn der bekanntesten und beliebtesten Blutdruckmessgeräte im Hinblick auf vier Bewertungskriterien überprüft und miteinander verglichen.

smartphone
Zwei der Blutdruckmessgeräte in unserem Vergleich sind kabellose Messgeräte, die auf ein Gerät zur Anzeige verzichten und die Werte per App auf dem Smartphone wiedergeben.

Folgende Produkte sind im Blutdruckmessgeräte-Vergleich vertreten:

Omron M500 | Panasonic EW BU15 | Omron RS2 | Aponorm Basis Plus | Sanitas SBM 21
Beurer BC 58 | Boso Medicus X | Boso Medistar+ | iHealth IH-BP5 Funk | Withings

Eigenschaften

Unter unserem ersten Kriterium sammeln wir alle wichtigen Geräte-Eigenschaften des jeweiligen Blutdruckmessers. Hierzu zählt unter anderem, ob es sich um ein Messgerät für den Oberarm oder für das Handgelenk handelt. Wichtig ist außerdem die Manschettengröße. Für das Handgelenk beträgt diese häufig 13,5 bis 21,5 Zentimeter. Die Manschetten der Oberarmgeräte in unserem Blutdruckmessgeräte-Vergleich umfassen überwiegend 22 bis 42 Zentimeter. Auch der Preis der Blutdruckmessgeräte spielt hier eine Rolle. In der Regel sind Messgeräte fürs Handgelenk deutlich günstiger als Oberarmmessgeräte. Besonders hochpreisig sind moderne kabellose Messgeräte, die meist auf eine Anzeige verzichten und die Ergebnisse stattdessen per App auf dem Smartphone anzeigen und speichern. Darüber hinaus überprüfen wir, ob die Blutdruckmesser klinisch validiert sind. Dies bedeutet, dass unabhängige Institute in einer neutralen Prüfung eine bestimmte Messgenauigkeit des jeweiligen Geräts sicherstellen. Punkten können die Blutdruckmessgeräte mit einem Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga. Die Deutsche Hochdruckliga hat sich das Ziel gesetzt, rund um das Thema Bluthochdruck aufzuklären und zu informieren sowie Betroffenen dabei zu helfen, ihre Bluthochdruck-Werte zu senken.

Funktionsumfang

Unter dem Bewertungspunkt „Funktionsumfang“ schauen wir uns an, was das jeweilige Messgerät neben dem Blutdruckmessen alles kann. Zum Standard gehören die Pulsmessung und das Speichern von Werten. Die verschiedenen Blutdruckmessgeräte unterscheiden sich allerdings in ihrem Speicherumfang. So verfügen einige Blutdruckmesser über mehrere Speicher für verschiedene Personen. Die Anzahl der Messwerte, die das Gerät pro Person speichern kann, variiert in unserem Vergleich zwischen 30 und 100. Eine Ausnahme davon bilden die beiden kabellosen Oberarmgeräte, die per App in der Lage sind, eine unbegrenzte Anzahl an Werten zu speichern. Die meisten Geräte berechnen darüber hinaus einen Mittelwert aus mehreren Messungen, beispielsweise aus den letzten dreien, und erkennen eine Herzrhythmusstörung. Darüber hinaus schauen wir uns an, ob das Gerät erkennt, wenn es sich um Bluthochdruck handelt. Einige Blutdruckmessgeräte verfügen auch über eine Bluthochdruck-Warnung. Das bedeutet: Sobald die Werte laut WHO auf Bluthochdruck hinweisen, warnt das Gerät den Patienten beispielsweise per Signalton oder Aufblinken.

Bedienung

In puncto Bedienung überzeugen Blutdruckmessgeräte mit besonders hoher Nutzerfreundlichkeit. Hier schauen wir uns unter anderem an, um welche Art von Display es sich handelt und wie groß dieses ist. Ein sehr kleines Display wirkt schnell unübersichtlich und erschwert das Ablesen der Messwerte. Sehr nützlich ist eine Batterie-Statusanzeige, anhand derer der Anwender rechtzeitig erkennt, wann er die Batterien wechseln muss, bevor dem Gerät die Energie ausgeht. Viele Blutdruckmesser verfügen darüber hinaus über eine Abschaltautomatik. Das bedeutet, das Gerät schaltet sich nach dem Messen, der Anzeige und dem Speichern der Werte automatisch ab, ohne dass der Anwender daran denken muss. Die meisten Blutdruckmessgeräte geben nach der Messung einen Signalton in Form eines Piepsens von sich, einige sind auch während des Aufpumpens der Manschette sehr geräuschintensiv. Es gibt jedoch auch Blutdruckmessgeräte, die annähernd lautlos den Blutdruck messen wie etwa der boso medicus X. Diese Eigenschaft sorgt in puncto Bedienung für Pluspunkte.

Extras

Schließlich verfügen moderne Blutdruckmesser über einige praktische Zusatzfunktionen. Diesen widmen wir uns unter dem vierten Bewertungskriterium. So gibt es etwa kabellose Geräte ohne Anzeige. Das Anzeigen und Speichern der Blutdruckwerte übernimmt nämlich eine App. Diese ermöglicht es unter anderem, die Messergebnisse in eine Tabelle zu übertragen und per E-Mail direkt an den behandelnden Arzt zu schicken. Einige Blutdruckmessgeräte verfügen über einen USB-Anschluss, welcher es ebenso möglich macht, die gespeicherten Messergebnisse auf einen Rechner zu übertragen. Äußerst nützlich sind eine Manschettensitzkontrolle und ein Bewegungssensor, die dafür sorgen, dass es während des Messens nicht zu Anwendungsfehlern kommt. Die Manschettensitzkontrolle erkennt, wenn die Manschette zu lose anliegt und warnt den Anwender etwa durch ein rot aufleuchtendes Symbol. Der Bewegungssensor registriert, wenn sich der Anwender während der Messung bewegt. In der Regel bricht das Gerät die aktuelle Messung dann ab und startet neu.

Fazit der Redaktion

Drei der Geräte in unserem Blutdruckmessgeräte-Vergleich sind Handgelenkgeräte, während die übrigen sieben Blutdruckmessgeräte am Oberarm messen. Zwei der Oberarmblutdruckmessgeräte sind innovative kabellose Geräte mit zugehöriger App, welche die gemessenen Blutdruckwerte für verschiedene Nutzer speichert und auswertet. Diese sind zwar sehr praktisch, haben jedoch auch ihren Preis und können vor allem für ältere Blutdruck-Patienten leicht zu einer technischen Herausforderung werden. Besonders überzeugen kann die Firma Omron: Sie hat es im Blutdruckmessgeräte-Vergleich gleich mit zwei Blutdruckmessgeräten weit nach vorne geschafft. Das Oberarmgerät Omron M500 punktet mit seinem Funktionsumfang, der einfachen Bedienung und praktischen Zusatzfunktionen wie einer Manschettensitzkontrolle und einem Bewegungssensor. Das Handgelenkgerät Omron RS2 kann zwar weniger Messwerte speichern und keine Mittelwerte berechnen, bringt jedoch sonst alle wichtigen Funktionen mit und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein weiteres Gerät, das im Gesamtergebnis rundum überzeugt, ist das Oberarmgerät Panasonic EW BU15. Alle Geräte im Blutdruckmessgeräte-Vergleich liefern einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheit und sind deshalb rundum zu empfehlen.