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Brotschneidemaschinen

Die besten Brotschneidemaschinen im Vergleich

Preis-Leistungsverhältnis

Schneidetechnik

Sicherheit

Bedienung

Zubehör

Lebensmittel aller Art in gleichmäßige Scheiben schneiden

Das Wichtigste in Kürze
  • Brotschneidemaschinen zerteilen verschiedene Lebensmittel wie Brot, Wurst und Käse schnell und sauber in gleichmäßige Scheiben.
  • Die Geräte werden entweder von Hand oder elektrisch betrieben. Es gibt Maschinen, die fest installiert sind, und zusammenklappbare Modelle.
  • Schneidemaschinen bergen ein hohes Verletzungsrisiko. Deshalb haben ein vorsichtiger Umgang und zuverlässige Sicherheitseinstellungen höchste Priorität.

Brotschneidemaschinen sind so ausgestattet, dass sie neben Brot auch Lebensmittel wie Wurst, Fleisch, Käse, Obst und Gemüse schneiden. Deshalb tragen sie oft auch die Bezeichnung Allesschneider.  

1. Die Vorteile einer Brotschneidemaschine

Frisches Brot
Frisch geschnitten entfaltet Brot sein volles Aroma.

Vorgeschnittenes Brot wird schnell trocken und verliert an Aroma. Ebenso verhält es sich mit Wurst oder Käse. Frisch vom Laib abgeschnitten schmeckt es schlicht besser. Wenn Verbraucher Messer und Schneidebrett verwenden, werden die Scheiben oft ungleichmäßig: Entweder sie geraten zu dick oder sie bekommen Löcher.
Mit dem Einsatz einer Brotschneidemaschine sind solche Unannehmlichkeiten Vergangenheit. Der nützliche Küchenhelfer erspart Nutzern Zeit und Mühe, da er sowohl schnell als auch sauber arbeitet und vor allem gleichmäßige Scheiben schneidet. Allerdings benötigen die Apparate auch ein Plätzchen in der Küche. Manche Modelle sind zusammenklappbar und können bei Nichtgebrauch im Schrank verstaut werden. Andere wiederum sind fest installiert, was für den häufigen Einsatz – beispielsweise in der Gastronomie – vorteilhaft ist.

2. Wie funktionieren Brotschneidemaschinen?

Das Grundprinzip der Küchenmaschinen beruht auf einem runden Schneidemesser, welches entweder elektrisch oder durch eine Handkurbel betrieben wird. Auf eine bewegliche Führungsschiene legen Anwender das Schnittgut, beispielsweise Brot oder Wurst, und führen dieses am Messer vorbei. Die Klingen zerteilen die Lebensmittel gleichmäßig und im besten Fall ohne sie zu zerreißen. In der Regel bieten Hersteller verschiedene Messerarten für unterschiedliche Lebensmittel an.

Übrigens können Verbraucher die gewünschte Dicke der Scheiben selbst regulieren, meist gibt es hierfür ein Rädchen an der Seite des Gerätes. Diese Einstellung ist deshalb wichtig, weil eine Scheibe Wurst im Normalfall nicht so dick ausfallen soll wie eine Scheibe Brot. 

Manuelle oder elektrische Maschinen?

Bei den Brotschneidemaschinen gibt es zwei unterschiedliche Kategorien, nämlich manuell betriebene Geräte mit einer Handkurbel und Maschinen mit elektrischem Motor. Die mechanischen Geräte eignen sich besonders für Einsteiger, die sich mit einem Allessschneider erst einmal vertraut machen möchten.

Manuelle Brotschneidemaschinen
 Vorteile  Nachteile
Verbrauchen keinen Strom Werden mit Körperkraft betrieben
Preisgünstig Hoher Kraftaufwand beim Schneiden von sehr harten Lebensmitteln notwendig
Elektrische Brotschneidemaschinen
  Vorteile   Nachteile
Bequeme Bedienung Verbrauchen Strom
Kommen auch mit sehr harten Lebensmittel gut zurecht Höherer Anschaffungspreis

Klapp- oder Standgerät?

Unter den motorisierten Brotschneidemaschinen gibt es wiederum zwei Arten von Modellen. Die einen sind zusammenklappbar und werden vor dem Gebrauch zusammengesetzt, bei den anderen handelt es sich um Standgeräte mit einem festen Platz.

 
Klappgerät
Klappgerät - Vergleich
 Vorteile  Nachteile
Platzsparend Nicht sehr standfest
Preisgünstig Meist weniger robustes Material
  Montage kann umständlich sein
Standgerät
Standgerät - Vergleich
  Vorteile   Nachteile
Standfest, verrutschen nicht Nehmen viel Platz weg
Robustes Material Teurer
Sofort einsatzfähig  

Für kleine Küchen und den gelegentlichen Einsatz ist ein Klappgerät durchaus sinnvoll. Wenn Nutzer wenig Arbeitsfläche zur Verfügung haben, sind die platzsparenden Apparate die bessere Option. Allerdings sollten Käufer darauf achten, wie sich die Montage gestaltet. Die Freude an der Anschaffung hält nicht lange an, wenn sie das Gerät erst zeitintensiv und kompliziert aufbauen müssen. Wird die Schneidemaschine häufig eingesetzt – beispielsweise in einer Restaurantküche – gilt dagegen ein strapazierfähiges Standgerät als beste Wahl.

3. Was macht eine gute Brotschneidemaschine aus?

Motorleistung

Aufschnitt
Mit einer Brotschneidemaschine zaubern Feinschmecker appetitliche Platten.

Die Motorleistung der Brotschneidemaschine ist ein wichtiges Kriterium für ein gutes Gerät. Die Leistungsstärken unterscheiden sich von Modell zu Modell recht stark, in der Regel reicht die Spanne von 45 bis 170 Watt.
Wenn Verbraucher sehr harte Lebensmittel schneiden, beispielsweise ein Brot mit fester Kruste, belastet dies den Motor stark. Einen großen Vorteil besitzen deshalb Apparate mit Eco-Motor, welcher den Energieverbrauch an das Schnittgut anpasst und somit Strom spart. Andere Geräte wiederum laufen permanent auf einer hohen Watt-Zahl und steigern somit das Risiko einer Überhitzung. Käufer müssen auch bedenken, dass diese Art von Motoren nicht für Hochleistungen, sondern lediglich für den Hausgebrauch entwickelt sind. Für manche Nutzer dürfte auch nicht ganz unwichtig sein, wie hoch die Lautstärke des Motors ausfällt.

Messermaterial und -schliff

Wussten Sie, dass...
... stumpfe Messer ein höheres Sicherheitsrisko darstellen? Mit stumpfen Klingen tendieren Nutzer dazu, das Schnittgut zu drücken, wodurch Messer häufiger abgleiten.

Das Wichtigste bei einer guten Brotschneidemaschine ist selbstverständlich das Messer, denn nur eine scharfe, qualitativ hochwertige Klinge schneidet zuverlässig und minimiert das Verletzungsrisiko.
Ein ausschlaggebendes Kriterium ist dessen Material: Weicher Stahl ist bei Allesschneidern fehl am Platz, da er hartem Schneidgut nicht gewachsen ist. Selbstverständlich sollte es sich bei der Stahlsorte um rostfreien Edelstahl handeln. Eine Titan-Beschichtung sorgt für zusätzliche Härte und garantiert, dass die Klingen scharf bleiben und sich nicht allzu schnell abnutzen.

Die meisten Schneidemaschinen besitzen ein Universalmesser mit Wellenschliff, welches mit den meisten Lebensmitteln wie Brot, Wurst oder Käse gut zurechtkommt. Allerdings liefern die Hersteller mancher Geräte auch austauschbare Klingen – in der Regel eine glatte und eine gezackte. Mit gezahnten Messern schneiden Verbraucher leichter harte Brotkrusten, erzielen aber bei weichem Käse keine allzu ästhetischen Ergebnisse. Hierfür ist ein glatt geschliffenes Messer ideal.

Schnittbreitenregulierung

Messer
Für jedes Lebensmittel gibt es das passende Schneidemesser.

Damit sich das Aroma der verschiedenen Lebensmittel optimal entfalten kann, spielt die richtige Dicke der Scheiben eine entscheidende Rolle. Die richtige Schnittbreite bestimmen Nutzer selbst mit einem Regulierungsrad.
Mithilfe einer Millimeterskala, die meist von 0,1 bis 23 Millimeter reicht, ist eine präzise Regulierung möglich. Ein guter Küchenhelfer schneidet auch problemlos dünnste Scheiben – zum Beispiel für Rinder-Carpaccio.

Das Gehäusematerial

Bei den äußeren Werten einer Brotschneidemaschine sollte nicht nur das Design ausschlaggebend sein, sondern das Material des Gehäuses. Prinzipiell gilt: Je schwerer das Gerät, desto höher ist die Standfestigkeit. Ein preisgünstiges Modell aus leichtem Kunststoff verrutscht leichter und sollte daher Saugnäpfe oder andere Halterungsvorrichtungen besitzen. Küchenhelfer aus Aluminium sehen meistens nicht nur edler aus, sondern sind auch um ein Vielfaches robuster und standfester.

Sicherheit geht vor

Verletzung
Um Schnittverletzungen zu vermeiden, sind Messerabdeckungen sinnvoll.

Ein Apparat mit Messern beherbergt natürlich auch einige Gefahrenquellen. Damit Verbraucher sicher mit ihrem Gerät hantieren können, sind in einer guten Maschine mehrere Sicherheitsmaßnahmen integriert.
Eine Grundfunktion ist die sogenannte Einschaltsicherung. Einige Geräte laufen sofort los, sobald die Nutzer den Startknopf betätigen. Bei anderen liegt die Einschaltsicherung so ungünstig, dass sie fast ins laufende Messer greifen müssen, um sie zu auszulösen. Am besten sind zwei separate Tasten.
Wenn das Brot beim Schneiden kleiner und kleiner wird, kommen auch die Fingerspitzen dem Messer immer näher. Für solche Fälle gibt es den Restehalter, in dem das Schnittgut zerteilt wird, ohne dass sich der Anwender verletzt.
Eine abnehmbare Messerabdeckung schützt nicht nur die Finger, sondern sorgt dafür, dass Nutzer beim Schneiden noch weniger Kraft benötigen und das Schnittgut leichter am Messer vorbeigleitet. Meist ist diese Variante allerdings nur bei den teureren Geräten vorhanden.

Kindersicherung
Kind
Kinder sind von Natur aus neugierig – deshalb muss die Schneidemaschine unbedingt außer Reichweite stehen.

Für Kinder ist eine Küchenmaschine sicher spannend, aber auch sehr gefährlich. Daher sollten sie generell keinen Zugang zu solchen Geräten haben.
Eine Kindersicherung verringert das Verletzungsrisiko. Eine solche Maßnahme können ein versteckter Startknopf oder eine Verriegelung der Führungsschiene sein. Auch beim Transportieren der Maschine müssen Nutzer darauf achten, dass sie das Messer nicht berühren oder dieses gar herunterfällt.
Eine weitere nützliche Funktion stellt der Thermo- und Überlastungsschutz dar. Wenn der Motor auf hartes Schnittgut trifft und eine Überhitzung droht, stellt er sich selbstständig aus. Bevor der Motor wieder in Betrieb genommen werden kann, muss er erst einmal abkühlen.

Während der Benutzung darf das Netzkabel der Maschine natürlich auf keinen Fall in die Nähe der Schneidewerkzeuge geraten. Nutzer können bei vielen Geräten das Kabel praktisch und sicher in einem integrierten Kabel-Aufrollfach unterbringen. Trotz der Sicherheitseinrichtungen ist der Verbraucher nicht von seiner eigenen Verantwortung entbunden. Ein konzentrierter und vorsichtiger Umgang mit der Schneidemaschine sollte selbstverständlich sein.

Nützliche Zusatzfunktionen

Sandwich
Mit einem Allesschneider bereiten Feinschmecker gesunde Snacks zu.

Der Neigungswinkel erleichtert das Schneiden erheblich. Bei so genannten Kippschneidern können Verbraucher die Schneidevorrichtung um bis zu 30 Grad nach vorne kippen. Auf diese Weise erhöht sich der Druck des Schnittguts auf das Messer. Dadurch fallen die Scheiben gleichmäßiger aus.

Ein Schalter für Dauerbetrieb lässt die Schneidemesser von alleine laufen, ohne dass die Besitzer den Startknopf gedrückt halten müssen. Wer einmal viel schneidet, der wird diese Funktion hilfreich und zeitsparend finden. Allerdings ist bei diesem Betrieb höchste Vorsicht geboten: Die rotierenden Klingen dürfen nicht aus den Augen gelassen werden.

Zubehör

Einige Hersteller liefern neben dem Universalmesser auch Spezialklingen, die sich für Wurst, Käse oder Fleisch eignen. Eine Auffangschale, die die fertigen Scheiben aufnimmt, gehört meist zum Lieferumfang dazu. Allerdings können Nutzer diese auch günstig im Einzelhandel erstehen oder schlicht einen Teller benutzen.

Carpaccio
Mit einer Spezialklinge ist es ganz einfach, Carpaccio herzustellen.

Je nachdem, wie häufig die Brotschneidemaschine in Gebrauch ist, verschleißen natürlich auch die Schneidemesser und büßen ihren Schärfegrad ein. Dann muss der Besitzer die Klingen schleifen oder komplett austauschen. Manche Hersteller bieten für ihre Produkte spezielle Messerschärfer an. Damit können Besitzer das Schärfen ihrer Messer selbst vornehmen. Eine genaue Anleitung, wie dies funktioniert, erleichtert nicht nur Anfängern die Bedienung, sondern verringert auch die Verletzungsgefahr. Wer sich nicht zutraut, selbst Hand anzulegen, der montiert die Messer ab und bringt sie zu einer professionellen Messer- oder Werkzeug-Schleiferei. Einen optimalen Service bieten Firmen, zu denen Kunden ihre Messer zum Schärfen per Post einzusenden können. Alternativ können Besitzer einzelne Klingen neu kaufen und die abgenutzten damit ersetzten.

4. Für wen eignet sich welche Brotschneidemaschine?

 

Für Familien
Mit einem Allesschneider sparen Familien viel Zeit in der Küche.

In der Regel kommt eine Brotschneidemaschine in Familien fast täglich zum Einsatz – beim gemeinsamen Abendessen, für Pausenbrote oder für den Kindergeburtstag.
Der Vorteil eines Allesschneiders ist nicht nur, dass die Lebensmittel wie Brot und Wurst länger frisch bleiben, sondern, dass Familien viel Geld einsparen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Wer nämlich Lebensmittel am Stück kauft, erhält diese meist preiswerter und mit weniger Verpackungsmüll. Besonders beim Einsatz im Familienkreis ist eine Kindersicherung wichtig, deshalb sollte das Gerät mindestens mit einem Sicherheitsschalter ausgestattet sein.

Für Feinschmecker

Gourmets genießen viele verschiedene Spezialitäten – von italienischem Parmaschinken bis hin zum weichen französischen Camembert. Die passende Brotschneidemaschine sollte also nicht nur Brot zerteilen, sondern mit Lebensmitteln unterschiedlicher Härte zurechtkommen. Für weichen Käse taugt eine gezackte Klinge beispielsweise weniger - hier ist ein glattes Messer die richtige Wahl.

Da der perfekte Schnitt maßgeblich das Aroma der Lebensmittel beeinflusst, spielt nicht nur die passende Klinge eine wichtige Rolle, sondern auch die Regelung der Messerdrehzahl. Generell gilt: Je weicher das Schneidgut, desto langsamer die Messerrotation.

Für Studenten
Linkshänder
Linkshänder müssen nicht auf die Anschaffung einer Brotschneidemaschine verzichten.

Studenten legen meist Wert auf ein günstiges Einsteigermodell mit Universalmesser, welches vor allem für das Schneiden von Brot eingesetzt wird.
In einer kleinen Küche in der Studentenwohnung oder Wohngemeinschaft finden große Standgerät meist wenig Platz. Daher ist ein kompaktes, klappbares Gerät eine praktische Option. Wer wenig Arbeitsfläche zur Verfügung hat, baut sein Modell in eine herkömmliche Küchenschublade ein. Auf diese Weise ist die Maschine sicher und platzsparend verstaut.

Für Linkshänder

In der Regel können Linkshänder auch die Maschinen für Rechtshänder ohne höheres Sicherheitsrisiko benutzen. Dennoch gibt es für sie auch spezielle Geräte. Die Klingen befinden sich bei diesen Modellen auf der linken Seite, sodass der Nutzer das Schneidgut mit der linken Hand ans Messer führt und mit der rechten Hand die Tasten bedient.

5. Wie reinige ich die Brotschneidemaschine?

Tipp:
Wenn Sie salzige Lebensmittel wie etwa gepökeltes Fleisch schneiden, reinigen Sie danach das Messer möglichst sofort nach der Verwendung, da die Salzlösung den Stahl angreift.

Nach dem Gebrauch der Brotschneidemaschine kommt natürlich die Frage auf, wie man sie für den nächsten Einsatz reinigt. Verbraucher sollten beim Kauf darauf achten, dass die Säuberung leicht zu bewerkstelligen ist. Können einzelne Teile problemlos entnommen und geputzt werden?
In der Regel genügt das vorsichtige Abwischen mit einem feuchten Tuch und, wenn nötig, mit wenig Spülmittel. Die Klingen dürfen übrigens nicht ins Wasser getaucht werden. Hinterher müssen Verbraucher die Messer trocknen, damit sich an den Messeroberflächen kein Rost bildet.

6. So vergleichen wir

Unter der Vielzahl an Brotschneidemaschinen hat Netzsieger Produkte von verschiedenen Herstellern einem ausführlichen Test unterzogen. Die fünf folgenden Bewertungskriterien zeigen, worauf Interessenten beim Kauf eines guten Allesschneiders achten müssen.

Preis-Leistung

Die günstigste Brotschneidemaschine ist ab circa 30 Euro erhältlich, der Großteil der Produkte bewegt sich aber zwischen 100 und 200 Euro. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Der Preis richtet sich natürlich nach der Betriebsart des Modells. Eine manuelle Schneidemaschine kostet weniger als ein elektrisches Modell.
Wer großen Wert auf Stabilität und Langlebigkeit legt, sollte darauf achten, aus welchem Material das Gehäuse besteht. Edelstahl ist selbstverständlich robuster als Kunststoff. Auch das Gewicht bestimmt die Standfestigkeit eines Gerätes. Käufer sollten sich im Voraus zudem überlegen, wie viel Platz sie zur Verfügung haben. Für kleine Küchen bietet sich ein Klappgerät an. Wer viel freie Arbeitsfläche zur Verfügung hat und die Brotschneidemaschine häufig nutzt, ist mit einem stabilen Standgerät besser beraten.

Funktion

In der Regel sind Brotschneidemaschinen mit einem Universalmesser mit Wellenschliff ausgestattet, welches mit allen möglichen Arten von Lebensmitteln hinreichend zurechtkommt. Für optimale Schnittergebnisse benötigen Nutzer allerdings unterschiedlich geschliffene Klingen. Die Schnittbreitenregulierung darf bei keiner Maschine fehlen. Eine Maschine, die sowohl sehr dünne Schinkenscheiben als auch dicke Brotscheiben schneiden kann, stellt die beste Option dar.

Sicherheit

Eine hochwertige Brotschneidemaschine zeichnet sich durch mehrere Sicherheitseinstellungen aus, die das Verletzungsrisiko minimieren. Ist die Maschine mit einer Einschaltsicherung ausgerüstet, die dafür sorgt, dass die Messer nur dann rotieren, wenn der Nutzer gerade schneidet?
Ein praktischer Restehalter schützt die Fingerkuppen, wenn das Schneidgut immer kleiner wird. Elektrische Schneidemaschinen sollten unbedingt mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet sein, damit sich der Motor bei Überanstrengung automatisch abschaltet. Wie gut ist das Gerät vor Kinderhänden geschützt? Am besten helfen die Verriegelung der Führungsschiene, eine Messerabdeckung und ein versteckter Startknopf.

Bedienung

Diese Bewertungskategorie beschäftigt sich damit, wie sich das Arbeiten mit der Brotschneidemaschine gestaltet. Wird das Schneiden etwa durch einen Neigungswinkel erleichtert? Bei längerem Gebrauch ist ein Schalter für Dauerbetrieb nützlich, denn auf diese Weise starten Nutzer den Motor nicht immer wieder neu. Die Netzsieger-Redaktion hat auch einen Blick darauf geworfen, ob die Reinigung der Geräte einfach zu bewerkstelligen ist. Besitzer sollten die Klingen und den Schlitten unkompliziert vom Gehäuse entfernen und säubern können.

Im Umgang mit Allesschneidern tauchen technische Probleme oder allgemeine Fragen auf. Für solche Fälle sollte der Hersteller ein übersichtliches und ausführliches Handbuch anbieten. Finden Verbraucher dort keine Hilfe, ist ein persönlicher Support von Experten notwendig. Idealerweise ist das Unternehmen per Telefon-Hotline oder per E-Mail erreichbar.

Zubehör

Besonders lobenswert ist es natürlich, wenn der Hersteller mehrere Klingen und eine Auffangschale im Lieferumfang mitschickt, damit Nutzer für jede Gelegenheit das passende Messer nutzen können. Die meisten Geräte besitzen lediglich ein Universalmesser. Besser sind jeweils eine gezackte Klinge für Brot und eine glatte Klinge für Wurst und Käse. Eine Auffangschale, welche die geschnittenen Lebensmittel aufnimmt, ist sehr praktisch.

badgeFazit der Redaktion

Wussten Sie, dass...
... in deutschen Küchen derzeit ungefähr 25 Millionen Allesschneider stehen?

Anhand der fünf Bewertungskriterien wurden die getesteten Brotschneidemaschinen beurteilt. In jeder Kategorie können die Geräte maximal fünf Punkte erhalten. Die so ermittelten Einzelnoten werden am Schluss in einer Gesamtnote verrechnet, aus der sich die Rangliste der besten Schneidegeräte ergibt. Die Redaktion möchte den Verbrauchern so bei ihrer Kaufentscheidung behilflich sein. Letztendlich stellen die Testberichte eine Orientierungshilfe dar. Käufer müssen individuell entscheiden, welche Kriterien für sie ausschlaggebend sind.

Drei Brotschneidemaschinen haben im Test in allen Kategorien besonders gut abgeschnitten.

  • Der Graef Master M 80 zeigt mit seiner eingebauten Glasplatte eine elegante Optik. Seine Leistung rechtfertigt den verhältnismäßig hohen Preis. Mit einem Gehäuse aus hochwertigem Material liefert er optimale Schneideergebnisse und erfreut mit einem leisen Motor.
  • Sowohl mit harten als auch mit weichen Lebensmitteln kommt der Allesschneider Bosch MAS9101N bestens zurecht. Zusätzlich punktet der Küchenhelfer mit vorbildlichen Sicherheitsfunktionen wie einer durchdachten Einschaltsicherung und einem Daumenschutz.
  • Der Multischneider Serano 7 von Ritter verrät seine große Stärke schon im Namen: Mit einem speziellen Messer schneidet er nicht nur den berühmten spanischen Schinken in hauchdünne Scheiben. Hierbei steht er auf ebenem Grund stabil und verrutscht nicht.

Tipp: Leckeres Rezept für die Brotschneidemaschine

Eine Brotschneidemaschine eröffnet Feinschmeckern viele Möglichkeiten, ihren kulinarischen Ideen freien Lauf zu lassen und sich in der Küche richtig auszutoben. Als Inspiration haben wir ein leckeres Rezept für ein Sandwich herausgesucht.

Mediterranes Sandwich (für 4 Personen)
Zutaten:
  • 200 g fettarmer Schafskäse
  • 4 EL Crème fraiche
  • 100 g Oliven (z.B. mit Paprika gefüllt)
  • Je nach Belieben etwas Salz und Pfeffer
  • 8 Scheiben Zucchini und Tomaten (à ca. 5 g)
  • 8 Stiele Majoran zum Garnieren
  • 8 Zahnstocher
Zubereitung:
Den Schafskäse zerbröseln und mit Crème fraiche verrühren. Die Oliven, bis auf zwei, grob hacken und zur Crème geben. Je nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den fertigen Aufstrich auf eine Scheibe geschnittenes Brot geben und mit Zucchini und Tomaten belegen. Übrige Brotscheibe darauflegen und mit zwei Zahnstochern diagonal fixieren. Sandwich mit einem scharfen Messer zu zwei Dreiecken halbieren. Brothälften mit je einer Olive und je einem Stiel Majoran garnieren.