Was tun nach einem Sonnenbrand?

Was tun nach einem Sonnenbrand?

Besonders in der heißen Jahreszeit besteht beim Aufenthalt im Freien die Gefahr eines Sonnenbrands. Das Risiko hierfür gehen Sie nicht nur bei ausgiebigen Sonnenbädern ein, sondern schon nach kurzer Zeit, etwa einem Spaziergang im Park. Idealerweise schützen Sie sich mit Sonnencreme, langer luftiger Kleidung und regelmäßigem Aufenthalt im Schatten. Wenn es aber doch einmal zum Sonnenbrand kommt, können Sie diesen mit einigen Mitteln behandeln.

After-Sun-Lotions spenden Feuchtigkeit

Wenn Sie merken, dass Sie sich einen Sonnenbrand zugezogen haben, sollten Sie möglichst schnell in den Schatten oder einen geschützten Innenraum gehen, um die Haut nicht weiter der Sonnenstrahlung auszusetzen. Zur Pflege können Sie auf After-Sun-Lotions zurückgreifen, die es von verschiedensten Herstellern zu kaufen gibt. Testportale wie ÖKO-TEST geben Ihnen einen Überblick darüber, welche Produkte zuverlässig wirken. Sollten Sie unsicher sein, fragen Sie in der Apotheke nach, auch diese führen After-Sun-Lotions – mitunter als Gel- oder Spray-Variante – im Sortiment. Bedenken Sie jedoch, dass ein solches Mittel keine Behandlung eines Sonnenbrands ist und Sie dennoch Schäden davontragen können. After-Sun-Produkte lindern lediglich die Beschwerden.

Bei diesen Cremes ist es wichtig, dass Sie einen hohen Wasseranteil haben. So können sie schnell in die Haut einziehen und ihr die nötige Feuchtigkeit geben. Für diese zu sorgen ist übrigens nicht nur bei Sonnenbrand zu empfehlen, sondern generell nach einem Sonnenbad. Durch hohe Temperaturen, Sonneneinstrahlung und Schwitzen wird dem Körper Feuchtigkeit entzogen. Bodylotions sind in diesem Fall eine ratsame Ergänzung, dem Körper etwas zurückzugeben. Wichtig ist es außerdem, an solchen Tagen viel Wasser zu trinken

Bei einem leichten Sonnenbrand können schon Umschläge mit kaltem Wasser eine entspannende und abkühlende Wirkung haben. Auch Coolpacks aus dem Kühlschrank oder Eisfach sind gut geeignet. Diese sollten Sie aber nicht direkt auf die Haut legen, sondern ein Handtuch als Unterlage verwenden, da es sonst leicht zu Erfrierungen an empfindlichen Stellen kommen kann.

Auf beruhigende Inhalte achten

After-Sun-Lotions sind mit Inhaltsstoffen versehen, die weitere positive Effekte auf die gereizte Haut haben. Oftmals finden sich dabei Extrakte aus der Pflanze Aloe vera. Diese ist feuchtigkeitsspendend und hat eine entzündungshemmende Wirkung. Auch pflanzliche Öle wie Jojoba- oder Kokosöl können den Schmerz besonders bei empfindlicher Haut lindern und versorgen diese mit Vitaminen und Feuchtigkeit.

Sie können auch auf leichte Bodylotions zurückgreifen, die Sie beispielsweise über Nacht einziehen lassen. Inhaltsstoffe wie Lavendel oder Kamille wirken dabei beruhigend auf die Haut und können Juckreiz lindern. Achten Sie jedoch darauf, keine allzu fettigen Cremes zu nutzen. Besonders wenn die Haut sich nach der Verbrennung leicht schält, also zu erneuern beginnt, können zu reichhaltige Lotionen – etwa auf Kakaobutter- oder Sheabutter-Basis – die Regeneration behindern.

Ebenfalls vermeiden sollten Sie Cremes und Lotionen mit Duftstoffen oder reizenden Inhaltsstoffen. Zu diesen zählen unter anderem Zitrone, Salz oder Essig. Sie sind bei empfindlicher und geschädigter Haut kontraproduktiv und verstärken den Schmerz nur noch.

Nicht zu lange in die Sonne

Ist die Haut nach dem Sonnenbad gerötet, sieht das nicht nur unschön aus, sondern kann auch zu langfristigen Schäden führen. Sonnenbrände erhöhen nachhaltig das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Außerdem kann es zu bleibenden – helleren oder dunkleren – Pigmentstörungen, sogenannten Sonnenflecken kommen. Bei starken Verbrennungen der Haut bilden sich manchmal Blasen, die selbst nach der Abheilung Narben hinterlassen können. Außerdem lässt zu häufige Sonneneinstrahlung die Haut schneller altern, was zu Faltenbildung führt.

Durch zu langen Aufenthalt in der Sonne beziehungsweise extremer Hitze können Sie darüber hinaus einen Hitzschlag, auch als Sonnenstich bezeichnet, erleiden. Symptome sind unter anderem Übelkeit, Kopfschmerzen und Herzrasen, bei schweren Verläufen sogar Fieber oder Bewusstlosigkeit.

Lassen Sie es also nach Möglichkeit gar nicht erst zu einem Sonnenbrand kommen und sorgen Sie dafür, dass Sie im Sommer stets eine Sonnenmilch zur Hand haben. Cremen Sie sich beim Aufenthalt im Schwimmbad oder am Strand ausreichend mit einem Sonnenschutz, passend zu Ihrem Hauttyp, ein.