Sind Solar-Powerbanks sinnvoll?

Solar-Powerbanks stellen eine Sonderform von externen Lademöglichkeiten für Geräte wie Smartphones, Tablets und Navigationsgeräte dar. Sie bestehen aus einer oder mehreren Komponenten. Generell hat eine Solar-Powerbank die gleichen Funktionen wie eine klassische Powerbank. Unterschiede ergeben sich lediglich durch verschiedene Bauarten.

Verschiedene Formen von Solarladegeräten:

  1. reine Solarladegeräte (nur Solarpanel)
  2. Solarladegeräte mit eingebautem Akku
  3. Kombination aus Solarpanel und externer Powerbank

Wie funktioniert eine Solar-Powerbank?

Bei einem Solarladegerät nutzen sogenannte Solarzellen die Sonnenenergie, um elektrische Energie zu erzeugen. Über eine Ladeschaltung bringen sie diese Energie dann auf eine konstante Spannung, sodass sie für elektrische Endgeräte wie Handys oder Tablets nutzbar ist.

Funktion Solar-Powerbank
So funktioniert eine Solar-Powerbank.

Reine Solarladegeräte

Diese Art von Geräten besteht nur aus einem Solarpanel, das unterschiedlich groß sein kann. Hierbei gilt: Je größer das Panel ist, desto mehr Fläche, auf die Sonnenlicht einstrahlen kann, ist vorhanden und desto schneller kann das Gerät aufgeladen werden. Dies ergibt sich daraus, dass eine höhere Stromleistung und eine höhere Spannung erzielt werden kann. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass eine Aufladung nur dann funktioniert, wenn der Himmel nicht allzu bewölkt ist. Theoretisch funktioniert diese Bauform auch mit künstlichen Lichtquellen, der Wirkungsgrad ist aber deutlich geringer als bei Sonnenlicht. Diese Geräte sind aufgrund des nicht verbauten Akkus leichter und auch günstiger als die Kombigeräte mit Akku. Allerdings muss der Anwender mittels einer Ladeschaltung dafür sorgen, dass die Energieaufnahme bei konstanter Spannung erfolgt. Diese Auflademethode ist abhängig von der Kontinuität der Sonneneinstrahlung, Spannungsschwankungen wären schädlich für das Gerät. 

Solarladegeräte mit Akku

Hier handelt es sich um eine Kombination aus oben erwähntem Solarpanel und einem meist fest verbauten Akku. Diese haben den Vorteil, dass sie in der Lage sind, tagsüber, wenn die Sonne scheint, Energie zwischenzuspeichern und diese nachts, wenn keine Aufladung erfolgt, wieder abzugeben. Ein weiterer Vorteil dieser Bauform ist, dass die Solarpanel nicht so groß ausfallen müssen wie bei Geräten ohne Akku, da die notwendige Spannung durch den zusätzlichen Strom aus dem Akku auch mit kleinerem Solarpanel konstant gehalten werden kann.

Nachrüstung

Ist bereits eine konventionelle Powerbank vorhanden? Wenn ja, lässt sich diese mithilfe eines Solarpanels zu einem Solarladegerät mit Akkufunktion kombinieren. Die klassische Powerbank wird dazu per USB-Kabel an das Solarpanel angeschlossen und übernimmt die gleiche Aufgabe wie bei dem Solargerät mit fest verbautem Akku. Sie speichert Energie zwischen, sodass auch bei geringer Sonneneinstrahlung oder nachts das Aufladen weiterhin möglich bleibt. Die Kombination aus vergleichsweise großem Solarpanel und großer Powerbank ermöglicht eine lange Zeitspanne, in der der Nutzer seine Geräte unabhängig von der Steckdose betreiben kann. Um die besten Leistungswerte zu erreichen, sollte der Anwender auch Faktoren wie die Leistung der Ladeaus- und Ladeeingänge beachten.

Verwendung von Solar-Powerbanks

Generell ist ein Solarpanel für all diejenigen sinnvoll, die viel draußen unterwegs sind und dementsprechend keine Steckdose in Reichweite haben oder ihre Energie umweltfreundlich beziehen wollen. Die Kombination aus Solarpanel und Akku eignet sich hervorragend für einen Camping-Urlaub oder ein Festival. So kann tagsüber das Solarpanel den Akku an einem sonnigen Ort, zum Beispiel neben dem Zelt, aufladen. Abends, wenn die Sonne als Aufladequelle entfällt, zapft das Gerät die zwischengespeicherte Energie an und lädt sich über die Nacht auf. So ist es morgens wieder einsatzbereit.