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Rennlizenz erwerben

Kann jeder mit einem gewöhnlichen Führerschein ohne Weiteres an Motorsportwettbewerben teilnehmen? Nein, denn dazu braucht es eine spezielle Rennlizenz. Wie sie zu erwerben ist, erfahren angehende Bleifüße in unserem Ratgeber.

Versicherungen

Versicherungsanbieter werben mit einer Vielzahl von Policen um das Geld der Verbraucher. Mit den passenden Tarifen kann sich jeder umfassend für alle Lebenslagen absichern. Dabei sollten Verbraucher für sich die Frage beantworten, welche Versicherung sie wirklich brauchen und welche in ihrer aktuellen Lebenslage weniger sinnvoll ist. Bei einer Pflichtversicherung stellt sich diese Frage nicht – sie ist gesetzlich vorgeschrieben. In Deutschland zählen unter anderem die Sozialversicherung, die Krankenversicherung, die KFZ-Haftpflichtversicherung, die Jagdhaftpflichtversicherung und die Arbeitslosenversicherung. Darüber hinaus bieten Versicherer diverse freiwillige Versicherungen an. Sowohl bei den Pflicht- als auch bei den freiwilligen Versicherungen ist es immer ratsam, vor dem Abschluss verschiedene Tarife hinsichtlich ihrer Leistungen, Konditionen und Kosten zu vergleichen. So können Verbraucher viel Geld sparen.

Prinzipiell lassen sich Versicherungen in vier Bereiche untergliedern: KFZ und Haftpflicht, Haus und Recht, Risiko und Vorsorge sowie Pflege und Gesundheit.

Während die KFZ-Haftpflicht-, die Jagdhaftpflicht-, die Betriebshaftpflicht-, die Berufshaftpflicht-, die Vereinshaftpflicht- und die Hundehalterhaftpflichtversicherung zu den Pflichtversicherungen zählen, ist der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung freiwillig. Er ist aber aufgrund des hohen Schadenspotentials durchaus empfehlenswert. Private Haftpflichtversicherungen greifen nämlich dann, wenn Dritte nach einem Schaden an ihrem Eigentum oder ihrer Gesundheit Forderungen stellen. Wenn eine Person beispielsweise im gemeinsamen Urlaub mit Freunden deren neue Digitalkamera versehentlich fallen lässt und diese dabei beschädigt, kommt die private Haftpflichtversicherung für den Schaden auf.

Mit Versicherungen aus dem Bereich „Haus und Recht“ sichern sich Verbraucher gegen Risiken rund um das Thema Immobilien ab. Wer eine Hausratversicherung abschließt, versichert damit die Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände seines Haushaltes gegen Schäden durch Leitungswasser, Feuer, Hagel, Sturm, Einbruchdiebstahl, Raub sowie Vandalismus ab. Schäden an der Immobile selbst fallen dagegen unter den Schutz einer Wohngebäudeversicherung. Eine Risikominderung im Falle eines Rechtsstreits bietet eine Rechtsschutzversicherung. Sie kommt im Versicherungsfall für Anwalts- und Gerichtskosten auf. Häufig übernimmt eine Rechtsschutzversicherung außerdem Ausgaben und Aufwandsentschädigungen für Zeugen und Sachverständige.

In die Kategorie „Risiko und Vorsorge“ fallen verschiedene Möglichkeiten der Altersvorsorge wie die private Rentenversicherung sowie die staatlich geförderte Riester- und die Rürup-Rente. Außerdem zählen dazu die Risikolebens-, die Berufsunfähigkeits-, die Unfall-, die Arbeitslosen- und die Sterbegeldversicherung. Die Arbeitslosenversicherung ist Teil der Sozialversicherung und damit gesetzlich vorgeschrieben. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung sichern Arbeitnehmer sich ihren Lebensstandard im Falle einer Berufsunfähigkeit. Sind sie also aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dazu in der Lage, ihren Beruf auszuüben, erhalten sie von der Versicherung einen finanziellen Ausgleich. Während Arbeitnehmer sich mit der Arbeitslosen-, der Berufsunfähigkeits- und der Unfallversicherung selbst gegen bestimmte Risiken absichern, dienen die Risikolebens- und die Sterbegeldversicherung der finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen des Versicherungsnehmers im Falle seines Todes.

Zum Bereich „Pflege und Gesundheit“ zählt schließlich die gesetzlich vorgeschriebene Krankenversicherung. Da diese aber längst nicht alle Arztkosten übernimmt, bieten Versicherer im Gesundheitsbereich diverse Zusatzversicherungen wie die Zahnzusatz-, die Pflegezusatz- und die Auslandskrankenversicherung an. Neben der gesetzlichen Krankenversicherung existieren die betriebliche und die private Krankenversicherung. Bei der betrieblichen Krankenversicherung übernimmt der Arbeitgeber die Krankenversicherung für den Arbeitnehmer. Die private Krankenversicherung bietet gegenüber der gesetzlichen meist mehr Leistungen, nimmt aber nicht jeden auf: Nur Selbstständige beziehungsweise Freiberufler, Studenten und Beamten können sich ohne Einschränkung privatversichern. Angestellte müssen hierfür ein Einkommen vorweisen, das die Jahresarbeitsentgeltgrenze erreicht. Diese liegt aktuell (2018) bei einem Jahreseinkommen von 59.400 Euro.